Beiträge von Muesi

    Danke für deine Mühe ,die Bilder kommen mir so bekannt vor ,da wir den Ausflug in diesem Jahr ja auch gemacht haben .

    Uns hat er auch gut gefallen .

    Wir hatten das Mittagessen am Geysir.

    Uns ist das Mittagessen auf Ganztagesausflügen nicht wichtig und wir haben es schon oft erlebt, dass das Lokal abseits von irgendwelchen Sehenswürdigkeiten lag und mit dem Essen zu viel Zeit vertrödelt wurde, die uns dann am Ende an Besichtigungspunkten fehlte! Dieser Ausflug war jedoch mal perfekt organisiert :thumbup:. Generell würden uns auf Ganztagstouren Lunchpakete reichen.




    Der Bus holte uns am Visitor Centre wieder ab. Als wir dort ankamen, fuhr ein TUI-Bus vor und wer stieg dort tatsächlich aus, unsere beiden Norwegen-Mitreisenden, die wir bereits in Bremerhaven getroffen hatten ^^. Leider blieb nur Zeit für ein kurzes „Hallo“, da die TUI-Gruppe gerade die Wanderung durch die Schlucht startete und wir in unseren Bus einsteigen mussten ;(. Die Rückfahrt dauerte ca. 1½ Stunden und wir erreichten die Amera gegen 16.30 Uhr. Es war insgesamt ein wunderschöner Ausflug und die tollen Landschaften haben uns wirklich begeistert :love:. Mit dem Wetter hatten wir Glück. Die Sonne hat sich zwar nicht blicken gelassen, aber vom vorhergesagten leichten Regen blieben wir verschont und bei Temperaturen von 13°C-15°C mussten wir auch nicht frieren. Die Tour wurde von einer Isländerin begleitet, die gut deutsch sprach und uns mit vielen Informationen versorgte. Leider war sie nicht gut zu Fuß und konnte die Rundgänge nur in einem sehr langsamen Tempo bewältigen. Am Wasserfall blieb sie am Aussichtspunkt auf der oberen Ebene. Wir fanden das jetzt nicht so schlimm, da wir sowieso lieber in Eigenregie und nicht in der großen Gruppe unterwegs sind. Ich hoffe, dass wir Island irgendwann mal einen ausgiebigeren Besuch abstatten.


    Der tolle Tag endete dann für uns mit einem sehr leckeren Abendessen im Pichler’s Restaurant, in dem man nach Reservierung an mindestens einem Abend auf der Reise kostenfrei ein Spezialitäten-Menü genießen durfte.





    Das Mittagessen gab es direkt im Restaurant am Gullfoss Wasserfall. Dort befindet sich auch ein Souvenir-Shop. Wer auf dem Ausflug also einen Magneten kaufen will, wird hier fündig ;). Bei diesem Ausflug war das Lokal von der Lage her perfekt gewählt :thumbup:. Wer also länger Zeit am Wasserfall verbringen wollte, hätte das Mittagessen ausfallen oder verkürzen können. Vom Essen habe ich komischerweise keine Fotos gemacht, aber ich glaube mich daran zu erinnern, dass es Lachs gab :/. Nach einer knappen Stunde Mittagspause ging es dann auch schon weiter zum letzten Punkt unseres Ausfluges, der alten Gerichts- und Parlamentstätte Pingvellir. Wir spazierten durch die Allmännerschlucht mit seinen interessanten geologischen Formationen. Hier im Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe gehört, verläuft die Grenze zwischen der eurasischen und der amerikanischen Kontinentalplatte, die jedes Jahr einige Zentimeter auseinandergedrückt werden. Ca. 45 Minuten wanderten wir durch die wunderschöne Landschaft.








    Nur 7 km vom Thermalgebiet entfernt befindet sich der Gullfoss Wasserfall. Vom Parkplatz aus konnten wir in der Ferne den Langjökull-Gletscher sehen, zu dem auch ein Ausflug möglich gewesen wäre. Wir hatten jetzt bis zum Mittagessen um 12.30 Uhr - also eine gute Stunde – Zeit, uns den Wasserfall genauer anzusehen. Der Gullfoss (Goldene Wasserfall) gehört zu den schönsten Wasserfällen Islands. Der Gletscherfluss Hvitá stürzt über zwei Fallstufen 31 Meter tief in eine enge, mehrere Kilometer lange Schlucht. Wir wanderten zunächst hinunter bis direkt ans Wasser und auf dem Rückweg genossen wir noch den Blick von oben.










