Beiträge von Tuffi65

    29.09.21 – Seetag 4

    Ihr konntet es ja schon beim Frühstück sehen: ein wunderschöner sonniger Tag. Herrlich. So liebe ich Seetage: Sonne, relativ ruhige See, Relaxen ist angesagt. Und BLAU gucken.



    Oder so etwas :love:


    Natürlich gibt es ein Pflichtprogramm, wenn man auf See ist. Sonnenuntergang gucken. :love: Immer wieder ein Naturspektakel, das uns sprachlos macht und ein dickes glückliches Strahlen ins Gesicht zaubert. Und wir hatten das ganze Deck für uns alleine, gefühlt das ganzen Schiff. Alle anderen waren Essen.




    Abendprogramm: Schlager Revue. Ok, wir gehen ins Kino. ^^ Ja, ihr habt richtig gelesen, es gibt ein Kino an Bord. Richtig süß, mit gelben Kinosesseln. Zwar etwas durchgesessen, aber hat was. Tuffis haben „Eat Pray Love“ geguckt. So schön. <3

    Tuffi65 der Seegang war echt nicht ohne. Meiner Tochter und mir hat der Seegang nichts ausgemacht, mein Mann hat den ganzen Tag an der Matraze gehorcht. So voll, wie es an dem Tag in den Restaurants war, sind die meisten Gäste auch eher echte Seeleute.

    Über das volle Restaurant haben wir uns auch gewundert. Nur der Anteil der Leute, die sich das Essen im Lido zum Tisch haben tragen lassen, hat an den Tagen rapide zugenommen. 8o

    Liebe Brigitte, diesen Post hatte ich komplett übersehen... Wie habt ihr euch entschieden?

    Dienstag, 28.09.21

    Die Nacht war rau. Wenig geschlafen, gefühlt wie in der Waschmaschine. Man musste echt aufpassen, nicht aus dem Bett zu fallen. Und zum Ausgleich stand man zwischendurch gefühlt auf dem Kopf. Super. Und das war nur der Anfang, der Übergang vom Ärmelkanal in die Biskaya. :huh:

    Frühstück war anstrengend, danach gleich wieder ins Bett, um Schlaf nachzuholen. Außer Essen und Augenpflege haben wir nicht viel gemacht an dem Tag. Mittags Pizza an Deck in der „Schönen Aussicht“, nachmittags Waffeln. Davon muss man sich doch erholen, oder? ^^

    Für abends war die Begrüßung durch den Kapitän geplant, und zwar in zwei Veranstaltungen in der Atlantik-Showlounge – Gäste aufgeteilt nach Decks. Alternativ konnte man sich die Veranstaltung auch als Übertragung im Fernsehen anschauen. Wir waren um 21:00 dran. Aufgrund des Wellengangs und meiner dann existierenden Aversion gegen geschlossene Räume im Bug des Schiffs wählten wir die Variante „Kanal 55 Bordfernsehen“ und gingen in die Kabine.

    Dort erwartete uns dieser Anblick.

    Verknotete Gläser :huh:

    Geschirr auf dem Boden :huh: Was ist denn hier los? ^^

    Bei seiner Rede hat Herr Mühlebach unter anderem die Produzentin von „Verrückt nach Meer“ und das Fernsehteam vorgestellt. Es soll wohl die 500. Sendung an Bord gedreht werden, dem Vernehmen nach die letzte.. Ja und dann erzählte er ohne Not, dass unser Schiffchen ja super im Wasser liegen würde und dass Seemänner faul sind. „Sie können sich die Beaufort-Skala nicht merken sondern rechnen ganz grob Windgeschwindigkeit in Seemeilen plus 5 durch 5, also als Beispiel 50 + 5 / 5 = 11.“ Aha ^^ Wir hätten Seestärke 6, bis morgen Früh kurz vorm Aufstehen würde es stürmen, dann würde der Wind nachlassen, aber nicht die Wellen. Soso...

    „Weisse Bescheid, Schätzelein??“ Kapitän erwähnt ohne Not Windstärke 11, Gläser verknotet, Obstteller auf Boden – das wird eine lustige Nacht!! :evil::saint:

    Und sie wurde lustig. :D Ich fand es besser auszuhalten als die Nacht davor – man hatte öfters das Gefühl „Gleich fall ich aus dem Bett“, aber die Zutat Kopfstand fehlte. :S Wenn man zwischendurch mal rausmusste, hat man schon überlegt, ob das jetzt wirklich sein muss. :/ Morgens tat mir der Rücken weh, weil ich mich instinktiv mit den Schultern festgeklammert habe. :P

    So war der Ausblick beim Frühstück.

