Beiträge von xanthos69

    Hallo

    Wir haben bereits im April gebucht mit individueller Anreise:
    26.12.: von Basel mit EasyJet nach GC, Bus 60 nach Las Palmas, Übernachtung in der Nähe des Hafens
    28.12.: Lanzarote; hier planen wir einen Ausflug „Lanzarote Guides“
    30.12.: Teneriffa; Ausflug zu Fuss bzw. mit dem Tram nach La Laguna
    31.12.: La Gomera; ich konnte über Cicar eine Mietwagen finden
    1.1.: La Palma; bisher keine Chance für einen Mietwagen am Hafen (nur Flughafen geht). Falls jemand weiss, wie man einen am Hafen bekommt, bitte melden.
    2./3.1: Madeira; botanischer Garten und Funchal mit dem ÖV bzw. zu Fuss
    5.1.: Agadir; privates Treffen
    7.1.: Bus 60 zum Flughafen; Rückflug mit TAP über Lissabon nach Zürich

    Gruss J

    Mon 6. Feb 2017
    Da auch das Hotel eine Nespresso-Maschine auf dem Zimmer bot gab es erst einen Kaffee und dann eine Laufrunde in Richung Burj Kalifa und um ihn herum (8.5 km, 50 min). Das Überqueren der mehrspurigen Strassen ist sehr zeitaufwendig, da die Ampelschaltungen nicht auf die Bedürfnisse von Fussgängern abgestimmt sind. Nach dem Zusammenpacken verliessen wir das Hotel mit dem Taxi in Richtung Hafen und "Mein Schiff 3". Die Taxifahrt dauerte etwa 30 min und kostete 31 AED. Gegen 11 Uhr war am Check-In so gut wie nichts los und wir waren in 5 min auf dem Schiff. Im Terminal gibt es kostenloses Wifi und auch Geldautomaten. Auf dem Schiff gab es leider um diese Zeit kein richtiges Frühstück mehr und das Mittagessen war noch nicht bereit, aber auf Deck 12 konnten wir doch noch was zum Essen finden und am Heck im Freien sitzen. Für den Rest des Tages war kein Programm geplant, einfach auf dem Sonnendeck lesen und entspannen. Das war jedoch nicht ganz einfach, der Hafen liegt direkt in der Ein-/ Abflugschneise des sehr nahgelegenen Flughafens, so dass der Lärm der startenden Flugzeuge deutlich vernehmbar war. Und es starten sehr viele Flugzeuge ..... Gegen 15 Uhr konnten wir dann unsere Balkonkabine beziehen (Deck 8, hinterer Bereich, Balkonkabine). Dort fanden wir den Pooldeck24-Gutschein für das Bordguthaben sowie Gutscheine für Champagner und je zwei Pralinen (als “Stammgäste” der “Mein Schiff”-Flotte, dies war unser dritte Kreuzfahrt). Das letzte Mal waren wir vor 13 Monaten auf der "Mein Schiff 3" gewesen, so dass wir keine grossen Überraschungen erlebten. Atlantik Eurasia gibt es nicht mehr und die Hauptsauna wurde verkleinert. Der Rest des Tages verbrachten wir dann in der fast leeren Sauna und im Schwimmbad, welches nach 17 Uhr ebenfalls fast leer war. Eine kleine Enttäuschung für uns war allerdings feststellen zu müssen, dass auch bei einem so neuen Schiff der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt. Badetücher und Bademäntel waren in einem Zustand, welcher den Anspruch "Premium" nicht mehr erfüllt, an den Stühlen in den Restaurants sehen die Kanten “abgewohnt” aus und einige weitere kleine Punkte. Die Tücher im Sauna-Bereich waren teilweise schon regelrecht zerfezt (und rissen mehrmals beim Aufguss). Etwas mehr Liebe zum Detail wäre von den verantwortlichen Mitarbeitern zu wünschen. Body-Lotion auf der Kabine war nicht vorhanden, gab es aber auf Nachfrage. Abendessen im Atlantik Mediterran war sehr gut, einzig die Wartezeit vor dem Hauptgang von etwa 30 min war unverständlich, vor allem weil das Restaurant nicht mal halb besetzt war. Ein Ärgernis für uns, welches schon auf unserer letzten Tour mit Mein Schiff bestand, ist die Qualität des inkludierten Weines. An diesem Abend Rotwein, der bar jeden Abgangs und völlig ohne erkennbares Aroma war. Jeder Winzer, der einen solchen Wein herstellt sollte sich schämen, und jeder Einkäufer, der - egal wie billig der Wein gewesen sein sollte - ein solch geschmackloses Produkt kauft, sollte davongejagt werden. Jede Massenware eines deutschen Supermarktes bietet bessere Qualität.

