Ich wollte Mallorca eine 2. Chance geben und habe es zu keinem Zeitpunkt bereut.
Die Insel ist wunderschön und so vielfältig. Was wir gesehen haben, hat uns sehr gut gefallen und wir hatten eine wirklich schöne Zeit. Geplant hatten wir noch so viel mehr, haben aber auch gemerkt, dass es uns guttut, einmal runterzufahren und die Ruhe zu genießen. Den Inselwesten haben wir nicht besucht, zum Teil kannte ich ihn von meiner ersten Reise, zum Teil haben wir es nicht geschafft alles zu sehen. Also steht auch fest: Wir kommen wieder.Mallorca hat auch noch eine 3. Chance verdient.
Den Mai als Reisemonat kann ich empfehlen, es war noch schön ruhig, von Massentourismus keine Spur. Dafür hatten wir halt noch keine hochsommerlichen Temperaturen und einen Abend, an dem es regnete.
Einen wunderbaren Abend haben wir mit uwepetra Petra und Uwe verbracht. Danke an euch für die schönen Stunden und die Insidertipps.
Schade finde ich, dass unser Foto von dem "Miniforentreffen" wieder gelöscht wurde. Es blieb ja tagelang verschont, ich hatte ja auch bei Peter extra nachgefragt, ob es in Ordnung sei. Und mich auch bei Petra und Uwe versichert, dass sie das auch möchten und unterm Tisch verschwunden sind sie auch nicht. Dann wurde es von Manu79 gelöscht. Das dämpft den Spaß am Schreiben.
Bedanken möchte ich mich auch für die vielen netten Kommentare und Likes. Natürlich freue ich mich darüber. Und ein ganz dickes Danke an Sabine bina.63 für den Tipp.
So, jetzt muss ich mich langsam auf die Norwegenkreuzfahrt vorbereiten und noch einmal all eure Reiseberichte und Reisetipps dazu lesen.
Sehr schön sind auch die Außenbereiche. Hier gibt es einen riesigen Kinderspielplatz, ein Restaurant, Wasserläufe, Schildkrötenbecken, Rochenbecken und Koiteiche. Zu bestimmten Zeiten kann man auch Fütterungen miterleben.
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Es gibt auch einen großen Saal, der extra den Walen gewidmet ist. Auch hier gibt es interessante Vorträge über diese riesigen und faszinierenden Tiere.
Im anschließenden Tropenhaus begibt man sich dann in einen Dschungel mit exotischen Tieren und Pflanzen.
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Nun wurde es auch Zeit unser Auto abzugeben. Wir wurden mit dem Shuttle zum Terminal gefahren und saßen pünktlich um 8 im Flieger. In 2 Stunden wären wir zurück in Frankfurt gewesen, ja wäre da nicht die Durchsage des Kapitäns gewesen: " Wegen eines Streiks über dem französischen Luftraum................................................."
Naja, aus den 2 Stunden wurden dann vier, aber wir kamen gesund und munter wieder in Deutschland an, also alles gut.
Heute hieß es Abschied nehmen. Einmal noch lange schlafen und ausgiebig frühstücken und dann checkten wir aus und fuhren gemütlich und auf Umwegen in Richtung Flughafen.
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und hübschen kleinen Dörfern kamen wir nach Can Pastilla. Hier, ganz in der Nähe des Flughafens, war unsere Mietwagenstation und in der gleichen Straße ist auch das Palma Aquarium. Unser Flug ging erst um 20 Uhr und wir hatten somit noch viel Zeit.
Und ein Besuch lohnt auf jeden Fall. Man erlebt Meeresbewohner aus aller Welt in mehr als 50 einzelnen Aquarien.
Leider neigte sich unser Urlaub langsam zum Ende. Unser vorletzter Tag brach an.
Lust auf große Unternehmungen hatten wir keine. Wir verbrachten einen letzten Tag am Meer und tankten noch einmal Sonne, so als hätten wir geahnt, was der Mai in Deutschland noch so bringt.
Einen ganzen Tag am Strand halten wir aber beide selten durch, irgendwann wird es langweilig. Und dann kam sie, die Frage aller Fragen, mit einem leichten Grinsen im Gesicht:
"Wolltest du mir nicht eigentlich mal die Schinkenstraße zeigen, wenn wir schon auf Mallorca
sind?" Oh je, stimmt, da war ja noch was! Und so kam es, dass wir uns nachmittags ins Auto setzten und Richtung S`Arenal fuhren.
Ich hatte das alles viel kleiner (und wilder) in Erinnerung An einem Supermarkt oberhalb des Balnearios Nr. 4 konnten wir unser Auto abstellen und liefen von dort in Richtung Playa. Wir schlenderten am Meer entlang, Balneario Nr. 5 und dann standen wir davor: Nr. 6der berühmt berüchtigte Ballermann. Lange nicht so überfüllt wie damals und auch der Alkohol spielt wohl nicht mehr die Hauptrolle. Die Preise sind allerdings auch saftig und das Saufen aus Eimern ist auch verboten.
Wir biegen erst mal ab, mitten hinein in die Schinkenstraße.
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Und ja, so hatte ich es in Erinnerung. Eine Openair-Kneipe neben der anderen, alle Schilder auf deutsch, Bier, Bier, Bier und deutscher Schlager. Und selbst unser altes Hotel stand noch da.
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Heute kam mir das alles so harmlos vor. Das Publikum eher älter als jünger, eher nüchtern als betrunken, die Bars eher leer als voll und in einer Stunde würden wir auch wieder weit weg sein.
Immer noch nicht wirklich schön, aber seinen Schrecken hatte dieser Ort verloren.
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Also nichts wie hereinspaziert. Gut schon mal, dass wir noch an den Türstehern vorbeikamen, die ältere Dame vor uns wurde abgewiesen. Eigentlich wollten wir nur mal im Eingangsbereich stehen bleiben und schauen. Aber sofort wurden wir zu einem der Stehtische, mitten im Gewühl geleitet. Auf einem Holzfass zur Rechten tanzte ein Go-go-Girl. Das sah wenigstens hübsch aus und wird dafür bezahlt. Auf einem Holzfass zu meiner Linken tanzte ein Betrunkener. Der sah alles andere als hübsch aus, in Feinripphemd und Flattershorts und bezahlt wird der wohl auch nicht. Aus den Lautsprecherboxen grölte "der Wendler" gegen den Geräuschpegel an und hier floss auch der Alk in Strömen. Hier hatte ich es endlich - mein Klischee vom Ballermann. Und endlich konnte ich ihn auch loswerden, den Satz: "Siehste jetzt, was ich gemeint habe?" Bevor der Kellner eine Bestellung aufnehmen konnten waren wir lachend auf der Flucht. So viel "Malle" musste dann doch nicht sein, nicht mal einmal im Jahr.
Draußen, auf der zugegeben schönen Promenade, gingen wir noch ein Eis essen und Peter hatte endlich mal eine Vorstellung von Arenal und meinem "Traumurlaub". Aber er wollte es ja mal mit eigenen Augen sehen.
Was für ein anderer letzter Abend
Zurück in Cala Ratjada und im Hotel gab es dann ein letztes - wieder sehr gutes Essen - im Hotelrestaurant, noch einen letzten Cocktail an der Hotelbar und dann mussten wir auch schon die Koffer packen.
Der nächste Morgen begrüßte uns mit einem wolkenlosen blauen Himmel. Wir entschlossen uns, Badesachen zu packen und unseren Ort mal in nördlicher Richtung zu erkunden. Dort gibt es eine malerische, winzig kleine Bucht. Die Cala Cat.
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Wir suchten uns einen Platz am winzigen Strand und genossen den Blick aufs Meer. Kormorane stießen wie Raketen ins Wasser und fingen Fische. Leider waren sie viel zu schnell für meine Kamera. In der Sonne war es heute richtig warm und wir konnten auch mal wieder ins Meer.
Aber nach ca. 2 Stunden wurde es doch recht voll um uns herum und so packten wir unsere Sachen und tranken in der kleinen Strandbar noch eine Sangria.
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Zurück an der Kathedrale besichtigten wir diese auch von innen. Ein Tipp für alle, die nach uns reisen: Macht das gleich zu Anfang. Morgens noch ganz leer, mussten wir jetzt eine halbe Stunde in der Schlange stehen. Ist im Sommer bestimmt noch viel länger.
Aber es hat sich sehr gelohnt, beeindruckend und wunderschön.
Ganz in der Nähe des alten Baums fanden wir eine quirlige Tapasbar, in die wir einkehrten und erst mal eine längere Pause machten, bevor es mit letzten Blicken auf die Kathedrale und den Parc de la Mar wieder zurück ging.
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Im Parkhaus war es jetzt - am späten Nachmittag - sehr voll geworden. Eigentlich hatte ich Peter noch versprochen, ihm Arenal samt Schinkenstraße zu zeigen, aber wir wollten die wundervollen Eindrücke des heutigen Tages noch lange nachwirken lassen und unsere Füße schrien "hochlegen". Und so ging es jetzt auf schnellstem Weg zurück in unser Hotel, wo wir noch eine Stunde am Pool relaxten.
Wir waren nun genau eine Woche auf Mallorca. Es wurde Zeit mal in die Hauptstadt zu fahren und Palma zu besuchen.
Wir fuhren zeitig los und waren über die Schnellstraße genau 75 Minuten später da. Auch ohne Navi kamen wir genau wie geplant am großen Parkhaus unter dem Parc de la Mar raus.
Verlässt man es, steht man direkt auf dem Passeig Maritim und hat diesen ersten wundervollen Blick.
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Palma kann man sehr gut zu Fuß erkunden. Wir liefen an der Stadtmauer entlang durch den S`Hort del Rei (Garten des Königs), ein schöner, schattiger Weg mit Springbrunnen und Bänken. Hier waren viele Stände mit allerlei Nützlichem und Unnützlichem aufgebaut.
Wir waren übrigens die einzigen, die eine kleine Digitalkamera und ich sogar nur mein Handy zum fotografieren dabei hatten. Die Menschen, die uns begegneten, hatten zumeist grüne Kleidung an und Kameras dabei, deren Objektive ungefähr so groß und dick wie der Oberschenkel eines Bodybuilders waren. Ich war manchmal fast versucht mein Handy unter der Jacke zu verstecken, habe aber eisern durchgehalten und die mitleidigen Blicke ignoriert.
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Wenn wir damit auch nicht die allerbesten Fotos geschossen haben, so hatten wir auf jeden Fall einen wunderschönen Tag.
Zurück in Cala Ratjada bummelten wir gegen Abend noch einmal die Promenade entlang, ließen uns von der "Happy Hour" verführen und genossen das entspannte Urlaubsfeeling.