Beiträge von murmafan

    DANKE AN

    @uschisiggi
    @Kaddi0205
    @Tina28
    @Kaline
    @Sola76
    @Nordlichter64
    @nordwind
    und an alle anderen, die mitgelesen und gelikt haben und

    und ganz besonders DANKE an
    @eisbarbesucher

    Tolle Bilder, vor allem von den Pools, sehr eindrucksvoll. JA, dieser Seetag mit Seegang war auch so ein besonderes Erlebnis, gehört wohl dazu. Wie hat der knitze Kreuzfahrdirektor am 1. Seetag gesagt: Liebe Dame, Sie befinden sich auf einem Schiff :P Aha, nun hab ich es aber echt begriffen.
    Achja @eisbarbesucher, an der Eisbar war ich auch öfters zu finden - draußen am Pooldeck oder auch mal drinnen bei Anckelmanns.
    Das Eis ist echt megalecker. Mir hat Mangoeis am besten geschmeckt. Gerade von paar Tagen habe ich mal eine Kugel in einer italienischen Eisdiele geschleckt. Nein, so lecker wie auf Schiff war die nicht.

    Es hat Spaß gemacht, einen Reisebericht zu schreiben und alles nochmals Revue passieren zu lassen. Das hat unsere Traumreise auch verdient. Da ich den Bericht immer zuerst auf Word erstellt habe, ist es auf unserem PC abgespeichert und so kann ich immer mal wieder darin rumlesen, wenn mir danach ist. :)

    Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
    TEIL 10 und TEIL 11 Reisebericht
    4. Seetag - Donnerstag, 28. Juni 2017 bis Freitag, 29 Juni (Ankunft in Bremerhaven)

    So, hier kommt nun das absolute Ende :(
    Gleich mal vorneweg: Leider habe auch ich von den letzten beiden Tagen kaum Fotos =O oder nur solche persönlichen, die ich hier nicht einstellen kann und will. Aber bissle was hab ich.

    Nach zwei wunderschönen Häfen und Erkundungen der Städte Trondheim und Alesund war nun unser 4. und letzter Seetag angesagt. Man war schon etwas wehmütig, denn der letzte Seetag beendete gleichzeitig unsere Reise mit der Mein Schiff 4 nach Norwegen :( . Das Wetter in den letzten beiden Tagen war ja traumhaft, schöner hätte es ja kaum sein können. :thumbsup: Wunderschöne Sonnenuntergänge am letzten Abend gabs ja auch noch. Deshalb war ich eigentlich ziemlich sicher, dass auch der letzte Seetag schön werden würde. Ich habe schon so insgeheim geplant, mal oben an Deck 14 auf den Sonnenliegen zu liegen, zu lesen und einfach in Ruhe den letzten Tag in der Sonne zu genießen. Ja, man plant öfters mal ohne den Wettergott. Eigentlich hat schon der Kapitän am Vorabend angekündigt – trüb und kühl in Bremerhaven. Deshalb dann beim morgendlichen Aufwachen und dem Blick aus dem Fenster – es war nur Meer – Wasser – Wellen – Meer zu sehen und einen grauen Himmel wolkenverhangen – und es schaukelte bereits – noch nicht so stark, aber man spürte es :thumbdown: .

    Also nach dem Ausschlafen nochmals ins Atlantik gewackelt, schön gefrühstückt – fast alles gut. Zwei ältere Damen am Nebentisch war es schon flau im Magen und eine Dame verkonsumierte außer einem Tee und einem trockenen Brötchen nichts sonst. Es sei ihr schon nach dem Nordkap so schlecht geworden, sie hat einfach Angst. Etwas Vorsicht war ja nicht schlecht, denn es würde doch noch etwas anders kommen. Nach dem Frühstück gings dann zum nächsten Programmpunkt –

    11 Uhr. Ohje, so eine schwierige Entscheidung. Im Klanghaus gabs meine absolute Lieblingsmusik in der Klassik – Vier Jahreszeiten von Vivaldi von einem ungarischen Solisten – Violine. Und im Theater gabs die technischen Erläuterungen zum Schiff mit anschließender Kapitänsfragestunde. Schließlich entschieden wir uns, dass wir getrennte Wege gehen – ich zu Vivaldi und Er zum Kapitän – war gute Entscheidung. Ich saß mit 90 % Frauen im Klanghaus – und es war wundervoll, so entspannend und dazu das – noch! – beruhigende Schaukeln des Schiffes – Entspannung pur. Der ungarische Violinist war sehr gut und im Hintergrund Playback ein Orchester und auf der Leinwand sehr schöne Naturbilder – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – passend zur Musik. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden. Nach einer Stunde war es zu Ende – also raus aus Klanghaus – rein ins Theater, dort begann gerade die Kapitänsfragestunde. Ich bekam sogar noch ganz hinten ein einfaches Plätzchen und konnte dann auch noch viel mitkriegen, den Rest erzählte mein Mann. Es war sehr interessant und man bekam einiges noch mit von so einem Schiff, angefangen bei der Technik, dem Müll, Umwelt bis hin zu Personal, Essen, Gesundheit und manchen großen und kleinen Problemen. Es ist auch da nicht alles Sonnenschein, aber das würde diesen Bericht hier sprengen, ist ja sowieso schon ein :S geworden.

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    An der TUI Bar wurde auch im Vergleich zu anderen Tagen sehr wenig Alkohol genossen, so viel Tee und Kaffee stand sonst nie auf den Tischen ;) . Wir schlossen uns an und tranken auch mal Tee. Unterwegs sichteten wir im Treppenhaus gewisse kleine Tüten, die bereit gelegt bzw. gehängt wurden. Ohje 8| .

    Danach ging es auf die Kabine. Eigentlich sollte ja jetzt Programmpunkt 2 folgen - Sport, Schwimmen, Sonnenliege. Eigentlich =O Nichts davon fand statt. Wir setzten uns eine Weile auf den Balkon – warm eingepackt – es war trocken – und schauten einfach nur aufs Meer. Das soll bei Seegang besser wirken als im Bett zu liegen. Unsere Kabine auf Deck 7 lag ja schiffsmittig, also war das der ideale Ort.

    Seegang bei Windstärke 10

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    Nach einiger Zeit machten wir uns auf zu Deck 12. Wir wollten unbedingt ein letztes Mal leckere Scampis essen bei Gosch. Tja, ich kann sagen, es schaukelte gewaltig und so viel schwankende Menschen, die rechts und links Halt suchten, sah ich noch nie :sleeping: . Es war auch nicht voll. Wir setzten uns an den großen runden Tisch zu zwei anderen Paaren, ganz einfach, weil dieser Tisch am nächsten zum Gosch-Büffet stand. Viel haben wir nicht gegessen und nur Wasser und Cola getrunken. Wir saßen eine ganze Weile, unterhielten uns über den Wellengang und die gesamte Kreuzfahrt und verbrachten so einige Zeit. Danach gings zurück auf die Kabine. Zwischenzeitlich war auch der Kabinenservice da gewesen und wir fanden die schriftlichen Infos zur Abreise vor und natürlich einen Abschiedsgruß des Reinigungspersonals.

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    Nochmals bissle frische Luft schnappen auf Balkon und dann fing das Packen ein.


