Unsere Rückreise begann nach einem letzten Frühstück im Hotel. Pünktlich erfolgte der Transfer vom Hotel zum Flughafen.
Wir verabschiedeten uns von Roman, der uns nun das dritte Mal chauffierte.
Bis zur Lounge wurden wir von der netten Swetlana von der örtlichen Agentur begleitet.
Sogar beim Einchecken war sie an unserer Seite.
Getränkebestellung in der Lounge klappte tatsächlich nur mit dem Googleübersetzer.
Die Dame hier – immerhin am Flughafen – spricht kein einziges Wort Englisch.
Es wird heute ein langer (Flug)Tag. Die Flugdauer nach Moskau beträgt 6.15 Stunden.
Ankunft Ortszeit Moskau ca 11.20 Uhr
Um 14.30 Uhr geht es dann ca 3.15 Stunden weiter nach München
Lieben Dank an Alle für die freundlichen Reisewünsche. Ich bin sehr gerührt und freue mich sehr , über die vielen so positiven Rückmeldungen und dem Interesse an unserer Reise, die nun heute endet.
Den Abend verbringen wir zur Einstimmung auf unsere bayerische Heimat im Bierhaus. Nach kurzer Recherche fand ich das Lokal im Internet und wir ließen uns mit dem Taxi herfahren.
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Die Verständigung klappte übrigens überall gut. Frau weiß sich ja zu helfen.
Insgesamt benötigte ich drei mal ein Paket für je 14,95 Euro für die Ländergruppe 3.
So hatte ich auch, wenn wir unterwegs waren, die Möglichkeit, den Google Übersetzer einzusetzen.
Und so nebenbei auch untertags mal Bilder hochzuladen
Jetzt genießen wir tatsächlich unseren letzten Abend , ja fast schon die letzten Stunden dieser außergewöhnlichen wunderschönen Reise, die wir NIE vergessen werden.
Zuhause werde ich dann ein abschließendes Fazit schreiben und ergänze ggfs noch Bilder der Kamera, da ich die letzten Tage ausschließlich Bilder vom Smartphone verwendete.
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Obwohl schon wieder ein paar dunkle Wolken aufzogen, gelang es mir, doch noch ein paar schöne Bilder zu fotografieren. Es tröpfelte zum Glück nur ganz leicht
Auch in Irkutsk gibt es Wegweiser- dieses Mal in grün - zu den touristischen Highlights
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An den Platz wo jetzt das Gebäude der Gebietsverwaltung steht, war die Kathedrale zur Ikone der Gottesmutter von Kazan 1894 gebaut von den Mitteln des Kaufmannes Kusnezov und sie wurde 1932 gesprengt.
Das erste Gebäude ist die frühere Universität, da studierte unsere Vera
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Das war allerdings kein normales. Restaurant. Es heißt" Solotaja Orda". Übersetzt: Goldene Horde.
Die großzügige burjatische Anlage gefiel mir fantastisch. Ich staunte nicht nur über die Jurten, sondern auch die Frauen und Mädchen im traditioneller Kleidung waren so schön anzusehen.
Pünktlich um 10.00 Uhr wurden wir von Vera und Wladimir abgeholt.
Ust-Orda, ein Dorf ca 60-70 km entfernt von Irkutsk war heute unser Ziel.
Unterwegs hielten wir an einer Gedenkstätte der Bajuraten. Die Landschaft gefiel mir sehr gut. Weite Grünflächen aber auch Berghügel. Auf der Straße wenig Verkehr.
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Die Burjaten gehören zu den zahlreichsten Völkergruppen von Sibirien.
Beim Empfang und der herzlichen Begrüßung durch eine Burjatin im regionalen Museum wurde uns ausführlich die Kultur und Traditionen der Burjaten erzählt.
Herzlichen Dank für die guten Wünsche zur Heimreise.
Jetzt gehen wir nochmal aus und später berichte ich über unseren heutigen erneut sensationellen Tag , den ich ganz sicher nicht vergesse und zeige natürlich auch Fotos.
