Ja, das Schiff hat/macht deutlich mehr Geräusche als die Zahlenschiffe. Daher besonders auch bei der Kabinenwahl Augen auf. Aber auch die Fahrstühle machen bei etwas Seegang deutliche Geräusche. Das ist nicht sehr vertrauenserweckend. Es scheint das Knallen zu sein, dass man dann auch in den Kabinen hört.
Und auch auf unserer Reise kam die beschwichtigende Durchsage, dass es doch ein Schiff sei und ganz normal sei. Naja, ich hatte immer gedacht, dass die MeinSchiff 1 - 7 auch Schiffe wären...
Wir haben spaßeshalber immer gesagt, dass wir nun halt Fiat (Fincanteri) und nicht mehr VW (Meyer) fahren.
Und das Schiff hat auch ein lauteres Grundgeräusch. Ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen oder beschreiben soll. Irgendein Summen oder Fiepen, dass man immer auf den Außendecks hört. Das ist mir auf den anderen auch nie bewusst so aufgefallen.
Ich muss sagen, dass ich von der Relax eigentlich immer schon ganz angetan war. Mit einem großen ABER - Für das Schiff müsste es die passende Route vom Wetter her sein und nach Möglichkeit ohne Unmengen von Kindern.
Sehe ich das immer noch so? Definitiv. Wobei sich meine Meinung doch etwas verschoben hat. Bis zum vorletzten Tag war ich sehr positiv von der Relax überrascht. Uns gefiel es richtig gut. Wir hatten unsere Orte auf dem Schiff gefunden. Und dann kam der Seetag mit schlechtem Wetter und da konnte man sehen, dass es wirklich kein Schiff für kalte und nasse Fahrgebiete ist. Wenn sich alles drinnen abspielt, ist es einfach nur wuselig, voll und ungemütlich. Das ist auf den anderen Schiffen dann auch so, aber hier nochmal eine Schippe drauf.
Die Kabine hat uns wirklich gut gefallen. Die ersten 2 Tage war das schlauchigere etwas gewöhnungsbedürftig. Aber endlich konnte man mal duschen ohne immer das Bad zu fluten. Einige Neuerungen wie die Vorhänge, die Klima direkt über dem Bett, die großen Schubladen fand ich gut. Die Schrankaufteilung finde ich nicht glücklich. Auf dem Balkon blätterte an der Kante schon an einigen Stellen die Farbe ab.
Die Restaurants fanden wir alle sehr gut bis okay. Das Atlantik vom Angebot wie immer. Der Ausblick im hinteren Bereich ist natürlich ein Traum. So schön wie früher auf der alten 1. Die Osteria fanden wir gut. Ebenso das Mein Schiff Bistro. Das Sur Mer Bistrot ist in meinen Augen eine absolute Bereicherung! Die Taverne Dionysos fanden wir auch gut. Ist jetzt nicht so toll wie der Lieblingsgrieche hier bei uns aber alles okay. Aber es gab während der Reise auch deutliche Unterschiede in der Zubereitung. Im Chalet haben wir nicht gegessen. Und das Höfde war auch gewohnt gut. Durch die Größe wirkt es auch nicht mehr so voll bzw. so gut gebucht wie das Surf & Turf auf den anderen Schiffen. Den Harbour Market fanden wir beide etwas zu groß und dadurch etwas zu unübersichtlich. Z.B. haben wir die Wokstation beim ersten Besuch gar nicht gefunden. Die beiden kleinen Bistros auf dem Pooldeck finde ich für einen kleinen Snack mittags ganz nett. Das ist mal eine schöne Abwechslung.
Die Bars - da bin ich etwas hin und her gerissen. Draußen finde ich alles okay. Wir haben eigentlich immer einen Platz gefunden. Auch in der Bar 17 (bis auf einen Versuch) - egal ob über Tag oder abends. Wenn es abends kühl wurde und fast alle drinnen unterwegs sind, wird es mit den Bars innen schon sehr eng. Da war oft nur das Chalet als nicht so bekannte Ausweichmöglichkeit noch im Angebot. Aber auch da kann ich sagen, dass wir immer irgendwo doch einen Platz gefunden haben.
Zum Theater, La Cage etc. habe ich schon im Bericht etwas geschrieben. Generell hat mir das dezentrale Konzept mit so vielen Veranstaltungen gleichzeitig nicht gut gefallen. Leider war dadurch gefühlt überall auch nur ein bisschen was los. White Night, Verabschiedung etc. sind auf unseren anderen Reisen immer voll gewesen. Hier war es sehr überschaubar. Sehr schade... Und wir hatten irgendwie das Problem, dass die Sachen, die uns interessierten immer mit anderen interessanten Shows o.ä. zusammen stattfanden. Und an den anderen Abenden sprach einen irgendwie gar nichts an. - Generell brauche ich die Unterhaltung nicht wirklich. Ein netter Abend mit netten Mitreisenden gefällt mir oft besser. Aber während ganzen Reise 3 Sachen parallel oder gar nichts interessantes. Das fand ich schon auffällig. -
Einiges fand ich aber auch sehr gut gelöst. Z.b. dass es eigentlich immer 2 Ein- und Ausgänge gab. So hatten wir nie Stau. Egal ob von Bord oder bei der Rückkehr. Auch die unterschiedliche Nutzung je nach Bedarf, finde ich eine gute Lösung. Als Beispiel hier Mein Schiff Bar/Mein Schiff Bistro und Atlantik Bar/Atlantik Restaurant. Gut finde ich auch, dass es keinen eigentlich so schönen Bereich wie den Diamanten (auf den anderen Schiffen) gibt, der fast immer gähnend leer ist. Natürlich gibt es auch Dinge, die ich persönlich auf den anderen Schiffen besser finde. Z.b. dass es nicht mehr Pools gibt obwohl ja über 1000 Gäste mehr da sind. Liegefläche sollte genug da sein. Man muss halt etwas auf die Decks weiter oben ausweichen. Und Schatten muss man sich etwas mehr durch die Aufbauten suchen. Aber in meinen Augen nicht so schlimm, wie es oft gemacht wird. Dass es auf allen Außendecks nur Plastikgläser gibt, finde ich auch nicht schön. Abends an der Bar möchte ich schon gerne wieder aus einem richtigen Glas trinken.
