Und
schon lag der letzte Hafen auf unserer Reise vor uns, Aarhus. Die
zweitgrößte Stadt Dänemarks beherbergt die jüngste Bevölkerung
des Landes und die größte Ansammlung an Studenten. Insgesamt leben
in der Stadt rd. 337.000 Einwohner.
Vor
der Ankunft um 13.00 Uhr fand aber erst einmal der traditionelle
Artania Stadl Frühschoppen statt, mit bayrischen Spezialitäten und
dem beliebtesten Bier der Welt, dem Freibier. Auf die Spezialitäten
verzichteten wir angesichts des noch nicht lange zurückliegenden
Frühstücks; ein Bierchen gönnten wir uns aber schon.
Bei
der Einfahrt in den Hafen bestaunten wir die futuristischen Häuser
am Hafeneingang.
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Nach dem Festmachen hatten wir noch bis 14.30 Uhr
Zeit; dann begann der gebuchte Ausflug „Aarhus zu Fuß“. An der
Pier wurden wir von einer Gästeführerin zu einer dreistündigen
Besichtigungstour abgeholt. Erster Stopp war an der neuen Hafenfront,
die in den letzten Jahren entstanden ist. Hier liegt das Dokk 1 mit der Bibliothek der Zukunft und dem Aarhuser Bürgerservice. Für die
Besucher stehen vollautomatische Parkplätze zur Verfügung, d.h. man
fährt das Auto in eine Art Aufzug, von wo es ohne menschliche Hilfe
eingeparkt wird.
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Weiter
ging es zum Dom zu Aarhus, mit dessen Bau im Jahr 1201 im romanischen
Stil begonnen wurde. In den Jahren 1450 bis 1520 wurde die Kirche zu
einer gotischen Kathedrale ausgebaut. Sie ist dem hl. Clemens, dem
Schutzpatron der Seefahrer, geweiht, der um 100 Papst in Rom war und
einen Märtyrertod gestorben sein soll. Zeit für eine
Innenbesichtigung hatten wir ebenfalls.
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In
der Nähe des Doms ist im Keller der Nordea-Bank ein Wikinger-Museum
untergebracht. Beim Bau der Bank wurden 1963 Relikte aus der
Wikingerzeit gefunden; man geht daher davon aus, dass an dieser
Stelle vor über 1200 Jahren die Stadt von den Wikingern gegründet
wurde.
xxxAdminxxx (Bild aus Museum. LG Sophie)
Wir
setzten unseren Rundgang fort und gingen durch das „Quartier
Latin“, den ältesten Stadtteil von Aarhus mit schmalen,
kopfsteingepflasterten Gassen, schönen Häusern sowie zahlreichen
Cafes und Restaurants.
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Schließlich
erreichten wir die Marienkirche, die Teil eines Dominikaner Klosters
gewesen ist, das im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Die Kirche war
leider schon geschlossen.
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Als
kleine Entschädigung für die ausgefallene Innenbesichtigung der
Marienkirche führte uns die Gästeführerin zu einem Kaufhaus, auf
dessen oberster Etage sich eine Aussichtsplattform befindet. Von dort
hatten wir einen schönen Rundumblick über Aarhus. Danach gingen wir
zurück zur Artania.
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Um
20.00 Uhr bei einsetzendem Regen verließen wir den letzten Hafen
unserer Reise. Heute Abend wollten wir eigentlich in die Atlantik
Show Lounge zur Andrew Lloyd Webber Gala. Weil wir uns aber am
Tagescocktail (Swimming Pool) zu lange aufgehalten hatten, war die
Lounge schon bis auf den letzten Platz gefüllt. Pech gehabt.
Ronne/Bornholm/Dänemark
(19.07.), überwiegend sonnig, 20 Grad
Auch
Bornholm war Neuland für uns. Weil im Internet zunächst keine
Ausflüge angeboten wurden, wollten wir eigentlich auf eigene Faust
den Ort erkunden. Mit den Reiseunterlagen bekamen wir aber eine
Broschüre, in der auch die Ausflüge in den jeweiligen Häfen
vorgestellt wurden; dort waren auch solche für Bornholm aufgeführt.
Wir entschieden uns für „Süd-Bornholm“, um die Insel ein wenig
kennen zu lernen.
In
den Reiseunterlagen stand außerdem, dass wir vor Ronne auf Reede
liegen würden. Bei seiner morgendlichen Ansprache verkündete
Kapitän Fronenbroek allerdings, dass er die Artania rückwärts in
den Hafen steuern werde.
Dieses
Ereignis wollten sich zahlreiche Passagiere nicht entgehen lassen.
Die Hafeneinfahrt war in der Tat recht schmal, aber die Brückencrew
leistete hervorragende Arbeit und um 12.00 Uhr hatte die Artania
festgemacht. Heute leistete uns die Viking Sky Gesellschaft.
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Der
Ausflug begann um 14.00 Uhr. Unsere deutsche Reiseleiterin Denise,
fuhr mit uns zunächst zu einer der für Bornholm typischen
Rundkirchen, Sie wurden im 11. und 12. Jahrhundert errichtet, ein
Pfeiler in der Mitte stützte jeweils die Etagen und damit den Bau.
