Beiträge von deern_vonne_elw

    Mit dem Bus sind wir etwa 1 Std. zum westlich gelegenen Peterhof am Finnischen Meerbusen unterwegs. Zeit, die Eindrücke sacken zu lassen
    und sich in den Modus „Aufnahmebereit“ zu bringen. Unterwegs gibt es nur noch wenige klassische russische Holzhäuschen, dafür jede
    Menge kostenintensiv aussehende Neubauten. Ist hier aber nicht das Thema.


    Ursprünglich war der Peterhof nur ein kleines Landhaus. Ab 1714 wurde es im Auftrag Peter I zu einer Zaren-Residenz ausgebaut. Zahlreiche
    europäische Vorbilder werden hier zitiert und vervollkommnet. 1723 wurde es eingeweiht, das Schloss damals noch recht schlicht, der Park
    aber schon mit der Kaskade und dem 400m langen Kanal zur Ostsee. Die Nachfolger Peters bauten den Palast weiter aus und vergrößerten
    den Park.

    Kommt mit und genießt die Farben der Bilder

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    auch hier wieder das "Herrscherpaar"

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    im Park tolle Brunnen

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    und "kleine" Zusatzpavillons, man gönnt sich ja sonst nichts ;)

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    es gibt auch was in lila @RuM

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    ein Rausch von Farben

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    nach einem letzten Blick auf das Schloß verlassen wir den Park.

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    Leider kann ich Euch keine Bilder der Scherzfontänen liefern. Das sind Brunnenanlagen, über die man gehen kann, aber aufpassen muss, dass man nicht den falschen Stein erwischt, denn sonst geht eine Fontäne hoch und man wird ganz schön nass.

    Davon gibt es im Peterhof mehrere und die waren an diesem Nachmittag umlagert von jungen, sehr gut gekleideten,
    fröhlichen Menschen, die einen bestandenen Abschluss feierten. Zuviele Menschen -> kein Foto.
    Man könnte vom Peterhof aus auch mit einem Schnellboot zurück über den Finnischen Meerbusen nach St. Petersburg fahren, aber
    erstens wartet Pawel mit dem Bus und zweitens haben wir noch etwas vor.
    Davon später mehr in Teil 3

    Montag, 23.05.2016. St. Petersburg I

    Wettervorhersage: sonnig bis leicht bewölkt, 18°C
    Sonnenaufgang: 04:05 Uhr
    Sonnenuntergang: 21:49 Uhr

    Liegeplatz: Marine Facade, Pier 5
    Liegezeit: 08:00 bis 24:00 Uhr

    Die Diva legt schon um 7h30 an. Der Pier sieht ziemlich neu aus, befindet sich etwa etliche km vom nächsten Stadtviertel entfernt im
    Niemandsland. Unsere Kabine geht zum Pier hin, wir können fein beobachten, wie sich die ersten Busse nähern. Sorry, dazu leider
    kein Fotomaterial – gucken war spannender als fotografieren.

    Wir haben noch Zeit und gehen erstmal frühstücken. Kurz vor 10h gehen wir zur Passkontrolle:
    die entsprechenden Amtspersonen sitzen erhöht in abgeschlossenen Kabinen, der Tourist darf hochschauen und seinen Pass und sein
    Tourticket vorzeigen; ein höfliches [sdráßtwujti] (Hallo) und [ßpaßíba] (Danke) tun auch hier ihre Wirkung, wir werden freundlich durchgewunken.

    Vor der Passkontrolle werden wir von Irina erwartet, die uns an unsere heutige Reiseleiterin, ebenfalls Irina übergibt. Wir gehen zum Minibus, einem kleinen Mercedes Sprinter und bekommen von unserem Fahrer Pawel gleich eine Flasche Mineralwasser in die Hand gedrückt.

    Wir fahren zunächst durch St.Petersburg und haben einen ersten Blick auf Paläste, Kuppeln und Kanäle.

    Das Ziel ist zunächst Puschkin mit dem Katharinenpalast. Also etwa eine dreiviertel Stunde Fahrt.
    Die Bezeichnung Katharinenpalast geht zurück auf die Frau Peters d.Gr. Katharina Alexejewna. Zu ihrer Zeit war es noch ein zweigeschossiges Haus mit 16 Räumen.
    Ihre Tochter Elisabeth ließ als Kaiserin den Palast in der jetzigen dreigeschossigen Form errichten.
    Damals war der Palast nicht nur innen, sondern auch außen mit vergoldeten Figuren geschmückt.

