18.8.22 Valetta /Malta
Mein ursprünglicher Plan war eigentlich am Vormittag nur ein wenig in die Stadt gehen und anschließend einen gemütlichen Nachmittag an Bord zu verbringen. Deshalb recherchierte ich zuhause nichts.
Die Töchter meinten aber, ein Bad im Meer am liebsten an Sandstrand sollte schon dabei sein. Wir gehen evtl. später noch eine Runde durch die Stadt. Nachdem die Taxis und auch Uber sehr hohe Preise aufriefen, entschieden wir uns deshalb, mit dem Hoppelbus zu fahren. Der Bus kostet nur 20 Euro je Person.
Das gefiel uns auch am Anfang recht gut, 98 % der Gäste wollten so wie wir zu einem Strand. Weniger gut gefiel uns, dass wir Alle an einer Station aus dem Bus aussteigen mussten, denn aus der blauen Linie (die Nordtour) wurde auf einmal die gelbe Tour.
Die Organisation fanden wir und auch so manch andere Gäste grenzwertig. Es gab weder eine gescheite Stelle wo man warten konnte, noch wurde verstanden dass zwei Busse schon wieder zurück zur Stadt und zum Hafen fuhren. Alle Gäste waren mehr oder weniger in der prallen Mittagssonne und wir mussten fast eine halbe Stunde warten bis endlich ein Bus eintraf, der die Route weiter fuhr.
Um 12.00 Uhr erreichten wir unsere Haltestelle. Wir stiegen am Golden Sand Beach aus. Für die Liegen und Sonnenschirme musste man sich wieder in der prallen Sonne anstellen. Vier Schirme und Liegen kosteten 40 Euro. Jeder stürzte fast wieder einen Liter Wasser runter.
Das Wasser war 29 Grad, zwischenzeitlich hatte es 37 Grad, gefühlt lt. WetterApp 42 Grad durch die feuchte Luft. Wir waren mehrere Male im Wasser, aber so richtig Freude hatten wir nicht m.
Um 14.30 Uhr stellten wir uns für die Dusche an, und stiegen den steilen Berg hoch. Um 15.00 Uhr kam der Bus und wir fuhren eine Stunde an der ganzen Küste entlang. Wir unternahmen die Tour schon mal vor 12 Jahren , da hatte es ca 30 Grad und ich erinnere mich noch gut, dass mir diese Fahrt gut gefiel.
Dieses Mal saßen wir im Bus unten und waren bloß noch froh, als wir endlich am Hafen ankamen.
Hier ein paar Eindrücke des heutigen Tages
Sofort wurden einem am Schiff außen feuchte Tücher gereicht und kleine Becher mit einem erfrischenden Mix aus Obst oder Wasser und Eistee. Wir waren froh, als wir das kühle Schiff betreten durften. Die wunderschöne Stadt werden wir heute nicht mehr besuchen. Zum Glück kennen wir sie alle Vier. Bei diesen Temperaturen ist man einfach nur geschafft.
Wir nahmen einen kleinen ausgezeichneten Lunch im Garden ein. Das (Lunch) Angebot zeige ich morgen.
Unser eigentlich selbst geplanter Ausflug noch Taomina entfällt, die Familie sagte morgen gibt es nur eine kleine Runde Messina und erholsame Stunden am Schiff, da wieder 37 Grad erwartet werden.