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Die Koffer waren gepackt, die Rechnung hatten wir bereits am Tag vorher beglichen, da wir bereits 7.45 zum Flughafen wollten. Die Rezeption ist aber erst ab 8 besetzt. Speedy wartete bereits vor dem Eingang mit seinem schnellen Gefährt auf uns.
Alles anwesende Personal des Maison 557 kam mit zur Straße und verabschiedete uns. Wir sind auch wirklich gerne dort gewesen!
Am Flughafen war deutlich mehr Betrieb als bei unserer Ankunft. 3 Maschinen warteten auf den Check-in.
Wir waren im ersten Flieger des Tages mit Thai Smile nach Bangkok.
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Diesen "See" den man auf dem Bild sieht, ist übrigens auch noch ein von den Khmer ausgehobenes Wasserreservoir bzw. der Rest davon. Das östliche Ende wird immer mehr als Reisfelder genutzt und verlandet so.
Übrigens gab es auch auf diesem Flug wieder ein warmes Essen.
In Bangkok durchliefen wir dann bereits die Immigration für Thailand. Ein Segen wie sich nachher herausstellte.
Am Flughafen hatten wir dann massig Zeit. Bangkok Airways hatte uns schon wieder den Flug nach hinten verschoben.
Sorry, aber wie kommt diese Airline auf knapp 90 % Pünktlichkeit??? Wir hatten bis jetzt 100 % Verschiebung nach hinten!
Besonders doof, da unser in der Hotelbuchung enthaltener Transfer Samui - Phangan um 16.00 Uhr gehen sollte. Nun sollte der Flieger erst um kurz nach 16.00 Uhr landen. Als ich Mitte der Woche von der Verschiebung erfahren hatte, hatte ich das Hotel angeschrieben und mich erkundigt wie es denn jetzt laufen würde. Wir sollten die öffentliche Fähre um 17.00 Uhr nehmen und man würde uns am Pier abholen.
- Dass 17.00 Uhr die letzte Fähre für den Tag ist, wurde lieber nicht geschrieben. -
Nun gut, irgendwann flogen wir dann auch von Bangkok nach Samui. Wieder ein unauffälliger Flug und auch wieder mit einer warmen Mahlzeit. Ja, auch bei 45/ 50 Minuten Flugzeit haben wir auch wieder ein warmes Essen bekommen. Im Landeanflug sah ich ein Speedboot von Samui nach Phangan fahren und winkte hinterher. Es müsste unser Transfer gewesen sein.
Auf Samui wurden wir standesgemäß mit der Bimmelbahn vom Flieger zum "Terminal" gefahren. Schnell zum Kofferband... Dummdidumm, dummdidumm, kratz, kratz. Herr Pu war die Ruhe in Person. "Wenn wir 16.30 die Koffer hätten, sollte doch alles klappen..."
16.25 Uhr das Kofferband startet, 16.33 Koffer 1 von Familie Pu erscheint auf dem Kofferband, der Wagen mit den leeren Anhängern fährt gemütlich zum Flugzeug um vielleicht noch weitere Koffer zu holen, der Puls von Frau Pu ist etwas höher , 16.40 erscheint eine Bimmelbahn hinter der Absperrung und Hurra! der 8. Koffer ist unser!
Im Laufschritt zum Fahrer des Hotels, der uns zur Fähre bringen soll. Der gute Mann hatte uns schon Tickets für die Haad Rin Queen gekauft.
Und um 16.56 landet Familie Pu am Pier.
Ihr habt den Geröllhaufen gehört?!?! Ich habe uns schon unter der Palme am Strand schlafen sehen
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Ein Foto von näher habe ich lieber nicht für die Daheimgebliebenen gemacht. Ich befürchte, sie hätten die ganze Zeit bei Marinetraffic geschaut, ob die Fähre es auch wirklich bis nach Koh Phangan geschafft hat.
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Aber Familie Pu war scheinbar untermeert. Statt die Straße in das kleine Örtchen am Hotel zu laufen, liefen wir runter an den Strand und über den Sand - natürlich mit den Füßen in Wasser - ins Dorf.