    Hafnarfjördur (Reykjavík) / Island am 18.08.2023

    Nach drei Seetagen sollte jetzt in Hafnarfjördur endlich unser erster Ausflug starten. Hafnarfjördur ist eigentlich nur ein Vorort der Landeshauptstadt Reykjavík, aber mit knapp 30.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Islands. Das Stadtzentrum erreicht man vom Hafen aus nach ca. einem Kilometer. Von dort fährt wohl ein kostenfreier Shuttlebus der Stadt regelmäßig ins 12 km entfernte Stadtzentrum von Reykjavík und hält am Rathaus. Da wir über Phoenix einen Ganztagesausflug gebucht hatten, kann ich euch zu den beiden Städten Hafnarfjördur und Reykjavík nichts berichten. Wir hatten nur von Mitreisenden gehört, dass es wohl Probleme mit dem Shuttlebus nach Reykjavík gab. Als Island-Neulinge hatten wir natürlich das Ausflugshighlight auf Island, den Golden Circle („Gullfoss Wasserfall und Geysir“) gebucht. Wir starteten bereits um 8.00 Uhr. Unser erster Stopp war nach ca. einer Stunde Fahrzeit am Einkaufszentrum Sunnumärk in Hveragerdi. Der Ort liegt in einem aktiven geothermischen Gebiet, wodurch oft Erdbeben und neue heiße Quellen entstehen. In dem Einkaufszentrum befindet sich eine Erdbebenausstellung. An der Südküste Islands gab es im Mai 2008 ein Erdbeben der Stärke 6,3. Das Epizentrum des Bebens befand sich ca. zwei Kilometer südöstlich von Hveragerdi. Auf Schautafeln werden Berichte und Fotos von den Folgen des Bebens gezeigt und ein Bildschirm zeigt Aufzeichnungen der Kameraüberwachung im Einkaufszentrum. Auf dem Boden ist ein Erdbebenriss erkennbar und für die Besucher unter einer Glasscheibe beleuchtet. Das Beben wurde durch die Bewegungen der europäischen und nordamerikanischen Kontinentalplatten verursacht und wird als Grenze zwischen Europa und Nordamerika dargestellt. So konnten wir mit einem Fuß in Europa und gleichzeitig mit dem anderen in Nordamerika stehen ;). Da es sich bei den Innenräumen um ein Einkaufszentrum handelt, gehe ich mal davon aus, dass ich die Fotos hier zeigen darf.






    Nach einer weiteren knappen Stunde Fahrtzeit erreichten wir das Thermalgebiet mit dem Großen Geysir und dem Strokkur. Am Eingang des Geysirgebietes dampfte und blubbert es bereits in einigen grauen und roten Schlammmassen. Der Große Geysir hat mittlerweile seine Eruptionen fast eingestellt, aber der Geysir Strokkur schießt regelmäßig alle fünf bis fünfzehn Minuten seine Wasserfontäne empor. Neben den Geysiren gibt es auch einige andere heiße Quellen. Die Blesiquelle besteht aus zwei nebeneinander liegenden Quelltöpfen, die Temperaturen von jeweils 100°C und 50°C haben. Die heiße Quelle ist tiefblau gefärbt und das Wasser der kühleren Quelle wirkt klar. Leider hatten wir hier nur 45 Minuten Zeit, uns das interessante Gebiet anzuschauen. Ich bin bis zur letzten Sekunde zum Fotografieren am Strokkur geblieben und bin dann zum Bus zurück gespurtet, da ich Panik hatte, zu spät zu kommen mit dem Ergebnis, dass ich auf die Minute genau pünktlich war, aber ein anderes Paar erst 10 Minuten später eintrudelte. Die Zeit hätte ich sinnvoller nutzen können als am Bus rumzustehen X(.





