Daher habe ich ja auch extra geschrieben, dass es jeder für sich selbst entscheiden sollte. Man teilt ja nicht nur die Kabine sondern auch die Privatsphäre.
Für deine Entscheidung habe ich aber auch vollstes Verständnis.
Setzt das Hospital ruhig auf eure Liste. Wir haben den Besuch sehr genossen. Zumindest morgens noch ein Ort der Ruhe. Als wir wieder herauskamen waren wir überrascht wie viele Gruppen vor dem Tor standen.
Danke fürs Mitreisen. Es sollte nicht so klingen, dass mir die Reise nicht gefallen hat! Ohne den vielen Wind wären die Temperaturen von Anfang an perfekt gewesen. Uns war schon im Vorfeld bewusst, dass das mit dem Wetter eine heikle Geschichte werden könnte. Wir hätten auch 10 Tage Regen haben können... Unter dem Strich hatten wir für das Fahrgebiet und die Zeit wirklich ordentliches Wetter. Die Ziele sind auf der Route zu jeder Jahreszeit sehenswert.
Den Monat, den ich dieses Mal später war, wird es nächstes Jahr im Herbst früher sein. Es wird im September 2020 über den Atlantik zum Familienbesuch gehen. Daher weiß ich noch gar nicht, ob es davon hier etwas zu lesen geben wird...
War das nun "Gut gegen den Herbstblues 3.0"? - oder auch Fazit
Die Route:
Eine tolle Route! Vielleicht auch etwas städtelastig, aber alles wirklich tolle Ziele!
An Gibraltar hatte ich im Vorfeld keine großen Erwartungen, aber gerade auf dem Felsen gefiel es mir richtig gut. Zwischen den vielen Städten einmal mal Grün sehen und einen Quadratmeter für sich alleine ist eine schöne Abwechselung.
Dass die restlichen Städte sind, brauche ich ja nicht extra erwähnen.
Das Schiff:
Die 4 hat mir gut gefallen. An die 5 kommt sie nicht ganz heran, aber auch die 4 hat einige schöne Ecken, die es auf 5 und aufwärts so nicht mehr gibt.
Gerade die Cafe Lounge mit der schönen Fensterfront ist ein gutes Plätzchen und wird auch recht gut vom Publikum genutzt.
Das Personal habe ich generell aufmerksam erlebt. Falls es mal etwas dauerte - ich bin im Urlaub... Generell fiel aber besonders die Herzlichkeit, Höflichkeit und der Servicegedanke der asiatischen Mitarbeiter auf.
Kabine:
Tja, bin ich zur Balkonkabine bekehrt worden??? Einige hier hatten es ja so vorhergesagt.
Ein klares Nein! DemVorteil der offenen Balkontür nachts kann ich gar nichts abgewinnen. Die ersten Nächte hatten wir viel Wind. Dadurch war es so laut, dass ich ganz schlecht geschlafen habe. Bei uns zuhause ist es nachts halt still. GANZ still. Da waren Wellen und Wind für mich einfach viel zu laut...
Aber noch viel schlimmer finde ich die ständige Rauchbelästigung! Egal ob morgens, über Tag und natürlich auch abends vor dem Schlafen. Ständig zog der Rauchgeruch in die Kabine. Und am allerschlimmsten auch mitten in der Nacht! Und ich rede nicht von 1 Uhr oder so, sondern zu Zeiten wo ich denke, dass eigentlich alle schlafen.
Daher meine neue und alte Meinung: ok, kann man ggf. machen bzw auf einer Transreise mit vielen Seetagen sowieso, aber bei allen "normalen" Reisen bin ich genauso gerne innen oder außen.
Das lag nicht an unserer Kabine explizit sondern das ist weiterhin meine allgemeine Meinung.
Projekt Kabinenteilerin:
Für eine Reise "zwischendurch" eine feine Sache. Das schont doch mächtig den Geldbeutel.
ABER das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir wäre wichtig, dass ich die Person vorher kennenlerne. Der erste Eindruck hilft schon viel.
Trotzdem sind es immer noch Menschen, die man kaum kennt mit ihren ganz persönlichen positiven und auch negativen Eigenheiten. Dessen sollte man sich bewusst sein! Aber man will ja nicht heiraten, sondern nur ein paar schöne Tage miteinander verleben. Und das möchten- denke ich zumindest - alle Kabinenteileraspiranten machen.
Ich kann für mich nur sagen, dass wir in diesem Urlaub nicht nur Kabinenteilerinnen waren, sondern einen wirklich schönen Urlaub miteinander verbracht haben und eine schöne Zeit zusammen hatten. Danke Conni Spocky !!!
