Ich sag doch so ganz bin ich noch nicht ganz durch
Ein kleines Resümee.
Wir hatten eine tolle Kreuzfahrt! Das Reisepaket (Schiff, Ziele) war eine runde Sache. Einzig ein Ruhetag zwischen Sankt Petersburg und Tallinn/Stockholm hätte uns deutlich geholfen, mehr von der Reise zu haben.
Was war für mich/uns positiv: das allermeiste, hier ein Auszug - insgesamt betrachtet geschmackvolle Innenausstattung - die Eisbar mit dem vielfältigen Angebot - gut organisierter Kinderclub (bezogen auf Grundschulalter) - im Bord-WLAN auch ohne Inet-Buchung an Seetagen Push-Nachtrichten - Borddurchsagen konnten im Bordnetz erneut abgehört werden - gutes Browser-Portal an Bord zur Information und Buchungen - wir hatten bis auf einen Abend tolles Reisewetter - wir haben keinerlei fremde Währung benötigt - das Atelier hat unserem Sohn viel Spass an der Malerei vermittelt - Ausflüge waren meist problemlos individuell möglich (zentraler Anlegeplatz) - die Ausflüge waren sehr diszipliniert (alle Teilnehmer immer pünktlich an den Treffpunkten) - die Kontrollen in Sankt Petersburg waren eher kurz und angenehm (auch mit größeren Taschen) - der Exklusivausflug zum Katharinenpalast von TC - unsere durchaus großen Koffer fanden problemlos Platz unter den Betten.
Was war solala: - viele Events des Kinderclubs gegen extra Gebühr (29-39€ pro Event) - Photostudio merkt sich den Warenkorb nicht - unterschiedliche Inhalte je nach Gerät/App/Browser Zugriff - die Lage von Arena und Anckelmannsplatz sind nicht ideal. Mich nervte es durchaus, das beim Essen permanent jemand über dem Kopf entlang "trampelte" - der hintere Fahrstuhl ist mir zu mittig gelegen. Ich werde bei MS hintere Kabinen meiden.
Jeder hat seine eigenen Vorlieben. Ich fand die Aufteilung in den Restaurants mit Fokus auf Zweier und Vierertische eher unkommunikativ. Die wenigen großen Tische wurden zurecht Großfamilien überlassen und wenn mal eine Kleinfamilie sich dort zu dritt setzte (weil alles andere belegt war) konnte man sicher sein, dass die restlichen fünf Plätze leer bleiben. Ich persönlich geniesse gerade diese Zeit im Urlaub, wenn man sich mit anderen Reisenden austauschen kann, sei es über vergangene Erfahrungen/Ausflüge oder auch alte Erfahrungen/Tipps zu kommenden Zielen. Da wir immer früh zu Bett waren, schied hierfür das Abendprogramm aus. Meine Frau sieht das genau umgekehrt .
Neutral ein Punkt welcher mir auffiel. Ich hatte den Eindruck jedes Wohn-Deck habe die gleiche Fluroptik. Man musste also immer gut aufpassen, wo man gerade ist. Es lief immer mal jemand "falsch" hinterher. Auf der bunten Aida ist das nicht schicker gelöst, aber z.B. für Kinder deutlich einfacher, da anhand der Farbe der Flure sofort klar ist, ich bin auf dem orangenen Deck richtig.
Tipps: - pro Person eigene Kopfhörer mitführen, wenn Führungen sind (Hygiene und Qualität) - Das Wetter ist hier nicht planbar. Immer für alles ausgestattet sein. - zur Kabinenwahl: Im Hafen lagen die ungraden Kabinen
in Danzig/Gdingen zur Ostsee
in Klaipeda zur kuhrischen Nehrung
in Sankt Petersburg, Tallinn und Stockholm zum Hafen/zur Stadt
- Marker für Bademäntel/Poolhandtücher mitnehmen (Wäscheklammern o.ä.) - Platzreservierung bei Bahnrückfahrt nicht vergessen.
Nach den vier Hafentagen war für uns der 3. Seetag bitter nötig. Bei angenehmen Wetter ging es vorbei an schwedischen und dänischen Inseln.
