Beiträge von Tuffi65

    Kleiner Einschub - mal ohne Fotos..

    Unser Reiseleiter Torn hat uns gefühlt ununterbrochen mit Informationen gefüttert. Sein Wissen über das Angkor Gebiet ist riesig, er hat ganz wunderbare Fakten auf Lager. Wer mich kennt oder hier zwischen den Zeilen lesen kann, weiß, dass ich solche Dauerberieselung mit Infos, seien sie noch so gut und wichtig und interessant, nicht mag und mich lieber auf das Gesehene konzentriere. Wenn ich dazu Fakten benötige, recherchiere ich sie gerne. Ansonsten sind sie für mich Schall und Rauch. Mir wurde mal gesagt, ich sei ein absolut visueller Mensch. :S Dazu kommt, entweder mir gefällt, was ich sehe oder eben nicht.

    Draußen konnte ich der "Dauerbeschallung" gut ausweichen, aber im Bus ging das nicht. Und dort erzählte Torn halt auch die kambodschanische Geschichte mit all ihren Grausamkeiten, auch seine Geschichte. Viele Infos zum Land fand ich sehr interessant. Einiges war mit bisher nicht bekannt. Dem grausamen Teil wäre ich gerne entkommen, es war mir zum Teil zu viel. Vor allem kamen die Geschichten jedes mal, wenn wir den Bus bestiegen. Der anderes Bus hatte eine junge Reiseleiterin, vielleicht hätten wir von ihr andere Geschichten gehört.....

    In meinem Kopf habe ich das eh nicht übereinander bekommen, diese Armut im Land, diese traumhaften Kulturstätten und dann diese Horrorgeschichten.

    06.03.24 - Freizeit und Angkor Wat

    Heute Morgen hatten wir unverhofft frei, Hängematte und Pool wurden ausgiebig getestet. :D

    Nach dem Mittagessen im Hotel sollte es mittags um 2 nach Angkor Wat gehen. Begründung nur nachmittags ist das Licht richtig. Laut Wetterbericht sollten es fast 40 Grad werden und wir fahren in der absoluten Mittagszeit nach Angkor Wat. :| Es war wirklich grenzwertig, aber toll. :love: :love:

    Ein 1. Blick - mehr gibt es in den nächsten Tagen. :*

    Nächstes Ziel - Thommanon. :love: :love: Gleiches Prozedere wie vorher, Torn erzählt, ich laufe vor und gucke. Dieser Tempel wurde immer schöner, es war unglaublich. Kurz um die Ecke und schon taten sich neue traumhafte Blickwinkel auf. :love:



    Jetzt ging es zum Restaurant. Ein Teil der Gruppe wollte keine weiteren Tempel sehen, innere Festplatten gefüllt. Torn schlug vor, dass sie doch bitte alle noch mit nach Ta Prohm kommen sollten, dann würde er dafür sorgen, dass sie mit Tuk Tuks wieder zum Hotel fahren können.

    Von dort aus gingen wir durch einen Wald - vorbei am Wat Preah Ngok - zum Baphuon.


    Auch Affen fahren Moped :D

    Seht ihr die Babys?

    Unter dem Baum hatten sich ganz viele Fotografen versammelt. Es saß dort eine Affenmutter kurz vor der Niederkunft und dieses Ereignis wollten sie fotografieren.

    Baphuon - hier sind sogar Steinhaufen malerisch

    Ein paar von uns sind rauf geklettert, die anderen haben den Schatten genossen. Hinter uns war ein Zikadenkonzert, das war unfassbar. Es wurde immer lauter und kam immer näher, es war zum Schluss fast bedrohlich. :D


    Nachdem wir ziemlich viele Stufen runtergeklettert sind, musste er liegende Buddha in der Fassade gesucht werden


    Diese Bäume fand ich völlig phaszinierend

    Angkor Thom - Bayon :love: :love: :love:



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    Es war so genial :love: - es ist unbeschreiblich. Torn hat die Gruppe mit sehr vielen Informationen versorgt. Ich fand das toll, so wusste ich, die Gruppe sitzt dort noch eine Weile und ich konnte ganz in Ruhe vorlaufen, ganz alleine ohne Meute scheuen und Bilder machen. Dann irgendwann zurück, es saßen noch alle und lauschten und dann ging es zusammen weiter. Perfekt :love: :love:

    05.03.24 - Jetzt kommt DER Tag :love: :love: :love: :love: . Selbst beim Fotos sichten leide ich gerade an Reizüberflutung :D :D . Ich fürchte, ihr müsste jetzt stark sein und gaaaanz viele Bilder ertragen. :P

    Um 08:00 geht es los. (Bekomme gerade beim Schreiben Gänsehaut und Pipi in den Augen - Haben wir das wirklich alles gesehen??? Unfassbar.)

