Okay, Ait Benhaddou also, das Highlight des heutigen Tages. Das ist eine befestigte Stadt am Fuße des Hohen Atlas. Der alte Ortskern ist seit 1987 Weltkulturerbe und halbwegs gut erhalten in seiner Lehmbauweise. „Man“ (ich nicht, wenn ich ehrlich bin) kennt es als Filmkulisse für Gladiator, Indiana Jones, Game of Thrones etc.
Mit uns waren viele, viele andere Touristen da. Wir hatten wie üblich einen einheimischen Guide, der allerdings nur vorausgelaufen ist, ohne zu sprechen. Ein Teil der Gruppe (die nicht so gut laufen konnten) haben sich mit Andrea in ein Café gesetzt, der Rest ist mit dem Guide bis hoch und dann wieder runter gelaufen. Irgendwie hat mich das mit den vielen Geschäften an Ibiza erinnert. Da haben sie auch aus jedem noch so kleinen „Loch“ ein Geschäft gemacht und wollten was verkaufen. Nur halt nicht in weiß – sondern in Lehmbraun.
Im Hochsommer möchte ich da allerdings nicht hin, mir war an dem Tag schon zu heiß. Aber es war wirklich sehenswert. Wenn man da in der Gegend ist, kann man sich das (mit den vielen, vielen anderen Touristen) durchaus mal ansehen.
Danach sind wir in ein völlig überfülltes Restaurant mit völlig überforderten Kellnern zum Essen, wo Andrea Tische reserviert hatte. Dementsprechend hat es ewig gedauert, bis das Essen kam und schlussendlich haben sie dann auch noch drei Essen vergessen. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir in diesem Restaurant saßen – gefühlt ewig. So kam es mir zumindest vor. Immerhin saßen wir schön. Wir hatten Tische auf der Terrasse im Schatten, das hat dann schon gepasst und wir saßen gut. Uns gegenüber zwei angenehme Mitreisende, mit denen man sich entspannt unterhalten konnte. Passt
.