fein, eine andere ist bei mir noch nie aufgetaucht (warum auch immer)
gerade noch mal einen Browser genutzt, der nie auf der TC Homepage war. Da kommt auch nur die klassische.
fein, eine andere ist bei mir noch nie aufgetaucht (warum auch immer)
gerade noch mal einen Browser genutzt, der nie auf der TC Homepage war. Da kommt auch nur die klassische.
also folgende Abfolge:
...
Screenshot des aktuellen Fensters am WIn-PC geht mit der Tastenkombi: ALT + Druck
dann weiter in einem Bild-Programm über die Zwischenablage.
Bei aktuelleren Geräten (ab win7) gibts ein Tool mit dem Namen "Snipping Tool", welches eigentlich immer installiert ist.
Unter een Regionen erscheint doch das Wetter und dann die allgemeinen Daten.
da ist der Kapitän versteckt.
Zumindest bis zum MS6
Hallo @Dementjeva,
herzlich willkommen, ich bin mir sicher, dass du hier viele Anregungen finden kannst.
Ich möchte mich bei den Tipps nicht mit fremden Federn schmücken und zitiere mal Gesa
Alles anzeigenNa da kann ich ja mal wieder Lesetipps geben: einfach auf die blauen Buchstaben klicken und Du wirst dahin geleitet.
Im Entstehen, aber ganz aktuell ist dieser Reisebericht: Reisebericht: Ostsee Baltikum mit Danzig auf der Mein Schiff 6 (08.07.-18.07.2017)
Der Bericht von @Hamburger Jung ist abgeschlossen: Ostsee Baltikum mit Danzig 27.05. - 06.06.2017 ( Mein Schiff 3 )
Dieser ist schon 2 Jahre alt und eine pdf-Datei, aber enthält schon mal viele Infos: Mit Mein Schiff 4 zu den Metropolen der Ostsee
Und hier ist einer mit einer anderen Reederei gefahren, aber Riga enthalten: Reisebericht "Metropolen der Ostsee" vom 31.05. bis 11.06.2015 mit der Costa Pacifica
und hier ist noch einer mit einer anderen Reederei: Reisebericht AIDA diva Ostsee 2 im Mai 2016
Viel Spaß beim Lesen, viel Vorfreude und
freut Euch auf die Ostsee, es ist eine tolle RouteVG, Gesa
Persönlich finde ich es toll, dass ihr Sankt Petersburg individuell machen wollt. Ich hoffe das nötige Visum hast du schon erhalten. Ansonsten viel Spaß auf der Reise.
Apropos, da es gerade in einem anderen Thema zur Sprache kommt.
Die Kabine ist auf der Backboard Seite (links in Fahrtrichtung).
Auf der Fahrt lag die Kabinie in St. Petersburg, Tallinn und Stockholm zur Stadt hin angelegt. Ein netter Blick beim Aufstehen.
In Danzig hatten wir Blick aufs Meer und in Klaipeda den Blick auf die kurische Nehrung.
![]()
:schiffchenzaehlen:
Das ist zumindest diebstag noch Tudd Brugmann gewesen.
aber danke habe lange nach der Zuteilung gesucht, so ist das ja fast im "Kleingedruckten" ![]()
Hallo @Margo60, geh einfach über die Rubrik Wohlfühlschiffe und dann erscheint oben fast ganz Rechts die Rubrik Kapitäne.... vielleicht hilft dir das weiter.
LG
da gibts aber nur die Porträts.
ich finde nicht, welcher Kapitän wo gerade verantwortlich ist.
Captain Todd z. B. ist gerade auf der MS6 unterwegs.
Nun also zum ersten Teil unseres Aufenthaltes in Sankt Petersburg.
Dobroe utro Sant Petersburg
Angelegt wurde im Hafen Marine Facade an Pier #5.
Das Wetter am ersten Tag sollte bis zum Abend halten bei Wolken und Sonne und bis zu 24 Grad.
Wir hatten für den ersten Tag in Sankt Petersburg den Ganztagesausflug "Kanalfahrt, Jussupow-Palast und Freizeit" gebucht.
Die Tickets mit den Ausflugszeiten lagen schon zu Reisebeginn auf der Kabine und wir freuten uns über die angenehme Startzeit um 9:30.
Da die Passkontrolle noch stark gefüllt von anderen Reisegruppen gefüllt war, verzögerte sich der Beginn um wenige Minuten, dafür ging es dann recht zügig zum Bus. Ein wenig hatten wir den Eindruck dennoch unerwartet früh im Bus angekommen zu sein, denn der Bus machte nach wenigen Minuten einen Fotostopp bei den Sphinxen an der Newa
Blick auf die Isaakskathedrale über die Newa am Morgen
Admiralität über die Newa
Eine weitere Kirche auf der Vasilevsky Insel
Dann ging es direkt zum Jussupow-Palast.
