Beiträge von Blu51
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San Francisco (29.02), sonnig, 16 Grad
Wir wurden beide zwar um 02.00 Uhr gleichzeitig wach, schliefen aber sofort wieder ein, so dass wir die Zeitumstellung doch gut verkraftet hatten. Vorsichtshalber hatte ich den Wecker meines Handys aktiviert; schließlich waren wir heute mit unserem Guide Frank verabredet, mit dem wir eine 6 stündige Tour vereinbart hatten. Frank hatte sich gestern schon per WhatsApp gemeldet und einen Treffpunkt mitgeteilt; gleichzeitig hatte er den Zeitpunkt unseres Treffens um eine halbe Stunde nach hinten verschoben; wir wollten uns jetzt um 09.30 Uhr treffen und zwar an der Divisadero Street.
Weil uns diese Straße naturgemäß überhaupt nichts sagte, hatte ich gestern an der Rezeption bereits gefragt, wie wir zu Fuß am besten dorthin kommen. Die Dame an der Rezeption schaute mich etwas konsterniert an und fragte, ob das mein Ernst sei. Trotzdem druckte sie mir gleich drei Möglichkeiten eines Fußweges aus, betonte aber, dass man bei der Entfernung bestimmt über eine Stunde unterwegs sei. Zusätzlich druckte sie mir noch eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus.
Nach einem Blick aus dem Hotelfenster
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.und dem folgenden morgendlichem Kampf mit den Tücken amerikanischer Technik (es dauerte etwas, bis wir heraus bekamen, wie wir der Dusche warmes Wasser entlocken konnten; den Fön bekamen wir gar nicht zum Laufen), gingen wir zum Frühstück. Es wurde im Restaurant MaSo, dass sich im Erdgeschoss des Hotels befindet, angeboten; wir hatten gestern beim Einchecken entsprechende Gutscheine erhalten. Das Frühstücksbuffet hat uns angenehm überrascht; das hatten wir so nicht erwartet. Es gab Brot, Wurst, Käse, Eierspeisen, Würstchen, Obst und vieles mehr, so wie man es in guten deutschen Hotels gewohnt ist.
Als wir uns gestärkt hatten, zeigte die Uhr schon 09.00. Für einen Fußmarsch war es definitiv zu spät. Also fragten wir an der Rezeption, ob man uns ein Taxi rufen könne. Die Dame gab diese Bitte an einen vor der Tür stehenden Angestellten weiter, der führte eine Trillerpfeife an die Lippen und schon kam ein Taxi angerauscht.
Während der Fahrt wollte der Fahrer natürlich wissen, wo wir herkommen. Es stellte sich heraus, dass er vor etlichen Jahren in Deutschland stationiert gewesen war. Wir wissen ja nicht, ob der Fahrer den direkten Weg zu besagter Straße genommen hat; per Pedes wäre es definitiv zu weit gewesen. Pünktlich um 09.30 Uhr setzte uns der Fahrer am Ziel ab; für die Fahrt haben wir mit Trinkgeld 18 $ bezahlt.
Kaum ausgestiegen kam auch schon Frank auf uns zu, den wir bis jetzt nur von Bildern seiner Homepage kannten. Wir begrüßten uns herzlich und dann startete unser Rundgang durch San Franciscos Neighborhoods (Nachbarschaften).
Einen ersten Fotostopp legten wir im Alamo Square Park ein, einer kleineren Parkanlage, von der wir schon einen schönen Blick auf Teile der Stadt hatten. Am Rande des Parks in Richtung Downtown fallen die „Painted Ladies“ ins Auge. Diese viktorianischen Holzhäuser gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Stadt. An einem der Häuser machte sich der Vorwahlkampf der Demokraten bemerkbar. Frank erzählte uns, dass dieser Bewerber auch an den übrigen Häusern seine Schilder aufstellen wollte und den Hauseigentümern eine hohe Summe dafür geboten habe; es hätten sich aber alle geweigert. Ein weiteres wunderschön restauriertes Gebäude sahen wir nur wenige Meter um die nächste Ecke.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Unser nächstes Ziel war der Mission Dolores Park, oft auch kurz Dolores Park genannt. Bei dem herrlichen Wetter waren die Rasenflächen des Parks gut besucht.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Auf dem Weg zu den Wandmalereien im Mission Distrikt (diese Tradition haben Einwanderer aus Mexiko mitgebracht) kamen wir am Women´s Building vorbei, einem von Frauen geführten gemeinnützigem Gemeindezentrum für Kunst und Bildung, das sich für Selbstbestimmung, Gleichstellung der Geschlechter und soziale Gerechtigkeit einsetzt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Bald darauf konnten wir dann die beeindruckenden Wandmalereien der mexikanischen Einwanderer bewundern.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Dass wir jetzt schon sechs Stunden unterwegs waren, war uns gar nicht bewusst; ein Blick auf die Uhr und unsere qualmenden Füße belehrte uns aber eines Besseren. Frank brachte uns dann per U-Bahn noch zurück zum Hotel (er konnte uns auf seinem Tour-Guide Ticket mitnehmen). Wir verabschiedeten uns herzlich, natürlich nicht, ohne ihm sein Honorar zu übergeben. Wir hatten heute Ecken San Franciscos zu sehen bekommen, die andere Touristen vielleicht nicht zu Gesicht kriegen.