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    Schließlich sollten wir bis 24 Uhr unsere Koffer vor die Kabinentür stellen. Nach dem Essen habe ich meistens keine Lust mehr für das Packen, also fingen wir mal an. Aber das Packen nach Urlaubsende geht ja immer noch schneller als vorher. Schließlich gingen wir noch zur Rezeption das Kuvert für das Trinkgeld abgegeben und dann noch unsere Bilder abholen - zwei konnte man ansehen, nächstes Mal machen wir bei so einem Fotoshooting mit – und den Film, der über unsere Reise gedreht wurde, haben wir auch erstanden. Und ganz am Schluss gabs noch eine Überraschung für mich. Mein Mann hat mir zur Erinnerung eine Uhr geschenkt, die ich paar Mal angeschaut habe. Nix Großes, aber eine Skagen Uhr mit skandinavischem Design (wenn auch dänisch und nicht norwegisch, aber immerhin skandinavisch), die mir schon immer gut gefallen hat.

    Wir stellten freudig fest, dass man doch schon wieder gerade laufen konnte, das Schaukeln hat nachgelassen. Schön, dann können wir heute Abend doch noch das letzte Abendessen auf dem Schiff mit einem Glas Wein genießen. Auch der Kapitän meldete sich per Borddurchsage nochmals zu Wort und bestätigte dies, dass das Meer ruhiger ist und wir zwischenzeitlich auch Norwegen verlassen haben. Er meinte, es wird ruhiger und wir werden gut und pünktlich morgen früh im verregneten Bremerhaven ankommen.

    Also da hatten wir doch am letzten Tag unserer Reise noch dieses besondere Erlebnis mit hohem Seegang – Orkanböen 10 -. Wir haben es überstanden und überlebt – dank Seabänder und ohne Medikament. Wir spürten es, vor allem im Kopf und man hatte auch mal ein flaues Gefühl dabei, aber es ging gut vorbei. Aber ganz ehrlich, wenn wir das jeden Tag so gehabt hätten, wäre das unsere erste und letzte Kreuzfahrt gewesen. Aber schließlich war es ja nur einen oder 1 ½ Tage so.

    Zurück auf Kabine noch duschen, aufbrezeln für letztes Abendessen im Atlantik. Da es mir im Klassik zu voll war, gings ins Atlantik – Mediterran–, und da war es erstaunlich leer, und wir bekamen einen schönen Zweiertisch und einen netten, flotten Kellner. Ich weiß nicht mehr was es gab, nur noch so viel, dass es sehr lecker war.
    Leider wurde es nun zu spät für Theater und das ärgert mich heute noch, dass ich die Show der Crew verpasst habe. @eisbarbesucherin warst Du da? Es soll sehr schön gewesen sein.

    Nun denn, wir gingen nochmals in unsere Lieblingsbar, der Schaubar, hatten nette Unterhaltung durch die Liveband und am Tisch ebenfalls gute Unterhaltung.

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    Kurz vor 24 Uhr gings zurück zu Kabine, unsere letzten Klamotten verpackt, Koffer rausgestellt – und ab ins Bett. Wir wollten morgens rechtzeitig raus.

    Am nächsten Morgen wachten wir auf – ein Blick hinaus – bäh :thumbdown: . Regen, Regen, Wolken, 14 Grad, Hafen von Bremerhaven. Die grausame Wirklichkeit hatte uns wieder. Um 8 Uhr waren wir frühstücken im Atlantik, gab sogar noch ein Gläschen Sekt, aber ich wollte nicht mehr. Danach Kabine, Handgepäck mitgenommen und dann gings runter vom Schiff. Ich war sehr traurig :whistling: . Aber jeder Urlaub geht einmal zu Ende, aber das war ein besonderer Urlaub. Es war 9 Uhr, als wir in der Halle, wo es recht trubelig zuging, ankamen. Wir fanden auch gleich unsere Koffer und dann an Schalter von Kühne und Nagel. Und nun holte uns die Wirklichkeit wieder ein :sleeping: .


    Das was vorher so gut geklappt hatte und 11 Tage nur super Organisation, brach gerade zusammen. Nichts klappte. Angeblich war die Schranke defekt und die Firma konnte die Autos nicht rausfahren und das hieß nun Warten. Wir warteten vorne und standen uns die Beine in den Bauch – aber es dauerte 1 ½ Stunden bis wir endlich unser Auto hatten.
    Und es regnete und regnete in einem Stück :mistwetter: , die Welt sah trostlos aus. So schlechtes Wetter hatten wir in Norwegen NIE.

    Endlich wurde unser Auto vorgefahren, nichts wie rein und nichts wie weg. Schließlich hatten wir eine lange Fahrt vor uns nach Süddeutschland. Irgendwas mit 650 km. Um es abzukürzen: Es war die staureichste Autofahrt, die wir je hatten. Nie mehr freitags und nie mehr zu Ferienbeginn :( . Wir hätten einfach noch einmal übernachten sollen, hätte den Kohl auch nicht mehr fett gemacht. Nun denn, wir kamen gut zu Hause an – es war kurz vor 20 Uhr und hatten eine Traumreise hinter uns. Ende gut – Alles gut.

    HALT …. Ein kleines Resümee kommt noch: Eigentlich habe ich das Resümee ja an den Anfang gestellt, aber das ist ja schon wieder so lange her. Deshalb einfach noch einmal: Es war eine wunderschöne Reise auf einem schönen Schiff, das uns anfangs zwar zu groß war, aber dann doch zu unserem Traumschiff wurde.
    Mein Schiff 4 – ist unser Schiff geworden :thumbsup: . Wir haben nicht nur ein schönes Schiff ausgesucht, sondern auch eine wunderschöne Reise gebucht. Wir hatten ja etwas Zweifel. Erste Kreuzfahrt, gleich 11 Tage und gleich in den Norden. Eigentlich sollte man ja mal so paar Tage im Mittelmeer üben. Aber mein Mann wäre nie auf eine andere Kreuzfahrt als Norwegen gegangen, weil ihn einfach dieses Land schon lange interessiert hat und da nahm er das Schiff halt in Kauf ?( .

    Es war ein atemberaubend schönes Land – Norwegen. Es hat uns alles sehr gut gefallen, wir haben unvergessliche Eindrücke gewonnen und die Reise war einfach ein Traum.

    Dass uns das Schiff gefallen hat, könnt Ihr in meinem Bericht nachlesen. Loben möchte ich nochmals die 1A-Organisation. Das habe ich immer bewundert. Es hat alles geklappt. Check-in, Check-out, Raus und Rein bei den Häfen, die Landausflüge waren alle super, also organisatorisch wirklich – fast – perfekt. Ich persönlich hätte den Wunsch, die Essenszeiten etwas zu verlängern oder zu entzerren, damit es nicht ganz so voll ist. Also längere Frühstückszeiten und abends in den Bedienrestaurants längere Essenszeiten.