Hier bekamen interessierte Teilnehmer einen Fotoaufkleber, der zum Fotografieren im Palast berechtigte. Blitzen war natürlich untersagt und die Räume waren durchweg angenehm abgedunkelt. Da zahlte sich dann eine gute Kamera aus…
Leuchter im Treppenbereich
Neben der Geschichte zur Familie Jussupow gesellte sich noch die des Ablebens von Rasputin, welcher dort im Keller wohl nicht ganz ums Leben kam, dafür dann einige Schritte ausserhalb des Gebäudes. Hierzu gibt es diverse Legenden.
Wieder im Bus ging es quer durch das Stadtzentrum vorbei an der Isaakskathedrale an die Seite des zentralen Platzes vor dem Winterpalast und der Eremitage. Von dort ging es direkt auf das Ausflugsboot.
Knapp neben der Erimitage ging es dann über einen Kanal auf die Newa mit Blick auf die Rostral Columns (Roten Leuchttürme)
Und natürlich vorbei an der Peter und Paul Festung
Die dann passierten Ziele bekomme ich nicht mehr ganz zusammen.
Ich denke der Sommergarten, diverse Schlösser, das Faberge-Museum, viele Brücken und einem guten Blick auf die Dreifaltigkeitskathedrale
Michaelschloß
Das Zirkus-Gebäude
Ein grünes Haus …
Freizeit Einheimischer
vor dem Winken haben sie sich entspannt in rund 10 Metern Höhe unterhalten.
Die Dreifaltigkeitskathedrale
Auch hier ging es vorbei am schon besuchten Jussupow Palast
Zurück am Anlegeplatz begann die Freizeit von ziemlich genau 2 Stunden.
Wir entschieden uns für Qualität statt Quantität und liefen zur Auferstehungskirche (Blutskirche). Eintrittskarten konnten unkompliziert und mit wenig Wartezeit per Kreditkarte gekauft werden.
Ist die Kirche von aussen schon beeindruckend, wird das im Innenraum von filigraner Kleinarbeit übertroffen. Die Wände waren allesamt mit Mosaikbildern geschmückt. Kein Teil war größer als ein Fingernagel, auch wenn das die Bilder nicht einzufangen im Stande sind.
Hier noch zwei Ikonostasen
Wozu diese dienen?
Die Ikonostasen zeigen die Grenze zwischen Altar und anderen Teilen der Kirche.
Vorbei an Touristenbuden schlenderten wir nun zum Newskij Prospekt zur Kasaner Kathedrale
Nach kurzer Pause für eine Stärkung liefen wir zurück vom Newskij Prospekt zum Winterpalast mit dem Obelisken auf dem Schloßplatz davor.
Laut Reiseleiterrin ist der Platz größer als der Rote Platz in Moskau.
Durchgang vom Newskij Prospekt zum Schloßplatz bzw. Winterpalast
Winterpalast mit Obelisk
Schlossplatz mit Durchgang zum Newskij Prospekt
Bei der Rückfahrt konnten wir dann noch die Admiralität, das Verfassungsgericht, die Issakskathedrale und den ehernen Reiter betrachten. Der Berufsverkehr gab uns an einigen Stellen ausreichend Zeit dafür.
Recht pünktlich ging der Ausflug somit um 16:45 an Bord zu Ende.
Dadurch hatten wir noch ausreichend Zeit zum Umziehen/Frischmachen und stärken im Restaurant, bevor meine Frau mit Sohn um 18:15 zum Abendausflug starteten.
Ich traf mich mit meinen Kollegen um 18:00.
Für uns war es soweit ein sehr gelungener und umfangreicher Tag bei bestem Wetter.
So noch ein kleiner Cliffhanger, bevor es dann an Land geht.
Aus dem Nebel in den Hafen.
Zunächst ein wenig Bürokratie, da immer wieder Fragen sind.
Man kann in Sankt Petersburg mit jeder gebuchten und geführten Ausflugsgruppe von Bord. Dabei spielt es keine Rolle, ob man einen TC-Ausflug bucht oder individuell über bekannte oder Internet bei einem lokalen Anbieter einen Ausflug zusammenstellt.
Bei TUI Ausflügen geht man mit dem vollständigen Ausflugsticket (nicht abgetrennten Teilen) und Reisepass zur Grenzkontrolle.