Zur Abwechslung zum vielen asiatischen Essen ging es am ersten Abend hier zum Mexikaner (von einem Finnen geführt ).
Fast alle Lokale hier im Ort bieten sowohl Western- als auch asiatische Küche an. Sehr praktisch, wenn man mal auf unterschiedliche Dinge Appetit hat.
Den Abend ließen wir mit dem ein oder anderen Cocki ausklingen.
Wir hatten auf dem Weg zum Parkplatz schon ein paar Möglichkeiten überlegt.
Steine waren es schon viele gewesen in den letzten Tagen. 1 oder 2 Tempel hätte ich noch im Hinterkopf gehabt, die mich noch interessiert hätten.
Aber wir waren ja mit jemanden unterwegs, der sich viel besser auskannte als wir. Warum fragen wir nicht unseren Speedy, ob er noch etwas weiß, was uns interessieren könne.
Er schlug uns dann vor, ob wir nicht ein Stück Richtung der Kulen Mountain fahren wollte. Da gäbe es noch einen netten Ort und hätte es auch einen schönen Wasserfall.
Okay, hörte sich interessant an. Wegen der Entfernung sollten wir ihm dann noch 10 USD zusätzlich zahlen, aber das war für uns in Ordnung.
So fuhren wir zum Kbal Spean. Was uns da erwarteten sollte, wussten wir nicht so wirklich.
Erstmal ging es über Stock und Stein 1,5 km den Berg hoch. - Hätte man sich beim Wort Wasserfall denken können.
Wir hatten ja auch nur 35 Grad... Und kambodschanische Spazierwege sehen eher so aus wie eine Mischung aus Fußweg und Murenabgang. Zumindest da
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Tja, jetzt fehlt nur der Wasserfall. Oder war das kleine Rinnsal auf dem 2. Bild gemeint?
Nach einer Pause und 2 geleerten Wasserflaschen sahen wir andere Leute nicht auf dem Weg, auf dem wir gekommen sind, verschwinden sondern sie gingen weiter entlang des Flusslaufes. Hier war auch ein Pfeil aufgestellt.
Also, dem nach...
Und siehe da! Nach einiger Kletterei: der Wasserfall!
Nach dem Besuch von Ta Prohm baten wir unseren Fahrer uns zu Banteay Srei zu fahren.
Dieser Tempel liegt ca. 30 km von Angkor Wat entfernt.
Da wir auch an der Stelle, wo wir gestern an dem Wasserbüffel vorbei gekommen sind, wieder vorbeifahren würden, bat ich den Fahrer doch bitte anzuhalten, falls er Wasserbüffel an der Straße sehen würde.
Und natürlich kamen wir irgendwann an einem Feld / einer Wiese vorbei auf der einige Wasserbüffel liefen.
Schade, dass die nicht so schön dicht an der Straße standen, wie der gestern.
Speedy sagte nur, das wäre überhaupt kein Problem. Ich solle einfach über den Acker zu denen laufen und Fotos machen. Es wären ja keine Kühe, die wären böse. Wasserbüffel wären ganz lieb. Okayyyyy
Das Kind vom Land im Kopf schrie"Gehe niemals auf eine Wiese mit fremden Kühen!!!!", der Reiseführer im Hinterkopf zitierte "Kambodscha gehört zu den Ländern auf der Welt mit den meisten Landminen, Verlasse in Kambodscha NIEMALS den Trampelpfad" - gerade saßen noch Landminenopfer vor dem Tempel und haben Musik gemacht um etwas Geld zu verdienen... Und ich soll quer über den Acker laufen um Fotos von Wasserbüffeln zu machen????? Ja nee, ist klar...
Ach so, Schlangen gibt es doch auch, oder?
Aber was tut man nicht alles für Fotos? Schließlich laufen die Wasserbüffel da ja auch herum und sahen heile aus.
