In Belfast hatten wir uns für den Mein Schiff-Ausflug „Giant‘s Causeway – UNESCO-Weltnaturerbe“ entschieden. Der Unterschied zum Ganztagesausflug „Küstenfahrt & Weltnaturerbe Giant's Causeway“ bestand in der zeitsparenden, direkten Anfahrt über die Autobahn. So hatten wir am Nachmittag noch genügen Zeit, Belfast zu erkunden.
Von der Autobahn runter ging es noch ein Stück weit entlang der traumhaften Küste Nordirlands.
Für Greenock hatten wit eine individuelle Tour nach Glasgow geplant. Idealerweise nutzt man dafür die Bahn. Zu Fuß braucht man vom Hafenterminal aus ca. 20 Minuten bis zur Greenock Central Station. Soweit ich mich erinnere, kosten die Hin-/Rückfahrtickets incl. Hop On Hop Off Bus in Glasgow für Kids 10 GBP und für Erwachsene 18 GBP. Das ist ein paar Pfund günstiger, als wenn man Zug- und Busticket einzeln kauft. Die Züge fahren etwa alle 20 Minuten und brauchen ca. eine Dreiviertelstunde bis zur Glasgow Central Station. Gleich um die Ecke, am Radisson Blue Hotel (Stop No.8), befindet sich die Busstation. Die Busse fahren zuverlässig im Abstand von zehn Minuten. Es gibt Live guided Busse und Audio guided Busse. In ersteren wird die Rundfahrt von einem Guide ausschließlich in Englisch kommentiert. In den Audio guided Bussen kann man zwischen neun verschiedenen Sprachen wählen. Kopfhörer sind inklusive. Wir haben zur Orientierung zuerst eine komplette Rundfahrt gemacht und sind dann am Riverside Museum ausgestiegen.
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Im Riverside Museum ist praktisch alles ausgestellt, was in irgend einer Form mit Fortbewegung zu tun hat.Man könnte dort Stunden verbringen. Der Eintritt ist wie in allen staatlichen schottischen Museen frei, kleine Spenden sind aber willkommen.
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Hinter dem Riverside Museum liegt das Tall Ship „Glenlee“, ein ausgemusterter und zum Museumsschiff umgebauter Großsegler aus dem Jahr 1896. Hier kann man hautnah erfahren, wie vor über einhundert Jahren Güter über die Weltmeere transportiert wurden.
Auch am zweiten Seetag hatten wir fantastisches Wetter und waren fast den ganzen Tag an Deck. Die Fahrt durch die schottischen Inseln verlief ruhig und bot das eine oder andere Fotomotiv.
Kannst Du bitte mal ansatzweise schreiben, was Euch die Tour an Taxigebühren gekostet hat? Wäre sicher auch für Nachfahrer interessant.
vielen Dank im Voraus!
vG, Gesa
Nicht nur ansatzweise.
Das war eine 4-Stunden-Tour zu 40 GBP die Stunde, also zusammen 160 GBP (3 Personen im Pkw). Die Stundenpreise hatte ich aber weiter oben schon genannt. Hinzu kamen noch die Eintrittsgelder für das Dunrobin Castle - 11 GBP für Erwachsene und 6,50 GBP für Kinder. In der Glenmorangie Distillery waren Eintritt und Probe frei.
Die Daten unserer Taxifahrerin habe ich leider nicht (Wer denkt da schon dran?). Aber ich gehe mal davon aus, das die meisten Fahrer dort ähnlich drauf sind. Am Pier werden zwar drei, vier unterschiedliche Touren angeboten, welche aber alle flexibel und nach den Wünschen der Kunden ausgestaltet werden können.
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Tierische Begegnung (2) - zwei Shetty auf einer Koppel. Der Traum aller kleinen (und großen) Mädchen.
Ermöglicht hat uns das unsere Taxifahrerin. Die kennt halt Straßen und Wege, da kommt man mit dem "Mein Schiff"-Bus einfach nicht hin. Außerdem gibt es noch jede Menge Informationen, Geschichten und Geschichtchen zu Land und Leuten - quasi aus erster Hand.
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Wenn es die Zeit zulässt, unbedingt die Falkner-Show mitnehmen - beeindruckende Flugeinlagen verbunden mit interessanten Informationen zu den Raubvögeln. Leider habe ich dazu keine Bilder. Die Batterie meiner Kamera war leer und die neue lag im Taxi auf dem Parkplatz - dumm gelaufen.
