Wow, danke bina.63 , dass du uns schon gleich mit so schönen Fotos beschenkt hast.
Meine Schwester war gerade da und ich habe sie ihr gezeigt. Seattle ist ihre Heimatstadt. Da kommen gleich Glücksgefühle auf.![]()
LG und noch ganz viel Spaß
Wow, danke bina.63 , dass du uns schon gleich mit so schönen Fotos beschenkt hast.
Meine Schwester war gerade da und ich habe sie ihr gezeigt. Seattle ist ihre Heimatstadt. Da kommen gleich Glücksgefühle auf.![]()
LG und noch ganz viel Spaß
Mir hat im Juni eine gefütterte Regenjacke und ein Fleecepulli völlig gereicht. Oft habe ich die Jacke sogar ausgezogen.
Insgesamt hatten wir viel zu viel dabei.![]()
das sieht wirklich gut aus.![]()
Und bestärkt mich darin, nur noch private Ausflüge zu buchen. Zum Autofahren hatten wir dieses Mal keine Lust, machen wir aber sonst auch ganz gerne.
Wir haben auf dem Schiff sehr viele Beschwerden über die Ausflüge gehört, auch auf Island.
Bei den hohen Preisen ist auch die Erwartungshaltung entsprechend hoch.
Für mich persönlich sind das einfach zu viele Menschen auf einmal. Und nach den tollen Erfahrungen mit "Meine Landausflüge" war der Unterschied halt noch deutlicher zu spüren.
Trotzdem hat uns Loch Ness sehr gut gefallen. Wir hätten einfach lieber mehr Zeit gehabt.
LG Andrea
Stimmt der Ort hieß Pingeyri. Ich fand das halt nett, weil es nicht in unserem Programm stand, sondern vom Guide zusätzlich angesteuert wurde. Mit unseren Ausflügen auf Island waren wir sehr zufrieden, die waren einfach toll.
LG Andrea
...
Weiter ging unsere Fahrt zurück nach Inverness. Der Reiseleiter erklärte, die meisten Leute schliefen.![]()
Staus gab es keine und wir parkten direkt neben der beeindruckenden Inverness Cathedral.
Und jetzt zu Hammer Nr. 3.
Mein Lieblingsreiseleiter meinte: Es ist ja schon ziemlich spät und ihr wollt ja alle pünktlich wieder auf eurem Schiff sein, deshalb schlage ich vor, dass wir unseren Aufenthalt auf 30 Minuten verkürzen. Wir sind ja hier ganz zentral und was es hier zu sehen gibt, ist alles in der Nähe.
Also keine Diskussion, sondern im Laufschritt los.
Einmal um die Kirche
Kurz mal rein
2 Fotos und schnell weiter
Auf der anderen Seite des Flusses Ness wäre es auch sehr schön.
Und auch in den Einkaufsstraßen
Tolle Gebäude und man könnte theoretisch auch in einen netten Pup einkehren.
Aber wir hatten es ja eilig.
Rasch fuhren wir zurück in Richtung Hafen. Kurz vor 18.00 Uhr waren wir zurück vor dem Schiff. Abfahrt war übrigens 19.00 Uhr. ![]()
Loch Ness ist wirklich wunderschön und einen Ausflug wert. Die Landschaft dort hat uns super gut gefallen. Auch Inverness ist eine schöne Stadt, die deutlich mehr Zeit verdient hätte.
Wir sind uns einig, dass wir TUI-Ausflüge nicht so schnell wieder buchen werden.
Dennoch waren wir froh für die schönen Eindrücke und dankbar, dass wir Nessi sehen durften.![]()
LG Andrea
Samstag, 27. Juni Invergordon
Ob wir sie wohl entdecken - die Nessi?
Für den heutigen Hafen waren bei "Meine Landausflüge" leider alle Ausflüge nach Loch Ness ausgebucht gewesen. Hier im Forum gab es Tipps für einen privaten Ausflug. Dieser war uns aber zu lang. Wir wollten nach Möglichkeit nur nach Inverness und zum Loch Ness.
