Wir überlegen im Februar auch in den orien zu reisen, mal schauen ob´s was wird....
Ich dachte schon ich wäre der einzige, der ein Meilenbuch pflegt . Aber es scheint ja noch mehr Menschen zu geben wie ich hier eben gelesen habe...
Nutzt du das Meilenbuch auch für andere Redereien (zb AIDA) bzw. füllen die das genauso aus, oder stellen die sich da quer weil es ja eins von Mein Schiff ist?
Lg Stephan
Hallo Stephan,
im Moment ist das Meilenbuch in den Händen von TC um unsere erste Reise nachtragen zu lassen, mal sehen wann es zurück ist...
Da wir bisher erst zwei KF gemacht haben und beide mit TC, ist bisher keine andere Reederei vertreten. Ich denke, ich würde es aber auch versuchen alles in eins zu packen.
Es war eine extrem kurze Nacht. Um 02:30 Uhr wurde wir aus dem Schlaf gerissen und schleppten uns zum Ankelmanns. Hier war schon reges Treiben, der Großteil der Flüge ging am frühen Morgen. TC ließ sich nicht lumpen, Sekt und Orangensaft wurden genauso serviert wie zu jeder anderen Zeit. Auch sämtliche Eierspeisen, Omeletts etc wurden aufgetischt, das hat uns mehr als überrascht.
Um 04:15 Uhr ging es runter vom Schiff, wir waren schon sehr traurig. An der Kontrolle trafen wir noch ein Crew-Mitglied, den wir schon aus der Karibik kannten. Die komplette Abwicklung ging TC-typisch schnell und problemlos und auch am Flughafen wurde man nicht alleine gelassen. So hatten wir auch genug Zeit bis zum Abflug. Die Wege im Airport sind dort sehr lang, aber man kann auch hier und da ein bisschen stöbern.
Etwas unglücklich fanden wir das „Sammeln“ der Fluggäste vor Abflug. Etwa 30 Minuten vor Boarding wurde man in einen Wartebereich gebracht, von wo aus man aber z.B. auch nicht mehr die Toilette aufsuchen konnte.
Der Flug war wieder sehr angenehm. Kurz nach dem Start wurde ein Sandwich serviert und im Vergleich zum Nacht-Hinflug, wurde man ständig mit Getränken versorgt. Nach etwa fünf Stunden gab es dann warmes Essen, dieses Mal konnte man zwischen Hühnchen und Lamm wählen. Es war wieder äußerst schmackhaft.
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In Frankfurt gelandet wurde einem nochmals die Größe unseres Fliegers bewusst. Unser Gepäck wurde auf zwei Gepäckbändern verteilt und unsere Koffer kamen natürlich auch getrennt voneinander. Vom Terminal mussten wir jetzt erstmal zur Bahnstation, das war ein bisschen umständlich, da nur ein überfüllter Bus dort hinfuhr. Den ersten ICE hatten wir leider schon verpasst und wir waren froh, als wir dann gemütlich im nächsten ICE saßen, der uns bis Köln brachte. Von dort aus ging es dann schließlich mit dem RE nach Hause, wo wir am Bahnhof abgeholt und müde nach Hause gebracht wurden.
Fazit:
Ich hatte eingangs ja die Unsicherheit bezüglich der Länge der Orient-Kreuzfahrt erwähnt. Rückblickend betrachtet hat uns eine Woche Orient fürs Erste gereicht, da wir einen sehr vielseitigen Einblick in diesen Teil der Welt bekommen haben. Da gerade die Mammut-Städte Dubai und Abu Dhabi sich ständig verändern, muss man dort eh nochmal irgendwann hin. Wir haben aber nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben. Eine Woche Kreuzfahrt war uns allerdings defintiv zu kurz. Durch die vielen Touren konnten wir die Mein Schiff 5 dieses Mal nicht in dem Maße nutzen, wie wir es gerne getan hätten. 1-2 weitere Seetage oder längere Aufenthalte in bestimmten Häfen hätten uns bestimmt dazu gebracht, noch den ein oder anderen Vorzug des Schiffes intensiver zu genießen.
Auf dem Schiff hat uns alles wieder rundum begeistert, es gab hierbei ein paar kleine Dinge die im Vergleich zum Vorjahr etwas anders waren:
- Wir konnten eine richtige Poolaufsicht beobachten, die immer wieder, zum Leidwesen der "Übeltäter", für Ordnung gesorgt hat. Das fing bei zu lange unbesetzten Liegen an und hörte bei Kleinkindern mit Windeln im Pool auf. Die Duelle mit brüskierten Müttern waren teilweise recht amüsant - Entweder ist es uns 2017 nicht aufgefallen, oder die kleinen Bretter auf Deck 14 an den innenliegenden Geländern zum Abstellen für Getränke waren neu. In jedem Fall sehr nützlich! - Es gab kein "Red Stripe"-Bier, aber gut, es war halt nicht die Karibik. - Die Beziehung zu unserem Housekeeping war lange nicht so gut wie im Vorjahr. Auch die Betten wurden nur noch selten abends aufgeschlagen. - Es gab Teekapseln für die Nespresso-Maschine (nicht genutzt) - Die SNRÜ wurde mit Stift und Papier kontrolliert, was zu erheblichen Verzögerungen geführt hat - Die wirklich praktischen neuen Öffnungszeiten des Ankelmanns, wodurch man z.B. auch zur Kuchenzeit warmes Essen bekam. - Käptn "Aus" war natürlich um einiges Gäste-näher als Burgman im Vorjahr. Er hat einen großen Anteil am Wohlfühlen an Bord gehabt. Auch sein Zusammenspiel mit Kreuzfahrtdirektorin Nina war optimal.
Alles in allem nichts gravierendes, sollte aber hier mal erwähnt sein. Alles in allem darf man natürlich diese beiden unterschiedlichsten Kreuzfahrten nicht direkt miteinander vergleichen, da 2017 ja unsere allererste war und wir unter anderem auch viele nette Leute kennengelernt haben. Es war wieder traumhaft schön und wir sind wirklich happy, diese Reise gemacht zu haben.
