Das Schiff fährt ja nicht nur die großen Exkursionstouren, ab und an werden auch mal interessante Touren „vor der Haustür“ angeboten. Zum Abschalten und verwöhnen lassen sicher auch gut geeignet.
Meine Kollegen/Freunde meinten übrigens diese Woche ausnahmslos zu mir, dies ich supererholt aussehen würde. So fühlte ich mich auch. Und das nach einer Woche Urlaub, sonst brauche ich eine Woche um in den Urlaubsmodus zu kommen.
Schön, dass du die Reise genießen konntest, auch wenn ja der Abfahrtshafen geändert wurde. Leider hat euch das Wetter nicht entschädigt.
Die Begegnung mit der MS1 war bestimmt ein Gänsehautmoment, die beiden Schiffe müssen sich ja relativ nah gekommen sein. So viel Platz ist ja in den Schären nicht. Oder?
Liebe Luthienne , danke für das Lob . Es freut mich, dass Dir mein Schreibstift gefällt.
Diese Reisen sind - bis auf die wenigen, extra auf Kinder zugeschnittenen Reisen in den Ferien - nicht für Kinder. Sie würden sich da nicht wohl fühlen. Vom Preis mal abgesehen.
ja, an das Auslaufen mit der MS 5 aus Kiel 2016 erinnern wir uns sehr genau. Es war unsere erste Kreuzfahrt, das Schittwetter tat der Freude zum Glück keinen Abbruch.
Zu dem Zeitpunkt kannte ich als Neuling noch keinen von euch, was sich auf der Reise schnell änderte. Schön wars.
Jetzt hoffe ich, das das Wetter bei euch besser wurde?
Würden wir noch einmal eine Expeditionsreise mit HLC machen?
Da Antwort ist ja, allerdings mit einem wenn... dann....
Denn die Reisen sind alles andere als preiswert. Wir sind auf alle Fälle der Meinung, dass das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Doch der Preis muss auch erst mal gezahlt werden. Und das schütteln wir nicht mal so aus dem Ärmel. Und deshalb müssen Prioritäten vielleicht neu gesetzt werden, das ist allerdings in der Sandwichgeneration nicht so ganz einfach.
Aber träumen darf man und vielleicht (hoffentlich) wird der eine oder andere wahr....
Da wurden doch diese Woche in einem Newsletter ganz tolle Winterreisen in den Norden Europas angekündigt.... das bleibt erst einmal ein Traum. Leider.
Wir haben uns von Anfang an an Bord der Hanseatic Inspiration wohlgefühlt.
Wie auch bei TC haben wir viele gute Gespräche mit Mitreisenden geführt, wir hatten auch sehr nette Kabinennachbarn. Auf so einem kleinen Schiff finde ich das sehr wichtig, denn man begegnet ja immer wieder den gleichen Leuten und bei längeren Reisen wäre es sicher unschön, wenn man sich nicht wohlfühlen.
Das Durchschnittsalter der Gäste an Bord war gar nicht so hoch wie ich erwartet hatte. Relativ viele Gäste waren in meinem Alter, d.h.Ü50 U60, es waren jedoch sehr wenig junge Leute und keine Kinder dabei.
Das Personal war durchweg freundlich, hilfsbereit und auch immer für ein paar Worte offen. Viele kannten wir nach den fünf Tagen mit Namen ohne auf das Namesschild zu schauen. Anzumerken ist lediglich, dass in den Reiseunterlagen als Bordsprache „deutsch“ angegeben war, das traf jedoch nicht auf alle Mitglieder der Crew im Housekeeking zu. Insgesamt waren 40 Crewmitglieder noch dabei, die ersten Worte deutsch zu lernen. Also etwas englisch sollte man auch auf diesen Schiffen können.
Sehr angenehm waren die vielen Möglichkeiten mit den Experten ins Gespräch zu kommen und deren Informationen an Bord. Obwohl wir z.B Kopenhagen recht gut kennen haben wir einiges Neues erfahren. Für uns ein absoluter Pluspunkt, der für Expeditionskreuzfahrten spricht.
