Faulpelz: Da sieht ja selbst der Käseteller im Atlantik besser aus...
Zweifelsohne.
Faulpelz: Da sieht ja selbst der Käseteller im Atlantik besser aus...
Zweifelsohne.
Faulpelz war für euch das Eis inklusive?
Nee, das Eis kostet bei MSC extra. Hätte ich erwähnen sollen, vielen Dank für den Hinweis.
Für 5 Personen haben wir für insgesamt 9 Kugeln etwa 20 Euro bezahlt. Die Kugeln waren aber sehr grosszügig bemessen.
Später fanden wir allerdings heraus, dass man im YC 6 täglich wechselnde Sorten auch inklusive bekommt. ![]()
ZitatJetzt hast du meine Welt wieder gerade gerückt ... es hätte ja sein können, dass MSC plötzlich auch in den normalen Raustaurants kochen kann
Naja, das Beef Mpngol war ja doch ziemlich gut.
Tag 2 – Seetag:
Wie schon erwähnt,
hatte wir uns für den Start in unseren ersten Seetag das Frühstück
auf die Kabine bestellt. Das ist etwas, was ich bei TC schmerzlich
vermisse und bei RCCL so liebe. Auch wenn der Fahrtwind die ganze
Angelegenheit ein wenig zugig machen kann – eine gute Tasse Kaffee
(nicht aus der Kapselmaschine!) und ein lecker belegtes Brötchen auf
dem eigenen Balkon: das ist für mich Kreuzfahrt. ![]()
Um bei MSC Frühstück
auf die Kabine zu bekommen, muss man am Vorabend eine Bestellkarte
ausfüllen, die dann an die Klinke der Kabinentür gehängt wird. Für
die Lieferung kann man ein 15-Minuten-Fenster wählen; serviert wird
frühestens um 6 und spätestens um 10 Uhr. Wir entschieden uns für
halb 10, um ein wenig ausschlafen zu können. Die Lieferung erfolgte
pünktlich auf die Minute. ![]()
Unsere Order umfasste: Kaffee, heisse Schokolade, Milch, Corn Flakes, Obstsalat, Fruchtjoghurt, Croissants, Schokocroissants, Muffins, Toast (seltsamerweise kann man keine normalen Brötchen ordern), Lachs, Käse, French Toast mit Ahornsirup, Marmelade, Honig. (Eierspeisen stehen leider nicht auf der Karte.)
So sah die Lieferung aus:
Einen kleinen Fehler gab es: man hatte uns nur 4 Tassen geliefert, obwohl wir 5 Personen für das Frühstück angegeben hatten (Joe kam dafür zu uns herüber). War aber kein Problem, da sich in der Suite, neben der inzwischen bei KF-Gesellschaften fast schon obligatorischen Kapsel-Kaffeemaschine noch zwei kleine Tassen fanden.
Die Ostsee präsentierte sich an diesem Morgen als perfekter Ententeich:
So gestärkt setzten wir den am Vortag abgebrochenen Erkundungsrundgang an Bord fort. Wir fuhren zunächst auf Deck 8, und waren sehr überrascht, als wir bemerkten, dass der Spa-Bereich ja doch geöffnet hatte. Eine riesige Schlange stand am Anmeldetresen und meine Frau reihte sich sofort ein, um doch noch eine Massage reservieren zu können.
Nach 20 Minuten war
sie dann an der Reihe und bekam einen Leistungskatalog, den sie mir
zeigen wollte, um eine gemeinsame Massage auszuwählen (Joe und ich
warteten mit den Jungs vor dem Spa-Eingang). Eigentlich wurde ihr von
der Spa-Mitarbeiterin zugesagt, dass sie danach direkt wieder zum
Tresen kommen könne, ohne nochmal anzustehen, aber in dem ganzen
Chaos dort ging dieses Versprechen irgendwie verloren, so dass meine
Frau dann doch nochmal 15 Minuten anstehen musste. ![]()
Immerhin konnten wir
aber eine Paarmassage für 11 Uhr am 2. Seetag reservieren –
perfekt! ![]()
Wir gingen dann noch auf Deck 8 heckwärts, wo sich das Buffet-Restaurant befindet. Ausprobiert haben wir es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber ich bemerkte, dass die Öffnungszeiten nicht mit den hier im Forum kolportierten übereinstimmten, daher machte ich dieses Foto vom aktuellen Stand:
Was uns bei MSC eindeutig fehlt (vor allem unseren Kids), ist ein durchgehend geöffnetes Restaurant, wie das Tag&Nacht-Bistro bei TC. Der 24h verfügbare Kabinenservice ist zwar gut, die Auswahl jedoch eher mau.
Die Jungs waren inzwischen quengelig geworden und wollten unbedingt ein Eis, also steuerten wir die Schokoladen-und-Eis-Bar auf Deck 6 an. Die Auswahl dort ist sehr ordentlich, insgesamt 18 Eissorten waren verfügbar. Besonders Freunde von Schokoladeneis kommen dort sehr auf ihre Kosten, da es verschiedene Variationen mit unterschiedlichem Kakaogehalt sowie anderen Beigaben gibt, dafür ist leider die Auswahl beim Fruchteis eher bescheiden. Aber den Elchen und uns hat es dennoch geschmeckt.