War es denn nun "Gut gegen den Herbstblues"? Nein, ich glaube, dass wir dazu schon etwas zu spät im Jahr unterwegs waren. Das Wetter, dass für mich für eine Reise vor dem Winter doch eine recht große Rolle spielt, war eigentlich gut. Zumindest für Fahrgebiet und Jahreszeit. Um aber nochmal Sonne und Wärme vor der kalten Jahreszeit zu tanken, war es schon zu frisch. Nur bei Windstille und Sonnenschein konnte man im T-Shirt sitzen. Das war mir für "gegen den Herbst-/Winterblues" leider etwas zu wenig.
Trotz allem war es eine schöne Reise und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich sie so machen konnte!
Vielen lieben Dank, dass ihr alle so fleißig virtuell mit mir (oder besser uns) mitgereist seid!
Falls Ihr Fragen oder weitere Infos noch haben möchtet, meldet euch doch einfach...
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Der Flug wieder unspektakulär und dank heftigem Rückenwind waren wir doch wieder pünktlich in Düsseldorf. Mein Koffer fand es scheinbar im Flugzeug wieder wunderbar und war schon wieder einer der letzten.
Mein Auto wartete brav auf mich und fuhr mich dann nach Hause.
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Eins kann ich aber feststellen: Auch mit nur einem Kreuzfahrtschiff ist Barcelona an einem Samstag brechend, aber wirklich brechend voll! Letzten Oktober mit 5 Schiffen ist mir die Stadt nicht wirklich voller vorgekommen.
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Da es heute wirklich frisch war, nutzen wir den Nachmittag schon um die blödeste Tätigkeit während einer Kreuzfahrt zu machen, das Kofferpacken vor der Heimreise.
Noch ein letzter Sonnenuntergang vor dem Auslaufen.
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Einsam, ganz einsam lag die Mein Schiff 4 an der langen Pier in Barcelona. Und dann auch noch auf Liegeplatz A direkt vorne an der Brücke!
Übrigens waren wir bis auf den Start in Palma und morgen wieder in Palma die ganze Reise über in allen Häfen ganz alleine. Und jedesmal tolle Liegeplätze. Bevor jetzt Geschrei kommt, dass das ja am Ende der Saison liegen würde... Nein, am Vortag haben noch 3 Schiffe in Barcelona gelegen.
Unser Ziel heute war das Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, das meine Schwester und ich letztes Jahr zumindest von außen schon gesehen haben und auch Conni, die schon oft mit dem Schiff in Barcelona war kannte es noch nicht.
Also morgens fix mit dem Hafenshuttle in Richtung Metrostation und dann unter der Stadt hindurch zum Hospital.
Auch dieses Mal war ich von diesen wunderschönen Gebäuden sehr beeindruckt.
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Am Eingang bekommt man einen Plan auf deutsch und kann damit einem Rundweg folgen. Einige Gebäude sind bereits auch von innen restauriert und für die Besucher hergerichtet. So bekommt man einen kleinen Eindruck der Philosophie des Krankenhauses und über den Stand der Medizin im letzten Jahrhundert.
Aber im Außenbereich mit seinen unendlichen Verzierungen kann man sich kaum sattsehen.
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Das Abendessen gab es wieder in der bestimmten Ecke des Atlantik Klassik bei "unseren" Kellnern.
Heute mit dem leckeren Käsebuffet. Positiv fand ich, dass von dem meisten Käse schon vom Personal Stücke abgeschnitten werden und man sich die Würfel dann nehmen kann. Es sieht einfach appetitlicher aus als wenn der Käse dem Opfer eines Kettensägenmassakers gleicht.
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Leider war diese Crewshow nicht so gut wie die anderen, die ich schon gesehen habe. Schade, aber trotzdem beeindruckend, was einige Mitarbeiter für Talente haben!
Die regionale Karte im Atlantik vor 2 Wochen auf unserer Reise Mittelmeer mit Andalusien fand ich auch sehr gelungen. Ich meine, dass ich 3 mal daraus gewählt habe. Gerade für Vielfahrer kommt dadurch mal etwas Abwechslung ins Spiel.
Bei uns war die Karte nun auch jeden Tag in der Mitte der regulären Speisekarte.
Ich bin begeistert, wie viele mich doch auf dieser eigentlich schon fast als Rennstrecke bekannten Route begleiten.
Die Teilnahme sei es durch Nachfragen zu unseren Ausflügen oder Unternehmungen und die spornen einen an so einen Reisebericht, der bedingt durch die vielen gutbesuchten Städte auf dieser Reise wieder sehr aufwendig ist, zu schreiben.
schön, dass du auch dabei bist und es dir gefällt.