    Di 8. Feb. 2017
    De facto ein Seetag, auch wenn die Abfahrt erst gegen 14 Uhr erfolgte. SNRÜ um 13:15, vorher Frühstück im Atlantik Mediterran bedient und Sport auf dem Crosstrainer. Eine Anmerkung noch zum Hafen in Dubai: Luftlinie ist die Altstadt etwa 2 km entfernt, die Ausfahrt aus dem Hafenareal ist jedoch in der völlig anderen Richtung, so dass effektiv etwa 8 km zurückgelegt werden müssen. Einen kostenlosen Shuttle gibt es nicht, nur die Sightseeing-Busse oder Taxen. Kostenlose Shuttles nur zur Mercato Mall, ein Schild mit den Transferzeiten findet sich im Cruise Terminal. Da wir Dubai an den Vortagen schon erkundet hatten, war das nicht interessant für uns. Abfahrt des Schiffes war pünktlich, wir machten eine Siesta, dann Sauna, schwimmen im fast leeren Pool nach 18 Uhr und Abendessen im Atlantik Mediterran. In der Nacht fielen uns grün lumineszierende Algen-”Wolken” im Meer auf. Diese sind auch während des Tages sehr gut sichtbar, teilweise auch an der grünlichen Verfärbung der Schaumkronen.

    Mi 9. Feb. 2017
    Da wir die Nacht bei geöffneter Balkontür verbrachten, wurden wir gegen 7 Uhr vom sehr lauten Motor des Lotsenbootes geweckt. Um 8 Uhr wurde das Schiff planmässig in Khor Fakkan freigegeben. Wir hatten keine speziellen Erwartungen an Khor Fakkan und machten einen schönen Strandspaziergang bis zum Hotel Oceanic (eine Strecke 4.5 km von der Anlegestelle des Schiffes). Auf dem Hinweg ein kurzer Halt beim Fisch- und Gemüsemarkt, der direkt am Hafenausgang liegt, auf dem Rückweg noch ein kurzer Stop im recht grossen Supermarkt. Ansonsten gibt es auch einige kleiner Geschäfte, um z.B. Wasser zukaufen. AED ist das Zahlungsmittel. Nach dem Mittagessen dann noch einmal die gleiche Strecke in 45 min im Lauftempo. Ein Duty Free Shop und daneben ein Internet-Zugang (“Seamen's Club”, 2 min Internet frei, länger kann gekauft werden) findet sich im Hafengebiet. Am Abend dann Sauna und Essen im Atlantik Klassik. Alles wie immer sehr gut (wir leisteten Verzicht auf den inkludierten Wein und nutzten das Bordguthaben für eine Alternative)..

