Der Nationalpark erstreckt sich entlang der Nordseeküste, sodass wir nach der Dünendurchfahrt den Badeort Bloemendaal aan Zee erreichten. Wir waren erstaunt, wie leer der Strand war. Auch in den Cafés und Restaurants war überhaupt nichts los. Am Strand wurde noch viel gebaggert und gearbeitet. Die Vorbereitungen für die Strandsaison waren anscheinend noch nicht abgeschlossen. Die Hauptsaison schien hier erst Pfingsten loszugehen. Wir suchten uns einen schönen Platz am Strand für eine Pause mit einem leckeren Getränk.
Nach einer ausgiebigen Pause mit wunderschönen Blicken auf die Nordsee fuhren wir an der Küste weiter bis zum nächsten Badeort. Schon von weitem sahen wir die riesigen Hotelgebäude von Zandvoort. Dieser Ort sprach uns so gar nicht an. Ich habe dort noch nicht einmal etwas fotografiert. Nur die Fischbude, wo mein GöGa sich ein Fischbrötchen gegönnt hat, hat es aufs Foto geschafft. Die Tourbeschreibung unseres Reiseveranstalters beschrieb Zandvoort als den ältesten Badeort der Niederlande, in dem man zahlreiche Restaurants, Fischstände und ein malerisches Stadtzentrum findet. Vielleicht hätten wir das malerische Zentrum noch suchen sollen. Das haben wir dann wohl verpasst oder uns vielleicht auch nur anders vorgestellt
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Es stand auf jeden Fall fest, dass wir an diesem Küstenabschnitt niemals einen Urlaub buchen werden. Deshalb fuhren wir schnell weiter, verließen die Küste und begaben uns auf den Rückweg nach Haarlem und passierten unterwegs noch das Pumpwerk De Cruquius, ein historisches Dampfschöpfwerk, mit dessen Hilfe der Harlemmermeerpolder trockengelegt wurde. Wir hielten hier nur für einen Fotostopp und radelten dann nach Haarlem zurück. Unsere Fahrräder stellten wir an der Grote Kerk (St. Bavokerk) ab, die wir dann auch gleich von innen besichtigten. Sehr sehenswert ist hier die Orgel. Die größte Pfeife ist 10 m lang und hat einen Durchmesser von 40 cm. Die Orgel, auf der schon Händel und Mozart spielten, zählt aufgrund ihrer Akustik und reichen Ausgestaltung zu den bedeutendsten der Welt. Leider darf ich euch keine Fotos von den Innenräumen zeigen.