Es bleibt mir nur noch ein großes Dankeschön für euer Interesse und eure netten Worte auszusprechen. Vielen Dank :freude:
Unseren letzten Urlaubstag konnten wir ganz entspannt angehen. Wir hatten Abu Dhabi um Mitternacht verlassen und schipperten als wir aufwachten noch Richtung Dubai, wo wir gegen 13 Uhr anlegen sollten. Beim letzten gemütlichen Frühstück im Ankelmanns ließen wir uns daher ein wenig mehr Zeit, danach hieß es dann ein bisschen Kofferpacken
Das Einlaufen in Dubai verfolgten wir in der knallenden Mittagssonne in der AAB, natürlich mit reichlich Flüssigkeit. „Viel trinken“, sagt der Arzt ja immer. Wir entschieden uns, den anderen Passagieren zunächst den Vorrang beim Landgang zu lassen und ergatterten dafür Plätze direkt am Pool auf den orangenen Polsterflächen. Hier konnte man dann wenigstens mal schön zwischen Brutzeln und Baden pendeln. Als Belohnung gab es doch tatsächlich noch einen leichten Sonnenbrand
Da wir aber doch nochmal Richtung Dubai Mall wollten, standen wir im Nachmittag am Terminal und warteten auf den „Free Bus“ der Mall, von dem wir erst während der Reise erfahren hatte. Leider vergeblich, es war wohl zu viel Verkehr. Wir teilten uns stattdessen ein Taxi mit einem älteren Pärchen, war die schnellere Variante und bei den humanen Taxipreisen auch zu verkraften.
Unser erster Weg führte uns ins „The Village“ in der Mall, da in diesem Teil die Decke voller Regenschirme hängen sollte. Und der Konjunktiv ist hier leider angebracht, an der Decke war weit und breit nichts zu sehen. Wir schlenderten etwas enttäuscht weiter und verließen die Mall um den „Souk Al Bahar“ zu besuchen. Ein architektonisch sehr schöner Souk der sehr weitläufig und verwinkelt ist. Wir liefen bis zum Ende und dann an der „Waterfront Promenade“ zurück zur Mall. Unser Besuch der Mall hatte natürlich von Grund auf nur ein Ziel: die Fontänen. Wir hatten kurzfristig noch nach guten Plätzen gegoogelt und standen schließlich auf dem Balkon des „Apple Stores“, besser ging es kaum. Die Idee hatten zwar noch viele andere, aber wir hatten Top-Plätze.
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Um 18 Uhr bestaunten wir die erste Runde der Fontänenshow zu flotter, orientalischer Musik. Im Anschluss gab es eine Lasershow auf dem Burj Khalifa. Leider war es noch zu hell um viel zu erkennen. Da wir nicht zu spät auf dem Schiff sein wollten und auch noch die Koffer zuende packen mussten, blieben wir nur noch für eine Fontänen-Show, die aber ein bisschen lahm war. Der Sonnenuntergang im Hintergrund tauchte alles aber in eine tolle Atmosphäre. Alles in allem empfanden wir aber die Fontänen-Show um einiges unspektakulärer als die vor dem „Bellagio“ in Las Vegas, dort haben wir 2016 echt einige Male staunend vorgestanden.
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Auch den Rückweg zum Schiff teilten wir uns mit einem sehr netten Rentner-Pärchen, das wir an den Fontänen kennengelernt hatten. Auf dem Schiff drehten wir die letzten Runden durchs Ankelmanns, bevor wir unsere Koffer pünktlich vor die Kabine stellten.
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Nach einem Abschluss-Cocktail in der TUI-Bar gab es dann noch eine sehr lustige Szene vor unserer Kabine. Da die Koffer noch dort standen nahmen wir die Gelegenheit war, unsere gerade getragenen Klamotten noch in die Koffer zu packen. Das ging natürlich am besten, wenn man sich den Bademantel über schmiss. Ich ging also vor die Tür, zwei Kabinen weiter stand eine Frau ebenfalls im Bademantel und verstaute dort genau wie ich ihre Kleidung im Koffer. Plötzlich kam ihr Mann von den Aufzügen, sie grinste mich an und sagte zu ihrem Mann: „Schatz, es ist nicht das wonach es aussieht.“ Dann in meine Richtung: „Mist, jetzt sind wir aufgefallen“. Er dann zu mir: „Ich glaube wir müssen uns mal unterhalten“. Ich dann zu den beiden: „Und das am letzten Tag des Urlaubs“. Wir haben alle sehr gelacht. Ein schöner Abschluss des Urlaubs
Und so versuchten wir dann noch ein paar Stunden Schlaf zu ergattern
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Weiter ging es auf „Yas Island“, eine natürliche Insel, die den nächsten Part unserer Tour beherbergte: die Formel 1-Strecke „Yas Marina Circuit“. Wir „logierten“ im „Yas Viceroy“, wo während des Rennwochenendes viele Fahrer und Teams die Zelte aufschlagen. Elias hatte uns einen frisch gepressten Orangensaft organisiert und wir hatten einen wunderbaren Blick von der Terrasse des Hotels auf die Strecke. Ein privater Ferrari, ein SUV und ein paar Cross-Motorräder drehten ihre Runden. Schade, dass wir keine Testfahrten sehen konnten.
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Als nächstes sollte eigentlich die „Ferrari World“ auf dem Programm stehen. Allerdings war die reguläre Zufahrt versperrt und wir hätten entweder einen Umweg fahren oder in der Hitze weit laufen müssen. Wir entschieden uns dann mehr oder weniger einstimmig, diesen Teil des Tages ausfallen zu lassen. Das hatte uns vorab eh nicht wirklich gereizt.
Wir fuhren so langsam aber sicher Richtung Schiff zurück. Dabei überquerten wir die Insel „Saadiyat Island“, die gerade mal etwa 1km breit ist. Auf der Fahrt erzählte uns Elias ein bisschen zum Thema Datteln, da unsere letzte Station der Dattelmarkt sein sollte. Es gibt 77 Sorten Datteln, die alle so ihre Eigenschaften haben. Das reicht von der Förderung der Milchproduktion bei Frauen, über Aufwärmen des Körpers bis hin zum Anregen des Appetits.
