Beiträge von Jeymar

    Mich hat gewundert, dass ihr nicht im Antantik zum Abendessen gewesen seid. Die Begründung habe ich gelesen. Aber ihr wusstet hoffentlich schon, dass man alle Gerichte sämtlicher Menüs miteinander kombinieren und mischen kann?

    Ja das wussten wir, aber irgendwie war die Male wo wir uns die Menüs angeschaut haben nichts passendes dabei. Und andere Male hatten wir uns dann zum Beispiel mit den anderen verabredet und wollten das was lockerer im Buffet-Restaurant halten. Haben aber auch nicht jeden Tag rein geschaut :-)

    So, jetzt wird es Zeit für ein Fazit zu unserer allerersten Cruise überhaupt und damit dem offiziellen Ende meines Reiseberichtes. Ich versuche das Ganze mal ein bisschen zu unterteilen.

    Gästestruktur: Darüber haben wir uns vorab viele Gedanken gemacht. Ohne das jetzt irgendwie abwertend zu meinen, aber Kreuzfahrten machten unserer Meinung nach eigentlich nur Leute 50+. Das war so das Bild, das wir hatten. Das wäre ja auch nicht weiter schlimm gewesen, aber im Urlaub ist es ja auch schonmal schön, wenn man ein bisschen Anschluss findet und an Bord oder auch an den einzelnen Reisezielen etwas zusammen machen kann. Das geht meistens ja etwas einfacher wenn man in etwa in einer Alterslage ist.
    Unsere Sorge war völlig unnötig. Wie im Reisebericht des Öfteren erwähnt, haben wir sehr schnell Anschluss gefunden und es bildete sich automatisch ein Grüppchen, das ungezwungen immer mal wieder zusammenkam. Das war super angenehm und abwechslungsreich und wir haben auch nach der Cruise Kontakt und uns sogar zum Teil schon getroffen. Auch so war die Struktur der Gäste sehr gemischt und bis auf die typischen unverschämten Ausreisser (nach dem Motto: Ich habe bezahlt, also gehört mir quasi sogar das Personal) auch absolut zivilisiert.

    Route: Für uns war klar, dass wir es direkt riskieren würden, eine große Reise zu machen. Was sollte schon schief gehen?! Die Karibik bot sich für uns in soweit an, dass das ein Fleck auf der Erde ist, der uns für einen eigenständigen Urlaub an nur einem Ort zu eintönig wäre. Rückblickend betrachtet hat sich das auch bestätigt. Man hätte bestimmt auf der ein oder anderen Insel noch etwas mehr Zeit verbringen können. Aber wir würden jetzt nie auf die Idee kommen, z.B. auf Martinique ein oder zwei Wochen Urlaub zu machen. Für solche Reisen empfanden wir die Kreuzfahrt als ideal, da wir unglaublich viel gesehen und erlebt haben und fast jeden Morgen an einem anderen Ort aufwachten.
    Die Karibik war traumhaft schön und vielerorts nicht unnötig touristisch aufgezogen, sodass man auch das normale Leben erleben konnte. Dass nicht immer alles "Karibik-Feeling" sein kann, mussten die Bewohner ja leider erst kürzlich erfahren.

    Das Schiff: Die "Mein Schiff 5" war zu diesem Zeitpunkt noch das neuste Schiff der Wohlfühl-Flotte und hat uns vollkommen überzeugt. Der Stil, die Einrichtung, die Aufteilung usw waren absolut stimmig und haben einem ein heimisches Gefühl gegeben. Unsere Balkonkabine war ein idealer Rückzugsort und von Größe und Ausstattung absolut zufriedenstellend. Nachdem wir Innen- und Außenkabine gesehen haben, würden wir das Geld für eine Balkonkabine wohl jederzeit wieder investieren. Von der gewaltigen Größe waren wir anfangs fast erschlagen, die Orientierung hatte man aber dann doch überraschend schnell erlernt.