Was meinem Mann sehr positiv aufgefallen ist: mit den kleineren Schiffen kommt man wesentlich näher an die Küsten ran und das auf der Kabine vorhandene Fernglas haben wir oft genutzt.
Die Zodiacfahrten sind der Hammer. Das hätte ich so nicht erwartet. Wichtig ist wasserfeste Kleidung (außer wenn es wirklich warm ist), leider hatte ich nicht darauf geachtet, dass sich bei meiner Regenhose schon die Beschichtung auflöste. Na ja, aus Fehlern lernt man.
Zum Service an Bord brauche ich nichts mehr zu schreiben, ich denke, ihr könntet dem Bericht entnehmen, dass dieser überall top war. Das Essen war Klasse, wobei wir ja nur den Kabinenservice und das Lido kennengelernt haben. Selber schuld! Das Kabinenfrühstück eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, vor allem, wenn man früh in der ersten Zodiacgruppe ist.
Unser Kapitän fuhr uns sicher durch die Meere, er hatte allerdings auch immer einen Spruch auf den Lippen. Kennt jemand das Buch „Luv und Lee in schwerer See“? Der Verfasser war unser Kapitän.
Habt ihr noch spezielle Fragen? Dann lasst mich bitte wissen, was euch noch interessiert.
Ja Susanne Susi66, die Teller waren alle so toll angerichtet. Es waren viele Kleinigkeiten, die diese Reise so besonders gemacht hat und es war bei dieser Reise besonders schön, diese beim Schreiben noch einmal zu erleben.
Es gab ein letztes Frühstück im Lido, wir verabschiedeten uns von der Crew und schon kam um 8.15 Uhr der Aufruf für uns (Passagiere Deck 5) zum Ausschiffen. Auch im Terminal verabschiedeten wir uns von vielen Crewmitgliedern, die wir in den 5 Tagen eher mehr oder als weniger kennengelernt hatten.
Mit dem Taxi ging’s zum Parkhaus und um 8.45 Uhr waren wir schon auf der Autobahn nach einer traumhaften Reise.
Nach einem kleinen Mittagsimbiss vom Grill im Aussenbereich des Lido bei strahlendem Sonnenschein nutzte ich noch ein wenig das Sonnendeck und erlebte wieder die unendliche Aufmerksamkeit des Personals. Ich hatte mir nach einiger Zeit die Beine mit einem Handtuch zugedeckt, da ich keine Lust auf einen Sonnenbrand hatte. Der nächste Kellner, der vorbeikam, sprach mich sofort an, ob er mir eine Decke bringen darf. Ich fand das sehr aufmerksam. Kurz darauf kam eine andere Kellnerin und bot Kaffee und Waffel an. Eigentlich wollte ich an diesem Nachmittag keine Waffel essen, doch am letzten Nachmittag? Ich konnte nicht widerstehen. Und so verging der Nachmittag leider viel zu schnell.
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Und schon war es Zeit den Anker zu lichten. Es wurde auch wieder Zeit für einen Corona-Schnelltest. Das war dann Test Nr. 4 dieser Reise. Test 1 war 24 h vor Abfahrt, Test 2 vor dem Einschiffen, Test 3 an Bord 72 Stunden nach Abfahrt (Vorgabe von Schleswig-Holstein, da unser Abfahrtshafen Kiel war) und Test 4 an diesem Nachmittag, davor wir am kommenden Tag in Hamburg ankommen sollten. Es war alles gut organisiert und dauerte für uns kaum 5 Minuten. Im Anschluss bekamen wir am Abend alle eine schriftliche Bestätigung. Und alle an Bord waren immer negativ.
Am Abend ging es noch einmal - ihr werdet es erraten - ins Lido. Das Wetter war zu schön für ein Restaurant innen. Wir saßen in der Sonne, fuhren vorbei an Neuwerk und ließen uns das Essen schmecken.
An diesem Abend spielte zum ersten Mal bei der diesjährigen EM Deutschland. Das Spiel wurde bei Freibier im Hanse Atrium übertragen und mein Mann wollte das Spiel gern sehen. Und ich war froh, denn so konnte ich ganz in Ruhe die Koffer packen. Diese mussten bis 2.00 Uhr vor der Kabine stehen.
