Beiträge von Muesi

    Bodenseesonne

    Auch ich möchte mich noch ganz herzlich bei dir und Camper für die tolle Live-Berichterstattung bedanke :thumbup:. Da wir in der Zeit gerade selbst mit der Mein Schiff 1 unterwegs waren, habe ich den Bericht jetzt in einem Rutsch gelesen. Wir waren am Tauftag gerade in Cartagena/Kolumbien. Am Pooldeck der Mein Schiff 1 gab es eine Live-Übertragung der Taufe, die aufgrund der Zeitverschiebung bei uns von 14.45 - 15.15 Uhr stattfand. Da waren wir natürlich in Cartagena unterwegs, sodass wir leider alles verpasst haben ;(. Um das Robbie-Konzert beneide ich euch sehr :love:.

    Ich hätte dann noch eine Frage zu Tanger. Ist die Stadt vom Liegeplatz aus gut zu Fuß zu erreichen und lohnt sich eine reine Stadtbesichtigung oder sollte man dort doch lieber einen Ausflug buchen?

    LG Silke

    Wir werden im August die Kabine 5501 bewohnen. Bei unserer Buchung war das eine Kabine mit eingeschränkter Sicht. Da es ja auf Deck 5 neue Balkonkabinen gegeben hat, fällt nun wohl das Rettungsboot vor Kabine 5501 weg, und siehe da, uns geht’s wie Muesi ^^ jetzt ist es eine normale Außenkabine in Kategorie M. Da sage ich mal fein und freue mich noch mehr.

    Hoffentlich gibt es jetzt noch genug Rettungsboote 8|;)!

    Vielen Dank Katrin bluekat für die vielen Kabinen-Fotos. Wir haben im Herbst eine Außenkabine auf Deck 5 mit Sichtbehinderung gebucht. Wenn ich mir den Deckplan ansehe, hoffe ich jetzt mal, dass unsere Kabine wie die Nr. 5611 oder Nr. 5612 aussieht. Unsere Kabine Nr. 5491 wird nämlich jetzt plötzlich als Außenkabine ohne Sichtbehinderung verkauft. Wir haben sie noch in der Kategorie H gebucht. Jetzt gehört sie zur Kategorie M ^^.

    LG Silke

    Liebe Anke66 , jetzt habe ich es nach unserem eigenen Urlaub endlich geschafft, euch hinterherzureisen. Vielen Dank für deine ausführliche Berichterstattung und deine tollen Fotos. Diese Reise steht auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Unsere Tochter hat sich schon bereit erklärt, die Mama zu begleiten ;). Da sie sonst als Backpackerin unterwegs ist, werde ich ihr vorsichtshalber mal deinen Reisebericht als Leselektüre über eine durchorganisierte Reise geben. Du schreibst so toll, dass sie dann bestimmt statt mit Rucksack auch mal mit Koffer und einem festen Reiseplan verreist ^^.

    LG Silke

    Wie schön, dass es noch weitergeht liebe Silke Muesi. Ein ganz großes Dankeschön dafür.

    Kleine Zwischenfrage: hättet Ihr evtl. auch Uber in Montreal nutzen können? Wir wollen ja Montreal auch individuell erlaufen, nur ganz so fit wie ihr sind wir leider nicht mehr.

    Gerne uschisiggi ! Ich glaube, Uber funktioniert in Montréal. Wir haben es jedoch nicht getestet.