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Bevor wir den Dattelmarkt erreichten machten wir noch einen kurzen Halt am erst kürzlich errichteten „Louvre“. Wie der Name schon erahnen lässt, ist es in einer Kooperation mit dem gleichnamigen Kunstmuseum in Paris entstanden und wird Teil des auf Saadiyat entstehenden Kunstviertels werden.
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Wir erreichten schließlich den kleinen Dattelmarkt. Wir durften alles probieren was wir wollten und wurden dabei angenehmerweise überhaupt nicht in Richtung Kaufen gedrängt. Elias hat hier bestimmt seine Beziehungen von denen er auch profitiert, das war aber alles sehr ungezwungen.
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Um 17:30 Uhr endete unsere Sightseeing-Tour mit Elias. Wie auch in Dubai waren wir total begeistert, was uns in der Kürze der Zeit alles vermittelt wurde. Die Tour war jeden Cent wert, was am Anfang des Tages leider nicht jeder in unserer großen Gruppe zu würdigen wusste
Im Hafen nutzten wir dann noch das wirklich flotte Internet bevor wir uns fürs Erste auf unsere Kabine zurückzogen. Am Abend gab es dann im Ankelmanns noch das Käsebuffet, für mich immer eine schöne Gelegenheit etwas Neues zu probieren. Für Jenny ist das eher weniger etwas. Schließlich ließen wir die ganzen Eindrücke noch bei ein paar Drinks auf uns wirken.
Der Bus machte als nächstes Halt für einen kleinen Ausblick auf die Skyline Abu Dhabis. Das Foto wurde noch schnell der Sammlung hinzugefügt und dann hieß es: Mittagspause. Wir machten Rast an einer kleinen Mall die auch einen „Carrefour“ beherbergte. Wir bekamen ein Zeitfenster von 30 Minuten und ein Großteil der Gruppe folgte Elias‘ Empfehlung eines frisch zubereiteten Falafel-Sandwichs. Wir gönnten uns noch frittierte Teigtaschen dazu und das Ganze wurde dann im Bus vertilgt. Nebenbei: Zwei Falafel-Sandwichs, zwei frittierte Teigtaschen mit Gemüse und zwei frittierte Teigtaschen mit Hühnchen kosteten insgesamt 3,30€. Es war wirklich verdammt lecker
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Während wir alle speisten fuhren wir zu einem Aussichtspunkt, von wo aus man das Emirates Palace von hinten bestaunen konnte und außerdem den Palast des Scheiches für seine Staatsgäste erspähen konnte. Das war aber auf Grund der diesigen Luft gar nicht so leicht, daher auch kein verwertbares Foto entstanden.
Nach ein bisschen Fahrtzeit entlang unzähliger, pompöser Paläste der Scheichfamilie erreichten wir wohl das Highlight des heutigen Tages: die Sheikh-Zayed-Moschee. Da ein paar Damen unserer Gruppe nicht mal annähernd für den Besuch der Moschee gekleidet waren, bekamen sie von Elias am Bus noch Abayas geliehen Der Rest der Gruppe hielt zuerst dem strengen Blick von Elias und danach auch dem der Sicherheitskontrollen (wie am Flughafen) stand. Elias zeigte uns zuerst das Grab des ersten Präsidenten und Namensgeber der Moschee: Scheich Zayid. Hier durften keine Videos und Fotos gemacht werden! Das galt zum Glück nicht für den Rest der Moschee, denn es wäre eine Schande gewesen. Wir hatten ausreichend Zeit und Elias begleitete uns durch diesen mehr als beeindruckenden Komplex und bot sich wie gewohnt immer auch als Fotograf an. Bei den rund 8,5 Mio Euro teuren Kronleuchtern von Swarovski kamen wir aus dem Staunen nicht raus, und davon hingen drei gleiche hintereinander Elias erklärte wie immer sehr viel, unter anderem auch wie die Gebete bei den Gläubigen funktionieren. Seit einiger Zeit ist es den Guides allerdings nicht mehr erlaubt, die Gebete beispielhaft zu demonstrieren. Die Moschee war wirklich das Beste am heutigen Tag, wir bestaunen noch regelmäßig unsere Fotos. Das hat uns verdammt gut gefallen
Der Wecker klingelte fast so früh wie in unserer Arbeitswoche und so standen wir bereits um 05:45 Uhr auf unserem Balkon und verfolgten das Einlaufen in Abu Dhabi. Heute war unsere Seite mal mit Anlegen dran
Für unseren Tag in der Hauptstadt der VAE hatten wir uns erneut für den lieben Elias entschieden, der vorab ein bisschen Druck wegen der Uhrzeit gemacht hat. Um 08:15 Uhr wollte er uns aufgabeln, da man aber in Abu Dhabi vorher seinen Reisepass am Schiffsausgang abholen und den Behörden im Hafenterminal vorlegen muss, haben wir uns am Morgen ein bisschen gestresst. Es ging dann zum Frühstück ins Tag & Nacht Bistro, eine neue Erfahrung für uns. Wir waren wirklich sehr angetan von der überraschend großen Auswahl und auch von der entspannten Atmosphäre. Und es ging entspannt weiter. Die Freigabe des Schiffs verzögerte sich zwar ein wenig, aber die Abwicklung mit der Passkontrolle war dafür sehr zügig, sodass wir noch alle recht pünktlich bei Elias am Bus waren. Und mit „alle“ meine ich bei der heutigen Tour 32 Mann/Frau
Der Reisebus brachte uns raus aus dem Hafen und wir konnten schon bald wieder aussteigen, denn unser erstes Ziel war der Fischmarkt. Da es 111 essbare Fische in Abu Dhabi geben soll, hat dieser Part auch einen Platz in unserer Tour verdient. In der Halle herrschte noch verhaltenes Treiben. Die Auswahl und Präsentation der Ware war wirklich sehr, sehr gut. Ich habe beruflich viel damit zu tun und kenne mich dementsprechend ein bisschen aus. Wir drehten eine Runde durch die Halle, die Verkäufer hatten natürlich Spaß an uns Touris und machten das ein oder andere Späßchen. Was uns besonders hier gefallen hat war, dass das hier keine touristische Attraktion war, sondern einfach ein Einkaufsort für die Einheimischen. Wirklich klasse!
