wie man steigert auf ein verhülltes Bild? Das habe ich ja noch nie gehört. Darf ich mal fragen, von welchen Summen wir da so reden? Das würde mich ja brennend interessieren, wie wagemutig die Gäste so sind.
Hallo
@Isuledda99
gesteigert wird immer in 10€ Schritten. Das sind nun keine Unsummen, die da zusammen kommen. Aber im Bereich zwischen 200 bis 300€ hat es sich bei dieser Reise schon bewegt. Wenn dann die Verhüllung entfernt wird; ich bin mir nicht sicher, ob damit der jeweilige Ersteigerer wirklich glücklich war. Andererseits war das letzte "Blind Date" bei der Auktion, der wir beigewohnt haben, ein Rizzi!
Weil
die Ankunft in Halifax erst für 14.00 Uhr avisiert war, konnten wir
es ruhig angehen lassen. Nach dem Frühstück im Weite Welt
Restaurant schauten wir bei einer Kunstauktion im Theatrium vorbei.
Insbesondere bei den sog. Blind Dates, bei denen das Bild während
der Auktion verhüllt ist, wurde fleißig mitgesteigert. Erst wenn
der Zuschlag erteilt ist, erfährt der „Gewinner“ was er da
ersteigert hat.
Gegen
Mittag näherten wir uns unserem heutigen Ziel. Halifax ist mit rd.
400.000 Einwohnern die Hauptstadt und das Tor zur kanadischen
Atlantikprovinz Nova Scotia. Die Stadt ist wirtschaftliches und
kulturelles Zentrum der Provinz und liegt näher an Europa als jede
andere Stadt Nordamerikas südlich Neufundlands. Zwei weitere
Kreuzfahrtschiffe konnten wir beim Einlaufen sehen, die Silver Spirit
und die Aurora.
Gegen
14.00 Uhr machte die Diva am Pier 20 fest. Unser Ausflug
„Stadtrundgang“ begann erst um 15.30 Uhr, aber bereits nach
Freigabe des Schiffes verließen etliche Passagiere die Diva. Sie
wurden an der Gangway von einem Dudelsackspieler begrüßt. Wir
folgten dann rd. 1 ½ Stunden später und fanden uns vor dem Terminal
ein. Direkt gegenüber befand sich eine Kneipe, aus der bekannte
Weisen zu hören waren. Offensichtlich feierte man auch in Halifax
das Oktoberfest. Insgesamt drei Gruppen wollten zum Stadtrundgang
aufbrechen; für eine Gruppe wurden Passagiere gesucht, die gut
englisch verstanden. Wir hielten uns da lieber an die Gruppe, die von
einer AIDA Mitarbeiterin namens Tanja aus der Scoutabteilung
begleitet wurde. Und sie hat, das sei vorweg geschickt, ihre Sache
sehr gut gemacht. Die Ausführungen der Reiseleiterin Barb wurden
fast wörtlich übersetzt.
Direkt am Hafen begrüßte uns Samuel
Cunard, der Gründer der gleichnamigen Reederei.
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Unweit davon an der
Uferpromenade befinden sich zwei Denkmale, die an die Ein- und
Auswanderung erinnern. Unser Weg führte uns dann Richtung
Innenstadt. An der Barrington Street stehen einige schöne alte
Handelshäuser aus dem späten 17. Jahrhundert. Wohlhabende Kaufleute
lebten hier.
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Auf der anderen Straßenseite erhebt sich die St. Mary´s
Basilica, eine katholische Kathedrale, mit deren Bau 1820 begonnen
wurde; 1899 wurde sie geweiht.
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Wir befanden uns nun auf der Spring
Garden Road, der Hauptflaniermeile von Halifax. Hier befinden sich
zahlreiche Geschäfte, kleine Shops und Boutiquen sowie Pubs und
Restaurants. Wir folgten der Straße eine Zeit lang und bogen dann in
den Public Garden ab, der bereits 1836 angelegt wurde. Das sieben
Hektar große Gelände ist bestens für Spaziergänge geeignet.
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Von
dort führte uns der Weg etwas bergan zum Citadel Hill. Mit dem Bau
der Festungsanlage wurde 1749 begonnen. Das Fort sollte vor
Überfällen der Ureinwohner aber auch vor anderen Eindringlingen
schützen. Vom Citadel Hill hat man einen schönen Panoramablick über
die Stadt und den Hafen. In der Nähe befindet sich der Uhrturm von
Halifax. Edward, Herzog von Kent, der in Halifax zwischen 1794 und
1800 regierte, war ein Pünktlichkeitsfanatiker und hat ihn der Stadt
als Abschiedsgeschenk hinterlassen. Leider wurde der Turm gerade
restauriert und war dementsprechend eingerüstet.
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Nach dem Abstieg
vom Citadel Hill gelangten wir wieder in die Hafengegend. Der Hafen
war 1917 Ausgangspunkt der größten Katastrophe, die die Stadt
jemals erschütterte. Im Dezember stießen hier ein norwegischer
Dampfer und ein französisches Munitionsschiff zusammen. Mehr als
2.000 Menschen starben, nachdem die Schiffe in die Luft geflogen
waren, 9.000 Menschen wurden verletzt. Große Teile der Stadt wurden
komplett verwüstet. Unser eindrucksvoller Rundgang endete im Bereich
der restaurierten historischen Hafenanlagen. Hier kauften wir in
einem Souvenirgeschäft Ansichtskarten für die Lieben daheim. Die
Bezahlung erfolgte problemlos per Kreditkarte. Dann schlenderten wir
zurück zum Schiff.
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Unter
dem Motto „Viva la France“ ging es zum Abendessen ins Weite Welt
Restaurant. Halifax verließen wir um 22.00 Uhr. In der Nacht wurden
die Uhren um eine Stunde vorgestellt.
Der
erste Seetag stand ganz im Zeichen der Entspannung. Frühstück gab
es heute im Markt Restaurant, danach war Relaxen angesagt. Die
Eindrücke aus New York mussten erst einmal verarbeitet werden.
Kaffee und Kuchen gönnten wir uns heute ebenfalls. Das Abendessen im
Weite Welt Restaurant stand unter dem Motto: Route 66. Wir trafen uns
dort mit Andrea und Birgit, die sich im Theatrium die Show „ABBA
reloaded“ angesehen hatten. In der AIDA Bar ließen wir den Abend
mit Petra und Christian ausklingen.
