Beiträge von Dagl67

    Es ist unglaublich, wie schnell zwei Wochen vergehen:(. Diese Zeit hier in Südfrankreich war wunderschön und sehr erholsam und hat mir wieder vor Augen geführt, wie schön Südfrankreich doch ist... hatte ich in den letzten 1,5 Jahren vor lauter Kreuzfahrten doch fast vergessen...


    Es ist ein komisches aber auch tolled Gefühl, dass wir morgen, wenn wir abfahren, nicht etwa gleich nach Hause müssen, sondern dann noch eine Woche im östlichen Mittelmeer auf der AIDAblu fahren dürfen. Das macht den Abschied deduktiv leichter...

    Wir haben den heutigen letzten Tag damit verbracht, einige Ladungen Klamotten zu waschen, in der Ferienwohnung ein wenig aufzuräumen und zu putzen, zu kochen, Koffer zu packen und natürlich noch ein paar Stunden am Pool zu verbringen. Das Kofferpacken war eine kleine Herausforderung, denn wir mussten genau überlegen, was in welchen Koffer kommt. Dadurch, dass die die Kreuzfahrt mit der Aida erst am Sonntag losgeht, müssen wir in Venedig übernachten. Das bedeutet natürlich auch, dass wir für die eine Nacht nicht unser gesamtes Gepäck mit ins Hotel nehmen wollen, zumal das in Venedig mit den vielen Treppen wirklich schwierig zu transportieren wäre, sondern wir packen extra einen Koffer nur für für diese 1 Nacht. Dann gibt es natürlich noch einen Koffer bzw 2 für die Kreuzfahrt und einen Rest, den wir für die Ferienwohnung brauchten, aber der für die Kreuzfahrt definitiv überflüssig ist (Gewürze, Handtücher, Bettwäsche, Messer etc. ).

    Bevor nun aber unsere Kreuzfahrt beginnt, möchte ich doch noch von unserem Ausflug vorgestern berichten:

    Hier zwischen Saint-Tropez, Sainte-Maxime und Port Grimaud fahren regelmäßig kleine Fährboote hin und her, um Staus auf der einzigen (Küsten)Straße zu umgehen - die sogenannten "Bateauxverts". Sie bieten aber zusätzlich noch verschiedene Ausflugsfahrten an. Wir hatten uns im Vorfeld die zu den "Calanques d'Esterel" ausgeguckt, weil wir diese rötlichen Felsen und Berge einfach so grandios finden. Letztendlich führt diese Tour uns genau dorthin, wo wir vor einigen Tagen mit dem Auto waren, so dass wir nun die Route aus einem anderen Blickwinkel erleben würden.


    Die Tour findet Montags, Donnerstags und Freitags statt und beginnt in Saint-Tropez. Danach hält das Boot in Sainte-Maxime und in Issambres und fährt Richtung Agay. Der Name der Tour ist etwas irreführend, weil man nicht wie, zum Beispiel bei den Calanques zwischen Marseille und Cassis, in fjordähnliche Buchten hineinfährt. Eigentlich ist es "nur" eine Fahrt an der Küste entlang und dabei fährt man auch mal recht nah an einigen schönen roten Felsen vorbei. Für uns war das von vornherein klar und so freuten wir uns einfach auf 3,5 Stunden Bootfahren.


    Wegen des zu erwartenden Ansturmes hatten wir beschlossen, morgens mit dem Auto nach Saint-Tropez zu fahren und dort aufs Boot zu gehen. Da die Tour dort losging, hofften wir, dass wir so gute Plätze oben erwischen. Das erwies sich in der Tat als die richtige Überlegung, denn beim zweiten Stopp in Sainte-Maxime hätte das nicht mehr so einfach geklappt. Ein Tipp: Wenn ihr solch eine Tour in der Hochsaison machen möchtet: Unbedingt online reservieren, denn wir haben das nicht gemacht und hatten extrem Glück, dass wir mitkamen.


    Es hieß also, um 6.45h aufzustehen ( im Urlaub?!) und um halb acht loszufahren, da die Tour um 8.50h starten sollte. Tatsächlich war dieser großzügige Vorlauf nötig, denn auch morgens war schon ordentlich etwas los auf der Straße.

    Auf der Fahrt haben wir schon direkt die Europa 2 ankern sehen und am Hafen von Saint-Tropez war auch schon der Pavillon für die Tenderboote aufgebaut. Als wir Mittags wieder an ihr vorbei fuhren, lag unweit eine riesige Yacht namens "Aquarius"... unglaublich, diese Dimensionen...

