Nach der letzten Kreuzfahrt war ich ein wenig hin und her gerissen. Diese hat aber alles wieder gerade gerückt.
Die Route:
Es war Liebe auf den zweiten Blick. Hatte ich im Vorfeld doch eine andere favorisiert. Bei der Vorbereitung war ich aber dann wieder mehr als happy mit dieser Route. Man verkennt sie schnell.
Alle Ausflüge würde ich wieder so planen. Für uns war es so top.
Man bekommt über tolle Städte, Natur, Kultur und auch die Möglichkeit für Strand eigentlich alles geboten.
Und die Ausflugsmöglichkeiten sind überall wirklich erschwinglich. Das sah auf der letzten Reise (USA) und sieht auf der künftigen (Mittelamerika) leider nicht so schön aus.
Besonders gut haben wir Etretat, Porto und Madeira gefallen. Die Einfahrt nach Lissabon war natürlich auch ein ganz spektakuläres Highlight.
Ansonsten ist Lissabon hier nicht mehr aufgeführt, da es beim 4. Besuch halt schon nichts so besonderes mehr ist. Und ich fand Porto im Vergleich etwas charmanter.
Das Wetter;
Was soll ich sagen?
Mehr geht nicht! Wer hätte damit gerechnet. Obwohl ich schon optimistisch warm gepackt hatte, war es nicht für so heiß gedacht gewesen.
Selbst in Le Havre hatten wir schon 20 Grad und 11 Stunden Sonne. Und ab da ging es nur bergauf. Ab Spanien hatten wir bis zum Ende der Reise Ende 20 Grad und fast immer Sonne pur.
Für Besichtigungen und Städtetouren war es schon grenzwertig warm.
Auf Teneriffa war es morgens schon so heiß. Da waren wir froh auf 2.300 Meter fahren zu können. Selbst da war es in der prallen Sonne noch sehr warm.
Aber nach der letzten Kreuzfahrt möchte ich mich definitiv nicht mehr über zu warm beschweren.
Nur die Auswirkungen durch dieses heiße Wetter in Form der Waldbrände macht einen sehr traurig. Man hat es ja auf Madeira und die Folgen auf Teneriffa sehr deutlich gesehen.
Das Schiff:
Wie die letzte Reise die Mein Schiff 1.
Alles wie gehabt.
Nein, Spaß beiseite. Vieles hat sich wieder zu den Reisen vor Covid entwickelt. (Schoko-Buffet, Partys, Käse-Buffet etc.)
Gerade die Buffets fand ich wieder so groß und umfangreich wie man es aus 2019 und 2020 kannte.
Manche (gute) Neuerung wie die SNRÜ wurde aus den letzten Jahren so beibehalten. Die Ausflüge scheinen sich auch noch an den Bussen zu treffen.
300 Kinder während der Ferien hat man natürlich gemerkt. Für mich kein Problem. Wir wussten ja, dass in NRW und 2 anderen Bundesländern Ferien waren. Aber wenn dann auf den Gängen vor der Kabine mit Wasserpumpguns u.ä. auf dem Teppichboden Wasserschlachten veranstaltet werden, werde ich doch etwas spaßfrei. Aber viele Eltern haben halt auch Urlaub.
Das Essen hat uns auf dieser Reise wieder deutlich besser gefallen. Bis auf einen Abend war es immer sehr warum und geschmacklich eh immer top.
Die ersten Tage war leider oft Rushhour an den Atlantiks. Aber das war alles im Rahmen. Einen Abend mussten wir aber eine 3/4 Stunde auf einen Tisch warten. Das fand ich dann auch nicht mehr witzig.
Das Angebot des kostenfreien Essens und auch, dass nun ein paar Biere inkludiert sind in der Ebbe-und-Flut-Bar, hat uns gut gefallen. Noch ist es wohl eine Art Geheimtipp, da es noch schön leer dort ist.
So, nun habe ich wirklich genug geschwafelt. Es ist wieder viel ausführlicher geworden als geplant!