Portland, USA
(28.09.2018), wechselhaft, 14 Grad
Gegen
07.00 Uhr erreichten wir Portland im Bundesstaat Maine. Sie ist zwar
mit rund 66.000 Einwohnern die größte Stadt dieses Bundesstaates
jedoch nicht dessen Hauptstadt; das ist das deutlich kleinere
Augusta. Portlands gewisses Etwas ist die traumhafte Lage an der
Casco Bay. Hier wurde auch Stephen King, der bekannte Horror-Autor
geboren. Weil unser gebuchter Ausflug erst gegen Mittag startete,
wollten wir uns am Vormittag in der Stadt umsehen. Nach dem Frühstück
im Markt Restaurant gingen Gaby, Birgit und ich von Bord. Andrea
verzichtete wegen des leichten Regens auf den Spaziergang. Wir
bummelten durch die größtenteils kopfsteingepflasterten Gassen des
Old Port mit zahlreichen Häusern im viktorianischen Stil, sahen uns
das Rathaus und einige hübsche Wandmalereien an. Dann zog es uns
allerdings auch wieder zur Diva, weil der Regen nicht aufhören
wollte. Mit uns im Hafen lag die Royal Princess.
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Unser
Ausflug „Panoramafahrt: Portland und Leuchtturm“ sollte um 13.30
Uhr starten. AIDA hat die Treffpunkte zu den Ausflügen geändert;
anstatt sich an einer bestimmten Stelle auf dem Schiff einzufinden
und dann hinter einem AIDA Mitarbeiter das Schiff zu verlassen,
trifft man sich jetzt bei den Ausflugsbussen bzw. im Hafenterminal.
Wir hatten heute eine reine Damen Crew: Busfahrerin Nancy,
Reiseleiterin Judy und eine AIDA Mitarbeiterin als Übersetzerin.
Nach einer kurzen Fahrt durch die Innenstadt ging es Richtung Eastern
Promenade. Von da aus hat man einen grandiosen Blick über die Casco
Bay. Auch einige sehenswerte Häuser sind in diesem Bezirk zu finden;
lt. Judy wohnen hier die betuchteren Einwohner Portlands.
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Anschließend verließen wir das Stadtgebiet von Portland und fuhren
über eine die Casco Bay überspannende Brücke in den kleinen Ort
Cape Elisabeth zum Leuchtturm Head Light. Er wurde bereits Ende des
18. Jahrhunderts erbaut und im Laufe der Zeit mehrfach verändert.
Heute ist der Turm ca. 23 m hoch und sendet in einer Höhe von ca. 28
m oberhalb des Meeresspiegels ein weißes Licht aus. Im Haus des
Leuchtturmwärters betreibt die Stadt Cape Elisabeth ein Museum, das
Ausstellungsstücke zur Geschichte des Leuchtturms zeigt. Portland
Head Light ist umgeben vom Fort Williams Park, durch den zahlreiche
Wanderwege führen. Ein wirklich schönes Fleckchen Erde. Das Wetter
spielte heute Nachmittag auch mit; nachdem es zu Beginn des Ausflugs
noch bedeckt aber trocken war, kam später immer mehr die Sonne
heraus. Einziger Kritikpunkt war die etwas spärliche Übersetzung
durch die AIDA Mitarbeiterin. Von Judys umfangreichen Erläuterungen
erfuhren wir somit höchstens ein Drittel. Vom Leuchtturm ging es
dann zurück zur Diva.
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Zum
Abendessen trennten sich unsere Wege; Andrea und Birgit suchten das
Markt Restaurant mit dem Thema „Spanien“ auf, wir beide
entschieden uns für das Weite Welt Restaurant, in dem das Thema
„Indonesien“ lautete. Überzeugt hat uns die Speisenauswahl aber
nicht wirklich. In der AIDA Bar trafen wir uns später dann alle
wieder.
Für
unseren zweiten Tag in New York hatten wir vier uns das Rockefeller
Center und einen Besuch der Aussichtsplattform Top of the Rocks
vorgenommen. Petra und Christian wollten dem Empire State Building
ihre Aufwartung machen. Wir hatten uns für Top of the Rocks
entschieden, weil in diversen Reiseführern zu lesen war, dass dort
der Andrang wesentlich geringer sei als am Empire State Building; es
gäbe quasi keine Wartezeiten. Außerdem habe man das Empire State
Building ja direkt im Blickfeld. Unsere ursprüngliche Absicht, schon
von daheim Tickets für eine bestimmte Uhrzeit zu kaufen, hatten wir
wegen der unsicheren Wetterprognosen verworfen. Wenn man wegen Regens
oder Nebel kaum etwas sieht, nutzt ein im Vorfeld erworbenes Ticket
recht wenig.
Heute
morgen war es auf alle Fälle trocken; allerdings lagen die meisten
Wolkenkratzer noch in den Wolken; es zeigten sich aber schon
vereinzelt blaue Flecken am Himmel.
So
machten wir uns nach dem Frühstück im Weite Welt Restaurant auf den
Weg. Obwohl wir gestern ja schon am Rockefeller Center gewesen und
auch mit einem Stadtplan bewaffnet waren, konnten wir unser Ziel auf
Anhieb nicht finden. Wir waren zwar sicher, in der Nähe zu sein,
wussten aber nicht genau, wohin wir uns exakt wenden sollten. Also
beschlossen wir, einen Einheimischen zu fragen. Der erste, ein
Verkäufer an einem Straßenstand, kam aus Ägypten und wies uns
freundlich den Weg, der sich allerdings als nicht ganz richtig
erwies. Ein weiterer farbiger Straßenhändler war dann schon viel
genauer und kurz darauf standen wir endlich im Innenhof des
Rockefeller Center. Jetzt mussten wir nur noch das richtige Gebäude
finden; dabei war uns ein NYPD Beamter behilflich. Vor dem Eingang
stand eine beachtliche Schlange an Menschen; wir wollten uns dort
anstellen, bekamen aber freundlich bedeutet, dass diese Mitbürger
gar nicht für Top of the Rocks anstanden sondern auf einen Bus
warteten. So betraten wir das Gebäude und in der Tat, die Menge der
Wartenden hielt sich in überschaubaren Grenzen. Das Lösen der
Tickets verursachte noch einmal etwas Aufregung, weil wir die
Gesamtsumme für uns vier auf den Dollar genau abgezählt hatten; die
Dame am Schalter aber eine höhere Summe haben wollte. Des Rätsels
Lösung: Wir hatten die Steuer (Tax) vergessen, die hinzugerechnet
werden musste. Nachdem auch dieses Problem behoben war, konnten wir
schon bald einen Aufzug besteigen, der uns ein paar Stockwerke höher
brachte. Dort gibt es Informationen zum Bau des Centers; von da geht
es per Express Aufzug hoch in den 67. Stock. Die Fahrt dauert gefühlt
keine Minute und dann waren wir endlich am Ziel. Von der verglasten
Plattform hat man einen phantastischen Rundblick über Manhatten.