Am Vormittag besuchten wir das Fotostudio, wo wir einige Fotos auswählten. Die Gesichtserkennung hier funktionierte einigermaßen. Der größte Fehler in der Software des Fotostudios ist, dass kein Warenkorb gespeichert wird. Man meldet sich mit seiner Karte an. Damit verknüpft ist aber nur das Erkennungsfoto. Wählt man Bilder aus, kann man diese nicht "merken". Man muss diese jedesmal wieder suchen. Es sollte ein leichtes sein, die ausgewählten Fotos der Bordkarte zuzuordnen, bis die Bestellung erfolgt ist. So wählten wir also zum vierten mal unsere Bilder aus und bestellten sie zur abendlichen Abholung
Nach dem Mittagessen schickte ich die Familie aus der Kabine und packte die Koffer. Ich verstehe bis heute nicht, wie diese trotz deutlich größerer Menge, weniger Füllgrad enthielten.
Nach dem letzten Abendessen gab es im Atelier noch eine kleine abschliessende Vernissage mit allen erstellten Bildern. Diese wurden dann reisefertig verpackt.
Da der Aufenthalt sich im Atelier zog, nahmen wir nach Verabschiedung im Kinderclub noch den Sonnenuntergang mit
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Die Abreise verlief angenehm unspektakulär. Frühstück um 8 Zimmer räumen um 9 (da war das Zustellbett schon wieder eine Couch) Noch ein wenig am Pool liegen, während unser Sohn alleine eine Abschiedsrunde unternahm
Dann ging es zu den Koffern und den Shuttlebus zum Bahnhof. Da wir den Weg kannten, reihten wir uns recht schnell aus der Schlange aus und liefen mit viel Zeit zum Bahnhof. Dabei begegneten wir dem Shuttlebus, der gemeinsam mit unserem Aufbruch losgefahren ist. Schneller war er sicher nicht im Verkehr.
Unser ICE war schon eine Stunde vor Abfahrt am Gleis, so dass man frühzeitig einsteigen konnte. Wir blieben zunächst an der frischen Luft und bezogen im Supermarkt noch einige Getränke für die Fahrt. Als wir dann zu unseren reservierten Plätzen gingen wurde uns die "Unruhe" im Zug klar. Es gab wohl sehr viele, die hier nicht reserviert hatten und nun verzweifelt nach freien Sitzplätzen suchten. Wir waren wohl gerade noch rechtzeitig, bevor unsere Plätze erste Nutzer gefunden hätten. Letztlich waren auch viele sitzende auf den Gängen und den Übergängen. Wir kamen gut und überpünktlich durch und überstanden sogar die Kontrolle in der früheren S-Bahn trotz Zugbindung unbeschadet.
Für alle zur Planung der Rückfahrt. Ab 8:00 kann man sicher von Bord (ich meine von 7 war in der Info die Rede). Um 11 muss man von Bord. Der Fussweg ist entspannt etwas über 30 Minuten. Auf alle Fälle Sitzplätze reservieren!
Nein nicht vorbei. ich habe es verstanden, aber nicht weit genug ausgeholt von mir .
Ich habe mit dem Licht in der Naßzelle keine Probleme, mir aber das Kindernachtlicht sparen können, da durch die oberen und unteren Türschlitze ausreichend Notbeleuchtung in den Schlafraum gelangte, damit sich unser Sohn orientieren konnte. Unser Nachtlicht ist im dunkeln immer an bisher (im Raum unseres Sohnes)
mich hat es schon am Vorabend irritiert, da zur gleichen Zeit das Tagesprogramm in der Kabine lag und den Regen explizit ankündigte.
So sympathisch Todd war, die Empfehlung konnte ich nicht nachvollziehen. Hier hat er mir immerhin mehr Platz am morgen verschafft.
Unsere Ausfahrt war leider konstant düster, wenn natürlich auch schön und bei klarer Sicht. Sonnenuntergang gegen 22 Uhr war da nicht zu vergleichen mit dem Sonnenaufgang.
@M.ich.i Danke, habe mich mal eingelesen und wieder was gelernt und du warst wirklich noch nie auf See?
