Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Abends waren wir im neuen La Spezia. Hat uns gut gefallen, die Portionen waren etwas reichlich. Was etwas stört, ist dass die Karte des La Spezia sich - bis auf ein Tagesgericht - von Oktober 2018 bis heute nicht geändert hat (und recht kurz ist). Nach drei Kreuzfahrten mit der Karte würde man sich über ein paar Änderungen freuen.
Ein paar Tage vorher waren wir - zum ersten und zum letzten Mal - noch im Vorgängerrestaurant, dem Richards. Uns hat das Richards besser gefallen, das ist die Art Essen zu gehen, die meine Frau und ich auch "an Land" nicht häufig, aber sehr gerne nutzen. Nicht zu ändern, ist weg - wir durften ein paar Erinnerungsservietten mitnehmen, war ja der letzte Tag
Übrigens - hier arbeitet TC durchaus nachhaltig. Im Februar diesen Jahres bei unserer Kanarenfahrt kamen die alten Richardservietten in der Café Lounge und dem Diamanten noch zum Einsatz.
Zu diesem Tag mach ich es mir mal bequem. Ich hatte zu dem Ausflug mit TUI zu den Pyramiden schon einen Bericht verfasst - den verlinke ich, es hat wenig Sinn, das hier doppelt zu schreiben.
Bei Interesse an der Tour zu den Pyramiden bitte hier entlang:
Israel war für uns der eine Höhepunkt der Reise, Ägypten mit seinen Pyramiden sollte der zweite werden. In Alexandria lagen wir über Nacht, Ankunft am 26. Oktober war mittags. Schön, denn so hatten wir eine Hafeneinfahrt in der Sonne.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Eindrücklicher als der optische Empfang war jedoch der akustische. Zahlreiche Boote in offizieller, halboffizieller und höchstens inoffizieller Mission umkreisten aufgeregt die MeinSchiff 3 und veranstalteten ein Konzert aus Hupen, Tuten und Sirenen, das seinesgleichen sucht. Etwas irre, aber ein Einlaufen, das in Erinnerung bleibt.
Alexandria hat ja nun nicht den Ruf, zu den Kleinoden der Mittelmeermetropolen zu gehören. Der Ausflug nach Gizeh und Co. stand am nächsten Tag an, also was tun?
Raus. Direkt zu Fuß vom Hafen rein in die Stadt und rumlaufen und rumschauen.
Ich kann erfreulicherweise Händlern, Bettlern und Dienstleistenden aller Art freundlich, aber bestimmt und zügig klarmachen, dass ihr Angebot jetzt gerade nicht gewünscht wird und hatte am Hafeneingang hundert Meter gut zu tun, dann ging es gut (und wir wurden den gesamten Nachmittag nie wieder angesprochen).
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Und als wir dort saßen, kam es zu einer schönen Begegnung: Fünf Mädchen mit Kopftuch wurden auf uns aufmerksam. Eigentlich nicht auf uns, sondern auf unsere Tochter. Kontakt wurde aufgenommen, englisch radebrechend, es waren die Haare, die den Mädels so fremd und anders vorkamen. Meine Tochter war erst verlegen, fand es dann aber nett und am Schluß wurde mit sehr vielen Handys auf Wunsch der Ägypterinnen ein Gruppenfoto geschossen:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Hätten wir aber mal tun sollten. Denn am Nachmittag haben wir uns verlaufen...
...das Kartenprogramm auf dem Handy hat nicht so richtig geholfen und englisch sprach da "irgendwo in Alexandria" auch niemand. So kamen wir in den Genuß, auch weniger schöne Viertel und Ecken der Stadt zu sehen:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Mein Fazit: Muss ich nicht jeden Tag haben. Insofern günstig, dass wir nicht in Alexandria wohnen. Aber wir fanden es allesamt (den Kleinen lasse ich mal außen vor beim Fazit) sehr interessant, so unmittelbar durch eine ganz andere Welt zu spazieren.
Nach eindrücklichen Stunden in Jerusalem ging es weiter zum Tagesordnungspunkt 2, dem Besuch des Toten Meeres. Die Fahrt dahin führte durch die Wüste, vorbei an wenig malerischen, dafür realistisch arm wirkenden Beduinencamps - und an der Mauer.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das ist dann der Nahostkonflikt zum Anschauen (gesehen haben wir ihn dann später noch einmal, dazu beim Ablegen noch mal kurz).