Gebaut wurden sie mit Bornholmer Granit.
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Danach fuhren wir weiter nach Svaneke, der östlichsten Marktstadt
Dänemarks. Hier machten wir einen Spaziergang durch den Ort, vorbei
an hübschen Fachwerkbauten und alten Kaufmannshäusern. Anschließend
hatten wir Freizeit für eigene Erkundungen. Dieses Städtchen hat
uns ausnehmend gut gefallen.
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Die
Rückfahrt erfolgte auf landschaftlich schöner Strecke durch das
Almindinger Waldgebiet.
Ich
glaube, wir waren der letzte Bus, der zur Artania zurückkehrte.
Wenig später, um 19.00 Uhr, legten wir auch schon ab.
Heute
stand das Abendessen unter dem Motto: Philippinisches Abendessen. In
diesem Rahmen stellten sich die Köche der Artania vor und wurden mit
viel Beifall bedacht.
Einen
dänischen Hotdog gönnten wir uns zum Late Night Snack dann auch
noch.
Klaipeda/Litauen
(18.07.), überwiegend sonnig, 20 Grad
Und
wieder ein Land, das wir bisher noch nicht besucht hatten: Litauen.
Weil wir dort erst um 13.00 Uhr ankommen sollten, hatten wir nach dem
Frühstück Zeit, das wunderschöne Wetter auf unserem Balkon zu
genießen. Gegen Mittag genehmigten wir uns etwas aus dem Obstkorb,
der jeden Tag aufgefüllt wurde. Später gab ich an der Rezeption die
Zollerklärung für den großen Koffer, der mit Tefra befördert
wurde, ab und erhielt eine entsprechende Banderole. Man merkte, das
Ende der Reise rückt näher.
Das
Einlaufen in Klaipeda verfolgten wir vom Balkon aus. Wir hatten dann
noch etwas Zeit, weil unser Ausflug „Rundgang mit Bierprobe“ erst
um 14.10 Uhr startete.
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Die
Altstadt von Klaipeda ist die älteste Stadt Litauens. Gegründet
wurde die drittgrößte Stadt des Landes im Jahre 1252 unter dem
deutschen Namen „Memel“.
Direkt
am Kai wurden wir von unserer einheimischen Reiseleiterin namens Java
empfangen. Sie führte uns zunächst an den Ort, an dem im
Mittelalter die Memelburg als Keimzelle des Ortes stand. Dabei
überquerten wir den Burgkanal über eine Drehbrücke, die ein
technisches Denkmal darstellt. Sie wurde 1855 erbaut und versieht
immer noch ihren Dienst. Durch die Öffnung der Brücke können
kleinere Schiffe in den Burggraben ein- und ausfahren. Für das
Öffnen und Schließen werden nur zwei Personen benötigt. Bei
unserer Rückkehr konnten wir diese Zeremonie beobachten.
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Weiter
ging es zum Theaterplatz. Diesen repräsentativen Platz schmückt ein
Denkmal, das dem in Klaipeda geborenen deutschen Dichter und
Schriftsteller Simon Dach gewidmet ist. Die Hauptfigur des Denkmals
aus dem Jahre 1912 ist Ännchen von Tharau. Sie ist die Heldin des
bekanntesten Gedichts von Simon Dach und wurde später zum Volkslied.
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Nächster
Halt war an einer kleinen Mausskulptur. Es geht die Sage, wenn man
dieser Maus seine Wünsche ins Ohr flüstert, dann gehen sie in
Erfüllung; aber nur, wenn man der wenige Meter entfernten Skulptur
einer Katze an den Schweif fasst. Kaum um die nächste Ecke gebogen,
saß auf einem Haus ein Schornsteinfeger.
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Direkt
gegenüber liegt das Segelschiff „Meridianas“ vor Anker. Es wurde
1948 in Friesland erbaut und früher u.a. als Ausbildungsschiff für
zukünftige Schiffsführer genutzt. Heute befindet sich ein populäres
Restaurant in seinem Inneren.
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Zu
guter Letzt steuerten wir eine gemütliche Gaststätte an, in der wir
drei verschiedene Biere zu probieren bekamen; dazu reichte man uns
kleine Häppchen. Alles sehr wohlschmeckend.
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Nach
etwas Freizeit spazierten wir zurück zur Artania. Direkt am Hafen
stehen die restaurierten Speicher- und Lagerhäuser, die heute als
Hotels bzw. Restaurants genutzt werden.
Nach
dem Abendessen im Artania Restaurant verabschiedeten wir uns um 20.00
Uhr von Klaipeda und machten uns auf den Weg nach Bornholm. Dem Late
Night Snack in Harrys Bar konnten wir heute nicht widerstehen; es gab Tatar-Variationen.
In
der Nacht wurden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt; das
war dann aber auch die letzte Umstellung auf dieser Reise.