Jetzt riss die Wolkendecke immer mehr auf und wir konnten etliche
tolle Fotos schießen. Die Speicherkarten glühten; natürlich wurde
auch das Empire State Building auf Platte gebannt. In der Ferne
konnten wir die Südspitze Manhattens mit der Freiheitsstatue und
Ellis Island sehen. Dieser Besuch hatte sich auf jeden Fall gelohnt!
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Als wir das Rockefeller Center verließen, zeigte die Uhr schon 13.30
Uhr. Viel Zeit blieb uns nicht mehr, weil „Alle Mann an Bord“
wegen der Seenotrettungsübung um 16.00 Uhr war. Wir beschlossen
daher, langsam zum Schiff zurückzukehren. Die eigentlich noch
beabsichtigte Fahrt mit der Staten Island Fähre ließ sich bei
diesem Zeitfenster nicht mehr verwirklichen.
Um
16.30 Uhr fand die Seenotrettungsübung statt. Sie verlief ohne
Probleme und war bald beendet. So langsam rückte der Abschied von
der Stadt, die niemals schläft, näher. Wir wollten das Auslaufen
von Andreas und Birgits Balkon aus verfolgen; ihre Kabine auf der
Steuerbordseite bot auf jeden Fall die Gewähr, der Freiheitsstatue
nahe zu kommen. Um 18.00 Uhr war es dann soweit. Unter den Klängen
der Auslaufmusik löste sich die Diva von der Pier und schwenkte auf
den Hudson River ein. Ein weiteres Kreuzfahrtschiff, die Crystal
Symphonie, lag noch am Kai. Wir glitten an Hoboken und Jersey City
vorbei und näherten uns Ellis Island und der Freiheitsstatue. Bald
darauf hatten wir Miss Liberty auch hinter uns gelassen und waren auf
dem Weg zum Atlantik.
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Jetzt war es Zeit zum Abendessen, doch das
wollten nach dem endgültigen Verlassen New Yorks wohl gefühlt alle
Gäste der Diva. Mit Mühe erwischten wir nach vergeblichen Runden im
Weite Welt Restaurant noch vier Plätze im Bella Vista zum
Themenabend „Algarven-Küste“. Die dargebotenen Speisen haben uns
nicht so recht überzeugt. Auch die hohen Tische und Stühle im
vorderen Bereich sind gewöhnungsbedürftig. Den Begrüßungssekt
ließen wir sausen. In der AIDA Bar stießen später Petra und
Christian zu uns, die u.a. berichteten, dass sie am Empire State
Building auch keine größere Wartezeit hatten.
Nachdem
wir die Nacht trotz Jetlag relativ gut geschlafen hatten, galt der
erste Blick am Morgen natürlich dem Wetter. Ein Gang auf den Balkon
bestätigte die Wettervorhersagen, es regnete mehr oder minder
heftig. Aber alles Klagen half ja nichts, um 09.00 Uhr war Treffpunkt
mit Petra und Christian sowie unserer Reiseleiterin Geraldine vor dem
Terminal. Also gingen wir erst einmal ins Markt Restaurant zum
Frühstück und machten uns dann wetterfest. Wasserdichte
Wanderschuhe, Regenjacke und Schirm gehörten zur Ausrüstung. Kalt
war es wenigstens nicht; die Temperaturen waren schon jetzt angenehm.
Um
09.00 Uhr verließen wir die Diva und schauten uns vor dem Terminal
um. Obwohl wir Petra, Christian und Geraldine bisher nur von
Handy-Fotos kannten, gab es keine Zweifel; da standen die drei schon.
Wir begrüßten uns herzlich und bereits bei dieser kurzen
Gelegenheit festigte sich bei mir der Eindruck: Da ist die richtige
Truppe zusammen. Nachdem Geraldine kurz den Ablauf des Tages
erläutert hatte, ging es dann auch los. Vom Pier 92, wo die Diva
festgemacht hatte, liefen wir die 52th Straße hinauf und
bogen an der 8th Avenue nach links ab. Das erste Ziel war
der Hearst Tower. Dieses 46stöckige Hochhaus am Columbus Circle, das
aussieht wie eine stählerne Waffel, ist das Zentrum des Hearst
Medienimperiums und mit Regenwassernutzung und modernsten
Lichtsensor-Systemen besonders umweltfreundlich. Wir besuchten die
Lobby des Gebäudes und Geraldine besorgte uns Infomaterial. Nächster
Stopp war das Time Warner Center ebenfalls am Columbus Circle
gelegen. In der Eingangshalle befinden sich zwei große Statuen eines
kolumbianischen Künstlers, die Adam und Eva (nackt) darstellen
sollen. Wir nutzten die Rolltreppe neben der Adam-Figur und konnten
feststellen, dass diese an bestimmten Stellen wohl oft angefasst
wird. In den ersten vier Etagen sind Geschäfte, Boutiquen und
Restaurants ansässig. Geraldine führte uns zu einem Aufzug, der uns
in das im gleichen Gebäude befindliche Hotel Mandarin Oriental
brachte. In der 35. Etage stiegen wir aus und Geraldine fragte an der
Rezeption, ob wir kurz einen Blick aus der nebenan befindlichen Bar
auf den Central Park, der an den Columbus Circle grenzt, werfen
dürfen. Wir durften! Der Ausblick war trotz des Wetters
phantastisch. Nachdem wir etliche Fotos geschossen hatten, brachte
der Aufzug uns wieder hinunter.
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Als nächstes stand der Central Park
auf dem Programm. Wir schlenderten durch den südlichen Teil und
ließen die Hektik der Großstadt für einige Minuten hinter uns.