    Essen: "Hanami" haben wir nur beim Sushi-Workshop kennengelernt und im "Schmankerl" nur Süßspeisen gegessen. Eine richtige Beurteilung ist daher schwierig, das was wir dort gegessen haben war aber wirklich sehr gut. Das "Surf & Turf" war die kulinarische Erfüllung für einen Fleisch-Fan wie mich. Die "L'Osteria" war gut, kein Ausreisser in irgendeine Richtung. Das "Atlantik" haben wir zu Abendmahlzeiten nicht besucht, da Jenny dort nie 100%ig etwas gefunden hat. Dafür haben wir uns im "Ankelmanns" einmal komplett durchgefuttert und waren von Auswahl und Qualität durchweg überzeugt. Falls mal etwas weniger für den Geschmack dabei war, war die Wok-Station eine sichere Bank. Das Frühstücks-Buffet, vor allem mit diesem himmlichen Artisan-Brot und viel Räucherlachs war der perfekte Start in den Tag. Alles in allem blieben bei der Versorgung keine Wünsche offen.

    Getränke: Was soll man bei dieser Auswahl noch großartig erzählen?! Besser gehts kaum! An den vielen Bars musste man nie lange auf das Getränk warten, die Kellner hatten wirklich schnell im Kopf, was man regelmäßig konsumierte und servierten schon fast ungefragt. Wirklich top!

    Crew: Man konnte kaum an einem Crew-Mitglied vorbei gehen, das nicht freundlich grüßte. Nur einige die ein paar mehr Striche auf der Schulter hatten, ließen das auch gerne raushängen. Der muffige Döner-Mann ist uns ebenfalls im Kopf geblieben. Unsere beiden Housekeeping-Jungs waren super lieb, sprachen uns ab dem ersten Tag konstant mit Nachnamen an. Respekt, dafür dass solche Namen absolut fremd sind für die beiden.

    Ausflüge: Über TC haben wir nur auf Dominica den Ausflug gemacht, der war gut organisiert und stimmte von Preis-Leistung her. Ansonsten waren die vorab gebuchten Touren bei Bakadi (Barbados), Kerstin (Guadeloupe) und Patrick & Sevi (Curacao) einfach traumhaft gut und mehr als empfehlenswert. Danke nochmal an das Forum für die Tipps.

    Ich habe bestimmt so vieles vergessen zu erwähnen, aber das war zumindest ein kleiner Überblick. Tja, was soll ich sagen. Wir sind eindeutig infiziert :saint: Das ist wohl jetzt auch in meiner Signatur sichtbar. Wir haben es wieder getan: Im März geht es für eine Woche in den Orient, wieder mit der MS5 8o

    Also, vielen Dank für euer Interesse :huhu:

    So, jetzt geht es Schlag auf Schlag. Sonntag geht es in Urlaub und ich möchte den Bericht gerne vorher zuende bringen ^^

    Den Abreisetag muss ich exakt acht Monate später komplett aus dem Gedächtnis beschreiben, da ich mir hier wohl keine Notizen mehr gemacht habe ?(
    Da wir erst im Spätnachmittag abgeholt werden sollten, hatten wir an dem Tag noch viel Zeit auf dem Schiff. Leider muss man ja recht zeitig die Kabine verlassen und da wir auch nicht mehr schwimmen gehen wollten und uns die Lage des Hafens auch nicht sonderlich gefiel, versuchten wir noch etwas Zeit auf dem Schiff totzuschlagen. Ein bisschen sind wir dennoch durch das Hafenterminal geschlendert.
    Gegen Mittag mussten wir den ersten Teil der Clique verabschieden, da die beiden unabhängig von TUI geflogen sind und noch nach Punta Cana mussten. So schlenderten wir zeitweise zu viert oder sechst über das Schiff und tranken hier und da nochmal etwas. Die meiste Zeit verbrachten wir aber in der Spiele-Ecke, wo wir Playstation, Kicker und Mensch-ärgere-dich-nicht spielen konnten. Auch so geht die Zeit um.
    Natürlich stärkten wir uns in der „L’Osteria“ auch nochmal für den Heimweg, es war wieder wirklich lecker.

    Irgendwann mussten aber auch wir dann das Schiff verlassen und wurden zum Flughafen gebracht, wo wir uns zuerst unsere Koffer suchen mussten. Die Sicherheitskontrollen hier waren sehr streng und einige Leute wurden rausgewunken und gründlich überprüft. Im kleinen Terminal selbst gab es nicht viele Möglichkeiten die restliche Zeit sinnvoll zu überbrücken und so zog es sich ein bisschen, bis wir schließlich in unserem Flieger saßen.