    Seht ihr das verschmitzte Gesicht Neptuns und die Frage „War was?“

    Eine Info habe ich euch noch unterschlagen… Wir dürfen zwar fahren, aber es ist klar, dass wir Lissabon nicht erreichen können im Rahmen des geplanten Ablaufs. Dafür haben wir jetzt zu viel Zeit verloren. Wir fahren also durch bis Madeira, Ankunft dort 01. Oktober um 07:00. Und das bedeutet, noch einen Seetag mehr. Und das bei diesem Wellengang. Ein Traum. :cursing: WIR FAHREN NICHT NACH LISSABON!!! :cursing::cursing: Und das, obwohl ich die letzten Tage vor dem Urlaub jeden Morgen mit dem Gedanken wach geworden bin: „In … Tagen kommen wir gerade in Lissabon an. :love: “ War nix. Mist!! Aber wir fahren und wenn wir Glück haben, können wir die Tour sogar fast normal weiterfahren……

    Nachmittags haben wir dann ein kleines Blinddate in der Panorama-Lounge. Leider war gerade an diesem Tag dort eine Veranstaltung, so dass wir uns nicht alle gefunden haben. Aber die, die da waren hatten einen netten Nachmittag und die anderen habe ich später auch noch gefunden. ^^

    Ha, und das beste von heute Morgen wisst ihr ja auch noch gar nicht. Nach unserem gestrigen Frühstücksdisaster waren wir heute Morgen im Wintergarten. Eine andere Welt. :) Freundliche Begrüßung, ein Lächeln, Kaffee so schnell, wie ich gar nicht gucken konnte, Saft sofort hinterher und eine wunderbare Auswahl am Buffet inkl. Omelett-Station. Herz, was willst du mehr am frühen Morgen. :saint:

    Abends wurde es schaukelig, Windstärke 8 habe ich auf dem Bildschirm gelesen. Wie ich uns kenne, haben wir bestimmt Caipirinha getrunken an der frischen Luft. Und irgendwann kam dann die noch ausstehende Information: Die Auswertung der Test und die anschließenden Abstimmungen haben ergeben, dass wir unsere Reise fortsetzen dürfen!!!!! Nur die Behörden von Madeira möchten jetzt, dass vor Einreise ALLE Personen an Bord einmal getestet werden. Daraufhin gab es bestimmt noch ein leckeres Getränk. :saint:

    Cobupu

    Liebe Conny, dann wirst du leider leiden müssen, wir sind sehr viel Bus gefahren. 8o Zum Glück musst du nur Fotos gucken und nicht mitfahren. :) Die Detailtreue nimmt ab, versprochen. Ich glaube, ich muss mir diese Reise von der Seele schreiben. :S

    bina.63

    Liebe Sabine, so ein Novembersonntag will genutzt sein. :D Ab jetzt wird es langsamer, wir haben ja gaaanz viele Seetage vor uns.

    27.09.21 – Le Havre „Technischer Stop“

    Der Tag hatte etwas von „Warten auf Godot“, man war in so einer Wartehaltung, wir mussten halt einfach abwarten was passiert….

    Den Ausblick während der Fahrt durch den Ärmelkanal hatte ich mir irgendwie ein wenig anders vorgestellt….


    Aber da ich mir ja gerne Baustellen angucke, hatte ich genug zu tun. Inkl. Info an die Kollegen, dass sie mich evtl. schon viel früher wieder zu Gesicht bekommen als geplant. :huh:

    Wie war das – nehmen was kommt und das Positive sehen und nutzen? Ja, Mutter nutzte die Chance das Kind anzurufen, um sich die Erlebnisse des gestrigen Tages vom superstolzen Marathonläufers telefonisch berichten zu lassen. Muss zugeben, Eltern waren auch ziemlich stolz. :S

    Mittags dann endlich die mit Spannung erwartete Durchsage des Kreuzfahrtdirektors: Die Paxe sind an die Behörden übergeben und direkt einem PCR-Test unterzogen worden. Es wird Augenmerk auf den sog. CT-Wert gelegt, der die vorhandene Infektiösität bestimmt. Das Ergebnis wird von den Behörden bewertet und in Abstimmung mit den Ärzten der Reederei und an Bord wird dann über den weiteren Verlauf unserer Kreuzfahrt entschieden. Das Ergebnis wird für heute Abend erwartet.