Muss davor aber wieder diese glücklichen Gesichter unkenntlich gestalten
Jetzt fertigte ich noch einige Collagen und so kann ich während der Fahrt noch vom gestrigen Tag berichten
23.7. Irkutsk
Die ganze Nacht und auch die ganze Fahrt regnete es auf unserer Fahrt nach
Irkutsk, der schönen Stadt in Sibirien. Sie wird auch das Paris des Ostens genannt.
In Irkutsk leben rund 630.000 Einwohner. Durch die Nähe zum Baikalsee (60 km) ist die Stadt sehr beliebt.
Irkutsk hat so einiges zu bieten.
So schade, dass es in Strömen regnete.
Kirchen
Wir besichtigen die interessante und auch das älteste Steingebäude der Stadt : die Erlöser Kirche. Besonders die Außenfresken sind einzigartig.
Die ebenfalls besichtigte Gotterscheinungskathedrale gefiel uns nicht nur durch besondere Ikonen sondern auch beeindruckende Wandmalereien .
Ufer
Die Uferpromenade am Fluss Angara wäre herrlich. Der Ausblick sehr schön. Aber leider regnete es ohne Unterlass.
Eine Statue von Zar Alexander, III. ist nahe der Uferpromenade
Eine Lenin-Statue darf natürlich auch in Irkutsk nicht fehlen.
Neben der großen Lenin-Statue befindet sich der Statuen Park. Mit Engen, einen schönen Brunnen, einem Liebespaar und auch mehreren Kühen. Besonders gefielen mir die 3 Affen, die nicht hören, sehen, bzw. sprechen können.
Schön das Heimatkundemuseum.
Markt
Wir schlenderten bei dem Regen gerne über den Markt. In den Außenflächen bieten die Bauernfrauen Frisches aus ihrem Garten an. Beeren jeder Art, allerhand Kräuter, appetitliches Gemüse, Blumen und einiges mehr wird feil geboten.
Innen eine Vielzahl an Angebot von diversen Fischen, Fleisch- und Wursttheken, Köse , frische Bauernmilch, Schmand, aber auch Gewürze, Souvenirs und vieles mehr.
Nach dem Markt nahmen wir unser Mittagessen in einem sehr schönen Restaurant ein. Es schmeckte uns wieder sehr gut.
Die Besichtigung des Debakristen Museums
Wir besuchten das Volkonskji- Haus
Die Geschichte ist äußerst interessant.
Leider keine Bilder des Museums. Die Besichtigung war anstrengend aufgrund der großen- insbesondere asiatischen- Gruppen.
Danach hielten wir noch an historischen Holzhäusern. Es befindet sich in einem eine Verwaltung und in den anderen beiden auch kleine Museen.
Kwartal 130
Das Irkutsker Stadtwappen findet man in Form einer Skulptur. Ein Fabelwesen mit dem Zobel im Maul.
Irkutsk bemüht sich, die Tradition der Holzhausarchitektur zu erhalten.
Im alten Handwerkerviertel schuf man restaurierte und neue Holzhäuser. Dank vieler Geschäfte und Restaurants ist es für Besucher eine Attraktion. Zudem ist es eine Fußgängerzone.
Auch wir verbrachten den Abend in einer Brauereigaststätte.
Morgen möchte ich dann noch die beeindruckende Kreuzkirche besichtigen.
Und es stehen ja noch weitere Erkundigungen auf dem Programm.
Hoffentlich ist das Wetter morgen besser wir heute. Heute machte es bei den Dauerregen nicht soviel Spass. Zuhause hätte ich bei diesem Regenwetter keinen Fuß rausgesetzt.
Die Straßen waren teilweise im katastrophalen Zustand. Überall bildeten sich riesengroße Pfützen vom Regen. Außerdem haben wir schon viele Straßenschäden erlebt. Kein Wunder bei den strengen Wintern und den daraus resultierenden Frostschäden.
