Beiträge von CosmoST

    02.12.19 – Der Tag auf Sao Miguel - Lagoa do Fogo (Teil 3):

    Es begann der zweite Teil. Zunächst ging es in Richtung Küste zum Miradouro da Ponta do Escalvado.

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    Über breite gut ausgebaute Straßen (die es in der Form auf Terceira nicht so häufig gab) sowie die Autobahn erreichten wir schließlich den recht großen Ort Lagoa. Dort nahmen wir in einem kleinen Restaurant, wo außer uns nur Einheimische waren, unser Mittagessen ein. Nach verschiedene Sorten Käse als Vorspeise konnte man aus 4 Hauptspeisen wählen. Wir entschieden uns für das frische Thunfisch-Steak – welches übrigens sehr lecker war. Nachspeisen konnte man auch wählen – die Wahl viel auf frische Ananas, die hier auf der Insel angebaut wird. Getränke waren auch inklusive.

    Nach dieser Pause ging es weiter. Unser Ziel war der Lagoa do Fogo. Unterwegs noch der eine oder andere kurze Halt.

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    Leider waren die Wolken immer noch oben im Berg, so wie wir sie schon am Morgen vom Schiff gesehen hatten. Das trübte natürlich etwas die Aussicht. Und es war da oben recht kalt! Aber immerhin, den See konnte man in seiner typischen Form dann von etwas weiter unten gut erkennen.

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    Aufgrund des Wetters wurde das Thema Lagoa do Fogo nicht weiter ausgedehnt. Wir fuhren weiter bis zu einer kleinen Abzweigung, von der es steil nach unten ging. Wer jetzt denkt, dass wir am Parkplatz ausgestiegen wären, sah sich getäuscht. Unser Guide fuhr die steilen Rampen mit dem Kleinbus souverän bis zum Ziel, dem Wasserfall Salto do Cabrito. Andere hatten weiter oben Halt gemacht und dann einen recht langen Fußweg in Kauf genommen. Wohl dem, der sich hier auskennt.

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    Nach diesem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter nach Ribeira Grande zu unserem letzten Halt, dem Strand Praia do Areal de Santa Barbara.

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    Hier genossen wir die frische Seeluft, das Meer und die Wellen. Im Winter ist hier natürlich nicht so viel los, daher sind die meisten Fotos auch menschenleer.

    Im Anschluss ging es zurück nach Ponta Delgada. Aufgrund der fortgeschrittenen Stunde ließen wir uns direkt zum Schiff bringen – man hätte alternativ auch im Stadtzentrum aussteigen können. Diese Tour hat uns wie die gestrige sehr, sehr gut gefallen. Eine kleine Reisegruppe, ein sehr netter und verständlich sprechender Guide, der viel Wissen vermittelt hat (Tour war wieder in Englisch), was will man mehr. Und heute passte auch das Wetter ein wenig besser. Die Verabschiedung war übrigens ähnlich herzlich wie am gestrigen Tag!

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    Am Abend unternahmen wir dann nicht mehr gar so viel, der lange Tag steckte doch ein wenig in den Gliedern. Abendessen und kurz an die Bar, das war’s …

    --

    Noch ein kleines Fazit zu den Azoren: Wir waren sehr angetan von den Inseln. Und auch ein bisschen positiv überrascht, vom Land und auch den Leuten, die wir kennenlernten. Beide Ausflüge waren sehr toll – da haben wir jeweils die richtige Wahl getroffen. Zum Glück konnten wie beide Häfen anlaufen. Beide Inseln waren sehr grün, das war’s dann aber auch fast an Gemeinsamkeiten. Die Unterschiede sind doch recht groß! Wir kommen definitiv wieder. Die Azoren sind auf unserer Urlaubsliste jedenfalls weit nach oben gerückt!!! So 14 Tage Urlaub im Mai/Juni (zur Zeit der großen Hortensien-Blüte) auf 2-3 Inseln (z.B. Sao Miguel, Terceira und wohl Faial) – ja, das können wir uns sehr gut vorstellen. Furnas könnten wir dann ja auch besichtigen. Und mal sehen, vielleicht ist es ja 2021 schon so weit. Der Plan steht zumindest …


    VG Sven

    02.12.19 – Der Tag auf Sao Miguel - Sete Citades (Teil 2):

    Eine kurze Fahrt später war dann bereits der nächste Parkplatz erreicht. Es ging auf eine kurze Bergwanderung.

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    Ziel war der Miradouro da Grota do Inferno.

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    Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Kraterseen, den großen Lagoa Azul, den Lagoa Verde sowie den kleinen Lagoa de Santiago.