Alternativ hätten wir heute auch einen Busausflug über Phoenix buchen können. Dieser hätte, so weit ich weis, vier Stunden gedauert; wir waren uns im Vorfeld aber einig, dass wir aufgrund der guten Erfahrungen in New York, lieber in kleiner Gruppe und möglichst zu Fuß losziehen wollten. Bereut haben wir diese Entscheidung nicht.
Im Hotel legten wir erst Mal die Füße hoch und gönnten ihnen eine wohlverdiente Pause. Nach etwa einer Stunde zogen wir aber noch einmal los. Unser Weg führte uns über die Market Street Richtung Embarcadero (spanisch: Landungsbrücke). Es handelt sich dabei um eine auf einem Damm verlaufende Straße entlang der San Francisco Bay. Eigentlich wollten wir bis zum Pier 27 laufen, an dem die Amadea heute morgen ja bereits fest gemacht hatte, aber unsere Füße streikten dann doch, bevor wir unser Ziel erreicht hatten. Also kehrten wir wieder um (der Rückweg stand uns ja auch noch bevor) und suchten eine Pizzeria gegenüber unseres Hotels auf, um uns zum Abendessen eine Pizza zu gönnen. Vielleicht sind wir von daheim zu verwöhnt, geschmeckt hat es uns nicht wirklich. Auch das parfümierte Bier, das wir dort serviert bekamen, mussten wir anschließend mit einem weiteren, deutlich besser mundendem Gerstensaft an der Hotelbar neutralisieren. Alsbald ging es dann auch in die Falle.
Fortsetzung folgt
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Anreise nach Frankfurt (27.02.)
Mit leichtem Gepäck brachte uns ein Taxi in die Nachbarstadt, von wo aus eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof Essen besteht. Der ICE startete pünktlich bei leichtem Regen. Hinter Köln-Deutz verwandelte sich der Niederschlag in Schneeregen. Auch in Frankfurt schneite es mehr als es regnete, als wir dort gegen 16.30 Uhr ankamen.
Nach dem Einchecken im Hotel Hilton Garden Inn machten wir einen Erkundungsgang, um den Treffpunkt für die Kofferübergabe am nächsten Morgen ausfindig zu machen. Vom Hotel bis dorthin waren es etwa 10 Minuten.
Auf den Anzeigetafeln der Bahn konnten wir später sehen, dass die Züge aus dem Süden extreme Verspätung hatten oder sogar ganz ausgefallen waren. Dort hatten Schnee und Sturm wohl für chaotische Verhältnisse gesorgt.
In einem Paulaner Restaurant in der Nähe unseres Hotels aßen wir zu Abend; dann gab es noch einen Absacker in einem Bistro, bevor wir uns gegen 22.00 Uhr zur Ruhe legten. Der morgige Tag würde anstrengend genug werden.
Flug nach San Francisco und Transfer zum Hotel (28.02.)
Ab 06.00 Uhr gab es Frühstück im Hotel und wir waren eine der ersten, die den Frühstücksraum betraten, schließlich sollten wir uns schon um 07.00 Uhr mit dem Tefra-Mitarbeiter zur Kofferübergabe treffen. Daher checkten wir nach dem Frühstück aus und machten uns mit dem Handgepäck auf den Weg zum Terminal. Dort sahen wir den Mitarbeiter von Tefra schon von weitem und nahmen unser Gepäck in Empfang. Zwei weitere Passagiere der Amadea hatten diesen Service ebenfalls in Anspruch genommen.