Nun also in Stockholm angekommen freuten wir uns auf einen schönen Tag. Die Prognose versprach einen sonnigen Vormittag gefolgt von zunehmenden Wolken bei bis zu 23 Grad. Gegen Abend wäre auch ein wenig Regen möglich
Das Schiff fuhr direkt ins Zentrum von Stockholm zum Anlegeplatz Stadsgarden
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Uns hingen die letzten Tage deutlich in den Knochen. Aus diesem Grund änderten wir unsere Pläne und begannen den Tag deutlich ruhiger und mit einem längeren Aufstehen und Frühstück. Somit hakten wir auch die schnelle Überfahrt und den Besuch des frühen Vasa-Museums ab.
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Die Nikolaikirche erkundeten wir nicht alle weiter. Einzig unser Sohn konnte kostenfrei hinein und nutzte das erfreut aus. Vielleicht hätten wir ihm eine Kamera mitgeben sollen
Genauer betrachteten wir dann die Tyska kyrkan die deutsche Kirche.
Von dort erreichten wir durch die Gassen die Schwedische Akademie (Nobelmusum) und eine Gruppe von Mein Schiff Fahrrädern
Auch wenn wir noch viel Zeit hatten und erst wenig gesehen, war für uns an dieser Stelle Schluß. Wir hatten nach der Anreise und den bisherigen Ausflügen unsere Reserven aufgebraucht und kehrten auf das Schiff zurück
Leider bewahrheiteten sich meine Befürchtungen. Sicher, die Fahrt am Abend durch die Schären war auch im Regen interessant, jedoch kein Vergleich zum frühen Morgen. Hier fand ich die Empfehlung des Kapitäns nicht gelungen.
Als wir dann nach der Abfahrt und einem Atelieraufenthalt am Anckelmannsplatz eintrafen wurden wir wieder in die Realität zurück geholt. Die Meisten verwechselten das Restaurant allem Anschein nach mit einer Aussichtsplattform. An 5 von 7 Tischen war von Speisen (schon länger) nichts mehr zu sehen, dafür hatten an einigen Tischen die Gäste die Stühle noch auf die andere Seite gestellt, um gemeinsam nach draussen zu schauen. Nun gut, dies als Tipp für eine angenehme Abfahrt aus Stockholm im Buffett-Restaurant.
Hm, so unterscheiden sich die Vorlieben. wir nutzen für unseren seit Jahren ein Nachtlicht, ob Hotel oder Schiff. Auf MS war dies nicht nötig, letztlich war es sogar dunkler im Schlafraum als mit Nachtlicht und dennoch konnte man sich orientieren
Schlag auf Schlag nennt man es wohl. Der vierte Tag hintereinander mit vollem Programm. Auf dem Weg nach Stockholm wurde die Uhr wieder zurückgestellt auf unsere Zeit. Captain Todd empfahl bei der Ausfahrt von Tallinn: Schlafen sie aus. Die Schären sind zwar schön, aber bei der Ausfahrt auch noch zu bewundern.
Da ich die ganze Fahrt über aufgrund der frühen Bettzeit immer in der Nacht schon früh wach war, lies ich mir die Schären natürlich nicht entgehen. Also warm angezogen Kamera geschnappt und rauf auf Deck 15 (bzw. die Aussichtsplattform). Unterwegs staunte ich nicht schlecht. Der komplette Boden war unter Wasser? Es hatte doch nicht etwa geregnet? Wenige Meter später zeigte sich, das Personal hatte kurz zuvor das Deck gereinigt. Also irgendwann im 3 Uhr in der Nacht…
Ich kam pünktlich zum Sonnenaufgang an und konnte so alle Farben geniessen
Ich denke Beschreibungen sind an dieser Stelle überflüssig.
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Nachdem die Sonne weit oben stand verliess ich das Aussendeck und ging nach vorne in die Himmel & Meer Lounge, wo neben der Landschaft noch die präzise Manövrierfähigkeit des Schiffes wahrgenommen werden konnte.
Ich blieb hier etwas länger, da ich meine Karte auf der Kabine vergessen hatte und niemanden wecken wollte. Als ich es dann nach dem Anlegen wagte hörte mich sowieso niemand klopfen und ich ließ mir vom netten Reinigungspersonal die Tür öffnen.
Zum Peterhof komme ich auch gleich in meinem Bericht, das Wetter wurde besser vielleicht weil die MeinSchiff6 abgereist war
Wer weiss .