Und endlich waren wir wieder in der Spur: Las Palmas
Gran Canaria begrüßte uns auch wieder mit wunderbarem Wetter.
Den ganzen Weg von Teneriffa bis Gran Canaria nur so vor uns hin gedümpelt sind. (Wir fragten uns abends zwischenzeitlich ob sie eine Fototapete vor das Schiff geklebt hätten, da sich aber auch wirklich gar nichts an der Aussicht auf die Insel Teneriffa veränderte )
Nachts mussten wir nach dem Anlegen dann doch die Balkontür schließen, da es im Hafen und am Schiff echt laut war.
Aber einen schönen Sonnenaufgang bekamen wir vor dem Frühstück schon serviert.
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aber wir hatten die Badesachen im Koffer verstaut. So ganz sicher war ich mir mit den Möglichkeiten mich vor der Abreise gescheit duschen zu können nicht. Und dann bis irgendwann mitten in der Nacht mit Sand und Salz auf der Haut... Nee, das war es mir doch nicht wert.
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Somit also nur nochmal "gucken und nicht anfassen".
Wir gingen dann wieder zurück zum Schiff und suchten uns einen Platz im Schatten.
Mittags gab es noch ein Abschiedsessen im Ankelmanns und gegen 14.30 Uhr machten wir uns auf dem Weg ins Terminal, nahmen unsere Koffer und wurden zum Flughafen gefahren.
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Am Flughafen ging alles reibungslos. Man sollte nur nicht ausschließlich den Angaben der Mitarbeiter im Bus glauben. Ein bisschen Augen auf half uns z.B. beim Check in die Wartezeit um bestimmt eine 3/4 Stunde zu verkürzen. Die Dame hatte nur einen Check in Schalter genannt. Unser Flug wurde aber an 4 Schaltern abgefertigt. An 3en war natürlich kaum etwas los.
Um 17.30 ging es dann mit leichter Verspätung los. Unterwegs konnten wir dann Paris aus dem Flugzeug sehen. Etwas vor der Zeit sind wir 22.30 Uhr in Düsseldorf angekommen. Die Koffer kamen relativ schnell. Die erste Verbindung nach Münster haben wir aber trotzdem verpasst. Die wäre auch mehr als optimistisch gewesen.
Nun hatten wir die Qual der Wahl. Entweder nur 20 Minuten in Düsseldorf warten und 1 x Umsteigen (25 Minuten) in Hamm oder 1 Stunde warten und direkt nach Münster mit der Bimmelbahn.
Wir entschieden uns für die erste, da 1 Stunde bei 7 Grad nachts auf dem "Bahnhof" Düsseldorf Flughafen war nicht so schön.
Der Zug kam mit 5 Minuten Verspätung. Soweit so gut.
Dann rollten wir Richtung Hamm. In Dortmund blieben wir auf einmal im Bahnhof stehen. Es kam die Durchsage, dass wir auf Gäste aus einem anderen EC warten würden. Der Zug käme wahrscheinlich bald. Unser Anschluss war der letzte bis morgens um halb 5 Richtung Münster!!!!
Irgendwann war es absehbar, dass wir definitiv unseren Anschluss nicht bekommen würden. Also bin ich zum Schaffner, dass er dann bitte unseren Anschluss auch warten lassen solle. Wie wir es ja jetzt auch täten. Darauf kam nur "nöö, das machen die nicht". Hää? Und wir dürfen jetzt bis halb 5 warten und mein Mann darf umdrehen, da er natürlich schon auf dem Weg war uns in Münster abzuholen.
Wir bekamen jedenfalls einen Taxischein um nach Münster gebracht zu werden. Ab Hamm...
Nach 35 Minuten war dann scheinbar endlich dieser (komische) Zug aus Basel da. Man sah zwar niemanden bei uns einsteigen, aber gut.