    Neben der gesamten Organisation auf dem Schiff verdient natürlich die Crew und das gesamte Gastgeberpersonal ein besonderes Lob und müssen hervorgehoben werden. Vom Kapitän und Kreuzfahrdirektor über das Servicepersonal in den Lokalen und Bars bis hin zum Reinigungspersonal einfach perfekt. Bei unserem Kapitän Jens Troier fühlte man sich immer sicher, auch bei hohem Wellengang oder irgendwelchen unvorhergesehenen Zwischenfällen. Seine Sondereinlagen bei den Hafenausfahrten, insbesondere Geirangerfjord und Alesund verdienen einen Sonderapplaus :thumbsup: .

    Es war auch genügend Personal vorhanden. Nie musste man lange auf irgendwas warten. Personal immer freundlich, immer ein nettes Wort, nette Begrüßung, schnell, flott, sauber, kompetent – also perfekt. Also in D würden sich die meisten Restaurants über so Personal die Finger schlecken. An was liegt das? Das Personal kommt ja aus allen Herren Länder, insbesondere Asien und verdient lange nicht das wie bei uns. Private Trinkgelder fließen auch nicht so üppig, wie ich beobachtet habe. Wie denn auch? Wir hatten immer wechselnde Kellner und Service

    Einen keinen Punkt Abzug gibt’s bezüglich Sport.
    Vielleicht auch nur unser persönliches Empfinden oder weil wir da noch zu unerfahren sind. Die Pools habe ich bereits kritisiert bezüglich Wasser zu kühl, Einstieg zu schwierig, fehlende Duschen und Umkleiden, keine komfortablen Liegen. Enttäuscht waren wir leider auch vom Fitnessstudio und dort vom Service.

    Sonstige Tipps & Empfehlungen
    Unsere erste Kreuzfahrt war ein voller Erfolg. Wir haben viel erlebt, hatten meistens schönes Wetter und viel Sonne. Als Tipp kann ich geben, dass es denn so kalt im Juni in Norwegen doch nicht war, meine vielen dicken Fleece und Pullis hab ich gar nicht gebraucht, einen davon und eine Windjacke. Auf dem Schiff selbst ist es warm, da reichen kurzärmelige Blusen und Shirts und abends mal eine kleine Weste – es sei denn man geht abends auf das obere Deck oder die Partys. Die Kleidung ist eher leger, abends brezeln wir Damen uns gerne etwas auf, Männer fast nie in Sakko, aber entsprechend gekleidet, wie in guten Hotels halt. Gegen den Wellengang haben mir meine Seabänder geholfen, hilft doch!

    Wer Bedenken hat vor einer ersten Kreuzfahrt, die kann ich zerstreuen, wir haben es genossen. Es war bestimmt nicht unsere letzte Kreuzfahrt, nicht immer, aber immer wieder, nicht jedes Jahr, aber vielleicht jedes zweite - und wenn, dann nur wieder mit Mein Schiff. Eine wunderschöne Reise mit unvergesslichen Erlebnissen, eine beeindruckende Landschaft in Norwegen, ein tolles Schiff, nette Menschen - einfach WUNDERSCHÖN!!!

    Und ja, auch für uns wird es nicht die letzte Kreuzfahrt gewesen sein, wahrscheinlich nicht jedes Jahr, aber vielleicht jedes zweite. So zwei-drei Ziele stechen uns da noch ins Auge. Aber der Kreuzfahrtvirus hat bereits zugeschlagen, das gebe ich zu. Und aus diesem Kreuzfahrerforum komm ich gerade auch nicht mehr raus. So und nun habe ich wirklich

    ENDE :!:


    Danke allen fürs Mitlesen und besonders meiner Mitfahrerin und Mitkommentatorin @eisbarbesucherin.

    Tschüss…. Bis zur nächsten Kreuzfahrt.

    Ihr habt natürlich recht. :P Linsen sind lecker, zu Fisch oder veg. Aber mit Spätzle und Würschtle schon sehr gewöhnungsbedürftig. Schmeckt uns noch nicht mal in Baden. Wenn der schwäbische Freund jetzt in B am Prenzlauer Berg oder sonstwo wohnt, muss er halt mal wieder auf Heimatbesuch kommen :( ... aber doch nicht ausgerechnet auf Mein Schiff ....
    Ansonsten ist das eher witzig und nicht alles so ernst gemeint.

    Tschüssle

    Also Gedanken macht man sich wohl schon, mit welchen Speisen man die Gäste erfreuen könnte ;)
    Auf unserer Schiffsreise wurden die Gäste am Eingang in die Atlantik Restaurants befragt, was sie denn gerne essen würden oder was sie vermissen und was mal auf der Speisekarte stehen sollte.
    Da sage doch so ein Schwob (entschuldige, ich bin auch aus dem Ländle, aber vom anderen Bindestrichteil :P ): Linsen, Spätzle und Saitewürstle.....
    Die nette Servicedame war damit echt überfordert.
    Als sie mich fragte, meinte ich - DAS gerade nicht. Wenn er es ernst gemeint hat, meine ich, dass er am besten zu Hause bleiben und dort dann das gewohnte Lieblingsessen so oft und so viel er will verspeisen kann. Wir essen eigentlich im Ausland immer das, was dort gerade landestypisch ist. Also in Norwegen mal was Landestypisches im Angebot. Also ich hätte den Stockfisch gerne mal probiert.

    Generell fand ich das Essen in den Atlantiks sehr gut, die Menüs waren schön aufeinander abgestimmt. Manchmal hat es etwas zu lange gedauert, weshalb wir im Theater keinen Platz mehr bekamen. Aber sonst wirklich super!

    Im Ganzen macht die geplante Nachbetrachtung die Reise um einiges intensiver, da man wesentlich bewusster auf die Erlebnisse achtet


    das kann ich jetzt sehr gut aus eigener Erfahrung nachvollziehen und gebe Dir 100 % recht.
    Ich habe ja schon mal geschrieben: Sehr schöne Reise und sehr schöner Reisebericht.
    Nicht zuletzt deshalb kommt diese Reise ganz oben auf meine Wunschliste.

    Super :thumbsup:

    Vielen Vielen Dank Euch allen für Euer Interesse und das positive Feedback-
    Aber eigentlich ist ja unsere Reise nicht ganz zu Ende ;) Ich habe ja gesagt, letzter Seetag und Ankunft in Bremerhaven und Heimfahrt und Resümee. Das mach ich noch. Mir hat es viel Spaß gemacht, über unsere Reise zu schreiben. Man erlebt vieles nochmals und es wirkt nach. Man setzt sich nochmals auseinander mit dem Gehörten, schaut sich nochmals den Reiseführer an und in Ruhe die Fotos. Und ich werde nun endlich das Projekt Fotobuch in Angriff nehmen, das ist mein großer Vorsatz.

    Wegen der Zeit an Häfen. Wir hatten immer genug Zeit. Wir kamen meistens morgens an und so um 17 Uhr rum sollte man an Bord sein - 18 Uhr war meistens Hafenausfahrt. Das fand ich wirklich ok, so konnte man auch was sehen. Gut, an dem einen oder anderen Hafen hätte man gerne noch mehr Zeit gehabt, oder einen zweiten Tag dran gehängt, aber das geht halt nicht und bei Busrundreisen ist das ja genauso. Auch die Mischung von Land- und Seetagen war ok. Insofern war unsere erste Kreuzfahrt wirklich ein voller Erfolg, aber das ist dem Resümee jetzt schon vorweggenommen.

