Beiträge von Dagl67

    Die Abfahrt aus Göteborg startete um 19.30h und ich hatte ja schon in einem früheren (Live) Beitrag geschrieben, dass ich oben am Bug alleine stand, als es losging. Es kamen dann doch noch ein paar Mutige in die Kälte und so kamen wir noch in den Genuss, nach dem unglaublichen Sonnenuntergang, von einer schwedischen Kapelle verabschiedet zu werden.

    Beim Abendessen hatten wir super neue Tischnachbarn, so dass wir uns total verquatscht haben und als letzte das Restaurant verlassen haben GaBi168;).

    Tja, und dann begann das große Schaukeln...doch davon ein anderes Mal.

    Jetzt heißt es, ab in die Kabine, nach einem traumhaften Tag in Honfleur, den wir gerade bei Sonnenschein in der anytime bar bei einem Latte Macchiato ausklingen lassen.

    Heute Abend haben wir wieder einen Gastkünstler, Miss Chantal, und danach... mal seh'n.

    Lieben Gruß an meine fleißigen Leser, ich hoffe, es gefällt euch weiterhin

    Daniela

    Irgenwie haben wir während dieser Pause beschlossen, doch eine der Paddanboottouren mitzumachen, wir lieben es einfach, auf dem Wasser unterwegs zu sein und der Blick auf die Architektur einer Stadt ist von dort einfach nochmal ein anderer.

    Dazu mussten wir allerdings wieder zurück zum Kungsportplatsen, der nicht weit von unserem Start am Morgen lag. Also musste Karsten, mein Mann, seine Zähne zusammen beißen und wir sind, diesmal auf einem anderen Weg, zu der Anlegestelle gelaufen. Die Touren finden stündlich statt und dauern 50 Minuten. Pro Person haben wir 180 SEK, also um die 18 Euro gezahlt. Wir fanden, sie war das Geld wert.


    Unsere Fahrerin war eine junge Frau, die von der Tourführerin, gleiches Alter, enthusiastisch eingeführt wurde. Sie erzählte, dass unsere Fahrt die letzte für Beide in diesen Jahr sei und sie erst nächstes Jahr wieder aufs Boot könnten. Man hat gemerkt, mit welcher Freude die Beiden ihren Job gemacht haben und sie waren echt liebenswert.


    Die Tour begann in der Stadt, vorbei am Park,

    an hübschen Häusern und einem runden Gebäude. Dies sollte als Krankenhaus fungieren, da man damals dachte, dass sich Keime nur in Ecken befänden und man mit einem runden Krankenhaus keine Keime habe. Leider ging das Geld aus und es kam wohl auch die Erkenntnis, dass das Alles Quatsch sei und heute wird das Gebäude als Teil der Universität vom Fachbereich Pädagogik genutzt.
    Frida, unsere Tourbegleiterin, erzählte uns Einiges, was wirklich interessant war. Zum Beispiel hatte Göteborg Probleme nur dem feuchten Untergrund und damit, die Bebauung voranzutreiben und haben deshalb Ingenieure aus den Niederlande geholt, die schon Amsterdam mit seinen Kanälen geplant hatten. Interessanterweise sind das die gleichen Ingenieure gewesen, die auch Jakarta geplant haben, weshalb viele Menschen, die Beides kennen, meinen, Göteborg und Jakarta würden sich ähneln. Ich kenne Letzteres leider nicht, kann also weder zustimmen noch verneinen:D.

    Es gibt noch einen kleinen Rest der Stadtmauer, die die Schweden zum Schutz vor den dänischen Nachbarn errichtet haben. Diese war 7 Meter hoch. Böse Stimmen sagen, das liege daran, dass die höchste Erhebung in Dänemark nur 6 Meter hoch war, so dass die Dänen nicht höher klettern konnten:rolleyes:.


    Während der Tour mussten wir übrigens mehrmals mächtig auf unsere Köpfe aufpassen, denn einige der Brücken sind extrem niedrig.

    Wir sind dann auch raus aus der Stadt, wo die Fahrt auch deutlich unangenehmer wurde, hier brauchten wir definitiv unsere Mützen... Menschenskind, wie oft die uns hier schon gerettet hat8o.

