Beiträge von KleineSonne1985

    Im Anschluss ging es in den wunderschönen botanischen Garten „Le Domaine De L’Émeraude“ mit einer kleinen Tour durch den Regenwald. Alles, was wir sahen, waren einheimische Pflanzen, was in einem anderen botanischen Garten nicht der Fall sei, sagte uns Sebastiano. Daniel verteilte vor der Runde Regenschirme, was sich später auch als sehr gute Idee zeigte, denn ein kräftiger, kurzer Regenschauer kam vorbei und so schnell wie er gekommen war, war er auch wieder weg.

    Wir konnten auf der Runde durch den Garten sehr viel sehen, Sebastiano hat uns alles erklärt. Auch erfuhren wir, dass Kolibris nur im Farbspektrum gelb bis rot sehen können, weshalb es an jeder Pflanze etwas Rotes gibt. Außerdem sind die Blüten oft nach oben geöffnet, damit sich das Regenwasser darin sammelt und so z.B. Kolibris daraus Wasser ziehen können.

    Aber nun lasse ich einfach Fotos sprechen. Es war so schön dort :love:

    Freitag, 27.02.2026

    Fort-de-France, Martinique

    Die nächste Insel auf unserer Reise erwartete uns. Heute hieß es „Guten Morgen Fort-de-France“. Auch auf dieser Insel bin ich bereits das 3. Mal und da ich bei den letzten beiden Reisen einen Katamaranausflug über TUI gemacht habe, der wirklich sehr schön war und wir auch wunderschöne Delfinbegegnungen hatten, dachte ich, es sei nun an der Zeit auch mal was von Martinique zu sehen. Hier im Forum bin ich dabei öfters auf den Namen Sebastiano gestoßen und so hatte ich auch bereits im Januar letzten Jahres 2 Plätze für die Nord-West-Tour bei ihm gebucht. Da Martinique ziemlich groß ist, ist es leider nicht möglich, die ganze Insel an einem Tag zu erkunden. Die Insel ist ein französisches Überseedepartment und wir können den ganzen Tag EU-Roaming nutzen.

    Der Tag startete wie immer auf dem Balkon mit einem Kaffee zur gleichen Uhrzeit wie sonst auch, denn der Wecker klingelte wie bisher jeden Tag um 5.45 Uhr.

    Nach dem Frühstück, was wir wie immer im Anckelmannsplatz zu uns genommen haben, packten wir unsere Sachen für Tag und waren pünktlich 8.30 Uhr vorm Hafengelände, wo Sebastiano auf uns wartete. Insgesamt waren wir 16 Personen von unserem Schiff, es gab zwei 9 Sitzer Busse und so wurden jeweils 8 Personen auf diese aufgeteilt. Unser Guide für den Tag war Daniel. Daniel ist ein junger Schweizer, der vor einigen Jahren nach Martinique ausgewandert ist. Alle Stopps des Tages fuhren wir gemeinsam an. Daniel erzählte während unseres Ausfluges auch im Auto sehr viel interessantes zu Land, Leben und den Menschen auf der Insel. Seine Begeisterung über die Insel war nicht zu überhören.

    Unser erster Stopp war an der Sacrè Coeur de Balata, welche der originalen Kirche in Paris sehr ähnlich ist. Von hier hatten wir auch einen schönen Blick Richtung Schiff.

    Weiter ging die Fahrt zu einem wilden Fluss, River Alma und dem Wasserfall „Saute du Gendarme“. Der Weg zum Wasserfall war nicht ganz einfach, Stufen bergauf und bergab, teilweise auch etwas steil, mussten überwunden werden. Außerdem ging es durch einen Bach, den man über Steine gut bewältigen konnte, wenn man den Weg von Sebastiano befolgte und auch trittsicher war. Einige Gäste gingen auf Nummer sicher, zogen sich Badeschuhe an und gingen direkt durch den Bach.

    Nach diesem wunderschönen Aufenthalt ging es weiter zum Vulkan - Sulphur Springs. Wir wurden zum Visitor Center auf einer Erhöhung gefahren, um hier einiges von Michael zum Vulkan zu erfahren und einen kurzen Film dazu gezeigt zu bekommen. Danach liefen wir wieder nach unten vorbei an dem Vulkan. Der Vulkan ist hier nicht das, was man sich unter einem Vulkan normalerweise vorstellt, es sind dampfende Schwefelbecken und sie stinken ganz fürchterlich. Für den Vulkanbesuch mussten extra US$ 10,- pro Person bezahlt werden, was absolut in Ordnung war, denn es war ein interessanter Stopp. Alle die aus dem Bus nicht mit wollten, warteten in einem Café am Eingang zum Vulkan auf uns.

    Im Anschluss fuhren wir zu dem, was der andere Teil im Bus zur Buchung ausgewählt hatte, den Strand. Dieser war in Soufriere und hatte eine Aufenthaltsdauer von ca.30- 45 Minuten, bin ich mir nicht mehr ganz sicher. Wir waren gar nicht auf Strand eingestellt, hatten keine Badekleidung oder ähnliches dabei, da wir uns für den Vulkan von vornherein entschieden hatten. So warteten wir auf einer Bank mit einigen anderen Gästen und Michael bis die Badegäste von ihrem Strandaufenthalt zurückkamen. Hier gab es auch eine Bar, in der man sich Getränke kaufen konnte.

    Zum Abschluss des Ausfluges ging es noch zur Marigot Bay, eine sehr bekannte Bucht aus einigen Filmen, wie zum Beispiel Dr. Doolittle und das Traumschiff.

    Um 16.00 Uhr waren wir wieder zurück am Schiff und schauten in dem kleinen Hafenterminal noch nach Souvenirs und dann gingen wir zurück an Bord. Dieser Ausflug war richtig schön und wir können ihn uneingeschränkt empfehlen.

    Da wir relativ früh zurück auf dem Schiff waren wollten wir das Nutzen und endlich dem Pool einen kleinen Besuch zur Erfrischung abstatten. Nach einer kleinen Erfrischung und den dazugehörigen leckeren Getränken gingen wir zurück in unsere Kabine, wo wir uns frisch machten für den Abend. Das Abendessen gab es wie immer im Anckelmannsplatz und danach auch noch das ein oder andere leckere Schlummergetränk in der Unverzichtbar, bevor wir müde und kaputt ins Bett fielen. Das Auslaufen mussten wir leider ausfallen lassen, da es erst um 0.00 Uhr stattgefunden hat.

    Im Anschluss fuhren wir zu der wunderschönen Morne Coubaril Estate, eine ehemalige Zuckerrohplantage und Michael führte uns hier durch und erklärte viel zu Flora und Fauna, auch war hier die Verarbeitung von Kakaobohnen zu sehen. Ich hatte mich schon bei der Buchung des Ausfluges gefreut, dass diese Plantage in seinem Ausflug enthalten ist, denn ich fand sie vor 6 Jahren schon sehr beeindruckend und Michael ging mit uns hier ganz in Ruhe durch und zeigte und erklärte uns alles. Frische Kokosnüsse und die Kakaobohnen konnten hier auch verkostet werden. Es war so toll.

    Aber nun lasse ich einfach mal Bilder sprechen :love:

    Donnerstag, 26.02.2026

    Castries, St. Lucia

    Für mich hieß es das 3. Mal auf St. Lucia und bei der Planung der Landausflüge stand für mich fest, der Ausflug mit Angelika, den ich bereits 2020 gemacht habe, war grundsätzlich schön, aber der Strand gefiel mir gar nicht, dort fühlte ich mich nicht wohl und deshalb suchte ich nach einem anderen Ausflug auf Deutsch in kleiner Gruppe, wo auch die wunderschöne Morne Coubaril Estate dabei ist, denn die sollte meine bessere Hälfte unbedingt sehen. Hier im Forum hatte ich schon einige Male von Michael gelesen und so buchte ich den Ausflug bei ihm.

    Die Nacht war wieder kurz, geschlafen habe ich wie immer wenig und der Wecker klingelte auch an diesem Tag um 5.45 Uhr, unsere Routine war die Gleiche wie jeden Tag. Erst einmal Kaffee kochen und gemeinsam auf dem Balkon sitzen, den 1. Kaffee genießen und aufs Meer schauen. Ich finde ein Start in den Tag könnte schlechter sein.

    Nach unserem Frühstück im Anckelmannsplatz machen wir uns fertig und packen unsere Sachen, die wir für den Tag brauchen. Um 8.15 Uhr war Treff mit Michael vorm Hafeneingang und da wir auf der nicht so schönen Seite in St. Lucia lagen, wo ich bisher noch nicht lag, kannte ich die Gegebenheiten vor Ort nicht und wollte lieber zu früh als zu spät da sein. Es klappte alles sehr gut und wir fanden Michael sehr schnell und nachdem unsere kleine Gruppe vollständig war, gingen wir los zu unserem Kleinbus für den Tag. Da es nur ein Bus war, gab es keine Unterscheidung mit Vulkanbesuch und Strandaufenthalt, so dass alle bei allem dabei waren, denn eigentlich hatten wir uns im Vorfeld für den Vulkanbesuch entschieden, da ich eben nicht wusste, welcher Strand dabei ist und ich nicht wieder an den Strand von vor 6 Jahren bei Angelika wollte. Jetzt war die Wahl, wer nicht mit zum Vulkan wollte, der konnte in einem kleinen Café warten, bis alle Vulkan Besucher zurück waren. So war es für alle im Bus absolut in Ordnung und einige, die eigentlich Strand gewählt hatten, machten sogar den Vulkanbesuch mit. Michael ist gebürtiger Österreicher und lebt seit vielen Jahren auf St. Lucia. Er hat viel Spannendes und Informatives über Land, die Menschen und die Kultur während des Tages erzählt.

    Unser erster Stopp war ein Fotostopp mit Blick über die Stadt und auf den Hafen.

    Weiter ging es zum Sir Arthur Lewis Community College, welches nach dem Nobelpreisträger Sir Arthur Lewis benannt wurde, welcher auf St. Lucia geboren wurde. Im Anschluss daran zu einer Bananenplantage, wo uns Michael viel zum Thema Bananen erzählen konnte und wir auch Bananen zum Kosten bekamen. Weiter ging es dann zum Fischerdorf Anse La Raye, durch das wir ein paar Minuten spazieren gehen konnten.

    Danach ging es weiter zum The Beacon Restaurant, welches einen wunderschönen Ausblick auf die Wahrzeichen, die Pitons Gros Piton 777m und Petit Pitons 743m, von St. Lucia hatte. Hier gab es Snacks und ein Getränk für jeden, welche im Tourpreis inklusive waren. Die Snacks waren Fishcakes, schmeckten nahezu genauso wie die auf Barbados, aber sie waren im Vergleich zu denen auf Barbados flach, keine Bällchen. Für meine bessere Hälfte gab es dazu ein einheimisches Bier und für mich eine Sprite. Hier hatten wir ein wenig Zeit den Ausblick zu genießen und uns die Snacks schmecken zu lassen.

    Danke! Gute Heimreise!

    Wie warm / kalt ist es denn in den Innenräumen? Braucht man ein Jäckchen wegen der Klimatisierung?

    Sowieso Du hast die Frage an eine andere Person gestellt, aber da ich selbst letzte Woche erst von der Reise zurück gekommen bin, kann ich Dir gern die Frage aus meiner Sicht beantworten. Jedoch empfindet es jede Person anders. Ich selbst bin sehr anfällig bei Klimaanlagen eine Erkältung zu bekommen, aber es war fast immer im T-Shirt ausreichend, manchmal hatte ich aber ein Jäckchen drüber, weil es mir zu frisch war.

    Nach einem langen, aber wunderschönen Tag, wir können diesen Ausflug uneingeschränkt empfehlen, kamen wir wieder am Hafen an und konnten mit der Sonne noch dieses schöne Bild machen.

    Das Abendessen gab es für uns wie fast jeden Tag im Anckelmannsplatz und wir haben noch diesen wunderschönen Sonnenuntergang genießen können. Außerdem schauten wir uns noch um 19.00 Uhr das Auslaufen an.

    Nach dem Abendessen gab es noch das ein oder andere Schlummergetränk in der Unverzichtbar und im Anschluss fielen wir glücklich und zufrieden ins Bett.

    Für mich war es das 3. Mal auf Grenada und die Insel gefällt mir von mal zu mal noch mehr, als sie mir bisher schon gefallen hat.

    Danach fuhren wir weiter zum Muskatnussmuseum. Hier wurde uns von Johanna alles gezeigt und erklärt von der frischen Nuss bis zur verarbeiteten Nuss. Am Ende konnten wir vor Ort Muskatnüsse kaufen und auch Erzeugnisse aus Muskatnuss, das war auch wichtig, denn ich hatte von Familie und Freunden Bestellungen bekommen und musste unbedingt wieder Muskatnüsse mit nach Deutschland bringen. So kauften wir ordentlich viele Nüsse, um jeden welche geben zu können. Preislich waren die auch wirklich günstig.

    Unser letzter Stopp war der Concord Wasserfall. Hier konnte man auch nochmal Gewürze und auch Souvenirs shoppen und so kauften wir noch das ein oder andere.

    Angekommen an der Rum Destillerie führte uns Johanna durch die Anlage und erklärte alles und am Ende gab es für jeden der wollte eine Kostprobe von zwei unterschiedlichen Rums, die sich im Alkoholgehalt unterschieden. Sie waren für mich beide okay, ich bin aber auch keine Rumtrinkerin, aber der besseren Hälfte hat der höher prozentige so gut geschmeckt, dass wir eine Flasche mitgenommen haben. Der Rum wird hier in der Destillerie in Handarbeit hergestellt und geht nicht in den Export.

    Im Anschluss ging es zum Mittagessen auf die große Belmont Estate, eine ca. 300 Jahre alte Plantage. Die Aussicht beim Essen war so schön und wir bekamen hier ein leckeres und reichhaltiges Essen vom Buffet (Reis, Fisch, Hühnchen, Kochbananen, Salat) vorweg gab es Suppe, zur Wahl standen Kürbis- und eine Art Erbsensuppe und als Dessert gab es zur Wahl eine Art Schokokuchen oder Vanillepudding, außerdem gab es selbstgemachte Limonade. Im Anschluss konnten wir uns ein bisschen die Plantage anschauen und wir gingen Schokolade verkosten und konnten dann auch hier welche erwerben, sie war nicht ganz günstig, aber Johanna konnte sie wärmstens empfehlen und so kauften wir welche, ebenso ein paar Kakaobälle für heiße Schokolade.

    Mittwoch, 25.02.2026

    St. George, Grenada

    Guten Morgen Grenada, die Gewürzinsel, eine meiner Lieblingsinseln. Ich war wieder sehr früh wach und schlich mich schon einmal auf den Balkon. Als dann der Wecker um 5.45 Uhr klingelte, kochte ich uns beiden unseren ersten Kaffee des Tages, den wir dann gemeinsam auf dem Balkon in Ruhe tranken und zusahen, wie wir uns der Insel näherten und dann auch langsam anlegten. Pünktlich zur Öffnung des Anckelmannsplatz waren wir wieder beim Frühstück.

    Unseren heutigen Ganztagsausflug haben wir über TUI gebucht „Das Beste von Grenada an einem Tag“ inklusive Mittagessen, Dauer 8,25 Stunden und Treff war 8.45 Uhr in der Schaubar. Diesen hatte ich als Empfehlung hier im Forum bei Kaline im Reisebricht gelesen und wusste sofort, den muss ich für uns buchen und es war die absolut richtige Wahl. Insgesamt 3 Kleinbusse waren auf diesem Ausflug unterwegs und unseren und einen weiteren Bus betreute Johanna im Wechsel. Ich freute mich sehr, dass es bei uns auch so war, wie ich es in dem anderen Reisebericht gelesen hatte. Johanna ist eine Deutsche und sie lebt seit 40 Jahren auf dieser wunderschönen Insel und konnte uns so, sehr viel erzählen. Sie hatte sich Notizen gemacht, um nicht durcheinander zu kommen, was sie uns schon erzählt hat und was in dem anderen Bus. Johanna hat das in meinen Augen wirklich toll gemacht und auch wenn sie nicht bei uns im Bus war, war das nicht weiter schlimm, es gab so viel zu sehen. Alle Stopps haben wir dann gemeinsam mit dem anderen Bus angefahren und so auch alle die gleichen Informationen erhalten.

    Unser erster Stopp war am Ford Frédèric mit einer tollen Aussicht auf unser Schiff.

    Weiter ging die Fahrt über die Insel zum Grand Etang Nationalpark mit dem Kratersee. Leider kam hier bei unserer Ankunft ein karibischer Schauer runter und da ich leider meine Regenjacke vergessen hatte, blieb ich erst einmal im Bus sitzen. Kurz bevor wir weiterfuhren, hatte es zum Glück fast wieder aufgehört und so konnte ich noch schnell aussteigen und ein paar Fotos machen.

    Weiter ging die Fahrt zu unserem nächsten Stopp, die Rum Destillerie River Antoine. Während der Fahrt habe ich ein paar Fotos gemacht und Johanna zeigte uns einen Geldschein von den East Caribbean Dollar, welche auf einigen Inseln wie z.B. Grenada, St. Vincent, St. Lucia, Dominica, als Zahlungsmittel dient. Der Dollarschein sieht richtig schön aus.

    @Hallo kleine Sonne, dein Reisebericht fängt schon wunderbar an. Ich freue auf weiteres. Den Ausflug mit Uschi hatten wir bei unsere letzten Kreuzfahr auch gemacht und waren genau die du begeistert. Es gibt immer Mitreisende die etwas ANDERS sind wie unsereins, aber das darf dich nicht aus der Ruhe bringen. Trotzdem ärgerlich.

    LG Uwe

    Hallo Uwe,

    da hast Du recht, aber manchmal ist das leider leichter gesagt, als getan.

    Liebe Grüße

    Claudia

    Nach diesem Stopp ging es an der Westküste zurück zum Hafen. Uschi erzählte während des Ausfluges viel Interessantes, nicht zu viel, genau richtig und man spürt die Leidenschaft, mit der sie diese Ausflüge macht. Es war ein richtig toller Ausflug und der perfekte Start in unsere Karibikkreuzfahrt.

    Zurück am Hafen, ca. 15.30 Uhr, konnten wir noch ein Foto von unserem Schiff auf der anderen Seite machen und dann ging es für uns zurück an Bord.

    An der Sicherheitskontrolle dann der Schock. Nachdem ich für den Scanner alles aufs Band gelegt hatte bzw. in diese Plastebehälter, unter anderem auch meine Sonnenbrille, nahm ich leider im Anschluss alles aus dem Behälter nur nicht meine Sonnenbrille =ODas ist mir, nicht einmal 2 Minuten später, am Fahrstuhl aufgefallen und ich ging direkt zurück zur Sicherheitskontrolle. Doch meine Brille war nicht auffindbar, das Personal meinte, ich solle mich am nächsten Tag an die Rezeption wenden, ab wann das möglich war, sagte man mir leider nicht. So beschloss meine bessere Hälfte mit dem Fahrtstuhl zu unserer Kabine zu fahren und ich ging zur Rezeption. Auf dem Weg dahin ist mir wieder eingefallen, was ich Wichtiges am Tag zuvor machen wollte, wo mich aber leider dieser absolut unfreundliche Mitreisende aus dem Konzept gebracht hatte. Ich wollte direkt am Anreisetag wegen einer Halbtageskabine fragen, aber diese unschöne Situation mit ihm hatte mich leider von diesem Gedanken bzw. Vorhaben abgebracht. So erkundigte ich mich an der Rezeption nach meiner Sonnenbrille, ab wann ich da wieder vorbeikommen könne und fragte wegen der Halbtageskabine. Wie ich es mir fast gedacht habe, schaute mich die nette Dame mit großen Augen an und meinte sie könne uns nur noch auf die Warteliste setzen, ich hätte am Anreisetag kommen müssen, um sicher eine bekommen zu können. Ihr könnt Euch sicher denken, wie ich mich in dem Moment gefühlt habe, bei dem Gedanken, warum es so weit gekommen ist. So war es aber nun leider und es blieb nur noch Daumen drücken, dass wir vielleicht doch Glück haben und eine bekommen.

    Zurück in der Kabine gingen wir direkt zur Seenotrettungsübung, diese sollten alle neu angereisten Gäste zwischen 16.00 und 18.00 Uhr absolvieren, diese war wie immer schnell erledigt. Im Anschluss ruhten wir uns ein wenig aus und dann war es Zeit zum frisch machen und umziehen, denn wir wollten vorm Auslaufen um 19.00 Uhr noch Abendessen gehen und um 21.00 Uhr hatten wir eine Wein Verkostung. Die hatten wir schon reserviert, als es noch hieß Auslaufen ist 17.00 Uhr und so mussten wir unsere restliche Abendplanung ein wenig umstellen. Das erste Auslaufen der Reise war wieder sehr emotional, als das Horn und der Graf zum ersten Mal ertönten.

    Die Weinverkostung war gut gemacht mit interessanten Weinen. Danach fielen wir müde ins Bett, auch wollten wir schnell schlafen, denn unser Wecker am nächsten Morgen war wieder früh gestellt und es erwartet uns eine meiner Lieblingsinseln.

    Weiter ging die Fahrt zur Ostküste zu einer der ältesten Kirchen von Barbados der St. John Church welche wir besichtigen konnten, ebenso den Gruftenfriedhof auf dem Reiche und Berühmte Menschen der Insel ihre letzte Ruhestätte fanden. Von hier hatten wir auch einen schönen Ausblick auf die Atlantikküste.

    Weiter ging es zum Bathsheba Beach wo die Felsen aus dem Meer ragen. Neben vielen Fotos die wir machten, gab es hier auch sehr leckeren, selbstgemachten Rumpunsch von Uschi und dazu Bananenchips.

    Zum Abschluss ging es zum Northpoint, hier konnten wir für US$ 10,- pro Person drei barbadianische Fishcakes (das sind frittierte Bällchen gefüllt mit Fisch, Kräutern und Mehl), dazu wer mag Hot pepper sauce (scharf) probieren und dazu ein Bier oder Rumpunsch oder auch eine selbstgemachte Limonade trinken. Das haben wir genutzt, da wir beide gern landestypisches Essen oder auch Getränke probieren. Die Fishcakes, das Bier (ich glaube Banks) und die selbstgemachte Limonade waren sehr gut.

    Um 8.00 Uhr verließen wir das Schiff, da der Weg zum Terminal nun deutlich länger war, als an dem anderen Liegeplatz und wir uns mit Uschi um 8.30 Uhr vorm Hafeneingang treffen wollten. Wir kamen pünktlich an und schnell fand sich die Gruppe von 12 Personen zusammen und es ging los. Nach einigen wunderschönen Stopps und unzähligen Paradiesfotos kamen wir an der berühmten Bottom Bay an, wo wir unsere erste Kokosnuss der Reise kaufen und trinken konnten, die war sehr lecker und erfrischend. Auch hier gab es traumhaft schöne Fotomotive und ich konnte mich gar nicht sattsehen. Palmen, weiße Sandstrände und das türkisfarbene Meer, so stell ich mir das Paradies vor :love:

    Aber seht selbst :love:

    Dienstag, 24.02.2026

    Bridgetown, Barbados

    Dank Overnight hatten wir heute einen ganzen Tag auf Barbados Zeit und ich hatte endlich die Gelegenheit, nachdem ich nun die 3. Karibikkreuzfahrt auf Barbados beginne, auch endlich etwas von dieser Insel kennenzulernen und darauf freute ich mich schon sehr. Im Januar 2025 reservierte ich zwei Plätze bei Ursula Mantler für ihre Best of Barbados Tour, ich dachte damals ich bin viel zu früh dran, aber nein, nach unserer Reservierung hatte sie nur noch 2 freie Plätze an diesem Tag.

    Die Nacht war, wie ich es bereits von meinen anderen Reisen kannte, dank Jetlag, um 2.00 Uhr vorbei, ich schlief ab und zu wieder ein, aber richtig erholsam war es nicht mehr. Um 5.45 Uhr klingelte der Wecker, denn wir wollten um 6.30 Uhr beim Frühstück im Anckelmannsplatz sein, da dieser zu der Zeit öffnet und es noch nicht so wuselig ist. Wir fanden während der gesamten Reise, egal ob zum Frühstück oder Abendessen, immer einen ruhigen Platz in unserer Stammecke. Nach dem Frühstück gingen wir zurück in unsere Kabine, um unsere Sachen für den Ausflug zu packen und uns fertig zu machen. Währenddessen konnten wir das Einlaufen der Valiant Lady von Virgin Voyages vom Balkon aus beobachten. Sie bekam unseren gestrigen Liegeplatz, den wir gestern Abend noch verlassen mussten, um auf die andere Seite im Hafen zu wechseln.

    Wie ich es bereits von den beiden anderen Reisen kannte, stiegen wir direkt aus dem Flugzeug aus und gingen zu den Transferbussen, ohne dass wir noch einmal in das Terminal mussten. Die Koffer werden hier direkt aus dem Flugzeug geladen und zum Schiff gebracht und dann sieht man sie vor der Kabine wieder. Leider gab es hier auch die erste und zum Glück einzig unschöne Begegnung auf dieser Reise mit einem Mitreisenden, die mich sauer, ein wenig durcheinander und sprachlos zurückließ und die eigentliche Vorfreude auf das, was jetzt kam, zerstörte (warum ich das hier erwähne, erklärt sich am nächsten Tag).

    Nach ca. 45 Minuten Fahrt kamen wir am Schiff an. Der Check In im Hafen war schnell erledigt und so hieß es dann, nach über 700 Tagen nach Buchung, herzlich Willkommen zu Hause. Unsere Kabine war bereits fertig und so konnten wir diese direkt beziehen und unseren leckeren Champagner und die schokolierten Erdbeeren auf dem Balkon genießen. Welch wunderbares Gefühl, nach 6 Jahren war ich endlich zurück in der Karibik, an meinem absoluten Sehnsuchtsort. <3:love:

    Nachdem wir uns auf dem Balkon etwas entspannt hatten, gingen wir noch einmal von Bord, das Foto mit den wunderschönen Buchstaben musste gemacht werden, denn es lag kein Schiff im Weg, dass mussten wir ausnutzen.

    Im Anschluss gingen wir noch ins Hafenterminal und schauten uns ein wenig um. Meine bessere Hälfte wollte sich gern den Rum von Barbados mit nach Hause nehmen und wir schauten auch noch nach Souvenirs. Als die Läden dann schlossen, gingen wir zurück zum Schiff, um uns fürs Abendessen fertig zu machen. An der Kabine angekommen, standen bereits unsere Koffer vor der Tür und so konnten wir vorm Abendessen auspacken und dann ging es in den Anckelmannsplatz. Das Essen war lecker und die Auswahl wie immer riesig. An diesem Abend passierte danach nichts mehr, wir waren kaputt und müde und wir mussten am nächsten Morgen wieder früh raus, denn es stand der erste Ausflug auf dem Programm.