Wie das Verhalten bei selbstorganisierten Ausflügen ist können sicher @leine01 und/oder @sina2007 ergänzen.
Schwieriger wird es wenn man sich alleine frei in der Stadt bewegen möchte, wie es schon in Danzig und Klaipeda war.
Dafür ist ein Touristenvisum von Nöten. Hört sich einfacher an als es ist, da es einiges zu beachten gibt. Konkretere Informationen gibt es in diesem Thema: St. Petersburg - Touristenvisum
Leider bin ich immer noch nicht schlauer geworden, ob nun jedes Verlassen des Schiffes als eigene Einreise zählt. Ich habe nach Rücksprache mit den TC Reiseleitern beim ersten Ausflug explizit angemerkt, das ich "JUST EXCURSION" bin und wurde entsprechend abgewickelt. Als ich später von Board ging wurde das Visum problemlos genutzt. Es ist interessanterweise bis heute nicht gestempelt.
Achtung bei der Rückkehr abends/nachts. Sofern nicht gerade ein TC Ausflugbus zurückkommt gibt es nur einen geöffneten Passkontrollschalter. Dort geht auch das Bordpersonal je nach Herkunft mit oder ohne Visum aber immer mit viel Listen-Nachschlagen und großer Fragestunde an Land. Ich stand so fast eine Stunde wartend dort, während drei Angestellte fast (?) abgewickelt waren. Der Dritte zog sich in der Bearbeitung dann zunehmend, als ich mich bei der kurz zuvor angekommenen Reisegruppe vorne einreihte. Für diese wurden immerhin weitere Schalter geöffnet.
Naja, bei einer Reise in warmen Gewässern wäre es evtl. ärgerlich gewesen.
Auf der Ostsee rechnet man nun nicht mit 10 Tagen Sonnenschein und Relaxing auf den Liegestühlen.
Und der Nebel war hier durchaus angenehmer als ein komplett verregneter oder gar stürmischer Seetag.
Auf alle Fälle war es spannend immer wieder zur Seite zu blicken und zwischen den Nebelbänken immer mal wieder recht nah auch weitere Schiffe zu entdecken.
Nach den zwei langen Tagen in Polen und Litauen stand nun der zweite Seetag auf dem Programm.
Laut Wetterprognose sollten sich Sonne und Wolken bei 20 Grad abwechseln.
Die Realität sah dann bis auf rund 60 Minuten so aus:
Das war aber schon spannend, wenn man es genauer betrachtet. Der Nebel war teils so dicht, dass man von oben selbst am Schiff herunter kein Wasser sehen konnte.
Es hatte durchaus auch etwas mystisches. Man hatte keinerlei Bezugspunkte und hätte genauso sonst wo auf den Weltmeeren sein können.
Es hatte etwas von: Die Nebel von Avalon
Nur halt mit größerem Gefährt.
Wenn man dann noch Die Aussage der Kapitän Sprechstunde am Ende der Reise dazu nimmt, wird es zudem interessant. Der gab an, das bei der Anfahrt auf Sankt Petersburg die GPS Navigation nicht möglich war.
Nun gut, ich gehe davon aus, der Nebel war um Kronstadt gelichtet und wir hatten sicherlich gute Lotsen an Bord.
Unser Sohn entdeckte an diesem Morgen das Atelier für sich und verbrachte den Großteil des Tages dort. Wir hatten dadurch die Möglichkeit im Spa-Bereich zu entspannen.
Naja fast. Denn schließlich hatten alle dort weiße Bademäntel an. Und irgendwie hatte nach einem Saunagang schwups jemand den Bademantel meiner Frau samt ihrer Bordkarte entwendet. Ok, nach 10 Minuten mit verschiedensten Überlegungen hing der Bademantel wieder an einem benachbarten Haken. Wir waren so frech die Bademantel-Taschen zu durchsuchen, um unseren wieder zu finden.
Da wir mit etwas gelichtetem Nebel in die Sauna gingen, war es umso intensiver, als wir vorne draussen Luft schnappten und vom Typhon fast umgeblasen wurden, da der Nebel wieder zugezogen war.
Für unseren Kreuzfahrtdirektor war es wohl auch neu mit dem Nebel. Er gab an gelernt zu haben, dass der Typhon hier alle 2 (?) Minuten für mindestens 4 Sekunden erklingen muss.
Das wird schon.
die Flat wird kommen, die Frage wird der Preis sein.
ich vermute das Problem von TC ist hier die Bilder/Videos zu unterbinden.
das dürfte technisch eine kleine Herausforderung sein, die erstmal auf einem Schiff getestet wird.
klappt der Filter nicht, werden sie die Preise ein wenig anpassen und auch mit Bildern eine Flat anbieten. Die frage ist nur, WANN. Das kann ich leider nicht beurteilen.