    Die Schiffe sind Teil des Museums, wenn ich es richtig verstanden hatte, des größten in Europa?

    Das rot-weiße Gebäude auf einem der Bilder wird übrigens lipstick genannt und hat einen Preis als hässlichstes Gebäude Schwedens gewonnen.

    Das Segelschiff vor dem lipstick schipperte früher für Dänemark in australischem Gewässer, was ihm nicht gut bekam. Die Schweden haben es von Dänemark für, ich meine, 1 Krone abgekauft und heute ist dort ein Restaurant drin.

    Gegenüber der Stadt ist eine große Insel, auf der früher eine große Werft beheimatet war. Seitdem aber die Schiffe in Asien billiger gebaut werden, ist diese nicht mehr in Betrieb. Nun streitet man sich, ob die Kräne Bürogebäuden weichen sollten oder als Erinnerung stehen bleiben sollen. Mich persönlich haben die Kräne in ihrer Hässlichkeit sehr fasziniert, vor Allem bei entsprechendem Licht.

    Gegen 17h sind wir durchgefroren, aber glücklich, doch noch diese Tour mit gemacht zu haben, vom Boot gegangen, nicht ohne Frida gedankt zu haben für ihre lebendige und erfrischende Art, uns Göteborg näher zu bringen.
    Zurück aufs Schiff ging es dann auch recht bald zum Essen.

    Direkt am Kanal gelegen ist der Platz ein guter Ausgangspunkt für einen Gang durch die Stadt. Wir laufen kreuz und quer, durch eine Fußgängerzone mit Geschäften (es ist übrigens viel los und so ziemlich alle Geschäfte sind offen, obwohl Sonntag ist), durch einen schönen Park direkt am Wasser mit einigen Skulpturen, durch eine riesige Allee mit dichten Bäumen, vorbei an schön aussehenden Häusern.

    Der Fuß meines Mannes ist nach wie vor sehr schmerzhaft, so dass wir zwischendurch immer mal kurze Pausen auf einer Bank einlegen müssen. Kurz bevor wir in Haga landeten, haben wir noch eine (von außen, rein konnten wir nicht) Kirche gesehen, die an einem hübschen Platz stand. Von dort aus geht es dann direkt in das alte Arbeiterviertel Haga. Dort kann man wunderbar spazieren, Holzfassaden bewundern und in Cafés und Restaurants drinnen und draußen nett essen.

    Da wir dort keinen Platz fanden, um die berühmten Zimtschnecken zu probieren, haben wir das Viertel wieder verlassen und sind im Espresso House gelandet. Hier waren wir die einzigen Touris, ansonsten war das Publikum mehrheitlich jung und fleißig am Laptop unterwegs. Ich habe einen Latte mit weißer Schokolade getrunken, der war sehr lecker aber auch sehr süß. Die Einrichtung des Cafés fand ich mehr als gelungen.

    Als wir wieder raus kamen sahen wir, dass es zwischenzeitlich geregnet hatte... Wir haben keinen Tropfen ab bekommen, irgend etwas stimmt nicht:/, aber ich will mich nicht beklagen ;(.

    So, dann werde ich jetzt mal von unserem Tag in Göteborg, am Sonntag den 30.09.18, berichten:

    Pünktlich angekommen um ca. 10h liegen wir leider am Volvo Museum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schon geschrieben hatte, aber wir sind mit der Vita um die 2m zu hoch, um durch die Brücke nach Göteborg rein zu fahren.


    Wir frühstückten wieder im Calypso, das Buffet gibt Alles her, was zu einem guten Frühstück gehört. Richtig gut schmeckt mir übrigens das Bircher Müsli, vor Allem mit frischen Granatapfelkernen... da könnte ich mich reinlegen😍.


    Da es ca. 15 km bis zur Stadt rein sind und Sonntags die Busse nicht oft fahren, buchen wir den aida Shuttle für stolze 11,99€, pro Person. Das finde ich schon echt heftig.