    Abonniert und schon gleich mal ein 1. Dankeschön Muesi

    Wir denken auch immer noch über diese Tour für 2026 nach… :/ ist ja schon ein ordentlicher Kostenfaktor wenn man die ganze Reise machen möchte .. . Schaun wir mal …..

    LG Marina

    Ich habe alle beneidet, die in Montreal an Bord bleiben durften. Es wären sogar noch freie Kabinen zu buchen gewesen, aber leider hätten unsere Urlaubstage nicht mehr gereicht ;(!

    Herzlichen Dank Anke66 für deinen informativen und amüsanten Bericht mit wunderschönen Fotos :love:. Wir planen diese tolle Route für 2026 und beabsichtige dann zwei Routen zu einer 20-tägigen Reise zusammenzufassen. Mal sehen, ob es bis Ende März auf unserer Mittelamerika-Cruise bei unseren Plänen bleibt und wir dann an Bord der Mein Schiff 1 auch tatsächlich buchen :/. Spätestens nach der Buchung werde ich deinen tollen Bericht noch einmal lesen und in unsere Ausflugsplanung einsteigen. Vielen Dank für die wertvollen Tipps :thumbup:!

    LG Silke

    Bei Durchsicht der Reisen für 2026 bin ich auch auf die Tour nach Kanada gestoßen. Ich weiß nur nicht ob mein Mann sich da schon wieder auf 22 Tage Schiff einlässt :D.

    Ich würde die Reise sofort zu meiner Rundung buchen :love:.

    Die Männer müssen aber auch immer zu ihrem Glück gezwungen werden ;). Ich drücke die Daumen, dass er sich erweichen lässt, zu buchen.

    In 2026 fährt die Amera ja eine ähnliche Route und sie war schon ganz kurz in der engeren Auswahl.

    Ich kann dir die tolle Reise wirklich empfehlen :love:! Ich möchte die Route irgendwann dann mal von Montreal zurück nach Bremerhaven fahren :love:.

    und der Hausherr würde auch gerne mal wieder MS Amera entern. Haben auch Blick auf eine Reise in 2026, fällt Frau ja nicht schwer etwas passendes zu finden ^^
    Heute in 14 Tagen schippern wir aber erstmal auf der frisch renovierten MS Artania, 4Freunde Adventstour <3

    Wenn ich meinen Hausherrn überzeugt habe, bin ich ganz schnell dabei, zu buchen. Nicht, dass er es sich noch anders überlegt ;)! Ich wünsche euch schon jetzt eine wunderschöne Adventstour auf der Artania und bin gespannt auf hoffentlich viele Fotos von dem renovierten Schiff, das wir dann nächstes Jahr im Herbst auf einer Azoren-Tour erkunden werden :love:.

    Toll, dass jetzt nicht nur ich profitiere. Und sorry, wenn ich ein wenig genervt haben sollte. So schöne Aufnahmen liebe Silke Muesi, da möchte ich doch nur allzu gerne mal wieder auf die Amera.

    Du hast auf keinen Fall genervt, liebe Siegrid ^^. Es fehlt mir leider immer ein bisschen die Zeit. Am liebsten würde ich mich nur noch mit dem Thema „Reisen“ beschäftigen, aber hauptberuflich reisen funktioniert leider noch nicht ;). Und unser anderes Hobby „Musik“ ist auch ziemlich zeitaufwendig. Außerdem lenkt das Lesen der vielen tollen Reiseberichte hier im Forum stetig vom eigenen Bericht ab :D.