Dann ging der Zug aus. Es folgte die Durchsage "WIr haben ein technisches Problem und hoffen unsere Fahrt bald fortsetzen zu können"
Mittlerweile war es 1:35 Uhr und eigentlich hätten wir planmäßig mit Umstieg und Weiterfahrt bereits um 1:40 Uhr in Münster sein sollen.
Wir standen immer noch in Dortmund.
Nach ein paar Minuten fuhren wir dann doch los.
In Hamm erwischten wir einen Taxifahrer, der zügiger als die Bahn unterwegs war.
Mein Mann wartete in Münster (natürlich seit über eine Stunde) bereits auf uns.
Somit sind wir irgendwann dann doch wohlbehalten Zuhause wieder angekommen.
Siehst Du Heide seenixe auch anderen geht es wie Dir.
Wir beiden Urlauber hatten wohlweislich den Montag noch frei genommen, Nur mein armer Mann hat sich für uns die Nacht um die Ohren geschlagen und durfte am nächsten Morgen dann auch wieder los zur Arbeit.
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Bei den Temperaturen musste der Pool nochmal genutzt werden.
Vor dem Abendessen wurden die letzten Sachen im Koffer verstaut.
Den Graf haben wir heute leider verpasst. Nachdem wir in den letzten Tagen mal so lange auf einen Tisch in den Atlantiks warten mussten, sind wir an dem Tag schon zeitig essen gegangen. Schließlich hat der letzten Abend ja oft ein straffes Programm.
Aber vorher wurde ein wieder mal sehr leckeres Essen im Klassik genossen:
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Um 21.30 Uhr waren wir pünktlich zur Verabschiedung oben auf dem Pooldeck.
Der Kreuzfahrdirektor Ben führte zackig durch die Verabschiedung. Leider keine Angaben zu Gästen, Verbrauch etc. Schade...
Und der bis dahin hochgelobte DJ wollte uns den morgigen Abschied auch nicht so schwer machen und wechselte nach ein paar guten Liedern ins Schlagerland.
Aber so konnten wir dann noch mit unseren Reisebekannten in der Tui Bar die letzten Stunden verbringen.
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Der Ausblick mit den verkohlten Flächen tat einem schon weh. Auch roch es an vielen Stellen noch nach Feuer bzw. verkohltem Holz.
Sehr interessant fand ich auch den Mirador La Tarta. Hier sieht man wie sich die verschiedenen Schichten von verschiedenen Ausbrüchen diverser Vulkane abgelagert haben.
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Hier oben waren die interessanten Hinweistafeln wieder zu lesen. Auf dem Stück davor waren sie leider noch nicht wieder repariert worden.
Aber ich fand die intakte Leitplanke auch besser.
An einem der nächsten Aussichtspunkt werden z.B. Fahrzeuge für Mond- und Venusmissionen getestet, da hier der Untergrund den beiden Planeten entspricht.
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Sehr interessant wird es wieder am Mirador La Ruleta. Das sahen nicht nur wir so sondern auch viele andere. Wir mussten doch 2 x kreiseln bis wir endlich einen Parkplatz ergattern konnten.
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Am Hafenausgang nahmen wir unseren Mietwagen von Cicar entgegen. Gebucht war ein Seat Leon und haben einen Mokka bekommen. Leider nicht so schön neu und gepflegt wie unser kleiner Fiat 500 in Le Havre. Aber dann brauchten wir auch kein schlechtes Gewissen zu haben mit ihm hoch zum Vulkan zu wollen.
Aufgrund der schon am frühen Morgen recht hohen Temperaturen und der prallen Sonne hielten wir direkt am Morgen am Auditorium.
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Dann ging es über La Laguna und La Esperanza hoch in die Nationalparks.
Ende August hatten ganz schlimme Waldbrände hier auf der Insel getobt. Leider auch genau da, wo wir herfahren wollten. Erst seit der Woche vor dieser Reise waren die Straßen von La Esperanza und aus dem Orotavo-Tal zum Teide hoch wieder freigegeben worden.
Wir arbeiteten uns quasi von Mirador zu Mirador vor.