Eichhörnchen, die keineswegs kamerascheu waren, kreuzten unseren
Weg. Geraldine machte uns auf das Plaza Hotel aufmerksam, dessen zum
Central Park ausgerichtete Zimmer aber gar keine Hotelzimmer sondern
Wohnungen sind. Wer hier also ein Zimmer bucht, genießt nicht die
Aussicht auf den Central Park sondern schaut direkt auf andere
Hochhäuser. Hier verließen wir den Park wieder und machten uns auf
den Weg Richtung Trump Tower.
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Da sich der Erbauer und jetzige
Präsident der Vereinigten Staaten heute wegen der UN-Vollversammlung
persönlich in der Stadt befand, waren schon im weiteren Umkreis
Straßensperren eingerichtet worden. Neben zahlreichen schweren, am
Straßenrand geparkten LKW, die wahrscheinlich auch noch für
Absperrungen genutzt werden sollten, war ein großes Polizeiaufgebot
vor Ort. Es gelang uns, erfolgreich alle Hindernisse zu umschiffen.
Etwas Erholung fanden wir in der St. Thomas Church, der wir einen
Besuch abstatteten. Sie ist eine bischöfliche Pfarrkirche der
Episcopal Diözese von New York. Die St. Patrick Cathedral war unser
nächster Anlaufpunkt. Sie ist die größte Kathedrale der USA und
gleichzeitig Sitz des Erzbischofs von New York. Inmitten des modernen
Manhatten steht sie direkt gegenüber vom Rockefeller Center. Dorthin
gingen wir anschließend. Das Rockefeller Center ist ein Komplex aus
19 Gebäuden und renommierteste Büroadresse New Yorks. Wir
besichtigten den Innenhof und Geraldine zeigte uns den Platz, an dem
alljährlich der bekannte Weihnachtsbaum aufgestellt wird. Außerdem
wies sie auf die beiden Eingänge zu „Top of the Rocks“, der
verglasten Aussichtsplattform auf den Etagen 67 bis 70 hin.
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Unser
weiterer Weg führte uns über den Broadway zum Times Square, der
auch am Tage ein spektakuläres Bild an Leuchtreklamen bot, zumal es
durch das Regenwetter schon recht düster war.
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Im Hard Rock Cafe
legten wir eine wohlverdiente Mittagspause ein und gönnten uns einen
Snack sowie ein lokales Bier. Frisch gestärkt führte unser Weg dann
am Bryant Park vorbei zur Public Library. Sie ist eine der drei
öffentlichen Büchereien in New York City und mit über 51 Millionen
Medien eine der größten Bibliotheken der Welt. Nicht weit davon
entfernt befindet sich das Grand Central Terminal, New Yorks
schönster Bahnhof.
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Auch das Chrysler Building kann man von dort aus
sehen. Wir betraten die beeindruckende Eingangshalle des Bahnhofs und
ließen das gesamte Ambiente auf uns einwirken.
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Von der Halle aus
sieht man keinen einzigen Zug; dazu muss man in den Untergrund
absteigen. Und genau das taten wir auch. Geraldine weihte uns in die
Geheimnisse der New Yorker Subway ein und half uns beim Ticketkauf.
Mit der Subway fuhren wir Richtung Süden und stiegen in der Nähe
der Wall Street aus. An der Börse und der Federal Hall, einem Museum
mit einer Statue von George Washington am Eingang, vorbei wanderten
wir zum East River und genossen einen schönen Ausblick auf die
Brooklyn Bridge.
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Dann machten wir kehrt und gingen wieder Richtung
Hudson River zum One World Trade Center und dem 9/11 Memorial. Das
One World Trade Center hüllte sich in Wolken, so dass man die Spitze
des Gebäudes teilweise nur erahnen konnte. Dort wo früher die
Zwillingstürme des WTC standen, entstanden die Memorial Pools, zwei
gigantische Becken mit zehn Meter hohen Wasserfällen, um die herum
auf Granitplatten die Namen der Opfer eingemeißelt wurden. Dieser
Besuch war für uns alle sehr bedrückend.
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Geraldine zeigte uns dann
noch eine Feuerwache, die seinerzeit auch viele Opfer zu beklagen
hatte, weil man den Feuerwehrleuten versichert hatte, dass die Türme
nicht einstürzen könnten.
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Im Zuge der Gestaltung des gesamten
Geländes ist auch eine neue Subway Station entstanden. Dort
bestiegen wir wieder einen Zug und fuhren zurück zum Ausgangspunkt
unserer heutigen Tour.
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Ein kurzer Fußmarsch und dann hatten wir die
Diva wieder erreicht. Die ganze Tour hatte statt 8 sogar fast 9
Stunden gedauert. Wir waren uns alle einig, dass wir die Zeit optimal
ausgenutzt und so viel wie eben möglich gesehen hatten. Die
Entscheidung zu dieser Tour in einer Mini-Gruppe war definitiv
richtig gewesen. Wir verabschiedeten uns herzlich von Geraldine und
bedankten uns für den tollen Tag. Zum Abendessen gingen wir ins
Weite Welt Restaurant mit dem Thema „Indien“. Nach einem Absacker
in der AIDA Bar fielen wir todmüde ins Bett. Die für heute geplante
Begrüßung durch den General Manager war wegen des Wetters auf
morgen verschoben worden.
Mit
der Fa. Post war vereinbart, dass wir um 09.00 Uhr bei Andrea in
Gevelsberg starten wollten. Also machten wir uns um 08.00 Uhr auf den
Weg um Birgit noch abzuholen und dann nach Gevelsberg zu fahren, wo
unser Auto stehen bleiben sollte. Gerade als wir einsteigen wollten,
kam eine WhatsApp von Christian: Wir stehen hier am Schalter von
Eurowings. Unser Flug wurde gerade gestrichen! Das fing ja gut an.