    Wir steigen in einen modernen Reisebus und haben noch die freie Platzauswahl, super, also schnell die Sitze ganz vorne gesichert. Wir staunen dann aber nicht schlecht, als der Bus sofort losfährt - mit uns als einzigen Passagieren. Da haben wir heute sogar unseren privaten Bus, ich glaube, wir sind jetzt so etwas wie VIPs😉.

    Unser sehr netter Busfahrer lässt sich ordentlich von uns ausfragen und so erfahren wir, dass sich das Viertel Haga auf alle Fälle lohnt und eine Paddantour nett ist, aber eher etwas für den Sommer (wir haben es mit maximal 12 Grad und eisigem Wind nicht mehr wirklich sommerlich). Er erzählt natürlich noch mehr, aber meine grauen Zellen schaffen es nur noch, das Wichtigste zu behalten.

    Er lässt uns am Gustav-Adolf-Platz raus und hier müssen wir nachher auch wieder her.


    Gustav Adolf gilt als der Begründer der Stadt Göteborg und der Legende nach hat er mit dem ausgestreckten Finger auf die Stelle gezeigt, an der seine Stadt entstehen soll. So ist dann auch die Statue ausgerichtet.

    Wir machen gerade Pause am Vieux Port in Honfleur und ich bin total verzückt von diesem Städtchen, es ist so zauberhaft.

    Schon der Weg vom Schiff hier rein ist sehr angenehm und die Gassen mit diesen wunderschönen Hausfassaden sind einfach nur schön. Also wer immer in le Havre oder direkt in Honfleur Station macht: Lasst euch Honfleur nicht entgehen, so schön:love:

    Hier sitzen wir gerade und gönnen uns gleich einen Crèpe.

    Au revoir, Daniela

    03.10.2018, Guten Morgen aus Honfleur.

    Wir liegen nicht in le Havre, sondern am Quai direkt in Honfleur. Vom Balkon sehe

    ich die Pont de Normandie

    Unsere Fahrt hierher war wider Erwarten und entgegen der Ansage des Kapitäns doch recht windig, durch die offene Balkontür pfiff wieder der Wind. Aber es war okay, da es nicht mehr so stark geschaukelt hat wie am Seetag. Den Tag hatten sich viele Passagiere sicher entspannter gewünscht;).

    Unser Tag in Dover war richtig schön, wir haben das Städtchen Canterbury besucht und sind anschließend auf den White cliffs von Dover gelaufen. Das war ein wunderbares Erlebnis, zumal nachmittags nicht mehr viele Menschen dort waren.

    Hier ein kleiner Vorgeschmack:

    Wir hatten keinen Regen!! und ab und an blitzte sogar die Sonne raus. Ich glaube, wir profitieren tatsächlich von uschisiggi , die uns ja mit Phönix voraus fährt und uns an ihrem Wetterglück teilhaben lässt, danke dafür:*.

    Wir werden uns heute Honfleur ansehen, ich freue mich auf Crèpes, Cidre und darauf, einfach wieder französisch zu hören und zu sprechen.

    Ich nehme mir euren Tipp zu Herzen, mich mit dem Bericht nicht zu stressen und stattdessen zu genießen und vielleicht schaffe ich es ja doch noch, euch ausser einigen Appetithäppchen schon mal zumindest Göteborg näher zu bringen.

    Guten Morgen aus Dover.

    Wir legen gerade an und wir haben im Vario das Glück gehabt, eine Kabine backbord erhascht zu haben...und haben nun unseren ganz persönlichen und exklusiven (naja, fühlt sich jedenfalls so an;)) Blick auf Dover Castle und die White Cliffs.

    Die Überfahrt von Göteborg nach Dover hatte es in sich, wir hatten die ganze Zeit Windstärken zwischen 7 und 8, und das merkt man auf der kleinen vita ordentlich. Mit Seaband und Tabletten habe ich das im Großen und Ganzen gut überstanden. Aber dafür holte uns die Schlafentzug ein... was soll ich sagen, bis auf essen und eine Massage haben wir gestern eigentlich nur im Bett gelegen und das Schaukeln genossen und geschlafen.