Um 22.00 Uhr fuhren wir mit dem Taxi ziemlich k.o. in das Hotel zurück
Wir hatten gestern viel Programm - leider bei viel Regen.
Gestern Abend waren wir auch noch unterwegs und kamen spät zurück und jetzt müssen wir schon bald los. Evtl schaffe ich es später / abends oder erst morgen von Irkutsk und unseren Unternehmungen zu berichten.
Heute ist schon unser letzter Tag !!!! Morgen gehts heim
In Russland bringt man NIEMALS eine angebrochene Flasche mir Wodka wieder nach Hause zurück, das bringt Unglück!!!, erzählte uns Vera. Also musste diese noch im Auto geleert werden. Zum Glück war es nur ein kleines Fläschchen und war vorher nur halb voll
Der anschließende Besuch des kleinen Fisch- und Souvenirmarkts war nett.
Wir kauften uns einen geräucherten Omul , er kostete 200 Rubel und einen winzigen Golomjanka, der kostete allerdings 250 Rubel, da er sehr schwierig zu fangen ist. Er ist ganz unten in den Tiefen des Baikals.
*Die Baikal-Ölfische oder Golomjanka sind eine aus zwei Arten bestehende, im Baikalsee endemische Gattung der Groppen. In der traditionellen Systematik galten sie als eigene Familie, nach phylogenetischen Befunden stehen sie jedoch sogar innerhalb der Gattung Cottus
Wird auch noch Baikal Groppen genannt
Die Groppen(Cottidae) sind eine Familie der Knochenfische. Sie leben in kalten Süßgewässern der Nordkontinente, die meisten Arten endemisch im sibirischen Baikalsee. Lediglich die Gattung Leptocottuskommt an der Küste des nördlichen Pazifik im Meer
* Wikipedia
Danach stand der Besuch des Baikal Museums an. Leider aus bekannten Gründen keine Bilder
Es war sehr interessant, denn zunächst starteten wir mit einem imaginären U-Boot in die Tiefen des Baikalsees (bis 1496 m) mit Erklärung in deutscher Sprache. Auch der weitere Rundgang war durchaus interessant und wir erfuhren viel über die Entstehung des Sees. Es gibt auch Aquarien mit Fischen vom Baikal.
Eine besondere Überraschung bereitete uns Vera beim nächsten Stopp. Wir stiegen aus und gingen zum See.
Dort packte sie Gläser und eine kleine Flasche Wodka aus und begann das Gebet mit Wodka am Baikal. Auf burjatische Art und Weise teilten wir den Wodka mit einem Spitzer Wodka - eintauchen in das Glas mit dem linken Ringfinger- und gedachten den drei Welten. Den verschiedensten Gottheiten - Spritzer nach oben , unserem Leben - Spritzer in die Mitte -, Söhnen oder in unserem Fall männlichen Mitgliedern - Spritzer rechte Brustseite - , den Töchtern und den weiblichen Mitgliedern der Familie - linke Brustseite und auch unseren Verstorbenen - Spritzer nach hinten über rechte Schulter. . Es wurde ein Schluck Wodka getrunken und den Rest bekam der Baikal.
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Weiter ging es zum Mittagessen.
Es gab einen typischen Salat von hier, eine Soljanka, einen Omulfisch gedünstet auf Gemüse in Alufolie und ein typisches Gebäck. Dazu Tee für die Damen. Peter probierte ein Bier von der Region. Dies hat nur 4,1 %. Auf seine Anmerkung, dass es eher ein leichtes Bier ist, meinte der Ober, dass sei doch kein Problem, man kann es doch mit Wodka mischen.
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Anschließend besichtigten wir die schöne Holzkirche. Sie wurde 1957 im Zusammenhang mit dem steigenden Wasserpegel des Baikalsees in das Krestivka Tal umgesetzt. Sie wird innen jedoch im Moment renoviert. Für das Gebet und die Gottesdienste wurde vorübergehend ein Zelt aufgebaut.
Der Garten ist sehr liebevoll angelegt. Die Pfingstrosen blühten noch sehr üppig
Um 10.00 Uhr wurden wir von Wladimir und Vera abgeholt.