Danach versuchten wir uns an den Check-In-Automaten; scheiterten dort aber bei mehreren Versuchen. Vielleicht lag das daran, dass wir in die USA wollten und die Esta-Daten abgefragt wurden. Unsere Esta-Genehmigung vom Juni 2018 war zwar noch gültig, die Eingabe der Daten wollte aber nicht klappen.So zogen wir es vor, zu den schon geöffneten Schaltern zu gehen und menschliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Die Sicherheitskontrolle passierten wir dieses Mal wesentlich schneller als 2018, als wir fast unseren Flug nach New York verpasst hätten, weil die Schlangen vor den Kontrollen endlos lang waren. Das war jetzt wesentlich entspannter. So hatten wir bis zum Boarding noch ausreichend Zeit.
Das Boarding begann mit leichter Verspätung; wenig später hatten wir unsere Plätze in der Premium Economy eingenommen. Weil die Tragflächen des Airbus A340-600 noch enteist werden mussten und es dabei eine weitere Verzögerung gab, starteten wir schließlich um kurz nach 11.00 Uhr (vorgesehen war 10.05 Uhr).
Der rd. 12 stündige Flug war sehr ruhig und verging, ja nicht gerade wie im Flug aber deutlich angenehmer als wir befürchtet hatten. In der Premium Economy hat man doch deutlich mehr Beinfreiheit, was ich mit meinen 1,87 m sehr begrüßte. Es gab zwei Mal etwas zu essen, beim Hauptgang mittags konnten wir unter zwei Speisen wählen. Die Getränke während des ganzen Fluges waren frei. Zum Abendessen wurde als Nachtisch Eis gereicht. Gaby und ich schauten uns jeweils zwei Spielfilme an; außerdem spielte ich einige Runden Solitär.
Als wir um 13.30 Uhr Ortszeit die Reiseflughöhe verließen, steigerte sich unsere Vorfreude, zumal wir beim Landeanflug kurz die Golden Gate Bridge sehen konnten.
Kurz nach 14.00 Uhr setzte der Airbus auf kalifornischem Boden auf. San Francisco, here we are! Die hier ebenfalls vorhandenen Automaten waren unserer Meinung nach einfacher zu bedienen als die in Frankfurt. Nach Einlesen des Passes und Abgabe der Fingerabdrücke spukte er ein Ticket aus, das bei Gaby allerdings mit einem Kreuz durchgestrichen war. Was das bedeutete, erfuhren wir später.
Bis wir dann vor dem Beamten der Border Control standen, verging noch einige Zeit. Es waren drei, später nur noch zwei Schalter geöffnet. Bei dem einen ging es schneller, bei dem anderen dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Wir hatten das Glück, dass wir zu dem schnelleren Schalter kamen. Dort erfuhren wir auch, was Gabys durchgestrichenes Ticket bedeutete: Die Abgabe der Fingerabdrücke hatte wohl nicht funktioniert; sie musste das hier noch einmal machen. Ansonsten fragte der Beamte nur, wie lange wir in den USA bleiben und von wo wir wieder ausreisen. Danach waren wir durch.
Unsere Koffer drehten schon ihre Runden auf dem Kofferband. Wir nahmen sie in Empfang und wurden im Terminal bereits von einer Phoenix Mitarbeiterin erwartet, die uns, nachdem alle Passagiere, die das Vorprogramm gebucht hatten, eingetroffen waren, zu den Bussen begleitete, die uns zum Hotel bringen würden. Es waren immerhin rd. 60 Gäste, die vom Angebot des Vorprogramms Gebrauch gemacht hatten.
Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir das Hotel „The Park Central“. Es liegt im Einkaufs-, Hotel- und Theaterviertel Union Square im Zentrum von San Francisco. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, machten wir noch einen kurzen Erkundungsgang und spazierten die Market Street rauf und runter.
Bei Einbruch der Dunkelheit waren wir wieder im Hotel, gönnten uns noch einen Drink an der Hotelbar und fielen bald darauf ins Bett; schließlich würden wir daheim bald schon wieder aufstehen.
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Hallo Foris,
heute will ich endlich mit meinem Reisebericht beginnen und von der außergewöhnlichsten Kreuzfahrt berichten, die wir bis jetzt unternommen haben. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.
Frohe Ostern an alle und bleibt gesund.
San Francisco und insbesondere die Golden Gate Bridge war schon lange das Ziel unserer Träume. Bereits in jungen Jahren verkündete meine bessere Hälfte: „Bis ich 50 bin, habe ich auf der Golden Gate Bridge gestanden“. Nun, das hat nicht ganz geklappt. Das Dorf gleichen Namens, das ich ihr in den 80igern auf Formentera zeigte, konnte nicht als Ersatz her halten; ebenso wenig wie die Brücke des 25. April in Lissabon, die wir während einer Kreuzfahrt mit der alten Mein Schiff 1 im Jahr 2014 bewundern durften.