    Die gute Nachricht: Wir dürfen jetzt fahren! Bedeutet, in ein paar Minuten verlassen wir Le Havre. :):)

    Damit hätten wir jetzt nicht gerechnet nach der Beschreibung, aber gut, umdrehen können wir ja immer noch….

    Und dann ging sie los, die wilde Seefahrt. :S:S

    Mein Mann ist vorne auf Deck 12 fast weggeflogen. Ich hatte nur mein Handy mit, das war kaum zu halten, also runter auf 11 hinter die Scheibe. Das Licht war ein Traum. :)8)

    Und dann wurde es richtig spannend, man konnte gar nicht aufhören zu gucken: das Lotsenboot wollte den Lotsen wieder abholen. Und das sah so aus:


    Also langweilig würde uns ab jetzt nicht mehr werden. :D:D

    Tja, bis der Kapitän, der mit dem Kreuzfahrtdirektor auf der Bühne stand und irgendwie gar nicht so amused aussah, mit seiner Begrüßung anfing. „Schön dass Sie alle da sind. Eigentlich wollte ich Ihnen jetzt meine Mannschaft vorstellen. Aber da Sie alle so schön hier draußen an der frischen Luft versammelt sind, nutze ich die Gelegenheit, Ihnen mitzuteilen, dass wir gestern Abend erfahren haben, dass wir zwei Coronapositive an Bord haben und deshalb nun sofort an Land müssen, um diese Passagiere von Bord zu bringen. Die Passagiere sind vollständig geimpft, waren aber trotzdem erkrankt. Das Datum, das das Gesundheitsamt als Genesungsdatum angibt, ist der 27. bzw. 28.09.21. Die Reise begann aber am 25.09.21!!.... Wir haben die Passagiere getestet, Test ist positiv…Eigentlich wollte ich sofort hier in Antwerpen anlanden, aber das ist aus organisatorischen Gründen am Sonntag nicht möglich. Der erste Hafen, der uns nimmt, ist Le Havre. Wir haben deshalb heute Morgen bereits Fahrt rausgenommen und steuern nun Le Havre an. Dort werden wir Montagmorgen ankommen. Die besagten Passagiere werden dort den Behörden übergeben. Die Behörden testen noch einmal mit PCR, prüfen das Hygienekonzept und entscheiden dann, wie es weitergeht.“ So oder so ähnlich waren seine Worte.

    Betretene Gesichter überall, Geraune, Diskussionen… Und jetzt?? Müssen wir abbrechen?? Fahren wir wieder zurück??? Diese Fragen gingen wohl allen durch den Kopf. Auch die Frage, wie und von wem erhält man denn die Information, dass zwei Personen an Bord sind, die eigentlich noch in Quarantäne wären..

    Im Verlauf der Reise haben wir dann diese ganzen Puzzleteile aus einigem Hörensagen aus diversen Quellen zusammengesetzt: Die Herrschaften (ein 83jähriger und seine junge Begleitung) waren vollständig geimpft. Das haben sie auch wahrheitsgemäß so angegeben. Dass sie anschließend trotzdem erkrankt waren, haben sie dann unter den Tisch fallen lassen und auch den Gesundheitsbogen bei Einschiffung vorsätzlich falsch ausgefüllt. (Achtung, meine Formulierung, evtl. juristisch und politisch nicht 100 % korrekt.) Am 1. Abend bei der Show hat der Herr sich dann wohl verquatscht!! Bei wem wissen wir nicht, aber diese Info wurde zum Glück sofort an den Kapitän durchgestochen. Beide wurden sofort getestet, (zumindest ein) Ergebnis positiv und ab in Quarantäne. Dass sie ihre gebuchte Kabine verlassen mussten, fanden sie anscheinend nicht so toll, zum Glück gibt es da den Sicherheitsdienst..

    Eins könnt ihr mir glauben, unsere Laune war dahin. Keine Ahnung, was wir noch alles gemacht haben an dem Tag, aber egal wo man war, überall das gleiche Thema. DAS KANN DOCH ALLES NICHT WAHR SEIN. UND JETZT??

    Ach ja, die Begrüßung der Mannschaft wurde verschoben und die Galashow für abends abgesagt - das Risiko wäre zu hoch, uns unter den Gegebenheiten alle zusammen in der Showlounge zu haben. Beides sollte später nachgeholt werden.