Und habe ich etwas vermisst auf der Relax? Jaaaa! Das Gosch oder aber zumindest den Fischmarkt! Auch wenn es im Harbour Market eine Fischtheke gibt. Das ist kein Ersatz für Gosch.
Und irgendwie haben Kinder keinen so ganz richtigen Platz auf dem Schiff. Irgendwie waren sie immer mit in allen anderen Bereichen. Das geht, aber wenn an einem kalten Seetag ein ganzer Bereich der Mein Schiff Bar von Kindern im Kindergartenalter und kleiner okkupiert wird, das ist ohne Worte. Aus den Sitzsäcken werden mit den Sitzkissen Burgen gebaut. Das geht mit mehreren natürlich auch nicht leise. Das war in meinen Augen ein No-Go. Aber wir gönnen den Eltern natürlich auch ihren Urlaub vom stressigen Zuhause.
Das ist jetzt erstmal alles, was mir so noch im Kopf war. Es soll ja auch nicht bis ins letzte Detail ausarten.
Würde ich wieder mit der Relax fahren? Auf jeden Fall! Aber nur in einem warmen Fahrgebiet und definitiv nicht wenn einige Bundesländer (oder die großen) Ferien haben. Und die Route muss natürlich interessant sein.
Und ich möchte betonen, dass dies meine ganz individuellen und persönlichen Eindrücke sind.
Vielen Dank für die zahlreiche Begleitung und die vielen Reaktionen!
Ja, das meiste war auf der Route schon bekannt. Aber manches auch schon länger nicht mehr besucht. Auf dieser Reise war mal nicht die Route sondern das Schiff der ausschlaggebende Grund gewesen. Und da es eine der wenigen Routen der Relax länger als 1 Woche war, haben wir sie dann gebucht. Mit 3 Seetagen hatten wir dann auch Zeit das Schiff ausführlicher zu erkunden. Dazu später mehr.
Die Route:
Hmmm, mit den Kanaren werde ich irgendwie nicht ganz warm. Im Rahmen einer Kreuzfahrt okay, als Landurlaub eher nicht für uns. Sorry, an alle Fans der Kanaren. Die Option dort einen Tag einfach mit dem Mietwagen selbst die Inseln zu erkunden sind natürlich einfache, schöne und auch recht preiswerte Möglichkeiten.
Madeira hat mir wieder wunderbar gefallen. Die Insel ist so vielfältig. Dabei so grün! Und diese Unmengen an steilen Klippen... Einfach unglaublich. Eine Kombination Madeira und dann Porto Santo mit seinen Sandstränden, das könnte mal etwas für uns sein. Selbst nach 2 Tagesbesuchen auf Madeira habe ich ja noch lange nicht alles auf der Insel gesehen. Der Nordwesten ist ja noch ein ganzer weißer Fleck. Und auch Funchal kenne ich eigentlich nur von den Fahrten hindurch.
Andalusien mit Cadiz und Malaga sind auch immer wieder schön. Cadiz geht ja wunderbar einfach zu erlaufen. Das habe ich bei beiden Besuchen gemacht. Falls es mal einen dritten Anlauf gibt, geht es bestimmt mal ins schöne Hinterland, das ja auch so viel zu bieten hat. Malaga stand dieses Mal auch als Stadtbesuch auf dem Plan. Man liegt etwas weiter weg als in Cadiz aber trotzdem noch zentral. Beim letzten Besuch ging es zur Alhambra (die unbedingt auch sehenswert ist!). Malaga hat mir als Stadt noch ein kleines bisschen besser gefallen als Cadiz.
Die Seetage hatten von allem etwas zu bieten. 2 x Sonne (davon 1 x mit ordentlich Wind) und leider auch 1 x Regen. Aber das war vielleicht nicht schlecht um auch eine der Schwachstellen der Relax zu sehen.
Und mein geliebtes und schon so oft besuchtes Mallorca. Dieses Mal leider nur gucken und nicht anfassen. Das nächste Mal bleibe ich wieder länger. Das hat die Insel einfach verdient.
Generell muss ich sagen, dass alle Häfen auf dieser Tour super einfach individuell zu erkunden waren. Man braucht auf der Tour keine teuren Ausflüge und wenn man einfach in den Tag leben möchte, geht das auf der Route auch ganz easy.
Ein absolutes Schmankerl waren natürlich die Delfine, die wir bei der Ausfahrt aus Malaga gesehen haben. Das sind die besonderen Momente fürs Herz!
Tja, sogar herunterladen konnten wir uns das Tagesprogramm nicht mehr. Also blieb nur der Blick aus dem Fenster für die Wetter-Nachrichten. (Naja, und natürlich die Wetter-Apps )
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Das ist doch die Herzensinsel vom allerfeinsten. Und es sah nicht nur gut aus sondern sollte mit 23 Grad auch wunderbar warm werden. Somit ging es nochmal in das Atlantik Klassik zum Frühstück. Wir konnten ganz in Ruhe machen. Unser Handgepäck hatten wir schon dabei. Es waren schon einige neue Gäste an Bord aber sehr viele auch schon abgereist. Über die Hälfte aller Abreisepakete hatten eine Transferzeit vor 9.30 Uhr.
In der Anreisewoche mussten wir unsere Flüge ja nochmal neu sortieren und so waren wir nun erst auf den Rückflug um 20.30 Uhr gebucht. Mit dem Handgepäck bei den warmen Temperaturen durch Palma wandeln? Nee, das war irgendwie auch nichts. Vor allem, da wir beide Palma schon kannten und die letzten Tage genug Pflaster getreten hatten. Somit nutzten wir das Wetter und machten noch einen Seehafentag. Vor 2 Tagen hatten wir einen Tagesaufenthalt noch hinzu gebucht. Also dann hoch in die Sonne!