    South Gate :love: :love:

    Links die Könige:


    Rechts die Dämonen:

    04.03.24 - Koh Chen - Siem Reap

    Der Tag ist schnell erzählt, um 07:00 war Ausschiffung. Hier kommt sogar der Kapitän und winkt zum Abschied. :love:

    Die Gruppe wurde auf 2 Busse a 22 Personen aufgeteilt. Diese Gruppe sollte für den Rest der Reise so bestehen bleiben und alle weiteren Ausflüge gemeinsam machen. Man musste also schon aufpassen, mit wem man in den Bus steigt. ;) Wir hatten 2 große Reisebusse, also genügend Platz zum Ausbreiten für die ca. 5 Stunden lange Fahrt.

    Was soll ich sagen, die Zeit verging wie im Flug. Es gab wie immer viel zu gucken - Reisfelder, Gefährte aller Art, etc etc.

    Es gab eine technische Pause am Tonle Sap See in einem Restaurant mit angeschlossenem Souvenirshop. :D Hier tauschten dann :D Lidy und unser Kambodschanischer Reiseleiter die Busse.

    Am Hotel angekommen ging es sofort zum Mittagessen. Uih, was für ein Unterschied - unser absolut geniales Essen auf der Lan Diep und nun Hotelqualität... :| Nach dem Essen konnten wir einchecken und kurz unsere Zimmer in Beschlag nehmen.

    Um 3 saßen wir wieder im Bus. Es ging zum Haupteingang von Angkor, um unsere Tickets zu holen. Dieses Gebäude war unfassbar groß samt riesigem Parkplatz, passte so gar nicht zu unseren Vorstellungen.

    Nächstes Ziel: Artisans d'Angkor. :love: :love: Kambodschanisches Kunsthandwerk - ganz wunderbar. :love: :love: Der angeschlossene Shop auch ganz wunderbar, aber etwas hochpreisig.

    Den hätte ich gerne mitgenommen, passte nur leider so gar nicht ins Handgepäck. :love: :D

    Impressionen der Außenanlage:

    Ich dachte noch, wenn es mir hier schon so gut gefällt, wie soll es dann erst in den Tempelanlagen werden?


    Und der passt auf unser Hotel auf.

    Abendessen gab es dann in einem örtlichen Restaurant. Hier passte dann leider ein Schrank nicht in die Handtasche - war der schön. :love: :love:

    Anschließend noch ein Absacker an der Bar, bzw. an der provisorisch zusammengetragenen Tafel. Anscheinend war man es im Hotel nicht gewohnt, dass die Gäste sich noch draußen zusammen setzen wollen. :D Da an der Poolbar nur 2 oder 3 Tische waren, durften wir vor dem Restaurant umräumen und uns dort hinsetzen. Getränkelieferung klappte glaube ich am 1. Abend...

    Gerade in den Unterlagen gesehen - Tagesspruch: "Leuchtende Tage, nicht weinen, dass sie vergangen, lächeln, dass sie gewesen, denn ihr habt sie gelebt!"

    Besser kann man es nicht ausdrücken

    03.03.24 - Kampong Brasath - Kampong Chhnang - Koh Chen

    Der schönste Teil des Tages war diesmal vor dem Frühstück. Wir glitten völlig ruhig durch grüne Natur, es war absolut friedlich.

    Die Ruhe wurde nur unterbrochen von Juchzern (wenn wir entdeckt wurden), lautem Rufen (wahrscheinlich "Mamaaaaa, ein Schiff "auf kambodschanisch) und dann tauchten irgendwo am Ufer hüpfende, rufende. quietschende, winkende Kinder auf. :love: Gefühlt haben wie die ganze Zeit gewunken, hatte ein bißchen was von Queen Mum. :D :D Die andere Ruhestörung war das Typhon, Fischerboote wurden aus dem Weg gehupt. :D Sie mussten dann "mal eben" die Schleppnetze einholen....