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Der nächste Teil unserer Tour war dafür etwas sinnloser :wacko: Wir hielten an der „The Mall“ vom World Trade Center. Grund für unseren Besuch war wohl die wirklich schöne Konstruktion aus hochwertigem Holz, die Geschäfte hatten aber (entgegen Elias Erwartungen) noch geschlossen. Er meinte, dass es an anderen Tagen auch schonmal etwas früher am Tag etwas zu sehen gibt dort.
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Aber sei es drum, als nächstes stand ein echtes Highlight an, das „Emirates Palace Hotel“ der Kempinski-Hotelkette. Elias klärte vorab mit uns ab, wer denn dort etwas verzehren möchte. Es ist verständlicherweise eine Grundbedingung, dass ein Großteil der Gruppe dort etwas trinkt, da das Hotel ansonsten keinen Grund hat uns hereinzulassen. Für die meisten stand das aber außer Frage, wenn schon denn schon.
Das Hotel war in eine tolle Anlage mit großer Auffahrt, Springbrunnen und zahlreichen Nebengebäuden eingebettet. Eine breite Treppe führte uns hinauf und Elias gab uns ein Zeitfenster von 75 Minuten um das Hotel zu erkunden. Unser erster Weg führte uns allerdings ins „La Café“ wo wir uns den Luxus leisteten, beide den berühmten Cappuccino mit Blattgold zu genießen. Zarte 16,75€ und er schmeckte wie der Cappuccino im "Restaurant zum goldenen M", aber die Optik war es fast schon wert. Wir bereuten es wirklich nicht, das hatte schon echt Stil. Da die Zeit im Café aber doch schnell vergangen ist, schlenderten wir nur noch ein bisschen durch diesen riesigen Hotelkomplex, bevor es dann auch schon wieder weiterging.
Die Fahrt von Muscat/Oman bis Abu Dhabi ist ein bisschen länger und so war der fünfte Tag unserer Orient-Kreuzfahrt ein Seetag. Da der Urlaub schon vollgepackt genug war, konnte man heute ein bisschen ruhiger in den Tag starten. Die Hoffnung auf einen vernünftigen Platz am Sonnendeck hatten wir schon vorab beerdigt und so verbrachten wir die Zeit erstmal mit einem ausgiebigen Frühstück im Ankelmanns.
Als ich so verträumt aufs Meer schaute, sah ich plötzlich einen Delfin und es dauerte nicht lang bis eine Gruppe von 15-20 Tieren sich unserem Schiff näherte und Pirouetten ohne Ende drehten. Was für ein tolles Schauspiel wurde uns da geboten, natürlich hatten wir plötzlich sehr viele Mitreisende die bei uns am Tisch standen und die Delfine beobachteten und knipsten. Das Ganze dauerte bestimmt 15 Minuten, ehe die Delfine ihre Aufmerksamkeit auf die fliegenden Fische lenkten und diese verfolgten. Besser konnte ein Seetag nicht beginnen!
Da wir im Vorjahr lieber in der Sonne lagen als Kapitän Todd Burgman zu lauschen, wollten wir die „Technisch-nautische Fragestunde“ dieses Jahr auf keinen Fall verpassen und so fanden wir uns für 11 Uhr im Theater ein. Kapitän „Aus“ brachte zur Verstärkung natürlich Kreuzfahrtdirektorin Nina, seinen Chief Officer und seinen Umweltoffizier mit. Es wurden 90 äußerst unterhaltsame Minuten und wir fühlten uns eher wie auf einer Comedy-Veranstaltung als bei den für unsere Reise verantwortlichen Personen. Der Kapitän beantwortet jede Frage begleitet mit reichlich Lachern der Zuhörer und nahm sich selbst dabei dauernd auf die Schippe. Diese Veranstaltung hat sich absolut gelohnt.
Dennoch wollten wir danach auch mal raus in die Sonne und ließen uns wie die Hähnchen die Haut rösten. Da viel Sonne wohl müde macht, zog sich Jenny auf die Kabine zurück. Ich hingegen wollte unbedingt das „Eisskulptur-Modellieren“ sehen, das sind wahre Künstler die das machen. Schon nach weniger Minuten wurden uns die eisigen Skulpturen (Delfin und Adler) präsentiert.
Auch ins Studio haben wir es im Vorjahr nicht geschafft und so entschieden wir uns für eine Holo-Show der „Flying Steps“. Es war sehr kurzweilig, aber jetzt auch nichts Besonderes. Technisch war es auf jeden Fall ganz nett. Und so plätscherte der Tag so dahin, mit reichlich Essen und dem ein oder anderen Drink. Was bleibt einem an so einem Seetag auch sonst übrig.
Nach einer eher unruhigen Nacht konnten wir das Einlaufen in Muscat heute live verfolgen. Zur Abwechslung haben wir dann auch heute mal backbord angelegt, ach nee, schon wieder meine ich Dabei hatten wir aber einen schönen Blick auf den großen Weihrauchbrenner. Für den heutigen Tag hatten wir nichts vorab geplant und so hieß es standesgemäß erstmal: Ankelmanns.
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Gegen 10 Uhr verließen wir das Schiff und wurden sofort in einen kleinen Transferbus gepackt, der uns dann stolze 50m (!) bis zum Hafenterminal brachte. Den Sinn haben wir leider nicht verstanden, aber vor Ort mussten wir dann durch die Sicherheitskontrolle. Wir haben hier im Forum schon gelesen, dass man mit den Taxifahrern am Hafen ein wenig verhandeln sollte und nicht den Erstbesten nehmen soll. Was soll ich sagen? Wir haben direkt den ersten genommen Er wollte uns eine längere Tour empfehlen, aber auf unserer Agenda stand eigentlich nur die Moschee, der Palast und der Souk. Wir einigten uns auf eine zweistündige Tour und schon saßen wir bei unserem megasympathischen Fahrer im Taxi. Jeder von uns hatte eine Flasche Wasser in der Tür, sehr zuvorkommend.
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Während wir zur Moschee fuhren hat er in seinem akzeptablen Englisch wirklich sehr viel erklärt und wollte auf der anderen Seite auch einiges von uns wissen. So ergab sich eine sehr angenehme Fahrt, auf der er immer mal wieder einen Stopp zum Fotografieren eingelegt hat bzw. das Tempo reduzierte.