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Während der Fahrt nach Banteay Srei passierten wir einige Dörfer. Und da wir ja auch gar nicht so schnell waren wie mit einem Auto, bekam man natürlich auch viel mehr mit. Und die Gerüche der ganzen Garküchen und Grills zogen einem in die Nase. Scheinbar war heute Tag des Spanferkels. Unterwegs hingen bestimmt 10 Stück auf den Grills.
Eine Prozession mit buddhistischen Mönchen, die in einer Sänfte getragen wurden, mussten wir auch passieren lassen.
Das sind die authentischen Momente, die einem keiner nehmen kann.
Aber eigentlich wollten wir ja noch zu einem Tempel.
Und zwar zum Banteay Srei, dem Frauentempel.
Den Namen bzw. Beinamen hat er wegen seiner sehr aufwendigen Verzierungen bekommen.
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Wie zu allen Frühstücken gibt es noch einen Obstteller, Saft und Heißgetränke dazu.
Speedy Gonzales hatten wir heute schon für 8 Uhr bestellt, da wir an dem Tag am ersten Tempel größeren Menschenaufläufen gerne aus dem Weg gehen wollten. Welcher Tempel von den bekannten fehlt noch auf der Liste?
Richtig, der Ta Prohm, der auch als Tomb Raider/Lara Croft-Tempel oder als Dschungeltempel bekannt ist.
Da er auf dem kleinen Ring liegt und natürlich alle dorthin fahren, ist er immer gut besucht.
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Ta Prohm, du hast 2 Fans mehr auf dieser Welt!
Diese Stimmung mit den Bäumen und den Zikarden, die kann man auf so Fotos gar nicht rüberbringen.
Gut, dass wir schon so früh waren.
So konnten wir den Ort doch relativ ungestört erleben. Die Besucher, die mit uns vor Ort waren, wollten auch alle gerne schöne Fotos haben und so hat jeder Rücksicht genommen und alle hatten Zeit.
Auf dem Rückweg zum Tuk Tuk kamen uns dann die ersten Busladungen entgegen.
Manchmal fängt dann doch der frühere Vogel den Wurm.
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Unbeschreiblich dort zu stehen und diesen Ort auf sich wirken zu lassen!
Allein der Anblick wenn man an einem der beiden Teiche steht und das Gebäude sich dort drin spiegelt.
Die Größe raubt einem schier den Atem.
Vor uns waren natürlich etliche andere Leute mit über die provisorische Brücke gegangen und ich hatte befürchtet, dass es doch recht voll sei. Schließlich war es gegen 10.30 Uhr. Nicht wirklich antizyklisch. Das Gelände ist aber so riesig, dass es sich wirklich gut verläuft.
Unser Plan war als erstes auf die 3. bzw oberste Etage zu kommen. Falls man doch anstehen muss, wollten wir das nicht in der prallsten Mittagssonne machen. Vor Covid musste man mit bis zu 2 Stunden Wartezeit für den Aufstieg auf die oberste Etage rechnen.
Wie bereits erwähnt, es verlief sich gut.
Nicht mal mehr die Besucherbegrenzung auf 100 Personen gleichzeitig oben wird kontrolliert, so leer ist es momentan.
Es wird einzig kontrolliert, dass man passend gekleidet ist und keine Kopfbedeckung trägt. Schließlich ist die oberste Terrasse das innere Heiligtum wo Vishnu wohnen soll.
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Nach einer kleinen Pause im Schatten und der Beobachtung einiger unverbesserlicher Touristen, die meinten sich auf der wirklich steilen Treppe filmen oder fotografieren zu müssen, haben wir uns die beiden unteren Etagen angeschaut.
Hier sind auch wieder endlose Reliefs mit diversen Geschichten, die erzählt werden.
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Auf dem Weg zurück schauten wir auch beim Seerosenteich vorbei. Das ist der linke Teich vor dem Tempel. Hier werden normalerweise die Bilder vom Sonnenaufgang gemacht. Leider ist dieser momentan auch eingezäunt. So kommt man nicht heran um ein Foto mit dem komplett gespiegelten Gebäude im Wasser zu machen.