Weil
wir bereits um 08.00 Uhr in Stockholm anlegten, verpassten wir am
frühen Morgen die Fahrt durch den Schärengarten. Das konnten wir
aber am Nachmittag nachholen, weil die Abfahrt für 17.00 Uhr
terminiert war.
Ausnahmsweise
waren wir heute einmal nicht bei den ersten Ausflüglern; „Stockholm
mit Stadthaus“ begann erst um 08.55 Uhr. Wir fuhren vom Hafen in
das Zentrum und besuchten das Stadthaus. In der „Blauen Halle“
wird alljährlich das traditionelle Nobel-Festmahl für die
Nobelpreisträger abgehalten. Den „Goldenen Raum“ mit
verschiedenen Mosaiken besichtigten wir ebenfalls.
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Anschließend
brachte uns der Bus nach einem kurzen Fotostopp zur Altstadt Gamla
Stan, die wir unter fachkundiger Führung unserer deutschen
Reiseleiterin zu Fuß erkundeten. Vorbei am Schloss und der Domkirche
schoben wir uns durch die gut bevölkerten Gassen der Altstadt.
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Nach
3 Stunden brachte uns der Bus zurück zur Artania. Eigentlich wollten
wir am Nachmittag noch einmal in die Innenstadt laufen; der
Liegeplatz der Artania war aber rd. 3,5 km entfernt, so dass wir doch
einige Zeit unterwegs gewesen wären; wobei die Umgebung auch nicht
sonderlich attraktiv war. Mit der AIDAbella hatten wir seinerzeit
deutlich näher am Zentrum gelegen. So verbrachten wir den Nachmittag
an Bord.
Unsere
Reiseleiterin hatte uns gesagt, dass heute 5 Kreuzfahrtschiffe in
Stockholm liegen würden; sehen konnten wir aber nur die Christal
Serenity und einen Costa Schornstein in der Ferne.
Nach
dem Ablegen um 17.00 Uhr verfolgten wir vom Pooldeck aus noch eine
ganze Zeit die Fahrt durch den Schärengarten. Wir begegneten dabei
der Silver Spirit, die auf dem Weg nach Stockholm war.
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Zum
im Tagesprogramm angekündigten skandinavischen Abendessen fanden wir
uns im Lido Restaurant ein. Die Speisen kamen uns allerdings alles
andere als skandinavisch vor. Da hatte sich wohl ein Fehler
eingeschlichen; skandinavisch wurde es dann am nächsten Abend.
In
der Nacht wurden die Uhren wieder um eine Stunde vorgestellt.
Helsinki/Finnland
(16.07), meist wolkig, in Porvoo sonnig, 17 Grad
Finnlands
Hauptstadt hatten wir vor fünf Jahren individuell mit dem Hop on Hop
off Bus erkundet. Deshalb wollten wir beim jetzigen Anlauf etwas von
der Umgebung sehen. Der Ausflug „Panoramafahrt und Porvoo“ schien
uns dafür geeignet.
Wieder
ging es bereits kurz nach der Ankunft um 08.00 Uhr los, nämliche
eine knappe halbe Stunde später. Wir fuhren mit dem Bus aus Helsinki
heraus auf die Autobahn. Porvoo ist die zweitälteste Stadt des
Landes und liegt rd. 50 km nordöstlich von Helsinki. Während es auf
den ersten Kilometern noch leicht regnete, riss der Himmel, je näher
wir unserem Ziel kamen, immer mehr auf. In Porvoo angekommen schien
die Sonne. Unsere Reiseleiterin zeigte uns die am Fluss Porvoonjoki
gelegenen dekorativen Speicherhäuser; anschließend spazierten wir
durch die engen Gassen der malerischen Altstadt mit ihren bunten
Holzhäusern zum Dom, den wir auch von innen besichtigten. Danach
hatten wir eine knappe Stunde Freizeit für eigene Erkundungen.
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Über
die Autobahn fuhren wir zurück nach Helsinki. Dort konnten wir wegen
der fortgeschrittenen Zeit nur noch einen kurzen Fotostopp am
Senatsplatz einlegen.
Der
zweite Ausflug „Blutkirche und Stadtbummel“ begann erst um 13.45
Uhr. So konnten wir den heutigen Tag in aller Ruhe angehen und ein
ziemlich verwaistes Schiff genießen. In der Nähe der Artania sahen
wir die Viking Sky und die uns bestens bekannte AIDAmar.
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Die
Einreise nach Russland ging wegen der gestrigen Stempel schneller
vonstatten. Unsere örtliche Reiseleiterin Anna, die ebenfalls gut
deutsch sprach, erwartete uns am Bus. Mit diesem fuhren wir auf
direktem Weg zur Kathedrale „Auferstehung Christi“, die den
Beinamen Blutkirche erhielt, weil sie an der Stelle errichtet wurde,
an der Zar Alexander II im März 1881 bei einem Attentat tödlich
verwundet wurde. Beindruckende Mosaike zieren eine Gesamtfläche von
6.560 qm. Innenaufnahmen kann ich an dieser Stelle ja nicht zeigen;
jedenfalls ist das Innere schon sehr beeindruckend. Natürlich war
auch hier eine große Menschenmenge unterwegs.