    Aber ein Gutes hatte die langsame Fahrt von der Nordsee in den Ärmelkanal, wir waren in Landnähe und irgendwann hatte ich Netz und konnte so die Familie informieren, was bei uns los ist. Und vor allem konnten wir erfahren, wie unser Sohn seinen 1. Marathon gemeistert hat. Der Familienchat dazu war das absolute Highlight des Tages. :love:<3

    Den Nachmittag haben wir in der Panoramalounge verbummelt mit Blick auf die Kreidefelsen in Dover. Es war sehr dunstig, wir konnten den Leuchtturm, zu dem wir mal so eine schöne Wanderung gemacht haben, nicht erkennen. Aber wir haben in den Dunst gestarrt und unsere Erinnerungen aufgeweckt. Und Fähren geguckt ohne Ende. :)

    Für das Gala-Essen hatten wir uns den Wintergarten ausgesucht, dieser Teil des Lido gefiel mir auf den Fotos im Netz schon sehr gut. Helles Einrichtung, viel Fensterfläche, sehr angenehm dort. Das Essen selber ist nicht in Erinnerung geblieben, nur dass der Hauptgang nicht das gehalten hat, was die vorherigen Gänge versprochen haben. Schade.

    Abendprogramm? Sonnenuntergang und Cocktails auf unseren Sesseln in der Panoramalounge. :)

    26.09.21 – 1. Seetag

    Heute wollten wir das Frühstück im Restaurant „Ozean“ testen. Leider wurden wir ignoriert. Es lief zwar Bedienung rum, aber immer an uns vorbei. Irgendwas machen wir falsch. Kurz bevor wir wieder gehen wollten, hat sich dann doch jemand erbarmt und uns eine Karte gebracht. Der Tag ist gerettet. :) Kaffee wurde aus der Kanne eingeschenkt, Brötchen aus einem Korb angeboten, der Rest war auf einem Teller angerichtet, den man sich von der Karte auswählen konnte. Geschmeckt hat es, aber wohlgefühlt haben wir uns hier nicht – vom ganzen Ambiente her war das nicht ganz unsere Welt…

    Also raus an die frische Luft und das Schiff entdecken. Auf Deck 7, dem Promenaden-Deck, kann man Runde um Runde gehen, herrlich.

    Im Heck gibt es eine sehr schöne Bar mit Loungesesseln, schöner Musik, traumhaften Plätzen direkt an der Reeling, zwar kompletter Raucherbereich, aber da es draußen ist, kein Problem. Frischluft gibt es hier genug. Irgendwie passt diese „Phoenix-Lounge mit Bar“ überhaupt nicht zum Rest des Schiffes, aber sie gefällt uns sehr gut. :love:

    Vom Heck aus gibt es Außentreppen nach oben bis zu Deck 9, sehr spannend, man sollte schon mögen, dass unter und neben einem je nach Perspektive nix ist. =O

    Die Bugspitze ist der Besatzung vorbehalten, aber dort ist eine Treppe nach oben. Man gelangt in herrlich ruhige Bereiche auf Deck 6 und 7. Unsere Lieblingsplätze stehen fest. :love: Bevor ihr fragt, sie sind geheim, wir haben keine Fotos davon gemacht. 8o:D Müsst Ihr selber gucken gehen. :S

    Ein Seetag wie im Bilderbuch, ruhige See, Sonne, ein bisschen Wind – herrlich. Der wichtigste Programmpunkt heute Morgen ist ein maritimer Frühschoppen samt Begrüßung durch den Kapitän und Vorstellung der Mannschaft. Also Pflichtprogramm. Als wir - für unsere Verhältnisse sehr früh – 10 Minuten vor dem Beginn der Veranstaltung an Deck 11 „Schöne Aussicht“ ankamen, war es dort brechendvoll. Oben auf 12 auch – alle waren da. Die meisten hatten schon Teller vor sich, Sekt und Kir Royal wurde durch die Reihen getragen. Der Urlaub hat begonnen. 8)

    Bei absolut ruhiger See, vorbei an den Containerterminals mit ihren Kränen – I love it – und wunderbarstem Sonnenuntergang. Hach, was war das schön.



    Vor uns liegen ca. 5.000 Seemeilen – Atlantik, wir kommen. :love:


    Abends waren wir im Lido essen, blöde Ecke, zu voll, blöde Bedienung, alles blöd – erster Abend halt, zu viele neue Eindrücke. Aber dann, Panorama-Lounge, Deck 12 genau über der Brücke – vorne in den Sesseln mit Fußhocker, die ich mir schon auf den Fotos im Internet ausgeguckt hatte – es war einfach phantastisch. Dunkelheit, dunkle Wolkenbänke, man konnte keinen Horizont ausmachen, irgendwo kleine Lichter – es muss Wangerooge gewesen sein. Wir fühlten uns wie im 7. Himmel. :saint: (Leider gibt es hiervon keine Fotos..)