Danke Babara @noba410 .
ich habe es ja kurz gehalten. Unser Lektor hatte wirklich interessante Hintergrünfe zu unseren Zielen, die allgemeinen Informationen waren mir jedoch zu kommerziell getrieben.
ich habe es ja eigentlich kurz gehalten, aber er sagte konkret, man könne den Versprechungen der Taxifahrer nicht trauen. In etwa so: Rückfahrt abgesprochen, dann viel Glück, ich hoffe sie haben nicht im Voraus bezahlt.
Er versuchte es noch ein wenig zu entschärfen und sagte das gilt natürlich nicht nur für Polen sondern weltweit.
Den langen beschwerlichen Weg zum Bahnhof hat er ja auch explizit hervorgehoben, eine sehr unschöne Gegend (man erhielt den Eindruck sie sei richtig gefährlich). Nun gut, um 23 Uhr wäre ich da nicht alleine gelaufen, aber um 9 Uhr und 16 Uhr war es dort wie in jedem Stadtteil, der etwas am Rand einer Stadt liegt. Einfach ruhig.
Die allgemeinen Tipps für Sankt Petersburg waren auch interessant.
Verzichten sie doch auf einen Rucksack oder lassen sie ihn zumindest im Bus, denn sonst sind sie sofort ein Ziel von Taschendieben.
Ich weiss nicht was das ändern soll. Das wir Touristen sind erkannte sowieso jeder, ob nun aufgrund des Herdenverhaltens oder spätestens an der "Wolfskin-" oder Schöffel-Jacke. Mal abgesehen davon, das die Stadt tagsüber an den Hotspots sowieso zu 99% aus Touristen besteht.
Bei wechselndem Wetter wie in Sankt Petersburg üblich ist ein Rucksack nicht immer falsch. Er ist allenfalls lästig. Wir brauchten ihn für ein wenig Wegzehrung der Familie.
Und im Ernst, daheim bin ich auch privat mit Rucksack unterwegs, wenn ich zur Arbeit fahre. Sehe ich deshalb wie ein Tourist aus?
Mir war das etwas eindimensional. Aber wenn es hilft das die Reisenden nicht ihren kompletten Hausstand mit auf den Ausflug nehmen, hat es wohl den Zweck erfüllt.
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte ihn nicht generell schlecht machen, aber die Tipps zur Eigeninitiative fand ich zu diesen Städten sehr fraglich.
Ich hoffe ich bin nicht zu schnell unterwegs.
Neuer Tag, neuer Hafen.
Labas rytas Klaipeda.
Unser Liegeplatz nannte sich Cruise Terminal Berth No. 28-33 und lag direkt vor der Altstadt.
Über Geld mussten wir uns keine Sorgen machen, da seit einigen Jahren auch in Litauen der Euro Zahlungsmittel ist.
Das Wetter stand auf der Kippe. Vormittags sollte es stabil sein also bewölkt mit ein wenig Sonne, am Nachmittag gab es die Befürchtung von kurzem Regen. Bei bis zu 21 Grad blieb es dann doch bis zum Auslaufen trocken bei gutem Ausflugswetter.
Eigentlich wollten wir hier individuell unterwegs sein.
Da sich allerdings kein vernünftiger Weg fand die Kurische Nehrung individuell tiefer zu erkunden, haben wir dann die "Panoramafahrt über die Kurische Nehrung" vorab gebucht.
Auf dem Weg zum Frühstück stellten wir fest, dass das Wasser aus dem Pool gelassen war. Hier wurde anscheinend dann bis zum Abend neues Wasser eingelassen. Das Wasser war auf alle Fälle deutlich kühler.
Frisch gestärkt ging es dann wie auf allen Stationen dieser Reise über Deck 2 an Land. Diesmal konnte man das Schiff sehr gut von vorne betrachten. (siehe oben).
Nach wenigen Schritten am Fluss Dane entlang erreichten wir schnell den Theaterplatz mit dem Simon-Dach-Brunnen und der Ännchen-von-Tharau Figur
Beim Anblick dieses Gefährtes mussten wir an das TC-Angebot einer Tuk-Tuk-Fahrt durch Klaipeda denken.
Es fuhr gerade über den Theaterplatz, der zu dieser Zeit noch angenehm leer war. In Summe waren dort neben den Ständen nur 5-6 Touristen unterwegs.
Vom Theaterplatz aus schlenderten wir durch die Altstadt Klaipedas und erkundeten die einzelnen "Handwerkerstraßen". Dort konnte man sehr gut die unterschiedlichen Jahrgänge des Kopfsteinpflasters kennenlernen.
Bevor wir die Altstadt verließen war natürlich eine genauere Betrachtung des Wahrzeichen Klaipedas unerlässlich. Die Meridianas.
Der Dreimaster liegt jetzt fest hinter den Brücken am Ufer der Dane und wird als nobles (Abend-) Restaurant genutzt. Am Ufer daneben gab es einige Tafeln und Gegenstände mit Beschreibungen zur Geschichte des Bootes.
In der Neustadt begegnete uns dann eine Mein Schiff Gruppe mit E-Scootern im Skulpturenpark.
Von dort liefen wir dann zum neogotische Hauptpostamt, welches leider recht großzügig eingebaut war.
Im inneren des Postamtes fühlte man sich in der Zeit zurückversetzt, auch wenn nur noch ein kleiner Teil aktiv genutzt wurde.
Mit einem kurzen Supermarktbesuch für den ein oder anderen vergessenen Kleinartikel ging es dann zurück zum Schiff für eine kurze Stärkung vor dem Ausflug auf die Kurische Nehrung.
Die Organisation des Ausfluges war vorbildlich. Alle Teilnehmer waren pünktlich am Treffpunkt und es ging entspannt los auf die Fahrt.
Nach kurzer Wartezeit bei der Fähre setzte der Bus auf die Kurische Nehrung über. Direkt hinter der Fährstation gab es erst einmal eine "Maut"-Station. Dort müsste man so man mit einem Mietwagen unterwegs wäre 20 Euro pro Durchfahrt zahlen.
Unsere weißrussische Reiseleiterin Natalia erzählte uns viel von der Geschichte von Klaipeda (und Memel) und der Kurischen Nährung sowie deren Gestaltung, denn die Nehrung gründet im Prinzip vollkommen aus Dünen, die letztlich kultiviert wurden.
Bis nach Nida lernten wir noch die Auswirkung der dort ansässigen Kormorane, welche mit ihren Exkrementen ganze Waldflächen vernichten. Diese Bereiche sahen aus wie verbrannt. Schwarze Baumstämme ohne viele Äste und schon gar keine Blätter weit und breit.
In Nida angekommen hatten wir dann 30 Minuten Freizeit und konnten ein wenig durch die Stadt am Kurischen Haff spazieren.
Der Stil der Gebäude war skandinavisch geprägt
Pünktlichkeit galt für den gesamten Ausflug und so ging es weiter wenige Minuten zur zweiten Station auf dem Ausflug.
Der 52 Meter hohen "Großen Düne". Von dort konnte man sehr gut die Nehrung überblicken und vom Kurischen Haff über die Nehrung bis zur Ostsee eine tolle Aussicht geniessen.
Natalia erklärte uns, dass der Ort Nida schon dreimal verlegt wurde, da die Wanderdünen die ersten zwei Plätze einfach verschluckt hatten.
Wir drücken die Daumen, dass Nida am aktuellen Ort noch lange Bestand hat.
Einige Schritte zur Seite vom Aussichtspunkt erreichte man die Sonnenuhr, welche durch einen Granit-Obelisken realisiert wurde.
Anhand der Uhr ist es möglich sowohl Sommerzeit, Winterzeit, Sommer als auch Wintersonnenwende zu bestimmen.
Ok, natürlich nur, wenn die Sonne scheint.
Weiter ging es mit dem Bus zurück in den Norden.
Nach einigen Minuten hielten wir dann auf der Ostsee-Seite der Nehrung und machten eine Strand-Pause von 30 Minuten.
Zunächst konnte man einen Eindruck der geruchsintensiven Dünenlandschaft gewinnen
An der Ostsee dann eine kleine Überraschung, denn am Strand waren wirklich 2 Feriengruppen. Zum einen waren hier 2 Jungen im Wasser (Hintergrund) und einige Meter weiter (Vordergrund) waren noch einmal zwei Mädchen im Wasser. Und das nicht nur kurz, sondern durchaus über unsere ganze Anwesenheit von ca. 20 Minuten am Strand selbst.
Die Suche nach schönen Steinchen am Strand blieb leider erfolglos, so dass wir wieder den Rückweg antraten.
Da der 2. Seetag auf dem Programm stand, liessen wir den Abend entspannt gemeinsam in der Schaubar mit netter Musik und etwas Tanz ausklingen, bevor es mit einem Schmunzeln Richtung Bett ging.
Das ganze bei einem tollen Sonnenuntergang
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Vielleicht noch ein Wort mehr. Für meine Frau war dieser Ausflug das Highlight der gesamten Reise. Es war trotz kühlem Wetter wirklich beeindruckend.
Die Einschätzung war am letzten Seetag. Mittlerweile ist sie hier etwas am Schwanken in der Gewichtung (mit Tallinn und Sankt Petersburg).
Die auf der Nehrung genutzte Straße war für Radfahrer verboten. Diese müssen also andere Wege auf der Nehrung nutzen.
Ich selbst habe nur gelegentlich einen Weg neben der Hauptstraße erkennen können, wenn dann waren diese jedoch immer sehr sandig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein individueller Fahrrad-Ausflug unbedingt angenehm ist. Vielleicht hat hier schon jemand Erfahrungen gesammelt.
Von MS gibt es auch keinen Fahrradausflug auf die Nehrung. Nur ein kurzer Anteil beim E-Scooter-Ausflug
Also zum ersten Hafen.
Dzien dobry Gdynia, dzien dobry Gdansk.
Der Liegeplatz nannte sich Fracuskie Pier und bei stabilen und bestem Reisewetter (wolkig mit etwas Sonne bei bis zu 24 Grad) konnte der Tag erwartungsvoll beginnen.
Da wir beide schon in Danzig waren, hatten wir keinen großen Bedarf an einem geführten Ausflug und im Vorfeld beschlossen individuell mit der Bahn nach Danzig zu fahren. Auch wenn der Lektor Vladimir eindringlich davon abgeraten hat, da man bei Taxifahrern nicht sicher sein kann, die Bahn sicher nicht verstehen kann und somit Ticketprobleme habe und natürlich das Schiff nicht auf die ungeführten Gäste warten werde.
Aufgrund des angenehmen Wetters verzichteten wir zudem auf den Bezug der lokalen Währung Zloty. Diese hätten wir bei sehr warmen Wetter für einen Eissalon genutzt. Dafür war es jedoch einige Grade zu kühl.
Benötigt wurden die Zloty von uns nicht. Sowohl bei der Bahn als auch im Restaurant konnten wir problemlos mit EC-Karte (ok, heisst offiziell Maestro) bezahlen.
Über Deck 2 ging es also an Land und nach der Abwehr eines Pulkes von interessierten Taxifahrern, liefen wir rund 45 Minuten entspannt zum Bahnhof (geführt vom Handy-Navi für Fussgänger).
Dabei passierten wir eine Markthalle von Gdingen
Am Bahnhof von Gdingen ging es direkt zum SKM-Schalter. Dort konnten wir mit ein wenig englisch Tageskarten für die Strecke Gdingen <-> Danzig beziehen. Für uns drei (2 Erwachsene und ein Kind >7 Jahre) betrug der Preis umgerechnet 10,54 Euro.
Im Vergleich zu dem TC-Bustransfer in die Altstadt zu 39 Euro pro Erwachsenem eine beachtliche Ersparnis.
Von Platform 1 (Aussage eines Einheimischen, dort fahren alle Bahnen nach Danzig Glowny) ging es dann mit dem Zug nach Danzig. Man musste nur aufpassen nicht den Bahnhof Gdansk Glwony nicht zu verpassen.
Dort am besten gleich noch den Gleis/die Plattform merken für die Rückfahrt.
In Danzig ging es dann relativ frei der Nase nach gen/durch die Altstadt.
Leider half hier der Kreuzfahrt Reiseführer von Marco Polo zwar mit der Beschreibung einiger interessanter Ziele, ohne allerdings eine Karte mit entsprechenden Markierungen zu enthalten. Insofern muss ich ein wenig improvisieren in der Beschreibung der folgenden Bilder.
So vermute ich hier hinter der Statue das Rathaus der Altstadt.
Einen Brunnen, der von kleinen Kindern auch zur Erfrischung (nassem Wasserspiel) genutzt wurde vor der großen Mühle.
Dann erreichten wir Danzigs Rechtstadt.
Dabei fiel uns zunächst das "Große Zeughaus" ins Auge. Neben den 3 geführten Gruppen unseres Schiffes.
Von dort gingen wir dann die Straße herunter gen Marienkirche und stöberten ein wenig in den Läden.
Die Marienkirche erhielt dann deutlich mehr Aufmerksamkeit, auch wenn die weissen Wände sehr gewöhnungsbedürftig waren.
Hier einige Bilder:
Das Triptychon der Kirche von vorne
Und das Triptychon von hinten
Aufgrund des aufkommenden Hungers kehrten wir dann auf dem "langen Markt" ein und konnten später kommend an Nachbartischen auch einige der MS-Radfahr-Führer antreffen. So schlecht war unsere Wahl des Restaurants wohl nicht.
Der lange Markt in Richtung goldenem Tor
Und in die andere Richtung.
Also langer Markt in Richtung grünem Tor
Dazwischen gelegen das Rathaus der Rechtstadt
Kurz vor dem grünen Tor noch ein Lockangebot extra für Kreuzfahrer:
Bevor es dann über die Frauengasse auf den Rückweg ging, noch kurz ein Blick von der Brücke auf das Krantor von Danzig (recht weit hinten zu erahnen).
Und schon versahen wir uns auf dem Rückweg.
Der Bahnhof war schnell gefunden.
Schwieriger gestaltete sich allerdings die Identifikation der SKM-Bahn in Richtung Gdingen. Die Zielstation stand auf keinem Plan wirklich als Stopp eingezeichnet und auf den Zügen stand vorne irgendwie auch kein Ziel "hinter" Gdingen angeschrieben. Es stand auch bei Zügen in Richtung Gdingen immer nur ein Ziel in die andere Richtung an. Letztlich haben wir uns dann einfach einer Fahrradgruppe vom Schiff angeschlossen, die auch zum Bahnhof Gdingen fuhren.
Richtig verstanden habe ich die Bahnen dort bis heute nicht.
In Gdingen angekommen haben wir dann einen etwas längeren Rückweg genommen und noch ein wenig die nette Stadt erkundet, wenn auch ohne zusätzliche Bilder.
Entspannt erreichten wir dann wieder den Hafen und das Schiff.
Auf der Kabine und bei den Durchsagen gab es dann den Hinweis, die Uhr in der Nacht vorzustellen (eine Stunde Schlaf weniger).
Fortsetzung folgt…
Auch von mir viel Spaß im Forum.
Bin gespannt, ob es wirklich bis 2020 dauert. Denn bei den ganzen Berichten tollen hat juckt es schon in den Fingern die nächste (oder erste) Reise zu buchen.
Mal ein kurzer allgemeiner Technik Einschub.
Es gibt an Board einige Möglichkeiten sich zu informieren.
Elektronisch stehen hier zur Verfügung:
- Zimmer-TV
- Infobildschirme bei Fahrstühlen oder den Restaurants
- WLAN mit Mein Schiff App (nur Apple getestet)
- WLAN mit Browsernutzung der Bordhomepage
Die Optik ist bei allen ähnlich mit blauer Kacheloptik.
Allerdings unterscheiden sich die Inhalte durchaus.
Verständlicherweise sind an den Infobildschirmen keine Buchungen von Landausflügen oder anderen Angeboten möglich. Hier kann man direkt lokale Informationen z.B. des Nachbarrestaurants einsehen, aber über die Deckpläne auch die anderen aktuellen Speisekarten erreichen.
Bei den anderen Geräten kann man sich dann auch anmelden und via "Reiseplan" kann man seine gebuchten Anwendungen, Reservierungen oder Ausflüge kalendarisch aufgelistet im Auge behalten. Das ist sehr schön aufgebaut.
Enttäuscht war ich von der Mein Schiff App. Diese hatte eigentlich nur Buchungsmöglichkeiten dargestellt. Die Info-Inhalte wie Deckpläne oder Speisekarten waren nicht vorhanden.
Auch die "Brücke" war sehr beschränkt und zeigte einzig Positionsdaten und Wetter.
Viel mehr zeigten bei der Brücke der TV und Infobildschirm. Hier konnte man z.B. Einen Livestream vom Heck und Bug betrachten. Dies war mobil überhaupt nicht möglich.
Abgesehen davon war die Bord-Homepage via WLAN am umfangreichsten.
Dort war im Prinzip alles erreichbar und zu nutzen, egal ob rein informativ Deckpläne, Speisepläne oder buchbare Inhalte.
Insofern meine Empfehlung: Die App kann man an Bord getrost liegen lassen. Man sollte direkt mit dem Browser seine Informationen abrufen.
Apropos mobiles Device im WLAN.
Wir haben kein Bord Internet gebucht und nur die Informationen abgerufen.
Dennoch waren die Geräte dauerhaft im WLAN und haben überraschend Push-Nachrichten erhalten. So war man mit Eilmeldungen von Spiegel oder Sportschau pushes zumindest mit einem Einzeiler versorgt.
Ob das gewollt oder ungewollt passiert kann ich nicht beurteilen. Auf der MS6 kann man sich so aktuell auf alle Fälle über den ein oder anderen Push-Service nach eigenem Bedürfnis einrichten, um auf dem Laufenden zu bleiben.
Ich hoffe nicht alle von Bord zu treiben, aber da für uns Mein Schiff neu war ist die Erkundung entsprechend etwas ausführlicher und auch dieser Teil für die alten Hasen eher unspektakulär.
Jetzt ging es also los.
Der erste Seetag
Früh aufgewacht und gleich einmal einen frühen Spaziergang gemacht, während die Familie noch schlief.
Bei schönem frischen Morgenwetter waren schon die ersten Liege Kombinationen (die bettenähnlichen) mit Kleidungsstücken als belegt markiert. Die lagen auch noch um 11 Uhr unverändert dort…
Angekündigt war ein sonniger Tag mit bis zu 18 Grad.
Der Tag hielt sein Versprechen.
Nach ausgiebigem Frühstück verabschiedete sich der Junior in den Kinderclub und ich nutzte die Gelegenheit den Pool auszuprobieren.
Das Wasser war sehr angenehm bei 26 Grad. Man konnte hier sehr gut schwimmen. Womit ich allerdings wieder bei der Anreise wäre. Ohne Schwimmbrille ist es halt nicht gut kraulen. Und diese war leider nicht im Koffer gelandet. Die Brille meines Sohnes konnte ich auch mit viel gutem Willen nicht nutzen. Dies hat mich am meisten gereut, denn hier hätte ich sehr gut morgens (oder abends) mal 15-30 Minuten Bahnen ziehen können und den Kopf ein wenig freischaufeln.
Platz war im langen Becken eigentlich immer zum Schwimmen.
Danach ging es dann ein wenig durch die verschiedenen Bereiche.
So die Bäckerei.
In der Auslage waren immer wechselnde Sachen, die man sich geben lassen konnte. Dazu eine Reihe von Zutaten, mit denen man sich einen Panini individuell gestalten konnte. Diese Zutaten wechselten täglich.
Das (hier leere) Kinderbuffet.
Hier gab es immer leckere Sachen und als einziges auch einmal Pommes im Buffetrestaurant. Dafür musste man sonst zum Tag+Nacht oder Bosporus gehen.
Die Kinderbetreuung hat hier strikt beim Essen gehen darauf geachtet, dass zunächst drei gesunde Sachen gegessen wurden, bevor es an das Hauptgericht und den Nachtisch ging.
Auf Deck 5 dann die Lumas Lounge als zentraler Platz zwischen den verschiedenen Angeboten (Lumas Bar, Atelier, Jugend-Zone/Sturmfrei, Video-Konsolenraum) vorne.
Bei Tag+Nacht konnte man sich 24 Stunden verpflegen. Hier gab es durchweg z.B. Rouladen oder Hamburger.
Weiter nach hinten kam dann die Schaubar.
Hier gab es neben Livemusik am Abend auch die Möglichkeit zu tanzen.
Dies war am ersten Abend wohl nicht wirklich genutzt, zumindest als ich kurz dort vorbei ging. Hier lauschten "nur" alle der Band, ich war aber auch sehr früh und kurz dort.
Am Abend nach dem Ablegen in Klaipeda war dann deutlich mehr los auf der Tanzfläche. Und es wurde auch von mehreren Gästen auf der überschaubaren Tanzfläche getanzt. Richtig eng wurde es dabei nicht. Nur räumlich bewegte Tänze (Walzer, Foxtrott…) waren schwierig.
Letztlich sind wir aber auch nicht mehr in die Versuchung gekommen es weiter zu betrachten, da die Seetage ausgingen und wir vor den neuen Reisezielen ausgeschlafen sein wollten. Ein unleidliches müdes Kind macht da keine Freude.
Weiter ging es zur Diamantbar
Über das Surf&Turf
Einen Blick ins Hanami aus der Diamantbar
Zum Schmanckerl
Die Karten dürften denen der MS5 recht genau übereinstimmen. Insofern keine weiteren Worte dazu, zumal wir diese Angebote nicht in Anspruch genommen haben.
Dann noch ein Blick ins Atlantik-Klassik
Der Rest des Nachmittags wurde auf einer Sonnenliege meist spielend verbracht. Aufgrund der frischen Temperatur stellten wir erst später fest, wie sinnvoll besserer Sonnenschutz hier gewesen wäre. Aber es hielt sich in Grenzen.
Am Abend wurden wir dann auf dem Zimmer mit netter Dekoration begrüßt
So ging der erste volle Tag an Bord zu Ende.
Und wir mit der Vorfreude auf Gdingen und Danzig zu Bett.
Aber das ist das Thema des nächsten Teiles.