Doch es gab noch ein Highlight an diesem Abend, während wir das erste Kreuzfahrtschiff waren, dass wieder mit Passagieren nach Hamburg fuhr kam uns als erstes Kreuzfahrtschiff mit Passagieren aus Hamburg entgegen - das Schwesterschiff Hanseatic Nature. Das Thyphon beider Schiffe wurde bedient und ich sah bei einigen Passagieren ein paar Tränchen, denn wir hatten Personen dabei, die auf der abgebrochenen Reise der Nature bei Beginn der Pandemie waren.
In den ganz frühen Morgenstunden legten wir in Altona an.
Am Morgen wurde der Anker gelichtet und wir fuhren westlich der Insel in den Norden zu unserer Liegeposition für den Tag zwischen Insel und Düne. Dabei ging es vorbei an der langen Anna und am Lummenfelsen.
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Auch für diesen Tag war eine Fahrt mit dem Zodiac geplant, da wir leider nicht an Land durften.
Wir waren wieder in der ersten Gruppe, das Wetter war leider noch wolkig. Wir fuhren in die verschiedenen Häfen der Insel, in den Süden und den Norden der Düne. Und dann gab es noch eine Überraschung: Der Ausstieg war nicht wie sonst an der Steuerbordseite sondern es war die Marina am Heck geöffnet. Wir verließen das Zodiac über den Bug des Bootes und wurden vom Kapitän mit einem Champagnerempfang zurück an Bord begrüßt. Das war eine große Überraschung und die Marina ist wirklich eine tolle Sache. Wer wollte konnte am Nachmittag, die Sonne war herausgekommen, von der Marina aus Baden gehen. Das taten wirklich einige Passagiere bei 11 Grad Wassertemperatur. Das war mir zu kalt!
Auf dem Weg zum nächsten Ziel - Mehr zum Schiff und zur Kabine
Es fehlt noch das oberste und das unterste Deck.
Das oberste ist das Sonnendeck, Deck 9. Im Bugbereich gibt es Sonnenliegen, diese stehen höhenversetzt wie in einer Arena. Daher hat man auch von den hinteren Reihen eine gute Sicht. Auch Backbord und Steuerbord stehen Liegen. Die Sonnenliegen auf dem gesamten Schiff sind superberem. Der Heckbereich gehört der Crew, hier stehen die Zodiacs. Wichtig zu wissen ist, dass es von Deck 8 auf Deck 9 keinen Fahrstuhl sondern nur eine doch recht steile Treppe gibt. Oft habe ich gesehen, das ältere Mitreisende diese Treppe abwärts rückwärts gegangen sind.
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Auf Deck 4 sind die beiden Restaurants im Heckbereich, in der Mitte ist die Rezeption, es gibt die Bildschirme des Bordfotographen, den Bordshop und das Hanse Atrium. Dieses ist Veranstaltungsraum (mit flexiblen Wänden) und Bar.
Genaugenommen gibt es noch Deck 3 mit dem Bordhospital und dem Zugang zu den Zodiacs auf der Steuerbordseite.
für August 2022 wäre ich auf der Seite der Optimisten, auch wenn sich an Bord noch niemand dazu äußern wollte, wann diese Reisen wieder möglich sein werden. Ich drücke euch die Daumen!
Auf dem Weg zum nächsten Ziel - Mehr zur Kabine und zum Schiff
Das Schiff ist von oben bis unten, von vorn bis hinten bis ins Kleinste durchdacht. Das jedenfalls ist unser Eindruck.
Bei den Restaurants hat uns das Lido so überzeugt, dass wir aufs Hanseatic und das Nikkei verzichtet haben. Das Nikkei bietet peruanisch-japanische Küche. Da unsere Tochter totaler Japanfan ist, mehrfach in Japan war und auch japanisch kocht kennen wir diese Küche recht gut und da uns die Karte im Lido immer überzeugte war keine Veranlassung für einen Wechsel. Außerdem hat das Lido einen wunderschönen Aussenbereich.