Und wir haben alles gemacht, was zu einem schönen See(hafen)tag gehört:
Statt blau haben wir heute ein wenig Palma, Porto Pi und Tramuntana-Gebirge geschaut...
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Natürlich musste zwischendurch noch ein leckeres Eis gegessen werden. Wer weiß, wann es das nächste im Bikini gibt. Leider mussten wir auch das schöne Nichtstun irgendwann abbrechen. Auch wenn wir erst abends geflogen sind, müssen wir ja irgendwann zum Flughafen. Und davor war eine Stärkung im Mein Schiff Bistro noch nötig. Ebenso ein letztes Getränk in der Mein Schiff Bar. Mittlerweile dominierten die neu angereisten Gäste, die sich einen Überblick verschafften. Ein untrügliches Zeichen zu verschwinden. Im Terminal standen bei Deck 6 nur noch unsere Koffer - einsam und alleine... Schnell ein paar Dinge aus dem Handgepäck in den Koffer umgepackt und dann ging es endgültig zu den Taxen vor dem Terminal. Aus dem Taxi ein letzter Blick zurück.
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Eingecheckt hatten wir gestern abend schnell online. Nun mussten wir nur noch die Koffer abgeben. Die Schlange an den Schaltern war auch nicht besonders lang. Die Sicherheitskontrolle ging auch fix und dann ein langer Marsch durch das Terminal C. Der Flieger kam pünktlich und wir konnten dann auch pünktlich borden.
Notiz für die nächsten Rückflüge von Mallorca: in den Feiermonaten nicht den Flug sonntags abends zurück buchen!!!
Einige Gäste im Flieger hatten die Wartezeit im Bierkönig oder der angrenzenden Nachbarschaft überbrückt. Das konnte man riechen, hören und sehen.
Als Ausgleich durften wir dann im Sonnenuntergang starten.
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Kurz vor 23 Uhr landeten wir dann quasi vor der Haustür auf "unserem" FMO. Unsere Koffer waren unter den ersten, der Mann von meiner Freundin war in der Einflugschneise und so zack, zack, waren wir um 23.30 Uhr bereits Zuhause.
Da Arbeit bekanntlich kein Hase ist, blieb der Koffer so im Flur stehen und stand dort auch noch brav als ich Montag von der Arbeit kam. Ab da konnte dann der Waschmarathon beginnen.
Vielen Dank für eure Begleitung!
Ein Fazit zur Kreuzfahrt allgemein und natürlich unsere Meinung zur Mein Schiff Relax kommt noch! Dann habe ich aber wirklich fertig...
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Und gut, dass wir eher auf unsere Wetter-Apps vertraut haben als auf das Tagesprogramm. Keine Ahnung welcher Wetterdienst da befragt wurde, aber es stimmte äußerst selten. Wir wollten den letzten Seetag nochmal richtig genießen. Schließlich hatte uns der Alltag ja bereits am Montag wieder. Somit hatten wir uns nur einen Sicherheitswecker auf 8.30 Uhr gestellt. Aber den brauchten wir wieder nicht.
Frühstücken wollten wir heute wieder mit Blick aufs Schraubenwasser.
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Ui, diese Idee hatten zu der Zeit wohl einige. Es war ganz schön voll heute im Atlantik auf Deck 4. Das war bisher an keinem Tag so gewesen. Aber scheinbar waren wir am Ende der Rushhour gekommen. Als wir dann zum Buffet wollten, hatte es sich schon wieder etwas entzerrt. Nach dem Frühstück schlenderten wir mal bei den Shops vorbei. Hier wurde bereits alles für den maritimen Einkaufsbummel vorbereitet. Dieser sollte heute Mittag starten. Wir besuchten um 11 Uhr die nautisch-technische Fragestunde. Bei dem Schmuddelwetter eine immer gerne genommene Alternative. Kapitän Todd Burgman hielt erst einen Vortrag über die Relax und erklärte auch einige Unterschiede zu den anderen Schiffen der Flotte. Danach hatten ca. 30 Minuten Gäste die Möglichkeit Fragen zu stellen. Wie so oft waren einige wirklich interessant und bei einigen überlegte man, ob die Frage überhaupt ernst gemeint war.
Im Anschluss suchten wir uns einen Platz an der Mein Schiff Bar. Aber da es heute eine grenzwertige Völkerwanderung war, nahmen wir uns ein weiteres Getränk mit auf die Kabine und fingen schon mal an die Koffer wieder zu befüllen.
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Somit schnappten wir uns unsere Jacken und liefen hoch zur Eisbar. Ein paar Schritte an der frischen Luft und dann ein Eis im überdachten Teil der Eisbar waren eine gute Idee. Denn Schauer zogen immer wieder auf.
Da es aber noch immer zugig und frisch war, gingen wir wieder runter in die Bars. So kamen wir auch mal in den Genuss die Atlantik Bar zu testen. Aber es war im Schiffsinneren schon echt voll. Die ganzen Tage hatte ich das Gefühl, dass es sich sehr gut verläuft. Heute war es einfach überall nur voll.
Über den Ort des Abendessen gab es heute keine Diskussion. a) finde ich das Menü am letzten Abend meistens nochmal richtig gut und b) gab es heute Käsebuffet
Und ja, das Käsebuffet vor der Heckwelle war wirklich wieder schön (und später natürlich auch lecker )
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Und das restliche Essen war auch wieder sehr lecker. Um 21.30 Uhr war die Abschiedsshow in der Agora angesetzt. Wir sind schon ein bisschen früher hoch. Gab es doch noch einen sehenswerten Sonnenuntergang vorher.