    Gegen 09:00 kamen wir in Kampong Chhnang an, wurden mit Ausflugsbooten abgeholt und mit Bussen zu einem Töpferdorf und Palmzucker-Bauern gebracht. Diesmal hatten wir ein Fahrrad mit an Bord, der Koch musste auf dem Markt einkaufen. :love:

    Herzeigbare Fotos habe ich nicht gemacht. Die Gegend ist bitterarm, so arm, dass die Bevölkerung kleiner gewachsen ist als im Rest des Landes. Die Tiere waren abgemagert, die Arbeitsmaschinen archaisch. Getöpfert wurden dort Öfen, die mit Brennmaterial befeuert werden. Im Nachbarhaus zeigte uns eine Frau, wie sie Urnen töpfert. Völlig ohne Drehscheibe, sie rennt immer im Kreis um den Tonklumpen herum. Wir saßen derweil mitten in ihrem Wohn-/Schlafzimmer/Küche.

    Nach der Rückkehr fuhren wir mit unserem Schiffchen einmal durch das schwimmende Dorf und dann ging es zurück nach Koh Chen.




    Perfekte Arbeitsteilung - die einen schleppen Reissäcke, andere chillen im Schatten und die nächsten springen laut johlend ins Wasser und planschen eine Runde. :D

    Der restliche Tag verging mit Koffer packen, dem Vortrag des kambodschanischen Reiseleiters, einem Abschiedscocktail und einem wehmütigen Abend. Wir hatten irgendwie alle den Blues. Wir hätten noch tagelang so weiterfahren können.


    Morgen ist um 07:00 Ausschiffung und dann geht es mit 2 Bussen nach Siem Reap. Die russischen Schnellboote gibt es seit Corona nicht mehr.

    Danke für die tollen Eindrücke, die du uns schenkst Tuffi65 ich bin immer wieder hin und weg …

    Kurze Frage , du schriebst , es ist sooo heiß, wie heiß ist denn heiß bei euch , und auch wie schwül ? Gibt’s ein Lüftchen Wind ?

    Ich fürchte , ich würde das Klima dort leider nicht vertragen…

    LG Marina

    Liebe Marina, es waren konstant 35 Grad aufwärts. Die Luftfeuchtigkeit war nicht so schlimm wie befürchtet, Schwüle habe ich nicht abgespeichert. Gerade in Kampong Tralach sind wir ja in der absoluten Mittagszeit rumgelaufen, kein Schatten, kein Luftzug, das war heftig. Da lernt man die Klimaanlage lieben. :love:

    Weiter geht es mit einer entspannten Fahrt Richtung Kampong Chhnang.

    Wie bei uns, entweder Handy am Ohr oder man starrt drauf. :D :love:

    Auch Rindviecher müssen mal in die Badewanne :D :D

    Und ein wunderbarer Sonnenuntergang :love:


    Auf halber Strecke hielten wir für einen Übernachtungsstopp, wir lagen auf Rede. Nach dem Abendessen unterhielt uns die Crew mit Gesang (Kambodschaner lieben Karaoke :D :D ) und Khmer-Tänzen. Lidy hatte uns "vorgewarnt" zum Thema Karaoke, aber der Chefmechaniker hat wunderbar gesungen, wir hatten plötzlich Elvis an Bord. :love: Die Tänze waren toll, besonders diese speziellen Handhaltungen, die schon von Kindesbeinen an geübt werden, waren für uns völlig phaszinierend. Besonders, als wir dann mitmachen durften. :D Unsere Lehrer und Lehrerinnen hatten einen Heidenspaß mit uns. Und wir mit ihnen. Und als dann auch noch Rockmusik und Rock'n'Roll aufgelegt wurde, gab es wohl niemanden mehr, der sitzen blieb. Ich finde es einfach wunderbar, wenn Menschen aus völlig verschiedenen Ecken dieser Welt zur gleichen Musik tanzen. Herkunft, Alter, Sprache sind dann völlig nebensächlich. Nur die Freude an der Musik zählt. Es war ein wunderschöner Abend.

    Nachmittags dann der Ausflug - Mit dem Ochsenkarren und Tuk Tuk durch das Dort und die Felder zu einer Pagode. Zurück mit den gleichen Gefährten, allerdings wurden die Plätze getauscht. Eingeteilt waren die Gruppen ganz pragmatisch nach Kabinennummern.

