Beiträge von Susi66

    Schon im Vorfeld hatte ich von einer abendlichen Dinnercruise im Panoramaboot gelesen. Nicht günstig, aber mit dem Rabatt des Praguepasses ok und eben auch etwas nicht alltägliches. Die Tickets besorgten wir uns gestern bereits und sollten dann heute um 18.30 Uhr am Anleger von Prague Boats unterhalb der Czech Brücke sein. Mit der Straßenbahn waren das nur zwei Haltestellen und wir konnten sofort auf unser schönes Schiff. Leider habe ich aufgrund der Dunkelheit außen kein Bild gemacht und innen war es schon zu voll. Deshalb hier nur ein paar Bilder des Buffets. Es gab kalte Vorspeisen, eine Nudelsuppe, mehrere Hauptgerichte und Kuchen zum Dessert. Zur Begrüßung bekamen wir ein Glas Prosecco und konnten damit nochmal auf diesen schönen Tag anstossen.

    Pünktlich um 19 Uhr starteten wir zunächst flussaufwärts bis zu der Schleuse, die ich euch heute schon gezeigt hatte. Dort waren wir nicht allein

    Inzwischen hatte es übrigens aufgehört zu regnen und so konnte ich immer mal am Heck hinaus, um Bilder von der bunt beleuchteten Stadt zu machen. Manche Bilder sind auch durch die Fenster, daher gab e manchmal ein paar Spiegelungen

    Das tanzende Haus

    Durch den aufgeklarten Himmel war auch der Vollmond prächtig zu sehen

    An der Bank seht ihr, wie unangenehm inzwischen das Wetter war. Vor allem war es deutlich nasser als gestern.

    Wir liefen daher zügig Richtung Hotel. Dort gegenüber ist das interaktive Mozartmuseum. Ausgestattet mit dem QR-Code durchlief man dieses wirklich gut gemachte Museum und erfuhr viel über Mozart, seine Musik und sein Leben. Der QR-Code steuerte die jeweilige Sprache.

    Die Bilder von uns sind doch wirklich hübsch geworden, oder?;)

    Der Turm der Kirche am Hotel wäre auch noch in unserem Pass enthalten gewesen, aber die Aussicht auf 215 Stufen ließ uns dankend verzichten;). Jetzt lassen wir die Jacken noch ein wenig trocknen bevor es nachher zur Abendveranstaltung geht.

    Ob das noch aus kommunistischen Zeiten stammt?:/

    Das gefällt mir besser

    In der Schleuse lag gerade ein Ausflugsboot

    Sehr dekorative Laternen

    Am Dienstag kamen wir schon am schönen Cafè Bella Vida vorbei. Dort sollte es einen Geburtstagskuchen geben:love:. Das Café erinnert ein wenig an Oma's Wohnzimmer, ist total gemütlich und die Kuchen waren sehr, sehr gut.

    Unser gemütlicher Platz

    und das ließen wir uns schmecken: Red Velvet mit roter Beete als Grundlage bzw. Rumkugel und ein himmlischer Pistazien-Käsekuchen

    Sonne gibt es leider keine, aber es scheint auch nicht zu regnen. Gleich drehen wir erstmal mit der historischen Straßenbahn eine Runde.

    Tja, was soll ich sagen? Zweimal falsch gelegen. Nach 20 Minuten Wartezeit, bekamen wir auf Nachfrage die Auskunft, dass die historische Bahn derzeit anders fahren muss, wegen einer Baustelle an den Gleisen und deshalb diese Haltestelle nicht anfährt. Inzwischen waren wir schon ordentlich nass:rolleyes:.

    Die nette Rezeptionistin hatte aber wieder gute Tipps für uns uns so konnten wir unseren heutigen Plan doch noch umsetzen. Nachdem ich nämlich gestern feststellte, dass wir am Dienstag auf dem Petrinhügel etwas ausgelassen haben, war dieser heute nochmal unser Ziel. Auf die vielen Treppen hatten wir aber keine Lust und so nahmen wir den Bus 176 zum Stadion, welches auch dort oben steht. Leider ziemlich abgerockt

    Dafür war der Weg durch den Park richtig schön. Die paar Höhenmeter mehr dorgten nämlich für eine Winterwunderlandschaft

