Auf unserer Wunschliste standen noch viele Ziele, Avignon haben wir nicht mehr geschafft muss man gestehen, manchmal ist weniger einfach mehr oder doch Meer ? Auf das lief es nämlich raus, lieber nochmals zwei weitere Touren oder einen Meertag mehr. Wir entschlossen uns nach Arles zu fahren denn das lag näher und bot auch einiges. Parken klappte hier auch einfach als in einer Großstadt und hätte das Wetter mitgespielt wären wir sicher auch noch länger geblieben... aber die Aussichten waren leider nicht so prickelnd und wir planten nur einen halben Tag.
Vorweg, Arles ist deutlich dreckiger als wir dachten kleiner und auch mit den hübschen Gassen aber einfach weniger schön.
Zu bestaunen gab es wirklich viel, Kirchen, Arenen, Plätze...... Es kann auch am Wetter gelegen haben dass der große Zauber ausgeblieben ist. Der Weg dorthin wieder vorbei an den Weingütern, einem kleinen Schloss und alles sehr idyllisch. Die Schulferien zu Ende und viele Schulklassen und Gruppen unterwegs, vor dem Amphitheater von Arles lange Schlangen so dass wir beschlossen mit Blick auf den Himmel dieses nur von aussen zu bestaunen.
Weiter zur Rhone und dem römisches Bad - auch nur bedingt mit Rollstuhl zu besichtigen.
Klein aber durchaus gut erhalten waren wir dennoch drin.
Auch die Kathedrale Saint-Trophime ist wunderschön, leider darf man ja keine Innenbilder einstellen. Französische Kirchen kann man wie bei uns ohne Eintritt besichtigen. Sie sind eher schlicht gehalten aber wenn das Licht durch die Fenster fällt wunderschön in der Einfachheit. ( Auf Grund der Treppe kommt man hier mit Rolli allerdings nicht rein).
Daneben der Obelisk von Arles und das Rathaus. Unweit zu laufen das Antike Theater
, aber auch das haben wir wegen des Wetters nicht besichtigt.