Die von dir so geliebten Egg Benedict fand ich lecker, da ich aber auch sonst alle Bestandteile gerne mag. Als kleine Abwechselung im Frühstücksalltag kommen sie mal ganz recht.
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Genau an diesem Wochen fand wohl der Valencia-Marathon mit Zieleinlauf genau in der Ciutat de les Arts statt.
Vieles war abtrassiert, ein DJ legte megalaut Musik auf, Autos waren in den schönen Teichen aufgestellt, Unmengen an Teilnehmern und Begleitern posten überall für Fotos und Selfies. So waren leider nicht viele schöne Fotos zu bekommen.
Ein paar Bilder möchte ich euch aber doch noch zeigen.
Nach dem Besuch der Markthalle machten wir uns wieder auf den Weg.
Das nächste Ziel war die runde Placa Redona. Von dort aus suchten wir wieder etwas kleinere Straßen für unseren Weg zum nächsten Ziel.
Valencia hat wie viele spanische Städte große Prachtboulevards, die aber an diesem Freitag richtig voll waren. Da waren uns kleinere Nebenstraßen mit kleineren Geschäftchen lieber.
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Auch wenn die Weihnachtsdeko neben Palmen für unser Auge etwas ungewöhnlich ist.
Auf dem Rathausplatz der Stadt stand schon ein riesiger Weihnachtsbaum, eine Schlittschuhbahn wurde präpariert und es sah so aus, als würde ein Weihnachtsmarkt aufgebaut.
Am einfachsten habe ich es unter dem Menüpunkt Programm gefunden. Unter den einzelnen Tagen war es dort aufgeführt.
Ich bin absolut keine Kaffeetante und weiß somit nicht, ob ich es nochmal buchen würde. Mit der Social Media Flat und einem exklusiven Frühstück in der Cafe Lounge wäre ich mindestens genauso gut bedient... Aber da ist ja jeder Jeck anders.
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Danach zweifelten wir doch etwas an den nautischen Fähigkeiten unseres Kapitäns. Heute sollte doch Valencia das Ziel sein.
Hätten wir gewusst, dass es bis nach Hause mit dem Schiff geht, hätten wir beim einkaufen nicht so sparsam sein müssen. So hatten wir immer die 20 kg Freigepäck beim Rückflug als letzte Warnung im Kopf.
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Heute frühstückten wir mal auf der Außenterasse des Goschs. Man hatte einen schönen Blick auf die Stadt, da wir direkt vorne lagen, aber es war sooo kalt und soo windig. Entspanntes Frühstücken geht deutlich anders....
Aufgrund unseres tollen Liegeplatzes brauchten wir keinen Hafenshuttle sondern konnten direkt hinausmarschieren.
Mit dem Linienbus Nr. 4 ging es mitten hinein in die historische Innenstadt von Valencia.
An der Kathedrale stiegen wir aus dem Bus.
Der Preis von 8 € und die vielen Bettler vor der Tür ließen uns von einer Innenbesichtigung Abstand nehmen.
ein paar Gäste haben sich auf der Rückfahrt in der Stadt absetzen lassen. Wenn ich es richtig verstanden habe, sind einige Sehenswürdigkeiten recht dicht am Hafen.
Bei einer Liegezeit bis 23 Uhr ging das bestimmt noch ausgezeichnet. Ich hätte gesagt, dass wir ganz grob gegen 17.30 Uhr wieder da waren.
Du kannst auch andere Strecken wählen. Am Eingang zum Naturschutzgebiet gibt es eine Karte des "Upper Rock", auf der die verschiedenen Wege bunt eingezeichnet sind.
In diesen Farben sind die Wege an den Gabelungen oder Plätzen unterwegs auch immer wieder unterwegs markiert.
Der Ausflug war ja nicht ganz schlecht. Wenn ich ihn mit anderen geführten Ausflügen in der Preisklasse, die wir unternommen haben, vergleiche, fällt er leider doch in vielen Bereichen ab.
Das Ziel ist toll, aber für das Geld erwarte ich gute Guides und ein gutes Essen.
Beim Ausflug am Tag davor war das Preis-/Leistungsverhältnis außerordentlich gut.
Das erste Bild oben auf dem Felsen habe ich 9.30 bereits geknipst.
Um 13.30 waren wir wieder am Schiff.
Wir sind ganz gemütlich spaziert, haben das ein oder andere Bild geknipst, öfter dem Treiben der Affen zugeschaut, im Ort etwas getrunken, 1 x geshoppt.
Die Strecke war insgesamt ca. 6,5 km vom der Bergstation bis zum Schiff.