    Die Ausflugsboote fahren am "Nouveau Port", also neuen Hafen, ab. Im Gegensatz dazu fahren die "Navettes", die Fährboote nach Sainte-Maxime, vom alten Hafen ab, nahe dem berühmten Café de Sénéquier mit den roten Stühlen. Die Tour kostet 22.40 Euro pro Person und ist wirklich empfehlenswert, finde ich. Die Boote haben übrigens zeitweise ein ganz schönes Tempo drauf...

    Gerade hier in Südfrankreich, wo auch viele Engländer urlauben, kommt man mit "bonjour ", "merci" und "s'il vous plaît", einem netten Lächeln und englisch schon weit... das kann in der Normandie vielleicht noch ein wenig anders sein.

    Und was die Märkte und Supermärkte angeht... da geht ich dir urlauberin2 ,uneingeschränkt Recht:love:

    Gute Besserung für dein Kind, ich freue mich schon auf deine Berichte:D

    Hallo zusammen. Ich folge im Instagram dem Kreuzfahrturlauber, einem jungen Influencer namens Fabian. Der ist aktuell auf einer Kurztour, 4 Tage, auf dem Schiff und macht danach im yout... immer Videos. Die Bilder, die er heute im Instagram zeigt, sehen echt gut aus...

    Vielleicht bringt diese Reise neue Erkenntnisse und nimmt euch ein wenig die Bedenken...

    VG, Daniela

    Hallo Morgensonne

    Wie sich die Bilder doch gleichen:D

    Ich hatte Anfang Mai eine Kurztour mit der Perla gemacht und viele deiner Fotos finden sich 1zu1 in meiner Galerie wieder:love:. Wir hatten auch das Glück, mit der 16117 eine Panoramakabine zu ergattern und haben das Auslaufen aus Hamburg auf dem Patiodeck sehr genossen.

    Jetzt werde ich dich gerne weiter begleiten und mich über Fotos eines Schiffes freuen, von dem ich zu meiner Überraschung durchaus angetan war.

    LG, Daniela

    Ich sage nur:love::love::love::love:

    Eine irre spannende Reise, mit so vielen liebenswerten Begegnungen... einfach schön.

    Beim Lesen der Fakten über den Orb und seine wenigen Brücken über 5.000km kam mir sofort in den Sinn "Au weia, da möchte ich nicht irgenwo in der Mitte von 2 Brückenabschnitten wohnen.. da braucht man ja im Ernstfall 1 Tag Autofahrt, um nur ans andere Ufer zu kommen":/8|

    Eine gute Weiterfahrt:*

    LG, Daniela

    Wir haben nach dem TUI Ausflug nach Petra nun endlich mal den 2. Tag verplant und bei Bakadi d... für Safaga die Delphintour gebucht. Kein Schnäppchen, aber die Bewertungen hier im Forum zum Anbieter sind gut und wir freuen uns, hoffentlich viele dieser tollen Säugetiere sehen zu können. Außerdem wollen wir auch mal das Schnorcheln ausprobieren:D.

    Jetzt sind es unter 80 Tage:love:, Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...Vorfreude8)8)

    LG, Daniela

    Hallo urlauberin2

    Na klar komme ich mit, mir ist dein Bericht von vor 2 Jahren noch bestens in Erinnerung:love:. Das war das erste Mal, dass ich detailliertere Informationen zur mir unbekannten Europa 2 bekam.

    Eure Route und das entsprechende Vorprogramm sehen prima aus.

    Mit Honfleur und La Coruña kenne ich zumindest 2 Häfen und Beide haben mir ausgesprochen gut gefallen... wie du sagst, die Wege sind hier sehr nah in die Stadt.

    Für beide Städte lohnt es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall von Bord zu gehen... aber in ein paar Stündchen hast du dann auch das Schönste gesehen. In La Coruña haben wir aufgrund eines Tipps hier im Forum (ich meine von andreaO ) eine 2 stündige Tour mit Herkules tour gemacht, die als Einstand für die Stadt super war.

    Jedenfalls wünsche ich dir und deiner Familie einen wundervollen Urlaub,

    Daniela

    Liebe bebe66

    Die Bilder morgens aus Olde sind so zauberhaft, wirklich schön<3<3<3.

    Tja, und deine Radtour zu begleiten ist gerade bei deiner jetzigen Etappe wie ein Nachhausekommen für mich: Ich habe in meiner Kindheit viele Sommer bei meiner Oma in der Nähe von Lemgo verbracht und mag die Gegend sehr. Wir sind früher dort oft gemeinsam in den Wäldern umher gestreift oder haben Radtouren gemacht. Meine Oma ist inzwischen 92 und war bis vor 2 Jahren nach wie vor täglich mit dem Rad unterwegs... die Gegend dort scheint sehr gesundheitsfördernd zu sein;) also schön tief einatmen :* und die neue Etappe, hoffentlich ohne Umweg, genießen.

