Nach der Bluterlöserkirche
gab es ein ziemlich verspätetes Mittagessen in diesem Lokal
(es war inzwischen schon 15 Uhr) : man reichte Borschtsch - die Rote-Bete-Suppe - und zu trinken gab es Kwas, einen Brottrunk,
der in Russland gern zur Erfrischung getrunken wird.
Das trinken die also immer bei Tschechow bzw. in seinen Stücken - tja, meins wird es nicht.
Anschließend ging es zum Platz der Künste, an dem sich mehrere Theater befinden.
Hier bestiegen wir wieder den Minibus, weil wir jetzt den Newskij-Prospekt entlangfahren wollten - aufgrund des
Verkehrsaufkommens eine stopp-und-go-Veranstaltung,
wir bekamen einen kurzen Eindruck, dass es z.B. auch hier schon Subway gibt
aber nach einem Blick auf die Uhr wurde ziemlich bald abgebrochen, weil einfach kein Durchkommen war.
Also rechts abbiegen, durch kleine Sträßchen, an der bekannten Löwenbrücke vorbei.
Weil zwei Teilnehmerinnen gerne noch Souvenirs besorgen wollten, steuerten wir einen entsprechenden Shop an.
Neben den bekannten Matrjoschkas
gab es auch diese Weiterentwicklung:
Man hätte sich in dem Laden dumm und dusselig kaufen können, die hatten allein zwei Räume für Bernsteinschmuck,
aber nach 15 Minuten setzten wir die Fahrt Richtung Hafen fort.
Dort gab es eine kleine Rechenstunde, weil unsere arme Reiseführerin Irina die ausgelegten Posten (Eintritte, Essen etc.) abrechnen mußte.
Wir haben pro Person für die zwei Tage 186 Euro bezahlt, für die Tour inkl. Tourticket, alle Besichtigungen, die Bootsfahrt, die Essen, etc.
On top kamen dann noch die Trinkgelder für Irina und Pawel.
Wir waren also preiswert, bequem und gut in St.Petersburg unterwegs gewesen, bestimmt besser als in einem großen AIDA-Bus ![]()
Pawel war immer vorausschauend und vorsichtig gefahren, die Absprachen mit Irina funktionierten absolut,
Irina hatte auf fast jede Frage eine Antwort - es hat Spaß gemacht mit den Beiden
Gegen 17h40 verabschiedeten wir uns von ihnen und gingen wieder durch die Passkontrolle.
Auf dem Pier wurden wir mit Eistee und doppeltem Wodka empfangen, huppsala
Im Markt-Restaurant war an diesem Abend "Russland" das Thema des abendlichen Buffets:
bei den Salaten also Rote-Bete-Variationen, russischer Salat, Kohlsalate und in den Warmhaltebehältern fanden sich
Boeuf Stroganoff, Schichtkohl, Piroggen, Kohlrouladen, geschmorte Gurken und bestimmt noch etliches mehr, aber das weiß ich nicht mehr.
Um 20h hieß es Do svidaniya : Auf Wiedersehen, St.Petersburg. Uns hat es soooo gut gefallen, wir kommen bestimmt wieder ![]()
Nach ca. 50 Minuten passierten wir Kronstadt und hatten da einen herrlichen Sonnenuntergang, zu dem der teilweise recht marode
Zustand der dort liegenden Schiffe atmosphärisch sehr gut paßte.
Nächste Station ist in 175 Seemeilen (324 km) morgen Helsinki
Bis dann also