Nettes Gimmick: der
Chocolatier sitzt neben der Eistheke in einem Glaskasten, wo man ihm
bei der Arbeit zuschauen kann. Für die Kids ein echter Hit. ![]()
Um die Eisbar herum
gibt es noch ein paar kleine Geschäfte, welche uns aber nicht
sonderlich interessierten. Wir wechselten auf Deck 5, wo wir durch
Kunst- und Fotogalerie heckwärts zum Atrium gingen. Dieses geht über
4 Etagen, ganz unten befindet sich die Hauptbar des Schiffes,
unmittelbar darüber eine Bühne, auf der tagsüber fast durchgehend
gedudelt wird. Kann man mögen, muss man aber nicht. ![]()
Die Hauptbar hat die mit Abstand grösste Auswahl an Cocktails, die Preisspanne geht von 6.50 bis 14 Euro. Ich bestellte mir spontan einen Cocktail, von dem ich bislang noch nie gehört hatte, und dessen Zutaten mich ansprachen – einen «Purple Rain»:
Der Cocktail enthält Wodka, Gin, Blue Curacao, Grenadine, Soda, Limetten- und Zitronensaft. Sehr lecker, den habe ich während der Reise noch öfters bestellt. Und vielleicht war es ja der Alkohol, der meine Frau und mich dazu verleitete, als nächstes spontan das Bedienrestaurant «Golden Sands» auszuprobieren (Joe und die Jungs hatten noch keinen Hunger und gingen daher an diesem Punkt eigene Wege). Am Eingang wurde bei uns erstmals die Temperatur gemessen, alles im grünen Bereich.
Das Restaurant
selber ist grössenmässig Vergleichbar mit dem Atlantik Klassik der
TC-Neubauten. Ein Deck darüber gibt es mit dem «Silver Dolphin»
ein weiteres Restaurant derselben Grösse. Aber da die Seaview ja im
Regelbetrieb bis zu 5500 PAXe an Bord hat, stehen in den Restaurants
wesentlich mehr Tische, was die Location recht beengt macht. Die
Kellner müssen sich immer zwischen Stühlen hindurchwinden, um die
Speisen zu servieren. ![]()
Ähnlich wie im YC gab es 4 Vorspeisen, 4 Hauptgerichte und 5 Desserts zur Wahl, jedoch keine eigens als «gesund» gekennzeichneten Speisen. Der Service klappte recht zügig, insgesamt waren wir nach ca. einer Dreiviertelstunde wieder draussen.
Meine Frau hatte als Vorspeise einen Salat mit Garnelen:
Der Salat war frisch
und knackig, das Dressing lecker zitronig – aber die Garnelen waren
definitiv zu schnell aufgetaut worden. Das gibt so einen ganz
charakteristischen Geschmack sowie Veränderungen in der Haptik. ![]()
Ich hatte eine Gemüsecremesuppe mit Babyspinat-Einlage:
Schön cremig, auch gut
gekocht, aber es fehlte eindeutig Salz. Die Suppe war viel zu flach,
keine geschmackliche Tiefe. Und im Gewusel der Kellner habe ich es
auch nicht vermocht, mir Salz bringen zu lassen. ![]()
Als Hauptgang hatte meine Frau Beef Mongol:
Sehr lecker, Super-Garpunkt von Fleisch wie Reis, einzig die Präsentation auf dem Teller wirkte etwas kantinenartig.
Ich hatte mir gebratene Rotzungenfilets mit Gemüsestreifen und Reis bestellt:
Der Fisch war gut,
leicht kross gebraten, die Gemüsestreifen aber leicht angebrannt.
Und der Reis war eine Katastrophe, der war halb roh! Ich weiss, dass
manche Menschen ihren Reis gerne al dente geniessen, aber das hier
ging so gar nicht. ![]()
Als Dessert hatte meine Frau frisches Obst bestellt, da konnte man nicht viel falsch machen. Und ich war neugierig auf die hiesige Käseplatte geworden:
Im Vergleich zum YC ein Unterschied wie Tag und Nacht: ein extrem kräftiger und 2 lasche Käse, einer davon (irgendein Butterkäse) mit geradezu gummiartiger Konsistenz. Ein paar Kleckse irgendeines Fruchtgels, ein paar einsame Baumnusskrümel und ein paar schlappe, schon leicht schrumpelige Weintrauben – was soll das? Immerhin, die Cracker waren gut…
Meine Frau und ich waren uns schnell einig: angesichts der sehr guten Alternativen an Bord, würde dieses Restaurant von uns keinen zweiten Besuch erhalten. Im direkten Vergleich der inkludierten Bedienrestaurants der normalen Kabinenkategorien geht der Punkt jedenfalls eindeutig an TC. ![]()
Jetzt folgt ein
kleines Verdauungspäuschen, ich bin bald wieder für Euch da. ![]()
Das würde ja dafür sprechen, dass die Mein Schiff 1 im Herbst weiterhin Touren ab Deutschland anbietet.