    Die Eurowings-Maschine war exakt dieselbe vom Hinflug, die Kule in den Sitzen war also fast noch zu spüren :D Auch die Defekte an den Kopfhörer-Buchsen bei den anderen Fluggästen waren ärgerlicherweise immer noch nicht behoben.
    Leider gab es wie auf dem Hinflug schon ein Ärgernis über die Essenauswahl. Wir saßen sehr mittig im Flieger und so hatten die beiden Essenswagen von vorne und hinten jeweils nur noch ein Gericht zur Auswahl. Und dieses Gericht war....Chili con carne :cursing: Jetzt mal ernsthaft: Welches Genie ist auf die Idee gekommen, auf so einem langen Flug etwas so würziges mit Kidney-Bohnen zu sevieren?! Über die Auswirkungen von so einem Gericht brauchen wir ja wohl nicht reden oder? Außerdem ist es absolut nicht jedermanns Sache. Ich esse es, Jenny überhaupt nicht. Wir schlugen der genervten Stewardess vor, dass Jenny dafür zwei Brötchen mit Butter anstelle von einer Portion erhält. Das musste die gute Frau erstmal abklären, ehe sie die Box widerwillig herausgerückt hat. Vorher hat sie aber noch die Wasserflasche aus der zweiten Box entfernt...unglaublich. Auf die ärgerlichen Einwände der anderen Fluggäste bezüglich der erneut fehlenden Auswahl beim Essen, sagte eine andere Stewardess nur plump: "Dann müssen Sie sich beim nächsten Mal halt einen Sitzplatz weiter vorne oder hinten aussuchen". Das war wirklich der Höhepunkt!

    Ansonsten war der Flug sehr ruppig und wir schaukelten wirklich teilweise heftig. Jenny wurde in den Schlaf gewiegt, ich verbrachte die Zeit mit Filme schauen. Wieder zurück auf deutschem Boden reisten wir dann noch gemeinsam bis Köln, bis sich dann auch die letzten Teile der Gruppe in die Welt verteilten und wir alleine bis nach Hause reisten. Der Traum-Urlaub und unsere erste Schiff-Reise war damit leider viel zu schnell beendet.

    Es folgt natürlich noch ein Fazit zu unserem ersten Kreuzfahrterlebnis ;)

    Dieser Seetag begann für mich schon um einiges fitter als der letzte und so holte ich das nach, was ich mir schon lange vorgenommen hatte. Da ich eh wieder früh wach wurde, bin ich eine Runde auf Deck 14 gelaufen bevor es zum Frühstück ging. Das war schon etwas Besonderes, mitten auf See zu laufen.

    Im Anschluss besuchten wir im Theater die Abreise-Veranstaltung um alle wichtigen Informationen für den nächsten Tag zu erhalten. Jetzt wurde es leider so langsam bittere Realität, fanden wir gar nicht mal so gut :/

    Mit etwas Glück bekamen wir sogar noch zwei Sonnen-Liegen um die letzten Sonnenstrahlen des Urlaubs in uns aufzusaugen. Nach so viel Sonne schnappten wir uns noch einen Cocktail, den wir dann mit Blick aufs Meer auf unserem eigenen Balkon zu uns nahmen.

    Am Nachmittag mussten wir dann noch etwas von unserer Liste streichen. Im äußerst urigen und gemütlichen „Schmankerl“ waren wir Kaiserschmarrn essen, zur Sicherheit auch direkt die doppelte Menge. Mensch, das war mächtig lecker, also mächtig und lecker.

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    Die Kalorien mussten dann bei einem ausgedehnten Spaziergang über ein paar Decks noch abtrainiert werden, bevor es dann ans Kofferpacken ging.
    Nach dem allerletzten Abendessen im Ankelmanns sind wir dann noch ein paar Duty-Free-Artikel am „Neuen Wall“ shoppen gegangen, die uns im Laufe der Reise ins Auge gesprungen sind. Was solls, ist ja das Ende des Urlaubs.
    Schließlich stellten wir unsere fertig gepackten Koffer vor die Kabine, da diese ja am nächsten Tag erst am Flughafen wieder auf uns warteten.

