heute hat Tefra unsere beiden Koffer abgeholt; morgen starten wir zu viert mit dem Auto nach Passau (rd. 650 km.) Das Auto bleibt in der Globus Garage; über diese haben wir auch eine Vorübernachtung im Hotel König gebucht.
Lt. Einschiffungsinformation liegt die Prinzessin Isabella am Anleger A13 an der Fritz Schaeffer Promenade. Da kann man vom Hotel ja zu Fuß hin gehen.
Einen Tisch für morgen Abend haben wir in der Peschl Terrasse reserviert.
Die Wettervorhersagen sehen auch nicht schlecht aus; es kann also los gehen.
Ab dem 05.09. könnt ihr mit meinem Reisebericht rechnen.
da drücke ich natürlich auch beide Daumen. Bei uns geht es nächste Woche Samstag los; am 04.09. kommen wir wieder in Passau an. Ihr löst uns also ab, wenn auch auf einem anderen Schiff.
ich würde euch gerne begleiten; aber wir sind ja fast zur gleichen Zeit auf der Donau unterwegs.
Ich wünsche euch eine tolle Reise und freue mich schon auf Deine Eindrücke. Vielleicht könntest Du einen kleinen Teil des Regenabwehrschirms bis zur Donau spannen?
heute sind die Reiseunterlagen von Phoenix eingetroffen. So langsam steigt die Vorfreude. Jetzt hoffen wir, dass in den nächsten drei Wochen nichts mehr dazwischen kommt. Wir machen diese Reise mit unseren Freunden; sind demnach zu viert.
Die
Route war in diesem Fall nicht der Hauptgrund, diese Reise zu buchen,
weil wir die meisten der angelaufenen Städte schon besucht haben;
einige auch mehrfach. Einzig Speyer war Neuland für uns. Neben dem
Interesse für das relativ neue Schiff mit dem für einen
Flusskreuzer ungewöhnlichen Restaurantkonzept und dem günstigen
„Last Minute Angebot“ war es einfach das Bedürfnis nach den
langen Monaten der Pandemie bedingten Abstinenz endlich einmal wieder
eine Kreuzfahrt, zunächst auf dem Fluss, erleben zu dürfen.
Die
Ziele dieser Reise sind aber alle sehenswert, zumal die Liegezeiten,
bis auf Koblenz und vor allem Rüdesheim genug Puffer für eigene
Unternehmungen boten.
Schiff
Die
NickoVISION wurde 2018 in Dienst gestellt. Sie ist 135 m lang und
11,45 m breit bei einem Tiefgang von 1,60 m. Lt. Prospekt liegt die
Kapazität bei 220 Passagieren und 54 Crewmitgliedern. Bei unserer
Fahrt waren 170 Gäste an Bord, davon etliche Einzelreisende.
Die
Einrichtung ist sehr modern, die offene Architektur hat uns sehr gut
gefallen. So kann man z.B. vom Salon aus in das darunter liegende
Hauptrestaurant „Vision“ blicken.
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Auf
dem Sonnendeck sind sowohl Liegen als auch Stühle und Tische, teils
unter Sonnenschutz, sowie ein kleiner Pool vorhanden. Schwimmen kann
man darin aber nicht.
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Kabinen
Helle
Farben und modernes Design mit optimaler Raumnutzung, so beschreibt
Nicko Cruises die Kabinen und dies trifft es ganz gut. Die Größe
wird mit 14 qm angegeben. Neben einem Doppelbett mit zwei
Nachttischchen besteht die Einrichtung aus einem Stuhl, einem Hocker,
einer Art Schreibtisch sowie einem Schrank, in dem sich ein Safe
befindet. Ein TV-Gerät ist ebenfalls vorhanden. Der Schrank bietet
ausreichend Ablagemöglichkeiten. Ein Kühlschrank im Schrank war
nicht gefüllt.
Das
Bad ist zwar klein, reicht aber aus. Die Dusche verfügt über Türen,
die nach innen aufgehen. Neben dem Hauptlicht gibt es noch eine
Lichtleiste unterhalb des Waschbeckens; bestens geeignet für
nächtliche Badbesuche.
Die
Klimaanlage lässt sich individuell einstellen und auch ganz
abschalten.