    Do 10. Feb. 2017
    Planmässige Ankunft in Muskat. Aufgrund der Vorbereitung war klar, dass wir heute früher los mussten, da die Sultan Quabos Moschee nur bis 11 Uhr zu besichtigen ist und je näher sich die Uhr der 11 Uhr-Marke näheren würde ein umso grössere Auflauf zu erwarten wäre. Dem war auch so. Nach einem schnellen Frühstück im Atlantik Mediterran (kleine Anmerkung: im Verhältnis zum Buffet-Frühstück auf Deck 12 ist es hier um Dimensionen ruhiger) runter vom Schiff zum Terminal (welches vom Schiff aus in entgegensetzer Richtung zum Ausgang liegt). Von hier aus gäbe es dann einen Shuttle-Service zum Hafenausgang. Im Terminal musste man durch einen Metalldetektor (der ausgeschaltet war). Ein Shuttle gab es auch, nach dem dieser dann losfuhr wurden wir nach mehrmaligem Nachfragen gewahr, dass wir in einem Ausflugsbus der benachbart liegenden “Vision of the Seas” waren. Man war aber sehr freundlich und lies uns am Haufenausgang aussteigen. Da mir orientalisches Handeln nicht sonderlich liegt war ich mir etwas unsicher, wie das Organisieren eines Taxis verlaufen würde. Vier andere Reisenden der “Mein Schiff” waren aber auch im falschen Bus und so fanden wir uns zusammen, um gemeinsam ein grosses Taxi zu nehmen. Direkt hinter dem Hafenausgang gibt es viele Taxen. Es ist ein Käufermarkt, viele Taxen, recht wenige Passagiere. Das erste Angebot war 60 €/h, wir bekamen es dann für 50 €/h (wobei bei besserem Handeln wohl auch bis 35 €/h möglich gewesen wäre). Ein normal grosses Taxi sollte für 25€/h zu bekommen sein. Um 8:45 ging es dann los zur Moschee, Ankunft 9:05 Uhr, vereinbarter Aufenthalt bis 10 Uhr. Der Besuch der Moschee ist sehr empfehlenswert, für mehr Information kann man auch für 8 € einen Audioguide ausleihen. Um diese Uhrzeit war es noch recht ruhig, im Laufe der Zeit nimmt der Betrieb stark zu. Mit langen Hosen und Poloshirt war für Herren der Einlass problemlos möglich, Damen sollte natürlich ein Tuch für den Kopf nicht vergessen. Unser Fahrer brachte uns dann noch in einen Nebenraum der Moschee, wo wir Tee und Datteln gereicht bekamen und wo eine offenbar sehr weltoffenen Muslima für Fragen und Diskussionen zur Verfügung stand. Abfahrt kurz nach 10 Uhr (und jetzt war es richtig voll), kurzer Stopp an der Oper und am Sitz des Sultans (Al Alam Palast). Nach drei Stunden waren wir wieder zurück und unternahmen noch einen Ausflug in den sehr labyrinthischen Souk, der auch fussläufig vom Schiff in max. 10 min erreichbar ist. Neben vielerlei Textilien, Goldschmuck und Düften ist besonders Weihrauch das Hauptprodukt. Natürlich kauften wir auch etwas, zwei Schals und Weihrauch. Danach zurück aufs Schiff für einen Burger bei “Tag und Nacht” und am Nachmittag eine sehr schweisstreibende Laufrunde bei gefühlten 35°C vom Schiff zum von weitem sichtbaren Weihrauchbrenner (auf den ersten Blick - man möge den Vergleich verzeihen - sieht es etwas wie die Landekapsel von Ausserirdischen aus). Leider konnte man nicht hoch und hineingegen 15 Uhr (was wohl grundsätzlich nach Augenschein vom Schiff aus durch das Fernglas möglich sein sollte), 7 km in 40 min. Danach nochmal zu Fuss auf den Souk (man kann nie genug Weihrauch und Schals kaufen ......), danach nur noch den 18 Uhr Aufguss, schwimmen im leeren (!!) Pool und Essen im Atlantik Med. Um 22 Uhr wurde dann die Gangway eingefahren und es ging los in Richtung Abu Dhabi. Internet wurde im Hafenterminal beworben, im Detail sind die Bedingungen 2h für 3 USD, allerdings nimmt man keine Münzen (und wir hatten natürlich nicht zufällig drei 1$-Scheine dabei) und ist ansonsten auch nicht sehr freundlich oder auskunftswillig. Wir hatten Internet auf dem Weg vom Schiff zum Souk, kurz bevor der Souk erreicht wird (neben Kentucky Fried Chicken, Super Cafe Chef A, Password “delicious”).
    Grundsätzlich haben wir bei der Swisscom 200 MB für “World 1” gekauft, aber Oman gehört wohl nicht dazu, so dass der morgendliche Mail-Check mit umgerechnet etwa 30 € zu Buche schlug. Zum Glück gibt es bei richtiger Konfiguration eine Kostenwarnung von Swisscom. Oman ist nicht VAE!
    Eine Anmerkung noch für Interessierte an Big Bus-Touren: Die Tour führt NICHT zur Moschee (und ist im Vergleich selbst zu den hohen Taxipreisen in Muskat mit 55 € völlig überteuert).