    Mehr Fotos und Erlebtes habe ich von diesem Seetag nicht mehr, da man doch noch versucht so viel wie möglich in die letzten Stunden reinzupacken und doch im Endeffekt nichts richtiges mehr macht :rolleyes:

    Die Reise näherte sich leider immer weiter dem Ende entgegen und so erreichten wir heute schon die letzte Insel der Tour: Aaaaaruba (immer besonders schön von Captain Todd in die Länge gezogen). Nach dem Frühstück machten wir uns erstmal ein bisschen zu Fuß auf nach Oranjestad und schauten uns an, was die kleine Hafenstadt so zu bieten hatte. Auch hier gab es wieder einen ganz eigenen Stil mit teilweise kitschig-bunten Gebäuden. Das hatte irgendwie Charme. Da wir bereits bei unserer Rundreise durch den Westen der USA und Hawaii in den "Hard Rock Cafes" kleine Pinnchen mit Aufdruck der jeweiligen Stadt gesammelt hatten, wollten wir auch hier auf Aruba danach schauen. Nachdem wir fast 10 Minuten nach dem Eingang gesucht haben, sind wir dann zwar im Shop angekommen, Aruba-Pinnchen gab es aber leider nicht. Dafür reichlich überteuertes Merchandise, das wir dann auch getrost liegen gelassen haben.

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    Eine "Royal Caribbean" lag auch im Hafen

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    Am Bushof trafen wir noch eines der Pärchen und beschlossen spontan mit dem Taxi zum „Eagle Beach“ zu fahren. Der Strand war mit einer der breitesten die wir auf unserer Reise gesehen hatten und war dementsprechend sehr gut besucht. Hier merkte man schon einen ganz anderen Einschlag der Nationalitäten, es waren u.a. viele Amerikaner da. Die Liegen waren uns dort allerdings zu teuer und so machten wir es uns für die nächsten Stunden im Sand bequem. Die Sonne wollte heute nicht so ganz mitspielen, aber es warm ausreichend warm.

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    Nach unserer Rückkehr zum Schiff machten wir uns nochmal frisch und fertig für die Stadt. Hier besuchten wir eine kleine Passage mit süßen kleinen Geschäften. Nach einem heißen Tipp ergatterten wir im Starbucks eine tolle Tasse, die wie wir im Nachhinein erfuhren auch auf anderen Insel erhältlich war. Sehr ärgerlich! Auch die ARUBA-Buchstaben durften natürlich nicht fehlen bei unserem kleinen Spaziergang.

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    Bevor es auf die Kabine ging, musste auch heute das Kuchen-Buffet nochmal dran glauben. Ich war leider auf den Geschmack gekommen.
    Das letzte Auslaufen verfolgten wir alle gemeinsam wehmütig bei den Klängen des Grafen bevor wir zusammen im Ankelmanns das Buffet inklusive Käse-Buffet plünderten. Danach hieß es aber erst nochmal umziehen, heute war White Party am Pooldeck und da wollten wir natürlich nicht negativ auffallen. Wir bekamen sogar noch einen großen Tisch für uns alle, wo wir die leckeren Häppchen, die alle ein wenig auf die Farbe weiß abgestimmt waren, zu uns nehmen konnten. Das besondere Highlight für die Mädels (ein bisschen auch für die Jungs) war dann noch ein gemeinsames Gruppenfoto mit unserem Captain Todd Burgman.

    Freut mich dass die Tipps hier und da sogar noch hilfreich sind. Im Prinzip sollte man sich aber immer selbst ein Bild machen. Wir sehen den Tag ja jetzt auch nicht als verloren, haben ja dafür mal dass Schiff für uns gehabt. Aber man hätte sich das Geld sparen können und eventuell noch etwas anderes erlebt.

    @SeeFah08 Klein Bonaire haben wir nicht gemacht, weil uns da jegliche Zivilisation gefehlt hätte, was ja eigentlich Schwachsinn ist. Hätten wir auch mal besser gemacht.

