Da sich am Tijuca Nationalpark lange Schlangen abzeichneten, entschieden wir uns flexibel gegen die Vista Chinesa und fuhren stattdessen direkt nach Barra. Dieser Stadtteil ist ein Ort der Extreme: Hier grenzen die größten Favelas direkt an exklusive Golfclubs und die Luxusvillen von Fußballstars wie Ronaldo. Auf dem Weg bewunderten wir die architektonisch beeindruckende Brücke von Oscar Niemeyer.
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Ein absolutes Highlight war die anschließende
Bootsfahrt durch die Mangroven-Lagunen (Lagoa da Tijuca).
Die anschließende Bootsfahrt durch das sogenannte „Pantanal Carioca“ war ein faszinierendes Kontrastprogramm zum Großstadttrubel. In der Stille der Lagunen konnten wir tatsächlich einen Alligator (Kaiman) in seinem natürlichen Lebensraum beobachten.
An der Michael Jackson Plattform hielten wir inne – begleitet von Samba-Rhythmen und einer spontanen Tanzeinlage, die die Lebensfreude der Cariocas direkt spürbar machte.
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Ein starker Kontrast folgte mit dem Besuch der Favela Santa Marta. Berühmt als Drehort für Michael Jacksons Video „They Don’t Care About Us“, erlebten wir hier das authentische Rio. Wir trafen Christina, eine Bewohnerin, die uns tiefe Einblicke in das Leben, die Herausforderungen und die stolze Kultur der Favela gab.
17.2.26 Rio de Janeiro: Zwischen Postkarten-Idylle und pulsierendem Leben
Unser zweiter Tag in Rio begann pünktlich um 8:00 Uhr. Unser Guide Alex, holte unsere siebenköpfige Gruppe ab.
Gipfelglück am Zuckerhut
Erster Stopp: Der Zuckerhut.
Dank dem perfektem Timing von Alex schwebten wir ohne jede Wartezeit mit der Seilbahn nach oben. Dort oben herrschte Begeisterung pur – der Panoramablick über die Guanabara-Bucht und die Stadt ist auch beim dritten Besuch in Rio immer wieder ein magischer Moment.
Zum Entspannen zog es uns danach an die Küste. Ein frisch zubereiteter Caipirinha an der Copacabana war genau das Richtige, um das bunte Treiben zu beobachten. Auch hier nur wenige Bilder, da der Strand und die Straßen voll waren.
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Rio im Ausnahmezustand: Die Rückreise
Der Rückweg zum Schiff war ein Erlebnis für sich. Wir steckten in Verkehr ohne Ende bei der Rückfahrt, da die gesamte Stadt pulsierte. Überall waren die Straßen voller Menschen, die feiern und Spaß haben. Die Lebensfreude der „Cariocas“ und der Besucher während des Karnevals ist an jeder Straßenecke spürbar.
Trotz des Trubels war es ein perfekt organisierter Tag voller unvergesslicher Eindrücke!
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Gegen 19:10 Uhr kehrten wir vom Ausflug zurück. Auch vor dem Hafen herrschte reges Treiben. Nach einer erfrischenden Dusche aßen wir noch im Marktrestaurant. Anschließend widmete ich mich dem Reisebericht und schrieb ihn im Theatrium auf Deck 11 an der Bar. Jetzt ist es Zeit für die Nachtruhe. Morgen um 6:00 Uhr ist die Nacht zu Ende und es beginnt um 8.00 Uhr unser Tag erneut mit einem Ganztagesausflug mit Alex.
Danach ging es hoch hinaus zur Christus-Statue - dem Corcovado. Hier zeigte sich der Ausnahmezustand der Stadt: Ein langes Anstehen zur Fahrt mit der Zahnradbahnwar unumgänglich, doch der Panoramablick vom Corcovado entschädigte für jede Minute Wartezeit.
Weiter ging es in das charmante Santa Teresa. Das Künstlerviertel auf dem Hügel versprüht mit seinen den historischen Gebäuden einen ganz eigenen, bohemischen Zauber. Es steppte auch hier der Bär. Überall in den Straßen feierten die Menschen.