Wir waren ziemlich geschockt und warteten fassungslos auf weitere
Informationen. Für uns ging es pünktlich um 09.00 Uhr los; ohne
größere Staus erreichten wir den Frankfurter Flughafen um kurz vor
12.00 Uhr. Dort checkten wir ein, wobei uns die Mitarbeiterin bereits
darauf hinwies, dass es bei der Sicherheitskontrolle länger dauern
könne, wir sollten uns also unverzüglich dorthin begeben. Das taten
wir auch und die Schlange dort war recht beachtlich. Als dann unser
Flug schon aufgerufen wurde und wir immer noch nicht durch waren, kam
leichte Unruhe auf. Schließlich ging aber alles gut und wir kamen
mit dem letzten Zubringerbus am Flieger an. Inzwischen hatte uns
Christian mitgeteilt, dass sie auf eigene Faust einen Flug mit
Eurowings nach Zürich und von dort mit Swiss nach New York gebucht
hätten. Sie würden dann wohl um 23.00 Uhr oder später auf dem
Schiff sein. Unser geplantes Treffen um 21.00 Uhr in der AIDA Bar
mussten wir abblasen. Wir würden uns dann morgen früh vor dem
Terminal sehen. Später erfuhren wir, dass der Großteil der AIDA
Passagiere an Bord des abgesagten Fluges erst am 25.09., einige
sogar erst am 26.09. in New York angekommen sein sollen. Was für ein
Albtraum!
Unser
Flieger startete mit rund 40 Minuten Verspätung, weil eine Startbahn
wegen starken Windes gesperrt worden war. Der Flug selbst verlief
unspektakulär; es gab eine warme Mahlzeit und kurz vor der Landung
noch einen kleinen Snack. Dass ein Langstreckenflug in der Economy
Class für größere Menschen wie mich (1,87 m) kein reines Vergnügen
ist, wird wohl jeder wissen, der ähnliches schon einmal mit gemacht
hat. Zufällig las ich im Condor Bordmagazin, dass 25 % der
Amerikaner ihre Rückenlehnen nicht zurück klappen, weil sie das für
unhöflich halten. Nun, unsere Vorderleute gehörten leider nicht zu
dieser Gruppe. Aber auch das war nach 8 ½ Stunden überstanden und
wir landeten mit 40 Minuten Verspätung um kurz vor 18.00 Uhr auf dem
JFK Flughafen. Als nach der Landung Frank Sinatras „New York New
York“ aus den Bordlautsprechern erklang, wussten wir, wir sind
tatsächlich im Big Apple angekommen. Doch noch stand uns die
Einreisekontrolle bevor. Davon hatte man ja schon Horrorgeschichten
gehört: stundenlanges Warten, eingehende Befragungen usw. Würde
unser Schulenglisch ausreichen, um alle Fragen zufriedenstellend zu
beantworten? Um es kurz zu machen: Es ging schneller als erwartet und
völlig reibungslos über die Bühne. Wir warteten in einer
überschaubaren Schlange und standen nach etwa einer halben Stunde
schon vor der Beamtin der Border Control. Und die wollte weder die im
Flieger ausgefüllte Zollerklärung noch die Bescheinigung meines
Arztes über die einzunehmenden Medikamente sehen bzw. fragte nicht
danach. Sonstige Fragen stellte sie auch nicht; sie scannte den
Reisepass, wir mussten unsere Fingerabdrücke abgeben, dann einen
Stempel in den Pass und wir waren durch. Draußen wiesen uns AIDA
Mitarbeiter den Weg zu den Transferbussen. Wir waren etwa 10
Passagiere und der Bus wollte schon abfahren, setzte dann aber zurück
und wartete auf weitere Mitreisende. Diese hatten nämlich plötzlich
vor nicht mehr besetzten Schaltern gestanden, weil offensichtlich für
viele Mitarbeiter der Border Control Feierabend war. So dauerte es
entsprechend länger, bis sie abgefertigt waren. Nach einer Stunde
Warten machte sich der Bus dann endlich auf den Weg zur Diva. Die
Fahrt durch das abendliche New York mit einigen Staus zog sich hin.
Ich glaube, es war etwa 22.00 Uhr, als wir endlich, nach erfreulich
kurzem Check-In an Bord der Diva waren. In der AIDA Bar gönnten wir
uns noch einen Drink, dann suchten wir unverzüglich unsere Kabinen
auf. Dort packten wir schnell noch die Koffer aus und fielen dann ins
Bett, zu einer Zeit, als es in Deutschland schon wieder hell wurde.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt; die Wetteraussichten sind
jedenfalls nicht so erfreulich; es soll den ganzen Tag regnen.
jetzt bin ich erst seit Februar hier im Forum angemeldet und habe schon meinen dritten Reisebericht begonnen. So sind halt die Ruheständler, dauernd unterwegs. Nach unserer Reise mit der Mein Schiff 3 rund um Großbritannien und der Flusskreuzfahrt auf der Donau mit der Aurelia hatte es uns über den großen Teich gezogen, um dort den Indian Summer zu suchen. Ob wir ihn gefunden haben, könnt ihr meinem Bericht entnehmen. Viel Spaß beim Lesen!
Auf
unserer Liste der Kreuzfahrtziele stand Nordamerika, möglichst zur
Zeit des Indian Summer, weit oben. Die Route, die AIDA anbot,
erschien uns dabei interessanter als die von TUI Cruises, weil sie
eben nicht zurück nach New York führte sondern in Montreal endete.
Anfang Februar weckte ein Angebot im AIDA Newsletter unsere
Aufmerksamkeit; die Preise dort einschließlich An- und Abreisepaket
lagen um einiges unter den Katalogpreisen. Außerdem war ein
Bordguthaben von 50 € pro Kabine enthalten. Abweichend von der
Beschreibung im Katalog waren zwei volle Tage in New York vorgesehen;
statt Boston und Bar Harbour sollte Portland angefahren werden. Weil
meine Frau nicht so gerne fliegt, kam für uns nur ein Direktflug in
Frage. Ein solcher war bei diesem Angebot nur mit Start- und
Zielflughafen Frankfurt erhältlich. Das bedeutete zwar eine längere
Anreise; ab Düsseldorf gab es aber nur Flüge mit Zwischenlandung in
Paris. Zwei Bekannte, Andrea und Birgit, wollten uns bei dieser Tour
begleiten. Wir fackelten dann auch nicht lange und nahmen telefonisch
Kontakt mit AIDA in Rostock auf. Unser Reiseberater bestätigte, dass
es sich um Direktflüge handelte und in dem Flugzeug nur noch sieben
freie Plätze zur Verfügung stünden. Also wurden zwei Balkonkabinen
gebucht; zum Bordguthaben legte der Reiseberater noch einen Gutschein
für einen Cocktail des Tages hinzu.