Weil wir den Aufenthalt in San Francisco mit einer Kreuzfahrt verbinden wollten, dauerte es dann doch noch einige Zeit, bis wir unseren Traum verwirklichen konnten. Die Anbieter, mit denen wir in den ersten Jahren unserer Kreuzfahrt-Karriere unterwegs waren (AIDA und TUI Cruises) haben San Francisco nämlich nicht im Programm und auf ein amerikanisches Schiff wollten wir nicht. Erst als wir 2017 zum ersten Mal mit einem Phoenix Schiff, der Artania, unterwegs waren und die entsprechenden Prospekte studierten, sahen wir, dass die Phoenix Schiffe im Rahmen der jährlichen Weltreisen zum Teil auch die Stadt unserer Träume anlaufen.
Der Prospekt für 2019/2020 enthielt dann eine Etappe der Weltreise mit der Amadea, die perfekt zu uns passte. Die Reise startete in San Francisco, wobei ein Vorprogramm mit zwei Übernachtungen zubuchbar war und endete nach knapp vier Wochen in Miami. Mexiko, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Panama (mit Passage des Panama-Kanals), Kolumbien, Jamaika und die Cayman Islands waren weitere Stationen.
Wir brauchten nicht lange zu überlegen und buchten eine Balkonkabine auf dem Lido-Deck (829). Das Vorprogramm war ebenfalls Bestandteil der Buchung. Einige Wochen später erhielten wir von Phoenix eine Mail, dass während unserer Reise Dreharbeiten für das Traumschiff stattfänden. Wir haben ernsthaft überlegt, ob wir die Reise stornieren, weil wir befürchteten, dass dies zu nicht unerheblichen Einschränkungen für die Passagiere führen könnte. Erst als diese Befürchtungen u.a. auch hier im Forum zerstreut werden konnten, nahmen wir von einer Stornierung Abstand.
Als die Ausflüge gebucht werden konnten, machten wir davon rege Gebrauch. In San Francisco wollten wir uns allerdings nach den guten Erfahrungen in New York 2018 einem privaten Guide anvertrauen, den wir mit Hilfe unserer New Yorker Stadtführerin auch fanden.
Wenig später standen die Flugzeiten fest; der Hinflug sollte um 10.05 Uhr ab Frankfurt starten (LH 454), der Rückflug um 17.40 Uhr ab Miami (LH 463). Weil es von unserem Heimatort bis nach Frankfurt über 200 km sind, entschlossen wir uns, einen Tag früher mit der Bahn anzureisen und direkt am Flughafen zu übernachten. Dafür wählten das Hilton Garden Inn, direkt oberhalb des Frankfurter Flughafenbahnhofes gelegen. Wegen der langen Flugzeit von 12 Stunden buchten wir über Phoenix zwei Plätze in der Premium Economy Class. Unsere zwei großen Koffer vertrauten wir dem Tefra-Gepäckservice an. Sie wurden am 25.02. abgeholt; am Frankfurter Flughafen sollten sie uns wieder übergeben werden.
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Hallo Foris,
seit dem 02.04. sind wir wieder daheim. Unsere Reise hat wegen Corona einen gänzlich anderen Verlauf genommen als geplant. Von den vorgesehenen Zielen konnten wir El Salvador, Panama, Kolumbien, Jamaika und Grand Cayman nicht anlaufen. Auch die Rückkehr in die USA (Key West, Miami mit Rückflug am 27.03.) war nicht möglich.
Stattdessen sind wir nach dem letzten Landgang in Nicaragua am 15.03. in 17 Seetagen über den Atlantik nach Bremerhaven geschippert.
Von all dem werde ich in Kürze berichten. Trotz der Widrigkeiten haben wir schöne Eindrücke mit gebracht. Das Wichtigste ist jedoch, dass alle Passagiere und die Crew vom Corona Virus verschont geblieben sind.
Ich werde in Kürze mit dem Bericht beginnen; Zeit habe ich ja genug.
Viele Grüße und bleibt gesund!
Peter
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vielleicht gibt es ja nach Eurer Rückkehr zumindest einen kurzen Reisebericht und ein paar Fotos.
den Bericht mit Fotos gibt es auf jeden Fall; er könnte auch länger werden.
LG
Peter
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Habt Ihr eigentlich eine Balkonkabine gebucht?
Hallo Siegrid,
haben wir und zwar auf dem Lidodeck.
LG
Peter
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Hallo Foris,
die Unterlagen von Phoenix sind eingetroffen. In 14 Tagen starten wir zu unserer Traumreise.