    Ich hoffe, Ihr seid nicht böse, wenn es noch ein wenig dauert bis zu meinem Bericht aus Göteborg, aber die Sichtung der Fotos, dann Auswahl und Umwandlung/ Collage mit dem Programm, Schreiben und einfügen der Fotos...ich habe das unterschätzt und umso mehr danke ich hier nochmal ausdrücklich allen fleißigen Schreibern, die sich die Mühe eines Berichtes machen!

    Als kleinen Vorgeschmack hier noch ein Bild von Göteborg, wo wir zu Fuß die Stadt erkundet haben, und das Viertel Haga erlaufen haben und zum Schluss eine tolle Tour mit einem Paddan Boot gemacht haben.


    Viele Grüße, Daniela

    Wir hatten einen wunderbaren Tag in Göteborg. Aber ich schaffe es nicht, das heute noch fertig zu machen. Morgen ist Seetag, da habe ich Zeit, meine Fotos zu sichten und als Collage fertig zu stellen. Da meine Bilder immer mehr als 1 mg haben, muss ich die über ein Programm neu abspeichern, bevor ich die hier rein stellen kann.

    Aber ein Foto gibt es noch zum Abschied

    Ich bin hier vorne am Bug allein, Alle scheinen essen zu sein... sie verpassen einen genialen Sonnenuntergang.

    Der Kapitän sagte gerade durch, dass er einen Schlepper angefordert habe, da es zu stark winde, um es alleine zu versuchen.

    Gute Nacht, Daniela

    Guten Morgen aus Göteborg 😍

    Nach einer kühlen Nacht ging es heute morgen gegen halb neun auf Deck 11, um die Einfahrt bis zum Volvo Museum zu sehen. Es geht vorbei an kleinen Felsinselchen, eine mit rotem Häuschen, das perfekte Fotomotiv.

    Bei Sonnenschein würde das natürlich noch viel besser wirken...

    Leider sind wir (also die Aidavita😉) ein klein wenig zu hoch, so dass wir nicht unter der Brücke bis an den Stadtanleger fahren können. Das wäre sicher ein tolles Erlebnis gewesen. Aber auch so war es spannend, die beiden Schlepper am Heck und am Bug zu beobachten.

    Wir liegen hier von 10h, Freigabe für den Landtag kam ca. um 10.15h und legen um 19.30h ab. Momentan sind es kühle 13 Grad und es weht ein ganz schön strenger Wind. Nachmittags soll es sich, laut Kapitän Harms, ein wenig aufheitern.


    Bis zur Stadtmitte sind es vom Anleger mehr als 10 km Fahrt. Aida bietet einen Shuttle an, für 11,99€. Es fährt wohl auch ein öffentlicher Bus, aber da heute Sonntag ist, müssen wir schauen, ob der fährt. Wir haben heut erstmal in Ruhe gefrühstückt (im Calypso, gegen 10h, es war anfangs extrem wuselig dort), machen uns nun fertig und wollen dann an Land.

    Man kann übrigens auf der Vita die Klimaanlage nicht manuell ausschalten auf der Kabine. Gestern Abend haben wir sie wärmer stellen wollen, da die Luft direkt auf meinen Kopf im Bett bläst. Aber irgendwie wiede sie nicht warm und so habe ich, sehr zur Erheiterung meines Mannes, mit der neu gekauften Mütze geschlafen. Dieser Fiesling hat mich sogar im Schlaf damit fotografiert😤 Mannomann, was für ein Glück, dass wir in Kiel noch eingekauft haben😂


    Richtig super sind die Korbsessel in der Kabine. Im Gegensatz zu dem ungemütlichen Sessel auf der Blu, auf dem auch nur Einer sitzen konnte, können wir hier Beide gemütlich sitzen und zum Beispiel Reiseberichte schreiben😉.

    Hier nochmal zwischendurch ein paar Eindrücke von der Aidavita

    Das Auslaufen war ein wenig enttäuschend insofern als dass vorne keine Musik zu hören war und auch, wenn man in der Mitte des Schiffes stand, waren die Lautsprecher viel zu leise eingestellt, schade.

    Dennoch war es schön, denn pünktlich wie die Feuerwehr kam wieder die Sonne raus.