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Wie ihr auf den Bildern seht, hatten wir feinsten blauen Himmel.
Auf einem Tempel ohne jeglichen Schatten natürlich dann lecker warm, da es auch an dem Tag wieder ca. 34 Grad warm war.
Aber wir waren mit unserem Besichtigungsprogramm ja schon fast durch. 2 kleine Tempel hatten wir, also kommt (nur) noch einer.
Auf dem Weg zu diesem sahen wir ein paar Touristen an der Seite der Straße stehen und fotografieren.
Speedy Gonzales war leider zu schnell als dass wir auch ein Foto des Wasserbüffels direkt an der Straße bekamen.
Ansonsten war er aber auch ein sehr aufmerksamer, sympathischer Fahrer. Sobald wir wieder im Eingang des Tempels auftauchten, kam er schon mit dem Tuk Tuk angefahren und holte uns ab.
Die Kühlbox mit Wasser konnte man auf einigen Bildern ja schon sehen.
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Da am Poolbereich alle Tische besetzt waren, bekamen wir unser Frühstück heute auf unserer eigenen Terrasse serviert.
Auch heute hatten wir uns wieder den Fahrer für 9 Uhr bestellt.
Leider war Phally, den wir sehr lieb gewonnen hatten, für unsere restlichen Tage schon privat gebucht gewesen. Wir hatten mit ihm noch überlegt ob man unsere Touren kombinieren könnte aber den Gedanken dann doch verworfen.
Daher heute neues Spiel, neues Glück.
Auch mit dem neuen Fahrer sprachen wir unsere "Sonder"wünsche ab. Nein, kein kleiner Kurs, großer Kurs. Only this, this and this.
Das Moped unseres neuen Fahrers war wohl deutlich besser motorisiert.
Genau. Oder das Wetter durchkreuzt dir alle Pläne. was hatte ich für ausgeklügelte Pläne. Und am Ende war es nur "geht das?, lohnt das überhaupt?, morgen soll es noch schlechter werden.."
Aber diverse Möglichkeiten im Hinterkopf sind von Vorteil.
Unser Idee war gewesen immer einen der "großen" Tempel (Angkor Wat, Ta Prohm (der Tomb Raider Tempel) und Bayon) an einem Tag zu machen und darum herum kleinere Tempel zu "bauen". So versuchte ich zu vermeiden, dass man spätestens am 2. Tag die Tempel nicht mehr auseinanderhalten konnte und auch schon völlig überfordert war.
Der Einstieg war jedenfalls schon mal sehr gelungen!
Nun ließen wir uns zurück zum Bayon fahren. Der Bayon ist der Haupttempel der ehemaligen Hauptstadt Angkor Thom.
Angkor Thom ist von einer alten Stadtmauer mit 5 Toren eingefasst wo das South Gate das bekannteste ist.
In Angkor Thom gibt es neben dem Bayon noch weitere Tempel wie den Baphuon. Vom ehemaligen Königspalast ist nichts mehr erhalten.
Außerdem sind noch alte Terrassen bzw. Tribünen von Wettkämpfen, Zeremonien etc. erhalten.
Zur Blütezeit haben in Angkor Thom mehr als 1 Millionen Menschen gelebt! Wahnsinn... Wir sprechen schließlich über die Jahre 1150 bis 1200.
In Europa gab es keine annähernd so große Stadt zu der Zeit.
Phally ließ uns am Eingang zum Bayon aussteigen und wir verabredeten uns für später hinter den Terrassen.
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Und das Lächeln der Khmer beobachtete einen schon die meiste Zeit.
Ihr fragt euch bestimmt wie wir dort herumgelaufen sind. Bei den größeren Tempeln sind Besucherwege ausgeschildert. Nach diesen kann man laufen aber auch viele andere Möglichkeiten sind offen.
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Vielleicht war das der Grund, warum der Bayon der Tempel war, der uns am wenigsten begeistert hat.
Nun hatte ich aber ein sehr weltliches Problem. Ich habe fleißig getrunken (es war ja warm) und hier irgendwo im Nirgendwo zwischen 1000 Jahre alten Ruinen wollte die Getränke weg.