Der heutige Tag in Rio de Janeiro war ein Fest für die Sinne – eine perfekte Mischung aus weltberühmten Sehenswürdigkeiten und der unvergleichlichen Energie des Karnevals.
Ein magischer Empfang
Schon der frühe Morgen bot einen Gänsehaut-Moment: Das Einlaufen an Bord war wunderschön. Wenn die Stadt zwischen dem Zuckerhut und den Bergen langsam am Horizont auftaucht, versteht man sofort, warum Rio als eine der schönsten Städte der Welt gilt.
Wiedersehen mit Alex
Am Kai angekommen, wurden wir herzlich empfangen. Die Abholung am Schiff erfolgte durch Alex, unseren ausgezeichneten Guide, den wir bereits seit 2006 als kompetenten Guide kennenlernten.
Farben, Kunst und Nostalgie
Unsere Sightseeing-Tour startete in Lapa. Die berühmte Selaron-Treppe war ein absolutes Highlight – eine Treppe mit tausenden von bunten Fliesen, die eine unglaubliche Detailverliebtheit ausstrahlt. Mit uns waren allerdings Menschenmassen vor Ort.
Die Haupttage: Die wichtigsten Nächte sind traditionell der Sonntag und der Montag (der sogenannte "Karnevalsmontag" oder segunda-feira de carnaval) vor dem Aschermittwoch.
Der "wichtigste" Moment: Viele betrachten den Montagabend als den Höhepunkt, da dann die renommiertesten Sambaschulen der "Grupo Especial" ihre aufwendigen Paraden zeigen.
Der offizielle Höhepunkt: Auch der Sonntagabend ist extrem wichtig, da dort die erste Hälfte der Top-Schulen auftritt.
Das Ende/Die Krönung: Am Aschermittwoch selbst wird die beste Sambaschule gekürt.
Guten Morgen, heute bei einem Specialevent die Einfahrt von der Wellness Oase auf Rio de Janeiro. Es ist unbeschreiblich schön, dies erleben zu dürfen.
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Programmänderung:
Den geplanten Besuch im Orchideengarten ließen wir aufgrund der Hitze und der Zeitplanung ausfallen und kehrten direkt mit dem Taxi zum Schiff zurück.
Kritik zur Organisation
Besonders enttäuschend war die Durchführung der Tour durch Raphael Torres. Die Organisation war absolut chaotisch:
Gruppengröße:
Die Gruppe war viel zu groß für eine individuelle Betreuung.
Preis-Leistung:
Der Ausflug war das Geld definitiv nicht wert, da das Management der Logistik vor Ort den Gesamteindruck stark schmälerte.
Fazit:
Santos bietet historische Ecken, doch steht und fällt das Erlebnis mit der Organisation. Bei den typisch hohen Temperaturen in Brasilien ist eine kleine Gruppe und ein strukturierter Ablauf essenziell – beides fehlte hier leider völlig.
Das prächtige Kaffeebörsen-Gebäude war leider völlig überfüllt mit den ganzen Gruppen von den Aidaausflügen, sodass ein entspannter Besuch kaum möglich war.
Santos – Licht und Schatten zwischen Fußballkult und Chaos
Ankunft & Empfang
Der Tag begann stimmungsvoll direkt am Kai: Samba-Tänzerinnen sorgten im Hafen für brasilianisches Flair und hießen die Kreuzfahrtgäste willkommen. Die Abholung am Hafenterminal verlief zunächst - leicht chaotisch - nach Plan.
Kultur & Geschichte in der Altstadt
Museu Pelé:
Ein Muss für Fußballfans. Das Museum im historischen Viertel Valongo bot einen tiefen Einblick in das Leben des „Königs“.
Santuário de Santo Antônio do Valongo:
Direkt schräg gegenüber besuchten wir die barocke Kirche, die mit ihren prachtvollen Fliesenarbeiten ein ruhiger Gegenpol zum Trubel draußen war.
Historische Straßenbahn (Bonde Turístico): Die Fahrt mit der restaurierten Bahn durch die Altstadt war ein Highlight und führte uns vorbei an den wichtigsten Baudenkmälern der Stadt.