Die
Kabinen auf dem Hauptdeck verfügen über nicht zu öffnende Fenster,
während auf dem Mittel- und Oberdeck französische Balkone vorhanden
sind. Die uns zugeteilte Kabine lag auf dem Oberdeck (Nr. 318).
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Verpflegung
Das
Frühstück fand in den Restaurants „Vision“ und „Manhattan“
bei freier Platzwahl statt. Es war alles vorhanden, was man von einem
guten Frühstücksbuffet erwartet; verschiedene Brot- und
Brötchensorten, Croissants, Marmeladen, Wurst- und Käseauswahl,
Müsli, Lachs usw. Selbstbedienung ist in diesen Zeiten natürlich
ausgeschlossen; man ging mit einem Crewmitglied am Buffet entlang und
äußerte seine Wünsche. Am Ende des Rundganges nahm man seinen
gefüllten Teller entgegen. Kaffee und Tee sowie Säfte wurden am
Tisch serviert; Eierspeisen wie Spiegel- und Rührei sowie Omeletts
konnte man ebenfalls am Tisch bestellen. Wir haben immer im
Restaurant „Vision“ gefrühstückt.
Über
das Mittagessen kann ich nichts sagen, weil wir es auf Kreuzfahrten
aus Gründen der Gewichtszunahme meist ausfallen lassen, so auch auf
dieser Fahrt. Einmal haben wir uns mittags einen Hamburger in „Marios
Grill“ gegönnt. Dort gab es mittags und abends immer die gleichen
Speisen; mittags konnte man ohne Reservierung kommen; zum Abendessen
war eine Reservierung an der Rezeption notwendig. Der Hamburger war
übrigens gut; über das Steak am zweiten Abend habe ich ja schon
berichtet.
Kaffee
und Kuchen am Nachmittag haben wir einige Male genossen. Das Angebot
an Kuchen war für einen Flusskreuzer überraschend gut.
Das
Abendessen fand in allen drei Restaurants statt, wobei im „Vision“
und „Manhattan“ wiederum freie Platzwahl war. Die ersten Abende
waren wir im „Vision“, später dann im „Manhattan“. Die
Speisekarte war in beiden Restaurants gleich; was uns am „Vision“
abends etwas störte, ist durch die baulichen Gegebenheiten bedingt.
Wie schon erwähnt, kann man vom Salon in das Restaurant blicken und
nicht nur das, über eine Treppe kommt man vom Salon auch dorthin.
Zwar war der Zugang kurz vor dem Abendessen durch eine Kordel
versperrt. Das hielt viele Gäste aber nicht davon ab, sich etwa 15
Minuten vor der Öffnung im Salon nieder zu lassen und, sobald die
Kordel entfernt wurde, nach unten zu stürmen, um sich die besten
Plätze zu sichern. Ein wenig fühlten wir uns da an die Schlangen
vor dem Marktrestaurant auf den AIDA Schiffen erinnert, über die ich
mich immer herrlich aufregen kann. Im Manhattan mit weitaus weniger
Plätzen ging es da gesitteter zu.
Das
Abendessen bestand aus Vorspeise (zwei zur Auswahl), Suppe (zwei zur
Auswahl), Hauptgang (Fleisch, Fisch oder vegetarisch) und wechselnder
Nachspeise (immer auch Obst oder Käse). Beim Galadinner kamen noch
zwei Gänge hinzu.
Das
Essen war meist schmackhaft und schön angerichtet. Nach unserer
Meinung ist das Niveau auf Phoenix Schiffen unter Sea Chefs Regie
aber etwas besser.
An
einigen Abenden gab es noch einen Late-Night-Snack.
Hygienemaßnahmen
Über
das Prozedere bei der Einschiffung habe ich ja schon berichtet. Die
Gäste, die noch nicht vollständig geimpft oder genesen waren,
mussten den Schnelltest jeden zweiten Tag wiederholen.
An
Bord bestand die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung, diese
konnte man abnehmen, wenn man im Restaurant oder im Salon Platz
genommen hatte. Auch auf dem Sonnendeck war man von dieser Pflicht
befreit. Es war schon erstaunlich, wie häufig einige Passagiere ihre
Masken vergaßen, wenn sie den Salon durchquerten oder sich morgens
zum Buffet begaben. Nicht immer wurden sie vom Personal dann auf ihr
Versäumnis hingewiesen. Eine Maske unter dem Kinn oder in der Hand
kann jedenfalls keine Wirkung entfalten. Die Crew trug immer FFP 2
Masken.