Als wir an der „Qaboos-Moschee“ ankamen, hat unser Taxifahrer Jennys Outfit genauestens unter die Lupe genommen und für gut befunden. Er überließ uns die Moschee und wir erkundeten diese ganz in Ruhe. Es war unsere erste Moschee und wir waren begeistert von der Größe, Architektur und Kunst. Wir ließen uns reichlich Zeit um uns alles anzusehen, während die geführten Gruppen des Schiffs nur so an uns vorbeiströmten. Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren wir froh, für unsere Eigenständigkeit
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Die Weiterfahrt führte uns in eine ganz andere Ecke der Stadt und nach einiger Zeit erreichten wir den „Qasr al-alam“, den Palast des Sultans. Der Sultan vom Oman lebt jedoch nicht in diesem Palast, er hat lediglich repräsentative Zwecke z.B. beim Besuch von anderen Staatsoberhäuptern, wie unser Fahrer erzählte. Ich finde ja, dass er durch diese gold-blauen Säulen ein wenig kitschig wirkt. Das mag an der Errichtung durch eine indische Baufirma liegen, die ja solch kräftigen Farben mögen. Aber jedem das Seine
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Wir fuhren noch auf die Rückseite des Palastes, wo wir einen kurzen Halt machten. Dort hatte man zusätzlich noch einen Ausblick auf ein Fort. Unseren letzten Fotostop machten wir etwas oberhalb der Stadt, um einen weiteren Blick zu haben.
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Schließlich wurden wir am „Moutrah-Souk“ abgesetzt. Wir liefen den Souk bis zum Ende, waren aber alles in allem nicht ganz so begeistert. Also machten wir uns zu Fuß auf zurück zum Schiff. Dabei passierten wir noch die Markthalle für Obst/Gemüse und Fisch. An den Datteln wollten wir noch einen kleinen Snack kaufen, also versuchten wir trotz kaum möglicher Kommunikation etwas zu kaufen. Der ältere Herr hat uns von zwei Sorten etwas abgepackt, doch beim Bezahlen dann die Ernüchterung: er konnte lediglich Rial annehmen. Da wir sowohl in Khasab als auch bisher in Muscat gut mit Euro zurechtkamen, hatten wir nichts gewechselt. Wir entschuldigten uns also und gingen weiter. Der Verkäufer kam plötzlich hinter uns her und drückte uns die Datteln in die Hand. Er gab uns zu verstehen, dass er uns diese schenken möchte, das fanden wir ja mal wirklich klasse. Er wollte auch partout nichts dafür haben
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Da es noch früh am Tag war, machten wir uns zurück an Bord erstmal fertig für den Pool, den wir bis dahin noch gar nicht nutzen konnten. Da es noch angenehm leer an Bord war, konnten wir uns noch ein paar schöne Stunden auf den oberen Decks machen und noch die kulinarischen Vorzüge der einzelnen Bars genießen.
Am Abend wartete im Ankelmanns noch ein zusätzlicher Aufbau am Buffet mit orientalischen Spezialitäten, hier konnte man noch das ein oder andere neue probieren. Am Pooldeck fand schließlich noch die für TC bekannte Poolparty mit Schoko-Früchte-Buffet statt. Auf diese Sauerei sind wir jetzt nicht so scharf, dass wir uns unter die Leute mischen, aber schön anzusehen ist es natürlich allemal. Wir schauten uns die kleine Show nebst gewohnt lockerer Ansprache von Kapitän „Aus“ an, ließen den Abend aber dann an der TUI-Bar zuende gehen.
@Maja007 Dann sind die Erinnerungen ja noch ganz frisch @Susi66@NellyCruise@Tabatabei Delfine sind wirklich so wunderbare Tiere, sie so in freier Natur zu erleben macht es nochmal schöner! @saltydog Das hätte natürlich nochmal alles getoppt!
Auch nach dem vollgepackten Vortag war an Ausschlafen nicht zu denken. Als um 06:30 Uhr der Wecker klingelte hatten wir das Einlaufen in Khasab leider schon verpasst. Auch heute lag das Schiff wieder Backbord an, wir konnten dadurch allerdings die Sonne beobachten, wie sich sich über die Berge kämpfte. Ein sehr schöner Start in den Tag.
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Als wir um 8 Uhr das Ankelmanns betraten war dort kaum etwas los, das hatte uns doch etwas gewundert. Vielleicht hatten einige noch süße Träume, viele Gäste kamen aber dann doch gegen halb neun ins Restaurant. Wir hatten die Zeit wohl einfach nur gut abgepasst
Um kurz vor halb zehn waren wir schon am Ausgang vom Hafengelände. Für heute hatten wir eine 6-stündige Douw-Fahrt durch die Fjorde mit der lieben Dagmar gebucht. Auch dieser Guide ist hier im Forum ja bekannt wie ein bunter Hund. Wir starteten mit einer kleiner Sightseeing-Tour durch das beschauliche Fischerörtchen, in dem viele Fischer ihre Sommerdomizile hatten. Im Sommer kommen kaum Fische in die Fjorde, wo die Fischer den Rest des Jahres leben. Also zieht es sie Richtung Meer um dort das Geschäft am Laufen zu halten. Ein weiteres Standbein der Einwohner ist der Handel mit den sehr schmackhaften Datteln.
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Um 10 Uhr betraten wir die Douw und direkt am Eingang mussten wir unsere Schuhe ausziehen, schon da startete für uns irgendwie der Erholungs-Modus. Das ganze Boot war mit Teppich ausgelegt und an der Seite befanden sich urgemütliche Sitzkissen zum Verweilen. Wir nahmen im vorderen Teil Platz und lauschten Dagmars Ausführungen zum heutigen Tagesablauf.
Die Fahrt führte uns mit tollem Blick auf unser Schiff raus in die Fjorde Khasabs und wir konnte im Fahrtwind die Sonne genießen. Es wurden einige Orte angesteuert, wo die Fischer lebten. Diese Orte waren sehr übersichtlich in ihrer Größe und beherbergten oft nur eine Handvoll Familien. Straßen führten dort auch nicht hin, sodass das ganze Leben über den Seeweg geregelt wurde. Die Schulkinder wurden Sonntags abgeholt und kamen erst Donnerstags wieder zurück.