Als ich letztes Jahr Anfang Mai in Sankt Petersburg war, hatten wir 4 volle Tage strahlenden Sonnenschein und Werte deutlich über 20 Grad. Die Geschichte vom "immerwährenden" Regen kann ich auch nach diesem Aufenthalt nicht ganz nachvollziehen
Lustig fand ich übrigens die Aussage von unserem einheimischen Reiseleiter im Bus: Wer seinen Ausweis verliert muss da bleiben und arbeiten. Da dachte ich, ich weiss wo "mein" Büro steht . Man muss ja nicht immer gleich Sorgen haben. Ist immer schön, wenn man auf der Welt "Bekannte" hat.
Ein neuer Morgen und wie schon bei der Abfahrt aus Sankt Petersburg zu erkennen erwartete uns deutlich angenehmeres Wetter. Die Sonne schien gegen wenige Wolken an bei 21 sehr angenehmen Graden.
Tallinn. Endlich also eine der alten baltischen Hansestädte, von denen man so viel gehört hat und die man unbedingt selbst erleben möchte.
Nicht jeder hatte seinen Wecker früh gestellt. Das erledigte in Tallinn die Schiffscrew um 7:33 mit einer Durchsage: "Altöl wird abgelassen, bitte rauchen sie nicht auf den Balkonen…" Uns traf es nicht, da wir kurz zuvor vom Wecker sanft geweckt wurden.
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Das Abenteuer lag jedoch am Rande. Dort war eine kleine tief liegende Tür. Auf die Frage unseres Sohnes, ob er sie öffnen kann, wurde leichtfertig "versuch es doch" geantwortet. Sowas sollte man sich vorher gut überlegen
Lange Rede kurzer Sinn, er hob die Tür fast aus den Angeln. Zum einen war sie nicht verschlossen, zum anderen bewegten sich die Schaniere beängstigend quer . Also schnell wieder die Tür geschlossen und weiter gelaufen.
Niguliste kirik
Denkmal für die Opfer des Unabhängigkeitskrieges von 1918-1920
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Gut zur Mittagszeit erreichten wir die Alexander Newski Kathedrale
Nach einer ausgiebigen Innenbetrachtung der Kathedrale beschlossen wir spontan um die Ecke einzukehren. Das Lokal war gut gefüllt mit Blich auf die Kathedrale. Mein Platz wurde leider vom Sonnenschirm nicht vollständig erfasst, was evtl. für das folgende auch eine Rolle spielte. Da wir keine Speisekarte (geschweisste Din-A2 Grösse) am Tisch hatten versuchten wir ca. 15 Minuten eine zu erhalten und bestellten dann gleich drei Getränke mit. Diese kamen ca. 10 Minuten später dann allerdings ohne Speisekarte. Ein Ansprechen der Bedienungen scheiterte regelmäßig, obwohl die Tischzahl recht überschaubar war. Nun gut die Karte kam irgendwann nach. Schnell geschaut und ausgewählt ging nun die erneute Jagd auf die Bedienung erneut los. Und ich muss zugeben, dass wir nach 45 Minuten Aufenthalt entnervt aufgaben. Immerhin haben sie auf die Bitte nach der Getränkerechnung reagiert und nahmen unsere Zahlung im Klapp-Etui entgegen. Und was soll ich sagen, die nächsten zwanzig Minuten verstrichen ohne das sich Anzeichen von Wechselgeld zeigten. Meine Frau und mein Sohn waren schon etwas beiseite getreten und verzehrten einige Vorräte, während ich im Lokal an die Kasse lief und nach einigen Diskussionen die schon lange im Etui liegenden Geldstücke passend einsammelte und das Lokal verliess.
Deutlich hungriger und von der Sonne angespannt erreichten wir das bekannte Aussichtsplateau
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Kurz davor kehrten wir in einem netten Lokal ein, das nicht nur hervorragenden Service bot, sondern auch lecker und deutlich günstiger war. Bezahlt wurde übrigens in Euro. Beim Essen konnten wir diese Ritterrüstung betrachten.
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Alles in allem war es ein toller Tag. Wir haben viel gesehen, wenn auch bei weitem nicht alles von der Altstadt. Sie hat aber großen Appetit auf mehr gemacht.
