Beiträge von Gabi46

    So jetzt gehts zurück zum 13.7.22

    Juneau


    An diesem Tag war die Hauptstadt Alaskas unser Ziel. Juneau kann nur entweder per Flugzeug oder per Schiff erreicht werden, denn die Stadt ist eine Insel mit ca. 30.000 Einwohner. Juneau ist die regenreichste Stadt. Allerdings hatten wir an diesem Tag großes Glück, denn nach anfangs Regen, war es an diesem Tag vollkommen trocken.

    Vor Ort fiel die Auswahl schwer, denn am Morgen regnete es. Gebucht hatte ich noch nichts von zuhause aus. Gelesen und überlegt hatte ich allerdings schon einige Aktivitäten.

    Wir entschieden uns für die Fahrt zum Mendenhall Glacier, der ca. 20 km entfernt ist. Gleichzeitig sahen wir so die weitläufige Stadt. Das Zentrum ist zwar klein und überschaubar, aber ein wenig außerhalb konnte man die Stadt nicht erlaufen, da sie sehr weitläufig ist.

    Die Fahrt mit dem urigen Bus kostete hin und zurück pro Person 45 Dollar. Ich fand das jetzt auch nicht unbedingt einen Schnapper, aber günstiger ging es nicht. Unser Fahrer war allerdings sehr nett und erzählte die ganze Fahrt über Juneau, die Natur und was es zu sehen gibt.

    Eine Buchung der Fahrt über das Schiff hätte pro Person 120 Dollar gekostet. Da haben wir doch kräftig gespart, weil wir ein paar Meter mehr gelaufen sind. Die Schiffsgäste wurden natürlich direkt am Schiff für die Fahrt abgeholt.


    Anbieter gibt es wenige Meter vom Schiff entfernt wie Sand am Meer. Sparen kann man da allerdings nicht mehr, denn die rufen alle die gleichen Preise auf - 5 Dollar evtl. hin oder her.

    Auch Whalewatching mit dem Gletscher als Kombi wäre im Angebot gewesen und hätte (nur!) 170 Dollar gekostet. Nachdem aber für den nächsten Tag schon eine Whalewatching Tour gebucht war und es auch zeitlich ein wenig eng geworden wäre, da die Abfahrt schon wieder um 16.30 Uhr war, wollten wir an diesem Tag nur den Gletscher sehen.

    Gut gefallen hätte mir allerdings auch ein Hubschrauberflug auf den Gletscher. Allerdings schaute das Wetter nicht sooo prickelnd aus, so dass wir für den Preis von 400 Dollar pro Person doch Abstand nahmen.

    Nach ca 25 Minuten erreichten wir das Gebiet rund um den Gletscher.


    Ein toller Anblick. Der Mendenhall Glescher ist einer der Ausläufer des Juneau Icefield vom fast 4000 Quadratkilometer Field. Und wir waren begeistert, sowas hatten wir noch nie vorher gesehen

    Alles war sehr gut ausgeschildert


    und hier auch das Visitorcenter von außen

    Später berichte ich von den vergangenen Tagen. Wir waren natürlich schon aktiv.

    Morgen ist eine private deutschsprachige mehrstündige Sightseeingtour geplant (die buchte ich schon länger). Da werden wir direkt am Hotel abgeholt. Danach evtl.eine kleine Fahrt mit dem Wassertaxi rüber zur North Shore.

    Am Montag sind E-Bikes gebucht für den Stanley Park und am Dienstag ist die Capiliano Suspension Bridge geplant. Und noch ganz was tolles abends ( das verrate ich noch nicht ) ;)

    Wetter ist nun besser - blauer Himmel zeigt sich :thumbup:

    Einreise war im Hafen jetzt gar NICHTS!!!! Nicht mal Passkontrolle. Der ganze zeitliche Aufwand mit dem neuen Hochladen im CANarrive App war umsonst.

    Es wurde lediglich die Zollerklärung eingesammelt und gefragt, wie lange wir noch in Kanada sind.

    Unser schönes Zimmer im Pan Pacific für die nächsten vier Übernachtungen durften wir auch schon beziehen. 21.Etage mit tollem Blick auf die Bay und zum Wasserflugzeug Startplatz

    Wir werden uns jetzt mal die Executive Lounge angucken und auch den Pool anschauen.

    Es schaut nämlich draußen nach Regen aus, deshalb warten wir erstmal ein wenig ab, bevor wir nach draußen zu weiteren Erkundigungen aufbrechen.

    Leider funktionierte das Internet in den letzten Tagen so gut wie gar nicht.

    Heute sind wir in Vancouver angekommen und sitzen noch sehr entspannt beim Frühstück.

    Um 10.00 Uhr gehen wir von Bord und müssen nur ums Eck gehen bis zum Hotel. Das Gepäck können wir sicher unterstellen.