    Fr 11. Feb. 2017
    Seetag von Muskat nach Abu Dhabi. Alles ruhig, angenehmes sonniges Wetter, Sport auf dem Crosstrainer, am Abend als spezielles Event das Käsebuffet.

    Sa 12. Feb. 2017
    Wir erreichten Abu Dhabi pünktlich um 8 Uhr. Internet gab es chon vom Balkon (wohl allerdings nur auf jenen, die zum Terminal hin gelegen sind, adctterminal, Password “adpcterminal”). Unser Plan für heute sah vor allem die Sheikh Zayed Grand Mosque vor. Gegen 10:30 Uhr gingen wir durch das prächtige Kreuzfahrtterminal, erst bekamen wir die Reisepässe, um sie sodann gleich wieder abzugeben. Vor dem Terminal ausreichend Taxen, zusammen mit Mitreisenden, die wir einfach ansprachen, nahmen wir ein Taxi mit einem nepalesischen Fahrer zu Moschee und baten in auch, dort zu warten. Das ist aber nicht wirklich nötig, es gibt vor der Moschee ausreichend Taxen. Der Fahrer schaltete von sich aus das Taximeter an. Die Tour kostete vom Terminal zur Moschee, 1h Warten an der Moschee und dann zur Marina Mall gem. Taximeter 120 AED. Die Moschee ist sehr gut besucht, aber auch wirklich sehenswert. Danach dann zur Marina Mall, kurzer Stop im Supermarkt im Untergeschoss und Spaziergang zum Emirates Palace. Da bereits andere Touristen am Portal abgewiesen worden probierten wir es gar nicht erst. Wir nahmen ein Taxi von den Ethiad Towers zur World Trade Center Mall (15 AED) und nach einem kurzen Besuch von dort ein Taxi zurück zum Schiff (ebenfalls 15 AED). Im Vergleich dazu kostet der Shuttle von TUI 9 € pro Kopf für beliebig viele Fahrten zwischen Schiff und Marina Mall. Das Laufprogramm am Nachmittag gestaltete sich etwas schwierig, da man den Hafenbereich nicht zu Fuss verlassen darf. Ich nahm den kostenlosen Shuttle vom Terminal zur WTC Mall (Abfahrt immer um X:15 Uhr am Hafen, von der Mall zurück zum Schiff um X.30 Uhr, Abfahrtsort am Terminal beim Taxei-Stand), lief dann meine Strecke vom WTC an die Corniche und dort erst Richtung Emirates Tower und wieder zurück und suchte mir dann hafennah im Bereich des Ramada-Hotels ein Taxi für zurück zum Schiff (10 AED). Da am Nachmittag Wolken aufzogen war das Laufen auch nicht so schweisstreibend (etwa 8.5 km in 45 min). Danach dann Sauna, Schwimmen im leeren Pool und Dinner im Atlantik Med. Dank des hervorragenden Internets war auch der Check-In bei Emirates für den Rückflug am Mon kein Problem.

