Grundsätzlich ist alles mit der Subway sehr gut zu erreichen, leider gibt es an einigen Stationen keine Aufzüge oder Rolltreppen und die Drehkreuze waren leider nicht überall hoch genug, um alle Koffer durch rollen zu können, so dass wir sie meistens drüber heben musste. An anderen Stellen, durch das Tor, was es meistens daneben gibt, wollte man uns nicht durchlassen, denn wir sollten an den Drehkreuzen bezahlen, was wir auch wollten, das stand eigentlich außer Frage. Aber wir haben es trotzdem alles geschafft, waren danach aber auch geschafft. Das waren die einzigen Momente, wo wir bereut haben, dass jeder mit 2 Koffern geflogen ist, die wir durch die Premium Eco frei hatten. Es hat alles sehr gut funktioniert und so stiegen wir am Exchange Place aus der Path und hatten eine wunderschöne Aussicht auf Downtown Manhattan.
Hier bestellten wir uns einen Uber und ließen uns zum Kreuzfahrtterminal fahren, wo wir gegen 16.30 Uhr angekommen sind. Die Koffer wurden uns direkt abgenommen und wir gingen zum Check In, wo nicht viel los war und dann war der Moment endlich gekommen. Nach 22 Monaten hieß es endlich wieder Mein Schiff, herzlich Willkommen zu Hause
Ich hatte Gänsehaut und war einfach nur überglücklich endlich wieder aufs Schiff zu dürfen. Angekommen in unserer Kabine auf meinem Lieblingsdeck, aber das allererste Mal auf Steuerbord, stand eine kleine Überraschung für meine bessere Hälfte. Ich hatte für uns wieder das Romantikpaket gebucht und er wusste von nichts. Es war so schön sich erst einmal in Ruhe mit einem Glas Champagner und den schokolierten Erdbeeren auf den Balkon zu setzen und die Aussicht auf Manhattan zu genießen. Wir waren von dem Tag ganz schön geschafft und diese kleine Pause tat wirklich gut.
Freunde von uns, die mit auf der Reise waren, trafen wir noch kurz, als wir an unserer Kabine ankamen, bevor sie sich auf den Weg zu ihrem Ausflug machten. Wir hatten diesen schon vor einiger Zeit storniert, weil wir befürchtet hatten, dass uns das alles zu stressig wird und die Einschätzung war nach dem Tag genau richtig.
Nachdem wir in Ruhe auf dem Balkon gesessen hatten, machten wir uns frisch und gingen an diesem Abend in den Anckelmannsplatz zum Essen. Dort war richtig viel los und da wo wir eigentlich immer einen Platz finden und am liebsten sitzen, war diesmal alles voll. Kurz nachgedacht ist mir auch aufgefallen warum, es war auf der Steuerbord Seite, das heißt die mit dem Ausblick auf die Skyline. Wir fanden dann einen Platz und genossen unser erstes Abendessen auf dem Schiff. Im Anschluss gingen wir noch zur Seenotrettungsübung und dann nur noch auf die Kabine, Koffer auspacken und ins Bett. Der Wecker am nächsten Morgen sollte wieder sehr früh klingeln, denn es ging wieder nach Manhattan.