Naja, erstmal muss die wegfallende USA-Saison überbrückt werden. Und die Karibik-Katalogrouten beginnen ja sowieso erst am 12.11.
Faulpelz wie sieht es denn so mit der Kleiderordnung im YC - Bereich aus? Sind Sakko und Krawatte ein Muss?
Liebe Grüsse,
Lemar
Nope. Wir sind jeden Tag (auch bei "formal nights") in Stoffhose und Polo- bzw. T-Shirt dort unterwegs gewesen - wie viele andere Gäste auch. Lediglich an der "white night" haben sich viele Gäste bemüht, diesen Dresscode zumindest annähernd umzusetzen.
Hemd und Sakko, die ich vorsichtshalber eingepackt habe, blieben die ganze Woche im Schrank.
Alles ganz entspannt. ![]()
Alles anzeigenIrgendwie klappt es mit dem zitieren nicht
Bei Tui hab ich immer Mühe die S Grösse zu bekommen, meistens klappt es nicht und das ist einfach mühsam, wenn man so eine riesigen Bademantel anziehen muss. Und ihn hochhalten muss beim Treppensteigen
Ich gehöre aber auch zu denjenigen die sich diskriminiert fühlen weil beim Aquafit immer der grosse Pool genommen wird (da kann ich nicht stehen) wen ein gutherziger Trainer dabei ist, kann es schon sein das in den kleineren gewechselt wird (Kinder) und da ist alles palletti
(Tui Cruises)
Wenn sie aber die richtigen Westen anbieten würden, dann könnte ich auch mitmachen
Guets nächtle
Grüessli
Claudia
Ich habe zwar keinerlei Ahnung, wie ich Deinen Kommentar einordnen oder bewerten sollte, aber ich gebe einfach mal
bzw ein ![]()
Du weisst schon das du bei Tui Cruises vorgäng Topper für aufs Bett bestellen kannst?
Machen wir immer, uns sind die Matratzen auch immer zu hart.
Und Bademäntel in den (für uns) richtigen Grössen auch immer
Grüessli
Claudia
Nach zweitem Lesen (ich bin inzwischen einfach zu müde) habe ich dann auch gemerkt, dass sich Dein Kommentar auf TC und nicht auf MSC bezog.
Zu den TC-Betten: da kann für uns auch der beste Topper nicht helfen. Abgesehen davon sind sie uns einfach zu hoch. ![]()
Nebenbei sumsum :
Da sowohl Dein Mann als auch meine Frau anscheinend mit Käse nicht sooo viel am Hut haben (also zumindest nicht mit dessen feinen Nuancen): dürfte ich Dich nach Corona mal zu einer Käse-Degustation einladen? ![]()
Mein Danke gehört der Käseplatte!
So haben wir die auch immer bekommen, also grösser Käsefan, der zum Entsetzen von meinem Mann auch gerne Mal mehr Geld dafür ausgibt als für so olles Fleisch.
Bin beim Käsebuffet von Tui Cruises nie so ganz glücklich gewesen. Aber vermutlich ist mein Anspruch in Sachen Käse einfach zu hoch
Ich bitte Dich in dieser Angelegenheit noch um ein wenig Geduld. Die Käseplatten wurden im Verlauf der KF immer besser (also zumindest im YC, aber das gehört noch nicht hierher).
Sogar meinem absoluten Schweizer Lieblingskäse bin ich im Reiseverlauf begegnet... ![]()
Du weisst schon das du bei Tui Cruises vorgäng Topper für aufs Bett bestellen kannst?
Machen wir immer, uns sind die Matratzen auch immer zu hart.
Und Bademäntel in den (für uns) richtigen Grössen auch immer
Grüessli
Claudia
Dass man sich die Betten, Decken und Kissen im YC nach Wunsch konfigurieren kann, wussten wir bereits im Voraus. Da bestand jedoch während der Reise für uns kein grosser Handlungsbedarf, wenn man mal vom Umstand absieht, dass meine Frau und ich uns einfach keine Bettdecke teilen können.