Am Toten Meer gab es zunächst die Möglichkeit, in einem Selbstbedienungsrestaurant etwas zu Essen, Qualität war gut, Preise in Ordnung - nur der Wein muss wohl deutlich teurer als gut gewesen sein, wie Mitreisende berichteten. Nach dem Essen ging es runter zum Meer - mit Blick "rüber", nach Jordanien. Da soll es dann Ende 2021 auf der Transsuez auch hingehen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wir haben das gut ausgenutzt, es war ordentlich Zeit zum Baden. Badeschuhe haben sich aufgrund des teilweise spitz-unebenen Bodens sehr bewährt, würde ich empfehlen.
Danach noch einmal Familie mit Kamel und dann ab "nachhause" - so empfanden wir das Schiff auf unserer ersten Tour recht schnell!
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Beim abendlichen Ablegen in Ashdod war es schon dunkel. Als wir ausliefen, haben wir uns erst gewundert - Feuerwerk? Vereinzelte Raketen? Die Wahrheit war aber, dass aus den besetzten Gebieten auf Israelische Städte geschossen worden war, die Raketen wurden dann ihrerseits vom israelischen Sicherheitsschirm abgeschossen. Wieder Nahostkonflikt zum "Anschauen" - in Israel indes haben wir uns an beiden Tagen völlig unbeeinträchtigt, normal und unbesorgt bewegen können.
Bei der von den Reiseveranstaltern nachvollziehbarerweise präferierten Gutscheinlösung sollten die Betroffenen die Hoffnung haben, dass bis zum Ende der Geltungsdauer die Inflation und die Preisentwicklung im Reisemarkt im Rahmen bleibt. Wird eine vergleichbare Reise - aus welchen Gründen auch immer - ein paar hundert Euro teurer, dann gibt es Negativzinsen für den Kunden.
Für diesen Tag hatten wir mit Uriel Kashi die Tout "Jerusalem und Totes Meer" gebucht. Bei Uriiel handelt es sich um einen Anbieter, der auch hier im Forum schon häufiger genannt wurde und der durchweg empfohlen wird - zu Recht. Interessante Tour, guter, deutschsprachiger Führer, kleinere Gruppe (unter 20 Personen), preislich unter TUI. Wir waren sehr zufrieden. Wer Interesse an einem Ausflug mit ihm (oder einem seiner Kollegen) hat, findet ihn bei den Suchmaschinen im www einfach unter "Uriel Kashi" und/oder "Reiseleiter Israel".
Recht früh am Morgen ging es am Schiff los, Ziel war Jerusalem. Dort ging es zunächst in Richtung Grabeskirche.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Innenaufnahmen von Kirchen sind meiner Erinnerung nach im Forum nicht erwünscht, so dass ich mich auf ein Bild des Grabes Jesu in der Grabeskirche beschränke.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Wer von Euch hat Monty Pythons "Das Leben des Brian" gesehen? Der Herr hier NICHT, heißt es dort doch klar uns unmißverständlich "Jeder nur ein Kreuz!"
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Den Abschluss des Jerusalem Besuchs bildete ein Stopp auf dem Ölberg mit schönem Blick auf die Altstadt - in Jerusalem könnte ich Tage verbringen. Eine tolle Stadt, die, finde ich, eine unvergleichliche Atmosphäre ausstrahlt. Wir kommen wieder!
Nach kurzer Fahrt war Akko erreicht, auch der Fußmarsch vom Bahnhof in die Altstadt war rasch absolviert.
Nachdem wir durch die Stadtmauer in die Altstadt gelangt sind (wir haben dafür ein Stadttor benutzt), sind wir erst durch die stark arabisch geprägten Gassen gebummelt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach dem Gang durch die Gassen und einem Blick aufs Meer wurde es Zeit für eine Stärkung. Was bei der Waffel mit Eis und ein paar Schokolinsen zuerst für Begeisterung sorgte, hat sich schnell als "Boah, wie süß" und viel zu mächtig herausgestellt
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
zeigt den alten Templertunnel, da ist es nicht nur Demut vor den baulichen Leistungen der Vergangenheit, die mich das Haupt senken ließ. Anderenorts konnte man schon mal eher nach oben schauen:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Pizza bestellt "Ach, bitte mit Salami", freundliches Lachen gehört, komische Idee - das kam mir nicht koscher vor. War es auch nicht . Also: Ohne Salami, lecker. Und koscher!