    Das war noch eine schöne Abschiedsrunde. Um 14.10 Uhr mussten wir schweren Herzens von der Amera Abschied nehmen, da unser Transfer zum Flughafen erfolgte ;(. Unser Kreuzfahrtdirektor Moritz Stedtfeld verabschiedete uns mit einem Phoenix-Schokoladen-Herz und dem Hinweis, dass noch Kabinen für den nächsten Reiseabschnitt frei wären. Wir hätten also noch die Chance zu bleiben. Ich wäre noch sooo gerne den zweiten Reiseabschnitt bis Bremerhaven an Bord geblieben :love:. Meinem Göga dagegen reichte die dreiwöchige Reise. Er kann sich bisher eine längere Tour mit dem Schiff noch nicht vorstellen. Da wir noch beide im Arbeitsleben stehen, gibt es hierzu auch keine weiteren Debatten ;). Es war auf jeden Fall eine tolle und vielseitige Reise mit traumhaften Landschaften und wunderschönen Städten<3. Ich kann gar nicht genau sagen, was mir am besten gefallen hat, aber die Prins Christian Sund Passage und Québec gehören auf jeden Fall zu den Highlights :love:. Außerdem lässt mich der Wunsch einer reinen Grönland-Reise nicht mehr los ;). Dieses war unsere erste Phoenix-Hochseekreuzfahrt und es stellte sich für uns auch nicht die Frage, ob wir wieder mit Phoenix fahren. Die nächste Reise (Südamerika mit der Amadea) war nämlich schon zu diesem Zeitpunkt gebucht ^^. Wir sind eigentlich „Mein Schiff-Fans“ mit „AIDA-Ausrutschern“ (wenn die Route passt). Aber ich muss zugeben, in die Amera habe ich mich sofort verliebt. Diese Schiffsgröße mit vielen Außenflächen ohne Sichtbehinderungen ist ein Traum für jeden Fotografen. Das Rundum-Promenaden-Deck ist genial für Spaziergänge an Seetagen. In unserer Außenkabine mit Doppelbett und begehbaren Kleiderschrank haben wir uns sehr wohl gefühlt. Balkonkabinen sind bei Phoenix natürlich sehr teuer. Den Preisaufschlag setzen wir stattdessen lieber für eine neue Reise ein. Auf dem kleinen Schiff gibt es genug Außenbereiche zum Sitzen und Liegen und die Wege sind kurz. Deshalb benötigen wir dort auch nicht unbedingt einen Balkon. Da der Altersdurchschnitt bei Phoenix recht hoch ist, kann man die dort stattfindenden Partys nicht mit denen von AIDA oder TUI vergleichen. Auch die Shows haben uns auf der Amera nicht gefallen. Ich denke aber, das kann bei einer anderen Reise wieder ganz anders sein. Letztes Jahr auf der Amadea war das Theaterprogramm super und es waren neben dem Amadea-Theaterensemble zusätzlich sehr gute Musiker und ein genialer Lektor an Bord. Der Kreuzfahrtdirektor Moritz Stedtfeld hat bei dieser Reise einen super Job gemacht :thumbup:. Der Kapitän Jarle Flatebø hat nicht viel erzählt, aber er hat uns sicher von Bremerhaven nach Montréal gebracht. Den Job des Erzählens hat Moritz perfekt mit übernommen. Das Essen ist bei Phoenix sehr gut. Meinen Göga stören ein bisschen die Gala-Abende. Auch meiner Ansicht nach müsste dieser nicht jede Woche stattfinden sondern es würde einer auf der Reise ausreichen. Aber so lohnt es sich wenigstens, das Sakko und die Krawatte in den Koffer zu packen ;). Würden wir erneut bei Phoenix eine Hochseekreuzfahrt buchen? Da kommt von uns ein ganz klares „Ja“ :love:! Nach unserer Südamerika-Reise mit der Amadea testen wir dieses Jahr im Herbst die Artania und freuen uns schon riesig auf die Azoren. Trotzdem bleibt es bei unseren Kreuzfahrten ein bunter Mix aus Phoenix, TUI und AIDA. Dieses Jahr fahren wir übrigens nacheinander mit allen dreien ;). Für uns ist immer die Route ausschlaggebend. Für eine Reise mit vielen Naturerlebnissen, wie z.B. Grönland, würden wir aber immer die kleineren Schiffe von Phoenix vorziehen.

    Jetzt habe ich das Fazit vor unserem Rückflug geschrieben :D. Der Nachtflug von Montréal nach Frankfurt mit Lufthansa war ganz entspannt und mein Schwager brachte uns vom Flughafen wieder sicher nach Hause.




    Sorry, dass das Schreiben des Berichtes immer wieder unterbrochen wurde. Manchmal dachte ich wirklich, ich werde nicht mehr fertig. Ich hatte den Arbeitsaufwand doch unterschätzt, zumal ich die Fotos für die Fotocollagen nicht mehr griffbereit auf dem iPad hatte und diese erst von der externen Festplatte übertragen musste. Außerdem fehlte mir oft die Zeit und auch die Lust, nach einem stressigen Bürotag weiter am PC zu sitzen und zu schreiben. Trotzdem hat es auch Spaß gemacht, diese wunderschöne Reise noch einmal aufzuarbeiten und durch das Schreiben erneut zu erleben. Ich beneide alle, die diese geniale Route noch vor sich haben und ich wünsche euch allen noch viel Vorfreude und eine tolle Kreuzfahrt. Hoffentlich konnte ich mit meinem Bericht ein paar Anregungen für Ausflüge und Unternehmungen geben.

    Jetzt kann ich beruhigt die nächste Reise antreten ;)! Der Reisebericht ist endlich fertig :D!

    Vielen Dank für eure positiven Feedbacks und Likes :thumbup:!