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Nach
der Innenbesichtigung hatten wir etwa eine Stunde Freizeit. Weil sich
der spätere Treffpunkt in einer Nebenstraße des Newski Prospekts,
der Haupteinkaufsstraße der Stadt, befand, schlenderten wir diese
entlang bis zum Schlossplatz. Das älteste und bekannteste Gebäude
an diesem Platz ist der barocke, weiß-grüne Winterpalast der
russischen Zaren. Im Zentrum des Platzes steht die Alexandersäule;
sie wurde nach dem Sieg Russlands gegen das napoleonische Frankreich
aufgestellt. Am geschäftigen Newski Prospekt entlang ging es dann
zurück zum Bus.
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Um
18.00 Uhr legte die Artania ab und das Abenteuer St. Petersburg lag
hinter uns. Das Motto beim Abendessen in allen Restaurants lautete
heute: Russisches Zaren-Abendessen. Küchenchef Lars Schmidt und sein
Team hatten verschiedene russische Spezialitäten vorbereitet.
Natürlich gab es auch Borschtsch und Boeuf Stroganoff. Beides haben
wir probiert und für eindeutig besser befunden als das, was uns
gestern vorgesetzt worden war.
Während
der Passage der Insel Kronstadt gab es Erläuterungen durch den
Lektor.
ich hätte für meinen Bericht auch auf die tollen Fotos von uschisiggi zurückgreifen können. Zum Teil haben wir ja fast die gleichen Dinge auf die Speicherkarte gebannt. Das bleibt nicht aus, wenn man kurz hintereinander die gleichen Städte besucht.
Eine Frage in die Runde: Sind Fotos aus den Räumlichkeiten des Peterhofes zulässig? Ist ja keine Kirche; ein paar hätte ich da noch.
Das letzte Foto ist am Abend von unserem Balkon aus entstanden. Es zeigt den Blick auf den Hafen. Den zweiten Tag beginne ich dann mit der gleichen Ansicht bei Tage.
St.
Petersburg/Russland (14.07.), wolkig mit Aufheiterungen, 15 Grad
Bei
unserem ersten Besuch vor fünf Jahren hatten wir am ersten Tag eine
Stadtrundfahrt unternommen; am zweiten dann den Katharinenpalast und
die Peter-Paul-Festung besucht. Weil in Russland ohne Einzelvisum ein
Landgang nur in Verbindung mit einem Ausflug möglich ist, hatten
wir lange überlegt, was wir unbedingt noch sehen wollten. Auf der
Wunschliste standen auf jeden Fall eine Innenbesichtigung der
Blutkirche und eine Fahrt zum Peterhof. So wurde für den ersten Tag
der Ausflug „Panoramafahrt mit Peterhof“ gebucht. Es handelte
sich um einen Ganztagesausflug mit Mittagessen, der bereits um 08.25
Uhr startete. Wieder hieß es also: Früh aufstehen und frühstücken
im Lido Restaurant.
Nachdem
wir einen weiteren Stempel in unseren Pässen hatten, betraten wir
russischen Boden und stiegen in den Bus Nr. 12. Eine sehr gut deutsch
sprechende Reiseleiterin namens Julia erwartete uns und schon fuhren
wir Richtung Innenstadt. Der erste Fotostopp wurde an der Ostspitze
der Basilius-Insel eingelegt, von wo man eine schönen Blick auf die
Peter-Paul-Festung hat. Nächster Halt war in der Nähe der
Blutkirche, die wir uns heute nur von außen ansahen. Danach
steuerten wir einen Souvenirshop an, in dem auch die Möglichkeit
bestand, eine Toilette aufzusuchen. Wir kauften dort für Gabys
Patensohn einen Fanschal von Zenit St. Petersburg. Eine Bezahlung in
Euro war problemlos möglich; in dem großen Laden waren viele
Angestellte unterwegs, die zum Teil sogar deutsch sprachen und sofort
den in Rubel ausgezeichneten Preis umrechneten. Letzter Halt war in
der Nähe der Nikolaus-Kirche.
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Wir
verließen jetzt das Stadtgebiet und fuhren Richtung Sommerresidenz
des Zaren Peter des Großen, nach Peterhof, an die Küste des
Finnischen Meerbusens gelegen, etwa 30 km von St. Petersburg
entfernt. Kurz vor dem Ziel steuerten wir ein Restaurant an, wo ein
Mittagessen auf uns wartete. Es gab Borschtsch, eine Suppe, die mit
roter Beete zubereitet wird, danach als Hauptgang Boeuf Stroganoff
und als Nachspeise Blinis (Pfannkuchen). Eine Flasche Bier und eine
Flasche Wasser waren ebenfalls inkludiert. Das Essen war jetzt nicht
so der Brüller. Gabys Kartoffelpüree beim Boeuf Stroganoff war z.B.
kalt. Außer unserem Bus waren noch einige andere dort;
Massenabfertigung eben. Bei unserem ersten Besuch hatten wir in einem
Restaurant in der Nähe der Blutkirche deutlich besser gegessen.