    Danach sind wir ins Calypso gegangen, denn dort war heute das Thema "Nordland". Und das bin ich doch wohl meinem Ticker schuldig...;)

    wir haben uns in dem Bereich des Restaurants gesetzt, der vor dem Nightfly liegt. Das war eine gute Entscheidung, denn dort war es wesentlich ruhiger und das Licht war nicht so unangenehm hell.

    Wir saßen im Laufe des Abends mit 3 verschiedenen Paaren zusammen und haben uns super unterhalten. Das Essen war auch sehr gut, es gab sehr interessante Gerichte wie Rentierfleisch mit Lakritz- irgendwas- noch- Sauce;(, finnischer Kohlrübenauflauf, Kohlrabi mit Muskatnuss, viele uns unbekannten Fischgerichte und, und, und. Echt gut, und Alle am Tisch waren begeistert. Und zum Schluss mein Highlight: Ein Granatapfel, frisch ausgeschlagen.

    Während des Essens ging die Sonne unter und wir hatten einen netten Blick nach draußen:

    Wir hatten im Vorfeld zwei Reservierungen für das selection Restaurant vorgenommen, die wir bestätigen sollten, deshalb haben wir noch einen kleinen Schlenker dorthin gemacht. Aber an beiden von mir gewählten Seetagen können wir leider nicht a la carte essen, sondern am Einen wäre ein Menü "Brauhaus" plus Buffet für 26,90 € und am Anderen für 67 € selber kochen inklusive aller Getränke. Brauhaus fanden wir schon auf der Blu uninteressant und das andere ist uns zu teuer:rolleyes: also haben wir die Reservierungen storniert.

    Dann noch kurz eine Runde auf Deck 6 draußen und dann ab in die Kabine. Ich bin nun nach immerhin ca. 40 Stunden ohne Schlaf ein wenig matschig. Morgen möchten wir gerne die Fahrt durch die Schären sehen.

    Gute Nacht, ich freue mich auf morgen und dass ihr Alle mit dabei seid, Daniela

    Die ersten Stunden auf einem Schiff vergehen irgendwie rasend schnell: ausräumen (Koffer), einräumen (Schrank und Schubladen) und umräumen (Balkonmöbelanordnung).

    Danach ein Stündchen die Matratze ausprobieren ;) und Augenpflege betreiben, Urlaub ist ja schließlich anstrengend.

    Einen großen Unterschied zur Blu und Mein Schiff 5 habe ich übrigens schon feststellen können: Das Schiff vibriert die ganze Zeit, das ist deutlich zu merken. Ob das der Lage vorne geschuldet ist, vermag ich (noch) nicht zu sagen.

    Als ich dann merkte, dass mein Mann tief im Reich der Träume versunken ist, bin ich auf die Suche nach etwas zu essen gegangen - und wurde fündig im Poolgrill. Dort kann man sich einen Burger bauen, Pommes essen und/oder sich (heute) Chicken paniert einverleiben. Leider ist es dort recht kühl, wenn das Wetter nicht mitspielt. Auf dem Weg zu einem Kaffee im Calypso habe ich dann zumindest schon einige Blicke riskiert, ohne meinen Mann:

    Der Beachclub, sehr stylisch und gemütlich, aber auch recht kühl

    Der Pool (ihr seht, leider keine Sonne mehr)

    Der Timetunnel der Anytimbar, in der man im Gegensatz zur Blu auch sitzen kann

    Seit einem Urlaub auf Lanzarote vor über 20 Jahren bin ich ein totaler Fan von ungewöhnlich gestalteten WC Bereichen und hier auf der Vita habe ich auch schon ein nettes Exemplar entdecken dürfen

    Danach war ich zur Ausflugspräsentation im Theater (Ja, einem richtigen Theater vorne im Bug wie auf der Mein Schiff, kein Atrium) und nun bin ich zurück auf die Kabine, um meinen Mann zu wecken. In für 20 Minuten gibt es die Sicherheitsübung, gerade kam die Durchsage von unserem Kapitän Detlef Harms. Heute Nacht werden Windstärken zwischen 6 und 7 erwartet, in Böen auch mal 8, die Temperaturen liegen um die 12 Grad. Auslaufen ist um 18h, der Lotse wird dann 1 Stunde später nach der Fahrt durch die Kieler Förde das Schiff verlassen. Morgen gegen 8.30h soll der Lotse aus Göteborg an Bord kommen und um 10h sollten wir am Liegeplatz vorm Volvo Museum festgemacht haben.

