Das Essen am 1. Abend im Bella Donna war gut, aber wie erwartet schwer, mit viel dicken Soßen. Aber dafür hab es Cappuccinoeis und Krokant, lecker.
Um halb neun sind wir alle 3 ins Bett gefallen, allerdings nicht unbeschwert: Das 3. Bett ist eigentlich ein Sessel, umgekippt ergibt er ein Bett, ein sehr tiefliegendes. Und dazu ist er direkt an der Balkontür, so dass der Zug von draußen selbst bei nur kleinem Spalt schon aufs und übers Bett der ja ohnehin angeschlagenen Maus geht. Balkontür zu bedeutet allerdings automatisch Klimaanlage an. Diese ist nicht wie bei TC ein Spalt an der Seite, sondern ein Quadrat an der Decke, auch direkt über dem 3. Bett, und gibt Luft in alle 4 Richtungen ab. Für Viele sicher überhaupt kein Problem, aber unsere Familie ist da sehr empfindlich (ich erinnere hier sehr gerne an meine, leider Zuhause vergessene, rosa Mütze). Also kann man zwischen Pest und Cholera wählen.. oder wie ich, zig mal in der Nacht aufstehen, alle Varianten ausprobieren (ich gehe nicht ins Detail, aber es gibt viele) und immer wieder die Decke der Kleinen drapiert, auf der Suche nach dem heiligen Gral der nicht frei zu strampelnden Decke...
Dennoch habe ich Schlaf nachholen können (ich weiß, medizinisch ist das wohl nicht möglich, aber ich habe es so gefühlt) und auch meine Tochter und Enkelin haben gut geschlafen.
So weit so gut, wenn da nicht... Töchterchen ihrerseits nun kränkeln würde und dann auch noch die See die Lady , wie der Kapitän in seinen Durchsagen Aidablu liebevoll nennt) ordentlich durchschütteln würde. Obwohl nur Windstärke 4 und Wellen mit ca. 2m verlor man oft das Gleichgewicht, wohl wegen des backbord aufschlagenden Windes, und das trotz ausgefahren Stabilisatoren.
Die Kurzfasssung der nachfolgenden Stunden: Enkelin spuckt im Marktrestaurant, Tochter schläft wegen der Reisetabletten fast im Stehen ein (zwischen "Boah, ist mir schlecht" und "Mein Hals kratzt, ich bin so schlappi"), im Konvoi auf die Kabine, wo wir erstmal ein paar Stunden relaxt haben: in der Hängematte, auf dem Balkon, im Bett.
Nachmittags haben wir uns dann aufgerafft und sind ins Best Burger @Sea, da es nirgendwo anders mehr etwas zu essen gegeben hätte (übrigens bekommt man auch erst bei Öffnung des ersten Restaurants, das war heute 7.30h, einen Kaffee...Backstube, wo bist du, wenn ich dich brauche?). Der Burger war nicht der Burner, habe die Hälfte liegen gelassen.
Danach sind wir, inzwischen war die See ruhiger und die Sonne traute sich auch mal raus, in die Ocean Bar.
Wie gestern hatte ich für uns Beide, nacheinander, die Vital Life Liege gebucht, sehr angenehm. Danach ging es ins Marktrestaurant, war okay und erstaunlich leer.
Zwiebelringe im Best Burger@sea
Herrlich...
Der Timetunnel zur Anytimebar, immer wieder cool