Nach unserer Rückkehr Ende März mache ich mich sofort an den Reisebericht, versprochen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.LG
Peter
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Hallo zusammen,
so langsam steigt die Vorfreude!. Inzwischen sind von Phoenix erste Vorab-Informationen hinsichtlich Impfungen, Reisedokumenten und Flugzeiten eingetroffen. Die Impfung gegen Hepatitis A haben wir schon bekommen; was Malaria angeht, hat mein Arzt die Anwendung von Autan, Anti-Brumm o.ä. empfohlen. Lt. Phoenix ist das Malaria Risiko in den mittelamerikanischen Ländern gering.
Die ESTA Genehmigung für die USA haben wir noch von unserer Reise im September/Oktober 2018 (New York nach Montreal mit der AIDADiva). Sie ist zwei Jahre gültig.
Die Flugzeiten: Hinflug am 28.02. ab Frankfurt LH 454, Abflug 10.05 Uhr, Ankunft in San Francisco 12.50 Uhr; Rückflug am 27.03. ab Miami LH 463, Abflug 17.40 Uhr, Ankunft in Frankfurt 08.05 Uhr am 28.03.
Unser Hotel für das Vorprogramm in San Francisco ist das The Park Central. Da scheint Phoenix ja ein zentrales und gutes Hotel erwischt zu haben (siehe auch den Reisebericht von Gabi46 über ihre Tour mit der NCL Bliss).
LG
Peter
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Hallo Gabi,
nach überstandenem Weihnachts- und Jahreswechselstress habe ich jetzt endlich Deinen Reisebericht zu Ende gelesen. Vielen Dank für die vielen Informationen und die grandiosen Fotos. Einen Teil der Häfen werden wir ja auch bald anlaufen; insofern war Dein Bericht auf jeden Fall sehr hilfreich bei der Planung. In Guatemala haben wir beispielsweise auch den Ausflug nach Antigua gebucht; das war offensichtlich die richtige Wahl.
Von Phoenix haben wir jetzt die ersten Informationen zu unserer Reise erhalten, z.B. die Flugzeiten und das Hotel für das Vorprogramm in San Francisco. Es ist das "The Park Central"! Auch damit haben wir nach Deiner Beschreibung wohl das Richtige erwischt.
Die Vorfreude steigt!
LG
Peter
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Hallo Bonja
danke für Deinen Bericht über eure Tour aus Sicht eines Phoenix "Erstfahrers". Wir sind bisher zweimal mit der Artania gefahren und können Deinem Fazit nur zustimmen. Die Kabinen können mit denen bei TUI oder AIDA nicht mithalten; auch was die Ablagemöglichkeiten angeht. Es war schon im Sommer schwierig, alles zu verstauen!
Weil aber die positiven Elemente (wie von Dir geschildert) eindeutig überwiegen, werden auch wir weiter mit Phoenix fahren. Als nächstes gehen wir auf die Amadea und sind schon gespannt, was uns dort erwartet. Im übrigen machen wir es meist von der Route abhängig, für welchen Anbieter wir uns entscheiden.
LG
Peter
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Hallo Silke Muesi
vielen Dank für Deinen tollen Bericht und die grandiosen Fotos. Da könnte man ja glatt in Versuchung kommen, einmal eine Kreuzfahrt in den Schnee zu wagen. Mich müsste man dazu nicht überreden; meine Frau wohl auch nicht.
Weil mir Dein Bericht so gut gefallen hat, habe ich sofort damit begonnen, noch einen Deiner älteren zu lesen.
Viele Grüße und ein gutes neues Jahr 2020!
Peter
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Hallo Foris,
das war mein Bericht über unsere kurze Weihnachtsmarkttour, die uns sehr gut gefallen hat. Allen "Mitreisenden" wünsche ich viel Spaß beim Lesen. Für die netten Kommentare bedanke ich mich herzlich.
Im nächsten Jahr werdet ihr wieder von mir hören. Dann wird der Bericht aber deutlich länger; schließlich sind wir dann rd. 4 Wochen auf der Amadea unterwegs.
Ich wünsche allen Foris besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Viele Grüße
Peter
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Nürnberg, Abreise (17.12.), meist sonnig, über 10 Grad
Die Koffer sollten bis 07.30 Uhr vor der Kabine stehen. Sie wurden von der Crew an Land gebracht und dort sortiert nach Decks aufgestellt. Die Koffer für unseren Bus standen separat.
Nach dem letzten Frühstück setzten wir uns in die Lounge. Gegen 09.00 Uhr kam die Durchsage, dass der Bus jetzt bereit stehe. Wir verabschiedeten uns herzlich von unseren Tischnachbarn; alle anderen Reisebekanntschaften fuhren mit uns im Bus.