    @Heike68 Hmm, das ist schade. Dann sind wir bestimmt genau in die falsche Richtung gegangen :-(

    Heute morgen liefen wir im Hafen der zweiten ABC-Insel (oder bei dieser Tour CBA-Insel) ein. Für Bonaire hatten wir vorab keinen Plan gemacht und so ließen wir uns im Hafen ein wenig inspirieren. Wir schwankten zwischen Flamingo-Tour und Strand-Tag. Da wir die Flamingos schon am Vortag hatten, entschieden wir uns für Strand. Auch der Rest schloss sich uns an. Den bekannten „Pink Beach“ gab es dank starker Stürme wohl nicht mehr in seiner schönen Form und so ließen wir uns vom Taxi-Fahrer vom „Sorobon Beach“ überzeugen. Das sollten wir später bereuen :thumbdown:
    Dort angekommen wurden wir an einer Strandbar abgesetzt. Als wir dort bis zum Strand durchgehen wollten, standen wir mehr oder weniger schon im Wasser. Es war kaum Strand zu sehen. Also gingen wir ein ganzes Stück am Wasser entlang, bis es etwas sandiger wurde. Es war kaum eine Menschenseele da. Das könnte am alles andere als schönen Strand gelegen haben, oder vielleicht auch daran, dass man gefühlt 50-60 Meter ins Wasser reingehen konnte ohne dass die Knie Wasser abbekamen. Dazu war das Wasser voller Algen.
    Naja, jetzt waren wir einmal hier und so erkundeten wir Jungs mal das Wasser und versuchten ein bisschen zu schnorcheln, während die Damen der Schöpfung sich mit der Vogelwelt beschäftigten. Das brachte uns zumindest ein paar tolle Fotos.

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    Irgendwie haben wir es geschafft, dort etwa 1,5 Stunden zu verbringen, ehe wir uns mit den Taxi zurück zum Hafen karren ließen. Wir flanierten noch ein bisschen durch das Städtchen ehe sich die Gruppe langsam auflöste.
    Jenny und ich beschlossen, den restlichen Tag auf dem leeren Schiff zu verbringen. Am Pool ergatterten wir sogar ohne große Probleme Plätze auf den Betten am Wasserrand. Das war wirklich mal sehr angenehm, so wenige Leute auf dem Schiff zu haben und die Ruhe zu genießen. Auch das Kuchen-Buffet haben wir das erste Mal aufgesucht und ich habe mich direkt geärgert, das an so vielen Tagen verpasst zu haben :rolleyes: Naja, wer weiß wie viele Kalorien ich mir so erspart habe.
    Jenny hat sich danach auf die Kabine zurückgezogen und ich habe mir in der Arena das Kochduell zwischen Gast und Koch angeschaut. Das hatte wirklich hohen Unterhaltungswert.
    Nach Auslaufen und dem wie gewohnt hervorragenden Essen im Ankelmanns besuchten wir noch die zweite Poolparty der Reise mit den üblichen Verdächtigen.

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    Als unser Fahrer das nächste Mal hielt, stand ein absoluter Höhepunkt an. Wir machten Halt an einem kleinen Strand, hier konnten wir uns in einer Ecke unsere Badeklamotten anziehen. Von Patrick und Sevi bekamen wir unsere Tauchmasken und Schnorchel und dann sind wir Schildkröten besuchen gegangen. Patrick ist mit ins Wasser gekommen und hat die Tiere ein bisschen angefüttert und schon kamen viele Schildkröten verschiedener Größe angeschwommen. Die Tiere waren gar nicht scheu und sind auch geblieben als das Futter schon weg war. So haben wir einige schöne Fotos machen können, was für wunderschöne Tiere. Nach etwas 20 Minuten tauchen und hinterherschwimmen war man dann aber schon ein bisschen platt. Draußen wartete Sevi schon mit Bananen und Getränken zur Stärkung.

    (die Bilder sind leider mit einer sehr einfachen Actioncam gemacht worden. Patrick hatte mir noch Fotos geschickt, die finde ich aber leider nicht mehr ;( )

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    Großartig trocken werden brauchten wir nicht, unser nächstes Ziel war der Strand „Grote Knip“, wo wohl auch schon DSDS gedreht wurde. Bei dem Thema konnten wir zwar nicht mitreden, aber die Lage und der Strand an sich waren wirklich ideal um die nächsten zwei Stunden zu genießen. Liegen und Schirme brauchten wir nicht zu bezahlen, die beiden haben das für uns alle geregelt. Zwischen den Schwimm- und Chill-Phasen versorgten uns Patrick und Sevi mit Früchten, Rumpunch und diversen anderen Getränken. Ein Rundum-Sorglos-Service, fast wie auf dem Schiff.

