Ich sitze gerade im Wartebereich der Notaufnahme (bin Sonntagabend gefallen und habe mir unter anderem eine große Beule am Kopf zugezogen. Seit heute morgen wird die Kopfhaut drumherum immer großflächiger taub und sie schmerzt, so dass mich meine Ärztin sofort zum durchchecken ins Krankenhaus geschickt hat...), wo ich nun warte und viiiel Zeit habe
.
So beginne ich jetzt einfach mal meinen Bericht von unserer 11-tägigen Kreuzfahrt mit der NCL Getaway ins östliche Mittelmeer. Der Reiseverlauf steht zum nachlesen auf Seite 1. Von unseren 3,5 Tagen im Rom habe ich ja schon recht ausführlich berichtet, so dass es nun mit dem 14.10.21 losgeht:
Die Zugfahrt vom Bahnhof Termini in Rom nach Civitavecchia ist wirklich angenehm, geht schnell und ist bedeutend billiger als ein Taxi... wir haben den unglaublichen Preis von 4,60 Euro pro Person gezahlt
und unsere Tickets am Abend zuvor online gekauft.
Vom Bahnhof sind wir gemütlich an der Strandpromenade entlang zur Bushaltestelle am Hafen gelaufen, wo wir auf den Hafenshuttle zu den Terminals warteten. Unser gebuchtes Check In - Fenster war 9.30h und allmählich wurde ich ungeduldig, weil ewig kein Bus kam. Irgendwann hatte ich die Nase voll (ich bin leider nicht die Geduldigste) und nötigte meinen Mann, im Galoppschritt mit mir zum Terminal zu laufen und dabei ab und an, ich gebe es zu, laut fluchend...ABER wir waren schneller als der Bus da, also hat es sich gelohnt.
Im Terminal war es super organisiert: Zuerst musste man sein Covid Impfzertifikat vorzeigen, dann konnte man das Gepäck abgeben. Anschließend ging es zum Covid Test (hier konnte man vorab einen Termin buchen und bekam einen QR Code. Mit diesem kam man schneller zum Test, die Gäste ohne diesen mussten sich in einer anderen Schlange anstellen). Man bekam eine Codenummer und wurde in einen Wartebereich begleitet. Dort wurden dann an einem Bildschirm die Codes der negativ getesteten angezeigt, so dass man dann endlich zum Check In konnte.
Der Code meines Mannes kam nach den erwarteten 15 Minuten, meiner aber ließ auf sich warten. Nach mehr als 30 Minuten (da habe ich aber sowas von Geduld gezeigt) habe ich dann Jemanden von NCL angesprochen, langsam sah ich mich schon ins Hotel zur Quarantäne kutschiert... aber zum Glück hat einfach nur irgendetwas mit der Übertragung nicht funktioniert, ich war negativ... puh, jetzt wird unsere erste Kreuzfahrt auf einem amerikanischen Schiff plötzlich real.
Beim Check In mussten wir nacheinander einen Fragebogen ausfüllen, mit Gesundheitsfragen. Lustig war die letzte Frage nach einer Schwangerschaft, die ausnahmslos Alle beantworten mussten. Ein Foto für die Security wurde noch geschossen und danach bekamen wir unsere Kabinenkarte ausgehändigt.
Da das Schiff zu dem Zeitpunkt noch nicht freigegeben war, wurden wir zu unseren Sitzplätzen begleitet... schön alle nacheinander. Und genauso wurden wir dann reihenweise aufgerufen, als es endlich aufs Schiff gehen sollte. Eine letzte Schlange bildete sich noch vor der Passkontrolle, die getrennt nach EU Bürgern und allen anderen stattfand. Und dann,... dann hatten wir den ersten Blick aufs Heck dieses riesigen Schiffes, das schon noch mal eine andere Hausnummer als die 1 von TC ist.
Die erste Amtshandlung auf der Getaway führte uns auf Deck 6 ins Flatliners, wo wir unsere Restaurantbuchungen für die Spezialitätenrestaurants fixieren konnten. Auf dieser 11 tägigen Reise hatten wir 4x Essen in diesen Restaurants inklusive.
An den aufgebauten Schaltern konnte man alle Speisekarte einsehen (als mögliche Entscheidungshilfe) und dann die Tage und Uhrzeiten buchen. Es waren tatsächlich nicht mehr alle Wunschzeiten frei, aber wir haben es hinbekommen und unsere 4 Termine gebucht.
Danach ging es ins Box Office, um die begehrten Shows zu buchen, um unserem Fall waren die Million Dollar Quartett und Burn the Floor.
Danach sind wir, ausgehungert wie wir waren, auf Deck 15 ins Garden Café, dem Buffet Restaurant. Hier bekommt man direkt am Eingang, nach dem Waschen und der Desinfektion, einen großen Hartplastikteller sowie Besteck in einer Stoffserviette. Vergisst man diese und geht erst zu den Ausgabestationen, muss man wieder ganz zurück.
Die einzelnen Stationen (Pasta, Salate, Getränke, Desserts, Asia etc.) sind hintereinander angeordnet. Ich muss sagen, dass es uns dort grundsätzlich ganz gut gefiel, das Ambiente im Sitzbereich ist ähnlich wie im Anckelmanns, hell und freundlich und mit Blick nach draußen. Je weiter man zum Heck ging, desto wärmer war es übrigens... so konnte man der Klimaanlage ein wenig entfliehen.
Das Essen dort war okay, nicht mehr und nicht weniger. Unsere ersten Cocktails holen wir uns direkt an der Bar vor dem Garden Café, das erste und letzte Mal! Dort gab es tatsächlich nur Getränke in Einwegplastikbechern... nee, mit uns nicht nochmal.
Ein paar Fotos noch schnell gemacht, bevor es dann in die Kabine ging.
Das Casino mitten im Herzen des Schiffes ist schon gewöhnungsbedürftig... es war auch nie wirklich voll während der Reise.
Blick vom Atrium, das sich über 3 Decks erstreckt, von Deck 7 auf Deck 6. Dort unten sieht man den "Außenbereich" des Le Bistro, dem französischen Zizahlrestaurant.
So, gleich bekomme ich hoffentlich das Ergebnis vom CT, ich gehe davon aus, dass nichts Dramatisches zu sehen ist...
Mal schauen, wann ich es schaffe, den Bericht weiter zu führen, wer weiß, ob ich solch eine günstige Gelegenheit so schnell wieder bekomme 
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