Alle Buspassagiere identifizierten ihr Gepäck, das der Fahrer dann nach Ausstiegsorten sortiert verlud. Alsbald starteten wir zur Rückfahrt, die heute von deutlich besserem Wetter begleitet wurde. Wieder wurden zwei Pausen eingelegt; bei der zweiten gab es „Dicke Sauerländer“ Bockwürstchen. Von diesem Angebot wurde reichlich Gebrauch gemacht.
Gegen 15.30 Uhr waren wir wieder in Hagen und bald darauf auch daheim.
Fazit
Schiff
Die Adora ist ein Neubau; sie wurde erst in diesem Jahr in Dienst gestellt. Dementsprechend neuwertig wirkt die komplette Einrichtung. Sie ist 135 m lang, 11,40 m breit und hat einen Tiefgang von 1,60 m. Die Adora kann 190 Passagiere aufnehmen, die von rd. 40 Crewmitgliedern betreut werden. Sie fährt unter bulgarischer Flagge; für den Hotelbetrieb ist die Fa. sea chefs zuständig, was aus eigener Erfahrung für Qualität bürgt.
Auf dem unteren Deck, dem Neptundeck, befindet sich neben einigen Passagierkabinen, ein kleiner Fitnessbereich, den wir aber nicht genutzt haben.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Panoramarestaurant „Vier Jahreszeiten“ liegt im Bug des Saturndecks; darüber auf dem Oriondeck findet man die Panorama-Lounge mit Bar.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Heck des Oriondecks ist ein Spezialitäten-Restaurant mit etwa 30 Plätzen untergebracht, das bei unserer Reise nur einmal geöffnet hatte. Ich nehme an, dass man bei längeren Reisen im Sommer hier täglich speisen kann.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Sonnendeck, auf dem sich auch eine überdachte Terrasse befindet, wurde zu dieser Jahreszeit naturgemäß nicht genutzt.
In der Adventszeit waren die öffentlichen Bereiche schön geschmückt; an der Rezeption und der Bar fanden sich Teller mit weihnachtlichem Gebäck.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Kabinen
Die Kabinen auf dem Neptundeck verfügen über kleine Fenster, die nicht zu öffnen sind. Alle Kabinen auf dem Saturn- und Oriondeck haben einen frz. Balkon.
Wir hatten die Kabine 214 auf dem Saturndeck. Sie ist geschmackvoll eingerichtet; mit einem Doppelbett, zwei Stühlen und einem Tisch ausgestattet. In den Schränken finden sich genügend Ablagemöglichkeiten; auch Kleiderbügel sind ausreichend vorhanden. Zur Einrichtung zählen ebenso Flachbildschirm, Safe, Minibar, Telefon und Nespresso-Kaffeemaschine.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das kleine Bad verfügt ebenfalls über ausreichend Ablagemöglichkeiten. Gut finden wir die Lichtleiste unter dem Waschbecken, die per Bewegungsmelder aktiviert wird. Wenn man nachts mal raus muss, braucht man kein weiteres Licht anzumachen. Weil sich die Schiebetür zum Bad aber direkt neben dem rechten Bett befindet, wird der dort Schlafende dennoch gestört, auch wenn man sich bemüht, möglichst leise zu sein.
Verpflegung
Das Frühstück wird in Buffetform angeboten. Es war alles vorhanden, was man von einem guten Frühstücksbuffet erwarten kann; verschiedene Brot- und Brötchensorten, Wurst, Käse, Marmelade, warme Speisen wie Rühreier, Würstchen, Speck usw., Müsli, Croissants, Kuchen, Obst. Spiegeleier und Omeletts werden von einem Mitarbeiter frisch zubereitet. Kaffeekannen stehen auf dem Tisch, diverse Teesorten und Säfte sind ebenfalls vorhanden.
Beim Mittagessen hat man zwei Alternativen: In der Lounge wird ein sog. Light Lunch angeboten. Dort gibt es Salate und auch ein oder zwei warme Speisen, z.B. Nudeln vom Buffet. Im Restaurant holt man sich Salat, Suppe und Nachspeise ebenfalls vom Buffet, der Hauptgang wird am Tisch serviert. Wir haben nur einmal im Restaurant zu Mittag gegessen.
Das Abendessen wird komplett am Tisch serviert. Man wählt unter zwei Vorspeisen, zwei Suppen und drei Hauptgängen, davon einer vegetarisch. Die einzelnen Gänge waren ansprechend angerichtet und schmeckten uns sehr gut.
