Sonntag 16.03.2025 - Good Morning Vietnam!
Aus dem "Reiseverlauf", den wir mit den Reiseunterlagen von Phoenix erhielten, war das Programm für jeden Tag ersichtlich.
Dort stand sehr oft "Nach einem zeitigen Frühstück..." Oha........
Gestern beim Abendessen überlegten wir mit Mitreisenden, was das wohl heißen soll.
Frühstück um 5.00? Um 6.00?
Jeden Abend lag das Tagesprogramm für den folgenden Tag auf der Kabine. Und siehe da, Frühstück in Buffetform zwischen 6.30 und 8.00, Abfahrt um 8.00. Also alles halb so schlimm! 
Wir hatten wunderbar geschlafen, gut gefrühstückt mit Omelett nach Wahl, frischen Früchten und leckerem Kaffee und waren bereit für den Tag in Ho Chi Minh Stadt. 
Die Stadt Saigon wurde 1976 nach dem Ende des Vietnamkrieges in Ho Chi Minh Stadt umbenannt, nach dem nordvietnamesischen Staatschef Ho Chi Minh. Allerdings werden beide Stadtnamen parallel verwendet. Sie ist nicht nur die größte Stadt Vietnams, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum des Landes.
Ein Ort der Gegensätze! Die Fotos von gestern Abend zeigen die glitzernden Hochhäuser und heute bekamen wir einen Eindruck der "anderen Welt".
Es waren tatsächlich alle 31 Gäste um 8.00 am Bus,
ausgerüstet mit Audiogeräten und Kopfhörer. Herr Mai Than war begeistert und sprach von deutscher Pünktlichkeit. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, diese deutsche Pünktlichkeit blieb während der ganzen Reise und steigerte sich noch in Überpünktlichkeit.
Wer um 7.55 kam, musste im Bus ganz hinten sitzen. 
So, los geht´s nach Cholon, dem chinesischem Viertel von Saigon.
Der Verkehr war der glatte Wahnsinn. Diese Mopedfahrer - absolut irre. Ich hatte davon schon in dem tollen RB von Tuffi65 gelesen, aber das in echt zu sehen - toll.
In der "Medizin-Straße" sahen wir sehr oft dieses Zeichen. Abgebildet sind die fünf Elemente
Feuer = rot
Wasser = schwarz
Erde = gelb
Holz = grün
Metall = weiß
die mit den Organen des Menschen in Verbindung gebracht werden. Sind diese Elemente im Einklang, fühlt der Mensch sich körperlich und seelisch wohl.
Wir sollten auch immer mal wieder nach oben schauen, sagte Herr Mai Than, um die schönen alten Häuser aus der Kolonialzeit zu bestaunen.