Haben wir nach der ersten Nacht moniert, am zweiten Abend waren sofort zwei getrennte Decken parat. ![]()
Die Kopfkissen fanden wir sehr komfortabel, wesentlich besser als bei TC. ![]()
Was die Bademäntel angeht: wir haben beim Butler 3XL bestellt, aber leider nur 2XL bekommen. Da liegt TC eindeutig vorne. ![]()
Ach ja, bevor ich es vergesse:
Mehr Feedback in Textform ist in diesem Thread sehr erwünscht. Gerne auch Fragen von Euch. Ich werde mich in den kommenden Tagen sehr bemühen, diese abzuarbeiten. ![]()
So, nun ist aber endlich Zeit fürs Auslaufen. Yeah! ![]()
Für Joe war dies ein ganz besonderer Moment, da er einer Familie mit grosser Marine-Tradition entstammt. Entsprechend haben wir uns dann auch auf unserer Veranda (an Steuerbord) versammelt, um schliesslich dem Marine-Ehrenmal in Laboe unsere Ehrdarbietung zu erweisen. Und deshalb füge ich hier einfach nur ein paar Fotos vom Auslaufen aus der Kieler Förde ein, welche die meisten von Euch ja sowieso entsprechend zuordnen können:
Anschliessend gingen meine Frau, Joe und ich noch in die Sportsbar an Bord. Zu meiner grossen Freude gab es da sogar «Newcastle Brown Ale» vom Fass (nicht nur in Flaschen, wie bei anderen Reedereien). Ich trinke ja seit Jahren bereits kein Bier mehr (auch nicht als Panaché), aber bei einem Pint eines guten englischen Bitter kann ich einfach nicht nein sagen:
Oder auch bei einem guten «Cider on Tap»:
Die «Cruise Brothers» schlossen sich mir an dieser Stelle vollumfänglich an, und so konnten wir dann gemeinsam gepflegt in der Sports Bar versacken, bevor wir den Weg zurück auf unsere Suiten antraten.
Ich habe dann noch
schnell die Bestellkarte für ein Frühstück auf unserer Veranda für
den kommenden Morgen ausgefüllt, danach bin ich locker-flockig in
mein Bett gesunken (wesentlich bequemer als die Boxspring-Betten bei
TC!
) und selig eingeschlafen. ![]()
So, das war es dann auch für heute. War ja auch eine Menge zu berichten. Bitte erwartet die Fortsetzung nich vor morgen Nachmittag, okay? Firma dankt!
Habt Ihr meinen Bericht vom ersten Abendessen im YC inzwischen ausreichend goutiert? Fein, dann kann ich ja weiter berichten.
Bevor wir nämlich in aller Ruhe dem Auslaufen beiwohnen konnten, musste ich zuerst der YC-Concierge einen Besuch abstatten. Dies war notwendig geworden, nachdem ich festgestellt hatte, dass sich in der MSC-App (und auch in ihrem Pendant auf dem TV in unserer Kabine) ein paar – nun sagen wir mal - «Unstimmigkeiten» betreffend unserer Landausflugsbuchungen eigeschlichen hatten.
Um es ein wenig
deutlicher zu sagen: das Ganze stimmte von hinten bis vorne nicht! ![]()
Für den 26.7. in
Visby wurde da nämlich immer noch unser ursprünglich gebuchter
Ausflug (s.o.) angezeigt, und zwar mit Startzeit 0:00 Uhr. Vom
inzwischen gebuchten Privatausflug keine Spur. ![]()
Für den 27.7. in
Stockholm gaben App und TV ebenfalls 0:00 Uhr als Startzeit an. Und
Joe wurde dort, trotz entsprechender Buchung, überhaupt nicht
berücksichtigt. ![]()
Noch verrückter wurde es am 28.7. in Tallinn: da fehlte unsere Ausflugsbuchung komplett!
Stattdessen wurde
uns die Stadtrundfahrt in Tallinn am 29.7., welcher eigentlich ein
Seetag sein sollte, angezeigt. Wiederum mit Startzeit 0 Uhr. ![]()
Voraussehbarerweise musste ich bei der Concierge eine Zeitlang warten; aber immerhin wurde mir schliesslich bestätigt, dass der Privatausflug in Visby wunschgemäss stattfinden würde. Für den Ausflug in Stockholm habe man – coronabedingt – noch keine Startzeit bekommen, die würde noch rechtzeitig nachgereicht. Und Joe sei selbstverständlich eingeplant.
Was den Landausflug am Seetag anging, so konnte mir die Concierge zu diesem Zeitpunkt noch nicht mehr sagen, versprach aber, sich am folgenden Tag wieder bei uns zu melden.
Was die (Computer-)
Technik angeht, scheint MSC da derzeit noch ein paar wirklich grosse
Probleme zu haben. Ich hoffe sehr, dass sie dasbald in den Griff
bekommen; mit derzeitigem Stand haben sie jedenfalls gegenüber TC
noch massiven Nachholbedarf. ![]()
Fun fact am Rande: als wir am frühen Nachmittag zum ersten Mal an Bord gingen, wurde mir vom zuständigen Sicherheitsooffizier mitgeteilt, dass mein im Terminal aufgenommenes Foto «not good enough» gewesen sei. Daraufhin hat er mich mit seiner Webcam erneut fotografiert.
Dieses Foto konnten
wir dann nur allzu deutlich im Kabinen-TV sehen. Während meine Frau
und die Jungs freundlich in die Kamera lächelten, war mein Foto
nicht nur extrem verzerrt, sondern erinnerte fatal an einen
Massenmörder aus klassischen Horrorfilmen. ![]()
Ich habe dann bei jedem Check-in und -out in den folgenden Tagen den jeweiligen Sicherheitsoffizieren entschuldigend vorweggesagt, dass ich keinerlei Verantwortung für das schreckliche Foto trage; es war mir wirklich peinlich!
Für weiteren «Spass» mit der MSC-Computertechnik bleibt einfach dran. Es kommt (leider) noch mehr…
Kleiner Nachtrag zum Abendessen: im Gegensatz zum Atlantik, wo nur jeweils ein Weiss-, Rose- und Rot-Hauswein inkludiert sind, und wo in der X-Lounge alle Getränke extra kosten, hat man im YC jeden Tag die Auswahl unter (täglich wechselnden und auf die Menüs abgestimmten) 3 Rot-, 2 Weiss- und einem Rose-Wein. Alle mit guter Provenienz, keine Massenware wie die TC-Weine, und alle inkludiert. ![]()
(Und wer doch noch mehr wünscht, kann immer noch aus einer wirklich beeindruckenden Weinkarte auswählen: für entweder 11-19 Euro pro Glas oder 36-73 Euro pro Flasche).
Okay, nachdem ich hier gerade mein Abendessen eingenommen habe, folgt nun auch mein Bericht desselben von unserem ersten KF-Tag:
Die «Top Sail Lounge» auf der Seaview erstreckt sich über zwei Decks. Allein dies ist m.E. schon ein klarer Pluspunkt gegenüber TC, denn das Restaurant befindet sich auf einer Empore über dem Barbereich (in dem ab 18 Uhr eine Barpianistin sehr schön aufspielte).
Hier zunächst einmal die Speisekarte unseres ersten Abends:
Ihr werdet erkennen,
dass es dort 5 Vorspeisen gibt – darunter eine Suppe und eine
Vorspeise, die als «gesund» gewertet wird (am unteren Ende der
Karte). Danach insgesamt 8 Hauptgänge: 4 täglich wechselnde, einen
«gesunden» (wieder unten auf der Karte) und 3 Entrees, die jeden
Tag gleich bleiben (oben links auf der Karte). ![]()
Dann noch eine Reihe von Desserts: wiederum ein «gesundes» (ratet mal wo), täglich wiederholt Eis, Früchte und Tiramisu, sowie noch andere am linken Rand der Speisekarte. Dazu eine täglich wechselnde Käseplatte.
Ausserdem gibt es
eine Kinderkarte mit Burgern, Pasta, kleinen Schnitzeln (Schwein oder
Poulet) uvm. ![]()
(Und ausserdem eine Karte mit verschiedenen Brei-Mahlzeiten für Kinder unter 1.5 Jahren!
)
Hier nun der versprochene Foodporn:
Als Vorspeise (man kann davon übrigens gerne auch mehrere bestellen – dies zum Vergleich mit TC) hatte ich eine Minnestrone. Ich liebe diesen italienischen Gemüseeintopf, welchen meine Frau auch sehr superb zubereitet. Fleissige Leser meiner RBe werden sich vielleicht daran erinnern, wie ich dieses Gericht bei TC auf unserer Nordland-Reise 2019 gnadenlos verrissen und als «das schlimmste Gericht aller Zeiten bei TC» bezeichnet habe (ein Prädikat, welches ich 2020 an gleich 3 Gerichte aus dem «Ganz schön gesund»-Bistro auf der MS2 weiterreichen musste).
Aber immerhin waren wir jetzt auch auf einem – wenn auch offiziell schweizerischen, so letztlich doch – italienischem Schiff, da waren die Erwartungen natürlich entsprechend hoch. Und ich wurde nicht enttäuscht:
Ganz ehrlich, aber
diese Minnestrone kam fast an das Rezept meiner Frau (welches sie vor
Jahren von einer italienischstämmigen Patientin unserer Praxis
erhalten hatte) heran; es fehlten nur wenige Mikrometer in den
Nuancen. Respekt, MSC! ![]()
Zwischendurch kam
dann auch der von unserem Grossen bestellte Cheeseburger mit Bacon
und Pommes. Der Junge war echt begeistert. Und auch ich muss, nach
einem kleinen Probier-Bissen, konstatieren: ein sauguter Burger! ![]()
Als Hauptgang hatte ich die Canneloni bestellt. Dies vor allem unter dem wirklich katastrophalen Eindruck der TC-«Osteria», in der dieses Aufpreis-Gericht leider massiv in einer Kapern-Tomatensosse regelrecht ersäuft wird. Die MSC-Variante kam dagegen absolut lecker daher, mit einer perfekt gewürzten Füllung, auf einem kleinen Spiegel einer Kräuter-Butter-Sosse, mit einem Hauch von Parmesan:
Ein Träumchen!
Liebe TC: so gehen Canneloni!
![]()
Meine Frau hatte als Hauptgang den veganen «Gemüse-Hülsefrüchteeintopf Toskanische Art», war ebenfalls voll des Lobes:
Dann die Desserts – ich hatte die Sachertorte:
Very Yummi! Joe hatte das Tiramisu:
Allein von der Optik
schon sehr schön – ich habe es später im Reiseverlauf selber
bestellt und kann Euch sagen: superb! ![]()
(Aber auf einem italienischen Schiff habe ich auch nicht weniger erwartet!)
Und dann die Käseplatte:
Ich versuche mal, den Teller nach den Ergebnissen meiner Verkostung zu erklären:
- auf 6h ein junger Bleu-des-Casses
- auf 9h ein reifer Parmesan
- auf 11h ein reifer Brie-des-Meaux, am ehesten aus der Provenienz Wallis
- auf 1h ein normannischer Livarot
- auf halb4h ein Camembert, dessen Provenienz ich allerdings nicht eindeutig zuordnen konnte
- in der Mitte ein Klecks aus Honig, welcher mit einem Hauch Senf sowie Aprikose verfeinert wurde (sehr fein!)
- zwischen den Käsestückchen getrocknete Himbeeren und Pistazien
Ich bin nicht erst seit meiner Auswanderung in die Schweiz ein grosser Käse-Fan und -Kenner, aber eine dermassen gut komponierte Käseplatte habe ich in meinem Leben selten verkosten dürfen! Alle angetroffenen Käsesorten sind sicherlich eher als «rezent» einzustufen, aber die Gesamtauswahl war dermassen harmonisch, dass es mich echt vom Hocker gerissen hat.
Im weiteren Verlauf
dieses RB werde ich Euch dafür noch weitere Beispiele liefern, aber
soviel schon einmal vorweg: von dieser Käseplatte kann sich TC mehr
als nur eine Scheibe abschneiden! ![]()
![]()
![]()
Jetzt dürft Ihr erst einmal gedanklich verdauen, dann geht es weiter mit dem Auslaufen.
Ist es ein Test, ob wir aufmerksam lesen? Die Bella-Kategorie ist doppelt
Ups, ist korrigiert. Es musste im zweiten Fall natürlich "Aurea" heissen. ![]()
(Vielen Dank, dass Ihr meinen RB so eng und kritisch begleitet...
)
Vom YC-Bereich gingen wir dann heckwärts in den «Aurea»-Bereich. Dieser ist den Buchern «normaler» Kabinen, welche das «Aurea»-Paket des Spa-Bereiches zugebucht haben, vorbehalten (und natürlich auch allen YC-Gästen). Direkt hinter dem YC findet man eine Bar, die ausgezeichnete Smoothies und andere gesunde Cocktails serviert (vergleichbar mit den Spa-Lounges der diversen TC-Schiffe).
An dieser Stelle muss ich mich wohl mal näher zu den Getränken/Getränkepaketen sowie «Experiences» bei MSC äussern:
Bei MSC gibt es verschiedene «Experiences». Das Basispaket heisst «Bella», hier ist im Kabinenpreis eigentlich fast nichts inkludiert.
Die nächsthöhere Stufe heisst «Fantastica». Hier bekommt der Gast Kabinen in besserer Lage als «Bella», Frühstück auf der Kabine und 24h-Kabinenservice, sowie Priorität bei Vergabe der Tischzeiten in den Hauptrestaurants.
Die nächste Stufe ist «Aurea», welche aber mindestens eine Balkonkabine erfordert. Dafür bekommt man ein «All-Inclusive-Getränkepaket», welches sämtliche (Bar-)Getränke bis €6 einschliesst. Ausserdem ein «Luxus-Spa-Paket» (keine Ahnung, was da inkludiert ist), Zugang zum Thermalbereich und Sonnendeck, und das bereits erwähnte «MSC for me»-Armband.
Beim «Yacht Club Experience» sind dann – neben den bereits erwähnten Amenities – alle Getränke im YC sowie an allen anderen Bars die Getränke bis €10 inbegriffen.
Zurück zum Rundgang:
Über das Aurea-Deck
kamen wir dann auch zum Kinderpool. Das ist etwas, was unsere Jungs
wirklich bei TC vermissen: ein Bereich mit Rutschen (insgesamt 5)
sowie einem grossen Spielpool mit Wasserpilz, verschiedenen
Wasserkanonen, einem Kletterbereich, sowie einem grossen «Eimer»,
welcher sich kontinuierlich mit Wasser füllt und dann irgendwann
umkippt und seinen Inhalt auf die Badenden ergiesst. ![]()
Hier schon einmal ein Foto von oben (mehr folgt später) vom Anreisetag:
Direkt daneben befindet sich auch der mit Unterstützung von LEGO gestaltete Kinderclub.
An dieser Stelle jedoch hatten unsere Jungs schon keine Lust mehr auf weitere Erkundungen, weshalb wir diesen Punkt auf den folgenden Seetag verschoben und auf die Suite zurückkehrten.
Ausserdem fand zu eben diesem Zeitpunkt auch die SNÜ statt. Diese bestand darin, dass zunächst alle PAXe von der KF-Direktorin (in 6 Sprachen!) per Durchsage aufgefordert wurden, den entsprechenden Film auf der Kabine anzuschauen und dies anschliessend per Bord-Telefon zu bestätigen. Anschliessend mussten dann alle PAXe, nach Decks geordnet, zu ihrer jeweiligen Musterstation gehen (in unserem Falle war dies das Bordcasino), um dort ihre Bordkarten scannen zu lassen.