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Zwischendurch konnte man sich mit Kaltgetränken und Obst versorgen und der Service-Mitarbeiter von Dagmar servierte uns regelmäßig einen sehr leckeren schwarzen Tee (mit Rosenwasser und Kardamom verfeinert). Zum Baden im Fjord machten wir zwischenzeitlich zwei Stops à 45 Minuten, um im etwa 24 Grad warmen Wasser ein wenig zu schnorcheln.
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Nach dem ersten Badestop wurde ein traditionelles Mittagessen serviert: Hähnchenflügel, Reis, Curry, Fladen, Humus, Salat. Es hat richtig gut geschmeckt und war sehr reichlich. Zum Nachtisch wurden Datteln und Kaffee serviert. Der Kaffee war allerdings überhaupt nicht das unsere, wir haben daher lieber auf den guten Tee zurückgegriffen
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Tja, aber was war das Highlight der ganzen Tour? Wir waren zwar total entspannt und haben oft einfach nur da gelegen und die Sonne genossen, aber das was uns immer wieder von den Plätzen gerissen hat waren natürlich die Delfine. Anfangs noch eher weiter weg und scheu, kamen sie immer näher an unser Boot heran. Die Douws der anderen Touren waren genauso auf der Suche und so war es oft ein regelrechtes Zickzack-Fahren. Wir befürchteten schon eine Hetzjagd auf die Tiere, Dagmar erklärte allerdings, dass die Delfine die Wellen der Douws lieben und extra zum Spielen vom Meer in die Fjorde kämen. Und so konnten wir es schließlich zur Bestätigung auch beobachten wie eine kleine Familie zwischen uns und einer anderen Douw für längere Zeit in den Wellen ritt. Was für ein fantastisches Erlebnis. Wir haben unzählige Fotos und Videos gemacht.
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Am Ende der Tour hatten wir noch ein ungeplantes Extra. Da die Tour-Mitbewerber die Anlegestelle blockierten, mussten wir im Hafen den Anker werfen und wurden von einem kleinen Motorboot zurückgefahren. Allerdings konnte auch das kleine Boot nirgendwo anlegen und so mussten wir über vier andere Boote zum Ufer springen Gegen 16:30 Uhr waren wir schließlich auf unserem Schiff zurück und verbrachten den restlichen Tag mit dem, was man so an Bord macht.
Fazit zur Tour mit Dagmar: Der perfekte Tag zum Entspannen. Die sechs Stunden waren zu keinem Zeitpunkt langweilig, da wir die Ruhe und die Sonne einfach genossen haben. Die zahlreichen Delfine waren natürlich das Allerbeste. Dagmar und ihr kleines 2-Mann-Team waren sehr freundlich und aufmerksam, man fühlte sich bei ihnen sehr wohl.
Also ich bin weiß Gott ( ) kein gläubiger Mensch, aber die Bilder beeindrucken mich wirklich sehr. Tolle Eindrücke von Orten, die man halt immer wieder in seinem Leben "vorgebetet" bekommen hat.
Der Palast des Scheichs war natürlich gut bewacht und man konnte nicht bis ganz an das Gebäude heran, aber das ganze Drumherum mit den gepflegten Grünflächen gefiel uns schon richtig gut und vor allem die große Gruppe Pfaue zog die Aufmerksamkeit aller Besucher auf sich. Ein Pfau wollte seinen weiblichen Artgenossen wohl besonders imponieren, das war schon ein sehr lustiges Schauspiel, zumal es die Weibchen kaum zu interessieren schien.
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Elias erklärte im Anschluss die Tour „Modernes Dubai“ für beendet. Er hatte früher am Tag bereits angefragt, wer Interesse am alten Dubai hätte und bis auf ein Pärchen waren auch alle gerne dabei. Der geringe Aufpreis war es uns definitiv wert und wir wollten ja so viel wie möglich sehen. So stand eine etwas längere Fahrt quer durch die Großstadt an, Elias erklärte uns noch, dass aktuell die Immobilien in Dubai regelrecht verschleudert würden, da dringend Geld für die Neubauten der „Expo 2020“ benötigt wird. Naja, immer noch nicht erschwinglich für Jedermann.
Wir erreichten schließlich das „Bastakiya“-Viertel, wo sich in den letzten Jahren wohl einiges getan hatte. Laut Elias wurden viele moderne Restaurants für die Europäer gebaut, die wiederum eigentlich viel lieber klassische, auf alt getrimmte Restaurants bevorzugen würden. Und so stehen jetzt in diesem Viertel sowohl moderne als auch rustikalere Restaurants entlang des 14km langen Creeks, der Dubai in die Stadtteile Deira und Bur Dubai teilt.
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Der Bus fuhr uns noch ein Stück weiter zu einem kleinen Souk, wo Elias uns tütenweise frittierte Teigtaschen besorgte, bevor wir alle zusammen eine kleine Bootstour über den Creek machten und beobachten konnten, wie Dubai so langsam ins Dunkle getaucht wurde. Bei dem was die kleinen Boote so ausgestoßen haben, darf sich wirklich keiner mehr über Dieselautos oder Kreuzfahrtschiffe beschweren In Deira wurden wir abgesetzt um dort noch den Gewürz- und Goldsouk zu besuchen. Hier gab es für uns dann ein bisschen Kamelmilch-Schokolade als Souvenir (für uns selbst), ansonsten ließen wir die Eindrücke nur noch müde auf uns wirken. Elias organisierte noch einen Goldverkäufer, der uns beispielhaft das Ersparnis beim Goldkauf in Dubai glaubhaft machen wollte. Zum Kauf konnte allerdings niemand bewegt werden. Schade für seine Provision Spaß beiseite, warum soll er seine Beziehungen nicht in alle Richtungen versuchen zu nutzen.
Es war wirklich ein verdammt langer Tag und wir waren nicht böse, als der Fahrer uns wieder aufgabelte und uns gegen 19.45h am Schiff absetzte.
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Wir waren mehr als begeistert von dieser Tour mit Elias, da wir einen sehr schönen Einblick in die verschiedensten Teile Dubais bekommen haben und dabei noch sehr sympathisch von Elias mit vielen Informationen versorgt wurden. Ich glaube nicht, dass wir so viel auf eigene Faust geschafft hätten und wir wissen jetzt für unseren nächsten Besuch in Dubai, welche Ecke man sich noch ein bisschen intensiver ansehen könnte.