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    Den Schlusspunkt der Tagestour fand nach etwas längerer Fahrt in der Likör-Fabrik von Willemstad statt. Nach kurzer informativer Einführung begleitet uns Patrick durch die kleine Fabrik, wo man unter anderem einige alte Gerätschaften der „Blue Curacao“-Produktion bestaunen konnte. Die ursprüngliche blaue Farbe kam damals durch eine Reaktion des Alkohols mit den Kupfer-Behältern. Diese werden heutzutage nicht mehr genutzt, die Farbe wird mittlerweile zugesetzt. Am Ende konnten wir noch drei Sorten probieren und wurden durch einen kleinen Shop zurück zum Bus geführt.

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    Auf Wunsch der ganzen Gruppe ließen Patrick und sein Fahrer uns noch an der schwimmenden Brücke in Willemstad raus, sodass wir uns in der wunderschönen kleinen, bunten Stadt noch ein wenig umschauen konnten.

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    Diese Tour hat sich mehr als gelohnt und der Tag mit den beiden zählte zu den schönsten der Reise. Patrick und Sevi waren sehr gute und fürsorgliche Tourguides, wir können die beiden und diese Tour guten Gewissens weiterempfehlen!

    Nach dem obligatorischen Snack in der Tag und Nacht Bar, dem Auslaufen um 19 Uhr und dem Abendessen im Ankelmanns, besuchten wir zusammen mit allen anderen die Crew-Show im Theater. Hier lernten wir Teile der Crew mal von ihrer ungewohnt künstlicheren Seite kennen und hatten viel Spaß dabei. Nach einem Absacker in der Abtanzbar endeten wir glücklich und zufrieden im Bett.

    Der Wecker ging früh und so konnten wir auch heute das Einlaufen unserer Mein Schiff 5 im Hafen von Willemstad verfolgen. Es ist wirklich immer wieder beeindruckend wie schnell das Ganze abläuft, aber wie viele Leute daran auch beteiligt sind.

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    Um 8.30 Uhr sollte Treffpunkt mit Patrick und Sevi sein. Die beiden haben vor ein paar Jahren bei "Goodbye Deutschland" mitgemacht und sind in die Karibik ausgewandert. Nach kurzem Missverständnis bezüglich des Ortes kamen wir aber alle noch rechtzeitig zusammen. Die Gruppe wurde aufgeteilt und wir beide landeten bei Patrick im Bus. Heute standen einige Highlights auf dem Programm, wir hatten ja nicht umsonst die "Perfect Day Tour" gebucht :D

    Los ging es und nach einigen Minuten Fahrt erreichten wir auch schon unser erstes Ziel, die Flamingo-Area. Es war noch sehr früh am Morgen und die Flamingos waren recht weit auf dem großen Areal verteilt. Einige schienen noch zu schlafen, wer will es ihnen verübeln um die Zeit. Dennoch bekamen wir etwa 10-15 Tiere zu sehen, die auch so langsam anfingen in kleinen Gruppen vor uns wegzulaufen ^^

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    Nach einiger Zeit der Weiterfahrt, voller Infos durch unseren Auswanderer Patrick, kamen wir am „Sheete Boka Nationalpark“ an. Wir lösten kurz unsere Tickets und marschierten los. Auf unserem Weg begegneten wir einigen Echsen und Leguanen, die sich trotz guter Tarnung nicht immer vor unseren Linsen verstecken konnten.
    Wir erreichten die wilde Steinküste, während wir von oben gebraten wurden, es war wirklich schon sehr warm :thumbup: Highlight an der Küste war die „Boka Pistol“. Die Wellen knallten unter uns so in die Felsen, dass sie durch ein Loch im Gestein mit immensem Druck hochschossen und wahnsinnige Fontänen produzierten. Das war natürlich eine super Fotokulisse und wir bekamen das ein oder andere tolle Foto. Einer aus der Gruppe bekam sogar ein frische Abkühlung, wir hatten alle mächtig Spaß als wirklich in der ganzen Zeit eine einzige Fontäne einen anderen Weg einschlug und ihn voll von oben erwischte :thumbsup:

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    Fortsetzung folgt im zweiten Teil :)

    @dominikahoi Auch auf die Gefahr hin, dass das alles schon vorher mal geschrieben wurde: was für ein schöner Reisebericht mit fantastischen Bildern. Die Locations, die Farben, die Filter... Einfach der Wahnsinn! Vielen Dank dafür.

    Das macht wieder mehr Lust auf diese Nord-Tour. Das Problem mit den Temperaturen sehe ich auch, da könnte ich für solche Eindrücke aber sogar ein Auge zudrücken ;-)

    Auf Grund des Abtanzbar-Besuches benötigten wir etwas mehr Schlaf und verschliefen das Frühstück daher deutlich. Es war ein weiterer Tag auf See und so war es natürlich sehr voll am Pool als wir Mittags die Kabine verließen. Vor allem für mich waren es extrem anstrengende zwei Stunden, die wir dann dennoch am Pool verbrachten bevor es zum „Frühstück“ einen Burger im Tag und Nacht gab. Nach so viel Anstrengung brauchten wir erstmal einen ausgiebigen Mittagsschlaf auf unserer Kabine. Also der Seetag hatte sich für uns mal richtig gelohnt :rolleyes::saint: Da ich dadurch nicht mehr an Bildern bis zum Abend anbieten kann, gibt es ersatzweise ein paar Bilder von Bord.

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    Für 17 Uhr mussten wir aber wieder fit sein, denn wir hatten uns schon von zuhause aus für den Sushi-Workshop angemeldet. Gerade meine Vorfreude war riesig, da ich beruflich einige Berührungspunkte mit der Sushi-Gastronomie habe und auch selbst ein großer Fan dieser Küche bin. Auch Jenny habe ich ein Stück weit davon begeistern können.
    Im "Hanami by Tim Raue" wurden wir dann mit einem Sekt (Yippie… :/ ) begrüßt und nach kurzer Einleitung fanden wir uns alle an unseren Plätzen mit Blick zur Küche wieder. Sternekoch und Namensgeber Tim Raue, den ich kurz zuvor auf einer Messe kennengelernt hatte, war natürlich nicht persönlich an Bord. Die Kursleiterin (der Name ist mir leider entfallen) sowie ihre Sushi-Chefs erklärten uns dafür ausgiebig was wir auf den Zutaten-Tellern vor uns hatten und in welchen Schritten das Ganze jetzt verarbeitet würde. Wir hatten u.a. Thunfisch, Lachs, Garnelen, Fischrogen und Avocado zu verarbeiten.
    Los ging es und Schritt für Schritt sah das vor uns doch wirklich schon so langsam nach Sushi aus. Die Sushi-Chefs kamen zwischendurch zu jedem Teilnehmer und gaben hilfreiche Tipps. Mit mir war der gute Mann sehr zufrieden, ich wurde „Sushi-Meister“ getauft 8o Am Ende gab jeder seinen Teller an die Köche ab, die das produzierte Sushi dann fachmännisch schnitten und herrichteten. Schließlich kam das wichtigste und ich war froh, dass ich wieder etwas fitter war: Jeder durfte seine Sushi-Kreationen natürlich auch verspeisen. Ich muss sagen, das haben wir sehr gut gemacht. Es war meeega gut. Ich habe meine Portion natürlich vertilgt, Jenny nahm ihre Reste noch mit.


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    Das Abendessen hatten wir uns dadurch gespart. Stattdessen machten wir eine kleine Führung durch die Kabinen der anderen Paare und so lernten wir auch mal eine Innen- bzw. Außenkabine kennen. Zur Bestechung hatten wir ja Jennys Sushi-Reste dabei, die schließlich auch vernichtet wurden.

    Wir gingen im Anschluss noch etwas in der TUI-Bar trinken und schlenderten ein bisschen durch die Geschäfte, bevor es heute früh hier: Ab ins Bett. Morgen sollte die nächste und leider auch letzte große Tour auf uns warten.

    Jeymar: wie war der Strand auf Grenada? Hast du Fotos gemacht?

    Gruß Marika

    Fotos habe ich dort leider keine gemacht. Der Strand war dort zwar nicht so breit, dafür sehr sauber und auch das Meer war angenehm abfallend. Auf den dortigen Liegen waren leider recht dicke Polster drauf, das war ein bisschen eklig 8| Aber es war wirklich sehr ruhig da und man wurde nicht ständig belagert.


    Auf der Mittelamerika-Cruise gab's "Red Stripe" aus Jamaika.
    LG Michi

    Das konnte man sogar gut trinken. Hab echt ne ganze Zeit gebraucht, eh ich gemerkt habe, was die anderen Leute da trinken. Bis ich dann gemerkt habe, dass das gar nicht auf der Karte stand.

    Auch in Grenada hatten wir uns alle Möglichkeiten zur Tagesgestaltung offengehalten und so verließen wir früh das Schiff auf eigene Faust um uns St. George's anzuschauen. Schon nach Betreten des Piers fühlten wir uns direkt willkommen. Dort saß eine kleine "Steelband" die auf ihren "Steel Pans" (Trommeln aus dünnem Feinblech, meistens aus Ölfässern) typisch karibische Klänge zum Besten gab. Das war Karibik-Feeling pur 8)

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    Selbst am frühen Morgen war es schon sehr warm und so war der Aufstieg zum „Fort George“ anstrengender als erwartet. Die kleine Bimmelbahn die an uns vorbeifuhr war hier keine Motivation für uns ^^ Oben angekommen entrichteten wir den geringen Eintritt und betraten das Fort. Es hatte seine besten Zeiten zwar lange hinter sich, bot aber trotzdem einen netten Anblick. Highlight des Forts war jedoch der Ausblick, vor allem unser Schiff (war es jetzt "Mein Schiff" oder "Dein Schiff"...Running Gag) war sehr schön zu sehen. Interessant war auch der verlassende Kraftraum der nicht mal verschlossen war. Wer hier wohl die Gewichte schmeißt?!? Hat wohl etwas mit der anliegenden Polizeischule zu tun gehabt.

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    Genau mein Humor:

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    Anschließend ging es runter zum Gewürzemarkt. Da Grenada für seine zahlreichen Gewürze bekannt ist (20% des weltweiten Muskatnussverbrauchs kommen von hier), mussten wir hier natürlich Souvenirs für zuhause mitbringen. Die Betreiber der Stände waren sehr freundlich und konnten bei Fragen immer helfen. Danach machten wir uns noch planlos auf den Weg und machten schließlich Halt in einem Schokoladen-Museum. Hier gab es vieles Wissenswertes zur heimischen Schokolade, zahlreiche Souvenirs und natürlich Leckereien ohne Ende. Wir gönnten uns einen Brownie und es ging bergab in einen kleinen Hafen. Hier musste der Brownie dann dran glauben, er war himmlich. Und nein, es war keine berauschende Zutat verarbeitet :saint:

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    Zurück am Schiff machten wir uns strandfertig und nahmen für 10 Dollar pro Person das Wassertaxi zum „Grand Anse Beach“. Hier trafen wir dann auch zufällig auf eines der Paare aus unserer Schiff-Clique und für weitere 10 Dollar konnten wir hier zwei Liegen und einen Schirm leihen. Nach einiger Zeit trudelte auch der Rest der Clique ein und so ließen wir den Nachmittag am Strand vergehen.

    Zurück auf unserer Kabine konnten wir vom Balkon diesen Sonnenuntergang beobachten:

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    Um 19 Uhr trafen wir uns zum Auslaufen auf dem Pooldeck. Das Schiff wollte allerdings nicht ablegen, obwohl die Zeit schon fortgeschritten war. Irgendwann kam dann die Durchsage, dass es sich auf Grund eines medizinischen Notfalls auch noch weiter verzögern würde. Das wünscht man natürlich niemandem, erst Recht nicht auf so einer Kreuzfahrt. Wir gingen stattdessen gemeinsam Essen und da morgen wieder ein Seetag anstand, machten wir alle zusammen wieder die Nacht zum Tag und waren seeehr gute Gäste in der Abtanzbar.