Zusätzlich zu den drei Hauptgängen gibt es im Laufe des Vormittags eine Bouillon, nachmittags Kaffee und Kuchen sowie am späten Abend einen Late Night Snack, alles in der Lounge. Diesen Verköstigungen sind wir jedoch fern geblieben, so dass wir dazu auch nichts sagen können.
Sonstiges
Die Route war natürlich auf die Weihnachtsmärkte abgestellt und kann durchaus empfohlen werden. Etwas unglücklich war die Liegezeit in Straubing wegen der späten Öffnung des Marktes am Sonntag. Hierauf hat die Reiseleitung aber, wie bereits geschildert, reagiert. Eindeutiger Höhepunkt aus unserer Sicht war der Nürnberger Christkindlesmarkt.
Der Altersdurchschnitt war auf dieser Reise auf jeden Fall niedriger als auf unseren bisherigen Flusskreuzfahrten. Es waren auch mehrere jüngere Leute an Bord; sogar ein etwa vierjähriges Kind.
Die Nebenkosten waren, wie immer auf den Phoenix Schiffen, moderat. Ausflüge hatten wir nicht gebucht, deshalb können wir uns dazu nicht äußern.
Eine längere Reise auf diesem schönen Schiff können wir uns (im Sommer) sehr gut vorstellen.
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Nürnberg (16.12.), Wolken und Sonne, 8 Grad
Die Gäste, die es nicht mehr in den ausgebuchten Shuttlebus geschafft hatten, konnten sich an der Rezeption in eine Taxiliste eintragen. Die Ankunft in Nürnberg war für 15.00 Uhr vorgesehen; für diese Uhrzeit trugen wir uns in die Liste ein.
Nach dem Frühstück gab es um 10.15 Uhr Abreiseinformationen in der Lounge. Danach ließ ich die Kreditkarte an der Rezeption einlesen und holte mir von der Kreuzfahrtleiterin den Kofferanhänger für die morgige Rückfahrt.
Der Einladung zum Glühwein um 11.30 Uhr in der Lounge sowie draußen auf dem Lounge-Vorderdeck folgten wir nicht; wir wollten den ersten Glühwein des Tages erst auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt zu uns nehmen. Auch das Mittagessen fand ohne uns statt.
Kurz vor dem Mittagessen meldete sich die Kreuzfahrtleiterin über die Bordlautsprecher und verkündete, dass die Adora nach Aussage des Kapitäns etwa eine Stunde früher in Nürnberg ankommen werde. Man könne daher, wenn gewünscht, die Taxizeiten noch abändern. Das taten wir auch und ersetzten 15.00 Uhr durch 14.30 Uhr.
Die letzte Schleuse kurz vor dem Nürnberger Hafen war so gegen 13.30 Uhr dann auch geschafft; der Kapitän drehte die Adora um 180 Grad und fuhr rückwärts in den Hafen ein. Dort lagen heute noch 10 weitere Flusskreuzfahrtschiffe.
Die bestellten Taxis erschienen zur gewünschten Zeit; die Fahrer fragten nach der Kabinennummer, so dass alles reibungslos ablief. Unser Fahrer brachte uns für rd. 25 € direkt zum Christkindlesmarkt. Als erstes ließen wir uns die berühmten Nürnberger Würstchen im Weckla schmecken. Einen Glühwein gab es nach einem kurzen Übersichtsbummel.
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Danach saßen wir mit den Bottropern noch lange in der Lounge zusammen; wir schafften es heute tatsächlich, diese als Letzte zu verlassen.
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Straubing (15.12.), Wolken und Sonne, 6 Grad
Die kreisfreie Stadt Straubing im Regierungsbezirk Niederbayern hatte die Adora bereits um 06.00 Uhr erreicht. Wir hatten gestern die Mitteilung erhalten, dass sowohl der Shuttlebus in Straubing als auch der in Nürnberg ausgebucht seien. In Straubing waren allerdings noch Plätze im Bus für den Ausflug „Straubing zu Fuß inkl. Transfer“ frei, so dass wir mit diesem Bus mitfahren konnten. Er fuhr bereits um 09.00 Uhr vom Anleger ab; der Shuttlebus um 09.30 Uhr.
Nach wenigen Minuten Fahrt kamen wir in der Innenstadt an. Die Ausflugsteilnehmer versammelten sich bei ihren Reiseleitern; der Rest, darunter auch wir, erkundete Straubing auf eigene Faust. Dabei leistete der Stadtplan, den wir auf dem Schiff erhalten hatten, gute Dienste. Wir sahen uns einige Kirchen und die schönen Häuserfassaden am Stadtplatz Theresien-/Ludwigsplatz an sowie den Jugendstil-Stadtturm, das Wahrzeichen Straubings aus dem 14. - 16. Jahrhundert.