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Die Zahlen dieser Reise, die der Kreuzfahrtdirektor Sebastian Poosch präsentierte, waren wieder bemerkenswert. Und der Aufmarsch vieler Crewmitglieder ist immer wieder ein besonderer Moment. Leider sprang auch heute nicht der letzte Funke über. Und außerdem mussten noch die letzten Sachen in die Koffer, die wir dann vor die Tür stellten.
Man muss sich im Vorfeld darüber im Klaren sein, dass man viele Dinge dann einfach nicht sehen wird.
Das war wohl einer der Hauptpunkte, warum du in Australien so entspannt warst. Das haben wir uns z.B. auch für unsere Kreuzfahrten angewöhnt. Man kann nicht alles in der kurzen Zeit sehen. Sei es an einem Tag mit dem Schiff oder auch in 2 Wochen auf Landurlaub.
Aber gerade in den weit entfernten Zielen möchte man doch so viel wie möglich abgreifen. Das ist dann immer der innere Zwiespalt.
Die Söhne von 2 befreundeten Familien waren kurz vor eurer Tochter für 3 Monate auf Farmen zum Arbeiten. An deren Erzählungen musste ich während deines Berichtes öfter denken. Ich meine, dass sie in Western Australia waren.
Nun wünsche ich euch eine schöne Vorfreude auf die anstehende Mittelamerika-Reise.
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Ein paar Fotos von außen mussten reichen. Der Regen wurde immer mehr und so beschlossen wir statt noch weiter die Stadt zu erkunden wieder Richtung Schiff zu laufen.
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Unterwegs versuchten wir Taxen anzuhalten oder einen Uber zu rufen. Klappte leider alles irgendwie nicht. So liefen wir halt weiter durch den Regen Richtung unserer Relax. Gut, dass unser Schiff als vorderstes der 3 lag.
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Es war 13.30 Uhr und da die Taverne bis 15.00 Uhr geöffnet hatte, hatten wir endlich mal die Chance den Griechen zu testen. Abends war die Schlange immer mega gewesen. Also schnell die Gunst der Stunde genutzt.
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Uns beiden hat der Hauptgang gut geschmeckt. Auch wenn der Souvlaki Spieß dem Aussehen und auch dem Geschmack nach eher ein Sate-Spieß war. Der griechische Joghurt als Nachtisch war ein Traum!
Den Nachmittag verbrachten wir erst ein wenig mit lesen auf der Kabine. Und nachmittags hatten wir dann auch die Chance mal einen Platz in der Street Art Bar zu bekommen. Durch das späte Mittagessen hatten wir beide keinen großen Hunger auf Abendbrot. Da bot sich dann doch mal die Wokstation im Harbour Market an. Ansonsten war uns der Harbour Market zu groß und zu wuselig gewesen. Auch wenn es aufgrund der breiten Laufwege nicht so viel Gedränge gab. Aber kurz vor Ende der Reise mussten wir doch zumindest einmal mal im Harbour Market zu Abend gegessen haben. Von unserem schönen Fensterplatz konnten wir das Lösen der Leinen am Bug sowie die Mannschaft auf der Brücke gut beobachten. Ein letzter Graf auf dieser Reise ließ einen doch etwas wehmütig werden.
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Aber kurz nach verlassen des Hafenbeckens gab es noch eine tolle Überraschung für uns! Delfine begleiteten die Relax! Das Video stelle ich in die Galerie ein.
Unglaublich! Da hatten wir doch wirklich Glück heute mal in den Harbour Market gegangen zu sein!
Kurz nach 20.00 Uhr gingen wir dann wie eigentlich fast jeden Tag zur Rezeption um das Tagesprogramm für den kommenden Tag zu holen. Wir hatten keine Probleme dies von den Mitarbeitern dort zu bekommen. VIel größere Probleme hatte ich damit das digitale Programm herunter zu laden. Im Bordnetz und der App ging es eigentlich fast nie. Ich musste eigentlich immer bis zum nächsten Landtag warten und es mir mit normalem Internet herunterladen. Das war sehr nervig! Nun konnten wir noch die Gelegenheit nutzen und die Routenkarte fotografieren.
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Der Tag hatte uns irgendwie geschlaucht. Leider sprach uns Programm heute nicht wirklich an. Toll... Die letzten Tage waren viele interessante Sachen parralel und nun war nix für uns dabei. Obwohl das so auch nicht stimmte. Der Shantychor, der wäre etwas. Aber erst um 22.30 Uhr. Und wir waren beide so müde... So holten wir erstmal noch unsere Jacken und schauten, ob wir nicht Elke&Hans-Georg in der Bar 17 treffen würden. Sie hatten heute einen tollen Ausflug gemacht und wir wollten doch gerne mehr davon hören.
Auf dem Rückweg zur Kabine gingen wir noch am Pool vorbei. Ein paar Bilder vom beleuchteten Pool wollte ich noch gerne haben.
Am Fuße des Hügels auf dem das Castillo de Gibralfaro steht befindet sich mit der Alcazaba eine mittelalterliche maurische Festung. Gut, dass wir oben an der leeren Kasse ein Kombiticket gekauft hatten. So konnten wir die lange Schlange an der Kasse hier umgehen und direkt zum Einlass. Die Alcazaba ist noch etwas besser restauriert als das Castillo.
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Ein Teil der Anlage erinnert ein bisschen an die Alhambra in Granada, die ich bei meinem letzten Besuch in Malaga besucht habe. Aber hier ist alles deutlich kleiner und auch weniger prunkvoll.
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In der Alcazaba war es noch deutlich voller als oben im Castillo. Bei 3 Schiffen im Hafen sollte man sonst vielleicht weniger frequentierte Ziele als Alternative aufsuchen.
Wir liefen ein kleines Stückchen weiter zum römischen Theater, das direkt an der Fußgängerzone liegt.