Nach
dem Essen fuhren wir die restlichen Kilometer bis nach Peterhof. Dort
spazierten wir zunächst durch die herrlichen Alleen des Unteren
Parks mit zahlreichen Springbrunnen und der großen Kaskade. Daran
schloss sich die Besichtigung des Großen Palastes mit seinen
prunkvollen Räumen an. Der Besucherandrang war beachtlich; weil
heute Sonntag war, nutzten wahrscheinlich viele Einheimische die
Gelegenheit zum Besuch. Außerdem hatte Kapitän Fronenbroek gestern
Abend darauf hingewiesen, dass heute 5 oder 6 Kreuzfahrtschiffe in
St. Petersburg liegen werden. Vier davon (Explorer of the Seas,
Christal Serenity, Seven Seas Explorer und Costa Pacifica) hatten wir
am Morgen gesehen.
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Nach
der Besichtigung des Palastes führte uns Julia durch die Parkanlagen
zur Anlegestelle der Tragflügelboote. Mit einem dieser Boote traten
wir die Rückfahrt nach St. Petersburg an. Die Fahrt dauerte etwa 45
Minuten.
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Während in Peterhof noch Sonnenschein vorherrschte,
tröpfelte es leicht, als wir in St. Petersburg ausstiegen. Unseren
vorsorglich mitgenommenen Schirm hatten wir natürlich im Bus
gelassen. War aber alles nicht so schlimm; zum einen hörte es schon
bald auf zu regnen, zum anderen war auch der Bus bald da, der uns
dann zurück zur Artania brachte.
Ein
Tag mit vielen Eindrücken neigte sich dem Ende zu.
wir haben nicht mal das große Filetsteak aufessen können, da hätte es mich jetzt aber arg gewundert, wenn es Euch noch zum Late Snack hingezogen hätte.
Hallo Siegrid
das Steak haben wir noch geschafft, aber der köstliche Nachtisch führte zur Kapitulation.
Tallinn/Estland
(13.07.), sonnig mit einigen Wolken, 19 Grad
Heute
war wieder früheres Aufstehen angesagt, denn Treffpunkt für unseren
Ausflug „Oberstadt und Kadriorg Palast“ war bereits um 08.30 Uhr.
Nach einem kurzen Bustransfer in die Oberstadt spazierten wir mit
unserer einheimischen Reiseleiterin zum Domberg. Dort befindet sich
u.a. die mächtige russisch-orthodoxe Alexander Newski Kathedrale als
klares Zeichen der früheren russischen Präsenz. Eine kurze
Innenbesichtigung nahmen wir ebenfalls vor. Direkt nebenan liegt das
Schloss, in dem die russischen Gouverneure residierten. Heute ist es
Sitz des estnischen Parlaments. Wir setzten den Rundgang zu zwei
Aussichtspunkten fort, wo wir auch etwas Freizeit hatten. Vor der
Rückkehr zum Bus warfen wir noch einen Blick auf die
Verteidigungsanlagen unterhalb des Domberges.
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Nach
kurzer Fahrt erreichten wir danach das Schloss Kadriorg. 1718 ließ
Peter der Große es zu Ehren seiner zweiten Ehefrau Katharina I.
erbauen. Der Innenbesichtigung schloss sich etwas Freizeit an, die
wir dazu nutzten, uns die weitläufigen Außenanlagen anzusehen.
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Gegen Mittag waren wir wieder auf der Artania. Diese hatte inzwischen
Gesellschaft bekommen; gleich drei weitere Schiffe lagen an der Pier,
die Seven Seas Explorer, die Silver Spirit und die bereits bekannte
Costa Pacifica.
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An
der Kopernikus Bar hatte das Küchenteam unter dem Motto „Alles
Pasta“ köstliche Pasta mit einer Soßenauswahl zubereitet. Da
konnten auch wir nicht widerstehen.
Um
14.00 Uhr wurden die Leinen gelöst und die Artania machte sich auf
den Weg nach St. Petersburg.
Für
den Nachmittag hatten wir eine Einladung zu einem Cocktail für Gäste
mit Gold- und Silber-Service (also praktisch ab Balkonkabinen
aufwärts) erhalten. Wir fanden uns daher um 17.15 Uhr in der
Atlantik Show Lounge ein. Bei Sekt und kleinen Häppchen plauderten
der Kapitän und der Kreuzfahrtdirektor aus dem Nähkästchen und
beantworteten Fragen der Passagiere. Bei der Gelegenheit erfuhren
wir, dass bei dieser Reise 1067 Gäste an Bord waren. Nach einer
guten Stunde wurden wir in den Abend entlassen.
Kulinarisches
Highlight war am heutigen Abend „Das Beste vom Rind“ in der
Bodega Bar. Fast zwei Stunden lang ließen wir uns die Köstlichkeiten
schmecken und führten nette Gespräche mit unseren Tischnachbarn.