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Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Mit dem letzten Shuttle um 13.00 Uhr fuhren wir zum Schiff zurück. Weil wegen der knappen Zeit die obligatorische Bratwurst auf dem Christkindlmarkt ausgefallen war, gingen wir heute zum Mittagessen ins Restaurant. Während des Essens legte die Adora ab und machte sich auf den Rückweg nach Nürnberg.
Heute hatten die Passagiere zum ersten Mal auf der Reise für einen kurzen Abschnitt auf der Donau die Möglichkeit, das Sonnendeck zu nutzen, das bisher wegen der Schleusen und niedrigen Brücken gesperrt war. Zu dieser Jahreszeit ist das natürlich nicht weiter schlimm; wir schauten bei trockenem Wetter trotzdem einmal kurz oben vorbei. Einige Gäste hatten sich in Decken eingemummelt auf den Stühlen und Liegen niedergelassen.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wegen des Übernacht-Aufenthaltes in Nürnberg und der damit verbundenen Annahme, dass einige Gäste den Abend in der Stadt verbringen würden, fand der Abschiedscocktail (Glas Sekt) schon heute statt. Dabei stellte die Hoteldirektorin fast die gesamte Crew vor. Es handelte sich überwiegend um Osteuropäer und Indonesier; der Exot war ein Koch aus dem Inselstaat Mauritius. Alle Crewmitglieder wurden mit gebührendem Beifall bedacht.
Im Anschluss fand das festliche Kapitäns-Abschieds-Dinner statt, das wir uns natürlich schmecken ließen. Bei netten Gesprächen mit dem Ehepaar aus Bottrop ließen wir den Tag in der Lounge ausklingen.
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Regensburg (14.12.), Schauer, später trocken, 6 Grad
Während wir noch beim Frühstück saßen, machte die Adora in Kelheim fest. Dort stiegen die Teilnehmer des Ausflugs „Befreiungshalle und Kloster Weltenburg“ aus, danach setzte die Adora ihre Fahrt fort. Kurz vor Regensburg wurden die Ausflugsteilnehmer bei einem weiteren Stopp wieder eingeschifft.
Das Mittagessen fiel für uns heute aus, weil wir uns auf dem Regensburger Weihnachtsmarkt stärken wollten.
Um 14.00 Uhr hatten wir Regensburg erreicht. Die Adora lag neben einem anderen Schiff im sog. Päckchen, so dass wir über dieses Schiff an Land gelangten. Insgesamt 8 Schiffe waren heute in Regensburg.
Wir machten uns dann sofort auf den Weg Richtung Innenstadt, die ca. 10 – 15 Gehminuten entfernt war. Noch regnete es immer wieder, aber für diese Zwecke sind die Phoenix Regenschirme, die sich in jeder Kabine befinden, ja der beste Begleiter.
Nach einem Abstecher beim Lucrezia-Markt der Kunsthandwerker steuerten wir den Christkindlmarkt am Neupfarrplatz an. Während wir uns dort den ersten Glühwein der Reise genehmigten, verzog sich der Regen und die Sonne kam hervor. Später gönnte sich die bessere Hälfte ein Fischbrötchen und ich eine Bratwurst.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Im Anschluss gingen wir zurück zur Donau und über die Steinerne Brücke zum Adventsmarkt im Spitalgarten. Im Sommer befindet sich hier ein schöner Biergarten. Nach einem Schnelldurchgang verließen wir das Gelände aber wieder, denn hier war es uns doch zu voll. Mit Beginn der Dämmerung strömten zahlreiche Besucher über die Brücke zum Markt.
Externer Inhalt up.picr.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Wir bummelten langsam zurück zum Schiff. Beim Abendessen erfuhren wir von unseren Tischnachbarn, dass sie auch den Romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis besucht hatten. Der Eintritt dort hatte heute (Samstag) 9,50 Euro betragen.
Um 21.00 Uhr stand in der Lounge eine musikalisch unterhaltsame Reise mit Passauer Musikanten durch Bayern und das Voralpenland an. Dieses Trio, ausgestattet mit Schifferklavier, Tuba und Gitarre, das die Zuschauer teilweise mit einbezog, war so gar nicht unser Fall. Aber auch das haben wir überstanden.
Als die Adora Regensburg um 02.00 Uhr verließ, lagen wir natürlich schon in den Federn.