Eigentlich hatte ich geplant, auf der Liege zu entspannen und vielleicht mal in meinem Buch zu lesen. Aber so ein Flusstag ist einfach nicht vergleichbar mit einem Seetag auf einer Hochseekreuzfahrt. Durch die sich ständig ändernden Landschaften konnte ich nicht ruhig liegen bleiben sondern hatte immer den Drang, zu fotografieren. Ein Flusstag kann für jemanden, der gerne fotografiert, also ganz schön stressig werden
. Wem das Anschauen der Landschaften nicht reichte, konnte am Vormittag mit der Hotelmanagerin Anabela im Salon Portugiesisch lernen. Aber ich hatte keine Zeit für einen Sprachkurs
. Mir reichten die portugiesischen Fluss-Landschaften
.
Gegen 12.00 Uhr passierten wir Pinhão, das Zentrum des Weinanbaus und –handels. Der kleine Ort liegt in einer Flussschleife direkt an der Mündung des Rio Pinhão in den Douro. Jetzt durften wir vom Fluss aus schon mal einen Blick auf die Stadt werfen, der wir dann zwei Tage später einen intensiveren Besuch abstatteten.