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Insgesamt macht Malaga einen besser gepflegten Eindruck als Cadiz am Vortag. Die Häuser waren besser in Schuss, die Baustellen weniger und die Gassen noch ein wenig prunkvoller.
Malaga (Spanien) Liegezeit 8.30 bis 19.30 Uhr Wetter lt. Tagesprogramm: ca. 18 Grad, leichter Regen, 6 kmh Wind, 90 % Regenwahrscheinlichkeit
Bereits am Vorabend hatte Kapitän Todd Burgman angekündigt, dass sich unsere Liegezeit eine halbe Stunde nach hinten schieben würde. Es wäre zu viel Verkehr morgens im Hafen. Neben uns lagen nämlich noch die Silver Ray und auch die Celebrity Constellation im Hafen. Somit sollten wir erst um 8.30 anlegen. Aber abends würden wir dafür auch eine halbe Stunde länger bleiben. Also alles gut.
Der erste Blick vom Balkon verhieß schon nichts gutes.
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Obwohl doch! Wir hatten den vordersten der 3 heute besetzten Liegeplätze an der langen Pier erwischt. Heute gab es dann doch nochmal eine Änderung in der Frühstücksroutine. Schon das Abendessen im Sur Mer Bistrot hatte uns sehr gut geschmeckt. Und von unserem Balkon sahen wir morgens oft, dass dort auch Leute zum Frühstück saßen. Also wollten wir das auch probieren. Es gibt ein kleines A La Card - Frühstück mit französisch angehauchten Gerichten. Neben den verschiedenen Baguettes, Croissants oder Brioches gibt es aber auch etwas Obst, Müsli oder Joghurt. Uns hat es gut gefallen und auch gut geschmeckt. Als wir noch etwas nachordern wollten, hatten gerade vorher einige Tische ihre Bestellung aufgegeben. Da alles auf Bestellung frisch zubereitet wurde, dauerte es nun etwas.
Dann machten wir uns aber auf in die Stadt. Wir wollten beim Castillo de Gibralfaro starten. Vor dem Terminal standen einige Taxen. Wir fragten nach dem Preis dafür. 10 € für jede von uns. Hä? Ein Uber sollte nur 12 € insgesamt kosten. Wir versuchten den Taxifahrer auf 15 € insgesamt herunterzuhandeln. Nö, er blieb stur bei seinen 20 €. Das Ziel ist in Sichtweite! Dafür bezahle ich keine 20 €. Auch wenn man einmal um den Hügel herumfahren muss. Wir bestellten uns stattdessen einen Uber. Der kam nach 5 Minuten und wir bezahlten nur 12 €. Sorry, liebe Taxifahrer. Wir hatten euch die Chance gegeben, da ja immer über die Uberfahrer und deren Preise geschimpft wird. Aber so lasse ich mich nicht über den Tisch ziehen! Für 4,5 km zahle ich keine 20 €!
Am Castillo kauften wir uns direkt ein Kombiticket für das Castillo und die Alcazaba. Das Castillo mussten wir uns mit vielen Gruppen von den 3 Schiffen teilen.
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Der eigentlich erst zu Mittag angekündigte Regen hatte es aber eilig und so tröpfelte es leider schon immer zwischendurch mal. Nach dem Castillo liefen wir den entlang der Burgmauer runter in die Stadt. Immer wieder hatte man schöne Ausblicke zur Stierkampfarena, über den Hafen und natürlich auch über die Dächer von Malaga.
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Meine Freundin machte ein kleines Päuschen vor ihrer Massage und ich brach nochmal zu einer kleinen Besorgung auf. Danach gönnte ich mir im Mein Schiff Bistro (dem Pendant zum Tag und Nacht) einen Burger und ein paar Pommes.
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Alles solide und lecker wie auf den anderen Schiffen. Schließlich ist es ja auch "nur" das kleine Restaurant für einen Snack zwischendurch und nicht als Fine Dining gedacht. Den Nachmittag relaxten wir noch etwas in der Sonne. Abends ging es dann im Atlantik auf Deck 4 - dieses Mal im vorderen Bereich auf Höhe der Atlantik Bar - zum Abendessen.
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Dieser Bereich ist natürlich direkt vorne an der Bar bzw. am Laufweg nicht sehr gemütlich. Aber ab der Mitte sitzt man eigentlich wie in den Atlantiks auf den Zahlenschiffen. Seitlich hat man den Meerblick, den man von den anderen Schiffen auch kennt.
Für diesen Abend hatte der Kreuzfahrtdirektor Sebastian Poosch die White Night ausgerufen. Diese Veranstaltungen finden (falls sie draußen stattfinden) in der Agora statt. Hier war auch das übliche Schoko-Früchte-Buffet wieder aufgebaut.
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Ob es am dezentralen Konzept mit einigen Veranstaltungen nebeneinander oder am kühlen Wetter lag. Leider war die Veranstaltung sehr wenig besucht und es kam auch keine gute Stimmung auf.
Als wir dann wieder auf der Kabine waren, konnten wir bei der Durchfahrt der Straße von Gibraltar in der Ferne Afrika sehen.
Vom Theater aus liefen wir wieder Richtung Meer. Mal schauen, ob diese Temperaturen Halle Berry oder Pierce Brosnan locken. Beim letzten Besuch hatten wir deren Abwesenheit auf das kalte Wetter geschoben.
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Nein, beide nicht da... Aber wahrscheinlich sind sie im April auch noch lieber im wirklichen Kuba als in Cadiz, das nur Kuba darstellen sollte. Egal, uns gefällt es auch so am Strand von La Caleta.
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Statt der Kathedrale besuchen wir aber die kleinere Apostelkirche nebenan. Kirchen können Spanier ja. Und hier startet auch einer der Jakobswege nach Santiago de Compostela.
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Das ist uns zu viel Gewusel. Somit suchen wir das römische Theater von Cadiz. Dies ist erst in den 1980er Jahren wiederentdeckt worden. Es war einfach überbaut worden. Damals fasste es 20.000 Zuschauer. Eine kleine Ausstellung rundet die Ruinen ab. Es ist übrigens kostenlos anzuschauen.