Mir hängen bleibt noch die Allgegenwärtigkeit der EU. Gefühlt war von jedem Punkt mindestens eine EU Fahne zu sehen.
was lässt sich zu der Zeit sagen zusammenfassend sagen?
Die zwei Tage waren wie zu erwarten viel zu kurz, um alles interessante mitzunehmen.
WIr haben dennoch in der Kürze recht viel mitnehmen können und hatte eigentlich mit dem Wetter richtig Glück. Gerade die Kanalfahrt möchte ich mir bei Regen nicht vorstellen, zumal die Schiffe unten überdacht doch sehr flach sind. Ich kann mich dort nur sehr schwerlich bewegen und habe aus 2016 schöne Bilder vom Innenraum, ich bin da in etwa genau einen Kopf zu groß für.
Wir überlegen den nächsten Besuch in den Winter zu legen. Da sollen dann auch die Museen deutlich angenehmer zu besuchen sein .
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Der zweite Tag in Sankt Petersburg wurde von unbeständigem Wetter begleitet.
Nach kurzer Nacht begann um 7:45 der nächste Ausflug "Peterhof – Die Sommerresidenz der Zaren"
Die Kontrolle verlief heute deutlich schneller und im Bus war erneut eine Person mehr, als der Reiseleiter Ticketabschnitte in der Hand hatte. Wir erreichten noch trocken den Ort und das Schloß Peterhof. Bereits nach den ersten Schritten aus dem Bus begann leider das typische Petersburger Wetter. Während wir uns in die Schlange vor dem Schloss einreihten und warteten konnten wir den oberen Garten betrachten und schon ein Gefühl für die Größe der Grünanlagen bekommen.
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Im Schloß selbst war fotografieren strengstens untersagt. Große Taschen und Jacken mussten abgegeben werden, Getränke ebenso, sofern sie nicht in Handtaschen versteckt waren. Dann noch die vom Katharinenpalast bekannten Überschuhe anziehen. Was allerdings für mich zu einem Problem wurde, da ich meine Schuhe Größe 47 nur sehr schwerlich in die Überschuhe hineinbekam. Mit größeren Füßen muss man wohl kreative Lösungen finden.
Die Führung durch das Schloss war zwar interessant, da jedoch bei der Belagerung von Sankt Petersburg alles geplündert und zerstört wurde, ist die Gestaltung der Räume neutral betrachtet nicht wirklich stimmig. Dennoch war es interessant. Was wir allerdings feststellen konnten war der erstmals richtig auftretende Herdentrieb! Unsere Gruppe mit rund 35 Personen wurde regelmäßig von der folgenden Gruppe oder einer der Aufsichtsdamen weitergeschoben (in allen möglichen Sprachen). Da der Weg durch einige Gemächer recht schmal war ergab es sich so, dass der Reiseleiter beschrieb was drei Räume weiter zu sehen war. Wenn man also hier auf die vollständige Beschreibung der Gegenstände Wert legt, sollte man sich nahe des Reiseleiters halten.
Mit Jacken und Taschen ging es dann zum für uns eigentlichen Ziel des Ausfluges in den unteren Garten mit seinen Fontänen und Wasserspielen. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel imposanter die Wirkung bei strahlendem Sonnenschein gewesen wäre. Beim Verlassen des Schlosses waren die Wasserspiele noch nicht angeschaltet, so das wir entspannt in den Park losgingen.
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Der Technik mit den Funkempfängern sei Dank musste man nicht immer zusammenhängen und konnte auch ein paar Schritte Abseits der Gruppe eigene Eindrücke und Details des Gartens aufsaugen.
Unser Reiseleiter behielt in der Parkanlage übrigens die Überschuhe an, da er am abend noch einen privaten Termin hatte und seine Schuhe schonen wollte.
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Zur Ostsee hin, dann eine Neptunfigur mit klänzendem Fuß. Warum? Weil der Brauch besagt, dass jeder der hier eine Münze hinterlässt und den Fuß reibt einen Wunsch erfüllt bekommt. Allerdings durfte man die Umzäunung nicht umgehen.
