Hier in der Anytime Bar draußen kann man es wirklich gut aushalten, vor allem, wenn man solch einen schönen Blick auf Malaga und sein Hinterland hat... und dazu 2 Aperol Sour genießt. Der süffelt sich so weg, ohne dass man es merkt,🤪 hicks.
Das war übrigens das erste Mal, dass ich völlig entspannt draußen mit einem guten Buch in der Hand gesessen habe... könnte ich mich echt dran gewöhnen. Also ist die Devise, bei der nächsten Fahrt gefälligst nicht krank zu werden, damit ich viele solcher Stunden habe. Mal sehen, ob das klappt😏🤣.
Irgendwann aber hat es mich in die Kabine gezogen, bin aber doch schnell wieder auf den Balkon. Schließlich muss ich jede Minute Meeresrauschen ausnutzen, viele davon werde ich dieses Jahr nicht mehr haben😔.
Zum Auslaufen gegen 19h bin ich wieder den Gang auf Deck 7 von vorne nach hinten zur Ocean Bar gelaufen, den Platz habe ich wirklich lieb gewonnen. Ach und wer meinen Mann vermisst... der ist derweil schon ins Calypso gegangen. Ehrlich gesagt verstehe ich es nicht so richtig, dass er relativ uninteressiert an den Ein- und Ausläufen war, ich wollte mir keinen entgehen lassen. Bei unserer ersten Kreuzfahrt haben wir zumindest abends meistens noch zusammen das Erlebnis zelebriert, jetzt habe ich das meist allein genießen müssen.
Um 21h ging's mal wieder ins Theater, in den legendären Cotton Club. Das Ganze war wirklich super inszeniert, hat Spaß gemacht. Das einzig Nervige war, dass vor Beginn der eigentlichen Aufführung die Darsteller schon in ihren Rollen in ihrem Club, das heißt im Theaterraum, unterwegs waren und eine Sängerin in einer extrem unangenehm kreischigen und lautenStimme einzelne Leute im Publikum begrüßte... das hätte ich mir 15 Minuten weniger gewünscht🤣.
Laut Programm sollte danach auf dem Pooldeck die Band aus der Aida Bar gemeinsam mit der Crew Musik spielen und singen, unter dem Motto "Band meets Crew". Am Anfang war es enttäuschend leer, da hatten wir schon echt Mitleid, aber das änderte sich glücklicherweise schnell. Toll zu sehen, welche Talente in der Crew schlummern und noch schöner war es anzusehen, wie sowohl die Passagiere als auch die Kollegen mitsangen und mittanzten. Trotz der inzwischen doch recht kühlen Umgebung ein wahnsinnig schöner Ausklang unsres vorletzten Abends.
Kurz vor Mitternacht waren wir endlich in der Kabine, nach einem super Tag. Leider hatten wir nur noch einen Seetag vor uns, so dass wir schon ein wenig wehmütig waren.