TUI hatte so einen Ausflug im Programm: Fahrt nach Inverness, dort eine Stunde Aufenthalt, Weiterfahrt nach Loch Ness, dortiger Aufenthalt 75 Minuten. Ok, nicht perfekt, aber doch das, was wir machen wollten, auch wenn etwas mehr Zeit schön gewesen wäre.
Vorteil, es war ein Nachmittagsausflug und so hatten wir noch einen entspannten Vormittag an Bord.
In meiner App stand dann: Treffpunkt Busparkplatz Busse 43 bis 45, oh
Als wir ankamen herrschte schon leichtes Gedränge. Wir hielten etwas Abstand und als die Massen weniger wurden, stiegen wir in den letzten Bus. Das hatte den Vorteil, dass wir auch mal ganz vorne saßen .
Also auf, mit weit mehr als 100 Menschen nach Schottland.![]()
Als erstes erklärte uns der Reiseleiter, der zu den Passagieren deutsch sprach, dass es um diese Zeit in Inverness sehr viel Verkehr gibt und er keine Lust hätte im Stau zu stehen. Wir würden uns deshalb lieber einen schönen Randbezirk im Durchfahren anschauen und hätten dann evtl. auf der Rückfahrt noch Zeit für einen Stopp in der Innenstadt.![]()
Und dann kam der Hammer. Er sagte - auf englisch - zu seinem Fahrer: fahr oben an den alten Villen vorbei, dann sind die schon zufrieden.![]()
Also fuhren wir durch irgendeine Wohnstraße auf dem Weg nach Loch Ness.
Dann kam Hammer Nummer 2. Die direkte Straße nach Loch Ness sei leider gesperrt und wir müssten deswegen einen Umweg um den Berg fahren.![]()
Meine Vorurteile gegen organisierte Schiffsausflüge wurden dadurch nicht gerade abgebaut. Sowas weiß man doch vorher und passt die Zeit dementsprechend an.
Am Loch Ness parkten wir dann brav neben den anderen Bussen und unser Reiseleiter meinte ganz cool: leider haben wir durch die Umstände hier nur 60 Minuten Zeit. Das reicht aber völlig, die Wege sind kurz und es gibt auch nicht so viel zu sehen.![]()
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Warum sind wir dann hier? Also den hatte ich jetzt schon lieb.
Brav ging es dann im Gänsemarsch durch die Eingangskontrolle und den Souvenirshop und dann durften wir endlich alleine den See und Urquhart Castle erkunden. Wobei alleine relativ ist. Es waren natürlich Menschenmassen unterwegs.
Aber sehr schön war es hier trotzdem und natürlich gab es auch viel zu sehen.
Und hier haben wir uns auf die Lauer gelegt, um Nessi auf einem Foto einzufangen. Ja es gibt sie.![]()
Wir fanden den See und die Ruinen des Castles sehr schön. Gerne hatten wir alle Winkel erkundet und wären weitere Wege gegangen.
Aber die Zeit drängte, also sind wir schnell wieder den Weg hochgehechtet. Ich habe noch ganz schnell ein Andenken gekauft, dann sind wir im Sprint zum Bus. Auf die Minute pünktlich waren wir da.
Jetzt stand ja noch der Aufenthalt in Inverness auf dem Programm.
...
Tizian ,
habe gerade durch Zufall deinen tollen Reisebericht mit deinen wunderschönen Fotos gefunden.![]()
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Das eine, mit Brücke und Sonnenuntergang, sieht aus wie ein Kunstwerk.
Wünsche euch noch viel Spaß.
Andrea
Freitag, 26. Juni
Und noch ein Tag zum Seele baumeln lassen
Nach dem schönen Frühstück gestern im Esszimmer stand für uns fest: das wird wiederholt.![]()
Als wir gegen 9 Uhr kamen war auch noch alles im grünen Bereich. Vor uns auf der Treppe stand ein junges Paar, das auch gleich zu einem freien Tisch geführt wurde. Hinter uns bildete sich langsam eine kleine Schlange. Wir hatten Glück, es wurde gerade ein Tisch am Fenster neu eingedeckt, super.![]()
Als ich meinen Mann darauf aufmerksam machte und noch sagte, da haben wir ja heute wieder Glück mit dem Tisch, preschte eine ältere "Dame" an uns vorbei, legte ihre Handtasche und ihr Handy auf den Tisch und meinte zu ihrem Mann: den Tisch habe ich uns schon mal reserviert.