    25.09.21 – Bremerhaven:

    Anreise war relativ unspektakulär, das übliche Prozedere auf der A1, aber die wirklich langen Staus waren in der Gegenrichtung. Unser 1. Eindruck von Bremerhaven war überraschend gut. Den Weg gesucht zu P3 – sehr spannend. ^^ Man sollte auf die Zeichen achten, welche Straße gerade frei ist und dann ist die Streckenführung sehr spaßig. Plötzlich ein kleines Schild am Staßenrand, eine kurze Bewegung am Lenkrad, Frau quietscht, Mann entschuldigt sich und schon sind wir da. :D8)

    Kurz bezahlt, die Koffer an der seeeeehr leeren Kofferabgabe abgegeben, Auto irgendwo unterm Dach abgestellt und vollgepackt mit Rucksack und Jacke ab zum Schiff. Da wir noch 2 Stunden Zeit hatten bis zum Einchecken und wir unsere Sachen coronabedingt nicht im Terminal deponieren konnten, sind wir halt vollbepackt losgetapert. Es war warm.. Der Weg war lang.... Durch die Baustelle, hin und her und dann irgendwann ein Weg nach oben auf den Deich. Dann war alles gut. :)

    Eine Bank okkupiert und ab da war Urlaub. :D8) Blauer Himmel, Pingelturm, Autotransporter gucken, sehr spannend. :love:



    Irgendwann mussten wir dann doch mal zurück. Wie war das noch mit den Schleusen???? Wir sind von daaaa gekommen – Ja, aber von daaaaa kamen gerade ganz viele Taxis – ooook. Wenn man nicht aufpasst, verpasst man noch das Schiff – Lost in Bremerhaven... =O

    Eigentlich hatten wir noch einiges an Zeit bis zum Check-In, aber alle Leutchen vor uns waren schon durch, also durften wir auch. Freundliche Begrüßung und los geht’s. Gesundheitsbogen ausfüllen – also die Angaben bestätigen, die man schon digital gemacht hat zum Impfstatus inkl. Impfstoff und noch die kleinen Fragen beantworten, ob man in letzter Zeit erkrankt war oder Kontakt mit einem Coronaerkrankten hatte. Erledigt und weiter geht es zur nächsten Station zur Kontrolle der Impf-App und ab in die Schlange.

    Dann wurde mein Mann vom netten Herrn, der uns eingecheckt hat, mal schnell zur Frau gemacht, was er zum Glück körperlich nicht merkte, allerdings zu Heiterkeitsattacken meinerseits führte, als ich es kurz vor Betreten des Schiffs merkte. :D:D Begrüßt wurden wir von Dr. Schädel, normalerweise Kreuzfahrtdirektor aber momentan darf er auch allen Passagieren an die Gurgel, sprich Fiebermessen.

    Die Kabine war schnell gefunden, ein Koffer wartete sogar schon auf uns. Aus der Frau Ehemann schnell wieder einen Herrn Ehemann machen lassen an der Rezeption – zum Glück wieder ohne Operation – und los gings nach oben an Deck. Herrlich – gaaaanz viel Platz und nette Sitzgelegenheiten. Sogar einen Minigolfplatz gibt es.


    In der schönen Aussicht ist gerade Kaffeestunde – perfekt. Göga futtert Kuchen, die Gattin freut sich über Minibagel. Kaffee kommt von alleine angelaufen. URLAUB. :)8)

    Zu gucken gibt es in Bremerhaven ja wirklich viel. Und damit haben wir uns den Nachmittag vertrieben, mit Gucken. ;)




    Seenotrettung war auch noch…. Hier fiel dann schon extrem auf, dass wir – das Fernsehteam ausgenommen – mit zu den Jüngsten gehören. :huh::S Den Kindern hatte ich schon geschrieben, dass ich gerade im Jungbrunnen sei, fühle mich wie 5. Ok, wie 12. :S:D

    Leider schien nicht jedem der Umgang mit der Maske bzw. die Bedeutung Nasen-Mund-Schutz geläufig zu sein. Schade, hatten wir doch bereits genug Gelegenheit, uns an diese kleinen Dinger zu gewöhnen. Oder wurde evtl. einfach vergessen, wo genau die Nase sich befindet? :/

    Nach der Abnahme durch den Kapitän – er kam persönlich zu jeder Rettungsstation, hat uns begrüßt auf dieser 1. Reise, auf der wieder richtig Strecke gemacht wird – ging es schnell rauf auf Deck 12. In ein paar Minuten geht es los – unfassbar irgendwie.