Es
gab in den öffentlichen Bereichen und in den Gängen zu den Kabinen
aufgeklebte Pfeile, die die Laufrichtung vorzeigten. Daran hat sich
so gut wie keiner gehalten.
Desinfektionsspender
standen in ausreichender Anzahl zur Verfügung. Sie wurden meist auch
wie vorgesehen genutzt.
In
den Restaurants waren die Tische nicht vollständig eingedeckt; 6-er
Tische waren nur für vier Personen, 4-er Tische für 2 Personen
eingedeckt. Durch die geringere Anzahl von Gästen (170 statt 220)
klappte das auch gut.
Die
von Nicko Cruises angekündigte tägliche Temperaturmessung, die auch
Bestandteil des 10 Punkte Hygieneplanes ist, fand nicht statt.
Bei
den Ausflügen konnte dank des Audio-Systems und der geringen
Gruppenstärke jederzeit Abstand zueinander gehalten werden.
Sonstiges
Ein
gedrucktes Tagesprogramm gibt es nicht mehr. Man findet es nur noch
auf dem Kanal 2 des Fernsehens. Ob das auf allen Nicko Schiffen so
ist, wissen wir nicht. Voriges Jahr auf der Rhone gab es jedenfalls
noch gedruckte Tagesprogramme.
Die
Crew bestand zum größeren Teil aus Asiaten; das ist zumindest für
Flusskreuzer ungewöhnlich. Bei unseren bisherigen Touren kamen die
Crewmitglieder meist aus Osteuropa; Asiaten waren eher die Ausnahme.
Woher auch immer, allen gebührt unser Respekt für die
Arbeitsbedingungen, vor allem in diesen Zeiten. Es war aber allen
anzusehen und anzumerken, dass sie sich freuten, endlich wieder los
legen zu können. Wir wurden durchweg freundlich und zuvorkommend
umsorgt.
Nach
längerem Überlegen hatten wir uns dieses Mal für das von Nicko
angebotene Getränkepaket entschieden. Die Preise an Bord sind
nämlich etwas über dem üblichen Nivau: 0,4 l Bier (Warsteiner)
4,00 €, 0,15 l Wein 3,25 €, Tagescocktail 7,50 €. Vermutlich
haben wir wegen des Pakets etwas mehr getrunken als üblich. Man will
ja kein Minusgeschäft machen.
Die
beiden Ausflüge, die wir gemacht haben, wurden von kompetenten
Stadtführern begleitet; sie waren preislich im gewohnten Rahmen. Der
Busausflug nach Heidelberg erschien uns allerdings überteuert.
Noch
ein letztes Wort zum unvermeidlichen Alleinunterhalter. Ein solcher
war natürlich auch vorhanden. Er begann den Abend meist mit leiser
Hintergrundmusik; steigerte das Tempo und die Lautstärke im weiteren
Verlauf und sang dann auch dazu. Sehr gewöhnungsbedürftig war sein
Gesang auf Deutsch, manchmal mussten wir wirklich raten, welches
Stück er da zum besten gab. Auf Englisch war es besser. Aber wir
haben schon Schlimmeres erlebt. Und es wurde sogar zeitweise getanzt,
obwohl es im Salon keine Tanzfläche gibt.
Insgesamt
haben wir uns auf der NickoVISION wohl gefühlt; eine weitere Fahrt
auf diesem schönen Schiff können wir uns durchaus vorstellen. Als
nächste Flusskreuzfahrt steht aber Ende August erst einmal eine Tour
auf der Donau bis zum Delta mit der „Prinzessin Isabella“ von
Phoenix an.
Vielen Dank an alle, die uns auf dieser Tour begleitet haben; auch über die Kommentare und Reaktionen habe ich mich gefreut. Sollte die Donautour stattfinden, was wir beide und unsere Freunde, die mitreisen werden, sehr hoffen, gibt es auch darüber einen Reisebericht.