Das Angebot an Ausflügen ist vielfältig. Inverness, Loch Ness mit Urquhart Castle, Dalmore Destillery - für jeden sollte etwas dabei sein. Man kann mit „Mein Schiff“ losziehen, sich einen Mietwagen nehmen (Am besten lange im Vorraus buchen, da nur eine begrenzte Anzahl von Fahrzeugen zur Verfügung steht.), mit dem Bus oder einem Taxi fahren. Taxi-Touren werden direkt am Ende des Piers angeboten - 40 GBP/Std. für 1-4 Personen im Pkw, 50 GBP/Std. für 5-8 Personen im Minibus. Auf die Mitfahrer umgelegt ist das gar nicht mal so teuer.
Wir sind mit einem Taxi in den Norden gefahren - Tain, Glenmorangie Destillery, Dunrobin Castle mit Falkner-Show und das kleine Örtchen Dornoch.
Als Whisky-Liebhaber ist ein Besuch der Glenmorangie Distillery quasi Pflicht ...
Invergordon an sich ist ein totes Kaff, da lohnt sich jede Tour, egal ob privat oder geführt. Das Einzige, was diese Kleinstadt zu bieten hat, sind ein paar nette „Wandmalereien“.
Zur Einfahrt vom Moray Firth in den Cromarty Firth empfielt es sich früh aufzustehen. Mit Blick auf die schottischen Highlands gleitet das Schiff vorbei an geparkten Ölbohrplattformen zum Admiralty Pier, auf dem in Regel schon ein Dudelsackspieler zur Begrüßung wartet.
Nach der Besichtigung von Bamburgh Castle ging es über die Küstenstraße durch die wunderschöne Landschaft Northumberlands zu den Gärten von Alnwick. Leider wurde hier viel Zeit für eine Mittagspause „verschwendet“. Ein Umstand, der uns noch öfters ärgern sollte. Zu den Gärten kann ich nicht viel schreiben, da wir diese nur kurz vor der Rückfahrt durchstreift hatten. Wasserspiele, Labyrinthe - für Fans englischer Gärten sicher interessant.
Wir bzw. unsere Tochter aber wollten unbedingt zum Harry Potter Schloss. Nach Rücksprache mit der Reiseleitung haben wir uns nach dem Mittagessen in Richtung Alnwick Castle abgesetzt. Es liegt nur fünf bis zehn Gehminuten vom Eingang der Gärten entfernt und ist ein Muss für Fans des Zauberlehrlings. Für den Eintritt in’s Schloss entstehen zusätzliche Kosten - 15.50 BP für Erwachsene, 8 BP für Kinder. Die Karten erhält man am Ticketschalter vor den Gärten von Alnwick.
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Das Schloss diente als Kulisse für eine Vielzahl von Filmen, darunter eben auch als Hogwarts für Harry Potter. Man kann sich einer geführten Cinema-Tour anschließen, wenn es die Zeit erlaubt, oder aber locker alles selbst erlaufen. Zum Schluss unbedingt noch die (bewohnten!) State Rooms der Besitzerfamilie Percy anschauen. Hier hängen u.a. Originalgemälde von Tizian und van Dyke.
Landausflug „Bamburgh Castle und Gärten von Alnwick“
Der ursprünglich von uns favorisierte Ausflug „Fabelhafte Orte: Durham Cathedral und Alnwick Castle“ (Harry Potter Tour) war ruck, zuck ausgebucht, so dass wir auf „Bamburgh Castle und Gärten von Alnwick“ ausweichen mussten.
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Bamburgh Castle ist eine mächtige Burganlage oberhalb eines wunderschönen, langezogenen Sandstrands. Leider konnten wir diesen aufgrund einer Verspätung unseres Busses bei der Abfahrt nicht mehr erkunden. Wer die Möglichkeit hat, sollte dies unbeding tun. Die Burg wirkt vom Strand aus noch viel imposanter und bietet ein perfektes Fotomotiv.
Seele baumeln lassen, runterkommen. Ideal dafür die vielen Plätze, Ecken und Nischen auf den Außendecks. Wir lagen meistens auf Deck 12 über der Außenalster - ruhig, windgeschützt und kurze Wege zu den Restaurants und Bars. Aber Vorsicht - eine leichte Brise und kühlere Temperaturen lassen die hohe UV-Belastung auf See leicht vergessen. Also immer schön Cremen.
Aus dem äußersten Süden der Republik reist es sich am bequemsten mit der Bahn an - wenn sie denn fährt. Wir hatten keine Probleme und kamen nach etwas mehr als fünf Stunden Fahrzeit entspannt in Hamburg an. Obwohl noch vor 12 Uhr standen die Shuttlebusse bereits am Bahnhof und brachten uns zum Cruise Center Altona. Der Check-in verlief zügig und da die Kabinen noch nicht bezugsfertig waren, erkundeten wir erst mal das Schiff. Nach einem ausgiebigen Lunch und der Seenotrettungsübung genossen wir mit einem Cocktail in der Hand die Ausfahrt aus dem Hamburger Hafen.