    Ich werde heute nicht nur berichten wie die Einreise nach Kanada erfolgte, sondern mit hoffentlich schnellen Internet auch noch einiges der Ausflüge der letzten Tage und vom Schiff vorstellen können.

    mcgee

    Uber ist auf jeden Fall eine gute Alternative.

    Allerdings nicht vergessen, dass L.A. riesig ist.

    In meinem Reisebericht von 2019 beschrieb ich auch einen tollen deutschsprachigen ganztägigen Ausflug in L.A. , wo man überall hinkommt, was man bei einem ersten Besuch in L.A. gesehen haben sollte.

    Wenn ihr allerdings nur einen Tag in L. A. seid, würde ich den Ausflug übers Schiff machen. Vom Hafen werdet ihr nicht abgeholt. Von St. Monica z.B. sind das schon ca. 30- 40 Kilometer bis zum Hafen

    Und denkt bitte daran, dass sich die Situation bis zu Eurer Reise noch ändern kann.

    Ich würde mich auf jeden Fall noch zwei /drei Tage VOR der Abreise auf der offiziellen Seite von Kanada und USA genau einlesen.

    Hier aktuell am Schiff wurde gesagt, dass Kanada sehr strikte Einreiseregelungen wegen COVID hat und dass diese sich immer mal wieder ändern.

    Der Code am CANarrive wurde bei Abflug und Ankunft bei jedem Gast kontrolliert. Eine Dame konnte das App irgendwie nicht öffnen ! Zum Glück hatte sie das Dokument auch ausgedruckt dabei, so dass sie an Bord in Frankfurt durfte.

    Am Samstag kann ich genau berichten wie die Einreise am Hafen in Vancouver war.

    Teil 6

    Weiter ging unsere Fahrt an den wunderschönen Emerald Lake. Dieser See schimmert aufgrund der beinhalteten Mineralien in allen möglichen Türkistönen.

    Leider regnete es immer noch heftig. Auf der Rückfahrt waren eigentlich noch einige Stopps angedacht, die mussten fast alle entfallen, da es weiterhin heftig regnete. Leider verschlechterte sich auch die Aussicht. Die Berge waren in Nebel verhüllt und man konnte kaum mehr in die Ferne schauen.

    An der Grenze zur USA wurden wir nicht kontrolliert.


    Beim berühmten Schild nach der US Grenze sprang ich nochmal schnell raus, um wenigstens dies festzuhalten.

    Sehr gerne wäre ich zum Grenzstein Kanada- USA ein paar Meter hochgegangen. Das war aber unmöglich, genauso wie die Suspension Bridge

    Gegen 16.00 Uhr erreichten wir Skagway, wo wir an Bord gingen.

    Der Ort ist zwar sehr klein, aber bei heftigen Regen doch zu groß. Wir sahen Skagway ja zumindest schon morgens beim Tourstart.

    Bis ca. 12.30 Uhr konnte ich aber wunderschöne Landschaftsbilder festhalten, sogar die Bilder im Regen finde ich haben ihren Charme.

    Der Ausflug war sehr gelungen und gefiel uns ausgezeichnet. Gegen das Wetter ist man leider machtlos.

    Am Abend bei Abfahrt war es übrigens wieder trocken.

    Bei Rückkehr erkundigte ich mich sicherheitshalber an der Rezeption wegen der erneuten Einreise nach Kanada, nachdem wir Informationen darüber am Zimmer vorfanden. So richtig schlau wurde ich nämlich nicht daraus, da wir ja schon registriert waren.

    Tatsächlich mussten wir in der ArriveCan App nochmals sämtlichen Angaben wiederholen, da wir aus einem anderen Land erneut in Kanada einreisen. Das Internet funktionierte ja gestern Abend ganz schlecht. So war mir die Dame an der Rezeption an ihrem PC behilflich. Auch ihr gelang es länger nicht, die Dokumente hochzuladen. Irgendwann so fast nach über einer Stunde gelang es, so dass wir am Samstag hoffentlich ohne größere Schwierigkeiten einreisen dürfen. Zum Glück wurde der Code beim Ausflug an der Grenze nicht abgefragt, da hätte ich nur mit dem unserer Einreise am 4.7.22 aufwarten können.

    Am Abend besuchten wir das Asiatische Restaurant, das zuzahlungspflichtig ist. Es schmeckte uns schon gut, aber überragend fanden wir es auch nicht. Sehr nett war der Plausch mit Gästen am Nachbartisch aus Michigan.

    Hier noch Bilder vom Restaurant, das sehr schön aussieht. Unser erstes Anstoßen erfolgte tatsächlich erst abends. Peter meinte schon, dieses Mal ist es ein sehr trockener Geburtstag :D So ein Drink kostet gerne um die 14/15 Dollar + Servicecharge. Bei uns ist er im Getränkepaket beinhaltet.