    Son 12. Feb. 2017
    Ein halber Seetag und ein halber Tag Dubai. Während des ganzen Tages bedeckt und teilweise leichter Regen. Da wir ohnehin nichts Spezielles geplant hatten verliessen wir das Schiff nur für einen kurzen Mailcheck im Terminal (das freie Internet ist endlos langsam, selbst der Check der Mails ist eine recht langes Unterfangen). Spätes Frühstück im Atlantik Med, Crosstrainer, ein leichter Lunch bei Gosch und am Nachmittag Sauna und Schwimmen (nach 17 Uhr im leeren Pool). Davor noch „Kaffee und Kuchen“ im Buffetrestaurant, sehr schöne und qualitativ hochwertige Auswahl, kaum Betrieb (all dies vor allem im Gegensatz zur Konkurrenzveranstaltung bei Aida). Am Abend dann vor dem Dinner lösten wir noch unsere Champagner-Gutscheine (drei Mal „Mein Schiff“ !) im Champagner-Treff ein und gingen dann zum Dinner (Atlantik Med, etwa 30% der Plätze besetzt, offenbar waren sehr viele Passagiere in Dubai unterwegs). Danach noch das Packen der Taschen; es war naturgemäss etwas unruhig auf dem Flur am späteren Abend.

    Mon 13. Feb. 2017
    Bei der Lektüre der Rückreiseinfo wurde uns wieder klar, warum wir grundsätzlich mit eigener An-/Abreise buchen: Der TUI-Flug nach Zürich mit Emirates hatte eine Transferzeit von 5 Uhr am Morgen. Wir konnten entspannt bis 9 Uhr unsere Kabine nutzen, gingen dann ins Atlantik Med zum Frühstück (auch hier wieder: fast leer, im Buffetrestaurant dagegen war ziemliches Chaos). Einziges kleines Problem: kein frisch gepresster Orangensaft heute (der anstelle dessen gereichte Fruchtnektar vermochte definitiv nicht zu überzeugen). Wir verbrachten bis 11 Uhr auf dem Pooldeck, verliessen dann das Schiff und nahmen uns nach der Entgegennahme der Taschen ein Taxi auf zum Flughafen (90 AED, davon 25 AED schon der Startpreis im Cruise Terminal; etwa 35 min). Der Fahrstil des indischen Taxifahrers war offenbar an den Verhältnissen seiner Heimatstadt Mumbai geschult und damit sehr sportlich-kompetitiv. Die Abgabe des Gepäcks ging sehr schnell, Passkontrolle und Security-Check dauerten etwa 15 min. Bis zum Boarden um 15:05 Uhr mussten wir etwa 3h verbringen, aber dank sehr guten freien Internets und des Schreibens dieses Berichtes war das auch kein Problem. Sehr pünktliches Boarden und pünktlicher Abflug. Nach der der Ankunft gegen 19 Uhr (fast eine Stunde vor der planmässigen Zeit) ging es im Zug wieder nach Hause.

    Fazit
    Mit Ausnahme der kleineren erwähnten Negativpunkte waren wir wieder sehr zufrieden mit der „Mein Schiff“, dem Service und der Besatzung. Die Tour ist nicht optimal, da die „halben“ Landtage und der sehr lange Aufenthalt in Dubai (der aber effektiv selbstorganisiert schwer zu nutzen ist, da es eben „halbe“ Tage sind und der Hafen verkehrstechnisch nicht wirklich gut angebunden ist). Um einen Eindruck dieses Gebietes zu bekommen, ist es vor allem mit einem Vor-Programm in Dubai sicher eine interessante Option. In unseren Augen ist die Eigenanreise die deutlich bessere Alternative und hier wirklich einfach zu organisieren. Darüber hinaus ist vor den nach unserer Einschätzung völlig überteuerten Big Bus- und ähnlichen Touren zu warnen; hier gibt es an allen besuchten Orten bessere und günstigere Alternativen. Eine nicht erprobte Methode sind Fahrräder: sowohl in Abu Dhabi als auch in Dubai sahen wir Fahrradvermietstationen; vielleicht für Interessierte eine interessante Option, die zu recherchieren wäre.