Mainz (30.06.2021),
bewölkt, aber trocken, 24 Grad
Rüdesheim
hatten wir gegen 06.00 Uhr verlassen. Ankunft in Mainz war um 09.00
Uhr. Obwohl wir schon ein paar Mal in Mainz waren, u.a. auch zu einem
Besuch des sehenswerten Weihnachtsmarktes, hatten wir bisher noch
keinen geführten Stadtrundgang gemacht. Das wollten wir heute
nachholen.
Unser
Stadtführer erwartete uns um 09.30 Uhr vor dem Schiff. Wir waren
dieses Mal nur eine Gruppe mit 15 Teilnehmern. Im Gegensatz zu Speyer
verabreichte uns der heutige Stadtführer nicht allzu viele
Geschichtsdaten; er lockerte seine Ausführungen auch immer wieder
mit spitzfindigen Bemerkungen über das benachbarte Bundesland, von
dessen gegenüberliegender Landeshauptstadt ihm gerade der Name
entfallen war, auf. Für alle Ortsfremden: Es handelt sich um
Wiesbaden. Natürlich fehlte auch nicht der Hinweis auf das reiche
Hessen und das arme Rheinland-Pfalz.
Unser
Weg führte uns zunächst zum markanten sandsteinroten Kurfürstlichen Schloss, das an der Rheinfront 75 m lang ist. Heute
beherbergt das Schloss ein Kongress- und Veranstaltungszentrum sowie
das römisch-germanische Zentralmuseum. Im großen Saal findet
alljährlich die Fernsehfastnachtssitzung „Mainz bleibt Mainz, wie
es singt und lacht“ statt.
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Weiter
ging es zum Landtag, der gerade aufwändig saniert wird und zur
benachbarten Staatskanzlei. In der Innenstadt machten wir Halt vor
dem Theater und natürlich vor dem Denkmal des bekanntesten Bürgers
der Stadt, Henne Gensfleisch zur Laden, besser bekannt als Johannes
Gutenberg.
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Nächster
Stopp war am Schillerplatz, wo sich der Fastnachtsbrunnen mit über
200 Figuren aus der Fastnacht und der Mythologie befindet. Die Statue
eines Gardetrommlers steht in der Nähe.
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Durch
einige Altstadtgassen erreichten wir schließlich den Dom St. Martin.
Eine Innenbesichtigung war zwar nicht vorgesehen; wir machten hier
aber eine längere Pause, so dass man sich das Innere in Ruhe ansehen
konnte.
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Auf
dem Rückweg zum Schiff zeigte uns der Stadtführer noch das Rathaus,
das zur Zeit ebenfalls aufwändig saniert wird. Dieser rund
2-stündige Rundgang war sehr informativ und hat uns gut gefallen.
Der zweite Ausflug „Filmische Führung Wiesbaden“ fiel wegen
geringer Teilnehmerzahl aus.
Nach
einer kurzen Erholungspause auf der VISION gingen wir noch einmal
zurück in die Altstadt, um noch weitere Fotos vom Dom und dem
Gutenbergmuseum zu schießen.
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Frankfurt und
Rückreise (01.07.2021), bedeckt, zeitweise Regen, 17 Grad
Die
Koffer mussten bis um 07.30 Uhr vor die Kabinentür gestellt werden,
versehen mit den unterschiedlichen Banderolen. Sie wurden von der
Crew auf das Sonnendeck gebracht.
Die
Kabinen sollten bis 08.00 Uhr geräumt werden. Nach dem Frühstück
ließen wir uns daher im Salon nieder.
Nicko
Cruises bot für die Fahrt zum Hauptbahnhof einen Bustransfer an zum
Preis von 14,00 € pro Person. Weil wir für die Hinfahrt mit dem
Taxi aber nur 18,00 € (inkl. Trinkgeld) gezahlt hatten, entschieden
wir uns wieder für die Taxi-Variante und trugen uns an der Rezeption
in die Taxi-Liste ein. Unser Zug sollte erst um 11.42 Uhr starten, so
dass wir die spätmöglichste Zeit für ein Taxi (09.00 Uhr) wählten.
Für
diese Uhrzeit hatten sich viele Passagiere entschieden, so dass es
bis 09.20 Uhr dauerte, bis unser Taxi erschien. Bei einigen Gästen
kam Unmut auf, weil nicht alle Taxen Punkt 09.00 Uhr vor dem Schiff
standen. Ich finde allerdings, dass Nicko das durchaus gut
organisiert hatte. Man kann m.E. nicht verlangen, dass zu einer
bestimmten Uhrzeit vielleicht 30 Taxen vorfahren. Diejenigen, denen
die Zeit jetzt zu knapp wurde, hätten das Taxi ja nur eine halbe
Stunde früher ordern müssen.