    So, jetzt aber zackig in die Rettungswesten geschmissen, ab aufs Deck 6 zur Station "W" und danach Gänsehaut beim Auslaufen mit Enya.

    Bis dann, Daniela

    Wir haben nach dem Frühstück ( und dem Mützenkauf😂) eine ganz kleine Runde gedreht und sind danach zum Schiff. Um kurz vor 12h waren wir da, die Halle bereits voll, aber da es keine Sitzplätze mehr gab stellten wir uns hin, wo frei war... und stellten begeistert fest, dass wir somit als 5te einchecken konnten 🤗

    Am Checkin Schalter wurden wir auch gleich darauf hingewiesen , dass unsere Kabine bereits fertig sei... oh Mann, da sind wir aber heute wirklich Glückskäfer.

    Unsere Balkonkabine liegt backbord und ist die zweite von vorne. Wir waren sehr positiv überrascht, Alles gepflegt und durch die Korbstühle statt des Sessels wie auf der Blu haben wir gefühlt mehr Platz.

    Unser Ausblick ist toll und sogar heute auf der Sonnenseite und mit Blick auf das Tankschiff... auch wenn sich leider inzwischen fette Wolken vor die Sonne schieben🤨

    Jetzt geht es ans auspacken und dann wird das Schiff erkundet. Da mein Mann gerade fußlahm ist, aufgrund einer Entzündung im Fußknochen, ist es super, dass die Wege hier kurz sind.

    Freue mich auf den Rundgang

    Ich freue mich über so viele Mitleser :*, danke.

    Die Fahrt im IC war okay, aber irgendwie war es ab Fulda entweder zu warm oder aber eiskalt im Waggon. Ich hatte mich so bemüht, mich nicht bei meiner Enkelin anzustecken, und jetzt steckt mir die Kälte in den Knochen.

    Na egal, dafür begrüßt uns Kiel zwar auch kalt, aber mit einem schön anzusehenden Himmel, sogar mit etwas Sonne.

    Wenn man vom Gleis kommend den rechten Ausgang nimmt, die Straße überquert und dann parallel zum Wasser läuft, kommt man erst am Schweden- und Sartorikai vorbei zum Cruisecenter am Ostseekai. Wir haben den Weg mit den Koffern gemacht und es war ein netter, gut zu bewältigender Spaziergang - vorausgesetzt, man kann die Koffer rollen und muss sie nicht schleppen;).

    Wir haben unsere Koffer an die netten Herren der Aidavita übergeben und bekamen die Info, dass wir ab 12h einchecken dürften. Also sind wir den halben Weg wieder zurück bis zu einem großen Platz, an dessen Seite z.B. C&A zu finden ist. Unten gibt es eine Coffeebar, Cup&Cino, wo wir ein Shoppingfrühstück als Samstagspecial für 2 für 9.90 € inkl. einer Kaffeespezialtät bekommt, den zweiten Kaffee muss man zahlen. Unten habe ich euch mal ein Foto eingestellt, das Frühstück war sooo lecker, mit super schmeckenden Brötchen, und die nette Atmosphäre einer bei Studenten beliebten Location gibt es noch gratis dazu.

    Wir werden wohl gleich kurz noch shoppen gehen, denn der Wind macht wohl doch eine Mütze erforderlich und dann geht's aufs Schiff.

    Unser erster Eindruck von außen war übrigens "Gott, ist die klein" :love:.

    Genau so habe ich das eben meiner Kollegin per whats app geschrieben, die sowohl auf den kleinen als auch auf den Sphinxklasse Schiffen war und sie antwortete poetisch "... Aber fein, du wirst sehen". Wir sind jetzt sehr gespannt auf unseren ersten Eindruck beim Betreten der Vita.

    Hier kommen noch ein paar Fotos