Cadiz (Spanien) Liegezeit 8.00 bis 19.00 Uhr Wetter lt. Tagesprogramm: ca. 18 Grad, heiter bis bewölkt, 15 kmh Wind, 0 % Regenwahrscheinlichkeit
Während des Einlaufens wurde schon das erste Bild vom Balkon geschossen. Auch heute sah das Wetter noch etwas unentschlossen aus. Irgendwie scheint es die Tagesprogramme auf dem Schiff nicht zu kennen.
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Never change an winning team! Also wieder Frühstück hinten im Atlantik auf Deck 4. Hier passte es für uns am besten. Und wir konnten es wieder relativ entspannt angehen lassen. Wollten wir doch einfach die Altstadt etwas erkunden. Vor einigen Jahren war ich schon im Rahmen einer Kreuzfahrt hier gewesen, aber alles haben wir damals auch nicht gesehen. War ja schließlich Dezember, frisch und windig. Also heute auf ein neues!
Als erstes vorbei am Park mit dem Denkmal zur Verfassung in Cadiz in 1812.
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Diese riesigen Feigenbäume und die Palmen sowie Orangenbäume... Für mich ein untrügliches Zeichen in Spanien bzw. am Mittelmeer angekommen zu sein. Ja, ich weiß, wir fahren erst heute Nacht ins Mittelmeer. Aber in Spanien sind wir ja wieder.
Dann liefen wir einen Bogen in die Stadt zum Gran Teatro Falla. Von außen schon sehr schön anzusehen. Leider innen nur mit einer Führung anzuschauen. Aber wir hatten das Glück, dass Aufbauarbeiten stattfanden und wir durch einen Türspalt über die Bühne in den wunderschönen Theatersaal schauen konnten. Ein Besuch innen würde auf alle Fälle auch lohnen.
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Aber wir ließen es ganz gemütlich angehen. Für heute war das Kaviarfrühstück angekündigt. Also schauten wir, ob uns die Präsentation im Atlantik auf Deck 4 mehr ansprach.
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Wir packten unsere Kindle und es zog uns an Deck. In der Sonne wurde es langsam schon richtig schön war. Im Schatten brauchte man aber definitiv noch eine Jacke. Und so verbrachten wir den Tag wieder wie den letzten Seetag: ein bisschen lesen, ein bisschen dösen, ein bisschen eincremen, ein bisschen die vorbei laufenden Gäste anschauen und ganz viel blau schauen!
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Mittags gab es erst ein bisschen vom Pane e Sole und später noch ein leckeres Eis von der nahen Eisbar. Später am Nachmittag fiel uns ein, dass wir doch noch der Captains Bar an einem Seetag bei gutem Wetter einen Besuch abstatten wollten. Immer dieser Terminstress im Urlaub.
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Außer uns waren kaum Leute in der Bar und es war schon später Nachmittag. Das hatte ich eigentlich etwas anders erwartet. Kleiner Tip für die Saunagänger auf der Relax. Von der Captains Bar ist der Außenbereich der Sauna wunderbar einsehbar. Man möchte nicht alles beim "Lüften" nach dem Saunagang bei seinen Mitreisenden sehen. Vor dem "Lüften" auch ruhig mal kurz nach schräg oben schauen, ob die Captains Bar nicht besucht ist. Ansonsten ist die Bar und der Blick nach vorne schon ganz fein.
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Und den Abend ließen wir mit einem netten Plausch mit Elke&Hans-Georg , Sonnenuntergang schauen und dem ein oder anderen Absacker in der Bar 17 ausklingen.
Nun waren wieder auf der Sonnenseite. Sofort fühlte es sich wieder richtig schön warm an. Krass wie unterschiedlich das Wetter auf dieser doch recht kleinen Insel sein kann.
Weiter ging es nach Camara de Lobos. Das Örtchen kannten wir zwar schon vom letzten Besuch, aber auch hier gestaltete Miguel es etwas anders als damals. Dieses Mal stiegen wir Gäste etwas vor dem Ort aus dem Auto und wir liefen gemeinsam den Weg am Meer entlang ins Örtchen. Am Hafen würden wir uns mit Miguel wieder treffen.
Der Weg war einfach zu gehen und man hatte immer wieder schöne Blicke.
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Winston Churchill hat hier viele Stunden gesessen und den Ort auf die Leinwand gebannt.
Da die anderen Gäste nicht auf die Aussichtsplattform an der Cabo Girao wollten, fuhren wir noch zu einem anderen Punkt. Miguel fuhr uns zur Seilbahn bei Faja dos Padres. Auch von hier hatte man wieder einen spektakulären Blick.
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Auf dem Weg zurück nach Funchal hielten wir noch für einem wunscherschönen Panoramablick. Hier wurden bereits die Beete für das anstehende Blumenfest chic gemacht.
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Und so waren wir nach einem Tag voller schöner Eindrücke rechtzeitig zu alle Mann an Bord wieder am Schiff. Leider hatte TC die Liegezeit von ursprünglich 22 Uhr auf 18 Uhr geändert. Da ich wieder nicht beim bekanntesten Kind der Insel war, gibt es also einen guten Grund irgendwann diese schöne Insel ein weiteres Mal zu besuchen.
Bei schönstem Wetter legten wir um 18 Uhr als letztes der 3 Schiffe heute ab. Wir fuhren eine ganze Weile entlang der Küste und konnten so den Blick aus der anderen Perspektive genießen.
