09.06.2021 San Sebastian, La Gomera:
Wow, schon wieder ist der vorletzte Tag der Reise angebrochen! Die Zeit vergeht wie im Flug!
Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es für uns heute "Fahrradtour ins Chejelipes Tal". Dieses mal ohne Strom - 400 hm waren vorhergesagt, was mir keiner gesagt hat ist, dass die 400 hm tatsächlich auf einmal bewältigt werden
nicht auf die ganze Strecke, nein, auf die Hälfte der Strecke. Na gut. Gebucht ist gebucht
heute muss ich stolz auf die Leistung sein, ich habe zwar ein bisschen Kondition, ABER, wir hatten laut den BikeGuides den heißesten Tag auf La Gomera der ganzen Saison erwischt, und noch dazu den einzigen Tag der windstill war. Ok, Zähne zusammenbeißen und durch!
Das schöne an den TUI Ausflügen ist, dass man immer wieder einen kurzen Stop einlegt, sei es zum Luft holen oder das eine oder andere Foto zu schießen.
So quälten wir uns die Kurven durch das Tal durch. Die Guides erzählten uns, dass dieser Ausflug einer der wenigen Bike-Ausflüge wäre, bei dem zwei Fahrrad Guides von TUI mitfahren, denn es gibt immer wieder Ausfälle (wir hatten tatsächlich einen davon - und es war nicht ich
).
Die Strecke war schön zu fahren, auch wenn es immer bergauf ging. Nach ca. 12 km haben wir unser Etappenziel, den obersten Stausee im Chejelipes erreicht.
Nach etwas Luft, etwas zu trinken, etwas Traubenzucker machten wir uns, nachdem die E-Biker an uns vorbeigefahren sind, auf den Rückweg. Bergab in der Sonne war das alles kein Thema... Bis wir um eine Kurve fuhren, und dort ein verunglückter E-Bike Fahrer der TUI Gruppe lag. Oh jeh!
Ein großes Lob an die Bikeguides die hier einen tollen Job gemacht haben! Ein Lob an die Einheimischen die sofort geholfen haben und einen Krankenwagen gerufen haben. Nachdem alles erst einmal abgeklärt war, ging es für uns als Radgruppe weiter zum Stop an einem kleinen Restaurant, wo man sich mit Getränken, Essen und Souveniers eindecken konnte. Wir machten hier ca. 45 - 60 Minuten Pause. Es war schön sich mal wieder mit ein paar "fremden" Menschen, die mit einem Rad gefahren sind zu unterhalten. Natürlich war der Verunglückte Radfahrer das Thema Nummer 1 ![]()
Während der Pause kam die Polizei sowie der Notarzt um die Ecke und fuhr weiter um den Verletzten einzusammeln....
Die Spekulationen waren natürlich groß - da wir ja im Juli auf Italien Reise waren, wissen wir aus sicheren Quellen, dass der Verunglückte kurz vor Ablegen das Schiff betreten hat und weiterreisen konnte - zwar mit zwei gebrochenen Armen, aber immerhin war er wieder an Board ![]()
Nach den Kilometern musste natürlich dafür gesorgt werden, dass der Kalorienhaushalt wieder aufgefüllt wird ![]()
Und so war auch der vorletzte Tag an Board der MS2 ratz fatz vorbei ![]()