Bei
uns war kurz zuvor noch etwas Hektik aufgekommen, weil der zweite
Koffer erst nicht aufzufinden war. Nach mehrfachem Suchen tauchte er
aber zwischen zwei größeren Gepäckstücken auf.
Als
unser Zug dann endlich auf der Anzeigetafel auftauchte, wurden schon
20 Minuten Verspätung angekündigt. Daraus wurden dann im Laufe der
Zeit 50 Minuten. So hatte uns die Heimat mit fast einstündiger
Verspätung wieder.
So hat er es zumindest erläutert. Wir haben es auch nicht weiter hinterfragt. Bei der katholischen Kirche würde mich das trotzdem nicht wundern (das sage ich, obwohl ich selbst katholisch bin).
Koblenz/Rüdesheim
(29.06.2021), erst sonnig, später bedeckt, 24 Grad
Die
Ankunft in Koblenz gegen 06.00 Uhr haben wir verschlafen. Die VISION
lag noch auf der Mosel, nahe der Altstadt. Zwei weitere Kreuzfahrer,
darunter die Switzerland hatten hier ebenfalls festgemacht.
Nach
dem Frühstück machten wir einen Spaziergang Richtung Altstadt und
kehrten über das Deutsche Eck zum Schiff zurück.
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Gegen
Mittag näherte sich die MS Savor unserem Schiff und wollte
offensichtlich längsseits festmachen. Weil wir unsere Fahrt aber um
13.00 Uhr fortsetzen wollten, musste sie so lange warten, bis wir
abgelegt hatten.
Die
Fahrt durch das obere Mittelrheintal (UNESCO-Welterbe) verfolgten wir
vom Sonnendeck aus. Leider verabschiedete sich die Sonne kurz vor der
Loreley und es begann zu regnen. Deshalb mussten wir in den Salon
ausweichen. Der dort angebotene „Loreley-Cocktail“ zeichnete sich
hauptsächlich durch das Fehlen jeglichen Geschmacks aus.
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Später
fand im Salon ein Sektempfang (Kir Royal) zum Abschluss der Reise
statt, dem sich das Gala-Abendessen anschloss.
Um
19.30 Uhr erreichten wir Rüdesheim. Es war inzwischen zwar wieder
trocken; weil aber weitere Regenwolken am Himmel drohten,
verzichteten wir auf einen Landgang, zumal wir schon mehrfach in
Rüdesheim waren. Ein Schiff der Arosa-Flotte sowie die Anesha
leisteten uns Gesellschaft.
Auf
der Kabine fanden wir später die Ausschiffungsinformationen vor, ein
untrügliches Zeichen, dass die Kreuzfahrt sich ihrem Ende näherte.
Als
wir wach wurden, befanden wir uns bereits auf der Mosel. Nach dem
Frühstück verfolgten wir vom Sonnendeck aus unsere Fahrt nach
Cochem. Zu beiden Seiten boten sich einige interessante Fotomotive.
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Beim
Verlassen der Schleuse Müden wartete in Gegenrichtung die MS Esprit
auf ihre Einfahrt. Beide Kapitäne betätigten zur Begrüßung den
Typhon; auch die Passagiere winkten eifrig.
Um
13.00 Uhr machten wir in Cochem fest. Der von uns ins Auge gefasste
Ausflug zur Burg Eltz fiel leider aus, weil dort wegen Corona keine
Gruppenführungen stattfinden. Alternativ wäre eine Fahrt mit dem
Mosel-Wein-Express (eine Art Bimmelbahn auf der Straße) möglich
gewesen; darauf verzichteten wir jedoch.
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So
zogen wir auf eigene Faust los, überquerten zunächst die
Moselbrücke und erkundeten die Altstadt mit einigen sehenswerten
Gebäuden. Dann machten wir uns auf den Aufstieg zur Reichsburg. Der
Weg führte in einigen Serpentinen und über Treppen hoch zur Burg.