Da ich mich in diesem Beitrag noch nicht genügend gelobt habe, tue ich das jetzt:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Kleines Sträußchen auf der Kabine bei der Rückkehr bei der Frau, die uns vor drei Jahren das dritte Kind geboren hat. Ob "Weil" oder "Obwohl" kann der Leser selbst entscheiden
So, dass war Haifa/Akko. Für den Bahai-Schrein mitsamt hängender Gärten waren wir nach der Rückkehr zu müde. Nächstes Mal, jetzt geht es weiter nach Ashdod!
Haifa, Israel - das nächste Ziel auf der Tour. Israel ist für uns ein ganz besonders Land und Ziel: Meine Frau hat dort nach ihrem Abitur einige Zeit in einem Kibbuz gearbeitet und später, im Referendariat, drei Monate an der deutschen Botschaft in Tel Aviv "Station gemacht". Letzteres fand während der zweiten Intifada statt, was mich (im Gegensatz zur unerschrockenen Gemahlin) mitunter etwas besorgt hat, aber was auch dazu führte, dass wir in Jerusalembei meinem Besuch damals ALLEIN (ja, niemand sonst war da - bis auf einen dort aufpassenden Mönch) in der Grabeskirche unterwegs waren.
Viele Jahre später dann endlich mal wieder Israel, nur eine Stippvisite, dafür aber zum ersten Mal für die Kinder.
Von Haifa aus wollten wir ganz normal unterwegs sein und haben uns Akko ausgeguckt, da war meine Frau noch nicht.
Zunächst aber wurden wir (MIttlerer freut sich) im Hafen in Empfang genommen:
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Danach ging es dann aber wirklich los, mit dem "Regionalexpress" vom direkt am Anleger befindlichen Bahnhof nach Akko. Mindestens so pünktlich wie in Deutschland
Erster Tag war Seetag, klar. Das Schiff hat uns gut gefallen, von der Kabine waren wir begeistert.
Dass es sich nach unserer Meinung bei der Familienkabine Veranda Deluxe, die es ja nur auf der MS 3 gibt (auf der 4, 5 und 6 ist hier mit gleicher Grundfläche die Diamant Suite), um eine fantastische Kabine handelt, hatte ich an anderer Stelle ja bereits geschrieben. Zwei Zimmer (plus Ankleide), Platz für fünf, riesengroße Terrasse mit Vierertisch, zwei Liegen und einer Hängematte, dazu faktisch keine Nachbarkabine, da am Heck neben dem Diamanten. Sehr schön.
Am nächsten Tag ging es nach Zypern, Limassol war der Hafen. Wir hatten einen Kleinbus über Spanos gemietet, der uns bei schönem Wetter zur Bucht von Kourion bringen sollte. Die freundliche Fahrerin erwartete uns und brachte uns bei herrlich sonnigem Wetter zur Bucht, wo wir badeten und uns sonnten. Gegen Mittag zog ein kräftiger Regenschauer auf, wir haben uns in letzter Sekunde ins am Strand gelegene Restaurant gerettet und den Regen weggegessen.
Eine gute Stunde später kam die Sonne wieder und wir haben überlegt, ob es zurück an den Strand gehen soll. Da kam unser Mittlerer von einem kleinen Erkundungsgang zurück und meinte, die Fahrerin, die uns am Nachmittag wieder abholen wollte, sei schon da.