    Heimaey (Westmänner Inseln) / Island am 17.08.2023

    Nach einem halben Seetag sollten wir um 13.30 Uhr Heimaey, die größte und einzig bewohnte Insel der Westmänner-Inseln erreichen und hier auf Reede liegen. Über Phoenix hatten wir eine ca. zweistündige Bootsfahrt rund um Heimaey gebucht, die uns in die Nähe der Vogelkolonien bringen sollte. An den steilen Felsen befinden sich Höhlen, die nur vom Meer aus zugänglich sind. Hier gibt es die größte Vogelvielfalt von Island mit Papageientauchern, Basstölpeln, Kormoranen, Trottellummen und Eissturmvögeln. Ich hatte natürlich gehofft, endlich die niedlichen Papageientaucher live zu erleben :love:. Wir durften uns die Insel dann auch vom Wasser aus ansehen, aber leider anders als geplant :rolleyes:. Aufgrund des Wetters war das Tendern nicht möglich und statt einer Bootstour fuhren wir mit dem Schiff um die Insel herum. Es hieß also nur von weitem gucken und nicht anfassen. Dabei hatten wir doch gar keine „Blaue Reise“ gebucht ;). Aber wie heißt es immer so schön: „Safety first!“ Aus der Ferne konnten wir ganze Kolonien mit Papageientauchern erkennen. Zum genauen Beobachten und Fotografieren waren wir natürlich viel zu weit entfernt ;(. Die gebuchte Bootsfahrt rund um die Insel wäre übrigens erst um 16.45 Uhr gestartet. Viel Zeit für einen individuellen Spaziergang über die Insel hätten wir wahrscheinlich gar nicht mehr gehabt, da das freie Tendern für unser Deck erst um 15.40 Uhr startete. Wir hätten dann am Treffpunkt in der Atlantik Show-Lounge darauf hoffen müssen, dass wir evtl. bei vorhandenen freien Plätzen eher von Bord kommen. Ich würde auch in Zukunft für die Westmännerinseln keinen privaten Ausflug buchen, vor allem nicht bei einer kurzen Liegezeit, außer wenn ich mit einem kleinen Expeditionsschiff unterwegs wäre, das direkt im Hafen von Heimaey anlegen kann. Die Gefahr ist hier einfach zu groß, dass eine Ausbootung nicht möglich ist oder dass man nicht rechtzeitig das Schiff verlassen kann, weil die Tenderboote vorrangig für die Phoenix-Ausflugsteilnehmer eingesetzt werden.

    Ich bin natürlich davon ausgegangen, dass wir vor oder nach unserem zweistündigen Ausflug noch genug Zeit haben werden, einen Teil der Insel zu Fuß zu erkunden. Daher hatte ich über Komoot eine Wanderrunde von ca. 8 km ausgearbeitet, auf der wir die wichtigsten Punkte der Insel, wie die Festung, die Stabkirche, ein Lavafeld, das Eldheimar-Museum mit einem durch einem Vulkanausbruch verschütteten Haus und die Landakirkja (Kirche) passieren sollten. Der Rückweg hätte uns an der Küste entlang geführt mit Blick auf den Elefantenfelsen und die Klippen, wo auch die Chance bestanden hätte, Papageientaucher zu sichten. Das Ortszentrum von Heimaey soll übrigens lt. Landgangsinformation von Phoenix ca. 10 Gehminuten von der Anlegestelle der Tenderboote entfernt liegen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie traurig ich war, dass ein Landgang hier nicht stattfinden konnte ;(. Trotzdem haben wir eine wunderschöne Landschaftsfahrt entlang der Insel genossen :love:. Ein Papageientaucher schwamm direkt neben unserem Schiff. Als ich ihn bemerkte, war er jedoch schon abflugbereit und mein Foto ist leider verwackelt :rolleyes:.

    Ich hoffe, dass wir irgendwann noch einmal Heimaey auf unserer Route haben. Die auf dem Handy abgespeicherte Wanderung wird auf jeden Fall nicht gelöscht ;).










    Seetage am 15. und 16.08.2023

    Das Tagesprogramm betitelte die Seetage immer mit „Erholung auf See“ und so empfanden wir diese zwei Tage auch. Wir erkundeten das schöne Schiff und genossen die gute Seeluft und das leckere Essen an Bord. Mein Lieblingsplatz wurde übrigens die Phoenix-Lounge am Heck des Promenaden-Decks. Außerdem habe ich es geliebt, an Seetagen auf dem Pomenaden-Deck, das komplett umrundet werden kann, spazieren zu gehen :love:. An den beiden Tagen standen natürlich der Maritime Frühschoppen und das erste Gala-Abendessen mit Welcome Show und Kapitänsfoto auf dem Programm. Als uns dann auch noch Roberta Rogosic und Fritz Pichler über den Weg liefen, fühlte ich mich wirklich wie bei „Verrückt nach Meer“ :D. Jetzt habe ich noch ein paar Foto-Highlights für euch: