Beiträge von Muesi

    Ursprünglich war geplant, dass das Schiff bis zum Marinehafen Den Helder fährt und wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Texel für eine Radrunde übersetzen. Da das Wetter aber so fantastisch war (zwar keine Sonne, aber auch kein Sturm ;)) fuhren wir während des Abendessens in Den Helder durch die Schleuse in die Nordsee und dann direkt mit unserem Schiff nach Texel, wo wir im Hafen von Oudeschild anlegten. Dort waren zwei Übernachtungen geplant. Die Überfahrt war toll :love: und es wird wohl bei den Reisen immer vom Wetter abhängig gemacht, ob der Hafen von Den Helder oder von Oudeschild angefahren wird.

    Nach einem längeren Aufenthalt radelten wir durch das wunderschöne Nordholländische Dünenreservat, ein 5.300 Hektar großes Wald- und Dünengebiet mit einzigartigen Landschaften. In den Dünen wird das Trinkwasser für nahezu ganz Nordholland gewonnen. Schade, dass die Radtour durch das tolle Reservat aufgrund der Überflutungen gekürzt werden musste. Von den struwweligen Kumpels ist uns leider keiner mehr über den Weg gelaufen Tuffi65 ;(.

    Der Weg durch das Dünengebiet war dann auch schon der Rückweg nach Alkmaar zum Schiff, das wir an diesem Tag spätestens um 15.00 Uhr erreichen mussten. Unsere Radtour hatte wieder eine Gesamtlänge von 45 km.




    Alkmaar - Bergen - Bergen aan Zee - Dünenreservat am 03.06.2024

    Nach einem mal wieder frühem Frühstück startete unsere Radtour von Alkmaar zunächst zum Künstlerdorf Bergen. Hier gibt es ein besonderes Gebäude, die 1574 abgebrannte Kirche. Früher war sie eines der größten Gotteshäuser Hollands. Jetzt steht nur noch eine Ruine. Lediglich ein Teilstück wurde wieder aufgebaut und als Kirche genutzt.

    Anschließend drehten wir eine Runde durch das Naturgebiet Schoorlse Duinen. Durch diese Dünenlandschaft führen viele Wanderwege. Wir nutzten diese Runde durch ein Waldgebiet eigentlich nur, um unsere Tagestour ein wenig zu verlängern. Die ursprünglich geplante Route war leider nicht möglich, da einige Teilstrecken überflutet waren. Wir kamen dann wieder in Bergen an und stoppten dort noch an einem schön angelegten Park mit einigen Tieren, die kräftig von den Besuchern gefüttert wurden.

    Herrliche Bilder. Ich liebe die Windmühlen, also die echten alten.

    Ich liebe ebenfalls Windmühlen und Leuchttürme. Mein GöGa kriegt schon die Krise, weil ich so viel vom Rad springe und fotografiere ^^ .

    Danke für den schönen Bericht.

    Kann jeder in seinem eigenen Tempo fahren, auch was Pausen und Aufenthalte bei den Stops angeht?

    Das würde mich auch interessieren. Mich würde es mehr reizen, in eigenem Tempo zu radeln.

    Muesi ihr habt doch eigene Räder mit. Das würde ich aber nicht wollen, dass die über Nacht an Land bleiben. Wer haftet bei Diebstahl? Und wer lädt dann die Akkus? Auf dem Bild sehe ich fast nur E Bikes.

    Susi66 hat schon richtig geantwortet :thumbup:. Wir fahren immer zu zweit und im eigenen Tempo.

    Die Räder bleiben nur an Land, wenn wir am nächsten Tag wieder im selben Ort die Radtour starten. Sie werden von der Crew mit einer dicken Kette gesichert und wir bringen auch noch unsere Schlösser an. Ansonsten befinden sich die Räder abgeschlossen auf dem Außendeck des Schiffes. Die Akkus nehmen wir mit in die Kabine. Sie dürfen dort auch geladen werden, aber nicht nachts. Der Veranstalter übernimmt natürlich für die privaten Räder der Gäste keine Haftung. Aber unsere Räder sind über die Hausratversicherung auch gegen Diebstahl im EU-Ausland versichert.

    Oh wie schön ! Bilder von meine Heimat!

    Ich komme auch noch schnell mit!

    Es freut mich, wenn ich dir Fotos aus deiner Heimat präsentieren kann. Hauptsache, du bekommst kein Heimweh ;) .

    und mach dir bloß keinen Stress mit deinem Bericht ;) du/ihr habt Urlaub!

    Ich mache mir keinen Stress, danke für dein Mitgefühl. Ich berichte nur so, wie es mein Zeit erlaubt. Der Rest folgt nach dem Urlaub ;).

    Der nächste Stopp auf der Tour erfolgte an der Museumsmühle Schemerhorn, die wir auch von innen besichtigten.





    Nach einer Gesamtstrecke von 45 km erreichten wir Alkmaar. Dort erwartete uns das Schiff in der Nähe der historischen Altstadt, der wir dann auch nochmal einen kurzen Besuch abstatteten.





    Die Fahrräder blieben gleich vor dem Schiff stehen, da am nächsten Tag noch einmal eine Radtour rund um Alkmaar geplant war. Die Fahrräder werden übrigens immer von der Crew von Bord bzw. an Bord geschoben und im Hafen werden sämtliche Fahrräder mit langen Drähten zusammen verbunden und abgeschlossen. Nach der Tourbesprechung und dem Abendessen hätte noch die Möglichkeit bestanden, den Abend in Alkmaar zu verbringen. Aber wir haben den Rest des Tages auf dem Schiff entspannt.

    Gute Nacht, bis morgen!

    Silke

    Zaandam - Alkmaar am 02.06.2024

    Der Wecker klingelte bereits um 7.00 Uhr. Das Frühstücksbuffet findet jeden Tag von 7.30 - 9.00 Uhr statt. Vielleicht schaffe ich es noch an einem Morgen ein Foto zu machen. Uns hat es bisher immer geschmeckt und wir fanden es von der Auswahl her völlig ausreichend. Bis spätestens 9.00 Uhr mussten wir an diesem Tag unsere Radtour starten, da sich das Schiff um diese Zeit bereits auf dem Weg nach Alkmaar machte. Die erste Radtour führte uns durch kleine Dörfer und das wunderschöne flache und grüne Polderland. Der erste Haltepunkt war das Freilichtmuseum „Zaanse Schans” (freier Eintritt), ein altes, traditionelles Dorf mit urigen Holzhäusern, einer Käserei, einem traditionellen Holzschuhmacher und verschiedenen Windmühlen.

    Danke für die interessanten Einblicke vom Schiff! Das Bad sieht doch super aus und auch modern, oder täuscht das Foto?

    Sind die Kabinen ruhig?

    Das Foto täuscht! Das Bad ist sehr eng und renovierungsbedürftig. Vor allem fehlen Ablageflächen. Die Kabinen der MS De Willemstad sind definitiv schlechter als letztes Jahr auf der MS De Amsterdam ;( . Da wir über Nacht immer in einem Hafen liegen, sind die Kabinen ruhig ;).

    Um 18.00 Uhr legten wir bereits ab und fuhren bis nach Zaandam, dem Startpunkt unserer ersten Fahrradtour am nächsten Tag. Ich habe nach dem Abendessen noch einen kurzen Spaziergang durch den Ort unternommen, der uns bereits von der Boat-Bike-Tour im letzten Jahr bekannt war. Sehenswert ist dort insbesondere der Gebäudekomplex des Inntel Hotels. Mein GöGa ist übrigens auf dem Schiff geblieben und hat sich natürlich das Champions League Finale Dortmund - Real Madrid nicht entgehen lassen, das auch in der Lounge übertragen wurde.











    Zur Verpflegung an Bord kann ich euch noch erzählen, dass das Frühstück, ein Lunch-Paket für die Radtour (das man sich selbst morgens am Buffet zusammenstellt), Kaffee und Kuchen am Nachmittag und das Abendessen inklusive sind. Für die Getränke kauft man an der Rezeption Getränke-Wertkarten zum Abstreichen der Einzelpreise oder es können Getränke-Pakete (165 €/Person/Woche bzw. 250 €/Person/Woche mit Cocktails) gebucht werden.

    Sorry, dass ich mit der Live-Bericht-Erstattung schon im Verzug bin. Aber durch das volle Tagesprogramm bleibt kaum Zeit fürs Forum.

    LG Silke

    Der Check-in verlief dann ab 14.00 Uhr zügig und wir konnten sofort unsere Kabine beziehen. Bitte bekommt bei den Fotos der Kabine keinen Schreck. Die Kabinen sind wirklich klein, rustikal und ohne jeglichen Komfort. Vor allem das Bad ist stark renovierungsbedürftig. Aber wir wussten, worauf wir uns einlassen und zum Glück nutzen wir die Kabine nur zum Schlafen und Duschen. Ansonsten kann ich euch noch Fotos von der Lounge, der Rezeption, dem Fahrrad-Tourguide-Schalter, dem Restaurant und dem Außendeck zeigen.








    An diesem Tag stand dann noch das erste Kaffeetrinken, Koffer auspacken, die Tourenbesprechung für den nächsten Tag, die Begrüßung des Hotel-Managers und des Kapitäns und das Abendessen auf dem Programm.


    Mein Leuchtturm, dein Leuchtturm …, jetzt ist es unser Leuchtturm Tuffi65 und Anke66 ;) ! Und den mussten wir gestern leider wieder verlassen ;( . Der Platz auf der Fahrradklingel ist übrigens eine tolle Idee Seefahrer6168 :D . Dann brauche ich bei schönen Motiven nicht immer vom Fahrrad springen und verärgere nicht mehr meinen GöGa, da du das Fotografieren für mich erledigst ;).

    Egmond aan Zee und Amsterdam am 01.06.2024

    Beim ersten Blick aus dem Fenster wollte ich am liebsten wieder ins Bett springen. Es regnete ;( . Aber bis 10.30 Uhr mussten wir unser Hotelzimmer verlassen. Erst einmal haben wir jedoch noch gemütlich gefrühstückt.


    Nach dem Check-Out hatte es zum Glück aufgehört zu regnen und wir ließen uns ein letztes Mal an dem wunderschönen Strand in Egmond aan Zee den Wind um die Ohren blasen.

    Gegen 11.45 Uhr machten wir uns auf den Weg ins 40 km entfernte Amsterdam. Als wir am ca. 3 km vom Zentrum entfernten Liegeplatz Minervahaven ankamen, wurden wir gleich von einem Mitarbeiter von Central Parking begrüßt. Unser Gepäck und die Fahrräder wurden sofort am Schiff in Empfang genommen. Betreten durften wir das Schiff jedoch erst ab 14.00 Uhr, sodass wir die eine Stunde Wartezeit auf einer Bank im Hafen verbracht haben.




    Am Nachmittag stand noch ein kurzer Strandspaziergang auf dem Programm und den Abend ließen wir im italienischen Restaurant „Rosaria‘s ausklingen. Das Restaurant ist übrigens sehr zu empfehlen. Unser Essen war richtig lecker.


    So, die Koffer sind gepackt. Aber es geht zum Glück noch nicht nach Hause sondern weiter nach Amsterdam. Egmond aan Zee hat uns richtig gut gefallen :love: und wir hätten es hier auf jeden Fall noch länger ausgehalten.

    Tschüss, bis später!

    Silke