Die ganze Aktion
ging erstaunlich schnell, besonders wenn man bedenkt, dass auf dieser
Reise rund 2300 PAXe an Bord waren (im Normalbetrieb kann die
«Seaview» bis zu 5500 PAXe an Bord nehmen), nach nur wenig mehr als
einer halben Stunde wurden wir alle vom Käptn entlassen. ![]()
Dies war dann auch
ein guter Zeitpunkt für meine Frau und mich, zusammen mit den Elchen
der «Top Sail Lounge», der Bar des YC, einen Besuch abzustatten.
Somit kam ich dann auch endlich in den Genuss meines traditionellen
Boarding-Cocktails: eines wirklich hervorragend gemixten Long Island
Ice Teas. ![]()
An dieser Stelle
schon einmal ein Spoiler auf mein KF-Fazit: in Sachen Cocktails hat
MSC gegenüber TC eindeutig die Nase vorn. Während bei TC der
einzige Ort, an dem Cocktails korrekt und mit dem Messbecher gemixt
werden, die Diamant-Bar ist, und an allen anderen Bars eher nach
Augenmass (und nach der Meinung meiner Frau und meiner Wenigkeit mit
viel zu viel Alkohol) gemischt werden, ist korrektes Mixen an
wirklich allen (
, wir haben es getestet) Bars der Seaview Standard. ![]()
Da mich einige von Euch ja auch gebeten haben, in meinem Bericht MSC mit TC zu vergleichen, komme ich nicht umhin, den Punkt in Sachen «Cocktails&Longdrinks» schon jetzt eindeutig an MSC zu vergeben. Da wird mir selbst Knut nicht widersprechen (Sorry Sophie !):
Die Cocktailkarte bei MSC umfasst ca. 4-5x mehr Cocktails als die von TC. Nicht alle davon stehen zwar auf der Barkarte des YC, aber auf Nachfrage kann man dort auch alle anderen Drinks von den anderen Bars an Bord bekommen (auch dazu später mehr).
Gleich geht es weiter mit dem ersten Abendessen im YC, bleibt bitte dran.
Kurze Zeit, nachdem wir unsere Suite bezogen haben, klopfte unser Freund Joe an der Tür. Ich werde ihn in diesem RB so nennen, obgleich dies nicht sein Vorname ist. Allerdings ist sein deutscher Vorname für viele Englisch-Sprechende nur sehr schwer auszusprechen, weshalb er sich angewöhnt hat, sich gegenüber Nicht-Deutsch-Muttersprachlern mit diesem Namen vorzustellen.
Joe ist, obwohl in
Deutschland geboren, in Indonesien aufgewachsen (sein Vater war dort jahrelang als Ingenieur für eine deutsche Ölgesellschaft tätig; seit dieser Zeit hat er auch die genannte Angewohnheit,
sich vorzustellen), dadurch konnte er mit den überwiegend aus
Indonesien stammenden Butlern – sehr zu deren Freude – auch in
ihrer Landessprache kommunizieren. ![]()
Joe konnte uns dann
von seinem Boarding am Tag zuvor in Warnemünde berichten, welches
leider etwas holprig verlaufen war. Denn obwohl sich der Bahnhof
«Warnemünde» direkt gegenüber vom Kreuzfahrtterminal befindet,
war der Weg zu dessen Eingang überhaupt nicht ausgeschildert. Und
MSC-Mitarbeiter waren am Bahnhof auch nicht zu finden. ![]()
(Wir hatten dasselbe
auch am Kieler Bahnhof erlebt: in den Reiseunterlagen stand, dass
sich die ankommenden PAXe in der Bahnhofshalle treffen sollten, aber
dort fanden sich keinerlei Mitarbeiter. Nur welche von AIDA, die mir
allerdings freundlicherweise den Weg zum MSC-Shuttlebus zeigten.
)
So lief Joe mit seinem Koffer gefühlte 2km in der Gegend herum, bis er den Eingang zum Terminal fand. Dort ging aber alles sehr schnell, vor allem weil an diesem Tag (es war der erste Warnemünde-Anlauf des Schiffes in diesem Sommer) nur gut 30 PAXe dort eincheckten.
Und Joe war es auch
gewesen, der uns am 23.7. per WhatsApp Entwarnung gab, dass das Essen
bei MSC urplötzlich grusig geworden sei (Entsprechendes hatte ich ja
mit Entsetzen in meinem Roll Call lesen müssen). Er war im
Steakhouse «Butchers Cut» gewesen und war absolut begeistert. Diese
Nachricht hatte meine Familie und mich schon einmal sehr beruhigt. ![]()
(Kleiner Einschub:
Joe und ich haben zusammen in den 1990ern in Hannover Medizin studiert, waren im mündlichen Teil des 2. Staatsexamens auch in derselben Prüfungsgruppe. Er war 2005 mein Trauzeuge und hat nach der Geburt unserer Jungs, welche wir als Atheisten nicht taufen liessen, die inoffizielle Rolle eines Patenonkels übernommen. Vor Corona haben wir uns regelmässig gegenseitig besucht. Joe ist, wie ich, Allgemeininternist, ausserdem erfahrener Rettungsmediziner. Und er ist eingefleischter Junggeselle.