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Man konnte von dort oben richtig deutlich die verbrannten Berghänge sehen. Auch auf unserer Straße kamen wir immer wieder durch total verbrannte Stücke.
Du gehst genauso zum Schalter, gibst deinen Koffer ab und bekommst die Bordkarten. Das war vor, während und nach der Pandemie gleich. Den Online Check in kannst du machen, aber je nach Flughafen kannst du dein Gepäck dann einem Drop-Off-Schalter abgeben, musst in die gleiche Schlange wie der Check-in oder kannst dein Gepäck an einem Automaten im Self-service selbst aufgeben. Aber das war auch schon vor 2020 so möglich.
Aber achte doch bitte ein bisschen mehr darauf nicht so viele gut erkennbare Personen hier einzustellen. Das würde dem Administrator viel Arbeit ersparen. Es sind ja in einigen Beiträgen gut erkennbare Personen gezeigt worden.
MSC hat ja das besagte Schiff komplett im roten Meer stationiert.
TC fährt ja "nur" jeweils eine Trans da hindurch. Im Moment sollte eure Reise nicht wirklich in Gefahr sein. Wenn ihr nicht fahrt, würde die ganze Asien-Saison ins Wasser fallen. Das kann ich mir aktuell nicht vorstellen.
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Das Frühstück fiel etwas kleiner aus. Um 11 Uhr stand nochmal ein Termin beim Sport an und das ist mit vollem Magen nicht so ideal.
Auf dieser Reise waren wir noch gar nicht vorne am Bug gewesen. Das musste an dem Tag noch nachgeholt werden. Schließlich sollte meine Freundin nachher nicht sagen können, dass ich ihr das Schiff nicht vernünftig gezeigt hätte.
Leider war es deutlich windiger als das Tagesprogramm es angekündigt hatte. Bei den Durchsagen war dann von 30 km/h die Rede. Das passte auch eher zum Empfinden.
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Normalerweise ist der Abend dann im Atlantik gesetzt aber wir mussten doch noch unseren letzten Gutschein des Gourmetpakets einlösten. Somit ging es ins Esszimmer.
Der Ausblick aufs Schraubenwasser direkt neben unserem Tisch und der tolle Sonnenuntergang entschädigten uns dann ein wenig.
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Die Bilder, die man von Mitreisenden von der Nordküste bekommt, sehen besorgniserregend aus. Die ganze Luft ist rauchgeschwängert und einige brechen ihre Ausflüge ab, da sie Bedenken haben nachher keine offene Straße mehr Richtung Schiff zu finden.
Wir im Süden konnten uns aber an der Schönheit dieser Insel erfreuen.
Wir kehren auch langsam wieder um und kehren noch auf ein (oder so ) sehr leckeres Gläschen Madeirawein ein.
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Wir alle 8 waren uns einig, dass wir einen sehr schönen Tag mit Miguel verbracht haben.
Von uns eine ganz große Empfehlung für einen Besuch auf Madeira!
Nach dem Abendessen an Bord schauten wir uns das Auslaufen noch von Deck aus an. Gemeinsam mit Mitreisenden ließen wir bei diesem wunderbaren Blick diesen schönen Tag Revue passieren.
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Kurz vor 10 Uhr hatte sich schon unsere ganze Reisegruppe vor dem Schiff versammelt.
An diesem Tag sollte es nämlich mit Miguel Pereira über die Insel gehen. Aufgrund der Anzahl der Mitfahrer waren wir im Van mit 8 Gästen unterwegs. Eine sehr nette Reisegruppe! Schöne Grüße an die stillen Mitleser, es war schön mit euch!
Da wir alle das Umland von Funchal bzw. Madeira gar nicht kannten, hatte Miguel freie Auswahl wo er mit uns hinfahren sollte.
Sein Vorschlag war die Südküste. Später am Tag wussten wir auch warum...
Über kleine Straßen ging es die Küste entlang.
Erster Stop war im schönen Fischerdorf Camara de Lobos.