    Die letzten 300m bis zum Palast gehen wir zu Fuß, kommen zum Tor

    und stehen kurz im Innenhof an,

    Diese jetzt ockerfarbenen Plastiken waren zur Zeit Elisabeths vergoldet. Leider
    hielt das Gold nicht dem Wetter stand .

    Wir werden zwischen zwei größeren Gruppen chinesischer Touristen reingewunken.

    Auch im Treppenhaus heißt es erst wieder warten, aber dann kann man ja wenigstens mal fotografieren.


    Dann werden wir durch die prächtigen Räume geleitet.
    Alles glänzt:


    Freundlicherweise werden einige Räume auch von Personen in damals üblicher Kleidung belebt:


    Allein schon die Fußböden sind Kunstwerke


    Der Katharinenpalast wurde im zweiten Weltkrieg zerstört, daran erinnert dieses Bild


    und hier wird der Wiederaufbau bildhaft gefeiert.

    Im Bernsteinzimmer darf man tagsüber nicht fotografieren, daher auch keine Bilder davon.

    Wieder draußen, führt Irina uns zu einem kleinen Imbiss im Gartenkaffee, es gibt Soljanka.
    Anschließend bummeln wir noch durch den Park, sehen das unter Katharina II, derGroßen, gebaute Caldarium von außen,

    und hören in einem kleinen Pavillon einem Sängerquintett zu.

    Vom Park aus sind die vergoldeten Kuppeln der Palastkirche besonders hübsch

    Am Ausgang fotografiere ich noch die Infotafel

    und sehe, was wir alles nicht gesehen haben. Eigentlich könnte man hier einen ganzen Tag verbringen :!:

    Aber wir fahren jetzt zum Peterhof weiter.

    Vorüberlegungen zu St. Petersburg

    Wir können weder russisch sprechen noch kyrillisch lesen - das erschwert einen Stadtbummel auf eigene Faust. Außerdem geht das ja
    garnicht so einfach, denn:
    Die Russen verlangen für einen individuellen Aufenthalt ein Visum - das kostet Geld und Aufwand.

    Bleibt also nur ein organisierter Ausflug. Aber muss es denn ein vom Schiff organisierter sein? Mit großen Bussen und vorgegebenem bio-break?
    NEEIINN.

    Im Forum war doch zu lesen vom Angebot vor Ort ansässiger Anbieter : individuell nach Wünschen gestaltet in kleiner Besetzung – das
    wollte ich auch! Also fing ich an zu recherchieren und schrieb die ersten mails – leider erst Mitte März, Reisestart 20.5. ....
    Mein Favorit schrieb mir gleich mit der Begründung ab, an den zwei Tagen lägen gleichzeitig drei Schiffe im Hafen und er sei leider schon
    ausgebucht. Tja, nicht lange grübeln, weitersuchen .... Schwangerschaft …. ausgebucht …. eine Tour ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln ….

    Aber hier kam eine positive mail zurück. Ja, sie könne uns was anbieten und hätte auch schon ein weiteres Paar zur Gruppenbildung. Also Fahrt im Minibus mit Fahrer und deutschsprechender Reiseführerin, ein als Vorschlag gemeinter Plan, was man denn an den beiden Tagen ansehen könne

    und ja natürlich, sie könne die Tourtickets – den Visumersatz – besorgen. Das las sich doch gut! Also zugesagt und uns gefreut, auf
    den letzten Drücker doch noch was gefunden.

    Nach 3 Tagen kam die nächste mail, die Gruppe habe jetzt 6 Personen, nach 10 Tagen waren wir zu acht. Das minimierte den Preis sowohl für die Tour als auch für das Tourticket.
    Zum Vergleich: Zu zweit hätten wir für zwei Tage mit Tourtickets pro Person 269 Euro bezahlt. Zu acht sollten wir jetzt p.Person 117 Euro zahlen.
    Dazu kämen aber noch die Eintritte und eventuelle Mittagessen. Wir waren erleichtert und schickten Anfang April unsere Passdaten für die Erstellung der Tourtickets.
    Die bekamen wir nach einer Woche als mail mit genauen Anweisungen: Tourticket ausdrucken und bei der Passkontrolle mit vorzeigen.