    Son 6.2.2017Am Morgen nach etwa 50 min (8.5 km) laufen in Richtung Beach (der Jumareiha Open Beach ist allerdings eine unzugängliche Riesenbaustelle) und ausgiebigem Frühstück wieder zur Dubai Marina. Die Dubai Ferry fuhr heute. Wir kauften Tickets für die 13 hr-Tour und verbrachten die etwa 45 min bis zum Boarden noch auf dem Marina Walk und der Marina Mall. Von 13 bis fast 15 Uhr dann mit dem Boot den gesamten Küstenabschnitt von der Marina bis zum Creek bei tollem Foto-Wetter. Nach einem sehr kurzen Stop im Hotel mit der Metro zur Dubai Mall. Hier suchten wir etwas, bis wir den Zugang zum "At the Top" fanden. Die vorbestellten Tickets (für 17 Uhr) mussten wir in reguläre Tickets umtauschen, etwa 10 min Anstehen, um dann mit dem Aufzug zum 124ten Stock vordringen zu können. Da kaum Schilder stehen wirkt die Organisation nicht sehr professionell. Für etwa 40 € pro Ticekt könnte man das deutlich besser und transparenter organisieren und zB einige Schilder aufstellen, welche Schlange für was ist. Das Ganze ist extrem kommerziell, zahllose Möglichkeiten sein Geld für Bilder und Merchandise-Artikel auszugeben sind geboten. In Richtung S und O kann man von einer offenen Platform durch Spalte im Glas fotographieren, in Richtung N und W nur durch Glasscheiben im geschlossenen Raum. Kurz vor 18:30 Uhr fuhren wir wieder hinab und konnten die Show der Springbrunnen anschauen. Es war extrem voll. Nach einem kurzen Essen (es gab wieder Sushi) nochmal die Show um 19 Uhr und danach noch die anderen Attraktionen der Dubai-Mall (Wasserfall und Aquarium). Bei "Paul" (franz. Patiserie-Kette) nahmen wir noch ein sehr leckeres Schokoladentörtchen. Die Dubai Mall ist deutlich grösser und luxuriöser als die Mall of the Emirates (die man in meinen Augen nicht unbedingt besuchen muss). Auf dem Rückweg zum Hotel verliessen wir die Metro eine Station früher (Financial District) um noch einige Bilder von der Rooftop-Lounge der Sheraton 4 Point-Hotels zu machen. Man kann einfach mit dem Aufzug hochfahren, keine Anmeldung oder ähnliches erforderlich. Nach einem langen Tag liefen wir dann die verbleibende kurze Strecke zum Hotel zurück.

    Da ich bisher von vielen Berichten bei der Organisation unserer Reisen profitiert habe, möchte ich an
    dieser Stelle selbst von unserer Mein Schiff 3-Reise in den Orient berichten.
    Der Fokus soll an Hilfestellung für die Eigenorganisation liegen. Hin-und Rückflüge,
    vorgänige Hotelübernachtung und alle Besichtigungen und Transfers wurden selbst
    organisiert. Wichtige Hilfsmittel: Smartphone mit GPS und Google Maps, MapMe
    (und entsprechend heruntergeladener Karten) sowie ein GPS Tracker und
    ein anderes gebräuchliches Reiseratgeber-Tool. Die Vorbereitung erfolgte durch Lektüre zahlreicher Reiseberichte
    und Foren vor allem zur Selbstorgnaisation von Ausflügen.

    Alle Beurteilungen und
    Einschätzungen spiegeln die Meinung des Autors und erheben keinen Anspruch auf
    Allgemeingültigkeit oder letztendliche Wahrheit.

