Tallinn : " Eisbrecher und Marzipanmuseum " und auf eigene Faust

  • Als wir Tallinn erreichten, war der Himmel etwas bedeckt, es war sehr windig . Der Ausflug Eisbrecher und Marzipanmuseum war für den Nachmittag vorgesehen und so nutzte ich mit meinem Mann vormittags noch die Zeit, diese wirklich wunderschöne Stadt auf eigene Faust zu erkunden . Vom Hafen sind es wohl gute 2,5 km (mindestens) bis zum Zentrum. Man kann an Bord ein Tagesticket für den Shuttle-Bus erwerben (7,- Euro f. Erwachsene / 5,- pro Kind (ab 4 Jahren ?) oder mit dem Taxi fahren - eine Fahrt kostet hier 10,- . Eine vierköpfige Familie - oder 2 Paare sind hier also mit dem Taxi auf jeden Fall kostengünstiger unterwegs - so sie nur einmal hin- und zurückfahren wollen.
    Wir kamen also sehr bequem in der Altstadt an. Viel Mittelalter- / Hanseflair, rund um den Marktplatz tolle Häuser, sehr schöne, idyllische Gassen, viele Geschäfte mit allerlei Kunsthandwerk (wirklich lohnend als Mitbringsel, vor allem Holzspielzeug, Strickmode, Accessoires aus Filz und leckere Spezialitäten :) Fotomotive, wohin man schaut ...
    Leider fing es nach kurzer Zeit an zu regnen - der einzige Regentag auf dieser Reise . Der Regen wurde stärker und so fuhren wir erst einmal zurück zum Schiff.


    Die Hoffnung, daß der Regen bis zum gebuchten Ausflug wieder aufhört, konnten wir dann jedoch aufgeben. Es regnete sich ein.
    Zuhause hatten wir vorher die letzten 2 Plätze für den Ausflug zum Marzipanmuseum ergattert. An Bord wurde dann jedoch auf Grund der Nachfrage noch eine 2. Gruppe gebildet. Für uns Vier ein Glücksgriff, denn so bestand unsere Gruppe aus nur 11 Leuten , die mit einem Kleinbus zum Eisbrecher gefahren wurden. Die Reiseleiterin war eine sehr nette Frau mit dem nicht ganz Estland-typischen Namen Karmen Auf Grund der Wetterlage gingen wir gleich direkt zum Eisbrecher, die anderen "einzigartigen Schiffe und den Wasserflughafen sahen wir aus dem Bus. Eine junge Frau führte dann die kleine Gruppe durch den Eisbrecher, der uns im Bezug auf Ausstattung und Komfort durchaus beeindruckte.

    Danach fuhren wir direkt in die Altstadt, wo wir nach einem kleinen Spaziergang inkl. Besuch der historischen Apotheke zum Marzipanmuseum gingen. Zwar gab es hier nicht die in der Ausflugsbeschreibung angekündigte Möglichkeit, das Marzipan selbst zu formen - man hatte die Wahl, einen Teddy, ein Schweinchen, eine Ente, einen Hund oder einen kleinen Vogel mit Lebensmittelfarben selbst zum Unikat zu gestalten, was insbesondere den Kindern sehr viel Freude machte.
    Natürlich konnte man im Anschluß auch seiner Naschleidenschaft fröhnen und leckere Produkte (Marzipan, Trüffel, Schokolade usw. kaufen.

    Karmen führte uns dann noch ein kleines Stück durch die Stadt zum Bus und bald darauf erreichten wir wieder unser Schiff.

    Alles in allem - trotz des Regens - ein Ausflug, der uns sehr gefallen hat, wenn auch vielleicht der Preis dafür (für uns 4 schlappe 188,- Euro !! ) für geplante 2,5 Stunden recht hoch angesetzt war.

  • Pooldeck 24 - Die Kreuzfahrspezialisten
  • Peter 30. September 2018 um 15:09

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