    Die im Tourticket aufgeführte Zeit bitte exakt einhalten, die Passbeamten lassen niemanden früher durch.

    Zu Beginn der Kreuzfahrtsaison auf Madeira
    wurde die bislang etwas öde Av. Sá Carneiro zwischen KF-Hafen und Av. Do Mar
    unterhalb des Catarinenparks mit einem Pflanzengürtel aufgehübscht.
    Die bei Bedarf (KF-Schiff im Hafen) dort stehenden TukTuks haben jetzt beim Fotografieren einen schöneren Hintergrund ;)

    Bis bald
    Gesa

    Guten Morgen Sebastian, @IllusionStudio

    Kostet die Reservierung was?


    Nein :!:

    Kann man mit dem Key von TC auch dann online bei Emirates einchecken?


    Ja, wenn die Emirates-HP mitspielt ;)

    Ist es wirklich notwendig zu reservieren, wenn man 3 Leute nebeneinander möchte?


    Besser is' :!:;)

    Und die Damen am Telefon (hab bislang nur weibliche Gesprächspartner gehabt) bei TC sind sehr schnell mit Filekey und Ticketnummern.
    Brauchst nur Deine Vorgangsnummer und Deinen Namen zu nennen.

    Viel Erfolg
    Gesa

    Heute Abend (18.11.2016) gibt es im HR um 20h15 eine Sendung "Eine Reise durch Estland".

    Dort gibt es dann auch bewegte Bilder aus Tallinn.

    Erläuterung in der Programmzeitschrift: Altstadtromantik, Inselwildnis und Herrenhausromantik - Estland ist das nördlichste Land des
    Baltikums und präsentiert seine Schönheit in unterschiedlichen Facetten.

    Ist vielleicht für den einen oder anderen interessant?

    Schönen Tag noch, Gesa :)

    Hallo zusammen.

    Jetzt wollte ich auch Sitzplätze reservieren, anstandslos von TC telefonisch den filekey und die Ticketnummern bekommen,
    und jetzt funktioniert die Emirates HP nicht ..... erneuter Anruf bei TC, hätten sie auch schon gehört, die Ticketnummer sei richtig,
    Emirates hätte wohl ein technisches Problem. Sie wollten von TC aus da nochmal anrufen und ich solle es doch in ner halben Stunde nochmal
    versuchen .....

    Es ist alles so einfach in der digitalen Welt ;)

    Tja, kommt wohl drauf an, welchen Zeitpunkt man erwischt.

    15 Minuten später: Emirates HP läuft .... :thumbup:

    Hallo zusammen.

    Jetzt wollte ich auch Sitzplätze reservieren, anstandslos von TC telefonisch den filekey und die Ticketnummern bekommen,
    und jetzt funktioniert die Emirates HP nicht ..... erneuter Anruf bei TC, hätten sie auch schon gehört, die Ticketnummer sei richtig,
    Emirates hätte wohl ein technisches Problem. Sie wollten von TC aus da nochmal anrufen und ich solle es doch in ner halben Stunde nochmal
    versuchen .....

    Es ist alles so einfach in der digitalen Welt ;)

    Auf dem Weg zum Rathausmarkt passieren wir dieses Vehikel

    Auf dem Rathausmarkt ist immer was los: rundherum gibt es zahlreiche Restaurants, in denen das Personal in Trachten bedient. Da das Wetter
    viel besser als angekündigt ist, sind sämtliche Terrassenplätze auch belegt.



    Das gotische Rathaus (aus dem Jahr 1402-1404, das best erhaltene got. Rathaus in Nordeuropa) hat eine tolle Aussichtsplattform und schöne Wasserspeier. Wer will, kann auch hier auf den Turm klettern, 64m hoch, achteckig.