Danach waren wir wirklich „pappsatt“, so dass der ursprüngliche
Plan noch beim Late Night Snack vorbei zu schauen (es gab kleine
Schnitzel mit Kartoffelsalat) fallen gelassen wurde.
Lettland
war absolutes Neuland für uns. Daher hatten wir uns entschieden,
hier einen Ausflug zu buchen, der uns sowohl die Hauptstadt Lettlands
als auch die Umgebung näher bringen sollte. Treffpunkt für „Jurmala
und Altstadt Riga“ war bereits um 08.30 Uhr, also kurz nach dem
Anlegen. Zeitiges Frühstücken im Lido Restaurant war deshalb
angesagt.
Mit
dem Bus fuhren wir zunächst von Riga in den etwa 20 km entfernten
Kurort Jurmala, inmitten vieler Dünen und Kiefern am Rigaischen
Meerbusen gelegen. Nach einem Stopp an einem Badestrand ging es
weiter in die Innenstadt. Dort hatten wir etwas Freizeit, die wir zu
einem Bummel durch die Fußgängerzone nutzten.
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Anschließend
fuhren wir zurück nach Riga. Bei einem etwa 45 minütigen Rundgang
zeigte uns die örtliche Reiseleiterin die interessantesten
Baulichkeiten der seit 1997 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes
eingetragenen Altstadt. Die gute Dame redete übrigens in einem fort,
ohne Punkt und Komma. Sicherlich gut gemeint, aber irgendwann habe
ich dann abgeschaltet. Das war eindeutig zu viel Input. In Erinnerung
geblieben ist mir der Rathausplatz im Zentrum der Altstadt, an dem
sich das Rathaus und das Schwarzhäupterhaus befinden. Letzteres
diente sowohl den Kaufleuten als auch der vorwiegend deutschen
Bürgerschaft Rigas für Zusammenkünfte. Interessant war auch das
sog. Katzenhaus. Der Name des Hauses rührt von einem lettischen
Kaufmann, der die Figur einer Katze, mit dem Hinterteil zur Gilde
weisend, auf dem Dach anbringen ließ. Erst nach Aufnahme in die
Gilde drehte er die Figur um.
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Zurück
auf dem Schiff gab es eine Kleinigkeit im Lido Restaurant, danach
zogen wir noch einmal los und schlenderten erneut durch die Altstadt.
Vom Schiff bis dorthin waren es nur rd. 10 Minuten.
Riga
hat uns sehr gut gefallen; es ist eine sehenswerte Stadt.
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Um
18.00 Uhr verließ die Artania Lettland und machte sich auf zum
nächsten Ziel: Tallinn. In Riga war außer einer Tallink Fähre kein
weiteres Schiff zu sehen.
Zum
ersten Mal auf dieser Reise suchten wir zum Abendessen heute das
Artania Restaurant auf.
Tallinn/Estland
(12.07.), heiter bis wolkig, 18 Grad
Die
Ankunft in Tallinn war im Tagesprogramm mit 16.30 Uhr angegeben.
Daher konnten wir den Tag nach dem Frühstück im Lido Restaurant
entspannt angehen. Gegen Mittag hatte ich einen Termin zu einer
Rückenmassage; wie auf allen Schiffen tat diese dem verspannten
Rücken sehr gut.
An
der Kopernikus Bar fanden sich um 12.30 Uhr zahlreiche Passagiere zum
„Baltischen Riesen Schaschlik“ ein; wieder eine der zahlreichen
Sonderaktionen an Bord, allerdings ohne unsere Beteiligung.
Tallinn
kam dann früher als geplant in Sicht. Bereits um 16.00 Uhr hatte die
Artania am Pier 24 festgemacht. Neben uns lag die Explorer of the
Seas. Für den heutigen Tag hatten wir keinen Ausflug gebucht; wir
wollten uns vielmehr auf eigene Faust in die Stadt aufmachen, die wir
2014 auch schon besucht hatten. Vom Pier bis zum Zentrum waren es rd.
20 Minuten Fußweg. Es verkehrte auch ein kostenpflichtiger
Shuttlebus (7,50 € pro Person).
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Wir
gingen zu Fuß in die Unterstadt, wo auf dem Rathausplatz ein
mittelalterlicher Markt stattfand. Dort kauften wir ein Mitbringsel
für unsere Haushüterin. Auf den Besuch der Oberstadt verzichteten
wir; diese war am nächsten Tag Ziel des von uns gebuchten Ausflugs.
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Nach
dem Abendessen im Artania Restaurant köpften wir auf unserem Balkon
die von Phoenix spendierte Sektflasche. Später schauten wir uns an
der Phoenix Bar den Auftritt einer lokalen Tanzgruppe an. Die
Explorer of the Seas legte am Abend ab; wir hingegen blieben über
Nacht in Tallinn. In dieser Nacht mussten wir die Balkontür, die wir
bisher immer offen gelassen hatten, allerdings schließen. Die
Geräusche des Generators waren im Hafen deutlich lauter als während
der Fahrt, wenn das Meeresrauschen sie größtenteils überdeckt.
im Anschluss an die Reise von uschisiggi (Siegrid und Roland), die wir live miterleben durften und im Nachgang noch mit einem ausführlichen Bericht belohnt werden, haben wir die Artania geentert und uns ebenfalls auf die Ostsee begeben. Von dieser Reise möchte ich in den nächsten Tagen berichten und starte heute mal mit dem Vorspann. Die ersten Häfen und Bilder der Reise folgen bald.
