Theoretisch ja. Aber die Restaurantzeiten sind immer "um" und nicht "ab". Und es war wirklich jeden Tag so, dass sich große Schlangen bereits 10 Minuten vor Öffnung vor den Türen gebildet haben, denn alle Gäste wollten dann doch "ihren" persönlichen Favoritentisch ansteuern. Wenige Minuten nach Öffnung hat man das Nachsehen und hätte sogar ggfls. getrennt gesessen.
Liebe Siegrid, ist es nicht auch auf den Hochseeschiffen bei Phoenix genauso vor den Restaurants? Dort ist ja auch freie Platzwahl und jeder möchte wieder an seinem angestammten Platz sitzen!
Bevor wir zum Schiff gehen, machen wir noch einen Umweg zum „Museum aan de Stroom“ (MAS). Auf dem 10. Stock befindet sich eine Aussichtsplattform. Nur schade dass diese mit Glasscheiben gesichert ist. Daher Spiegelungen auf den Bildern.
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Als wir zum Hafen zurück kommen steht vor dem Tunnel ein verzweifelter Gast, der der Kreuzfahrleitung nicht richtig zugehört hat und die PIN zum Tor des Schwimmpoton's nicht hatte.
Am Nachmittag besuchen Wir noch die "Burg Steen" in der die Tourist-Info, mit Aussichtsplattform, untergebracht ist.
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Leider nur die Menükarte. Wir waren so in ein Gespräch mit unseren Tischnachbarn vertieft, dass ich vergessen habe die Speisen zu fotografieren. Es hat auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.
Der Stadtfestsaal Antwerpen der 1908 erbaut und im Jahr 2000 durch einen Brand fast völlig zerstört, wurde renoviert und in ein Luxus-Einkaufszentrum umfunktioniert, welches am 25. Oktober 2007 eröffnet wurde.
Der Kreuzfahrthafen wird umgestaltet. Da in Antwerpen ein großer Tiedeunterschied ist, hat man hier Schwimmpontons für die Schiffe installiert. Dadurch braucht die Crew, während der Liegezeit, nicht laufend die Schiffabgänge zu ändern. Um an Land zu kommen müssen wir zuerst diesen Tunnel passieren. Am Ende ist ein Tor angebracht, welches sich durch Drücken eines Knopfes öffnet. Aber Achtung, dort hängt ein Schild mit einer PIN, die man benötigt um später vom Land aus wieder auf das Schiff zu kommen.
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Wir wollen zum Sint Annatunnel. Von der Festung rechts an der Wandelterrasse vorbei bis zur nächsten Ampel. Dort über queren wir die Hauptstrasse und stehen direkt vor dem Gebäude des denkmalgeschützten Fußgängertunnel, der im Zentrum die Schelde unterquert. Zum Tunnelboden führen jeweils zwei hölzerne Rolltreppen aus den 1930er-Jahren, die uns 31 Meter unter die Oberfläche bringen. Die Röhre hat einen Durchmesser von 4,30 Meter mit einer Länge von 572 Metern.
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Vor dem Rathaus steht der Brabobrunnen.
Er zeigt den Helden Silvius Brabo, wie er die abgetrennte Hand eines Riesen in die Schelde wirft. Dieser hatte zuvor von allen vorbeifahrenden Schiffen Wegzoll verlangt. Wer nicht zahlen konnte, dem hackte der Riese die Hand ab.
Wir haben auch schon unserer Gepäck früher abgegeben und haben uns in der Kölner Altstadt noch ein Bierchen getrunken. Da wurde uns gesagt das wir erst um 14:30 Uhr einchecken können. Es kommt auch auf den Kreuzfahrtleiter an.
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Das Alte Rathaus (Stadhuis) ist ein rund fünfhundertjähriger Baukomplex im Stadtzentrum. Der Bau dauerte von 1518 bis zum 19. Jahrhundert, aufgrund von kriegerischen und finanziellen Problemen wurde die Errichtung mehrfach für größere Zeiträume unterbrochen. Der Prachtbau zeigt vor allem einen Stilmix aus Gotik und Renaissance.
Donnerstag, 11. April Gent/Belgien Liegestelle: Gent-Außenhafen
15 Grad vereinzelt Schauer möglich
Am Morgen regnete es, so haben wir uns Zeit beim Frühstück gelassen. Danach gönnen wir uns in der Lounge noch ein Glas Sekt, denn es gibt einen Grund zum Anstoßen.
Gegen 10 Uhr machen wir uns auf den Weg zur ca. 10 Minuten entfernten Bushaltestelle. Von hier fährt die Buslinie 6 alle 20 Minuten ins Zentrum. Eine Fahrt kostet 2,50 Euro. Innerhalb von einer Stunde kann man kostenlos umsteigen. Nur 1 Zahlungsmittel (Karte, Smartphone oder Smartwatch) pro Person.
Wir steigen an der Sint-Jacobskerk aus. Von hier gehen wir zuerst in die Graffitistraat.
Liebe Siegrid, uschisiggi dann wird die Stadt auch nicht so voll sein wie bei uns letzte Woche Samstag. Da konnte man über Köpfe gehen, da ein grosser Markt war.
Der Rückweg führte uns durch den „Het Park“ am Denkmal für den Dichter Tollens, Harbour Club Haus und den drei tanzenden Damen vorbei, durch ein Villenviertel Richtung Erasmusbrücke zurück zur Liegestelle "Boompjeskaade".
Unser Plan für heute in Rotterdam war, mit dem Zug nach Delft zu fahren. Durch die spätere Ankunft mußte Plan B her.
Da wir schon einige Male in Rotterdam waren, machen wir nur einen kurzen Sparziergang durch die Stadt, unser Ziel war der Euromast (185 m hoch). Auf dem Weg dorthin durchqueren wir den Museumspark und den „het Park“. Ein sehr schöner Park mit altem Baumbestand und Seen. Ein paar Cafe‘s in alten Villen laden zum Verweilen ein. Eine grüne Oase um die Seele baumeln zu lassen.
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Hier kommen wir an Kinderdijk vorbei. Kinderdijk ist für seine 19 Windmühlen bekannt, die zu beiden Ufern des Flusses Lek aufgereiht stehen. Früher dienten die Windmühlen dazu, das Wasser aus dem Polder in den höher gelegenen Fluss Lek zu pumpen, der die landwirtschaftlichen Flächen mit Wasser versorgte.
Für den Nachmittag hatte Phoenix Transferbusse, Abfahrt 14 Uhr, für die Fahrt nach Enkhuizen bereitgestellt, die um 17:15 Uhr wieder zurück fahren. Unsere Planung für Enkhuizen sah einen Besuch des Zuiderzeemuseums auf eigene Faust vor. Aufgrund der zu kurzen Besuchszeit, haben wir davon abgesehen. Unsere Tischnachbarn erzählten beim Mittagessen, dass sie für morgens über Phoenix einen Ausflug dorthin hatten, und die Zeit für das Museum viel zu kurz war.
Enkhuizen ist eine malerische und historische Hansestadt am Ijsselmeer. Das Wahrzeichen ist der Hafenturm „Drommedaris“ von 1540 mit einem berühmten Glockenspiel.
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Da es anfing zu Regnen flüchteten wir in eine Dart-Kneipe. Dort wurden wir sehr freundlich bedient. Danach ging es zum Transferbus am Bahnhof, der pünktlich um 17:15 Uhr abfuhr. Auf der Rückfahrt sahen wir schon dass das Markermeer ganz schön aufgewühlt war. Auf dem Weg vom Bus zum Schiff blies uns der Wind fast um. An Bord merkte man die Wellenbewegung leicht. Steuerbordseitig lag die MS Antonia, die uns einiges vom Wind abhielt.
Um 18:15 Uhr gab es einen Vortrag über die MS Alena mit dem Titel "Hinter den Kulissen". Die Kapitänin erzählte uns Wissenswertes über die Technik mit Verbrauchswerten sowie über Abläufe im Background.
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Nach dem Abendessen trafen wir uns dann wieder mit unseren Tischnachbarn in der Lounge. Dort legte heute der Hoteldirektor die Musik auf. Plötzlich wurde es ruhig, denn Kapitänin und Kreuzfahrtleiterin tauchten auf. Das verhieß nichts Gutes, da wir noch an der Pier lagen. Wegen des Sturms war ein ablegen nicht möglich, weil die Schiffe immer wieder an den Kai zurück gedrückt wurden. Wir wurden auch gebeten die Balkontüren geschlossen zu halten. Um ca. 2 Uhr sollte der Wind (lt. Wettervorhersage) nachlassen und ein neuer Versuch zum Ablegen gestartet werden, der dann auch mit großer Anstrengung gelang. Die Ankunft in Rotterdam verschob sich daher um einige Stunden.
Als ich morgens wach wurde lagen wir schon seit 3:30 Uhr an der Pier im Bataviahaven. Mein Mann erzählte mir, dass es in der Nacht gewittert hat und es sehr stürmisch war. Trotz leicht geöffneter Balkontüre habe ich davon nichts mitbekommen.
Nach einem gemütlichen Frühstück, haben wir uns auf den Weg gemacht um Lelystad zu erkunden.
Lelystad wurde 1967 gegründet. Der älteste Teil des Orts ist Lelystad-Haven, der den Bereich der Pionierinsel mit der Arbeitersiedlung umfasste, von der aus der Damm gebaut wurde und die deshalb seit dem Bau des Polders existiert. Im Ortsteil Batavialand liegen zwei Nachbauten historischer Schiffe, unter anderem der Nachbau der Batavia, die dort in der Werft gebaut wurden.
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Der eigentliche Ort liegt ein großes Stück vom Hafen entfernt. Da es sehr stürmisch war, haben wir uns den Weg dorthin gespart und sind zurück zum Schiff gegangen.
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Am Abend informierte uns die Kapitänin darüber, dass wir am folgenden Tag über das Ijsselmeer unseren eigentlichen Zielhafen Enkhuizen wegen Sturm und Wellen nicht erreichen können. Dafür fahren wir Lelystad an, die am Markermeer liegt.
Während dem Frühstück erreichten wir die Anlegestelle PTA Kreuzfahrtterminal in Amsterdam direkt am Bimhuis. Für uns war heute der Ausflug zum Keukenhof gebucht, der um 14 Uhr starten sollte. Leider nur für meinen Mann. Schon gestern hatte ich für mich den Ausflug schon abgesagt, da ich erst um 17:10 Uhr den letzten verfügbaren Termin in der Zahn-Notfallklinik „Dental365, Piet Heinkade 215“ bekommen habe. Nach dem Frühstück haben wir einen Erkundungsgang zur Notfallklinik gemacht, die wir nach ca. 10 Minuten erreichten. Bis zum Mittagessen haben wir nur einen kleinen Bummel am Wasser vorbei gemacht, da wir schon etliche male dort waren. Hier lagen über 20 Flusskreuzfahrtschiffe und die Stadt war voller Touristen.
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Nach dem Essen startete auch schon bald der Ausflug zum Keukenhof, ohne mich Ich hielt derweil ein kleines Mittagsschläfchen, dann ließ ich mir Kaffee und Kuchen schmecken. Ich machte mich auf den Weg zur Klinik und hatte Glück, denn ich kam schon vor dem eigentlichen Termin ins Behandlungszimmer. Nach 50 Minuten konnte ich als zufriedener Mensch, mit 126 Euro weniger in der Urlaubskasse die Klinik verlassen. Ich war mit der Behandlung sehr zufrieden. Kurz nachdem ich das Schiff erreichte kam auch schon mein Mann vom Keukenhof zurück.