Nun
konnten wir mit den weiteren Planungen für die Reise beginnen. Als
erstes widmeten wir uns dem Esta Antrag für die Einreise in die USA.
Das Ausfüllen per Internet nahm geraume Zeit in Anspruch; als wir
den letzten der vier Anträge fertiggestellt hatten, war die
Genehmigung für den ersten schon da. Danach war das Bordmanifest
dran; dazu war zwingend die Genehmigung des Esta Antrags notwendig.
Ausflugsbuchungen waren wegen des Vario Tarifes erst ab 90 Tage vor
Reisebeginn möglich. Ich hatte mich inzwischen in einem Forum für
AIDA Reisende angemeldet; dort tauschten sich für unsere Reise schon
einige Mitfahrer aus.
Etwa
4 Monate vor Reisebeginn sahen wir über MyAIDA unsere Flugzeiten:
Hinflug 14.25 Uhr ab Frankfurt, Rückflug 19.25 Uhr ab Montreal,
beide Flüge mit Condor. Unseren bewährten Flughafenzubringer, die
Fa. Post aus Gevelsberg, konnten wir jetzt verbindlich buchen.
Mittlerweile waren auch die Ausflüge auf MyAIDA zu sehen, wobei die
für New York uns nicht so recht überzeugen konnten. Wir wollten so
viel als möglich von dieser Stadt sehen; das gaben die AIDA Ausflüge
aber nicht her, weil sie sich auf einige wenige Sehenswürdigkeiten
pro Ausflug beschränkten. Im Forum wurde diese Ansicht ebenfalls
geteilt; einige Mitglieder wiesen auf private Touren in New York hin.
Dabei wurde auch ein in New York lebender Würzburger namens Oli
genannt, dessen Touren wärmstens empfohlen wurden. Wir hatten
inzwischen mit zwei Mitreisenden, Petra und Christian, aus der
näheren Umgebung Kontakt über das Forum aufgenommen, die in New
York ebenfalls lieber privat los ziehen wollten. Christian fragte
dann bei Oli nach, der aber am 25.09., dem Tag nach unserer Ankunft
schon gebucht war. Er verwies aber auf eine Kollegin, mit der er
zusammenarbeitete und an die Christian sich doch mal wenden könne.
Gesagt, getan. Geraldine war an dem Termin noch frei und so buchte
Christian nach Rückfrage bei uns eine 8 Stunden Tour für uns 6.
Danach eröffnete er eine WhatsApp Gruppe, in der wir uns regelmäßig
austauschten und Geraldine unsere Favoriten für die Tour
übermittelten. Später kam dann eine WhatsApp Sprachnachricht aus
New York, in der uns Geraldine die Tour, die sie nach unseren
Vorschlägen ausgearbeitet hatte, detailliert vorstellte. Für die
weiteren Häfen buchten wir AIDA Ausflüge; außerdem erwarben wir
ein Getränkepaket.
Petra
und Christian hatten übrigens später als wir gebucht bzw. umgebucht
und Direktflüge ab Düsseldorf bekommen. Das hätten wir wissen
sollen. Ganz so einfach verlief ihr Hinflug dann aber nicht. Doch
dazu später mehr.
Unsere
Kabinen-Nr. kannten wir jetzt auch, wir hatten die 7232, Andrea und
Birgit die 7154. Der Tag der Abreise rückte näher.
nachdem ihr eure Tour begonnen habt, als wir selbst noch den Indian Summer gesucht und nur teilweise gefunden haben, habe ich Deine Berichte und Fotos jetzt quasi in einem Rutsch durchgeackert und bin begeistert. Tolle Eindrücke von einer Cruise, die ich mir auch gut vorstellen könnte. Jetzt ist sie ja leider bald schon wieder vorbei. Ich wünsche euch noch weitere schöne Tage und eine stressfreie Rückreise.
Was die flüssigen Sonnenstrahlen angeht, die hatten wir in New York bei unserer privat gebuchten 8 Stunden Tour (zu Fuß) den ganzen Tag und waren trotzdem restlos begeistert. Wie sagt man so schön, es gibt kein schlechtes Wetter.......
die Gerichte, die ich in meinem Bericht besonders genannt habe, sollten verdeutlichen, dass es eben auch "Ausrutscher" gab, die, zumindest aus unserer Sicht, für hochsommerliche Temperaturen weniger geeignet waren. Ansonsten waren wir mit dem Angebot aber durchaus zufrieden; selbst diese "Ausrutscher" waren geschmacklich nicht zu beanstanden.
Wir brauchen bei Kreuzfahrten, sei es auf Flüssen oder auf hoher See, keine "Sterneküche". Insofern haben wir vielleicht etwas andere Erwartungen als Du. Ich gebe Dir Recht, dass das Preisniveau bei Flusskreuzfahrten nicht gerade im unteren Segment angesiedelt ist. Das liegt sicherlich auch an der geringeren Passagierzahl. Ich habe mal gelesen, dass sich Preise unter 200 € pro Tag und Passagier nicht mehr rechnen. Schnäppchen, wie bei Hochseekreuzfahrten, wo die letzten Kabinen auf Teufel komm raus verscherbelt werden, kann man hier nicht erwarten.
Wir kommen gerade von einer Tour mit der AIDAdiva zurück und würden der Gastronomie in den Buffet-Restaurants jetzt auch kein gehobenes Niveau bescheinigen. Da muss man wohl in die Zuzahlrestaurants gehen (oder ins Atlantik auf TUI Cruises Schiffen).
Letztlich hängt das Ganze, wie ich ja geschrieben habe, auch vom Koch ab. Wenn wir das Essen auf der Aurelia mit 3+ bewerten, so vergeben wir für die Sonata (ebenfalls eine Donau Tour 2016) eine glatte 1 und für die Alena (Rhein von Köln bis Basel 2018) eine 2.