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Aber was war das? Es war mächtig Bewegung im Schiff. Und gerade heute hatten wir einen Platz in der Osteria fast ganz vorne und oben auf Deck 17 ergattert. Da merkte man, wie das Schiff auf den Wellen tanzte. Somit ging es nach dem Essen dann lieber ein paar Decks tiefer. Wir fanden in der Mein Schiff Bar noch einen Platz für 1 oder 2 Absacker, ließen so den Abend ausklingen und die schönen Eindrücke sacken. An den Aufzügen hörte man nun auch deutlich etwas scheppern. Ah! Da waren sie also, die berüchtigten Geräusche der Mein Schiff Relax. Und obwohl unsere Kabine direkt am Treppenhaus B lag und man an den Aufzügen das Knallen deutlich hörte, war unsere Kabine leise. Puh... Glück gehabt...
Nun hatten wir schon den einen Bestandteil des traditionellen Getränks Poncha bei seiner Herstellung gesehen. Da mussten wir doch weiter zum nächsten Bestandteil. Der Wunsch einer bestimmten Dame für den heutigen Tag war nämlich der Ort Santana gewesen. Die Region um Santana ist für seine hochwertigen Zitronen bekannt. Aber Santana ist für noch etwas anderes sehr berühmt. Hier gibt es kleine Bauernhäuser, die mit Stroh gedeckt sind.
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Mittlerweile schüttete es nämlich wieder. Somit beschlossen wir gemeinsam den Nordosten abzubrechen und wieder in den Süden zu fahren, wo hoffentlich die Sonne scheinen würde.
Nach etlichen Tunneln kamen wir wieder am Flughafen vorbei. Gerade war ein Flugzeug im Landeanflug. Noch während der Fahrt sahen wir, dass der Flieger direkt wieder durchstartete. Es war in diesem Moment zu viel Wind für eine Landung. Aber bereits ein anderer Flieger wollte starten. Somit konnten wir zumindest einen Start von dort live sehen.
Als Miguel bereits vor Funchal wieder von der Schnellstraße abbog, war ich etwas verwirrt. Aber er hatte noch eine Überraschung für uns parat. Wie gesagt, meine Freundin und ich sind mit ihm schon vor 2,5 Jahren im Süden von Madeira unterwegs gewesen. Nun wollte er uns aber auch noch Orte zeigen, die wir damals nicht besucht haben. Jedenfalls fuhren wir zur Christo-Rei-Statue. Neben der Statue hat man hier - wie an vielen Orten auf Madeira - einen sensationellen Blick über die Küste.
Wir machten uns wieder auf den Weg. Leider war der Regen schneller als wir und holte uns beim Flughafen ein. Gut, dass man sich die Attraktion des Flughafens eh besser von unten ansieht.
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Die Landebahn auf Stelzen ist nicht nur eine optische Sensation sondern auch eine Ingenieursmeisterleistung. Erst seit 2000 können "normale" Ferienflieger hier landen. Vorher konnten Maschinen der Größe nur auf der Nachbarinsel Porto Santo landen und man musste mit kleinen Maschinen nach Madeira fliegen oder aber die Fähre nehmen. Auch trotz der verlängerten Startbahn ist eine Landung auf Madeira noch kniffelig und mancher Flieger muss trotzdem erstmal auf anderen Inseln landen und es am nächsten Tag probieren.
Nach dem Flughafen stoppten wir für einen Blick auf den Ort Machico.
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Das Wetter besserte sich leider erstmal nicht. Aber Miguel hatte trotzdem eine gute Idee für uns. Wir fuhren weiter nach Porto da Cruz zur örtlichen Rumfabrik. Hatten wir doch das Glück, dass wir genau zur Erntezeit des Zuckerrohrs auf der Insel waren und so die Anlage in Aktion erleben durften. Die Türen stehen offen und man kann sich das ganze Treiben einfach anschauen.
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Aber selbst an einem Tag mit Ausflug ist kurz nach 6 etwas zu früh für uns. Also nochmal kurz wieder ins Bett gekuschelt um dann etwas später doch aufstehen zu müssen. Heute war uns wieder nach einem Frühstück ohne große Sucherei und wir bekamen wieder einen Platz in unserer Stammecke hinten im Atlantik auf Deck 4. Nach dem Frühstück fuhren wir hoch auf Deck 17 um ein paar Fotos zu schießen und eine endgültige Jackenauswahl zu treffen. Zu Beginn des Frühstücks hingen noch viele Wolken über den Bergen Funchals. Nach dem Frühstück hatten sie sich soweit verzogen.
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Pünktlich zu 9 Uhr waren wir vor dem Schiff und begrüßten wieder Miguel Pereira zu einer Tour über die Insel. Bereits vor 2,5 Jahren sind wir mit ihm über die Insel gefahren. Damals haben wir mit ihm den Süden der Insel besucht. Für heute hatten wir uns den Nordosten gewünscht. Die restlichen 6 Mitfahrer waren noch nicht auf Madeira gewesen und somit gab es keine Überschneidungen von bekannten Punkten.
Schon während der Fahrt hatten wir schöne Ausblicke auf die Schiffe im Hafen.
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Mit uns lag noch ein großes Schiff von P&O im Hafen sowie wieder das kleine Schiff von Ponant. Dieses verliert sich etwas gegen unsere beiden Pötte. Als erstes stoppten wir an einem schönen Aussichtspunkt hinter Funchal.
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Von dort fuhren wir weiter zum Hotel Quinta Splendida Wellness & Botanical Garden. Und das Hotel trägt den Namen zu recht. Welch ein schöner und gepflegter Garten umgiebt das Areal.
Diesen Tag hatte ich mit Spannung erwartet. Haben wir die Relax ja bisher nur an 2 Wechseltagen und einem normalen Landtag erlebt. Nun die Probe aufs Exempel mit einem Seetag. Apropos Wechseltag: still und heimlich hat auch unser Kapitän gewechselt. Nachdem wir die ersten 2 Tage bzw. Nächte von Vito Krizmanic chauffiert wurden hat auf Gran Canaria Todd Burgman das Komando übernommen. Ihn kannte ich schon von der Mittelamerika-Kreuzfahrt. Aber das interessiert euch doch gar nicht wirklich, oder? Euch interessieren doch bestimmt viel mehr unsere Eindrücke von unserem ersten Seetag auf der Relax.