    Angekommen am Spiegellabyrinth

    Okay, ich hatte mir darunter etwas mehr vorgestellt, aber es war ganz unterhaltsam. Besonders die Zerrspiegel erzeugten lustige Bilder von uns. Zurück ging es dann den gleichen Weg und auch mit dem Bus wieder zurück

    Der letzte Programmpunkt für heute war die Aussichtsplattform des Altstädter Rathausturms. Zum Glück hatten wir hier auch den Aufzug inkludiert. Noch mehr Stufen wären heute nicht mehr drin gewesen<X

    Der Aufzug ist rund und sieht sehr stylisch aus so freistehend im Turm

    Die Rundumsicht war auch bei diesem Wetter schön mit den vielen Lichtern

    Nun folgte nur noch der Weg zurück zum Hotel

    Insgesamt waren wir heute ca. 10 km unterwegs.

    Gute Nacht:sleeping:

    Ein Abstecher wurde noch in den Certovka-Kanal gemacht


    Wieder am Anleger angekommen nutzen wir noch unser Ticket für das kleine Karlsbrückenmuseum und gingen dann Richtung Altstädter Ring

    Die Rezeptionistin hatte mir heute morgen ein Restaurant empfohlen. Inzwischen war der Nachmittag schon weit fortgeschritten und die Füße verlangten auch nach einer Rast. Dieses Lokal war wirklich ein Volltreffer, gemütlich, toller Service (sogar auf deutsch) und wirklich leckeres Essen.

    Ein kurzes Stück fuhren wir mit der Straßenbahn bis zu Czech-Brücke

    Auf der anderen Seite besorgten wir die Karten für unsere morgige Abendveranstaltung. Lasst euch überraschen;)

    Dann nochmal ein bisschen die Füße schonen und die nächste Straßenbahn genommen mit Ziel Karlsbrücke.

    Diesmal ging es unter die Brücke, weil wir hiermit fahren wollten

    Die Fahrt mit den niedlichen kleinen Booten dauert 45 Minuten und war sehr unterhaltsam. Dazu gab es sogar ein Getränk und einen leckeren Lebkuchen mit Powidlfüllung und auch das wieder im Pass enthalten.

    Der neue und der alte Pegelmesser.

    Regel des alten (der Kopf in der Wand): wenn die Bartspitzen nass sind wird evakuiert, wenn der ganze Kopf unter Wasser ist kann auf dem Altstädter Ring Boot gefahren werden. Die blaue Markierung an dem modernen ist dass Allzeithochwasser.

    Durch den Schneeregen waren leider die Fenster nicht sehr fotofreundlich.

    ehemaligen Eisbrecher wurden von dem verschiedensten Getier genutzt

    gleich um die Ecke die romanische Basilika. Mittlerweile schneite es dicke Flocken

    die Kathedrale nochmal von der Rückseite

    Vom Königspalast habe ich tatsächlich kein Foto gemacht:/. Dort wäre eine Führung mit Informationen sicherlich gut gewesen. Uns reichte ein kurzer Rundgang, inklusiv der Fenster, wo vor gut 400 Jahren mit dem Prager Fenstersturz der 30 jährige Krieg seinen Anfang nahm.

    Danach stand noch das goldene Gässchen an. In den winzigen Wohnungen, waren früher die unterschiedlichsten Personen mit ihren jeweiligen Professionen untergebracht. Hinter Plexiglas waren die kompletten Einrichtungen zu sehen, z. B. einer Heilerin, eine Schänke, eines Alchemisten und sogar ein winziges Kino. Sehr interessant anzusehen

    Er ist hier wohl mal irgendwann vergessen worden=O

    Gegenüber des Ausgangs war gleich das Lobkowicz-Palais. Das nahmen wir dann auch noch mit;). Danach ging es wieder den Berg hinunter

    Zunächst ging es moderat bergauf

    bis...;(

    Und das sollten heute nicht die einzigen gewesen sein. Laut Holgers Smartwatch sind wir 14 Stockwerke gelaufen=O. Ein Blick zurück

    und einer über die Stadt (an der grünen Kuppel ist unser Hotel)

    Ach ja, wir sind jetzt auf dem Burgberg (Hradsch);)

    gut bewacht

    im Innenhof war die Kasse, wo wir unser Kombiticket für den alten Königspalast, die St. Georgs Basilika, das goldene Gässchen und die St. Veits Kathedrale bekamen. Wieder gratis mit dem Praguepass.