Jetzt brachte uns Elias auf die Palme, genauer gesagt auf die „The Palm Jumeirah“ Diese komplett künstlich angelegte Palmeninsel ist zum Wohnen nur was für die Superreichen unter uns. Daher sind die Palmenwedel auch nur für die Bewohner zugänglich, der Stamm ist allerdings für Jedermann und führt durch einen Tunnel auch auf den mit Top-Hotels bestückten Außenring. Der Tunnel wurde übrigens lediglich aus Gründen der Optik gebaut, damit von oben kein "hässlicher" Übergang zum Außenring zu sehen ist. Durch die guten Beziehungen unseres Guides ließ uns ein Wachmann dann sogar auf einen Wedel fahren, an dessen Ende wir eine tolle Sicht auf das Hotel „Atlantis The Palm“ hatten.
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Dieses war nach kurzem Foto-Stopp mit Blick auf die „Marina“ dann auch unser nächstes Ziel, genauer gesagt das „The Lost Chambers Aquarium“ im inneren des Hotels. Es fasst 11 Mio Liter Wasser und die Tiere im Inneren werden täglich mit ca. 300kg Futter versorgt. Wir waren fasziniert von der Unterwasserwelt, die zahlreichen Rochen fanden wir besonders klasse. Einen ganz besonders „kamerascheuen“ Freund haben wir immer wieder getroffen. Elias kaufte uns allen noch verdammt leckere, große Croissants. Nach all dem Sightseeing kam die Stärkung jetzt genau richtig. Nachdem er an einem Security-Mitarbeiter gescheitert war, konnte er uns an einem anderen vorbei in die Lobby des Hotels schleusen. Also hier kann man gerne mal den Urlaub verbringen.
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An einen längeren Aufenthalt im Atlantis war allerdings nicht zu denken, wir verließen die Palme und machten uns auf den Weg zur „Dubai Marina“. Die Marina ist erst gut 10 Jahre alt, weist aber stolze 300 Hochhäusern auf ihren 3 km² auf, man hatte den Kopf also quasi fast ständig im Nacken Damit wir den Kopf mal wieder in eine andere Position bringen konnten fuhren wir auf die 52. Etage des „Dubai Marriott Harbour“, von der wir einen sehr schönen Blick auf Marina und Palme hatten. Bei einer kühlen Cola hatten wir etwa 30 Minuten Aufenthalt, bevor wir wieder in der Sonne braten durften. Es ging zum „Marina Walk“, einer wunderschön gelegenen Promenade mit zahlreichen Restaurants. Der Hitze entsprechend hielten wir unseren Spaziergang bewusst kurz, konnten aber einen schönen Eindruck gewinnen, was einen auf dem langen Walk sonst geboten wird.
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Es folgte ein weiterer Spaziergang, dieses Mal ging es entlang des Strandes, vorbei an sehr gut aussehenden Restaurants und vielen Urlaubern, die die Sonne und das Meer genossen. Die zurückliegenden Hotels sollte man sich merken, eine wirklich gute Lage um den Urlaub zu verbringen. Wir schlenderten entspannt mit Blick auf das noch nicht fertiggestellte Riesenrad bis zum Ende der Promenade und wurden dort wieder von unserem Fahrer aufgegabelt, der uns zum letzten Stopp der Tour brachte, dem „Za’abeel Palace“.
Ich bin auch noch schnell hinterhergereist. Tolle Fotos von Dubai, vor allem ein schöner Blick auf den Burj Khalifa. In dem "Marriot" waren wir vor ein paar Wochen auch noch, da hatte man wirklich einen fantastischen Rundumblick.
Wow, Petra gefällt mir sehr gut. Einen schönen Ausflug habt ihr da gemacht. Ich bleibe gerne dran
Entgegen des ursprünglichen Plans hatten wir nach unserer ersten Nacht an Bord ein bisschen mehr Zeit um in den Tag zu starten. Dennoch riss uns der Wecker um 07:30h aus unseren Träumen und mit kurzem Umweg über die Rezeption (Meilenbuch abgeben) stand die erste Stärkung im Ankelmanns an.
Für heute war die Tour „Modernes Dubai“ mit dem hier im Forum allseits bekannten Elias geplant. Auf Grund von zwei Nachkömmlingen der AIDAbella wurde die Tour in der Vorwoche der Reise auf 10h verlegt. Die Gruppe hatte sich auch pünktlich eingefunden, nur der Herr Elias ließ ein bisschen auf sich warten. Aber bald war unser leicht hektisch veranlagter Reiseführer auch schon bei uns und „scheuchte“ uns in den kleinen Bus. Unserer Gruppe sollte heute aus 14 Personen bestehen, sechs davon holten wir zu allererst noch an einem Hotel ab.
Unser erster kleiner Fotostopp war an einer Villa, die ein Emirati für sich und seine beiden Frauen gebaut hat, wobei beide Frauen ihren eigenen, gleichgroßen Teil der Villa bekamen. Da Fremdgehen gegen ihre Religion wäre, nehmen sich die gläubigen Einheimischen eher eine zweite offizielle Frau wenn sie nicht mehr glücklich sind. Naja, andere Länder…ihr wisst schon.
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Elias versorgte uns am laufenden Band mit sehr interessanten Infos zu Land und Leuten und so verflog die Zeit auch, bis unser Bus an einem schönen Strand anhielt. Von hier hatte man wirklich einen fantastischen Blick auf das Luxushotel „Burj Al Arab“, das inoffiziell als 7-Sterne-Hotel gilt. Elias bot sich bei allen Reisenden gerne als Fotograf an und so hatte nach etwa 10 Minuten auch ein jeder die verschiedensten Bilder im Kasten.
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(Ich mag diese Häuschen am Strand einfach wie man auch auf meinem Profilbild sieht)
Die Fahrt führte uns weiter zu einer Anreihung von Hotels der Kette „Jumeirah“. Wir stoppten schließlich am „Jumeirah Al Naseem“ und durften uns dort ein wenig umsehen. Begrüßt wurden wir dort zuerst mit einem kleinen Kaffee und Datteln. Danach hatte jeder genug Zeit sich auf der Anlage sein nächstes Urlaubs-Ressort anzusehen Die entsprechenden Luxus-Karossen durften dabei natürlich auch nicht fehlen.