Der Besuch des Freilichtmuseums für Holzarchitektur in Talzy stand als erstes auf dem Programm
Es befindet sich im Dorf Talzy am Ausfluss der Angara
Das Museum wurde 1969 gegründet und öffnete 1980 für Besucher. Auf einem Gelände von knapp 70 Hektaren kann man schöne Beispiele der Holzarchitektur aus ganz Ostsibirien sehen.
Früher lag auf diesem Platz das große Dorf Talzy, aber es wurde beim Bau des Irkutsker Wasserkraftwerks unter Wasser gesetzt. Später wurde auf dem Hügel das Museum erbaut. Zurzeit gibt es dort mehr als 40 Architekturdenkmäler und viele tausend Ausstellungsstücke die über das Leben in den sibirischen Dörfern im 17.-19. Jahrhunderten berichten.
Besondere interessant der Erlöserturm, einer von acht Türmen der ersten ostsibirischen Festung Ilimsk, sowie die ebenfalls von dort stammende Kazaner Kapelle. Beide wurden vor über 300 Jahren ohne einen einzigen Nagel erbaut.
Der Besuch gefiel uns sehr gut. Wir probierten auch hier den Sanddorntee, dieses Mal mit Zimt und einen Pfannkuchen.
Obwohl es so trüb war, gefiel mir die Stimmung auch am See hervorragend
Einfach zwischendurch herzlichen Dank für das große Interesse an der Reise und den netten Kommentaren.
Ich werde versuchen, zuhause auf jeden persönlich zu antworten.
Aber eins, dass evtl mehrere Mitleser interessiert ist, dass wir alleine unterwegs sind.
Sowohl in Moskau (2 Tage Natalia), als in Jekatarinenburg (Katja), in Novosibirsk (Lena) hatten wir einen Guide. Nicht jedoch die ganze Zeit, sondern nur ein paar Stunden, den Rest erkundeten wir auch selber Die Guides waren alle super, hatten enormes Wissen und sprachen perfekt Deutsch.
Wir wurden jeweils an den diversen Stationen mit Namensschild empfangen und hatten sämtliche Fahrten und Transfers in bequemen Autos mit Fahrer ebenfalls zur Verfügung. Für die Fahrt zu den Bahnhöfen hatten wir nur einen Fahrer und keinen Guide. Nur in Moskau brachte uns der Fahrer zum Gleis.
Ab Irkutsk bis zur Abreise steht uns die liebe Vera als täglicher Guide zur Verfügung. Sie ist wiederum einfach super. Wir haben soviel Spaß zusammen.
Alle GUIDES waren wirklich hervorragend, besser gehts nicht.
Später mein Bericht mit Fotos eines erneut schönen und abwechslungsreichen Tages hier.
Die Qualität der Fotos ist bestimmt nicht immer sehr gut, da ich im Moment aus zeitlichen Gründen nur iPhone Fotos hochladen kann. Evtl ergänze ich dann noch besonders schöne Bilder von meiner Kamera
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Fotografieren war heute wieder sehr schwierig. Mit im Zug 80 % asiatische Gäste überwiegend aus China und Japan. Man hatte nur sehr begrenzt Möglichkeiten, Bilder ohne Menschen zu fotografieren.
Die Fahrt endete am Port Baikal. Von Port Baikal kamen wir per Boot nach Listwjanka
Listwjanka ist mit etwa 2.000 Einwohnern ein kleines Dorf. Es liegt 70 Kilometer südöstlich von Irkutsk. Direkt an der Stelle, wo die Angara aus dem Baikalsee fließt. Die Angara ist bei über 300 Zuflüssen übrigens der einzige Abfluss des Baikalsees. Das Dorf streckt sich entlang der Küste und hat seinen Namen von den Lärchen (Listwenni tsa ), die in der Umgebung wohl vermehrt vorkommen.
Wir sind im Hotel Anastasia. Der Blick zum Baikalsee fasziniert uns.