    Für uns hieß es hin mit dem Tuk Tuk, zurück mit dem Ochsenkarren......

    Auf dem Pagodengelände

    Die Pagode war leider innen noch nicht restauriert, aber dafür extra für uns gefegt. :love: Den Vortrag des Reiseleiters habe ich geschlabbert, Babywelpen und "Babymönche" zu beobachten bzw. zu erleben war viel schöner. :-)

    Und dann kam irgendwann die Rückfahrt... Mein Ausblick für die (gefühlt) nächsten Stunden. =O :D


    Was war das für eine Fahrt, Hilfe, wer noch keinen Rückenschaden hatte, hatte danach einen..... Zum Schluss ging es durch wunderbare Reis- und Lotusfelder, aber bei dem Gerappel habe ich mein Handy nicht mehr in die Hand genommen. Hätte ich jetzt nicht wirklich gebraucht, aber man muss es mal erlebt haben.

    Als wir wieder auf der Lan Diep angekommen sind, fuhren oben auf der Straße LKW's vor, auf der Ladefläche standen viele bunt gekleidete Menschen. Lidy erzählte, dass die Frauen in den Kleiderfabriken in der Nähe arbeiten und nach der Arbeit in ihre Dörfer zurück gebracht werden. Die Fähre war anschließend gut gefüllt.

    Weiter ging es nach Kampong Tralach.


    Möbeltransport :D


    Nach dem Mittagessen hatten wir noch genügend Zeit, alleine ein wenig durch den Ort zu laufen. Erste Impressionen:

    Reis liegt zum Trocknen in der Sonne, TukTuk mit Hängematte, Rindvieh, Kinder - alles da.

    Was war das heiß!!! Ich dachte, mir brät das Hirn weg. :D :D Trotzdem konnten wir nicht aufhören zu gehen und kamen zu einer Pagode, deren Außengelände extrem ungepflegt war, aber das Innere hat mich fast umgehauen. Alles total bunt - eine blaue Pracht vom Boden über die Wände zur Decke - leider darf ich es nicht zeigen. Nur diese Verzierungen



    Auf dem Rückweg

    Das 1. Getränk nach der Rückkehr hat gezischt und war sofort verdunstet. :D :D

    02.03.24 - Phnom Pen - Koh Chen - Kampong Tralach - Kampong Brasath

    Die Sonne läuerte durch die Ritzen, da musste ich erst mal gucken :love:

    Kurz darauf wurde der Anker gelichtet und los ging es Richtung Koh Chen.


    Fischerboot mit Schleppnetz

    Der Ort ist bekannt für seine Silberarbeiten. Wir besichtigten eine Werkstatt samt Verkauf, wie immer fand ich das drum rum viel spannender.

    Suchbild :D Libelle perfekt getarnt :love:


    Begleitet wurden wir bei unserem Spaziergang von allen Kindern des Dorfes - total süß - und von den "Silbermädchen", junge Frauen, die mit ihren Silberwaren hinter uns her liefen und uns zum Kauf überreden wollten - irgendwann ziemlich nervig.

    Auf dem Rückweg war gerade die Schule aus und Gefährte jeglicher Art fuhren an uns vorbei - Elterntaxis. :D :D Wie immer wurde fröhlich gelacht, geguckt und gewunken, natürlich auf beiden Seiten. :D

    Und dann kam das Highlight des Tages - TukTuk Fahrt durch das abendliche Phnom Penh. :D Was war das für eine Gaudi. :D :D :D Dieses Gefühl, wenn das Ding einfach in den Gegenverkehr fährt und es passiert nix. Der Hammer. :D :D

    Völlig spooky - wir stehen mit mehreren TukTuks an der Ampel, hinter uns ein Maybach. :huh: :huh: Völlig verkehrte Welt.

    Wat Phnom mit Hasenfigur - es ist noch das Jahr des Hasen.


    Ganesha Statue neben Hochhaus


    Tannenbaum bei 30 Grad


    Königspalast mit durchscheinendem Vollmond :love: :love:


    Und dann noch mein Highlight, diese tanzende Ente. :D :D Das Baby, das quietschend hinterher krabbelt, müsst ihr euch denken. :D :D

    Genauso wie den Stand mit den Delikatessen - Spinnen, Fröschen etc....

    Diese TukTuk Fahrt war ein genialer Abschluss dieses aufwühlenden Tages.