    Als erstes besuchten wir die Kathedrale, deren Buntglasfenster trotz des schlechten Wetters im Inneren herrlich strahlend zur Geltung kamen. Ihr müsst leider selbst herkommen und euch davon überzeugen

    Ein neuer Tag in Prag. Geschlafen hatte ich verhältnismäßig gut. Die Matratze war ähnlich hart wie meine zuhause und auch die Bettdecke und das Kissen waren angenehm. Nur die Treppe machte meinem lädierten Knie zu schaffen und man muss ja mal nachts raus;)

    Das Prozedere des Frühstücks habe ich euch ja bereits erklärt. Kaffee machte man mit der Nespressomaschine im Zimmer, der Rest stand auf dem Flur. Für mich war die Auswahl sehr gut, nur meinem Liebsten fehlten die frischen Brötchen. Aber letztlich ist er auch satt geworden. Die Qualität war sehr gut und besonders das Obst war hervorragend

    So gestärkt machten wir uns dann gegen kurz vor 10 auf den Weg. Leider hatte es inzwischen angefangen, leicht zu schneien.

    Diese "Kunst am Parkplatz" fanden wir sehr witzig. Jeder Kopf war ein bisschen anders gestaltet. Ich glaube, das waren füher mal Parkuhren, weil sie praktisch an jedem Parkplatz standen.

    Da heute das Wetter richtig schön war, wollten wir das natürlich noch ausnutzen. Ein schönes "Draussen"-Ziel war der Petrin-Tower.

    Mit dem Bus 194 konnten wir uns zumindest einen kleines Teil des Weges sparen. Der Bus fuhr direkt vor dem Hotel ab. An der Haltestelle hatten wir wohl Fragezeichen im Gesicht. Direkt kamen 3 Damen und fragten nach unserem Ziel und erklärten uns auch nochmal den Weg. Super nett:thumbup:Unterwegs kamen wir hieran vorbei

    An der Endhaltestelle mussten wir raus und dann.... Stufen über Stufen;(. Irgendwie begleiten die mittlerweile unsere Urlaube:D

    Es zog sich, aber endlich waren wir oben angekommen.

    Bei dem Turm handelt sich dabei um eine Kopie des Pariser Eiffelturms im Verhältnis 1:5. Er ist 58,7 m hoch und es führen 299 Stufen nach oben=O. Zum Glück war die Nutzung des Aufzugs im Praguepass inkludiert

    Die Aussicht war grandios. Bei klarem Wetter soll man über ganz Tschechien sehen können. Für uns reichte es zumindest über die Stadt

    Nur ein paar Minütchen verspätet erreichten wir Prag Hauptbahnhof. Die Verkaufsstelle für den Praguepass fand sich auch schnell und der freundliche junge Mann verkaufte uns diesen mit vielen Erklärungen auf deutsch und englisch gemischt. Die Straßenbahnhaltestelle war nur gut 100 Meter vom Bahnhofsausgang entfernt und eine passende Tram kam fast unmittelbar. 7 Haltestellen später standen wir schon vor dem Hotel

    Dieses ist in einem alten Haus direkt an der St. Nikolauskirche. Nach den Formalitäten wurden wir in den dritten Stock in unser Zimmer begleitet. Jetzt seht selbst, wie besonders es ist.

    Das Bett steht auf der Empore

    der Blick durch das kleine Fenster Richtung Kirche

    und nach vorne raus

    das Bad klein, aber mit allem ausgestattet

    Die Küche ist sogar mit Spülmaschine und Herd ausgestattet, aber das werden wir wohl nicht benötigen. Frühstück wird morgen im Flur vor unserem Zimmer aufgebaut. Dort bedient man sich und ist dann im eigenen Zimmer.

    Als wir heute Abend zurück kamen, hatten wir diesen Blick auf Kirche und Hotel

    Unsere beiden Fenster müssten die ganz rechts im dritten Stock sein.

    Man glaubt es kaum, aber die Bahn kann auch pünktlich :thumbup:Unsere beiden Umstiege in Augsburg und München haben reibungslos geklappt und inzwischen sind wir mit dem ALEX in Regensburg. Hier wird der Zug getrennt und fährt nur mit 3 Wagen weiter nach Prag.

    Bei Landshut fuhren wir durch die Isarauen.

    Muss ich mir mal für einen Radlausflug merken. Das sah sehr idyllisch und urwüchsig aus.