    Die gegenüber liegende alte Ratsapotheke hatte leider geschlossen, schade, ich hätte gern in dem alten Raum mit den krummen Bohlen ein paar Pastillen gekauft. Es ist eine der beiden ältesten noch tätigen Apotheken Europas, erstmals erwähnt um 1420. Vor vier Jahren konnten wir dieses Foto machen:

    Die Sonntagsruhe gilt nicht für die hier ansässigen Geschäfte. Neben allerlei Tinnef werden auch die für das Baltikum typischen Leinenprodukte angeboten. Es gibt viele junge Firmen, die mit den traditionellen Produkten des Landes recht progressiv umgehen,

    sprich: es gibt ein grosses Angebot an moderner Leinenbekleidung.

    Hach - frau darf endlich wieder gucken / shoppen / konsumieren; GöGa macht Fotos – beide sind glücklich. :thumbup:

    Über die Pikk bummeln wir mit viel Muße wieder zurück Richtung Schiff. Dabei kommen wir auch an „Kalev“ vorbei, einem Marzipangeschäft
    in einem schön ausgemalten Gewölbe, es gibt unterschiedliche Marzipanproben, hmm lecker! Pikk 16. Man könnte auch Kaffee trinken,
    aber wer garantiert uns, dass wir nach der Pause wieder gehen mögen?


    Am Hafen müssen wir zwingend noch einen kleinen Schlenker in einen Supermarkt absolvieren. Bei unserem ersten Tallinn-Aufenthalt haben
    wir „Vana Tallinn, The Estonian Liqueur“ kennen und schätzen gelernt. Ist so eine Art Kräuterschnaps mit wahlweise 40 und 45 % vol. Und bestens als Mitbringsel für Daheimgebliebene geeignet.
    Die geschäftstüchtigen Esten bieten ihn in der praktischen PET-Flasche und inzwischen sogar schon in einer Cream-Version an. Die Supermärkte
    am Hafen sind v.a.Spirituosen-Umschlagplätze für Leute auf dem Weg von und nach Finnland, das Angebot ist überwältigend.

    Und da wir ja jetzt unterwegs sind, sprich heute nicht mehr im Ausgangshafen sind, darf man auch Alkohol an Bord der AIDA mitbringen!
    Aber keine unverpackten Lebensmittel. Also keinen Apfel, aber ein foliertes Marzipan.

    Völlig unterzuckert entern wir auf dem Schiff erstmal die Pizzeria Mare, die uns glücklicherweise auch um 15h20 leckere dünne knusprige Pizza
    offeriert. Weil dann noch was geht, sichern wir uns einen schattigen Platz am Außendeck des Weite-Welt-Restaurants für Kaffee und Kuchen
    mit Blick auf Tallinn, ach ist das schön.

    „Cocktailierend“ - DANKE für dieses großartige Verb, Norbert, @vinofra :thumbup: - verfolgen wir auf dem Pooldeck das Ablegemanöver um 17:00 Uhr.

    Den zweiten Lektorenvortrag um 18h über St.Petersburg verfolgen wir vom Bett aus, auch sehr entspannend.
    Die Show „Can You feel it“ um 19h im Theatrium erreicht uns emotional nicht,
    dagegen war der spanische Themenabend im Marktrestaurant durchaus zufriedenstellend.
    Die durch die „Strapazen“ des Tages generierte Müdigkeit dämpfte die Aufnahmebereitschaft, der „Tatort“ hatte keine Chance!

    FAZIT TALLINN

    Wir sind knapp 6 Stunden durch die quirlige Altstadt gegangen – und haben ca 75% von Tallinn auch nicht ansatzweise gesehen. Uns fehlt
    die ganze Neustadt, die vielen Parks, die um die Altstadt herum liegen, das Freilichtmuseum etc. Unsere ohnehin etwas diffizilen
    Füsse waren dankbar, dass wir auf dem Kopfsteinpflaster bequemes Schuhwerk trugen.

    Und wir müssen unbedingt mal mit mehr Zeit zurückkehren um die Pausen-Szene zu testen, ich habe einige wirklich schöne alte
    Caféhäuser gesehen. Tallinn ist zwar an den Hotspots ziemlich trubelig, aber schon 30m weiter in den Nebenstrassen kann man sich alleine
    wähnen.


    Hoffentlich waren das jetzt nicht zuviel Text und Fotos :?:?(

    Die AIDAdiva fährt weiter, 189 Seemeilen (350km) nach St. Petersburg.
    Ich werde mich um schnelle Fortsetzung bemühen
    lG, Gesa

    Sonntag, 22.05.2016 Tallinn

    Wettervorhersage: leicht bewölkt, 16°C
    Sonnenaufgang : 04:41 Uhr
    Sonnenuntergang : 22:02 Uhr
    Liegezeit : 09:00 bis 17:00 Uhr
    alle an Bord : 16:30Uhr

    Beim Aufstehen um 7h30 ist vom Balkon aus Tallinn schon in Sicht, die AIDAdiva nähert sich langsam

    Vor dem Landgang haben wir noch genug Zeit für ein leckeres Frühstück.
    Kurz vor 9:00 Uhr legt das Schiff am Pier Nr.24 an. AIDA meint, der Liegeplatz sei etwa 2 km vom Stadtzentrum der Neustadt entfernt und
    bietet einen kostenpflichtigen Shuttle für € 6 an.
    Wir möchten aber in die Altstadt und benutzen unsere Füsse. Auf dem Pier begegnet uns das Tallinn-Maskottchen, ein Seehund. Der begrüßt
    die aus dem Schiff strömenden Massen aber sehr freundlich.

    Vor vier Jahren waren wir schon mal In Tallinn, dem ehemaligen Reval, und wissen, wohin wir gehen wollen. Es siegt die Geschichte: wir wollen
    uns wieder das historische, unter UNESCO Weltkulturerbe stehende Tallinn ansehen. Das hat den Vorteil, dass wir nur die Füsse als
    Fortbewegungsmittel brauchen. Zunächst wollen wir hoch auf den Schlossberg bzw. die Oberstadt.

    Durch ein vor dem Pier aufgebautes Containerdorf mit zahlreichen Souvenirständen und gratis angebotenen Stadtplänen :!: gehen wir
    zur „Dicken Margarethe“, einem massiven Kanonenturm, der direkt an der alten Stadtmauer liegt.

    Okay, erst gibt es noch den Aufgang eines Museums und einen kleinen Souvenirshop, aber dann stehen wir in einer ruhigen mittelalterlichen Straße.


    Vorbei an den „Drei Schwestern“

    schlendern wir Richtung St.Olai-Kirche, dann die schöne Straße Lai hoch, am Theater vorbei,

    Wir bewundern die schönen Häuser, passieren die Straße Aida

    Auch wenn es nur 4 Jahre sind, in der Zeit hat sich noch viel getan: Beispiel 2012
    und 2016

    gehen immer weiter bis die Lai-Straße zum Pikk Jalg wird und müssen jetzt die Steigung zum Schlossberg hoch. Oben steht u.a. die relativ junge
    orthodoxe Alexander Nevskij Kathedrale, gebaut unter russischer Herrschaft in den Jahren 1894-1900 .

    Die evangelische Domkirche, lassen wir heute links liegen und gehen weiter Richtung zweier gen Hafen zeigender Aussichtspunkte, von dort hat man eine tolle Sicht - heute auch auf die AIDA .

    Auf diesen Aussichtspunkten gibt es in der Saison und bei gutem Wetter auch immer Musik, wir konnten diesmal einem Balalaika-Spieler und
    einem Chor zuhören, beides durchaus hörenswert.


    Um wieder in die Unterstadt zu kommen, haben wir die Lühike Jalg benutzt,

    deren Fortsetzung ist die Niguliste, eine vom Jugendstil geprägte Straße.

    An deren Ende gibt es eine Tourist Information, an der um 12h eine englischsprachige Führung starten soll. Diese Information hatten
    wohl noch etliche Touris, jedenfalls wurde es nötig, 2 Gruppen zu bilden, jeweils zu etwa 35, 40 Leuten, nee danke, dann doch lieber
    auf eigene Faust weiter zum Rathausplatz und dort dem Geschehen etwas zusehen.

    Ende Teil 1 Tallinn


    Gerne @Regina
    : auf die AIDA-Schiffe darf man zu Beginn einer Kreuzfahrt keinen Alkohol mitbringen. Wenn man es doch tut, wird er konfisziert bzw. in
    diesem konkreten Fall durfte die ältere Dame vor mir ihren Flachmann in die Tonne werfen. Genauso streng ist es mit dem Reiseproviant. Da flog
    etliches in die Tonne.

    Ich werde mich bemühen, noch etwas zu den Restaurants + dem Speisenangebot zu schreiben. Allerdings hab ich keine Fotobeweise, hab nicht daran gedacht, und meine Teller sind wahrscheinlich auch nicht so durchkomponiert wie Norbert's = vinofra's.

    LG, Gesa

    Samstag, 21.05.2016 Seetag

    Wettervorschau : sonnig bis leicht bewölkt, 14°C
    Sonnenaufgang : 05:45 Uhr
    Sonnenuntergang : 22:04 Uhr

    Aktuelle Etappe: 277 Seemeilen (513 km) bis Tallinn

    Nach dem Frühstück im Markt-Restaurant herumgeschlendert, das eine und andere noch gesehen

    NEIN :!: Keine Anspielung auf die aktuelle Umfrage zum Oktoberfest, sondern für ein spezelles Forums-Mitglied @Dünung

    um 10h zur Ausflugspräsentation Tallinn im Theatrium gewesen, war aber zu zugig und voll da, haben das lieber übers Bordfernsehen von der
    Kabine aus gesehen.
    Gegen 11h dann der erste Lektorenvortrag: Zeuge der mittelalterlichen Hanse: Tallinn.

    Und ansonsten, was man halt an einem Seetag macht, herumschlendern, gucken, essen,
    herumschlendern, gucken, lesen, herumschlendern ...

    Das heutige Abendessen gab es im Bellavista, Themenabend: Italien.

    Danach wieder: herumschlendern, gucken, aber bald auf die Kabine, letzte
    Planungen für morgen, früh schlafen gehen, wir wollen fit sein für Tallinn.

    Noch ein Bild ,das kurz nach dem Auslaufen aufgenommen wurde

    Wir schlendern mit unserem Aperol über das Pool- und später auch noch andere Decks und sind immer wieder erstaunt:
    Wir waren schon auf den etwas größeren AIDAsol und mar, deshalb kommt uns vieles vertraut vor, man meint alles zu kennen,
    aber dann gibt es doch kleine Nuancen.
    Das Farbkonzept ist – eben AIDA und auch die Seitentreppen am Theatrium sind vertraut, nur eben eine halbe Schiffsgeneration älter.
    Zwar Sphinx, aber halt ne ältere Sphinx. Es sind die Dimensionen, Kleinigkeiten im Design, die den Unterschied machen

    AIDAdiva hat nominell 14 Decks, tatsächlich sind es 13, davon 11 zumindest z.T. für Passagiere zugänglich.
    Gebaut 2005-2007 auf der Meyer-Werft in Papenburg, wurde sie am 20.April 2007 in Hamburg getauft.
    In den 1.025 Kabinen sind maximal 2.500 Passagiere zugelassen.

    Heute am ersten Abend gibt es in allen Restaurants ein durchgehendes Angebot von 18.00 – 21.00h.

    Im Weite-Welt-Buffet-Restaurant ist viel los, wir bekommen nur noch 2 Plätze an einem 5er Tisch.
    Dafür gibt es eine gute Käseauswahl, es gibt sogar Stilton!

    Um 20h45 nochmal an Deck, es gibt den Welcome-Sekt in Aida-Farben auf dem Pooldeck und im Anschluß die Show „Fireworks“ ,
    danach die Welcome-Poolparty. Es war uns dann aber ziemlich schnell zu kühl und wir haben uns mit einem Ballantines auf die Kabine verzogen.

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    In der Nacht wurde die Uhr um eine Stunde vorgestellt.

    Eine Frage habe ich zur Anreise, sprach etwas gegen das Auto?

    1.) Die geringe Anzahl an frei verfügbaren Parkplätzen
    2.) Die Angst vor Vandalismus
    3.) Die Parkgebühren auf den bewachten Parkplätzen (weit entfernt ab 3 Euro p.Tag bis 6 Euro p.T. in der Nähe),
    wobei dann auch der angefangene Tag noch als Tag gilt ....

    Der Bus war einfach die relativ preiswerteste und unaufwendigste Variante.
    Und man soll ja auch mal andere Wege beschreiten, gibt neue Ausblicke, Einsichten ;)