    Fr. 3.2. / Sa 4.2.17

    Fahrt mit dem Zug nach Zürich
    Flughafen und Check-In gegen 20 Uhr für den Emirates-Flug EK86 nach Dubai. Die
    Tickets wuden im November 16 gebucht, etwa 600 CHF für Hin- und Rückflug pro
    Kopf (Economy). Abflug 21:55 Uhr, Ankunft 7 Uhr in Dubai. Alles verlief gem.
    Planung, der A380 hob gegen 22:15 Uhr ab und landete nach zwei Warteschliefen
    um 7:00 Uhr in Dubai. Es gab während des Fluges etwa 1h nach dem Start einen
    Service mit warmem Abendessen, vor der Landung gab es kein Frühstück oder
    Getränke. Der Immigration-Prozess incl. Warten aufs Gepäck dauerte etwa 1h,
    Gepäck wurde nicht geprüft, Medikamentennachweise oder ähnliches wurden nicht
    nachgefragt. Im Flughafen wurden 1'000 AED am Geldautomaten mittels EC-KArte
    gezogen. Wir waren um 8 Uhr an der Metro, die extrem leicht zufinden ist. Wir
    erwarben ein Tagesticket (22 AED; bei Cash-Zahlung darf der Betrag, den der
    Automat zurückgeben muss, nicht über 20 AED liegen; Automat nimmt auch die
    gängigen Kreditkarten) und los gings mit der roten Linie zum Hotel. Die
    Emirates Tower Station wird in etwa 20 min ohne Umsteigen erreicht, von hier
    sind es zu Fuss etwa 7 min zum Jumareih Emirates Tower Hotel. Man merkt
    allerdings, dass Dubai primär nicht für Fussgänger konstruiert ist......

    Auch zu so früher Stunde konnten
    wir bereits Einschecken und unser Zimmer beziehen (22ter Stock). Wir haben über
    FTI ein Standard-Zimmer zu etwa 250 € pro Nacht / Zimmer incl. Frühstück
    gebucht. Die über eine bekannte Seite der Ferienbewertung erhältlichen Angebote von Tui, FTI etc waren
    durchweg günstiger als die Trivago-Angebote. Das Hotel buchten wir Anfang Jan
    17, die Entscheidungsgrundlage für dieses Hotel waren die hervorragenden
    Bewertungen, die von einigen Reisenden beschriebene Möglichkeit bereits am
    Morgen das Zimmer beziehen zu können und die gute Lage, auch bez. Metro. Wir
    können dieses Hotel sehr empfehlen. Das Frühstück konnten wir auch direkt
    einnehmen und gegen das Frühstück am Abreisetag "tauschen". Auch
    das Frühstück war hervorragend und sehr vielfältig. Gegen 10 Uhr nahmen wir
    dann die Metro Richtung Deira Palm (1x Umsteigen). Hier besuchten wir zuerst
    den Obst- und Gemüsemarkt und den direkt damit verbunden Fischmarkt. Von hier
    weiter durch den Gold-Souk und den "Haushaltswaren"-Souk. Sehr häufig
    wurden wir auf "Copied Watches" angesprochen, da sich diese nicht in
    den Auslagen der Geschäfte finden lassen. Mit der Metro von Al Ras nach Al
    Ghubaiba Metro Station fuhren wir auf die andere Seite des Creeks. Hier war es
    der Plan mit der Dubai Ferry um 13 Uhr zur Marina zu fahren. Am Ticket-Schalter
    bekamen wir die Auskunft, dass das Boote wegen rauer See allerdings heute
    nicht fahren würde. Deshalb spazierten wir entlang des Creeks durch den Souk
    (deutlich touristischer als auf der Deira-Seite) und weiter durch Al Bastakiya.
    Im Local House nahmen wir einen Tee (das eigentlich vorgesehen direkt
    danebenliegende Arabian Tea House war überfüllt). Danach zurück zur Metro Al
    Gubaia und ins Hotel für eine Siesta, da der Schlaf in der kurzen Nacht während
    des Fluges nicht allzu erquickend war. Gegen 17 Uhr nahmen wir dann die Metro
    zur Mall of the Emirates. Absolut riesig, das dort befindliche "St.
    Moritz" im Schnee ist genauso künstlich wie der Rest. Im Food Court gab's
    feine Sushi. Die Auswahl von Edel-Restaurants bis Fast Food ist riesig. Von
    hier fuhren wir weiter zur Dubai Marina, wo wir etwa eine Stunde am Wasser
    liefen und dann mit der Strassenbahn über die Metro-Station Jumareiha Lakes
    Tower wieder zurück zum Hotel fuhren.