    @mona3008
    ja Du kannst mich kontaktieren, wenn Du kannst. Es gibt hier auch PN - also persönliche Nachrichten. Ich habe hier noch keine einzige geschrieben und weiß noch nicht wie das geht. Ich mach mich mal schlau und wenn ich schlauer bin, schicke ich Dir eine mit meiner Telefonnummer. Die möchte ich hier nicht veröffentlichen, wenn Du das verstehen kannst.

    Vielleicht kommt aber auch noch ein Tipp... aber irgendwie kriegen wir das hin.

    Gruß zurück Doris

    @eisbarbesucher
    Da hattet Ihr ja auch einen total schönen Ausflug. Mein Mann hat sich schon geärgert, als er hörte, dass man schneller als beschrieben dort oben ist. Er wollte nämlich zuerst mit, aber erstens hat er sich abhalten lassen und zweitens war er schon müde gelaufen vom Spaziergang, die Füße tun ja bei langsamen Schlendern und Stehenbleiben schneller weg als beim zügigen Spazieren.

    Ja, so langsam wird es ernst - für mich Ålesund einfach ein Höhepunkt, naja, dann noch dieses Wetter. Wenn ich diese Fotos sehe, komm ich grad wieder ins Schwärmen. Deine Fotos sind auch einfach klasse, danke eisbarbesucher.

    Heute hab ich eine Foto bekommen über WhatsApp von einem Kollegen. Ankunft Mein Schiff 6 in Kiel. Dort war im Gegensatz zu hier auch sehr sonniges warmes Wetter und von seiner Südnorwegenreise war er ebenso begeistert. Ja, es gibt noch viele schöne Reisen zu entdecken.

    Ein Teil folgt noch, aber den muss ich erst mal schreiben...

    @eisbarbesucher
    tolles Foto - ja von oben wars sicherlich toll.

    @Isuledda99
    danke für Dein positives Feedback

    @Tina28
    Danke - und ich werde mal noch Deinen Reisebericht ansehen, aber ich glaub, hab ich schon, und zwar vor Antritt unserer.

    @Sola76
    oh sei froh, Du hast es noch vor Dir - es ist einfach eine Traumreise. Wetterglück gehört natürlich dazu - und wir hatten es meistens und andere hier auch. Also Du bestimmt auch.

    Ich übe mich derzeit im Collage erstellen, da ich im Herbst / Winter mal ein Fotobuch machen möchte. Hier kommt mal ein Test, noch nicht perfekt, aber ansehen kann man es

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    Hallo, was soll frau bei diesem Wetter nur machen? :mistwetter: Am Computer sitzen und Reisebericht schreiben 8o - und daher geht's jetzt weiter:


    Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
    TEIL 10 Reisebericht
    ÅLESUND- Mittwoch, 28. Juni 2017

    Nach einer ruhigen Nacht und eine ruhige See, erwachte ich frühmorgens – schon jetzt bei strahlendem Sonnenschein, einem glitzernden ruhigen Meer, das eher wie ein See aussieht und eine so schöne Aussicht – es war alles in blau getaucht, ja es hatte wirklich den Eindruck, dass man auf einem SEE und nicht auf dem MEER ist. Einen Hafen sah man von unserer Seite des Schiffes – wir lagen backbord – nicht, aber vor uns eine kleine Insel und eben das glitzernd-blaue Meer.

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    Die Hoffnung auf einen sonnigen Tag in Ålesund steigt stetig. Schöner konnte dieser letzte Hafen- und Ausflugstag eigentlich nicht werden, und ich habe mich schon in diesem Augenblick in diese schöne Stadt verliebt *herz* . Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel und zu emotionsgeladen schreibe 8| , denn ich gebe zu, der Geirangerfjord und die Stadt Ålesund haben es mir auf dieser Kreuzfahrt besonders angetan – und natürlich da ganze Mein Schiff.

    Wir konnten uns heute erst mal Zeit lassen mit dem Frühstück, denn unser gebuchter Ausflug ging erst nach 11 Uhr los. Eigentlich hätte es uns heute schon früher rausgetrieben, bei dem Traumwetter. Heute war genug Platz im Atlantik zum Frühstücken, denn es ist ja Hafentag und da sind die Leute doch schon recht früh unterwegs, wenigstens diejenigen, die einen Ausflug gebucht haben. Daher gab es wohl auch Berge von Lachs, guten Lachs – und da schlugen wir mal zu.

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    Es reichte uns dann bis zum Abendessen. Nach dem Frühstück ging es dann auf die Kabine zum Umziehen. Ein kurzer Blick auf dem Balkon, zeigte mir, heute ist es so warm, da bleibt die dicke Jacke mal zu Hause. Langärmeliges T-Shirt und ärmellose Weste müssen reichen – hat dann auch übrig gereicht, kann ich jetzt schon sagen. Wir hielten es nicht lange aus auf der Kabine, wir mussten raus an die Luft und die Aussicht genießen. Also ging es erst mal hoch auf Deck 14. Ich war erstaunt, wieviel Betrieb hier schon war. Einige lagen sogar schon auf der Sonnenliege, andere saßen schon bei einem Getränk an der Außenalsterbar.

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    Die Aussicht von Deck 14 war gigantisch, man sah die Stadt, den Hausberg Aksla und einige weiße Gebäude, kleine Inseln, wirklich hübsch. „Ålesund könnte die Kulisse für ein nordisches Märchen sein – mit moderner Wendung“, so habe ich in einem Reiseführer gelesen – er hat recht! Dann hatte ich noch besonderes Glück, als ich einige besonders nette Mitglieder der Schiffscrew vor meine Fotolinse bekam, sie waren auf Nachfrage sofort bereit für ein Foto, auch sie natürlich bestens gelaunt über diesen sonnigen und schönen Sommertag in Ålesund. :thumbsup:


    Es wurde Zeit, dass unser heutiger besonderer Ausflug losging. Ja, es war heute mal ein besonderer Ausflug. Bus hatten wir nun genug.
    Unser Programm hieß:
    Ålesund zu Fuß und mit dem Boot - Klassiker, Wasser & Mehr, 2,5 Stunden, vormittags
    Eine traumhafte Stadt erwartet Sie. Ålesund wurde auf 7 Inseln erbaut. Auf einem Ausflugsboot starten Sie Ihre spannende Rundreise durch den Borgundfjord. Sie entdecken in gut 1 Stunde die Seeseite von Ålesund und erleben bei einem Stadtrundgang die farbenprächtige Jugendstilarchitektur sowie die maritimen Traditionen des Städtchens. Ein ortskundiger Gästeführer nimmt Sie mit in die Fußgängerzone und geleitet Sie zum malerischen Fischereihafen Brosundet. Hier verkaufen die Fischer ihren frischen Fang direkt vom Boot. Die typische Jugendstilarchitektur mit all ihren hübschen Ornamenten und Verzierungen ist nur ein kleiner Teil der interessanten Geschichte der Stadt. Ihr Ausflug endet an der Pier.
    Hinweis: Der Fußweg beträgt etwa 2 km, führt zum Teil über Kopfsteinpflaster und beinhaltet ca. 100 Stufen. *)
    *)diese Angaben von TUI sind übrigens total falsch und wegen diesen 100 Stufen, die gar nicht zu bewältigen waren, hätte ich diesen tollen Ausflug fast nicht gebucht. Es ging zwar einige Male bergauf und bergab, aber das ist sehr gut zu bewältigen, auch für mich mit meinem lädierten Knie.


    @eisbarbesucherin, was sagst Du dazu - ein Tag später hatten wir den Ausflug gebucht, den Ihr in Trondheim hattet, bin mal gespannt, was Du nun in Alesund so gemacht hast.

    Ja, anscheinend hatten wir noch nicht genug vom Schifffahren, also runter vom Schiff und rauf aufs Boot – so wars auch. Unsere Reisleiterin Bärbel erwartete uns schon am Hafen und so ging es auch gleich mit dem Boot, das unweit von Mein Schiff lag, weiter.

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    Es stellte sich heraus, dass Bärbel auch eine ausgewanderte Deutsche war, gebürtig in Halle, und seit guten zehn Jahren mit ihrem ebenfalls deutschen Mann in Ålesund bzw. in der Nähe davon, Richtung Geirangerfjord, der nicht weit weg ist, lebte. Auch Bärbel war eine sehr versierte, sympathische und begeisterte Reiseführerin und erzählte uns während der Bootsfahrt ununterbrochen Wissenswertes über Ålesund, auch sie liebte ihre Stadt, sie war da heimisch, man spürte es bei genau jedem Wort.

    Zunächst ging es raus aus dem Hafen in die Natur. Unsere Gruppe war heute auch etwas kleiner, schätzungsweise keine 20 Leute, die gut verteilt auf dem Boot Platz hatten. Es ging in teilweise rasanter Fahrt vorbei an kleinen Inseln, viel Natur mit viel Grün, schönen Ausblicken bis zu einem kleinen Bootsmuseum mit Fischerbooten, einer kleinen Insel und eben viel grüner Natur, schönen Ausblicken, unter Brücken hindurch. Immer wieder begegneten uns kleine Boote und Ausflugsboote, auch mit Kindern, die hier ihre Kindergarten- und Schulausflüge unternahmen.

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    Nach ca. 30 Minuten wendete unser Boot und fuhr zurück, am Hafen und Mein Schiff vorbei, in Richtung Stadt, unter Brücken durch. Wie ja schon in der Beschreibung steht, liegt die Stadt verteilt auf mehrere Inseln und ist mit Tunneln und Brücken miteinander verbunden. Ich hatte den Eindruck, dass ich in der Stadt auf einem schmalen Kanal bin und rechts und links sind Wohn- Geschäftshäuser, also die Stadt selbst und das Boot fuhr dann bis zum Fischereihafen. Die Stadt entwickelte sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts und wurde so zu einem der größten Fischereihäfen Norwegens und zum größten Exporthafen für Stockfisch in Norwegen. Wieder wendete das Boot und fuhr aus der Stadt heraus zurück zum Hafen, wo auch Mein Schiff lag. Nach einer guten Stunde war nun die Bootsfahrt zu Ende.


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    Von da an ging es nun zu Fuß weiter, denn unser Programm hieß ja auch „Ålesund zu Fuß und mit dem Boot“.
    Bärbel spazierte also mit uns in die Stadt hinein und machte immer wieder Stopps, um uns auf Denkmale, besondere Gebäude, Straßen, Ausstellungen usw. aufmerksam zu machen. Ålesund ist einfach eine wunderschöne Stadt mit wunderschönen Giebelhäusern, im Jugendstil. Jede Stadt, die so nah am Wasser gebaut ist, hat ihre Reize, so auch Ålesund. Es war zwischenzeitlich auch recht warm, die Norweger genossen diesen Tag; sie trugen kurze Hosen und Shirts und saßen draußen und tranken Kaffee – kein Bier, denn das Alkoholthema in Norwegen ist ja allgemein bekannt.


    Von Bärbel erfuhren wir immer wieder Geschichte und interessanten Geschichten. Natürlich waren wir interessiert, warum es in Ålesund so viele und schöne Jugendstilhäuser hat und kein einziges Holzhaus hier steht, wie in norwegischen Städten, z. B. auch gestern in Trondheim, ansonsten üblich. Es hat damit zu tun, dass bei einem großen Standbrand im Jahr 1904 (und da ist die Zahl liebe @eisbarbesucherin) fast die komplette Innenstadt zerstört wurde. Ausgelöst durch eine umgekippte Petroleumlampe in einer Margarinefabrik brannte das Feuer über 16 Stunden lang. Rund 850 Häuser – alle nahezu komplett in Holzbauweise errichtet – wurden vollständig zerstört und über 10.000 Einwohner wurden obdachlos. Der damalige Bürgermeister sorgte dafür, dass die Stadt wieder aufgebaut wird, aber dann alles in Steinbauweise, von Holzhäusern hatten die Bürger endgültig genug. Er hat vom Jugendstil gehört und sogar gesehen und das gefiel ihm, so wollte er die Stadt wieder aufbauen und hat es seinen Bürgern schmackhaft gemacht. Nur, wie geht das? Damit waren die Norweger sehr unerfahren. Es gab jedoch in Deutschland einen Kaiser Wilhelm, der das Land Norwegen liebte; er war ein großer Norwegerverehrer und verbrachte jedes Jahr einige Wochen in Norwegen. So soll er beispielsweise 18 Mal am Geirangerfjord gewesen sein :thumbsup: . Dies hatten wir nun auf unserer Reise schön öfters durch die Reisführer gehört. Also lag es nahe, diesen norwegerfreundlichen Kaiser um Hilfe zu bitten. Kaiser Wilhelm sagte sofort zu und half nicht nur mit deutschem Know-how auf dem Bausektor und mit geeignetem Baumaterial, sondern vor allem auch mit Personal, Architekten, Baumeistern, Maurern und Zimmerleuten, sondern auch mit Hilfsleistungen, wie Lebensmitteln und Medikamenten. Material und Menschen kamen mit Schiffen der Reichsmarine nach Ålesund. So wurde die Stadt innerhalb von nur sieben Jahren fast vollständig neu errichtet. Durch den Wiederaufbau ist Ålesund berühmt für die vollständig im Jugendstil errichtete Innenstadt. Sie ist eine der meist besuchtesten Städte in Norwegen. Seitdem durften und dürfen neue Häuser nur noch aus Stein gebaut werden. Die Ålesunder errichteten dem deutschen Kaiser aus Dankbarkeit nicht nur ein Denkmal – ein hoher Obelisk – sondern nannten eine Straße nach ihm, einen Ausflugsdampfer, der heute noch so heißt und ein Kirchenfenster in einer der großen Hauptkirchen. Aufgrund dieser großen humanen Hilfsleistungen sind die Deutschen in Ålesund heute noch beliebt, obwohl im 2. Weltkrieg durch sie viel Leid und Unheil über ganz Norwegen gebracht worden ist. Das Gute von Kaiser Wilhelm ist dauerhaft bis heute in den Köpfen und Herzen der Menschen geblieben. Das hat mich irgendwie berührt.


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    Unser Spaziergang ging weiter – eine Anhöhe hinauf – bis in den schönen Stadtpark – mit Blick auf den Hausberg Aksla, der übrigens in der Stadt immer wieder zu sehen und allgegenwärtig ist. Der Berg ist für die Menschen in Ålesund ein wichtiger Naherholungsort und wird immer wieder gerne aufgesucht, auch abends zu den Sonnenuntergängen oder Silvester oder anl. von Hochzeiten usw. - trotz der vielen Stufen oder des neuen Weges, der aufwärts zu bewältigen ist. Einige in unserer Gruppe wollten da unbedingt hinauf, Zeit genug war noch dafür. Deshalb trennte sich im Stadtpark unsere Gruppe. Ja, liebe @eisbarbesucherin - ich habe Deine andere Zahl gefunden. Es sind 418 Stufen, die auf den Berg führen, Respekt! Ich denke Ihr seid diese hinaufgegangen, und wir nicht. Wir anderen gingen mit Bärbel wieder hinunter in die Stadt. Beim Abschied meinte sie, dass es schade sei, dass wir schon auf der Rückreise sind und unser Urlaub in Norwegen bald zu Ende ist - sie bedauerte uns aufrichtig, dass die meisten ab nächste Woche wieder in das deutsche Arbeitsleben und den deutschen Stress mit Zeitdruck usw. zurück müssen. Für sie und ihren Mann ist das nichts mehr - Stress können sie keinen mehr ab, Stress mögen die Norweger gar nicht und sie hat sich an das ruhigere Leben gewöhnt, sie will nicht mehr zurück, auch wenn es 7 Monate lang Schnee hat.

    Wir beschlossen, noch nicht zum Hafen zu laufen. Die Stadt war so schön und das Wetter auch, also blieben auch wir noch eine ganze Weile, tranken Kaffee, fotografierten, besuchten auch einige der schönen kleinen individuellen Geschäfte, insbesondere so Möbelgeschäfte und Dekogeschäfte gefielen mir sehr gut, skandinavisches Design, wunderschön.

    So kamen wir am Spätnachmittag immer noch bei schönstem Sonnenschein auf Mein Schiff zurück. Wir freuten uns, dass auf unserem Balkon noch die Sonne schien und wir einen schönen Blick auf die kleine Insel - nicht auf den Hafen – hatten. So verbrachten wir die Zeit bis zur Hafenausfahrt auf dem Balkon – dieses Mal ohne in Decken gehüllt, sondern in sommerlicher Kleidung, ja auch das gibt’s in Norwegen. :D

    Bei unsere letzten – ja leider die allerletzte Hafenausfahrt :( – wollten wir natürlich oben sein an Deck. Und mit uns ca. 90 % der anderen Mitfahrer auch. Es war traumhaft schön :thumbup: , angefangen bei der besonders guten Stimmung, wie bei der ersten Hafenausfahrt, der tollen Aussicht, dem glitzernden Meer, das wie ein See vor uns lag und bei diesem Bilderbuchwetter. Es hat einfach alles gepasst bei dieser letzten Hafenausfahrt, man wurde auch ein kleines bisschen sentimental dabei, achja es war einfach traumhaft schön.

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    Begleitet wurden wir von einem Feuerwehrlöschboot, das die Fontäne laufen ließ und einige Zeit neben uns her fuhr. :D Dann kam die Durchsage des Kapitäns. Er wird uns nun noch eine ca. halbstündige Haufenrundfahrt vorbei an den Inseln schenken – ja es war ein ganz besonderes Geschenk 8o . Und spätestens da hat es mich gepackt, das Kreuzfahrervirus – ich will unbedingt wieder eine Kreuzfahrt machen, und am liebsten wieder auf Mein Schiff. *Rockliner3*

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    Zur Krönung gabs dann abends beim Abendessen nicht nur ein Käsebüffet,


    sondern abends dann noch ein Dessertbüffet auf Pooldeck

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    und Cocktails


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    und einen Sonnenuntergang vom Feinsten

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    – wir waren ja wieder außerhalb des Polarkreises und da gabs auch wieder Sonnenauf- und untergänge und nach einem Traumtag gabs den natürlich gratis traumhaft schön dazu.


    In dieser Nacht wurde es dann übrigens auch wieder mal dunkel und in dieser Nacht verwandelte sich der See bei Ålesund wieder in ein Meer, und in was für eines =O . Es gab Wellen – und die hielten sich auch am nächsten Tag – aber davon mehr am letzten Seetag.
    Hat es gefallen? Dann würde ich mich über ein paar Anmerkungen freuen.

    Und ich bin schon gespannt, was @eisbarbesucherin zu Alesund sagt und was sie so unternommen hat.

    So langsam geht mein Bericht zu Ende. Es fehlt noch der letzte Seetag, Ankommen in Bremerhaven und das Resümee - folgt demnächst. Bis denn tschüss :freude:

    Und von mir auch einen herzlichen Willkommensgruß.
    Und eine kleine Warnung - so von Erstfahrer zu Erstfahrer.
    Ich habe meine erste Kreuzfahrt hinter mir, im Juni - und ich war im Norden - es war traumhaft. Norwegen ist so ein schönes Land und soooo kalt wars gar nicht. Mein Highlight war - neben Mein Schiff 4 - der Geirangerfjord und die schönen kleinen Städte, insbesondere Ålesund.
    Seitdem bin ich nicht nur kreuzfahrerinfiziert sondern auch forumssüchtig.
    Meinen derzeit laufenden Reisebericht habe ich auch gerade am Laufen bzw. fast am Ende - bei Reiseberichte - NORDLAND -.

    Diese Mittelmeerroute mit Barcelona und Lissabon, eine Kanarenrundfahrt mit Madeira - und die Ostseefahrt mit Baltikum und Danzig bis Petersburg - stehen ganz oben auf unserer Wunschliste. So alle zwei Jahre eine Kreuzfahrt, das wäre so das Ziel.

    @eisbarbesucher
    Schönen Ausflug, den Ihr gemacht habt. Na, warte mal, was wir in Ålesund so unternommen haben. ;) Ja, ich glaube auch fast, dass wir keinen Ausflug gleich gemacht haben. Da sieht man mal, wie vielfältig das Ausflugsprogramm ist. Ansonsten scheinen wir uns tatsächlich auf dem Schiff nicht begegnet zu sein, glaub ich fast so.
    1904... das hat sich mir auch eingeprägt.
    Übrigens, Ålesund ist die nun meine absolute Lieblingsstadt. :) Aber davon später mehr ...

    Auch ich habe alles nachgelesen und fahre ab sofort mit, bin schon gespannt, wie es weiter geht.
    Seit kurzem nach nur einer Kreuzfahrt - Nordlandroute mit Mein Schiff 4 - vom Kreuzfahrervirus befallen, würde uns genau diese Ostseekreuzfahrt gefallen.
    Schöner Reisebericht von einer traumhaft schönen Reise.
    Ich würde diese Reise auch nur mit Baltikum buchen. Mein verstorbener Vater kam aus Ostpreußen und hat uns immer vom Sommer an der Kurischen Nehrung vorgeschwärmt.
    Bislang bin ich noch nie dahin gekommen, es interessiert mich aber sehr.

    @eagle
    danke für den schönen Reisebericht.

    Unsere erste Kreuzfahrt – Mein Schiff 4 - Nordlandroute - von Bergen bis Trondheim - 19.06. bis 30.06.2017
    TEIL 9 Reisebericht
    TRONDHEIM - Dienstag, 27. Juni 2017

    Nach einer leicht schaukeligen Nacht :/ freuten wir uns mal wieder auf Landgang und die Stadt Trondheim. Wir haben ja schon in einem Bericht von Lektor Dr. Dirk Schmidt-Herholz einiges über die Stadt gehört, wir waren also etwas vorbereitet. Alles kann und will ich nicht wieder geben, aber die Geschichte fand ich dennoch interessant. Wir wussten, dass es eine alte Stadt ist, durch die Wikinger gegründet. Heute hat die Stadt etwas über 180.000 Einwohner und ist die drittgrößte Norwegens. Später haben wir noch mehr erfahren – durch unsere Reiseleiterin.

    Zuerst wollten wir die Stadt ja auf eigene Faust erkunden, aber wir haben uns dann doch noch kurzfristig an Bord entschlossen, einen Landausflug bei TUI zu buchen, nichts so Großes, aber einen kleinen Überblick wollten wir uns doch verschaffen. Also buchten wir folgendes Programm:

    Straßenbahn- und Busfahrt durch Trondheim Klassiker, 2 Stunden, vormittags
    Auf Schiene: Die Gründung der Stadt Trondheim erfolgte im Jahr 997 nach Christus durch König Olav Tryggvason; die Schienen der Straßenbahnstrecke, auf der Sie sich heute durch die Stadt schlängeln, wurden im Jahr 1924 eröffnet. Nach einem kurzen Bustransfer im Zentrum angekommen, steigen Sie in eine Bahn der Gråkallbanen, die sich vom Stadtzentrum über eine Länge von etwa 8,8 km bis in das Naherholungsgebiet Bymarka erstreckt. Zu Beginn der ca. 20-minütigen Fahrt kommen Sie an alten, teils farbenfrohen Holzhäusern vorbei, bevor Sie sich bergaufwärts mit Ausblicken auf das moderne Trondheim bewegen. Nach dem Umstieg in den Bus unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem eindrucksvollen Dom

    Wie immer beste Organisation :thumbsup: , Treffen in Schaubar und dann ab an den Bus, wo wir von unserer jungen norwegischen Reiseleiterin namens Wanda erwartet wurde. Sie konnte auch nahezu perfekt Deutsch und erklärte, dass sie an ihrem Erdbeerkleid zu erkennen wäre. Anmerkung: Alle Reiseleiter der Stadt tragen uniformähnliche rote Kleidung.
    Gleich bei Abfahrt begann sie viel zu erzählen über ihre Stadt, man merkte sie war Trondheimerin, und sie liebte ihre Stadt. Sie erzählte so lebendig und anschaulich, dass ich bis heute einiges behalten habe. Schon alleine wegen Wanda war dieser gebuchte Landausflug sein Geld wert. :saint:

    Zunächst fuhren wir also mit dem Bus ganz langsam in und durch die Stadt, vorbei an dem modernen großen Hallenbad in unmittelbarer Hafennähe mit Glasdach, das 30 Euro Eintritt kostet und dadurch von Wanda und ihrer Familie höchstens einmal im Jahr besucht werden kann. Gegenüber ist der Rockpalast (Rockheim),

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    vorbei am Alten und Neuen Hafen, an den Fischerhäuser auf Stelzen, Speicherstadt, in die Stadt hinein.

    Nach kurzer Zeit hieß es umsteigen in die für unsere Gruppe extra bereit stehende Straßenbahn, keine normale, sondern eine alte restaurierte kleine Straßenbahn. Man saß sich an Tischchen auf schmalen Holzbänken gegenüber, wer lange Beine hatte, wie wir, hatte ein kleines Problem. 8|

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    Nach Hafen und Stadtmitte lernten wir nun Trondheim auf eine ganz andere Art kennen, und da wären wir mit Sicherheit alleine nie hingekommen. Die Gegend wurde immer grüner und hügeliger und gemütlicher. Es ging leicht bergan, und wir fuhren tatsächlich durch ein Wohngebiet mit den kleinen roten, blauen, gelben grünen und einigen weißen Holzwohnhäuser der Trondheimer, mit kleinen Vorgärten, liebevoll gepflegt, blühenden Pflanzen und wunderschön angelegt. In so einem Häuschen wohnen die meisten Trondheimer und irgendwo dazwischen auch Wanda mit Mann und Kindern. In manche Häuser konnte man regelrecht hineinsehen, allesamt sehr skandinavisch, hell, mit Wintergarten. Es hat mir sehr gefallen. Danach ging es tatsächlich noch ein Stück weiter hinauf, vorbei an herrlichen bewaldeten Anhöhen und sogar einem See, einem Naherholungsgebiet namens Bymarka, wunderschön. Der See ist im Winter zugefroren, und es wird Schlittschuh gelaufen. Im Sommer – norwegische Sommer haben in Hochsommerzeiten zwischen 15 bis 20 Grad – wird sogar gebadet, mich schüttelt es bei Wassertemperaturen =O von so 12 bis 15 Grad. Da ist ja sogar der Außenpool auf Mein Schiff wärmer. :thumbup:

    Wir erfuhren durch Wanda, dass die Kommune über eine riesige Fläche mit viel Waldbestand verfügt. Rund ein Drittel der kommunalen Fläche besteht aus Wald. Da der Winter lange dauert und es auf den Anhöhen Schnee hat von Oktober bis Mai, kennt Wanda persönlich niemanden in Trondheim, der nicht Skifahren kann. Sie bringt bei Schnee ihre kleinen Kinder täglich mit Ski in den Kindergarten. Autofahren geht nur mit Spikes, die in Norwegen noch erlaubt sind. Nach einer knappen halben Stunde hieß es wieder umsteigen in den Bus:

    Am Umsteigeort hatte man herrliche Aussicht über den Trondheimfjord und die Stadt, der Himmel war blau, die Sonne schien, man konnte schauen bis zum Hafen und natürlich lag da auch Mein Schiff. Danach fuhr der Bus weiter bergab in die Stadt hinein vorbei am Trøndelag Freilichtmuseum (hier leider ohne Stopp und ohne Besichtigung) und nun begann die eigentliche Stadtrundfahrt.

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    Die Straßen heißen übersetzt Königsstraße, Prinzessinnenstraße usw. Man ist stolz in Trondheim auf die Königsfamilie, heute noch, und das ist überall spürbar. Schließlich fuhren wir vorbei an Stiftsgården, eines der größten Holzgebäude Skandinaviens im schönen norwegisch-senfgelb und heute noch die offizielle Residenz der norwegischen Königsfamilie in Trondheim. Die norwegische Königsfamilie kommt jedes Jahr zu Besuch nach Trondheim, und wohnt dann in ihrem senfgelben Palais. Sie bewegen sich ziemlich frei durch die Stadt und sind sehr bodenständig. Der König fährt gerne Straßenbahn und geht auch gerne spazieren. Im Innenhof von Stiftsgården gibt’s einen kleinen schön angelegten Park, der ist nie verschlossen, und auch wir sind da durchgegangen. Wo gibt’s denn sowas noch?


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    Ursprünglich war Trondheim Sitz der Krone und Hauptstadt Norwegens. Früher hieß Trondheim Nidaros und der Dom ist danach noch benannt, Nidarosdom, in dem alle norwegischen Könige gekrönt wurden – bis heute. Daher nennt man sie auch Krönungsstadt: Der Dom ist ein sehr imposantes Gebäude.

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    Aber auch viele andere schöne Gebäude, das Rathaus, Museen, einzelne interessante Gebäude und ganze Straßenzüge bis hin zur Festung Kristiansten waren vom Bus aus zu bewundern. Durch den Dom ist Trondheim auch ein beliebter Wallfahrtsort und nach einiger Unterbrechung wieder an den Jakob-Pilgerwegs angeschlossen, dafür gibt’s viele Zeichen in der Stadt.


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    Dennoch ist Trondheim aber auch eine junge Stadt, denn es gibt über 30.000 junge Menschen, Studenten hier, hat man auch bemerkt - Studentenstadt, Studenten aus vielen Nationen, also auch hier Multikulti. So viele junge Leute und so viele Fahrräder wie in Trondheim habe ich sonst wo nirgends gesehen. Ja, sagte Wanda, wir haben sogar einen Fahrradlift.

    Nach Ende der Stadtrundfahrt – es dauerte so rund 40 Minuten – konnte man am Nidarosdom entscheiden, ob man aussteigen und selbständig zu Fuß durch die Stadt zum Hafen zurück spazieren möchte oder man blieb eben im Bus und ließ sich dahin fahren. Die zwei Stunden geführte Bus- und Straßenbahntour vergingen wie im Flug. Wegen mir hätte es auch drei Stunden dauern können. Innenbesichtigungen waren leider keine dabei, was teilweise auch sehr schade, aber vorher bekannt war. Wir verabschiedeten uns also von der netten Wanda :thumbsup: und zogen es vor, noch einige Zeit alleine durch die schöne Stadt zu spazieren, Wetter stimmte ja und Zeit genug war ja auch noch. Es ist wirklich eine schöne Stadt und so hielten wir uns noch einige Zeit auf, machten Fotos und blieben da und dort stehen. Das Hafenviertel mit den auf Stelzen stehenden Häusern, eine kleine Speicherstadt, besichtigten wir noch und dann ging es eine Brücke hinauf zu Mein Schiff. Vorher stürzten wir quasi noch in so ein Tourigeschäft hinein. Aber dort wurden auch wir fündig. Mein Mann erstand eine schöne Lightdaunenjacke – wiegt nur 600 Gramm.


    Schließlich kamen wir voll mit Eindrücken und etwas müde auf das Schiff zurück.


    Zwischenzeitlich meldete sich der kleine Hunger und da alle Restaurants auf dem Schiff gerade geschlossen hatten, Kuchen wollten wir nicht, ging es mal in das Tag & Nacht – Bistro. Lauter „gesunde“ Sachen gabs da. Pizza, Burger, Pommes, Schnitzelchen, naja Salat stand auch war auch dabei. Also verhungern kann man auf dem Schiff wirklich nicht. Ich war begeistert von den Wiener Schnitzelchen, total dünn aus Kalbfleisch. Mein Mann musste mal eine Currywurst sich einverleiben mit paar Pommes. Lecker! Irgendwann im Verlaufe der Schiffsreise trieb es uns nochmals dahin - wir mussten mal einen Burger testen, also das Essen schmeckt auf Mein Schiff überall gut, sogar im Tag & Nacht – Bistro. Später gab es dann eine schöne Hafenausfahrt, Wetter war immer noch schön und ein leckeres Abendessen im Atlantik und schließlich landeten wir auch an diesem Abend noch im Theater und in einer Bar.

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    Ein wunderschöner Tag war wieder mal zu Ende – und das Wetter war übrigens viel schöner als es der Kapitän vorausgesagt hatte, aber das fanden wir nun gar nicht schlimm.

    @JoeFranz
    ja es stimmt, die Shuttletour zum Nordkap war extrem teuer, die wissen halt, dass alle dahin wollen. Heute würde ich bevorzugt die Tour buchen, die @eisbarbesucher unternommen hat. Hat sich sicherlich gelohnt.
    Mit 750 Euro für Landausflüge für zwei Personen wirst Du hinkommen.

    So, und jetzt geht's weiter im Reisebericht - wir kommen jetzt nach Trondheim :)

    @JoeFranz

    Hallo, schön, dass es Dir gefallen hat. Freu Dich heute schon auf diese Reise, sie ist wunderschön. Und wenn man dann noch so Wetterglück hat wie wir, ist es noch schöner. Ich wünsche Dir heute schon auch solche sonnigen Tage. Aber soooo schlecht wie manche tun, ist das Wetter gar nicht in Norwegen. Wenn die Sonne scheint, kommt es einen auch nicht so kalt vor. Norwegen ist einfach ein schönes Land und die Norweger sind nette und freundliche Menschen, das habe ich ja in meinem Bericht schon mehrfach erwähnt. Ja, Norwegen ist ein sehr teures Reiseland, aber das kennen wir von der Schweiz auch - aber schön :)

    Ich würde Dir die Preise für Landausflüge gerne sagen, aber wir haben die Bons schon weggeworfen. Aber billig ist das nicht. Der Husky Ausflug war der teuerste von allen - hat 115 Euro gekostet. Dann kommt es auch darauf an, wie lange man unterwegs ist. Diese Panoramafahrt am Geirangerfjord hat über 5 Std gedauert und hat sich absolut gelohnt, war aber auch ziemlich kostenintensiv, also für uns zwei so um die 130 Euro. So eine kleine Stadtrundfahrt oder kleine Panoramafahrt von rund zwei Stunden z. B. in Tromso belief sich dann "nur" auf 45 Euro pro Person sowas rum. Ja, man kann sicherlich auch sparen an den Landausflügen. Aber ist das dann Sparen an der richtigen Stelle? Also ich habe auch schon mehrfach in meinem Reisebericht ausgesagt, dass ich persönlich die über TUI gebuchten Ausflüge gut fand, insbesondere die Reiseleitung war gut, vor allem sprachen alle Deutsch (bis auf die Hundeführerin, aber da war dann eine Übersetzerin von TUI dabei), jedes Mal fachlich vorbereitet, alles gut organisiert, also wir fanden es gut so. Wenn man kleinere Landausflüge in die Städte macht, gibt's auch immer eine Möglichkeit, am Ende dort auszusteigen und dann noch mal eine Runde auf eigene Faust und alleine in Ruhe durch die Stadt zu spazieren. Man hat ja dann schon mal einen Überblick und weiß was einen persönlich am meisten interessiert.

    Die Kreuzfahrt nach Norwegen ist für 11 Tage tatsächlich kein billiges Vergnügen, aber man macht das ja auch nicht jedes Jahr. Wir haben es genossen. Ich würde nicht an Landausflügen sparen. Aber hier gibt's Kreuzfahrtexperten, die können sicherlich noch mehr Tipps geben zu den Ausflügen.

    Im Übrigen bin ich noch am Schreiben (auf Word) und bald geht's weiter.... das meiste ist sowieso geschafft, aber zwei schöne Städte kommen noch - Trondheim und Alesund. Bald geht's weiter.

    Viele Grüße