Sie ist um das Jahr 1000 erbaut und steht auf einem mit Wein
bewachsenem Kegel aus Schiefergestein. Von oben hat man einen
grandiosen Blick über das Städtchen und den Fluss.
nachdem ich gestern gesehen habe, dass ihr auch wieder unterwegs seid, wünsche ich Dir und Deinem Mann noch wunderschöne Tage. Der Ausflug in Göteborg kam mir sehr bekannt vor; haben wir genau so vor Jahren auch gemacht; allerdings waren wir damals mit der Aida Cara da.
Laut
Reiseplan war die Ankunft in Speyer für 12.00 Uhr vorgesehen;
tatsächlich waren wir bereits um 10.00 Uhr da. Der Kreuzfahrtleiter
begründete dies mit der aufgrund der Niederschläge der letzten Zeit
höheren Fließgeschwindigkeit des Rheins. Der Kapitän habe ihm
erklärt, dass er gar nicht langsamer fahren könne.
Weil
Speyer für uns Neuland war, hatten wir den Ausflug „Stadtrundgang
Speyer“ gebucht, der um 14.00 Uhr startete. Deshalb hatten wir noch
reichlich Zeit, den wir zu einem kurzen Spaziergang in Richtung
Technikmuseum nutzten. Dieses Museum beherbergt zahlreiche
historische Fahrzeuge, Schiffe, Flugzeuge und Lokomotiven. Zu einem
ausführlichen Besuch reichte die Zeit zwar nicht; wir konnten aber
auch von außen einige der Attraktionen bewundern.
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Für
den Ausflug am Nachmittag waren die Passagiere in vier Gruppen
aufgeteilt, die jeweils mit einem Stadtführer los zogen. Die
Gruppenstärke betrug 17 bzw. 18 Personen. Durch die Audiogeräte,
die bei jedem Ausflug zum Einsatz kamen, konnte man sich auch etwas
zurückfallen lassen, ohne die Ausführungen des Stadtführers zu
verpassen.
Unser
Stadtführer, ein junger Mann, zeigte sich bei der Begrüßung
zunächst einmal froh darüber, dass es endlich wieder etwas für ihn
zu tun gibt. Durch einen Park folgten wir ihm zum Dom von Speyer, dem
Wahrzeichen der Stadt. Bereits 1981 wurde das größte romanische
Bauwerk der Welt in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Wir
umrundeten das imposante Ensemble, wobei wir dem „Ölberg“,
ehemals Mittelpunkt des Domkreuzganges, im südlichen Domgarten
ebenfalls unsere Aufmerksamkeit widmeten. Das heutige Figurenprogramm
wurde von einem Speyerer Bildhauer geschaffen. Eine Domführung
konnte uns der Stadtführer nicht anbieten, weil er nicht der
richtigen Konfession angehört. Wir haben uns das Innere später auf
eigene Faust angesehen.
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Weiter
ging es durch schöne Gassen der Innenstadt, vorbei an der
Jesuitenschule zum Judenhof. Das dortige Museum SchPIRA hätten wir
ebenfalls individuell besuchen können. Der Stadtrundgang endete
hier.
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Wir
schlenderten anschließend über die Maximilianstraße, um uns den
„Altpörtel“ aus der Nähe anzusehen. Mit 55 m ist er eines der
höchsten und bedeutendsten Stadttore Deutschlands.
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Zurück
am Schiff sahen wir, dass inzwischen die Anna Katharina von Phoenix
auch in Speyer festgemacht hatte. Wenig später fuhr vom gleichen
Veranstalter die Andrea vorbei.
Vor
dem Ablegen um 19.00 Uhr fielen einige Regentropfen, danach kam aber
die Sonne wieder heraus.
Statt
um 08.00 Uhr, wie in den Reiseunterlagen angegeben, hatten wir
bereits um 06.30 Uhr in Kehl festgemacht. Beim ersten Blick aus dem
Fenster fuhr die Anesha von Phoenix an uns vorbei. Schön, dass die
Flusskreuzer so langsam wieder Fahrt aufnehmen. Gestern in Mannheim
waren wir das einzige Schiff; das sollte sich heute ändern, denn
neben uns im sog. Päckchen lag die Swiss Crystal, die wir
durchqueren mussten, um an Land zu kommen.