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Nach einem Blick auf die Ostsee und Sankt Petersburg ging es dann von der Seeseite zu den nun aktiven über 150 Fontänen. An vielen Orten gab es nun auch historisch gekleidete Darsteller, mit denen man sich gegen Geld ablichten lassen konnte.
Knapp neben den Wasserspielen lag ein kleiner Brunnen mit einem Hund, der drei Enten verfolgt. Für den Reiseführer und davon angesteckt auch unserem Sohn ein echtes Highlight.
Nun gut, leider merkte unser Reiseleiter Tim sofort, dass wir schon über der Zeit waren und wir hatten gerade bei den Wasserspielen und Fontänen nur sehr wenig Zeit zur Betrachtung. Die müssen wir nun anhand unserer Fotos nachholen. Allerdings stellt sich dann heraus, dass man hätte deutlich mehr einfangen können. Letztlich bleiben folgende Bilder
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So ging es also mit dem Bus durch den Regen zurück auf das Schiff.
An Bord nahmen wir dann den Infozettel, welcher unseren Ausflugstickets beilag und machten im Spa Bereich einen Termin zur kurzen Fußmassage mit zusätzlicher kostenfreier Schultermassage für Ausflügler. So verging der Rest des Aufenthaltes und wir verabschiedeten uns von Sankt Petersburg und folgten dem Nachbarschiff Norwegian Getaway aus dem Hafen.
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Kurz nach dem Auslaufen konnte man auch sehr gut den Bau des Gazprom Turmes betrachten. Dieser soll um die 450 Meter hoch werden und hat aktuell wohl schon rund 350 Meter erreicht. Der Großkonzern wollte den Turm ursprünglich im Stadtkern bauen, konnte sich mit dieser Vorstellung aber nicht durchsetzen.
Jetzt habe ich fast vergessen lobend das Ausflugsteam zu erwähnen. Die Tickets für die Ausflüge samt Zeiten waren ja schon zu Reisebeginn in der Kabine. Zwei Tage vor der Ankunft in Sankt Petersburg erhielten wir dann erneut Post vom Ausflugteam. Etwas besorgt öffnete ich den Brief und stellte fest, dass sie die knappe Zeit zwischen den Ausflügen bei unseren zwei Abendausflüglern bemerkt hätten und deshalb am Morgen Lunchpakete für beide an der TUI Bar zur Abholung bereitlegen würden. Die Lunchpakete waren reichlich gefüllt (eingeschweisste Käse-Sandwiches, Kuchenstückchen, eine Flasche Wasser, ein Apfel, eine Banane, ein Joghurt mit Löffel und ein Schokoriegel)
Am Abend ging es also getrennt weiter. Ich ging mit meinem Visum alleine und unkompliziert von Bord und wurde direkt vor dem Hafen freudig von den ersten Kollegen empfangen. Nach herzlicher Begrüssung kam selbstverständlich die obligatorische Frage: - Wie heisst den das Schiff mit dem du hier bist? - Mein Schiff - Ja, wie heisst dein Schiff? - Der Name ist sehr einfallsreich und einfach nur Mein Schiff Nun gut, das war eine gute Vorlage und der erste Lacher. Mit dem Auto ging es dann ins Büro die restlichen Kollegen begrüßen und einsammeln. Während dessen wurde es draussen richtig dunkel und es begann wie aus Eimern zu regnen. Wir änderten somit unsere Planung etwas zu einem Lokal zu laufen und verteilten uns so gut es ging auf Autos. Trotzdem das Ziel schnell erreicht war, verliessen wir dann das Auto nicht solange das Wasser in der Luft stand und die Wege komplett unter Wasser standen. Nach netter Unterhaltung und der Einladung durch die Kollegen vertraten wir uns dann später am Abend die Beine auf der Vasilievsky Insel und ließen uns auch nicht von mal mehr mal weniger dicken Tropfen stören. Da es auch merklich kühler wurde kehrten wir dann noch kurz in einem Teehaus ein und liessen denTag ausklingen. Meine Kollegen sollten ja am nächsten morgen wieder fit ins Büro. Da die Autos nun doch etwas weiter entfernt standen, fuhren wir einige Stationen mit der Strassenbahn, bevor ich wieder zum Hafen gefahren wurde. Für mich ein sehr gelungener Abend bei dem wir die Arbeit komplett aussen vor gelassen haben.