Die
Ostsee hatten wir schon 2014, damals mit der AIDAbella, erkundet und
waren seinerzeit total begeistert von den angelaufenen Städten und
dem tollen Wetter, das uns die ganze Reise hold war. So stand schon
vor fünf Jahren fest: Da müssen wir noch einmal hin.
Als
der Phoenix Katalog für 2019 erschien, stach uns beim Blättern die
„Ostsee-Reise auf Premierenroute“ vom 09. bis zum 22. Juli ins
Auge. Sie beinhaltete neben den uns schon bekannten Zielen Tallinn,
St. Petersburg, Helsinki und Stockholm auch die beiden anderen
baltischen Staaten sowie Bornholm und Aarhus in Dänemark.
Schnell
waren wir uns einig: Da wollen wir mit. Also wurde bei Phoenix eine
sog. Glückskabine mit Balkon gebucht. Diese Variante ähnelt den
Vario und Flex Tarifen bei AIDA bzw. Tui Cruises. Die Kabine wird vom
Veranstalter zugeteilt; damit einher geht eine gewisse
Preisersparnis.
Die
nächste Frage war: Wie gestalten wir An- und Abreise, wenn die Reise
in Kiel beginnt und in Bremerhaven endet? Die Lösung lieferte
Phoenix kurze Zeit später mit dem Angebot einer Vorübernachtung im
Atlantik Sail City Hotel in Bremerhaven und einem Transfer nach Kiel
am Folgetag. Das Auto blieb während der Kreuzfahrt in der Tiefgarage
der Havenwelten. Nachdem auch dieses Arrangement klar gemacht wurde,
warteten wir auf die Freischaltung der Ausflüge. Dies erfolgte rund.
3 Monate vor Reisebeginn. Nach langen Überlegungen buchten wir für
jeden Hafen einen organisierten Ausflug. Mit den Reiseunterlagen, die
vorab schon im Internet zu sehen waren, erfuhren wir dann auch unsere
Kabinennummer, die 7683 auf dem Jupiterdeck. Unseren großen Koffer
schickten wir mit Tefra voraus; er wurde am 05.07. abgeholt.
Anreise und
Vorübernachtung (08.07.), erst Regen, später trocken, windig, 18
Grad
Um
11.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Bremerhaven. Nicht ganz
staufrei kamen wir dort um 15.00 Uhr an, parkten das Auto in der
Tiefgarage und checkten im Hotel ein. Dort bekamen wir Voucher für
den Transfer zum Hafen, von wo der Bus nach Kiel abfuhr, und zurück
sowie einen Parkschein für die Ausfahrt aus der Garage.
Wir
besuchten noch den kleinen, aber feinen „Zoo am Meer“. Später
gingen wir Essen und anschließend in die Hotelbar.
Fahrt nach Kiel und
Einschiffung (09.07.), wolkig mit Aufheiterungen, 20 Grad
Nach
dem Frühstück im Hotel brachte uns ein Bus um 10.30 Uhr zum Hafen.
Dort warteten bereits 3 Busse für die Fahrt nach Kiel. Wir standen
auf der Liste für Bus Nr. 2, der gegen 11.30 Uhr mit nur wenigen
Reisenden Richtung Hamburg startete. Die MS Deutschland und die Mein
Schiff 3 warteten in Bremerhaven auf neue Gäste.
Am
ZOB in Hamburg stiegen weitere Passagiere zu; der Bus war jetzt gut
besetzt. Weiter ging die Fahrt in Richtung Kiel, wo wir gegen 16.00
Uhr eintrafen. Die Einschiffung hatte bereits begonnen und nach
kurzer Wartezeit beim Check-in hielten wir zur Begrüßung ein Glas
Sekt in der Hand. Vor der Artania begrüßte Kreuzfahrtdirektor
Thomas Gleiß alle Gäste mit Handschlag.
Ein
Mitarbeiter brachte uns zu unserer Kabine, in der der Tefra Koffer
bereits auf uns wartete. Der zweite Koffer aus dem Zubringerbus wurde
wenig später gebracht.
Die
Rettungsübung begann um 18.15 Uhr. Wie bei Phoenix üblich begibt
man sich mit den noch nicht angelegten Rettungswesten zur
Musterstation, bei uns das Restaurant Artania; dort werden die Westen
dann angelegt. Anschließend werden sich die Passagiere zu ihren
Rettungsbooten geführt.. Nach der Sicherheitseinweisung und dem
Abschreiten der Reihen durch Kapitän Fronenbroek war die Übung
beendet.