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Weil
wir schon mehrfach in Straßburg waren und dabei Kehl stets links
liegen gelassen haben, wollten wir dieses Versäumnis heute
nachholen. Viele Gäste machten vormittags eine Stadtrundfahrt in
Straßburg; am Nachmittag gab es noch einen Ausflug ins Elsass. Die
Ausflugsteilnehmer mussten vorab einen zweiseitigen Fragebogen
ausfüllen und diesen mit zum Bus nehmen. Auch die Gäste, die auf
eigene Faust den Rhein Richtung Frankreich überqueren wollten,
mussten den Fragebogen mit sich führen.
Wir
machten uns nach dem Frühstück auf den Weg in die Innenstadt. Der
Fußweg vom Anleger bis dorthin dauerte gute 15 Minuten. Unterwegs
konnten wir die Lady Diletta bewundern, auch so ein Schiff, das wir
bereits 2020 für eine Weihnachtsmarkttour gebucht hatten. Was daraus
wurde, ist hinlänglich bekannt. Später sahen wir auch die Viva
Tiara ein zweites Mal.
An
der Europabrücke angekommen, bogen wir Richtung Stadtzentrum ab.
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Dabei stießen wir durch Zufall auf einen Rundweg, den blauen Weg,
dem wir folgten. Er führte hauptsächlich durch den ausgedehnten
Park, der sich auf beiden Seiten des Rheins erstreckt. Dabei fiel uns
auch der Weißtannenturm auf, der für die Landesgartenschau 2004
errichtet worden ist. Von seiner 44 m hohen Plattform soll man einen
schönen Rundumblick haben; bei dieser Konstruktion verzichteten wir
wegen leichter Höhenangst darauf, uns davon zu überzeugen.
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Um
13.00 Uhr waren wir zurück auf der VISION. Den Nachmittag
verbrachten wir bei schönstem Wetter auf dem Sonnendeck.
Die
Gäste, die am Anreisetag den Antigen-Schnelltest absolviert hatten,
mussten heute zu einem weiteren Test; dieser fand ab 18.00 Uhr in
einer dafür vorgesehenen Kabine statt.
Während
des Abendessens legte die Swiss Crystal ab, wir blieben noch bis zum
frühen Morgen in Kehl (Ablegen 04.00 Uhr). Auch am Abend konnte man
es noch eine ganze Zeit auf dem Sonnendeck aushalten. Erst mit dem
Sonnenuntergang wurde es kühler.
Frankfurt/Main
(24.06.2021), 18 – 20 Grad, unterwegs Regen, später trocken
Unser
Re-Start auf dem Fluss begann am Morgen des 24.06. mit der Anreise
nach Frankfurt/Main. Der IC, mit dem wir in Hagen starten wollten,
hatte bereits bei der Ankunft 10 Minuten Verspätung. Bis Frankfurt
kamen noch einmal 20 Minuten hinzu, so dass wir statt um 14.15 Uhr
eine halbe Stunde später ankamen. Die Fahrt verlief ansonsten ohne
besondere Vorkommnisse, wenn man davon absieht, dass in unserem Wagen
die Klimaanlage ausgefallen war, was auf die Dauer doch unangenehm
war. Wir wechselten deshalb den Wagen; das war problemlos möglich,
weil noch etliche freie Plätze vorhanden waren.
In
Frankfurt nahmen wir uns ein Taxi zum Liegeplatz der VISION im
Osthafen. Dort hatten wir bereits 2017 bei unserer Fahrt mit der MS
Heidelberg, ebenfalls ein Nicko-Schiff gelegen. Der Liegeplatz ist
relativ unattraktiv; eigentlich befindet sich hier nur Firmengelände.
Die
Einschiffung war bei unserem Eintreffen bereits im Gange. Sie begann
zunächst auf dem Sonnendeck, wo der Kreuzfahrtleiter die jeweiligen
Dokumente kontrollierte. Die bereits vollständig Geimpften und die
Genesenen konnten danach direkt zur Rezeption gehen, während die
übrigen Passagiere noch einen Antigen-Schnelltest vor sich hatten,
der ebenfalls auf dem Sonnendeck durchgeführt wurde. Nach Vorliegen
des Ergebnisses ging es dann auch für sie weiter zur Rezeption.