In der Nähe war ein Toilettenhaus ausgeschildert. Mit gehöriger Skepsis folgten wir den Schildern.
Und selten bin ich so überrascht worden. So saubere und ordentliche Toiletten hätte ich hier auch gerne!!!! Hier ist jede öffentliche Toilette dreckiger als die Toiletten im Angkor Park!
Frischen Mutes konnte es weitergehen.
Unser nächstes Ziel lag quasi nebenan. Der Baphuon
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Aus einer kleinen Karte kann man sich aus 5 Gerichten ein Frühstück aussuchen. Dies wird dann frisch für einen zubereitet.
Hier lernen wir die nächsten Besonderheiten kennen. Das Essen wird serviert, wenn es fertig ist. Und nicht unbedingt immer gemeinsam. Zumindest bei den einfacheren Küchen.
Zu 9 Uhr hatten wir uns den Fahrer bestellt. Bereits im Vorfeld hatten wir bei der Zimmerbuchung auch einen Fahrer für die Tage sowie die Flughafentransfers mitgebucht.
Heute sollte uns wieder Phally fahren, der uns bereits gestern vom Flughafen abgeholt hatte.
Für ein bisschen Verwunderung an der Rezeption sorgte unser Wunsch die Tempel individuell anzufahren. Es gäbe doch den kleinen und den großen Rundweg. Nein, Familie Pu möchte gerne individuell unterwegs sein...
Für Phally überhaupt kein Problem. Anhand einer Karte besprachen wir kurz unsere Wünsche für heute.
Unterwegs mussten wir eine kurze Pause machen. An einem Verkaufsstand an der Straße bogen wir ab. Erst vermuteten wir, dass Phally einen Snack für später besorgen wollte aber es war das Tuk Tuk, das Durst hatte.
Vorbei an Angkor Wat, dessen Spitzen wir schon von der Straße entdecken konnten, und durch Angkor Thom, die alte Hauptsstadt des Khmerreiches, fuhren wir zu unserem ersten Tempel Preah Khan. Diesen hatten wir als unseren ersten ausgesucht, da er sehr schön und nicht so überlaufen sein soll. Außerdem gibt es am Eingang eine kleine Ausstellung zu den Tempeln wo einiges über die Khmer und die Tempel erklärt wird.
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Dieser Tempel ist der einzige Tempel, der ein wirklich 2-stöckiges Gebäude mit einer quasi frei schwebenden Etage hat. Die anderen hohen Gebäude sind quasi Tempelberge.
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Der See wie alle anderen Wasserreservoirs bzw. Seen im Angkorgebiet von Hand ausgehoben. Unvorstellbar bei den Dimensionen!
Hier am östlichen Ausgang gönnten wir uns erstmal ein gekühltes Getränk und Phally, der uns hier erwartete, erzählte uns einiges über die Geschichte der Tempel.
Ich hatte ursprünglich ein anderes Hotel im Auge, da die Preise für die besagte Poolvilla ja nicht gerade günstig sind Susi66
Aber da wir dann ein wirklich Schnäppchen für das letzte Hotel der Reise ergattert haben, bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe doch die Poolvilla gebucht.
Etliche Tipps sind aber nicht mehr umsetzbar. Vieles aus den Berichten gibt es nicht mehr. Zumindest was Essen und Trinken angeht.
Aber wir sind ja schon groß und konnten uns ja lange auf die Reise vorbereiten. Einige tolle Örtlichkeiten, Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Ausflugsanbieter haben wir ja auch schon selbst aufgestöbert.
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Noch einmal haben wir uns am Frühstücksbuffet gestärkt. Für 2 Nächte alles gut, der Service ist aufmerksam aber die Auswahl ist mir doch etwas zu International falls ich 2 Wochen hier wäre. Reis, Currys, Suppen sind da doch in der Mehrheit. Über Tag gerne asiatisches Essen aber zum Frühstück möchte ich dann doch lieber etwas mehr europäisch oder amerikanisch.