Ein Wort noch zu den Kosten vor Ort. Auch wenn ich (mal wieder) nichts bezahlen durfte muss ich doch erneut erkennen, dass die Kosten für das Essen in Sankt Petersburg überschaubar sind. Zumindest sind sie deutlich günstiger als in Frankfurt und Umgebung. Letztes Jahr waren wir auch sehr gut essen und auch da waren die Preise sehr günstig verglichen mit anderen Millionenstädten.
Fertig für heute?
Halt da war ja noch der parallele Ausflug mit dem Namen "Abendlicher Empfang im Katharinenpalast". Für diesen Ausflug übernahm unser Sohn die kleinere Kamera, die schwere Spiegelreflex wollte ich ihnen nicht als Ballast mitgeben. Der Ausflug sollte auch genossen werden. Es begann noch recht trocken, jedoch begann wenige Schritte vor dem Bus der große Regen. Aber was soll es, es folgte ja die einstündige Fahrt nach Pushkin. Dort war der Katharinenpalast für die Öffentlichkeit schon geschlossen und somit nur für die MS6 Gäste gerichtet.
Los ging es mit dem Kutschenmuseum gegenüber des Katharinenpalastes. Dort gab es viel über alles rund um Kutschen zu bestaunen. Das Museum hat "viel" Geschichte und wurde schon im 19. Jahrhundert eröffnet (wenn ich das richtig gelesen habe). Unter anderem auch die Kutsche, in der Alexander der Zweite das erste Attentat überlebte, nur um wenige Stunden später einem zweiten am Ort der Blutkirche zu erliegen.
Hier ein Bild von Zaumzeug seiner Zeit
Exemplarisch eine alte Kutsche
Vom Kutschenmuseum ging es über die Straße zum geschlossenen Katharinenpalast. Für die Reisegruppe wurde extra das Haupttor geöffnet und unter der Begleitung von Blasmusik schritt die Gruppe zum Palast
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Vorbei an der Blaskapelle ging es durch den Haupteingang in das Schloß wo zunächst die Jacken und Raschen abgegeben werden mussten und Überschuhe angezogen werden mussten. Über die Treppen ging es nun hoch vorbei an den Wachposten zum Thron. Der Weg wurde mit musikalischer Livemusik durch einzelne Künstler untermalt (Querflöte, Spinett) Das Bernsteinzimmer war nicht sehr groß. Die Bernsteinfläche selbst beträgt insgesamt etwa 55 Quadratmeter, deshalb wurde seinerzeit bewusst ein kleinerer Raum gewählt. In den ca. 20 Minuten im Bernsteinzimmer konnten alle rund 30 Teilnehmer ausgiebig das Zimmer besichtigen.
Nebenan im Ballsaal erwartete die Gruppe ein Sektempfang. Während eines ca. 30 Minuten dauerndem Streichkonzert tanzte unter anderem das Zarenpaar, welches zuvor unter Trommelwirbel angekündigt wurde.
Durch den Schlosspark ging es nun in ein Nebengebäude zum leckeren fünf gängigen leider sehr spätem Abendessen. Es gab
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Sowie Himbeersorbet gefolgt von einem Kaffe. Dazu gab es neben einer Flasche Wasser wahlweise Rot- oder Weißwein sowie einen Wodka. Für Kinder gab es auch einen Apfelsaft
Für die passende Unterhaltung beim Abendessen sorgte eine Folkloregruppe, welche sehr gut neben lokalen Liedern auch z.B. Carmen präsentierte.
Zurück auf dem Schiff konnte noch die Aussicht auf das teuerste Fussballstadion der Welt geworfen werden. Es ist seit Jahren im Bau und trotz der Nutzung beim Confed Cup nicht wirklich fertig. Der lokale Verein Zenit zog im Frühjahr nach einige Spielen wieder zurück in sein altes Stadion. Mal sehen ob/wann es dauerhaft genutzt werden kann.
bei mir kommt die gleiche Darstellung egal ob MS1 bis MS5. Die folgenden sind halt noch im Bau und haben keinen Kapitän (ja, die 6 ist auch noch im Bau. auf der HP zumindest)