    Der Ananas Mojito war sehr lecker, der Mai Thai auch

    Weiter im Reisebericht

    Teil 5

    Das Museum zeigte die Tiere von früher und heute in Lebensgröße, verschiedene Kleidungen, Werkzeuge usw. der vergangenen Jahre und vieles mehr. Bilder darf ich hier leider von innen nicht zeigen. Auch der Shop war sehr urig.

    Der Außenbereich ist ebenfalls äußerst liebevoll hergerichtet. So besuchten wir die Baby Huskies im Kindergarten. Die waren sehr niedlich.


    Teil 4

    Wir fuhren weiter und stoppten kurz hinter dem Dorf.

    Mit einer Wüste rechnete ich dort nicht.


    Wenige Kilometer später war die Mittagspause eingeplant in Caribou Crossing.


    Hier bekamen wir unser vorbestelltes Hähnchen, eine Kartoffel, einen Krautsalat im Selfservice.

    Hier der Eingang

    Der urige Saloon


    Als Nachspeise gab es Zimtdonuts, Tee und Kaffee so viel man wollte. Es war gut und eine schöne Atmosphäre im Saloon dazu.

    Es wäre auch eine Fahrt mit den Huskies möglich gewesen, so schade, dass es weiter so heftig regnete. Wir hätten diese Fahrt sehr gerne mit den Huskies unternommen.

    Teil 3

    Bernhard Lake Viev, (Yukon Suspension Bridge fehlt, wollten wir auf der Rückfahrt machen), Beach at Lake Tutshi und Tutshi Panorama View zeigte ich schon

    Wir halten am Welcome to the Yukon Sign

    Nun waren wir im Yukon Gebiet in Kanada. In Carcross hielten wir für einen Stopp an, leider regnete es genau da heftig. Wir flüchteten in das nette Visitorcenter. Mehr als erstaunt war ich, wieviele Informationen in verschiedenen Sprachen und auch in Deutsch verfügbar waren. Die Damen waren äußerst freundlich und sie entschuldigten sich sogar, dass es in ihrem netten Ort nun so regnet.

    Ein entzückendes Dorf

    Teil 2

    Bei diesem Ausflug waren viele Scenicstopps auf Seen, Wasserfälle, Berge und auch auf die Gleise der Railroad beinhaltet.

    Das Waren z.B. der Goat Lake hydro pipeline , Summit Lake, Blick in das Tormendet Valley


    Die erste Besonderheit war, dass wir die kanadische Grenze überschreiten mussten. Passkontrolle war im Bus. Anschließend passierten wir ein nettes Schild, denn Kanada hat eine andere Zeit als Alaska.

    hier verläuft wieder die Zugstrecke (die wird im Moment aber nicht angefahren wegen der Einreisebestimmungen von Kanada)

    12.7.22 Skagway

    Gestern lagen wir in Skagway


    Ein Blick auf unser Schiff.

    mit uns lagen die Princess Crown und die Konigsdam von HAL sowie einer Celebrity im Hafen

    Bei einem örtlichen Anbieter (Frontier Excursion) buchte ich von zuhause aus eine 7-stündige private Tour in einer kleinen Gruppe.

    Nachdem wir bei diesem Ausflug die Grenze nach Kanada überschreiten mussten, lieferte ich vorab schon unsere Passdaten.

    Wir wurden im Hafen pünktlich (mit dem Schild der Firma) abgeholt und trafen in Downtwon beim Office auf unsere sechs Mitreisenden und Beverly , unsere Fahrerin und Guidin für diesen Tag. Die Fahrt startete in einem bequemen kleinen Reisebus.

    Zunächst fuhren wir durch Skagway. Das ist eine kleine nette Stadt, die man in Kürze durchfahren hat. Fotos habe ich leider gar keine gemacht, denn ich dachte, nach der Rückkehr vom Ausflug schlendern wir noch durch die Stadt.

    Wenige Minuten später befanden wir und auf dem road-old White Pass Trail und dem Klondike Pass und die ersten Stopps erfolgten

    Pitchfork Fall



    Noch ein paar Worte zum Service:

    Der Service ist sehr gut und das Essen auch.

    Es wird in allen öffentlichen Bereichen Maske getragen und zu 99 % halten sich die Gäste daran. Zum Frühstückeb gehen wir in das Büffetrestaurant, dort wird alles aufgelegt oder wenige Sachen werden in kleinen Schälchen angeboten. Die Auswahl ist hervorragend.

    Gestern speisten wir im Concerto Dining Room.



    Es ist unglaublich, dass uns schon einige Ober persönlich mit Namen ansprechen. Das Medaillon brauchen wir deshalb gar nicht mehr in den bevorzugten Bars zeigen. In unserem Paket haben wir ein Getränkepaket das heißt "Premium Drinks with Service Charge" dabei, das für uns genau richtig ist, bei dem was wir so trinken. Auf US Schiffen sind die alkoholischen Getränke schon sehr teuer. Da kostet ein Glas Prosecco schon mal 10 Euro oder ein kleines Bier 6,25 Dollar + 20 % Servicecharge.

    Weiter im Reisebericht