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Am Ausgang hielten wir erneut an der Tankstelle für einen kurzen Stopp und auch der Bus musste betankt werden. Unsere nicht verzehrten Essens von den Lunchpaketen verteilte Maja an Einheimische. Essen wird niemals entsorgt.
Um circa 13:00 Uhr waren wir zurück in der Lodge, der Rest des Tages war frei. Wir erfrischten uns im Pool und teilten uns danach ein Mittagessen. Die Pommes waren selbst gemachte. Danach war nochmal Pool und anschließend Siesta angesagt.
Den Sesriem Canyon besuchten wir nicht mehr, das wurde uns aber schon vor der Reise mitgeteilt. Die Erholung am Nachmittag war wohltuend und war uns jetzt auf jeden Fall lieber, denn bei 36° wären weitere Besichtigungen schon sehr anstrengend geworden.
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Anschließend spazierten die meisten durch die Dünen, unser Jüngster und noch ein Ehepaar hatten vor, Big Mama, den 350 m hohen Sandberg zu erklimmen.
Es war schon um 7:30 Uhr 30° heiß . Die meisten von uns und auch ich wollten zu dem Dead Vlei mit seinen über 500 Jahren alten abgestorbenen Akazien. Der Weg war für mich ziemlich anspruchsvoll, und die Steigungen im Wüstensand waren nicht ohne.
Heute hatten wir die früheste Weckzeit am frühen Morgen. Für 4:15 Uhr war der Wecker gestellt, um unser heutiges Ziel zu erreichen.
In der Rezeption gab es ab 5.00 Uhr einen Kaffee und Lunchpakete zum Mitnehmen.
Um 5:30 Uhr starteten wir die Fahrt. Zunächst ging es 30 km über die Schotterpiste, anschließend bogen wir links auf die geteerte Zubringerstraße zum Parkeingang ab. Bis zum Parkeingang waren es 12 km.
Anschließend lagen weitere 60 km Fahrt auf der geteerten Strasse vor uns bis wir zu dem Eingang der weltbekannten höchsten Sanddünen der Welt kamen. Die morgendliche Stimmung der farbintensiven Dünenlandschaft war grandios.
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Es herrschte reger Verkehr, denn die Idee nach Sonnenaufgang bei den Dünen zu sein, hatten sehr viele Besucher. Die Sossusvlei Dünen sind die Nummer 1 für alle Besucher von Namibia weltweit.
An der Tankstelle kurz vor dem Parkplatz war noch mal Toilettenstopp. Anschließend wurde der Bus geparkt.
Um 15.30 kamen wir in der Little Sossus Lodge an. Wir waren jetzt leicht k.o. vom Ritt durch die zwar wunderschöne und beeindruckende Wüste. 320 km Schotterpiste liegen hinter uns. Die letzten 30 km waren sehr anstrengend. Wir haben jetzt noch 33°.
Unser Häuschen ist sehr rustikal, aber es gefällt uns auch wieder und wir werden uns hier die nächsten zwei Tage ganz sicher wohl fühlen
Als erstes zischten Peter und ich ein Radler. Und erfrischten uns danach im kleinen Pool.
Solitaire, das kleines Wüstendorf, liegt strategisch günstig an zwei wichtigen Fernstraßen in dem sehr dünn besiedelten Gebiet. Hier hielten wir und auch viele andere Reisende.
Soltaire selbst besteht nur aus einer Tankstelle, einem Laden, einer Kapelle und einer Bäckerei mit angegliedertem Cafe. Diese Bäckerei ist weltberühmt wegen seinem Apfelkuchen, dem „besten von ganz Namibia“. Selbstverständlich probierten wir den und er schmeckte ausgezeichnet. Dazu einen sehr guten Cappuccino. Mit einem Cola zum Mitnehmen waren wir bei 11 Euro.
Eine Lodge und ein Zeltplatz gibt es auch in Solitaire. Und auch alte Fahrzeuge als Fotomotive am Eingang.
Wir hielten am Wendekreis des Steinbocks (Tropic of Capricorn). Der durchquert Namibia in etwa von Ost nach West und teilt das Land geografisch in zwei Hälften. Er markiert den südlichsten Punkt der Erde, an dem die Sonne zur Sommersonnenwende am 21. Dezember im Zenit steht.
Um 8:30 Uhr verließen wir heute die Stadt, und über Walvis Bay erreichten wir die Namib Wüste. Das Landschaftsbild veränderte sich, genauso wie die Temperaturen, die minütlich stiegen auch die Straßenverhältnisse änderte sich, denn kurz nach Walvis Bay fuhren wir über 300 km nur noch Piste. 70 % der Schotterstraße waren einigermaßen in Ordnung, 30 % waren schon relativ anstrengend. Das ganze nennt man afrikanische Massage.
Landschaftlich war die Fahrt wieder wunderschön. Die Temperaturen lagen nachmittags bei 36°.
Leider fiel wegen mangelnder Teilnahme mein Flug hier ab Swakopmund für mich aus! Die Cessna wäre schon auch gerne für mich alleine 2.10 Std. geflogen, allerdings leider nur zum mehr als 3,5-fachen Preis. Das war mir dann doch zu teuer ( Preis bei 5-er Belegung p.P. ca. 320 Euro umgerechnet) Peter wollte leider auch nicht. Jetzt hoffe ich, dass es in Sossusvlei evtl. noch was wird. Aber das muss ich erst mit der Reiseleitung und dem Programm abstimmen.
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Den Rest des Abends verbringen wir jetzt lieber gemütlich im geheizten Zimmer. In der Bar läuft die Klimaanlage . Draußen war es jetzt ziemlich kühl. Morgen geht's wieder in die Wärme Richtung Namib.