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    Eines der bekannten Postkarten- oder Internetmotive, die man von den Azoren findet. Ich hatte das vor dem Urlaub recherchiert und die Wirklichkeit entsprach dem vollkommen! Das Ganze bei schönstem Wetter :thumbup::)

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    Hier oben kann man einige Zeit verweilen und auch längere Wanderungen in den Bergen unternehmen. Wir hatten jedoch noch mehr vor. Daher ging es den Weg zurück und zum Auto. Eine wieder recht kurze Fahrt – dieses Mal wieder auf der Hauptstraße. Und wir erreichten den nächsten Aussichtspunkt, den Miradouro do Cerrado das Freiras.

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    Dort sieht man die beiden Hauptseen, rechts den Lagoa Azul, links den Lagoa Verde. Auch eines der bekannten Postkarten-/Internet-Motive. Eigentlich ist es ja ein See, über den eine Brücke mit der Straße führt. D.h. beide sind miteinander verbunden. Bei entsprechendem Sonnenstand bzw. Lichteinfall kann man übrigens ein schönes Phänomen beobachten: Der Lagoa Verde schimmert grün, während der Lagoa Azul blau scheint. „Schuld“ daran sind unterschiedliche Minerale, die sich in beiden Teilen befinden. Die Namen der Seen deuten übrigens auch auf die unterschiedlichen Farben hin. Auf unseren Fotos kann man die Färbung zumindest bisschen erahnen ;)

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    Für den vollen Farbunterschied muss man jedoch zu einem anderen Aussichtspunkt fahren, dauert dann aber etwas länger bzw. man muss Offroad-tauglich sein (müsste der Miradouro de Candelaria sein, wenn ich die Karte richtig gelesen habe).

    Auf diesen verzichteten wir aber. Durch den Ort Sete Citades ging es am Ufer des Lagoa Azul entlang bis ans andere Ende. Dort befinden sich u.a. ein kleiner Campingplatz und auch Einrichtungen für die Wasserversorgung.

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    Nun ging es wieder zurück in den kleinen Ort Sete Citades. Hier hatten wir etwas Freizeit, es handelte sich aber nicht um die Mittagspause, die kam dann später. In einem kleinen Cafe genehmigten wir uns eine Kleinigkeit.

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    Und besuchten kurz die kleine Kirche Igreja de Sao Nicolau.

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    Damit war der erste Programmpunkt des Ausfluges, Sete Citades, abgehakt. Mit einem Wort: TOLL!!!


    VG Sven

    02.12.19 – Noch mehr Grün, weniger Rinder, viel mehr Sonne – der zweite Azoren-Tag auf Sao Miguel:

    Der erste Tag auf den Azoren war ja schon mal ein sehr guter Anfang. Der zweite sollte dem nicht nachstehen, vielleicht ja sogar etwas besser. Auf jeden Fall aber anders …

    Beim morgendlichen Einlaufen war noch nicht so viel zu sehen, die Sonne ging gerade auf. Es waren aber auch einige Wolken vorhanden, insbesondere in den Bergen auf der Insel.

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    Auch heute hatten wir nicht so viel Zeit für ein langes Frühstück. Dann wir hatten wieder einen Ausflug gebucht, dieses Mal bei Green Vision Tours (70,00 EUR p.P. inkl. Mittagessen). Vorab hatten wir uns für eine Ganztagestour Sete Citades und Lagoa do Fogo entschieden, wir mussten wählen zwischen Furnas und den sieben Kratern, was Sete Citades auf Deutsch heißt (ok, eigentlich heißt es 7 Dörfer, gemeint sind aber Vulkankrater). Mal sehen, ob unsere Entscheidung die Richtige war …

    Nach einer kurzen Wartezeit im Terminal ging es dann auch schon los. Heute nicht im Jeep, sondern im Kleinbus. Wir waren aber erneut eine Gruppe von lediglich 6 Personen plus Fahrer. Da wir am Abend ja erst um 22:00 Uhr ablegen sollten, meinte unser Guide, dass wir den Ausflug doch ein wenig strecken könnten, um intensiver in die Insel einzutauchen. Das klang doch schon mal sehr gut.

    Zunächst in Küstennähe ging es dann alsbald ins Inselinnere Richtung Nordwesten. Unterwegs fiel schon mal auf, dass die Insel ganz anders als die gestrige ist. Während Terceira etwas ärmlicher wirkt und es viel Landwirtschaft gibt (u.a. auch die vielen Rinder), wirkt auf Sao Miguel, der Hauptinsel der Azoren, alles ein wenig moderner/reicher. Es gibt außerdem kaum Steinwälle und Rinder sieht man auch nicht so viele. Aber es ist sehr, sehr grün. Und als Trenner zwischen den Feldern/Wiesen sowie an den Straßenrändern jede Menge Hortensien-Hecken. Leider ist auch hier ist die Hauptblütezeit natürlich schon vorbei.

    Diesen Eindruck über die hiesige Landschaft konnten wir gleich bei unserem ersten Halt am Miradouro do Pico do Carvao (Coal Peak Viewpoint) vertiefen.

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    Ein paar Kilometer weiter bogen wir von der Straße ab und es ging zu zwei nebeneinanderliegenden Seen, dem Lagoa Empadadas und dem Lagoa de Eguas. Um beide Seen führt ein Weg, zwischen Weg und See sind jede Menge Azaleen-Hecken angepflanzt. Die blühten natürlich im Winter auch nicht, schade, sieht bestimmt toll aus! Einmal um beide Seen mit dem Bus herum, außerdem noch ein kurzer Spaziergang.

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    Wir verließen die beiden Seen, wieder ein kleines Stück auf der Hauptstraße, dann ein kleiner Abzweig. Und ein kurzer Marsch durch den Wald. Schon standen wir vor dem Lagoa do Canario.

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    Wunderschöne Spiegeleffekte, wunderbares Wetter. Toll!

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    Im See leben übrigens auch Fische. Diese werden jedoch von den Einheimischen nicht geangelt und gegessen. Nicht, weil die nicht genießbar wären, die Meeresfische schmecken schlicht und ergreifend besser!


    VG Sven

    01.12.19 – Unser Tag auf Terceira (Teil 3):

    Im Anschluss an dieses Mahl fuhren wir dann weiter. Erstmal wieder den Berg hinunter. Oben fast ohne Sicht, dazu noch heftiger Regen. Dann nachdem die Wolkendecke durchbrochen war, plötzlich Sonnenschein mit Regenbogen. Zunächst ging es dann in den Wald, ein bisschen Offroad – schließlich saßen wir ja in einem Jeep. Im Wald roch es übrigens heftig nach Eukalyptus. Diese Pflanzen gibt es dort zuhauf. Fotos davon gibt es auch kleine – man könnte darauf ja eh nichts riechen ^^

    Letzter Programmpunkt war das Natur-/Meeresschwimmbäder von Biscoitos im Norden der Insel (Picinas Naturais Biscoitos). Hier konnten wir auch mal ein paar Sonnenstrahlen genießen.

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    Im Winter sind natürlich einige Bereiche der Anlage abgebaut. Statt Badegästen trifft man eher Angler. Aber im Sommer muss das schön hier sein!

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    Danach ging es zurück nach Praia da Vitoria und zum Schiff. Ein wunderschöner Ausflug – trotz des etwas schlechten Wetters – war zu Ende. Die Insel und der Ausflug haben aus sehr gut gefallen. Unser Guide war sehr gut verständlich (Sprache Englisch). Die Leute von Pro Island Tours waren sehr herzlich. Man verabschiedete sich am Ende des Ausflugs mit Umarmung – auch nicht selbstverständlich! Ich glaube, wir kommen noch mal wieder …

    Zurück auf dem Schiff noch ein wenig in die X-Lounge, dann das Ablegen und Abendessen.

    Auf dem Pooldeck war abends ein Weihnachtsmarkt aufgebaut.

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    Eine schöne Idee, der das übliche Schoko-Buffet saisonal ersetzt. Auch wenn nach einem Abendessen nicht mehr viel ging – zumindest für uns. Übrigens auch kein Glühwein, bei ca. 15 Grad ist es für unseren Geschmack zu warm dafür. Daher eher noch ein Schlummertrunk oder auch einer mehr. Am morgigen Tag sollte es ja noch mehr von den Azoren geben …


    VG (und ein schönes WE) Sven

    01.12.19 – Unser Tag auf Terceira (Teil 2):

    Wir fuhren weiter, quer durch die Inselhauptstadt Angro de Heroismo. Ein nettes Städtchen mit kleinen, hellen Häusern, einigen Kirchen, einer Stierkampfarena und einer Bausünde (das 5-Sterne-Hotel am Hafen, welches architektonisch nicht so recht zum Rest passt). Vom Miradouro do Pico das Cruzinhas hat man einen schönen Blick auf die Stadt und die Insel.

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    Um dorthin zu gelangen muss man ein Stück durch eine Garnison fahren, dann geht es auf schmalen Straßen/Wegen hinauf durch einen Naturpark (Monte Brasil). Teilweise mit abgesperrten Bereichen der Armee.

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    Kommen wir nun zum Ausblick von da oben.

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    In der Bildmitte die Stierkampfarena …


    Stierkämpfe auf Terceira werden übrigens etwas anders ausgefochten als in Spanien. Den Stieren wird hier nicht mit Waffen zu Leibe gerückt, man versucht sie eher, bei den Hörnern zu packen und niederzuringen. Also die etwas unblutige Variante. Übrigens werden auf der Insel auch Bullen für die Stierkämpfe gezüchtet, und zwar separat von den Milch- und Fleischkühen.

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    Am Hafen ist auch die Bausünde zu sehen …

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    Näherer Blick auf das Denkmal …

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    Blick auf die weitere Umgebung …


    Zurück nach Angro de Heroismo führte uns der Weg zum Memoria a.D. Pedro IV mit Blick auf die Inselhauptstadt.

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    Hier gibt es einen inner-portugisischen Wegweiser mit Richtung und Entfernungen von Orten innerhalb Portugals (Azoren, Madeira, Festland) sowie einen für die weite Welt.

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    Nun wurde es langsam mal Zeit für das Mittagessen, also fuhren wir entlang der Küste und dann bergauf zu einem Picknickplatz. Ein weiterer Mitarbeiter von Pro Island Tours bereitete am Grill bereits allerlei Köstlichkeiten zu.

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    Wir warteten noch auf den 2. Wagen – deren Insassen unabhängig von uns die Insel erkundet hatten. Und gingen ein wenig herum. Von hier oben hat man bei schönem Wetter doch bestimmt eine gute Aussicht. Vielleicht bessert sich das Wetter ja noch …

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    Leider nein, es ging eher in die andere Richtung! Wo ist denn die Grillhütte plötzlich hin?

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    Also nahmen wir unser Essen dann in einer kleinen Hütte ein. Gibt keine Fotos davon, es gab aber allerlei Leckeres: gegrillte Würstchen (Chorizo, Blutwurst, normale Wurst), und Käse als Vorspeise. Dann Alcatra (Rindfleischtopf, der mehrere Stunden gegart wurde – eine Spezialität, die es nur auf Terceira gibt) mit verschiedenen Broten. Dann natürlich das gegrillte Fleisch (Kotelett, Steaks, Hühnchen) mit Krautsalat und Reis. Dazu Rotwein, Bier, Wasser inklusive. Dann noch einen süßen Nachtisch und 2 Arten von Verdauungsschnaps. Da kann man nicht meckern! Aller sehr lecker :thumbup:


    VG Sven

    01.12.19 – Rinder, viel Grün, Steine, Wolken, Sonne, Regenbogen – ein Tag auf Terceira (Teil 1):

    An diesem Tag sollten wir nun Neuland betreten, das erste Mal auf den Azoren. Und wir legten ja auch tatsächlich in Praia da Vitoria an – es kommt ja schonmal vor, dass es mit den Azoren nicht klappt.

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    Wir hatten uns natürlich vorher ein wenig über die Inseln informiert. Mal sehen, ob die Wirklichkeit da mithalten kann.

    Da es heute auf Ausflug ging, war nix mit Ausschlafen. Ein schnelles Frühstück im Anckelmannsplatz. Dann ging es auch schon los …

    Wir hatten vorab eine Jeep-Tour bei Pro Island Tours gebucht. 85,00 EUR pro Person (inkl. Mittagessen), Hälfte vorab, Hälfte bei Lieferung. Die Tour sollte uns über die Insel Terceira führen. Denselben Ausflug hatte übrigens auch @Isuledda99 auf einer früheren Tour gebucht, wir jedoch unabhängig davon (sprich bevor ich mich nochmal in diesen Bericht eingelesen hatte – also 2 Du… ein Gedanke). Der Jeep mit unserem Guide wartete bereits im Hafen, zusammen mit Petra & Uwe ( uwepetra und Ewupetra ) sowie 2 weiteren Gästen ging es los, insgesamt 6 Leute plus Fahrer.

    Zunächst ging es durch den Hafenbereich und die Straßen von Praia da Vitoria, weiter entlang an der schönen Uferpromenade. Hier fiel übrigens schon auf, dass es auf der Insel sehrt viele Rinder gibt. Die sind auch schon mal im Hafenbereich und auf den Straßen der Stadt zu finden ^^

    Erster Halt war am Miradouro do Facho. Von hier hatten wir einen schönen Ausblick auf die Stadt, den zugehörigen Stadtstrand, den Yachthafen sowie den Kreuzfahrt- und Fährhafen. Außerdem sieht man schon etwas von der Natur der Insel.

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    Wie man auf den Fotos erkennen kann, war das Wetter etwas durchwachsen. Aber es kann ja nicht immer nur die Sonne scheinen und so schlecht war es dann auch nicht. So ca. 17-19 Grad hatten wir dann doch.

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    Weiter ging die Fahrt Richtung Norden. Bis zum nächsten Aussichtspunkt, dem Miradouro Humberto Delgado.

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    Hier kann man den 2-geteilten Flughafen von Terceira (Aeroporto das Lajes) sehen. Im hinteren Teil befindet sich der zivile Flughafen, der die Insel mit den anderen Azoren-Inseln verbindet. Vorne die US Airbase.

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    Waren vor Jahren noch viele US Soldaten hier stationiert, sind es heute nur noch ein paar Hundert. Einige der Gebäude in der sich anschließenden Soldatenstadt sind inzwischen verwaist.

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    Ebenfalls auf den Fotos kann man die Hauptcharakteristik der Landschaft auf Terceira erkennen. Viel Grün. Wiesen, die durch Steinwälle voneinander getrennt sind. Und viele Kühe auf den Wiesen. Hat irgendwie was von Cornwall oder Irland, wie wir finden. Und es gibt auch viele Hortensien-Hecken entlang der Straßen und Wege. Zur Winterzeit natürlich nicht mehr mit vielen Blüten, nur noch einige vereinzelte Blüten waren zu sehen. Muss das hier m Frühjahr/Frühsommer schön aussehen!!!

    Weiter ging die Fahrt in Richtung Inselhauptstadt durch das Zentrum der Insel. Den Halt/Aussichtspunkt über die Caldera (Miradouro da Serra du Come) mussten wir leider ausfallen lassen. Aufgrund der Wolken im Berg wäre da Null Sicht gewesen. Daher ging es gleich wieder Richtung Küste mit kurzen Halten in kleinen Dörfern.

    Der erste Halt muss in Porto Judeu gewesen sein. Dort gibt es auch ein kleines Denkmal bzw. eine Tafel, die die Geschichte der Eroberungskriege zum Thema hat.

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    Nächster Halt war in einem weiteren Dorf am Miradouro da Cruz do Canario. Vor der Insel Terceira liegt die Doppelinsel Ilheus das Carbras.

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    Das Fahrzeug während unserer Tour …


    Vor langer Zeit eine Insel, die aufgrund von Erdverschiebungen ihre heutige Form erlangt hat.

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    Theoretisch muss man die doch wieder zusammenschieben können :/


    VG Sven

    30.11.19 – Noch ein sonniger Seetag:

    Und weil es so schön war: noch ein Seetag. Auch dieser mit sehr schönem Wetter, zumindest für die Gegend – wir sind ja schließlich nicht in der Karibik! Den Vormittag verbrachten wir oben auf dem obersten Deck, erst in den Hängematten, dann am Heck auf den Liegen.

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    Was mögen unsere Liegen-Reservierer vom Vortag so getrieben haben? Wahrscheinlich waren sie mal kurz für 5 Minuten unterwegs …

    An diesem Tag gab es dann sogar etwas „Programm“. Am Nachmittag eine wohltuende Massage, für mich gab es die „Heiße Rolle auf dem Rücken“, während Steffie sich eine „Fußreflexzonen-Massage“ gönnte. Das könnte ich persönlich ja nicht, ich bin doch an den Fußsohlen extrem kitzelig ^^

    Außerdem durften wir noch im Rahmen unserer insgesamt 12. Mein Schiff-Tour den Maschinenkontrollraum besichtigen. Altes Schiff - alte Computer. Da sind schon einige Möhren dabei, wie der Informatiker wie ich sagen würde. Aber wie heißt es bei uns auch so schön: Never touch a running system! ;)

    Und das Ganze läuft ja nun schon seit über 20 Jahren, auch mit den großen Knöpfen und Schaltern. Mit Fotos kann ich nicht dienen, wir dachten nicht, dass man hier fotografieren darf - wäre aber gegangen. Wir hatten aber nichts dabei. Die griechischen Crew-Mitglieder erklärten von sich aus einiges und beantworteten im Anschluss unsere Fragen.

    Danach noch ein bisschen relaxen auf dem Balkon und für ein Häppchen sowie Kaffee & Champagner in die X-Lounge. Auch dieses Mal mit einem schönen Sonnenuntergang.

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    Der Abend begann dann zunächst mit dem Suiten-Cocktail in der Himmel & Meer-Lounge. Neben lecker Häppchen und Champagner auch ein Treffen mit dem Kapitän und den Offizieren. Nach den Häppchen mussten wir natürlich noch was Richtiges essen :)

    Heute ging es ins „Surf & Turf“, den ersten Gutschein unseres Gourmet-Paketes einlösen. Im Rahmen des 4-Gänge-Menüs hatte ich als Hauptgang Bison, während Steffie Chianina-Rind genoss. War alles sehr lecker.

    Danach das übliche Abendprogramm. Morgen sollte es dann mit den Azoren so „richtig“ losgehen. Also mal ein richtiges Programm, nicht nur faulenzen …


    VG Sven

    29.11.19 – Der erste Seetag:

    Gleich am Anfang mal ein schöner Seetag. Endlich mal länger ausschlafen …

    Nach dem morgendlichen Pflichtprogramm (man kann ja schlecht ungewaschen und in Schlafkleidung ins Restaurant) ging es zum Frühstück. Es stand gleich mal Lachsfrühstück auf dem Programm. Das war schon mal lecker und ein guter Start in den Tag bzw. den Urlaub.

    Die Azoren verbindet man ja bekanntermaßen eher mit Azorentief oder Azorenhoch. Wir hofften eher auf ein Hoch. Rechneten aber insbesondere bei der Überfahrt zu den Azoren und wieder zurück durchaus auch mit rauerem Wetter inkl. Seegang. Tja, und das war das Ergebnis:

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    Fast Ententeich – zumindest haben wir keinen nennenswerten Seegang festgestellt und Sonne. So lässt es sich der Tag auf dem Pooldeck oder der eigenen Veranda verbringen :)

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    Noch eine kleine Anekdote:

    Wir fanden oben am Pooldeck auch noch zu fortgeschrittener Zeit vormittags ein Plätzchen – sprich 2 nebeneinander stehende Liegen. Neben uns: Liegen nur bedeckt mit Handtüchern (und privatem Zeug, wie Büchern). Eine uniformierte Dame näherte sich diesen Liegen und packte einen Zettel drauf. Aha, die Liegen-Polizei! Eine ¾-Stunde passierte nix. Dann kamen die Liegen-„Besitzer“ (ein älteres Ehepaar) zurück. „Frechheit hier!!! Was soll das!!! Wir waren doch gerade 5 Minuten weg! Unverschämtheit! …“ usw. Die Dame vom Personal kam zurück. Das Ehepaar: „Hier, den Zettel können Sie gleich wieder mitnehmen! Frechheit! Wir waren nur ganz kurz weg. Was machen sie mit unseren Sachen? Das geht sie nichts an, wir werden uns beschweren! …“. Ich musste in mich halten, um nicht der Liegen-Polizei zu applaudieren oder zu sagen „Richtig so, endlich räumt mal jemand hier auf …“. OK, die Dame erklärte nun, dass sie die Räumung ja nur angekündigt und nicht vollzogen hatte. Die 30 Minuten waren ja noch nicht vorbei – ok, es waren mindestens 45. Somit haben die beiden also eigentlich noch mal Glück gehabt. „Muss man doch sagen, dass man hier nicht reservieren darf! Frechheit! …“. Und das Ergebnis des Ganzen: 10 Minuten später waren die beiden wieder weg. Nur die Handtücher und Bücher verblieben auf der Liege. Mittagessen stand an. Dauert wahrscheinlich wieder nur 5 Minuten …

    Übrigens, nach dem Essen lag wieder ein Zettel auf der Liege. Dieses Mal mit einer längeren Erklärung. Habe ich im „Vorbeigehen“ mal recherchiert. Am liebsten hätte ich ja die Liege mal abgeräumt …

    Das Handtuch-Falte-Team – sprich: das Housekeeping – war in der Zwischenzeit auch nicht ganz untätig:

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    Am Nachmittag dann ein längeres Treffen mit Petra, Uwe und Knut ( uwepetra und Ewupetra ) an der Außenalster-Bar (kurz AAB). Wir hatten dieses Treffen vorab mal ausgemacht, um uns zu „beschnuppern“. Schließlich würden wir ja den einen oder anderen Ausflug gemeinsam unternehmen. Und ja, es wurde ein schönes, nettes Pläuschchen ;)

    So ging dieser Tag dann langsam mit Nichtstun zu Ende. Ein Aperitif in der X-Lounge bei gleichzeitigem Sonnenuntergang.

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    Abendessen im Atlantik. Den einen oder anderen Cocktail an der Bar. Es stand mal wieder das bekannte Gedeck – Cosmopolitan und Baileys – an. Wobei wir im Laufe der Reise dann doch auf andere Getränke umgeschwenkt sind …


    VG Sven

    28.11.19 – Über den Wolken und auf dem Wasser (Anreise & Teneriffa):

    Endlich kam der Tag der Anreise. Endlich, weil die Urlaube in 2019 doch ein wenig schlecht von uns übers Jahr gesehen verteilt worden sind. Bis August nur Kurzurlaube, dann 2 Wochen, dann bis Ende November wieder nichts. Irgendwie waren wir ziemlich urlaubsreif!!!

    Zu Beginn der Adventszeit ging es dann los, wir konnten noch nicht mal den hiesigen Weihnachtsmarkt in Braunschweig besuchen. Aber Adventszeit auf Madeira oder den Azoren/Kanaren hat ja auch was.

    Über Hannover ging es nach Teneriffa. Unser Flug mit TUIfly ging mittags. Quasi High Noon. Und verlief eigentlich unspektakulär. Es gab sogar einen Snack und was zu trinken. Leider ja auch nicht mehr selbstverständlich bei den ganzen „Billig“-Fliegern und der Jagd nach dem besten Schnäppchen – was man dann auf zugeteilten Pauschalflügen mitunter ausbaden muss.

    Unterwegs konnten wir schon mal einen schönen Blick auf Teneriffa und den Teide werfen:

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    Vom Flughafen ging es dann mit dem Transfer-Bus direkt zum Hafen. Einchecken, was aufgrund des Suiten-Check-Ins ja sehr zügig geht, ein dieses Mal etwas längerer Fußweg vorbei an den anderen Schiffen im Hafen. Dann waren wir auch schon da. Übrigens: Den Vorab-Check-In braucht man als Suiten-Gast nicht zu machen – uns wurde gesagt: entweder Vorab-Check-In oder Suiten-Check-In. Hatten wir nicht gewusst und daher den Vorab-Check-In vor der Fahrt zu Hause umsonst gemacht.

    Da es ja schon (später) Nachmittag war, konnten wir auch gleich auf unsere Kabine – äh Suite 12032 ;)

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    Auf dem Bett hatten sich neben den Ausflugtickets, dem vorab gebuchten Gourmet-Paket und den normalen Informationen auch einige Goodies angesammelt, die wir aufgrund unserer nunmehr 12. Reise mit TUI-Cruises in Anspruch nehmen durften. Doch dazu im Laufe der Reise mehr ...

    Den Ausflug am letzten Tag haben wir übrigens auch gleich storniert. Start war um 07:15 Uhr und wir wären ca. 12:30 am Flughafen gewesen, bei einer Abflugzeit 17:30 keine schöne Aussicht. Da bleiben wir lieber am letzten Tag noch ein wenig auf dem Schiff …

    Das Wetter war übrigens an diesem Tag so lala.

    Aber ok, am Anreisetag ist das eh nicht so interessant, zumal wir ja erst recht spät auf dem Schiff waren.

    Daher gleich mal zum Abendessen ins Atlantik. Auf der Mein Schiff Herz gibt es ja nun die Lafer-Menüs. Somit kommt man auch als „Viel“fahrer in den Genuss von mehr Abwechslung.

    Im Anschluss auspacken, die Koffer waren uns also zum Glück gefolgt. Dann die Seenotrettungsübung. Und wir müssen sagen: so lasch und wenig informativ wurde die noch nie gehandhabt. Es wurden keine Filme – wie auf den anderen Mein Schiffen – gezeigt. Es war eine komplette Unruhe, Leute erzählten und grölten die ganze Zeit laut herum oder spielten mit ihren Handys. Es wurde aber auch nichts weiter dagegen unternommen. Ein bisschen zeigen, wie die Rettungsweste funktioniert, ein paar Durchsagen, das war’s. Ein paar Leute fehlten, nach einmaligem Aufruf ohne Rückmeldung war es dann aber scheinbar trotzdem ok. Ja, die Übung war im Vergleich zu AIDA schon immer ein wenig lascher. Aber so chaotisch und ohne Infos war es jedenfalls noch nie. Kann man nur hoffen, dass nichts passiert …

    Nach dieser „Übung“ ging es dann nach oben. Das erste Auslaufen dieser Reise stand an.

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    Währenddessen wurden wir von Petra & Uwe ( uwepetra und Ewupetra ) angesprochen. Wir hatten zwecks gemeinsamer Ausflüge vorab Kontakt aufgenommen. Merkwürdig, woher haben die uns erkannt? Im Forum gibt es ja keine Bilder mehr von uns. OK, die Lösung war einfach: ich hatte in Whatsapp ein Foto von mir hinterlegt – wusste ich gar nicht ;) Wieder etwas schlauer.

    Aufgrund der anstrengenden Anreise waren wir dann doch etwas müde, so dass dieser erste Tag für uns auch schon zu Ende ging. Aber weitere würden ja noch folgen …


    VG Sven

    Irgendwie habe ich es geschafft, im letzten Jahr (also 2019) keinen einzigen Reisebericht im Forum zu schreiben. Das lag aber auch – und vor allem – daran, dass es einfach nichts zu berichten gab. Ein paar Kurzurlaube (Kühlungsborn sowie Föhr) im Frühjahr. Dann 2 Wochen im August auf Usedom – allerdings ein reiner Relax-Urlaub ohne großes Sightseeing. Und im September dann in Hamburg die Cruise Days. Da gab es halt nicht viel zu erzählen und zu zeigen …

    Außerdem steht ja dieses Jahr nach langer Vorlaufzeit (gebucht haben wir Anfang 2018) unsere Expedition nach Spitzbergen an, da hieß es Kürzer treten. Zumindest war das der Plan. Aber so ganz ohne Kreuzfahrt ging das Jahr 2019 dann doch nicht vorüber. Auf der guten alten Mein Schiff Herz – früher auch bekannt als Mein Schiff 2 – wurde es die Kombi-Route „Kanaren mit La Gomera & Azoren“ mit folgendem Verlauf:

    28.11.19: Santa Cruz / Teneriffa

    29.11.19: Seetag

    30.11.19: Seetag

    01.12.19: Praia da Vitoria / Terceira, Azoren

    02.12.19: Ponta Delgado / Sao Miguel, Azoren

    03.12.19: Seetag

    04.12.19: Funchal / Madeira

    05.12.19: Funchal / Madeira

    06.12.19: Funchal / Madeira

    07.12.19: San Sebastian / La Gomera

    08.12.19: Santa Cruz / La Palma

    09.12.19: Seetag, am Abend dann Arrecife / Lanzarote

    10.12.19: Arrecife / Lanzarote

    11.12.19: Las Palmas / Gran Canaria

    12.12.19: Santa Cruz / Teneriffa

    Den Ausschlag für die Buchung dieser Tour gaben natürlich die Azoren und die 3 Tage Madeira. Ok, eigentlich ist es ja nur ein voller und 2 halbe Tage, aber trotzdem viel Zeit auf dieser tollen Insel. Auf La Gomera waren wir außerdem auch noch nie. Wir waren also sehr gespannt, v.a. auf die Azoren.

    Gebucht hatten wir ausnahmsweise eine Junior Suite auf Deck 12. Die Erfahrungen auf unserer Silvesterreise mit der alten Mein Schiff 2 – wo wir ebenfalls eine Junior Suite bewohnten – gaben den Ausschlag. Die recht vielen Seetage mit der Aussicht auf die Ruhe in der X-Lounge und die große Veranda, das klang doch schon mal nicht schlecht. Und so groß war die Preisdifferenz zwischen Veranda-Kabine und Junior-Suite nun auch nicht, zumindest wenn man den Normalpreis in Relation sieht.

    Wir haben übrigens die Kabine auch nicht mehr umgebucht. Die Reise bzw. beide Wochen einzeln wurden ja Ende des Jahres regelrecht verramscht – hier kann man schon nicht nur von „normalen“ Flex-Angeboten reden. Zum einen gab es die komplette Reise nicht als Angebot, zum anderen wollten wir ja „unsere“ Suite behalten. Sonst hätten wir ja gleich Balkon buchen können …

    Übrigens: Das erste Mal startete eine Kanaren-Tour für uns nicht von Gran Canaria. Somit konnten wir diese „wunderschöne“ Insel mal an einem kompletten Tag besuchen. Wahrscheinlich haben wir bisher ja nichts verpasst (ist natürlich Geschmacksache, verlockend war Gran Canaria für uns bisher aber nicht). Aber mal schauen. Viel schöne Landschaften – teilweise neu (Azoren, La Gomera), teilweise bekannt (Madeira, La Palma, Lanzarote) – und ein bisschen „kann man nicht verhindern“ (Gran Canaria).

    Auf den Azoren, Madeira, La Gomera und La Palma hatten wir privat vorab Ausflüge gebucht. Auf Lanzarote einem vom Schiff organisierten. Auf Gran Canaria hatten wir ursprünglich auch einen privaten Ausflug gebucht, dieser wurde jedoch kurz vor der Reise mangels Teilnehmer storniert, so dass es hier dann auch ein Ausflug von TUI wurde. Am Abreisetag (wir hatten das An-/Abreisepaket von/nach Hannover gebucht und einen sehr späten Rückflug bekommen) hatten wir noch einen Ausflug inkl. Flughafen-Transfer gebucht.

    So zumindest der Plan …


    VG Sven

    P.S.: Wie von mir gewohnt, wird es nicht nur hoffentlich nicht nur „politisch“-korrekte Fotos (ich meine natürlich DSGVO- / forumstechnisch-korrekt) geben, sondern auch Text.

    Manchmal etwas mehr. Viel mehr …

    Da es keine Fury-Kreuzfahrt oder der Rockliner ist, sind übrigens auch keine Musiktexte zum Raten versteckt. Zumindest nicht wissentlich. Es lohnt also nicht, danach zu suchen …

    So, Erster !!!

    (sieht man mal vom Thread in der Gerüchteküche ab).

    Nach der - in unseren Augen - grandiosen Erstausgabe, konnten wir nicht widerstehen. Und haben erneut gebucht ;)

    Das Routing ist ja nun eher nicht so innovativ (Kiel - Oslo - Kopenhagen - Hamburg). Aber hier steht ja eher das Event im Vordergrund und nicht die Route.

    Das Line-up ist ja heute auch schon ein wenig größer geworden - da sind wieder Altbekannte dabei. Schön!

    Wird bestimmt großartig. Wer sich noch davon überzeugen möchte, kann ja mal hier nachlesen: Reisebericht Fury & Friends Cruise 1

    Gibt also auch für nächstes Jahr eine TUI-Cruises-Fahrt für uns (neben der großen Expedition mit der HanseaticNature). Und dabei wollten wir doch eigentlich gar nicht ... :D

    VG Sven