    Ich bleibe weiter dabei, Daniela

    Da wir noch einkaufen mussten, sind wir dann umgekehrt und sind die Küstenstraße wieder zurück nach Sainte-Maxime. Letztendlich waren wir völlig fertig, aber hochzufrieden um 20h Zuhause.

    Den haben wir Agay gesehen, richtig cool innen ausgebaut<3

    Unglaublich, wie Tarnanzüge die Natur kopieren:


    Heute ist Erholung am Pool angesagt.

    Aber für gestern war unsere Entscheidung, uns Richtung Norden aufzumachen, goldrichtig. Allerdings sollte man zumindest einmal im Leben das Esterelgebirge im Sonnenschein bzw. noch besser bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang sehen... dann leuchtet Alles rot, braun und orange... ein Traum. Das hätte ich mir heute noch gewünscht, so werde ich wohl Zuhause in Deutschland Fotos davon raussuchen und genießen.

    Bis zu den Calanques d' Anthéor sind wir letzendlich gefahren... immer zwischendurch raus aus dem Auto, um schöne Ausblicke und das rauschende Meer zu genießen.


    Nach dem Regen roch es übrigens wundervoll nach, wie wir vermuten, Pinien... harzig, frisch, einfach toll. Unser Cabrio ist gerade für solche Tage wirklich das ideale Fortbewegungsmittel (und manchmal kann ich sogar einen schnellen Schnappschuss vorne über die Windschutzscheibe machen;):D).

    Weiter an der Küste, vorbei an der Île d'Or, kommt man irgenwann nach Agay. Dort haben wir endlich eine Boulangerie gefunden und am Strand unsere Baguettes gegessen. Dieser Ort liegt direkt vor dem farbigen und sehr beeindruckenden Esterelgebirge, welches uns schon vor Jahren, allerdings damals die Seite von Norden aus kommend, so gefallen hatte. Selbst heute, wo die Sonne kaum schien, war es unglaublich schön. Der Ort selber sah auch sehr einladend aus... nicht groß, aber mit einem großen Strand, einer netten Promenade... hier könnte ich mir einen Aufenthalt vorstellen.

    Inzwischen waren wir ziemlich hungrig, haben aber irgenwie nichts zu essen gefunden das uns zusagte, und so sind wir los Richtung Saint-Raphaël. Fréjus geht übergangslos in Saint-Raphaël über...wie vorhin schon geschrieben: Dort gibt es viel Action, viele Läden, einen tollen großen Strand... und eine sehr schöne Kirche quasi direkt am Meer.

    Der Küstenstraße folgend hat man immer wieder unglaublich schöne Haltemöglichkeiten. Je näher das Esterelgebirge kommt, umso schöner. Die Küste hier ist ziemlich verbaut, aber nicht mit Hochhäusern wie anderswo sondern mit kleinen und großen Villen. Die Grundstücke sind eingezäunt und deswegen sieht man oft nichts vom Meer... aber wenn, dann ist es meist spektakulär.


    Saint-Raphaël zieht sich ziemlich lang, ebenso wie Sainte-Maxime. In Dramont sind wir spontan am Hôtel les Roches Rouges ausgestiegen und über deren Parkplatz runter zum Hotel. Von dort aus hat man einen wunderschönen Blick:

    Weitere Eindrücke von Fréjus:

    Nicht unweit der Kathedrale kommt man durch die Gasse mit dem Schild "Charitas" auf einen kleinen Platz, wo die Straßenpoller und -laternen (beide aus Eisen?) liebevoll bemalt sind:love::

    Den Eingang zum Palais de Justice fanden wir auch nett... könnte ich mir bei solch einem Gebäude in Deutschland eher nicht vorstellen;):

    Sobald es aufgehört hatte zu regnen, sind wir wieder zur Altstadt "Fréjus Centre", am Kreisverkehr vor der 20er Tempozone links ist ein großer Parkplatz... pro 30 Minuten 0,30 Euro und ein Toilettenhäuschen gibt es auch (das machen die in Frankreich so cool: Überall stehen diese kostenlosen Häuschen, die immer sauber und überhaupt nicht unangenehm sind. Für mich mit einer Kleinmädchenblase genial).


    Im Zentrum findet man sehr schnell die Kathedrale Saint-Léonce, mit Baptisterium und Kreuzgang. Die Anlage stammt aus den 11. und 14. Jahrhundert. Die Kathedrale selbst ist in engem schlicht, aber sehr schön, wie ich finde, und kostenlos zu besichtigen. Das Kloster mit seinem Kreuzgang dagegen ist mit 6 Euro durch bezahlen.

    Weiter ging es durch die Straßen und Gassen (auffallend waren die unglaublich vielen Friseure:/ wir haben gegoogelt, ob Fréjus irgendwie berühmt ist für etwas mit Friseuren, aber nix).