Von den Hochseeschiffen unter Phoenix Regie kennen wir bisher nur die Artania; da war die Gastronomie ebenfalls top.
nachdem wir uns jetzt von unserem Nachtflug von Montreal nach Frankfurt und 6 Stunden Zeitunterschied erholt haben, möchte ich auf Deine Frage zum Essen auf der Aurelia noch näher eingehen. Tatsächlich waren einige Hauptgerichte u.E. nach eher einer kälteren Jahreszeit angemessen und nicht unbedingt für den Hochsommer geeignet. Andererseits konnte zwischen drei Hauptgerichten gewählt werden: Fisch, Fleisch oder vegetarisch. Fisch ist ja generell ein leichteres Essen und die vegetarische Variante, die wir auch ein paar Mal probiert haben, lag ebenfalls nicht schwer im Magen. Dabei gab es übrigens des öfteren Nudelgerichte. Als Vorspeise wurde meist Salat gereicht. Wir haben des öfteren auch nicht alle Gänge gewählt. Generell hängt das Angebot sicherlich auch vom Küchenchef ab; in unserem Fall war das ein Ungar und dort wird ja wohl deftiger gekocht. Auf anderen Schiffen haben wir es schon erlebt, dass es mittags neben dem normalen Angebot einen sog. Light Lunch gab; da konnte man sich an einem kleinen Buffet (mit viel Salat) bedienen. Es hängt demnach auch etwas vom Schiff ab.
Hallo
@Isuledda99
Richtung Amsterdam waren wir auch schon unterwegs; ebenfalls eine interessante Tour. wir haben sie vergangenes Jahr hauptsächlich wegen des Keukenhofes gemacht. Weitere Ziele waren Rotterdam und zwei Orte am Ijselmeer. Ob der Altersdurchschnitt auf Arosa Schiffen wirklich niedriger ist? Vor ein paar Jahren haben wir mit diesem Anbieter Fahrten zu Weihnachtsmärkten unternommen und hatten dabei nicht den Eindruck, dass das Publikum jünger ist als auf anderen Schiffen. Nachdem Arosa dann sein Preiskonzept geändert hat, kommen sie für uns aber nicht mehr in Frage.
Allen Forenmitgliedern verspreche ich, in Kürze mit meinem Bericht über unsere Reise in den Indian Summer zu beginnen.
entschuldige, dass ich mich erst heute melde, aber wir sind heute erst aus Nordamerika zurückgekommen (mit der AIDAdiva von New York nach Montreal). Ich werde Dir zu den Mahlzeiten auf der Aurelia antworten, sobald sich der Jetlag gelegt hat.
unsere Ostseetour startet am 09.07.2019 in Kiel und endet am 22.07. in Bremerhaven. Da fahrt ihr wohl vor uns los, vielleicht sehen wir uns beim Wechsel. .
Wir sitzen auch auf gepackten Koffern; morgen um 09.00 Uhr geht es los Richtung Frankfurt. Der Flieger soll 14.25 Uhr starten.
bei der tollen Tour möchte man ja direkt mit an Bord kommen, geht aber leider nicht, weil wir Montag nach New York fliegen und an Bord der AIDAdiva gehen mit Ziel Montreal. Wir hoffen auf einen schönen Indian Summer.
Euch wünschen wir schöne Tage auf der Artania und viele Eindrücke in den Häfen. Ein Reisebericht wäre natürlich super.
Wir waren letztes Jahr auf der Artania in den norwegischen Fjorden unterwegs, uns hat das Schiff auch aufgrund seiner überschaubaren Größe gut gefallen. Nächstes Jahr werden wir die Artania wieder entern (Ostsee auf neuer Route im Juli).
habe gerade Deinen interessanten Reisebericht mit den tollen Fotos gelesen; Kompliment!
Deinem Bericht entnehme ich, dass das Schiff nicht ausgebucht war. Bist Du der Meinung, dass sich die Menge der Passagiere auch bei einem ausgebuchten Schiff so gut verteilt? Schließlich können da über 3.000 Menschen an Bord sein. Wir kannten bisher nur die beiden alten Schiffe und waren in diesem Jahr erstmals auf der MS 3 mit etwas über 2.700 Passagieren. Uns war das fast schon etwas zu viel. Gerade an den Abenden waren die Bars doch ziemlich voll und nach einer Vorstellung im Theater war es fast unmöglich, noch irgendwo einen Platz zu finden, zumal es an Deck zu kalt war. Deshalb überwiegt bei uns noch die Skepsis gegenüber den Neubauten MS 1 und 2. Einen Teil dieser Skepsis hast Du uns aber genommen.
um der Wahrheit die Ehre zu geben, das war nicht mein erster Reisebericht. Es gibt hier im Forum schon einen über unsere Reise im Juli mit der Mein Schiff 3 rund um Großbritannien. In der AIDA Weblounge habe ich mich vor einiger Zeit auch schon verewigt.
das war mein Bericht über unsere Donaukreuzfahrt. Ich hoffe, ich konnte euch das Besondere einer Reise auf einem Fluss etwas näher bringen und den einen oder anderen auf diese Reiseart neugierig machen. Wir werden uns nächstes Jahr wieder einem Fluss anvertrauen; demnächst steht allerdings erst wieder ein großes Schiff an. Zum Highlight in diesem Jahr geht es über den großen Teich nach New York; von dort startet unsere Kreuzfahrt nach Montreal mit der AIDAdiva.
Melk, Österreich
(26.08.2018), bedeckt, zeitweise sonnig, um 20 Grad
Heute
mussten die Passagiere nach dem Frühstück zum ersten Mal auf dieser
Reise mit der Lounge vorlieb nehmen. Auf dem Sonnendeck war es
einfach zu frisch; es regnete allerdings nicht mehr. Mit Lesen und
Sudoku vertrieben wir uns die Zeit bis zum Mittagessen um 12.00 Uhr.
Eine Stunde später machte die Aurelia auch schon in Melk fest. Dort
befand sie sich in Gesellschaft der Viking Freya, der Scenic Amber
und einem Schiff von Nicko Cruises. Melk wird in Fließrichtung Osten
auch als Tor zur Wachau bezeichnet. Bekannt ist der Ort wegen seines
Benediktinerstiftes, das über der Stadt thront. Während wir vor
zwei Jahren wegen des schönen Wetters nur den Garten des Stiftes
besucht hatten, wollten wir uns heute das Innere ansehen. Zu diesem
Zweck hatten wir den Ausflug „Stift Melk“ gebucht. Ein Bus
brachte uns bequem zur Anlage hinauf. Kreuzfahrtleiterin Erika
besorgte die Tickets für unsere Gruppe. Weil wir noch etwas Zeit bis
zu unserer geführten Innenbesichtigung hatten, schlenderten wir noch
durch die Außenanlagen. Bald danach begann dann die
Innenbesichtigung unter sachkundiger Führung. Wir sahen u.a. den
Marmorsaal und die weltberühmte Bibliothek mit über 80.000
literarischen Werken und einem überwältigendem Wandgemälde. Bevor
wir die Bibliothek betraten, hatten wir von einer Terrasse aus einen
eindrucksvollen Blick in das Donautal. Zu guter Letzt statteten wir
der Stiftskirche einen Besuch ab. Der Transferbus brachte uns dann
zurück zum Schiff. Um 16.00 Uhr verließen wir Melk und machten uns
auf den Weg nach Passau. Für uns war jetzt Kofferpacken angesagt.