Nach dem Frühstück haben wir dann ausgecheckt und sind dieses Mal mit dem Taxi zum Suvarnabhumi gefahren.
Am Vortag kam eine Mail von Bangkok Airways, dass sich unser Flug um eine Stunde nach hinten verschieben würde.
Am Flughafen angekommen waren wir erstmal von der Größe der Check-in Halle erschlagen. Wo sind denn die Schalter für uns???
Eieiei, gut, dass wir recht früh dort waren. So kam kein Stress auf. Aber wir fanden uns dann doch erstaunlich schnell zurecht. Die Wartezeit überbrückten wir in der doch recht einfachen Lounge von Bangkok Airways.
Der Flug war unspektakulär. Außer, dass es in den 55 Minuten sogar ein warmes Essen und eine Runde Getränke (beides inklusive) gab. Hut ab... Kennt man so aus Europa ja nicht mehr.
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Am Flughafen Siem Reap wurden schon die Auswirkungen der Pandemie deutlich. Außer unserem Flieger stand nur ein anderer vor dem Terminal. Nix mit Hochbetrieb in der High Season. Übrigens stand der besagte andere Flieger auch noch bei unserer Abreise genauso da.
Die Einreise ging zügig, das Gepäck kam umgehend und somit konnten wir schnell zum Ausgang wo wir schon mit einem Schild vom sehr netten Fahrer unserer Unterkunft erwartet wurden. Das Gepäck wurde in seiner Limousine verstaut, ein Erinnerungsfoto von uns geschossen und auf gings.
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Wir wurden sehr freundlich begrüßt und konnten nach einer kleinen Vorstellung der Unterkunft und den Formalien unsere Poolvilla beziehen. Hier durften auch die Klamotten nach 3 Tagen endlich aus dem Koffer.
Und dann nutzten wir den Privatpool, der nur für unser Zimmer ist.
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Einige anwesende baten uns mehrmals, doch auch das Innere des Tempels anzuschauen, aber hier beteten gerade einige Mönche und wir wollten sie nicht dabei stören. So beschränkten wir uns auf die Außenbereiche.
Danach schlenderten wir Richtung Old Market und das Ausgehviertel rund um die Pubstreet. Aber am frühen Abend war hier noch nicht wirklich was los.
Im Vorfeld hatte ich mit Schweizern, die in Siem Reap ein Restaurant betreiben, per Email geschrieben. Eigentlich wegen einer Tischreservierung. Aber es hatte sich ein netter Kontakt ergeben und er erzählte mir, dass Siem Reap bzw. Angkor bei ca. 20 % der Touristen von vor Covid sei. Für die Tempel natürlich herrlich, für die Menschen, die vom Tourismus leben ein Graus.
So sah man auch in der Touristengegend der Altstadt einigen Leerstand. Etliche Geschäfte, Restaurants, Bars haben die Zeit nicht überstanden.
Wir hatten von einem tollen Burgerladen hier in der Stadt gehört. Hier mussten wir aber erstmal den neuen Standort finden.
Aber der nun deutlich weitere Weg hat sich wirklich gelohnt. Sehr lecker und auch nicht alltägliche Burger.
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Bei den Preisen fürs Essengehen in Deutschland haben wir die 6,99 USD für Burger, Beilagen und Getränk für jeden von uns sehr gerne gezahlt.
Auf dem Rückweg wollten wir noch einen Absacker unterwegs nehmen. Die Läden in der Pubstreet waren aber nicht unbedingt nach unserem Geschmack. Die Musik war oft sehr laut und die Preise für Cocktails doch ambitioniert. Also für dortige Verhältnisse. Sollte ein Cocktail dort doch fast so viel kosten wie unser eben eingenommenes Mahl.
Übrigens sind die Parkplätze dort einfach sehenswert.
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Auf Bangkoks höchster Aussichtsplattform angekommen haben wir erstmal den Glasboden getestet. Hier hatte ich keinen Nebel wie in New York der mir das leichter machte. Aber diese Plattform ist ja auch 20 Meter niedriger als die Edge.