Einschub Ende.)
Okay, zurück zum Text. Zusammen mit Joe unternahmen wir dann unseren ersten (Teil-)Schiffsrundgang. Als erstes ging es auf Deck 19, das Pooldeck des YC. Neben dem dortigen kleinen Pool (Bilder später) gibt es dort auch eine Bar und ein Buffet, welches aber nur wetterabhängig geöffnet ist. Von 8:30 bis 10:30 Uhr gibt es dort ein klassisches Buffet mit Eierspeisen nach Wunsch, Speck, Würstchen, gegrillten Tomaten, gebackenen Bohnen, diversem Aufschnitt, Kuchen, Obst in verschiedenen Variationen, diversen Joghurts und Cerealien, Leckereien aus der Bäckerei, frisch gepresstem Orangen- und Grapefruitsaft, Kaffeespezialitäten vom Barrista uvm. In etwa das Angebot, wie wir es vom Atlantik Klassik bei TC kennen.
Von 10:30 bis 11:30 Uhr wird das Angebot dann ein wenig reduziert – aber alles, was nicht frisch zubereitet werden muss, ist dann noch erhältlich.
Von 12 bis 14 Uhr gibt es dann Diverses vom Grill, u.a. Rindersteaks (mit Gargrad nach Wunsch), Rinderspiesse, Schweinekoteletts, Garnelen, Lachssteaks, Jakobsmuscheln. Dazu verschiedene Salate, ausserdem sehr leckere vorbereitete Gerichte sowie Desserts.
Von 16 bis 18 Uhr
gibt es schliesslich Nachmittagssnacks: diverse belegte Brötchen
(u.a. mit Rollmops, Lachs, Weissfisch oder Krabben - dies auch als Nachricht an Torfschiffer : hier bekommst Du Super-Fischbrötchen!), verschiedene
Kuchen, Baisers und Cookies, des weiteren täglich wechselnde
Brotpuddings und Crumbles (und an dieser Stelle möchte ich Euch
allen den absolut geeeniaaalen Pear-Crumble ans Herz legen – ein
Gedicht!
).
Dies alles um den Pool herum; im vorderen Bereich des YC-Pooldecks gibt es noch viele weitere Liege- und Sitzmöglichkeiten und ganz vorne zwei Whirlpools (die aber jeweils kleiner sind als ihre Pendants auf den X-Sonnendecks bei TC auf der MS 6, 1 und 2). Allerdings ist diese vordere Sektion an Seetagen gerne mal ein wenig zugig…
(Bilder von den verschiedenen Speisen und Cocktails gibt es ebenfalls ein wenig später in diesem RB.)
Ach ja:
(Fortsetzung folgt)
Moin Flo Faulpelz die Suite wird doch pauschal bezahlt oder pro Person?
Sorry kenne mich da nicht so aus.
Der Preis richtet sich nach der Zahl der Gäste, für die Erwachsenen der volle Personen-Preis, für die Kids jeweils ein Preis von ca. € 150 für die Woche. Damit kamen wir auf die genannten Preise.
Wo ich das Gedaddle meiner Jungs auf dem Natel erwähnt habe: für YC-Gäste ist das Internet bis zu 4GB pro Reise inkludiert, mit 2 Devices pro Person. Die Einrichtung ist allerdings ein wenig tricky, weshalb es an Bord einen eigenen Schalter für PAXe mit Verbindungsproblemen gibt (besetzt täglich von 16 bis 18 Uhr). ![]()
Man hat auf seiner Bordkarte eine 8stellige ID, mit der man zuerst einen Account erstellen muss. Dann kann man zwei Devices einrichten und dort auch die "MSC for me"-App installieren, auf der man dann z.B. die aktuellen Speisekarten einsehen kann, ebenso die gebuchten Landausflüge und Aktivitäten usw. Auch die QR-Codes in Restaurants und Bars kann man hiermit einlesen und sich anzeigen lassen.
Hat man allerdings einen der zwei Zugänge pro Person installiert, kann man die zugeordneten Geräte auch nicht mehr wechseln. Das wurde mir später in der Mitte der KF bewusst, nachdem ich meine zwei Zugänge schon meinem Natel und meinem Tablet zugewiesen hatte. Als ich dann noch meinen Laptop ins Bordnetz einloggen wollte, ging plötzlich gar nichts mehr. ![]()
Okay, ich konnte das durch die Zubuchung eines weiteren Gerätes für € 6.95 pro Tag beheben, aber irgendwie hätte ich mir schon gewünscht, diese Information früher gehabt zu haben. ![]()
Alle persönlichen Informationen kann man aber auch über die Fernseher in der Kabine abrufen und steuern. Leider nicht immer fehlerfrei, aber dazu später mehr...