Bevor
wir uns um kurz nach 19.00 Uhr von Kiel verabschiedeten, lief die
Costa Pacifica aus, der wir auf unserer Reise noch mehrmals begegnen
würden.
Nach
dem Abendessen im Lido Buffet Restaurant packten wir noch die Koffer
aus und gönnten uns dann zum Start der Kreuzfahrt unseren
Lieblingscocktail (Mai Tai) in Harrys Bar.
Erholung auf See
(10.07.), wolkig mit Aufheiterungen, 18 Grad
Den
1. Seetag begannen wir nach dem Frühstück im Lido-Buffet Restaurant
mit dem Besuch eines Vortrages über Riga und Tallinn in der Atlantik
Lounge. Lektor Jörg Hertel informierte an Hand von vielen Bildern
anschaulich über die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der nächsten
beiden Ziele. Der maritime Frühschoppen ab 11.00 Uhr an der
Kopernikus Bar mit Austern und maritimen Köstlichkeiten fand ohne
uns statt; zum einen waren wir noch gut gesättigt vom Frühstück,
zum anderen bin zumindest ich nicht als Freund dieser Speisen
bekannt.
Wir
erkundeten stattdessen ausgiebig das Schiff und ließen uns später
auf dem Balkon den Wind um die Nase wehen.
Heute
Abend stand der erste Gala-Abend mit persönlicher Begrüßung durch
den Kapitän und den Kreuzfahrtdirektor mit anschließendem
Begrüßungscocktail an. Da derartige Veranstaltungen absolut nichts
für uns sind, blieben wir ihr fern und suchten zum Abendessen wieder
das Lido Restaurant auf. Hier stießen wir auf etliche
Gleichgesinnte.
Als
wir nach dem Abendessen noch einmal kurz auf die Kabine gingen,
konnten wir dem Tagesprogramm für den nächsten Tag entnehmen, dass
das von uschisiggi bereits geschilderte Essen „Das Beste vom Rind“
in der Bodega Bar auch auf dieser Reise angeboten wurde. Flugs eilten
wir zur Rezeption und reservierten für den 13. Juli einen Tisch. Bei
dieser Gelegenheit ließ ich auch meine Kreditkarte zur Begleichung
der Bordrechnung einlesen.
Den
Abend in Harrys Bar rundeten Frikadellen mit Schmorzwiebeln als Late
Night Snack ab. Köstlich. In der Nacht wurden die Uhren um eine
Stunde vorgestellt.
wir sind heute wieder zu Hause angekommen. Dank Deines Daumendrückens hatten wir auch sehr schönes Wetter auf unserer Ostseetour. Kapitän war in der Tat der "fliegende Holländer"; er macht jetzt aber wohl erst einmal Urlaub. Bei uns waren etwa 100 Passagiere mehr auf dem Schiff als bei euch; aber immer noch nicht ausgebucht.
Wir müssen jetzt erst einmal alle Eindrücke sacken lassen und die Fotos sichten. Ich will versuchen, dann zeitnah mit meinem Bericht zu beginnen.
Übrigens, das "Beste vom Rind" in der Bodega Bar gab es immer noch und dank Deiner Fotos haben wir natürlich sofort reserviert. Wenn wir das versäumt hätten, nicht auszudenken.
ich habe mich noch mit an Bord geschmuggelt, obwohl ich Deinen Bericht mit den wundervollen Bildern wahrscheinlich nicht bis zum Ende lesen kann. Wir starten nämlich am Montag Richtung Kiel, mit Zwischenübernachtung in Bremerhaven, um uschisiggi auf der Artania abzulösen. Dann geht es eben nach unserer Rückkehr weiter. Hoffentlich komme ich vor lauter Lesen noch dazu, meinen eigenen Bericht zu schreiben.
die Bilder aus der Bodega Bar machen uns den Mund wässrig. Wenn es sowas auch bei der nächsten Reise gäbe, würde ich jetzt schon reservieren. Euch weiter schöne Tage und viel Sonnenschein.
hier noch ein Nachtrag zur Saxonia. Wir haben heute den Katalog für 2020 von Nicko Cruises bekommen. Für die fährt die Saxonia unter dem Namen MS Thurgau Saxonia im nächsten Jahr etwa die Strecke, die wir gemacht haben. Lt. Prospekt ist im Winter 2019/20 eine Renovierung des Schiffes geplant. Dann sollen alle Kabinen auf dem Oberdeck mit großen, bis zum Boden reichenden Panoramafenstern zum Öffnen ausgestattet sein (frz. Balkon).
Stutzig machen mich die Reisetermine. Zwei im Mai und dann erst wieder Ende Juli. Ob die Saxonia in der Zwischenzeit noch für einen anderen Anbieter fährt?
da habt ihr euch ein sehr schönes Schiff ausgesucht. War waren mit der Alena im vorigen Jahr auch auf dem Rhein von Köln bis Basel unterwegs. Sowohl Route als auch Schiff haben uns sehr gut gefallen. Die Alena ist ja auch fast noch ein Neubau.