Auf Deck 6 gibt es den Inspiration Walk, von dem man wassernah einen wunderbaren Blick in die Ferne hat. Der Walk war nur beim An- und Ablegen bzw. Ankern geschlossen.
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Deck 8 ist das Pooldeck. Im Bugbereich ist die Observation Lounge, hier gibt es vom Frühstück für Frühaufsteher bis zum Barangebot am Abend eigentlich immer Kleinigkeiten zu essen und etwas zu trinken. Und man hat einen wunderbaren Blick bei schlechtem Wetter und in kalten Gebieten.
Der Poolbereich kann überdacht werden, das wurde auf unserer Reise auch teilweise genutzt. Hier gibt es einen Pool, einen Whirlpool und schöne Sitzbereiche im Loungestil sowie Sonnenliegen und Sonnenschirme.
Im Heckbereich ist ein schöner Aussenbereich, auch mit Liegen. Außerdem ist hier der Zugang zur Ocean Academy. Leider fehlte uns die Zeit uns intensiv mit dieser Möglichkeit der Weiterbildung zu beschäftigen.
Zwischen Pool-und Heckbereich ist der Spabereich mit Sauna, Fitnessbereich, Friseur und Behandlungsräumen. Auch das ein schöner Bereich.
Der Service auf diesem Deck wird von der Observation Lounge mit übernommen, das klappt super. Das Servicepersonal war insgesamt sehr aufmerksam.
ja, der Preis für die Reisen mit diesen Schiffen ist nicht unerheblich und ich kann verstehen, dass ihr euch für eine Aussenkabine entschieden habt. Ich denke nach unseren Erfahrungen, dass ihr immer einen schönen Platz auf dem Schiff finden werdet.
Auf dem Weg zum nächsten Ziel - Mehr zum Schiff und zur Kabine
Da das Schiff nicht voll belegt war wurde uns die Möglichkeit gegeben uns eine Kabine jeder Kategorie anzusehen. Uns interessierte vor allem die French Balkony-Kabine und wir haben uns auch die Junior-Suite angesehen. Auf die Grand-Suite verzichteten wir, das ist für uns eh unerreichbar.
Die French Balkony-Kabine ist analog der Balkonkabine, jedoch ohne Balkon und auf der Seite, auf der die Balkontür geöffnet werden kann ist von innen eine Plexiglasscheibe im unteren Teil. Ich war der Meinung, ich hätte es fotografiert, das ist wohl nur in meinen Gedanken passiert.
Auf dem Weg zum nächsten Ziel - Mehr zum Schiff und zur Kabine
An dieser Stelle möchte ich auch das Schiff und die Kabine etwas näher zeigen. Wir hatten eine Balkonkabine gebucht, wir hofften darauf, im Juni schönes Wetter zu haben. Dieser Wunsch wurde erfüllt. Die Kabine ist größer als bei TC (wobei ich da nur die Balkonkabine auf den neuen Schiffen kenne). Das betrifft das Bad und die Kabine selber. Die Betten waren sehr bequem, aber sehr hoch. Ich konnte beim Sitzen auf dem Bett „ mit den Beinen baumeln“, das mag ich eigentlich nicht. Die Couch war auch sehr bequem, es ist keine Schlafcouch. Aber man kann wunderbar darauf liegen und nach draußen schauen. Da die Kabine breiter ist passen Couch, höhenverstellbarer Tisch und Sessel super und daher macht die Nutzung des Kabinenservices Spaß.
Es gibt eine Nespressomaschine und die Minibar. Kaffeekapseln wurden immer wieder aufgefüllt, ebenso alkoholfreie Getränke (Wasser, Cola, verschiedene Sorten von Säften).
Zum Lichtkonzept hat
@Schnufkel in seinem Bericht ja schon einiges geschrieben, uns waren die Möglichkeiten zu viel, wir waren überfordert.
Das Badezimmer hat ausreichend Stauraum, eine Regendusche und die beheizte Wand (die wir auch im Juni nutzten). Wir waren ab und an auch zu zweit im Bad, das wäre bei TC undenkbar.
Insgesamt hat uns die Kabine supergut gefallen und wir haben uns von Anfang an wohl gefühlt.