Um 8.15 knipste ich das erste Bild vom Balkon aus.
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Der ganze Saharastaub in der Luft war schon deutlich weniger geworden. Leider stimmte aber die Temperaturansage von max. 19 Grad heute auch. Nach den beiden sehr heißen Tagen war es bei uns auf dem Balkon noch reichlich frisch. Also erstmal genügend Zeit für ein Frühstück. Und da wollten wir mal den Harbour Market testen. Da wir beide nicht unbedingt auf Gewusel beim Frühstück stehen, suchten wir uns einen Platz hinten bei der Wokstation. Die hatten wir übrigens bei der Besichtigung vergeblich gesucht. Aber da sind wir ja nicht die einzigen...
Alles wieder bekannt bei Mein Schiff! Das soll heißen, dass es natürlich am 1. Seetag das Lachsfrühstück gibt. Sonst sind wir bei solchen Frühstücken im gerne im Atlantik. Dort werden sie ja gerne sehr schön präsentiert. Hier rannte ich mir im ja nun wirklich großen Harbour Market die Hacken ab um das Lachsfrühstück zu finden. Hinten auf der anderen Seite zu unserem Sitzplatz - also quasi kurz vor der Osteria - habe ich es dann gefunden. Leider nicht so schön dekoriert wie unten im Atlantik. Aber alles da, was man sonst von den Lachsfrühstücken auf den Schiffen kennt.
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Und geschmeckt hat es auch ohne schöne Deko. Wir waren so spät, dass unser unauffälliger Roomservice schon wieder alles picobello hatte als wir vom Frühstück kamen.
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Wir packten unser Kindels und sicherheitshalber eine Windjacke ein. Damit wanderten wir hoch aufs Mistraldeck. Hier hatten wir schöne Muscheln gesehen. Da wollten wir probieren, ob man es bei der heutigen steifen Brise dort aushalten kann.
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Wir drehten die Muschel mit Blickrichtung zur Sonne und waren so vor dem fiesen Wind mit dem Rückenteil geschützt. Auch hatten die fleißigen Mitarbeiter schon auf den Muscheln Decken verteilt. Also alles top. Ein bisschen lesen, ein bisschen Meer schauen, ein bisschen beobachten wie die Leute gegen den Wind ankämpften und zwischendurch etwas Augenpflege. Halt ein Seetag wie er sein soll. Irgendwann war es im Windschatten so warm, dass wir in kurze Hosen wechselten.
Am frühen Nachmittag brauchte ich etwas Bewegung. Es hatte schon deutlich mehr Leute an den Pool verschlagen.
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Ja, definitiv! Das ist doch der Blick, den man als Kreuzfahrer so liebt. Einfach nur blau in verschiedenen Schattierungen. Dann drehte ich eine Runde um Deck 5. Ein Blick auf die so berüchtigten "Spanner"kabinen musste doch sein. Aber erstmal ging es Richtung Heck. Schraubenwasser hat noch eine größere Anziehungskraft.
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Dabei fiel mir auf, dass auf Deck 5 fast um das ganze Schiff herum große Lüfter sind. Die natürlich auch ordentlich Geräusche machen. Das sollte man vielleicht bei der Wahl einer Kabine auf Deck 6 berücksichtigen. Wie gesagt, unsere Kabine lag über dem Sur Mer Bistrot. Somit hörten wir davon nichts. An vielen Stellen an den Lüftern sah es auch so aus, als wäre schon Farbe/Lack abgeplatzt. Hier auf dem Promenadendeck sah man nicht wirklich, dass das Schiff erst 1 Jahr alt ist. Bei unserer Reise war auch am Seetag auf dem umlaufenden Deck unten nicht viel los. Da brauchte man sich nicht um viel Publikumsverkehr bei den vorderen Kabinen sorgen. Abends und nachts sind die vorderen Bereiche ab der Treppe eh für Publikum gesperrt.
Nach der anstrengenden Schiffsumrundung holte ich meine Freundin von der Muschel ab. Da wir eine kleine Stärkung vertragen konnten, suchten wir die Pool Bar auf. Hier gibt es diverse kleine Teigtaschen wie Dim Sun, Empanadas, Maultaschen etc. Als kleiner Snack für uns genau passend und auch lecker. Anschließend suchten wir uns ein Plätzchen in der Agora und genossen neben einem Getränk noch etwas die Nachmittagssonne.
Ich muss sagen, dass ich erstaunt war, wie gut sich alles auf dem Schiff verteilt hat.
Die Vorstellungen im Theater finden fast alle 2 x am Abend statt. Das war für uns heute passend. So besuchten wir um 18 Uhr die Vorstellung des Kapitäns, seiner Offziere sowie der Gastkünstler auf dieser Reise. Denn um 20 Uhr hatten wir den 2. Teil unseres Erlebnispaketes gebucht. Nämlich einen Tisch im Höfde.
Hier konnten wir neben sehr leckerem Essen noch einen Sonnenuntergang bewundern.
im Bild von BundV liegt das Mein Schiff am vordersten der 3 Liegeplätze an der Pier. Vor 2/3 Wochen lagen wir auch dort. Dahinter sind aber noch 2 andere Liegeplätze. Wenn man ganz hinten als letztes liegt (wie wir im Winter 2019), dann ist es ganz schön weit bis in die Stadt. Das wäre dann am Pier, den man auf dem Bild links neben dem Heck sieht.
Aber es stehen wie bereits geschrieben zur Not auch Taxen vor dem Schiff. So kann man dann auch spontan entscheiden, wie man in die Stadt kommen kann. Es stehen einem alle Möglichkeiten offen.
Nur für den Liegeplatz ganz vorne direkt an der Promenade müssten die Schiffe von TC zu groß sein. Der wäre natürlich die bequemste Option. Aber halt leider raus.