    Liebe Grüße

    Silke

    Montréal / Kanada - Rückflug nach Frankfurt am 03.09.2023

    Diese 21-tägige Reise war zu diesem Zeitpunkt unsere längste Kreuzfahrt. Unfassbar, dass nun doch schon wieder der letzte Tag angebrochen war. Da unser Flug erst am Abend ging, hatten wir am Vormittag noch Zeit, einen weiteren Spaziergang in Montréal zu unternehmen. Unsere Kabine durften wir noch bis 10.00 Uhr nutzen. Deshalb verließen wir nach einem entspannten letzten Frühstück an Bord gegen 10.00 Uhr das Schiff. Wir liefen entlang der Hafenpromenade zum Alten Hafen Vieux-Port mit Yachthafen und dem Uhrenturm „Tour de l'Horloge". Es gibt dort auch ein Riesenrad und einen Abenteuerpark mit über 70 Attraktionen. Ich lass dann einfach mal die Fotos sprechen:










    Von Chinatown aus war es dann nicht mehr weit bis zum Hafen. Einen kurzen Stopp legten wir noch einmal an der Basilique Notre-Dame de Montréal ein und um 16.15 Uhr erreichten wir erschöpft die Amera.





    Da wir am Abend noch einen Termin für eine Veranstaltung hatten, stand jetzt erst einmal nur noch Entspannen auf dem Programm und unsere Koffer mussten schließlich auch noch gepackt werden ;(. Diese mussten bis spätestens 2.00 Uhr vor der Kabinentür stehen. Das Abendessen fand für uns „nur" im Lido Buffet-Restaurant statt. Um 20.15 Uhr machten wir uns dann noch einmal auf den Weg in die Stadt. Wir hatten uns schließlich die Basilique Notre-Dame de Montréal noch nicht von innen angesehen. Die Basilika stammt aus dem Jahr 1829 und ist die größte katholische Kirche und ein Wahrzeichen der Stadt. Im Innern befinden sich viele Holzschnitzereien. Die Gewölbe sind tiefblau gefärbt und mit goldenen Sternen verziert. Im ganzen Gotteshaus überwiegen die Farben Blau und Gold. Wir hatten für diesen Abend um 21.00 Uhr Tickets (34 CAD/Person) für das AURA-Erlebnis „L'expérience AURA". Als wir die Basilika erreichten, befand sich vor den Türen schon eine lange Warteschlange. Aber als die Türen geöffnet wurden, lichtete sich die Schlange schnell und wir fanden ganz entspannt in der Mitte der Kirche zwei Sitzplätze. Nun hatte man ca. 20 Minuten Zeit für einen Gang durch die Kirche und vor allem um sich die verschiedenen beleuchteten Stationen anzusehen. Dann folgte eine ca. 25 Minuten lange Laser- und Musikshow, wo die Kirche vom Boden bis zur Decke beleuchtet wird. Wir waren total begeistert :love:. Vielen Dank Gabi46 für diesen tollen Tipp :thumbup:. Diese Veranstaltung war der perfekte Abschluss eines wunderschönen Tages. Wer eine Overnight in Montréal hat, sollte die Chance nutzen und diese Show buchen. Fotos darf ich euch leider vom Innenraum der wunderschönen Kirche nicht zeigen. Während der Lightshow durfte nicht fotografiert und gefilmt werden. Ich fand das auch sehr angenehm. Ein paar Abendbilder hätte ich dann aber noch für euch. Als wir wieder auf dem Schiff waren zeigte mir meine Uhr übrigens eine Tagesschrittzahl von 40.000 an 8|. Das war dann mein ganz persönlicher Rekord ;).



    Ich konnte mich von den schönen Blicken auf die Stadt nur schwer losreißen. Aber wir hatten ja noch einen langen Rückweg vor uns. Dieses Mal nahmen wir den direkten und steilen Abstieg über viele Treppen nach unten. Dieser Weg war eindeutig viel kürzer als der Hinweg, aber die vielen Stufen wären nach oben schon eine besondere Herausforderung geworden.


    Auf dem Rückweg passierten wir wieder einige interessante Gebäude und vor allem viele Hochhäuser. Am Place d'Armes befindet sich oberhalb der Basilique Notre-Dame de Montréal das Stadtviertel Chinatown. Wir ließen es uns also nicht entgehen, hier durch die Hauptstraße mit vielen Restaurants und Geschäften zu spazieren. Die meisten Lokalitäten werden allerdings nicht mehr von Chinesen sondern von Vietnamesen und Thailändern betrieben.