Bei sowas bin ich zunächst mal sprachlos. Dann kam der Kellner, fragte ob wir zu zweit wären und ich bat ihn um einen Tisch am Fenster. Jetzt war ich mal gespannt. Er lächelte mit einem Augenzwinkern, führte uns zu dem Tisch und sagte der Dame, sie solle doch bitte ihre Sachen holen und warten, bis sie an der Reihe wäre.![]()
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Die zwei haben wütend abgedreht und sind gegangen. Geht`s noch?
Warum sind die Leute im Urlaub so unentspannt?
Das Wetter wurde heute so richtig schön und so sind wir nach dem Frühstück noch etwas an den Pool.
Gegen Mittag wurde es hier heute richtig voll. Alle Liegen belegt und ziemliches Gewusel. Wir haben noch ein Eis gegessen und sind dann in die Sauna. Hier war es dann sehr angenehm. Es gab noch genug Platz, innen wie auch außen. Es hat schon was, in der Sauna zu sitzen und dabei auf das endlose Meer zu schauen. Wir haben hier den ganzen Nachmittag vertrödelt, gelesen, aufs Meer geschaut ab und zu geschwitzt und zum Abschluss noch eine Runde in den Fitnessraum. Für uns der perfekte Tag.
Morgen erreichen wir dann Schottland. Bin schon ganz gespannt auf Nessi.![]()
wenn du ECI gebucht hast und dieser abgesagt wird, kannst zu zum frühest möglichen Zeitfenster an Bord. Auch wenn in deinen Unterlagen 17.30 Uhr steht.
Donnerstag, 25. Juni
Seetag, einfach mal die Gedanken und Gefühle sortieren
Nachdem wir lange geschlafen hatten, die Uhr wurde ja auch ständig wieder vorgestellt, sind wir heute ins Esszimmer frühstücken.
Es war schön ruhig und entspannt und wir konnten herrlich aus dem Fenster auf das Schraubenwasser und das blaue Meer schauen.![]()
Aber man muss leider auch sagen, dass es auf dem Schiff mittlerweile nicht mehr überall so entspannt war. Schon seit etlichen Tagen durfte man an keinem Buffet mehr etwas selbst nehmen. Kellner in Handschuhen legten den Gästen das Essen auf, nicht nur im Ankelmannsplatz, auch im Tag&Nacht und im Atlantik. Strenge Einlasskontrollen standen an den Desinfektionsständern und hielten (zum Glück) jeden auf, der sich daran vorbei mogeln wollte. Das machte das Essen im SB-Bereich natürlich sehr umständlich. Man musste sich ja für jedes Teil immer wieder in einer Schlange anstellen. Auch Getränke, Besteck und Teller wurden vom Personal ausgegeben. Salz und Pfeffer wurden auf Nachfrage vom Kellner übers Essen gestreut.
SB ist eh nicht so unser Ding und unter diesen Umständen sind wir hier gar nicht mehr hin.
Da das natürlich auch viele andere Passagiere so sahen, waren die Restaurants, in denen bedient wurde sehr voll. Und da auch viele vom Personal krank waren, hat es auch entsprechend lange gedauert. An einem Abend im Atlantik-Klassik hatte ich das Gefühl, dass nach und nach die Gespräche verstummten und viele einfach nur noch hungrig auf den Tisch guckten. ![]()
Ich hatte auch vor, mir ein neues Parfüm zu kaufen, aber es durften keine Tester mehr aufgestellt werden. Also dann doch erst zu Hause.
Einige liefen dann auch mit Masken rum, obwohl die bei einem Norovirus ja auch nicht wirklich was bringen.
Wir haben uns nicht angesteckt, aber es war schon irgendwie beklemmend. Die anfangs ausgelassene Stimmung war einfach nicht mehr richtig zu spüren. Ich habe an mir bemerkt, dass ich ganz unbewusst meistens die Hände in die Hosentaschen gesteckt habe, um nichts zu berühren.![]()
Nach dem Frühstück gab es dann nur noch einen Termin für uns, den Lektorenvortrag über Schottland. Ein großes Lob an die Lektorin. Wir fanden ihre Vorträge sehr informativ und unterhaltsam. Und sehr nett und charmant hat sie das auch gemacht.![]()
Nach dem langen Frühstück haben wir aufs Mittagessen verzichtet und den Nachmittag dann abwechselnd auf der Couch und auf dem Balkon mit "Nichtstun" verbracht. Wir mussten auch erst mal all die wunderschönen Erlebnisse auf Island verarbeiten. Diese Route ist wirklich ein Traum.![]()
Nach dem Abendessen im Atlantik-Mediterrane war dann noch einmal Fußball im Theater. Peter hatte sich darauf gefreut. Ich weiß gar nicht mehr, wer gegen Deutschland gespielt hat oder wer gewonnen hat.
Bei Fußballspielen gehen meine Gedanken immer auf Reisen, nicht nur an Bord.![]()
Danach noch ein Drink an der Bar und der erste Seetag war auch schon vorbei.
Andrea
Muesi ,
Respekt, ich kann gut abschätzen, wie weit dein Weg war.
Und mal wieder so schöne Fotos.
Uns hat damals diese Stadt auch sehr gut gefallen.
LG Andrea
Letti ,
wir sind früher viel mit NCL unterwegs gewesen. In den Ferienmonaten gibt es auch einen Club für Kinder und einen für Jugendliche.
Auf den Schiffen - insbesondere den großen, neuen - gibt es auch sehr viel zu entdecken für junge Leute. Es gibt auch meist einen extra Pool für Kinder und einen für Erwachsene. Der Kinderpool hat auch oft eine Rutsche.
Was man gar nicht sieht, sind Kinder und Jugendliche in Bars und auf keinen Fall mit Alkohol. (erst ab 21!)
Es waren aber immer deutlich weniger Jugendliche an Bord, als auf deutschen Schiffen in Europa.
Liebe Sabine bina.63 ,
oh, es geht schon los. Ich wünsche euch eine wunderschöne Reise und ganz viel Spaß bei dieser tollen Tour.
Ich freue mich riesig auf deinen Reisebericht und werde in Erinnerungen schwelgen. Wir waren damals alle restlos begeistert.
LG Andrea
Dieser Teil des Ausflugs war fakultativ.
In der Ausflugsbeschreibung steht : auf Wunsch und wenn es die Zeit ergibt, im Reisepreis nicht enthalten. Peter hat schon zu Hause gesagt, dass er keine große Lust hat, er macht sich nicht sehr viel aus Bädern und wäre nur mir zuliebe mitgekommen. Es war auch nur eine Stunde Zeit, mit an- und ausziehen etwas knapp. Dafür dann der hohe Eintrittspreis.
Und der Bus hätte dann nur mich alleine wieder abgeholt, das wollte ich Fahrer und Reiseführer dann auch nicht antun. War aber ok für mich.![]()
LG Andrea
....
Ein letzter Punkt stand noch auf unserer Programmliste, die Lavahöhle Grjotagja. Früher war die Höhle ein beliebtes Thermalbad, bis in den siebziger Jahren die geothermische Aktivität so stark stieg, dass das Wasser zu heiß wurde. Baden ist heute nicht mehr möglich.
Zum Anschauen ist sie aber immer noch schön. Tiefblaues Wasser, Felsen, die sich daraus erheben. Aber richtig rein gehen würde ich auf keinen Fall. Die ganze obere Felswand liegt quasi auf einem spitzen Stein.
Also den Kopf nicht zu weit reinstrecken.![]()
Auch hier, weit weg von unserem vorgestrigem Aufenthalt, verläuft die Spalte zwischen den Kontinentalplatten. Hier ist sie so schmal (aber tief)
, dass man mit einem Bein in Nordamerika und mit dem anderen in Europa stehen kann.
Gerne hat unser Reiseleiter davon Fotos gemacht.![]()
Wir haben darauf verzichtet. Wir bleiben mit beiden Beinen im hier und jetzt.![]()
Als Abschluss stand eigentlich noch baden in heißen Naturbädern auf dem Programm. Ich war vorbereitet und hatte alles dabei.
Aber außer mir hatte keiner Interesse. Zu teuer
, zu spät
, keine Lust![]()
Ok, ganz alleine wollte ich dann auch nicht.
Mein Mann meinte, ich könnte ja auf dem Schiff in den Whirlpool gehen.![]()
Auch darauf habe ich verzichtet und mich mit einer heißen Dusche begnügt.
Pünktlich, eine Stunde vor "alle Mann an Bord " waren wir wieder zurück in Akureyri. Wer wollte konnte hier noch aussteigen und sich die Stadt anschauen. Wir konnten nicht mehr, nicht körperlich, sondern mental. Die vielen Eindrücke mussten erst einmal verarbeitet werden. Der Kopf war einfach voll. Und auch das Auslaufen wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.
Wir sind dazu früh in den Fischmarkt, um einen schönen Tisch am Fenster zu bekommen.
Der Abend war wunderschön. Das Essen war sehr gut, im Fischmarkt schmeckte sogar der Wein und irgendwie waren alle gut drauf.
Aber wie sollte das auch anders sein, bei dieser Aussicht. Man merkt richtig, wie das Herz aufgeht und ist so dankbar, das alles erleben zu dürfen.![]()
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Das Essen hat lange gedauert und wir waren auch froh darüber. Nach Dessert und Kaffee sind wir noch raus und haben bei einem Glas Wein noch ganz lange Landschaft geschaut.![]()
Was für ein unglaublich schöner Abend, was für wunderbare Tage auf Island.
Gut, dass jetzt 2 Seetage vor uns liegen. Die braucht es dringend um alle Eindrücke zu verarbeiten und die Bilder im Kopf zu sortieren.
Gute Nacht
Andrea![]()
...
Wie kann ein kleines Land wie Island nur so unterschiedlich sein? Wir waren noch nicht sehr lange gefahren, als die Landschaft sich wieder drastisch änderte. Keine liebliche Seenlandschaft und keine schwarzen Lavagebilde mehr. Die Welt bestand nur noch aus Brauntönen. Von ganz hellem ockerbraun bis zu dunklem rotbraun und allen Zwischentönen. Und noch etwas änderte sich. Die Luft auf Island ist überaus rein und klar, aber was war dass, es roch nicht mehr gut, nein untertrieben: es stank.
Seid froh, dass die Bilder geruchlos sind.![]()
Wir näherten uns dem Thermalgebiet Namaskard.
Würde ich einen Science-Fiction-Film drehen, dann genau hier. Wie ein fremder Planet, man glaubt nicht mehr auf unserer Erde zu sein.
Es dampft, es brodelt, es zischt und kocht. ![]()
Die Schlammbecken sind bis zu 100 Grad heiß.
Auf markierten Wegen konnten wir das Gebiet erkunden.
Unglaublich und nie gesehen. Aber nach einer halben Stunde hat es wirklich gereicht. Der Schwefelgestank ist schon heftig.
So waren wir auch froh als es zum nächsten Stopp weiter ging.
....
ebenezer ,
Lieber Helmut, da ich durch den schönen Bericht von Anja schon richtig angefixt bin, komme ich gerne ein weiteres mal mit nach ZA.![]()
LG Andrea
...
Direkt am Myvatn See liegt das unaussprechliche Skutustadagigar. Ein Vulkangebiet mit den bekannten Pseudokratern.
Hier konnten wir nur aus dem Bus fotografieren.
Wir waren auf dem Weg zum nächsten Highlight, der Besichtigung von Dimmuborgir, einem Lavafeld mit bizarren Felsformationen.
Unser Reiseführer ging ein Stück mit uns in das labyrinthartige Gelände, erklärte uns einige Gebilde, die an verfallene Ruinen von Burgen und Schlössern erinnern und klärte uns auch darüber auf, dass das hier ein Wohnort von Elfen und Trollen ist.![]()
Danach hatten wir noch eine Stunde Zeit um alleine umherzustreifen. Vorsicht, hier kann man sich leicht verirren.![]()
Danach hatten wir noch die Gelegenheit auf der Terrasse des angrenzenden Restaurant eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken, immer mit Blick auf die Trolle.
...
Mittwoch, 24. Juni
Weiter nördlich geht fast nicht - willkommen in Akureyri
Leider hatten wir es nicht geschafft früh (ca. 4 Uhr
) aufzustehen, um die Einfahrt in den Fjord zu erleben. Aber wo man reinfährt, muss man ja auch wieder raus. Heute Abend gibt es dann noch einmal die Chance auf umgekehrtem Weg.![]()
Wir hatten aber noch Zeit für ein entspanntes Frühstück im Atlantik. Unser gebuchter Ausflug startete um 9 Uhr und die Wege im Hafen sind zum Glück sehr kurz.
Unser kleiner Bus stand pünktlich samt Reiseleiter am vereinbarten Treffpunkt und kurz vor 9 waren auch alle anderen Teilnehmer da.
Diesmal waren wir 14 Leute.
Unser Reiseleiter ist Gymnasiallehrer in Akureyri und in den langen Sommerferien arbeitet er für "Meine Landausflüge" als Tourguide. Die Lebenshaltungskosten in Island sind hoch!
Er sprach ein fast akzentfreies, sehr gutes englisch und hat uns sehr informativ und interessant unterhalten.
Es ging raus aus der Stadt, die auffallend grün und sehr baumreich ist und über eine große Brücke über den Eyjafjördur. Auf der anderen Seite des Fjords war dann eine sehr gute Stelle, um Fotos vom Schiff zu knipsen.
Noch waren die schneebedeckten Berge in Nebel gehüllt, sehr mystisch.
Aber auch heute hatten wir unglaubliches Glück mit dem Wetter.
Über die Küstenstraße entlang des Fjords, die wunderschöne Ausblicke bietet, fuhren wir in Richtung Godafoss. Unterwegs erzählte unserer Reiseführer die Legende zum Wasserfall.
Der Godafoss ist unglaublich: groß, breit, kristallblau und erinnert in seiner Hufeisenform an die Niagarafälle. Wieder ganz anders als die beiden, die wir schon gesehen haben. Ich zeige einfach mal ein paar Bilder.
Auch heute gaben sich Fahrer und Reiseführer große Mühe den Massen auszuweichen. Es war zwar voll, aber 4 große Busse fuhren gerade weg, als wir ankamen.
Wir hatten genügend Zeit, um überall rumzulaufen, Fotos zu machen und einfach dieses Naturschauspiel zu genießen. Auch ein kurzer Rundgang durch das Besucherzentrum war - wenn gewollt - noch drin.
Unsere Fahrt ging weiter zum Myvatn See. Was für eine bezaubernde Landschaft! Die Fauna rund um den See ist einzigartig, man spürt den Vulkanismus förmlich. Und auf dem See tummeln sich unzählige Wasservögel, fast alle mit kleinen Küken im Schlepptau.![]()
Hier hätte ich noch Stunden verbringen können. Es gibt unzählige Spazierwege mit vielen Aussichtspunkten rund um den See. Ganz besonders schön fand ich den Weg direkt am Ufer mit den unzähligen Vogelküken.
...
Im Nachhinein noch ein Tipp zu Isafjödur für alle die, die unentschlossen sind, ob sie einen Ausflug buchen möchten.
Wenn man morgens das Schiff verlässt, stehen draußen vor dem Hafentor unzählige kleine Buden, die Ausflüge aller Art anbieten