Beiträge von Torfschiffer

    Woudagemaal

    Am nächsten Morgen gab es wieder Frühstück in Picknickform. :thumbup:

    Unsere „Köfferchen“ waren schnell gepackt und wir traten die Heimfahrt an.

    Auf dem Weg ging es noch einmal Richtung Lemmer, zum Woudagemaal. Dieses war mein Wunsch, das größte und einzige noch arbeitende Dampfschöpwerk der Welt zu besichtigen.

    Eigentlich nix für meine Frau, sie wollte auch erst im Auto warten, doch das hätte länger gedauert. 2,5 Std. dauerte die höchst interessante Führung. ;)

    Im Oktober 2011 wurde durch Prinzessin Margriet ein neues Besucherzentrum eröffnet.

    4 Kessel erzeugen den Dampf für die…

    ….vier Doppel - Dampfmaschinen mit einer Leistungvon je 500 PS (ca. 368 kW) und je zwei Zentrifugalpumpen. Dadurch können 4.000 m³ pro Minute ins IJsselmeer gepumpt werden.

    Das Dampfschöpfwerk ist ca. 20 Tage im Jahr in Betrieb.

    Nicht nur die Technik, auch die Architektur der Anlage im Stil der expressionistischen Amsterdamer Schule gilt als vorbildlich und hat mir gut gefallen.

    Anschließend ging es geradewegs nach Hause, rechtzeitig zum Pokalspiel gegen Schalke.:thumbup:

    Vielen Dank fürs mitreisen, kommentieren und liken.

    Viele Grüße vom Torfschiffer

    Unser Trip über das Ijsselmeer war wetterbedingt nichts besonderes, ein kurzer Kaffeestopp bei den Lorentzsluizen auf Kornwerderzand. Dieses war ursprünglich eine Arbeitsinsel, die angelegt wurde, bevor in den Niederlanden der Abschlussdeich zwischen der damaligen Zuiderzee und der Nordsee ab 1927 gebaut und 1932 fertiggestellt wurde.

    Unsere Rundtour führte über den Houtribdijk zurück, Dieser liegt zwischen dem Ijsselmeer und dem Markermeer.

    Am Ende des Deiches liegt das Städtchen Lelystad. Das Wetter wurde wieder besser, so konnten wir noch mal kurz an die Luft. 8o


    Hier ankert die Batavia, ein Segelschiff der Niederländischen Ostindien-Kompanie. Es lief 1629 auf seiner ersten Reise vor Australien auf ein Riff und sank. Unter den Überlebenden des Schiffbruches kam es zu Meuterei und Massakern. Ein Nachbau des Schiffs wurde von 1985 bis 1995 auf der Bataviawerft in Lelystad gefertigt.

    Ein großes Outlet Center gibt es gleich nebenan, hatte aber schon geschlossen. Gut für mich, schlecht für meine Frau. ^^

    Zum Abendessen waren wir wieder in Sneek, in dem schon erwähnten Texas Steak Sneek. Hier hatten wir den Geburtstag ausklingen lassen. Mit Black Angus und Rib eye Steak, lecker. Vorweg gab es noch Tapas vom Haus. :thumbup:

    Der Abend ….traumhaft.


    geht gleich weiter...

    Weiter ging unser Bummel Richtung Wassertor, für das Sneek bekannt ist. Früher gab es einmal fünf davon. Das letzte Wassertor, das auf 1613 datiert, ist das Wahrzeichen von Sneek und dem entsprechend auf vielen Sneeker Produkten abgebildet.

    Und immer wieder eine kleine Pause….

    Wir sind dann über den Afsluitdijk (Abschlussdeich) über das Ijsselmeer Richtung Nordholland gefahren. Das Wetter wurde etwas schlechter.

    Viele Grüße vom Torfschiffer


    Wir sind am späten Nachmittag in das 4 km entfernte Städtchen Makkum gelaufen, das Wetter war entsprechend schön.

    Hier wollten wir zu Abend essen, was an einem Montag, Anfang April schwierig war. Fast alle Restaurants hatten „kalte Küche“. Wir konnten uns zwischen Pizzeria und Chinesen entscheiden, das Bild zeigt, wo wir waren. Wir waren ganz allein. :)

    Gut gestärkt hatten wir trotzdem keine Lust, den Rückweg zu Fuß anzugehen. Die gute Frau im Chinarestaurant hatte nicht ganz verstanden, uns ein Taxi zu rufen. Also selbst ist der Mann, es dauerte knapp 15min, bis ein scheinbar privates Autos hielt und fragte, ob wir ein Taxi bestellt hatten. Jawohl, haben wir und haben gelernt, dass man Taxis in Holland an dem blauen Nummernschild erkennt. Ein schöner Sonnenuntergang beendet den Tag.

    Der nächste Tag beginnt mit einer Überraschung.

    Viele Grüße vom Torfschiffer

    Moin zusammen,

    es ist fast schon zur Gewohnheit geworden, dass der Geburtstag meiner Frau außerhalb gefeiert wird.

    Entweder auf dem Schiff ;) oder wie letztes Jahr in Venedig, ging es diesmal nach Allingawier in die Niederlande.

    Allingawier, davon hatten wir noch nie gehört, doch ein kleines Ferienappartement hat uns neugierig gemacht. Wir übernachteten dort in einem ehemaligen Kutscherhaus.

    Da wir „nur“ eine Anfahrtszeit von knapp 3 Stunden hatten und das Wetter gut war, stoppten wir in Groningen noch zu einem kleinen Stadtbummel.


    Selbst ich, als kein Käsefreund, musste in Holland mal reinbeißen. ;)

    Gegen 15:00 Uhr waren wir nach entspannter Fahrt angekommen. In den Niederlanden macht das Autofahren richtig Spaß, alle fahren sehr entspannt und rücksichtsvoll.

    Die Einfahrt zum Landgut.

    ...und wieder kann ich nur 10 Bilder laden, geht gleich weiter.