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Nach kurzer Weiterfahrt ließ uns unser Fahrer am „Souk Madinat Jumeirah“ aussteigen. Dieser Souk war aus afrikanischem Teak gebaut und machte einen sehr edlen Eindruck. Diese Anlage war, wie eigentlich fast alles in Dubai, extrem gepflegt. Elias führte uns ein wenig herum und außerhalb des Souks erreichten wir einen kleinen künstlich angelegten Fluß, auf dem man sich mit Booten herumfahren lassen konnte. Für Gäste der anliegenden Hotels kostenlos, für Gäste natürlich nicht. Dafür hatten wir allerdings eh keine Zeit, unser Programm hatte andere Pläne mit uns.
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Ein etwas längerer Hotel-Stopp war für das „Al Qasr“ der selben Hotel-Kette eingeplant. Wir nahmen auf der im angenehmen Schatten gelegenen Terrasse Platz und bekamen dort nach Wahl Kaffee oder Cappuccino serviert, auch hier mit kleinen Leckereien dazu. Dies war auch Bestandteil der Tour und musste nicht separat bezahlt werden. Auch in diesem Hotel konnte man sich noch ein bisschen umschauen. Elias erzählte uns noch, dass ein Emirati im Durchschnitt ca. 150 „Dischdaschas“ (Gewänder) besitzt, die sich im Schnitt und durch diverse Accessoires unterscheiden. Karierte Kopftücher werden eher im Winter getragen, weil die rot-weißen Farben die Sonne anziehen. Alles sehr interessant.
Bei unserer Flexzuteilung bekamen wir für unsere Orient-Reise die Balkonkabine 6116. Trotz vorheriger Enttäuschung über die Zuteilung auf dem untersten Balkon-Deck waren wir mehr als zufrieden mit dieser Kabine.
Das Bett war direkt am Balkon, der Weg zwischen Aufzug und Kabine extrem kurz und doch haben wir keinerlei Lärmbelästigung dadurch gehabt.
Der Blick vom Balkon war auch sehr gut, lediglich nach unten konnten wir nicht gucken, da unter unserem Balkon ein Boot platziert war. Das empfanden wir aber nicht als besonders schlimm.
Das Highlight des Tages war für uns der "Burj Khalifa", das bis dato mit 828m höchste Gebäude der Welt. Es wird zwar schon am "Dubai Creek Tower" gebaut, der stolze 928m hoch werden soll, aber auch die Saudis planen wohl das sogar nochmal zu toppen. Sei es drum, real ist aktuell nur der "Burj Khalifa" und der ist schon von unten so unglaublich riesig. Das wollten wir uns von oben mal anschauen. Die Tickets hatten wir vorab über die offizielle Website gekauft, für uns reichte "At the top".
Um 14:30h haben wir uns dann an „At the top“ angestellt, für 15:00h hatten wir die Tickets . Die Wartezeit bis zu den Aufzügen wurde wirklich sehr schön gestaltet und man konnte das Anstehen mit informieren überbrücken. Nach einer halben Stunde war es dann so weit, wir konnten den dunklen Aufzug besteigen. In rasender Geschwindigkeit schossen nicht nur wir, sondern auch die Zahlen der Digitalanzeige schnell nach oben. Beim Aussteigen wurden wir schon freundlich empfangen und auf die Terrasse geleitet. Was für ein Ausblick, aber auch was für eine Masse an Menschen. Die Stunde die wir oben waren brauchte man auch, um in Ruhe mal die Aussicht zu genießen und ungestört ein paar Fotos machen zu können. Das Gewusel und penetrant lange Posieren an den schönsten Ausblick-Punkten von einigen Besuchern war schon ein bisschen nervig Wir waren sehr beeindruckt von dem Rundumblick und fühlten uns plötzlich sehr, sehr klein. In der Ferne konnten wir die "5" und die "Bella" sehen, Richtung Palme war es ein bisschen diesig. Ein mulmiges Gefühl aufgrund der großen Entfernung zum Boden hatten wir übrigens nicht
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Wieder zurück am Boden setzten wir unseren Bummel durch die Riesen-Mall noch ein wenig fort, bevor wir ein Taxi zurück zum Hafen nahmen. Der Taxi-Anweiser wies uns einen schwarzen Lexus zu. Netter Versuch, aber nicht mit uns 90 AED wollte er haben, aber ich wusste dass man nur die Autos mit den bunten Dächern nehmen sollte. Die 40 AED die wir dann mit dem anderen Taxi bezahlt haben, gefielen uns da schon besser. Taxifahren ist echt spottgünstig in Dubai
Auf dem Schiff konnten wir dann auch unsere Kabine 6116 beziehen und siehe da: sie war spiegelverkehrt im Vergleich zur Karibik-Reise. Rechts erst das Bad, dann die Couch, dann das Bett am Fenster. Das gefiel uns auf Anhieb. Das Boot war tatsächlich unterhalb vom Balkon, dadurch konnten wir nicht so viel vom Meer sehen wie im Vorjahr, aber wir hätten es schlimmer befürchtet. Da das Schiff backbord anlag, blickten wir hier im Hafen Richtung Meer.
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Nach Auspacken und ein bisschen Entspannung, besuchten wir am Abend das Ankelmanns. Es war sehr wenig los, der Grund ist uns bis heute nicht klar. Vielleicht sind einige erst einen Tag später angereist. Nachdem wir mittags bereits den scheidenden Kapitän Thomas Roth an uns vorbeilaufen sahen, hörten wir abends dann die erste Durchsage von unserem Kapitän für diese Reise: Ioannis Anastasiou. Uns war sofort klar, dass wir mit ihm sehr viel Spaß bekommen würden. Als Kreuzfahrtdirektorin war Nina Gill an Bord. Beim Gespann im Vorjahr (Burgman/Langen) überragte noch der lockere Hans den charismatischen Kapitän. Das sollte dieses Mal anders werden.
Im Anschluss überprüften wir noch die Auswahl der Getränkekarten an der ein oder anderen Bar, bevor wir tot ins Bett fielen.