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Zum
Abschieds-Cocktail fanden sich alle Passagiere um 18.30 Uhr in der
Lounge ein. Bei einem Glas Sekt verabschiedeten sich der Kapitän,
die Hotelmanagerin und die Kreuzfahrtleiterin von den Gästen. Bei
dieser Gelegenheit wurden alle Crewmitglieder vorgestellt, mit
Ausnahme der Küchencrew. Die hatte schließlich gerade zu tun, denn
im Anschluss an den Abschieds-Cocktail erwartete Küchenchef Imre
Banga die Passagiere zum Gala-Abschieds-Abendessen. Ein letztes Mal
ließen wir uns die Kreationen aus der Küche schmecken. Bevor dann
zum krönenden Abschluss die obligatorische Eisparade durch das
Restaurant zog, wurde auch die Küchencrew vorgestellt und mit viel
Beifall bedacht. Nach einem Abschiedsdrink mit unseren Tischnachbarn
beglich ich die Bordrechnung an der Rezeption. Hierzu war nur noch
eine Unterschrift nötig, weil ich unsere Kreditkarte bereits vor
einigen Tagen hatte einlesen lassen. Dann ging es in die Koje.
Passau und Abreise
(27.08.2018), sonnig, 25 Grad
Bis
um 07.00 Uhr mussten die Koffer mit den entsprechenden Anhängern vor
die Kabinen gestellt werden. Der größere ging mit Tefra gen Heimat,
den kleineren nahmen wir mit in den ICE. Nach dem Frühstück gingen
wir noch einmal in die Kabine um die letzten Kleinigkeiten
einzupacken. Danach setzten wir uns in die Lounge zu unseren
Tischnachbarn. Die vier Damen aus Bayern wurden um 09.00 Uhr zum
Transferbus gerufen, der sie zum Bahnhof bringen sollte. Wir hatten
uns am Vortag an der Rezeption ein Taxi für 09.30 Uhr bestellt, das
auch pünktlich eintraf. Die Aurelia hatte wieder in Passau-Lindau
angelegt; dort sahen wir auch das neueste Schiff von Nicko Cruises,
die Nicko Vision. Die soll sich nach Aussage unseres Taxifahrers
gleich bei ihrer zweiten Fahrt infolge des Niedrigwassers einen
Schaden an der Schraube zugezogen haben. Am Bahnhof verstauten wir
den Koffer in einem Schließfach und bummelten dann durch Passau.
Unser Zug sollte erst um 13.30 Uhr abfahren, so dass uns noch Zeit
blieb, dem griechischen Restaurant Korfu doch noch einen Besuch
abzustatten.
Die
Rückfahrt mit dem ICE bis nach Hagen verlief genauso unspektakulär
wie die Hinfahrt. Gegen 22.00 Uhr waren wir wieder zu Hause. Der
große Koffer traf bereits am nächsten Tag ebenfalls ein.
Fazit
Die
Aurelia ist ein etwas älteres Schiff (Baujahr 2006), das aber noch
gut in Schuss ist. Einzig der etwas plüschigen Einrichtung merkt man
das Alter an. Sie ist 110 m lang und bietet Platz für 158
Passagiere. Ein Vorteil, der sich insbesondere bei unserer Kreuzfahrt
zeigte, ist ihr im Vergleich zu größeren Schiffen geringerer
Tiefgang von 1,60 m. Dem hatten wir es zu verdanken, dass wir unsere
Reise fast ohne Einschränkungen, trotz des Niedrigwassers der Donau
und der nächtlichen Sperrung durch die ungarischen Behörden,
durchführen konnten.
Wir
hatten eine Kabine mit frz. Balkon auf dem Saturndeck. Die Größe
wird mit 14 qm angegeben. Sie bot genügend Ablagemöglichkeiten;
allerdings stehen die Betten getrennt. Als sehr klein haben wir das
Bad empfunden. Ablageflächen sind aber auch dort vorhanden gewesen.
Zum
Essen erhält man im Restaurant für die Dauer der Kreuzfahrt feste
Plätze. Das Frühstück wird in Buffetform angeboten. Brot,
Brötchen, Wurst- und Käsesorten, Eierspeisen, Müsli, Früchte, es
war alles vorhanden, was der Gast zum Frühstück erwartet. Während
des Frühstücks nahm ein Kellner die Vorbestellungen für das
Mittag- und Abendessen auf. Diese Mahlzeiten werden am Tisch serviert
und bestehen aus einer Vorspeise, zwei Suppen zur Auswahl, drei
Hauptgerichten zur Auswahl (eins davon vegetarisch) sowie einer
Nachspeise. Zum Nachtisch konnte man auch Früchte oder Käse wählen.
Das Essen war, wie immer wenn der Hotelbetrieb von Sea Chefs gemanagt
wird, sehr gut.
An
Bord gilt das All inclusiv Konzept. Konkret bedeutet das, das alle
Softgetränke, Kaffee und Tee, Bier vom Fass sowie die Hausweine von
08.00 bis 24.00 Uhr ohne Zusatzkosten konsumiert werden können. Die
Preise für die übrigen Getränke (z.B. Cocktails) sind, wie immer
bei Phoenix, günstiger als bei den Mitbewerben.
Das
Preis-/Leistungsverhältnis der von uns gebuchten Ausflüge passte.
Die Ausflüge waren gut organisiert und wurden von gut deutsch
sprechenden Reiseleitern begleitet.
Die
Crewmitglieder in allen Bereichen waren sehr freundlich und
zuvorkommend. Ihnen gebührt ein großes Lob; trotz der schwierigen
Arbeitsbedingungen waren sie immer gut gelaunt.
Die
Aurelia können wir auf jeden Fall uneingeschränkt weiter empfehlen.