Weil
wir unsere zweite Impfung am 05.06. erhalten hatten, gaben wir nur
den Infektionsschutzfragebogen ab; ließen den Kreuzfahrtleiter einen
Blick in unsere Impfausweise werfen und erhielten an der Rezeption
die Bordkarten. Dort erfuhren wir auch unsere Kabinennummer, es war
die 318 auf dem Oberdeck.
Im
Salon gab es inzwischen Kaffee und Kuchen.
Um
18.00 Uhr fand dort eine Informationsveranstaltung zum Bordleben
statt; ferner wurden die Ausflüge vorgestellt. Wir hatten uns im
Vorfeld gegen das Ausflugspaket entschieden; buchten an Bord aber
zwei Stadtrundgänge in Speyer und Mainz. Außerdem orderten wir das
Getränkepaket, um einmal zu testen, womit man bei normalem Konsum
besser fährt. Ich werde dazu noch berichten.
Um
18.30 Uhr legten wir ab, fuhren an der NickoSPIRIT, die näher an der
Innenstadt lag vorbei und mussten dann fast 3 Stunden vor einer
Schleuse warten.
Um
19.00 Uhr öffneten die Restaurants zum Abendessen; wir gingen in das
Hauptrestaurant Vision; reservierten später an der Rezeption für
den nächsten Abend einen Tisch in Mario´s Grill. Am Abend kämpfte
sich sogar die Sonne durch die Wolken.
Den
Tag ließen wir im Salon zu den Klängen des unvermeidlichen
Bordmusikers ausklingen.
Mannheim (25.06.2021),
wolkig, 21 Grad
In
Mannheim, das wir gegen 07.30 Uhr erreichten, wurden zwei Ausflüge
angeboten, von denen uns
der
nach Heidelberg interessiert hätte. Allerdings erschien uns der
Preis von 41,00 € pro Person doch etwas überteuert, so dass wir
darauf verzichteten. Der zweite Ausflug „Themenausflug Bertha Benz“
fiel mangels ausreichender Anmeldungen aus.
Am
Morgen fuhr die Viva Tiara an uns vorbei, mit der wir eigentlich
Anfang Juni unterwegs gewesen wären, wenn der Veranstalter diese Tour nicht abgesagt hätte. Wir sahen sie am nächsten Tag in Kehl
noch einmal.
Nach
dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Von
unserem Liegeplatz unweit der Konrad-Adenauer-Brücke bis zum Schloss
waren es etwa 15 Minuten Fußweg.
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Weil
wir auf das Mittagessen verzichtet hatten, gönnten wir uns zur
Kaffeezeit zwei kleine Stückchen Kuchen.
Um
17.30 Uhr verließen wir Mannheim; eine halbe Stunde später gab es
einen Sektempfang im Salon. Kapitän, Kreuzfahrtleiter und
Hotelmanagerin begrüßten die Passagiere, ferner wurden die Leiter
der einzelnen Abteilungen vorgestellt. Das Ganze dauerte höchstens
10 Minuten.
Zum
Abendessen hatten wir in Mario´s Grill ja einen Tisch reserviert.
Das Filetsteak, das wir dort zu uns nahmen, war allerdings eine
einzige Enttäuschung, viel zu durch und zum Teil fettig; das geht
definitiv besser. Auch andere Gäste waren nicht zufrieden. An den
nächsten Tagen soll es dann besser geworden sein.
seit vorgestern zurück von Bord der NickoVISION werde ich so schnell wie möglich mit meinem Reisebericht beginnen.
Vorweg kann ich schon mal sagen, dass wir es sehr genossen haben, nach 10 Monaten Abstinenz mal wieder auf einem Schiff zu verweilen. Obwohl wir die meisten Städte schon kannten, gibt es doch noch Neues zu entdecken.
Wir hatten 170 Passagiere auf dieser Reise an Bord; maximal sind 220 möglich. Insofern war die Umsetzung des Hygienekonzeptes von Nicko (fast) problemlos möglich. Mein "fast" bezieht sich hauptsächlich auf die Mitreisenden, bei denen einige es mit der Maskenpflicht an Bord nicht so genau genommen haben. Allerdings hat auch Nicko einen Punkt seines Konzeptes nicht umgesetzt: Eine tägliche Temperaturmessung fand nämlich nicht statt.
Doch nun genug für heute. Bald geht es los! Bis dahin bitte ich noch um etwas Geduld.