Tatsächlich, am Parkplatz stand der Wagen: Als es so kräftig gegossen habe, hätte sie sich Sorgen gemacht wegen der Kinder und sei deshalb schon mal früher bekommen. Das war lieb 1.0
Lieb 2.0 war, dass sie auf unseren Vorschlag hin, nicht mehr zu Baden, sondern uns zum Ausgrabungsgelände von Kourion („um die Ecke“) zu fahren, sofort und gern einverstanden war. Bei schönstem Sonnenschein und einigen für den Jüngsten idealen Pfützen auf dem Ausgrabungsgelände haben wir uns dort ausführlich umgeschaut. Eine Erhöhung des Preises hatten wir angeboten, dies wurde rigoros abgelehnt, so dass wir das Trinkgeld anpassen mussten.
Schöner Tag, das, und tolle Erfahrungen mit dem Anbieter Spanosbuses auf Zypern!
die Idee
von Gipsy , über eine vergangene Reise zu berichten, passt ganz gut in die Zeit
- und der von tigerdisco parallel begonnende Bericht über seine erste Kreuzfahrt hat mir Lust gemacht, es ihm nachzutun.
Im Herbst
2018 haben wir unsere erste Kreuzfahrt gemacht, sie hat uns, bitte entschuldigt
diese früher im Forum übliche, jetzt seltsam anmutende Formulierung, mit dem
hier im Forum grassierenden Virus infiziert. Ein herrlich harmloser Virus, einzige
Nebenwirkung ist ein Aderlass auf dem Bankkonto.
Eine
Mitarbeiterin von mir macht seit Jahren Kreuzfahrten, bis auf die erste Tour
immer mit MS und war völlig begeistert. Wir dagegen waren seit eh und je ausnahmslos
Individualurlauber, buchen uns ein Ferienhaus in einer schönen Ecke Europas und
machen alles selbst. Ein Hotel sehen wir von innen mehr oder weniger nur dann,
wenn An- und Abreise zu lang sind für eine Tour in einem Rutsch.
Trotzdem
wollte ich schon immer mal "so ein Schiff" ausprobieren und habe
dann, als die Kollegin mal wieder unterwegs war, selbst geschaut. Was brauchte
ich?
Eine
interessante Tour, um meine Frau zu überzeugen. Die gab es - Griechenland,
Zypern, Israel, Ägypten! In den Ferien. Juhu, Zustimmung.
Was
brauchte ich noch? Eine Kabine für fünf, die geeignet ist, Platzangst zu
vermeiden und uns Rückzugsmöglichkeiten bietet. "Bammel vor den
Massen" hatten wir vor der ersten Tour natürlich schon! Aber, oh Wunder,
es gab eine "Familienkabine Veranda Deluxe", als ich im Februar 2017
mal geschaut habe. Passt! Buchen!
Eine
befreundete Familie (gleichfalls Neulinge) schloss sich zu unserer Freude auch
noch an, dazu unsere Dauerreisebegleitung (eine Cousine meiner Frau) und dann
konnte es eigentlich losgehen.
Warten,
brav bei Pooldeck anmelden, vorbereiten...
...und in
den Herbstferien 2018 ging es dann los!
Da ich
aktuell und in näherer Zukunft (leider) mehr Zeit habe, nutze ich diese unter
anderem damit, hier peu a peu einen Reiserückblick über diese Tour
einzustellen.
.....wir hoffen das in drei Jahren alles wieder normal verläuft, denn dann bin ich in Pension und kann mir meinen Urlaub selber Planen ohne einen Chef zu fragen.....
Ditt is ja ma n Zeitfenster
Also, wenn nicht schon etwas vorher alles wieder so ziemlich normal ist, werdet Ihr, so fürchte ich, auch nach Erreichen des Renteneintrittsalters nicht so richtig viele Kreuzfahrten machen. Von daher - wird, weil muss werden...
Hoffen wir, dass sich die Auswirkungen auf „etwas Urlaub“ (und die Bundesliga ) beschränken, alle gesundheitlich und wirtschaftlich „durchkommen“ - und es möglichst bald hier im Forum wieder in erster Linie darum geht, was denn nun bei der GGF inkludiert ist, ob Reisen außerhalb von Juniorsuiten menschenwürdig ist - und dass Reiseberichte an die Stelle von Reiseabsageberichten treten.
Habe gerade noch einmal einen Blick auf/in den eigenen Reisebericht geworfen - ist nun wirklich noch nicht lange her und wirkt doch bereits jetzt fast wie ein Text aus weit entfernten Zeiten...